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Input

Werben im Podcast: Input

Dieser Podcast hat
50 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2017/01/26
Neueste Episode
2021/10/20
Durchschnittsdauer
35 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage

Beschreibung

«Input» ist der Hintergrundpodcast, der sich Zeit fürs Leben nimmt. Wir vertiefen, was euch in eurem Alltag bewegt und berührt - sei es im Job, in der Partnerschaft oder im Freundeskreis. Diskutiert mit: [email protected]      

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Zurück zum Farmer meines Kaffees: «C’est pas possible.»
2021/10/20
Kaffee. 4 Tassen müssen es für Input-Redaktor Samuel Emch täglich sein. Doch weiss er kaum, woher sein Kaffee kommt. Deshalb macht er sich auf die Suche. Ziel: der Kaffee-Bauer, der seine Bohne gepflanzt hat. Eine Reise voller falscher Erwartungen, lauter Umwege und ungeplanten Zwischenstopps.
Köbi und das Porridge der Zukunft
2021/10/17
Bauer Köbi Knaus geht Input-Redaktorin Patricia Banzer nicht mehr aus dem Kopf. Denn der eigenwillige Landwirt ist ein regelrechter Getreide-Tüftler. Neben Hafer pflanzt er mehr als 100 uralte Sorten, um sie zu erhalten und um das Korn der Zukunft zu finden. Was sie neugierig macht: Das Saatgut dafür stamme aus einer Abfallmulde der ETH Zürich. Was steckt dahinter? Und warum braucht es Menschen wie Köbi?
Haut und Haar: Lausalarm!
2021/10/10
Es ist das nervigste Haustier der Schweiz, für Eltern der Horror, für Kinder eine Geduldsprobe. Input-Redaktorin Sabine Meyer kämmt zum gefühlt 2000. Mal die Haare ihrer Kinder und fragt sich: Wie kann es sein, dass wir 2021 noch immer so oft Kopfläuse haben?  Sie nähert sich dem Insekt an, das sich seit Menschengedenken auf unseren Köpfen einnistet und merkt: Am Ende geht es um die Rolle des Menschen in der Natur. Eine Annäherung an die Kopflaus mit: * der Stadt Zürcher Schulärztin Sabine Schmid: «Kopfläuse sind clever» * dem Parasitologen Alexander Mathis: «Kopfläuse stärken das Immunsystem» * der Ethikerin Anna Deplazes-Zemp: «Kopfläuse ermöglichen uns einen differenzierteren Blick auf die Natur»
Haut und Haar: «Und dann hörte ich auf, zu duschen»
2021/10/03
Die Dusche von «Input»-Redaktorin Mariel Kreis bleibt trocken. Nicht, weil «No Bathing» in Hollywood gerade «so hot» ist. Sie will wissen, was mit ihrem Lebensgefühl passiert, wenn die Selbstverständlichkeit der täglichen Dusche nicht mehr ist.  Dank einem Mann, der seit fünf Jahren nicht mehr duscht, wird ihr klar: Die tägliche Dusche ist keine freie Entscheidung, sondern ein Zusammenspiel von sozialen Normen, Geschichte und schlauem Marketing.
Todtraurig: Wenn Jugendliche nur noch Suizid als Ausweg sehen
2021/09/26
Martinas Sohn (16) hat in den letzten Monaten mehrmals versucht, sich das Leben zu nehmen: «Was ist falsch gelaufen?», fragt sie sich. Sie ist nicht allein. Die Anfragen bei Pro Juventute zu Suizidalität bei Jugendlichen haben sich verdoppelt. Das Umfeld will helfen – aber wie? «Oft gibt es eine Angst, das Thema Suizid anzusprechen», sagt eine Psychologin, «aber die meisten Betroffenen sind froh, wenn sie reden können.» Input zeigt, wie wir für junge Menschen in Krisen da sein können. Fachpersonen im Podcast: * Dr. med. Niklas Brons, ist Stv. Klinikleiter und Stv. Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Brugg / Windisch * Petra Schneider ist Psychologin und Beraterin bei Pro Juventute und ist für Kinder, Jugendliche und Eltern da Wer an Suizid denkt oder jemanden kennt, der Hilfe braucht, ist nicht allein. Hier gibt es Hilfe: Im Notfall: • Sanität Tel. 144 • Polizei Tel. 117 • Vergiftungsnotfälle Tel. 145 Hilfe für Kinder und Jugendliche: • Beratungstelefon für Kinder und Jugendliche: Tel. 147. • Beratungschat von Pro Juventute • Informationen für Kinder und Jugendliche  Hilfe für Eltern: • Elternberatung Pro Juventute: Tel. 058 261 61 61 (rund um die Uhr erreichbar)  • Elternnotruf : 0848 35 45 55 Hilfe für Erwachsene: • Beratungstelefon 143 (die dargebotene Hand) Kantonale Anlaufstellen: • IPSILON , Anlaufstelle zur Prävention von Suizid in der Schweiz Hilfe für Hinterbliebene: • Verein Refugium für Angehörige nach einem Suizid • Verein Regenbogen , Selbsthilfevereinigung von Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern
Alles Bio. Der eigenwillige Weg eines Bergtals.
2021/09/19
Im Puschlav sind 96% der Landwirtschaftsfläche bio. Das ist weltrekordverdächtig. «Bio» ist im Südbündner Tal aber nicht einfach ein Label, es ist eine Überlebensstrategie. Wie kam das Val Poschiavo gerade auf «Bio»? Und wie bio ist das Tal wirklich? Input Redaktor Samuel Emch geht auf Spurensuche. Mit: - Daniele Raselli, Bio-Pionier und Bio-Kontrolleur - Cassiano Luminati, Regionalentwickler und ehemalige Präsident der Region
HIV-positiv: «Die Schweiz war naiv, hat aber nicht geschlafen»
2021/09/12
Es war eine Nacht in Frankreich, 1986, in der sich David Haerry mit dem HI-Virus infizierte. Damals bedeutete diese Diagnose das Todesurteil. Heute ist David Haerry 60, hat überlebt und erlebt mit Corona nun eine weitere Pandemie.  Er erzählt Input-Redaktorin Beatrice Gmünder von seinem Leben mit dem Virus - und zieht Parallelen zur heutigen Pandemie. David Haerry hat sich mit seiner Geschichte versöhnt, die verhängnisvolle Nacht in Frankreich bereut er nicht. Heute redet er von einer sehr verunsicherten Zeit in den 80igern und 90igern und sagt, die Schweiz habe damals vieles richtig gemacht. Vor allem die STOP-Aids-Kampagne habe die richtigen Leute erreicht. Medizinisch ist seither viel gelaufen. Haerry führt heute ein gesundes Leben mit fünf Tabletten im Tag. Allerdings gibte es nach wie vor viele Vorurteile gegenüber HIV-infizierten Menschen. Für diese macht er sich in verschiedenen Organisationen stark. Sein ganzes Berufsleben und seine Freizeit gehört der Aids-Prävention .
Nudging: Wie wir im Alltag unbemerkt gelenkt werden
2021/09/01
Wegen absichtlich verlangsamten Liften nehmen wir eher die Treppe. Der Fliegensticker im Pissoir macht Männer treffsicherer. Nudges heissen diese kleinen oft unbemerkten Massnahmen, die uns mit psychologischen Kniffs durch den Alltag lenken und uns zu besseren Menschen machen sollen. Wo überall werden wir tagtäglich «genuged»? «Input»-Redaktorin Mariel Kreis lässt sich aufklären auf einer Tour durch Bern mit der Nudging-Expertin Linda Burkhalter.
Wir Kinder aus Regenbogenfamilien
2021/08/29
Wie ist es, bei zwei Vätern aufzuwachsen? Die 17-jährige Natalia della Valle nervt diese Frage. Ihre Standartantwort: «Gut, wieso fragst du!?». Auch der 26-jährige David Friedli musste sich immer wieder für seine zwei Mütter erklären.  Kinder aus Regenbogenfamilien müssten sich immer wieder outen, erzählen beide. Nicht für die eigene Sexualität, sondern die der Eltern.  Ein Monat bevor wir über «Ehe für alle» abstimmen, wird auf vielen Kanälen heiss über das «Kindswohl» diskutiert. Input-Redaktorin Sabine Meyer will nicht über die Kinder homosexueller Eltern sprechen, sondern MIT ihnen.  * «Giugiu & Roro». Eine Geschichte zu Freundschaft und Toleranz in Deutsch und Romanisch von David Friedli https://www.somedia-buchverlag.ch/gesamtverzeichnis/giugiu-roro/ * «Familienbande» 15 Porträts von Christina Caprez https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/89-familienbande.html Nachtrag: Die Sendung über Kinder aus Regenbogenfamilien hat für zahlreiche Reaktionen gesorgt. Die Redaktion bringt folgende Präzisierungen an: - Hierzulande wachsen geschätzt zwischen 6'000 und 30'000 Kinder in Regenbogenfamilien auf  - Die uns bekannten, wissenschaftlichen Studien weisen darauf hin, dass nicht das Geschlecht, sondern die Qualität der Bindung zu den Eltern entscheidend ist für das Kindeswohl. Dies schliesst nicht aus, dass es Studien gibt, die zu anderen Schlussfolgerungen kommen. - Der Transparenz halber sei erwähnt, dass Martin Della Valle einst Co-Präsident des Dachverbandes Regenbogenfamilien war.
Kopf im Kosmos: Faszination Weltall
2021/08/18
Zum Mond fliegen oder darüber hinaus - davon träumt die preisgekrönte Physikerin und Astronautenkandidatin Lavinia Heisenberg seit 30 Jahren. Input-Redaktorin Patricia Banzer lässt sich inspirieren und fliegt gedanklich mit.  Die Reiseroute bestimmt Erwin Peter, der in der Sternwarte Urania seit Jahrzehnten leidenschaftlich Menschen ins All enführt. Für ihn steht fest: «Der Blick ins Universum macht gelassener».

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