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SRH Campus Report – Beiträge aus Karlsruhe

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Dieser Podcast hat
243 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2017/01/25
Neueste Episode
2021/08/09
Durchschnittsdauer
5 min.
Veröffentlichungsintervall
3 Tage

Beschreibung

Der SRH Campus Report ist das Sendefenster badischer Hochschulen auf Radio Regenbogen. Von Montag bis Freitag berichten die Projektpartner Karlsruher Institut für Technologie, Universität Freiburg, Universität Heidelberg, Universität Mannheim und SRH Holding in Kurzbeiträgen über Spannendes und Nützliches aus Forschung, Lehre und Innovation. Die Beiträge aus dem KIT werden immer dienstags um 19.10 Uhr gesendet (UKW-Frequenzen unter http://www.regenbogen.de/radio-regenbogen-frequenzen). Zum Nachhören stehen sie auf dem iTunes-U-Portal des KIT bereit. Der SRH Campus Report wird unterstützt von der SRH Holding und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg.

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„Ohne synthetische Kraftstoffe schaffen wir die Klimawende nicht“ - Eine Zwischenbilanz des „reFuel-Projekts“ am KIT - Campus-Report am 07.09.2021
2021/08/09
Benzin und Diesel - nicht aus Rohöl, sondern mithilfe von Strom aus Wind- oder Sonnenkraft aus Biomasse synthetisch hergestellt, - könnten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wenn es darum geht, möglichst rasch die Klimagas-Emissionen im Bereich des Verkehrs zu senken, sind so genannte ReFuels unverzichtbar. Denn der Umstieg auf Elektromotoren läuft zu langsam. Bis die gesamte Fahrzeugflotte in Deutschland auf E-Mobilität umgestellt ist, verstreicht zu viel kostbare Zeit. Klimaneutrale synthetische Kraftstoffe dagegen können in Beimischungen heute schon in allen Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und so bis zu einem Drittel der CO2 Emissionen einsparen. Das ist das Zwischenergebnis des „reFuels-Forschungsprojekts“ am Karlsruher Institut für Technologie.
„Das Rätsel des schwer verdaulichen Brotes“ – Das Forschungsprojekt „ReBIOscover“ des KIT sucht nach Ursachen der Glutenunverträglichkeit - Campus-Report vom 24.08.2021
2021/08/06
Immer mehr Menschen meiden das Gluten in Getreideprodukten. Nach neuesten Untersuchungen könnten bis zu 6% der Bevölkerung an einer Weizenunverträglichkeit leiden. Dabei ist Brot ein seit Jahrtausenden genutztes Lebensmittel. Die starke Zunahme der Verdauungsprobleme gibt der Wissenschaft deshalb Rätsel auf. Das vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderte Forschungsprojekt „ReBIOscover“ untersucht jetzt, ob möglicherweise die Überzüchtung moderner Weizensorten oder die industrielle Fertigung von Backwaren Ursachen für die zunehmende Glutenunverträglichkeit sein könnten. In Kooperation mit Biohöfen, Mühlenbetrieben und Bäckereien erforschen BiowissenschaftlerInnen am Karlsruher Institut für Technologie, ob der Rückgriff auf überlieferte Weizenarten und handwerkliche Backkunst dazu beitragen kann, unser täglich Brot wieder bekömmlicher zu machen.
„Blick in eine ferne Zukunft“ – Das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft des KIT lädt zur Konferenz über die Arbeitswelten im 22. Jahrhundert. - Campus-Report am 14.09.2021
2021/08/06
Wie viele Stunden pro Woche werden wir im Jahr 2100 durchschnittlich arbeiten? Werden wir überhaupt noch arbeiten? Und wenn nein, was werden wir mit all der Freizeit anfangen? Das vom Bundeswissenschaftsministerium geförderte Forschungsprojekt „FutureWork – Arbeit im Übergang zum 22. Jahrhundert“ wagt einen kühnen Blick in eine ferne Zukunft. Es verlässt sich dabei nicht nur auf die Vorhersagen von ArbeitswissenschaftlerInnen und ZukunftsforscherInnen. Science Fiction in Literatur und Film entwirft oft ein Bild von der Zukunft, dass die Fesseln zuverlässiger abwerfen kann, die die Gegenwart unserer Vorstellungskraft anlegt. Am kommenden Wochenende veranstaltet das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft des Karlsruher Instituts für Technologie eine Konferenz, in der erste Ergebnisse vorgestellt und öffentlich diskutiert werden sollen.
„Backofen Stadt“ – Der Campus Alpin des KIT arbeitet an einem ganzheitlichen Modell des Stadtklimas - Campus-Report am 31.08.2021
2021/08/06
Im Juli, als der Westen der USA von einer Hitzewelle getroffen wurde, stiegen die Temperaturen in Städten wie Phoenix und Seattle weit über die 40 Grad Marke. Die Erwärmung der Erde durch den Klimawandel betrifft den städtischen Lebensraum am härtesten. Auch hier in Europa könnte in Städten wie Athen oder Rom das Leben im Sommer bald nur noch in klimatisierten Innenräumen möglich sein. Ein breit angelegtes Forschungsprojekt versucht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst die komplexen Zusammenhänge des Stadtklimas in einer Computer-simulation abzubilden. Es geht um die Frage, wie man Stuttgart, Berlin oder Hamburg in Zukunft nicht nur kühler machen, sondern zugleich auch die Luftqualität verbessern kann.
„Die Zeit bis zur Erstversorgung im Krankenhaus ist entscheidend“ – Am Karlsruher Institut für Technologie werden die Rettungsdienste in Baden-Württemberg optimiert - Campus-Report am 21.09.2021
2021/08/06
15 Minuten sollte es maximal dauern, bis nach einem Notruf der Rettungswagen vor Ort eintrifft. Besser wäre sogar eine Frist von nur 10 Minuten. In einer Mehrheit der Gemeinden im Südwesten ist das leider selten der Fall. Eine Ursache ist die zunehmende Zahl der Einsätze. Aber auch die Schließung vieler kleinerer Krankenhäuser und die räumliche Einteilung der Einsatzbereiche sind Teil des Problems. Im Juni hat das Innenministerium Baden-Württemberg ein Forschungsprojekt auf den Weg gebracht, das Abhilfe schaffen soll. Am Health Care Lab des Karlsruher Instituts für Technologie entsteht eine Computersimulation der Dienste aller 34 Rettungsleitstellen des Landes. Ziel ist eine Optimierung des Rettungsdienstes durch moderne Planungsinstrumente der Logistik.
„Lithium für die Energiewende aus Thermalwasser“ – Das Karlsruher Institut für Technologie ist am BrineMine Forschungsprojekt in den chilenischen Anden beteiligt. - Campus-Report am 28.09.2021
2021/08/06
Wo Thermalwasser aus der Tiefe sprudelt, kann man nicht nur Rheuma in heißen Bädern kurieren. Thermalwässer lassen sich mit Geothermie-Kraftwerken auch zur Energieerzeugung nutzen. Mehr noch. Sie enthalten einen kostbaren Schatz: Lithium, Cäsium, Gold und seltene Erden lassen sich aus Thermalwässern umweltschonend gewinnen. In Zeiten der Energiewende ist das besonders wichtig, weil der Umstieg auf erneuerbare Energien einen großen Bedarf an diesen Metallen mit sich bringt. Das Karlsruher Institut für Technologie ist am Forschungsprojekt BrineMine beteiligt, das hoch in den chilenischen Anden aus den dort zutage tretenden Thermalwässern Lithium gewinnen will. Ein schöner Nebeneffekt: durch die Aufbereitung entsteht für die dort lebenden Menschen dringend gebrauchtes Trinkwasser.
„Täter und Opfer zugleich“ - Eine Forschungsgruppe am Campus Alpin des KIT erarbeitet Konzepte für eine klimafreundliche Landwirtschaft - Campus-Report am 17.08.2021
2021/08/05
Täter und Opfer zugleich. So kann man die Rolle der Landwirtschaft im Kontext des Klimawandels beschreiben. Einerseits stammt gut ein Drittel der schädlichen Klimagase weltweit aus der Landwirtschaft, andererseits leidet sie auch unter den Dürren oder Überschwemmungen, die mit der fortschreitenden Erwärmung verbunden sind. Wie könnte eine klimafreundlichere Landwirtschaft aussehen, wenn die Weltbevölkerung weiter wächst? Wie könnte sie sich optimal an die Klimaveränderungen anpassen, ohne dass die Anbauflächen vergrößert werden müssen? Die Forschungsgruppe „smarte Landwirtschaft“ am Campus Alpin des Karlsruher Instituts für Technologie sucht nach Antworten auf diese Fragen.
„Hormone stellen Wasserwerke vor große Probleme“ - Ein am KIT entwickeltes Verfahren nutzt Sonnenlicht zum chemischen Abbau - Campus-Report am 10.08.2021
2021/08/05
Der massive Einsatz der Antibabypille hat Folgen. Über den Urin gelangen die Hormone ins Abwasser und schließlich ins Trinkwasser. Sogenannte Steroidhormone aber wie das Estradiol sind Sexualhormone, bei denen der Verdacht besteht, dass sie bereits bei einer Konzentration von einigen wenigen Molekülen auf eine Trillion Wassermoleküle zu gesundheitlichen Risiken führen. Leider sind die herkömmlichen Technologien der Wasseraufbereitung weder in der Lage, diese geringen Hormonkonzentrationen aufzuspüren noch können sie sie beseitigen. Forschenden am Karlsruher Institut für Technologie ist jetzt der Nachweis gelungen, dass die Bestrahlung mit Sonnenlicht in Verbindung mit einer lichtempfindlichen Palladium-Beschichtung der Filteranlagen zur Zersetzung der gefährlichen Hormone genutzt werden kann.
„Sterben unsere Wälder den Klimatod?“ - Die Erforschung der Ökophysiologie der Pflanzen am Campus Alpin des KIT - Campus-Report am 03.08.2021
2021/08/03
Mitte Juli wurde der Waldbericht 2021 der Bundesregierung vorgelegt. Dem deutschen Wald geht es nicht gut. Stürme, extreme Dürre und die massenhafte Vermehrung des Borkenkäfers haben deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Nicht nur Fichten, auch Buchen und Eichen sterben in großer Zahl. Fast 300.000 Hektar Wald müssen in Deutschland wieder aufgeforstet werden. Eine Gruppe von WissenschaftlerInnen am Campus Alpin des Karlsruher Instituts für Technologie stellt die Frage, ob unsere Wälder den Klimawandel auf lange Frist überstehen können. Und wie wir sie widerstandsfähiger gegen die immer heftiger werdenden Kapriolen des Wetters machen können.
„Geballte Rechenpower mit energieeffizienter Wasserkühlung“ - Der neue Supercomputer HoreKA des KIT wird in Betrieb genommen - Campus-Report am 27.07.2021
2021/07/26
Die Rechenpower von 150.000 Laptops, 8 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde, 90.000 Liter Wasser pro Stunde zur Kühlung, 15 Millionen Euro Kaufpreis: die Daten des neuen Hochleistungsrechners HoreKa am Karlsruher Institut Technologie sind beeindruckend. Tatsächlich geht heute in den Natur- und Ingenieurswissenschaft nichts mehr ohne Supercomputer der neuesten Generation. Von den hochkomplexen Wettermodellen des Deutschen Wetterdienstes bis zu den schier unendlichen Datenfluten am Europäischen Teilchenbeschleuniger CERN, die geballte Rechenpower von HoreKa wird so schnell nichts in die Knie zwingen. Am kommenden Freitag wird er feierlich in Betrieb genommen.
„Bis zu 200 Liter pro Quadratmeter“ - Am CEDIM des KIT entsteht eine forensische Analyse der Juli-Hochwasserkatastrophe - Campus-Report am 20.07.2021
2021/07/21
Mindestens 160 Menschen mussten ihr Leben lassen, darunter viele Angehörige der Feuerwehren im Einsatz. Immer noch gibt es hunderte Vermisste. Dutzende Gemeinden sind betroffen: einstürzende Häuser, zerquetschte Autos, vernichtete Existenzen. Das Julihochwasser des Jahres 2021 wird als trauriger Rekord in die Geschichte der Hochwasserkatastrophen eingehen. Die Menschen sind fassungslos. Sie fragen sich, wie in einem hochentwickelten Industrieland wie Deutschland ein Unglück dieses Ausmaßes geschehen konnte. Antworten versucht das Center for Disaster Management and Risk Reduction, CEDIM, des Karlsruher Instituts für Technologie mit einer ersten forensischen Analyse der Katastrophe zu geben.
„Zuschauen bei der Jagd nach den Geisterteilchen“ - Virtuelle Realität erlaubt das hautnahe Erleben des Karlsruher Tritium Neutrino Experiments KATRIN - Campus-Report am 13.07.2021
2021/07/14
Für die Elementarteilchenphysik sind Neutrinos Geisterteilchen. Sie bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit. Sie durchdringen alles, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Lange dachte man, Neutrinos hätten überhaupt keine Masse. Seit 2018 versucht das Karlsruher Tritium Neutrino Experiment, kurz KATRIN ihnen in einem spektakulären Labor von gewaltigen Ausmaßen auf die Spur zu kommen. Seit vergangener Woche kann man eine der weltweit größten Vakuumkammern auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie ganz hautnah im Einsatz erleben. Virtuelle Realität macht’s möglich, in die Rolle der WissenschaftlerInnen zu schlüpfen und ihnen bei der spannenden Suche nach den geheimnisvollen Bausteinen der Materie zuzuschauen.

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