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Was denkst du denn?

Werben im Podcast: Was denkst du denn?

Dieser Podcast hat
182 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2017/02/11
Neueste Episode
2026/10/11
Durchschnittsdauer
71 min.
Veröffentlichungsintervall
29 Tage

Beschreibung

Wo ist die Schamgrenze - zum Beispiel in der Sauna? Wie läuft das mit Schuld und Entschuldigung? Und darf ich eigentlich die politische und moralische Haltung von jemandem in Frage stellen? Rita Molzberger und Nora Hespers stellen sich all diese Fragen und diskutieren. Mal mehr mal weniger fachlich, aber immer auf der Suche nach Erkenntnisgewinn. Klingt bierernst, ist aber mitunter ganz schön witzig. Denn erst mal gibt es keine Denkverbote. Wir umkreisen Themen, decken auf, fragen nach, stellen Vermutungen an, sind uns oft einig - aber lernen immer wieder auch was Neues dazu. Wir haben einfach Spaß daran, laut zu denken. Denkt doch einfach 'n bisschen mit!

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Community
2026/10/11
Was ist eigentlich mit dem Begriff Community gemeint? Und was unterscheidet diese Social Media Gemeinschaften von Gefolgschaft oder auch Publikum? Diese Frage hat eine*r unserer Hörer*innen gestellt und wir sind dem ganzen natürlich sehr gerne einmal für euch auf den Grund gegangen. Ritas Literaturliste:Arendt, Hannah (2020): Vita activa oder Vom tätigen Leben. Erweiterte Neuausgabe, herausgegeben von Thomas Meyer, mit einem Nachwort von Hans-Jörg Sigwart. München: Piper.Aristoteles (2024): Politik. Schriften zur Staatstheorie. Übersetzt von Franz F. Schwarz; herausgegeben und überarbeitet von Gernot Krapinger. Ditzingen: Reclam.boyd, danah (2010): “Social Network Sites as Networked Publics: Affordances, Dynamics, and Implications.” In: A Networked Self: Identity, Community, and Culture on Social Network Sites, herausgegeben von Zizi Papacharissi, S. 39–58. New York: Routledge.Durkheim, Émile (2022): Über soziale Arbeitsteilung. Studie über die Organisation höherer Gesellschaften. Aus dem Französischen von Ludwig Schmidts, mit einer Einleitung von Niklas Luhmann und einem Nachwort von Hans-Peter Müller und Michael Schmid. Frankfurt/Main: Suhrkamp.Esposito, Roberto (2004): Communitas. Ursprung und Wege der Gemeinschaft. Aus dem Italienischen von Sabine Schulz und Francesca Raimondi. Berlin/Zürich: diaphanes.Foucault, Michel (2006a): Sicherheit, Territorium, Bevölkerung. Geschichte der Gouvernementalität I. Vorlesung am Collège de France 1977–1978. Herausgegeben von Michel Senellart; aus dem Französischen von Claudia Brede-Konersmann und Jürgen Schröder. Frankfurt/Main: Suhrkamp.Foucault, Michel (2006b): Die Geburt der Biopolitik. Geschichte der Gouvernementalität II. Vorlesungen am Collège de France 1978–1979. Herausgegeben von Michel Senellart; aus dem Französischen von Jürgen Schröder. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Foucault, Michel (2020): Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. 14. Auflage. Frankfurt/Main: Suhrkamp.Fraser, Nancy (2001): Neue Überlegungen zur Öffentlichkeit. Ein Beitrag zur Kritik der real existierenden Demokratie. In: Die halbierte Gerechtigkeit. Schlüsselbegriffe des postindustriellen Sozialstaats. Aus dem Amerikanischen von Karin Wördemann. Frankfurt/Main: Suhrkamp.Hobbes, Thomas (2005): Leviathan. Materie, Form und Macht eines kirchlichen und staatlichen Gemeinwesens. Aus dem Englischen übersetzt von Jutta Schlösser; mit Einführung und herausgegeben von Hermann Klenner. Hamburg: Felix Meiner.hooks, bell (2022): Lieben lernen. Alles über Verbundenheit. Aus dem Englischen von Elisabeth Schmalen. Hamburg: HarperCollins.Marwick, Alice E., und danah boyd (2011): “I Tweet Honestly, I Tweet Passionately: Twitter Users, Context Collapse, and the Imagined Audience.” New Media & Society 13, Nr. 1, S. 114–133. DOI: 10.1177/1461444810365313.Nancy, Jean-Luc (1988): Die undarstellbare Gemeinschaft. Übersetzt von Gisela Febel und Jutta Legueil. Stuttgart: Edition Patricia Schwarz.Nancy, Jean-Luc (2007): Die herausgeforderte Gemeinschaft. Übersetzt von Esther von der Osten. Berlin/Zürich: diaphanes, 2007.Rousseau, Jean-Jacques (2010): Du contrat social / Vom Gesellschaftsvertrag. Französisch/Deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Hans Brockard. Ditzingen: Reclam.Tönnies, Ferdinand (2019): Gemeinschaft und Gesellschaft. Herausgegeben von Bettina Clausen und Dieter Haselbach. Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe, Bd. 2. Berlin/Boston: De Gruyter.Tronto, Joan C: Caring Democracy: Markets, Equality, and Justice. New York: New York University Press, 2013. Eine deutsche Übersetzung konnte ich nicht verifizieren.Weber, Max (2002): Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie. Studienausgabe. Herausgegeben von Johannes Winckelmann. 5., revidierte Auflage. Tübingen: Mohr Siebeck. Noras Literaturtipps:Sahebi, Gilda (2025): Verbinden statt spalten - Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung. Frankfurt/Main: FischerKumkar, Nils C. (2025): Polarisierung. Berlin: Suhrkamp Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Auffällig anders
2026/09/05
Woran denkt ihr, wenn ihr das Wort "exzentrisch" hört? An auffällig und bunt gekleidete Menschen aus Kunst und Kultur vielleicht? Oder an Menschen, mit Verhaltensweisen, die so deutlich von der Norm abweichen, dass man sie bemerken muss? Ritas These ist: Wir sind alle ein bisschen exzentrisch, bewegen uns also jenseits einer wie auch immer gearteten Mitte. Dieser These gehen wir in dieser Folge nach. Ritas Literaturliste:Buschnegg, Paul (2026): Sportler scheitern schöner (€). In. Die ZEIT Nr. 34 vom 12.08.2026.Cohen, Ari Seth (2012): Advanced Style. New York: powerHouse Books.Cohen, Ari Seth (2016): Advanced Style – Older and Wiser. New York: powerHouse Books.Plessner, Helmuth (1928): Die Stufen des Organischen und der Mensch. Einleitung in die Philosophische Anthropologie. Berlin: de Gruyter.Plessner, Helmuth (1941): Lachen und Weinen. Eine Untersuchung der Grenzen des menschlichen Verhaltens. Bern: Francke.Plessner, Helmuth (1959): Die verspätete Nation. Über die politische Verführbarkeit bürgerlichen Geistes. Stuttgart: Kohlhammer.Scheler, Max (1928): Die Stellung des Menschen im Kosmos. Darmstadt: WBG.Welsch, Wolfgang (2003): Ästhetisches Denken. Stuttgart: Reclam. Definition Exzentriker: https://de.wikipedia.org/wiki/Exzentriker Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Früher war alles ...
2026/08/07
War früher alles besser. Oder fanden wir uns einfach nur besser? Zum Beispiel jünger, fitter, unbedarfter. Das zumindest ist die These des Kängurus in der "Känguru Rebellion" von Marc-Uwe Kling. Die Philosophin Dr. Rita Molzberger und die Journalistin Nora Hespers fragen sich, vor diesem Hintergrund, wie wir Kindheiten erleben und vergleichen. Warum wir manches früher besser fanden - und anderes aber auch nicht. Warum Kinder Erwachsene bemitleiden und was das daüber aussagt, wie unsere Welt eingerichtet ist. Und was ist eigentlich mit einem ordentlichen Onboarding fürs Erwachsenenleben? Ritas Literaturliste:El-Mafaalani, Aladin (2025): „Superdiverse Kindheiten“. In: El-Mafaalani, Aladin/ Kurtenbach, Sebastian/ Strohmeier, Klaus Peter: Kinder. Minderheit ohne Schutz. Köln: Kiepenheuer & Witsch, S. 65–86. Hasse, Jürgen; Schreiber, Verena (Hrsg.) (2019): Räume der Kindheit. Ein Glossar. Bielefeld: transcript. Hedderich, Ingeborg; Reppin, Jeanne; Butschi, Corinne (Hrsg.) (2021): Perspektiven auf Vielfalt in der frühen Kindheit. Mit Kindern Diversität erforschen. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt. Kling, Marc-Uwe (2026): Die Känguru-Rebellion. Berlin: ullstein.LVR (Hrsg.) (2025): Superdiversität: Aufwachsen und teilhaben in Vielfalt. Jugendhilfereport 3/2025. Online abrufbar unter https://www.lvr.de/media/wwwlvrde/jugend/service/publikationen/dokumente_97/25.03_JHR_WEB.pdf (Datum des letzten Abrufs: 30.07.2026)Vertovec, Steven (2024): Superdiversität. Migration und soziale Komplexität. Berlin: Suhrkamp.Viernickel, Susanne/ Fuchs-Rechlin, Kirsten (2025): Grundlagen der frühkindlichen Bildung. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt. "Arm sollst du bleiben" - Dokumentation von Monitor (WDR) in der ARD Mediathek (Veröffentlichungsdatum: 18.06.2026, Datum des letzten Abrufs: 01.08.2026)Noras Linkliste:Schönborn, Lea (25.04.2025): Kinder und Bildung - Was, wenn vieles falsch wäre, was wir über Kindheiten wissen? Krautreporter.de (Datum des letzten Abrufs: 01.08.2026) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Eiernde Menschen
2026/07/10
KI und die Suche nach innerem und äußerem HaltFür viele Menschen gehört die Nutzung von KI oder besser gesagt LLMs wie ChatGPT zum Alltag. Dabei stellen sie oft auch Fragen, die helfen sollen, Orientierung zu finden. Dahinter steckt ein inneres Bedürfnis nach Halt, vermuten Rita und Nora. Wie können wir dem begegnen? Und unter welchen Bedingungen wird die Beantwortung des Bedürfnisses an kommerzielle Anbieter abgegeben? Darum geht's in dieser Folge "Was denkst du denn?". Ritas Literaturliste:Anders, Günther (1956): Die Antiquiertheit des Menschen. Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution. München: C.H. Beck.Fassauer, Gabriele (2008): Subjektive Identität, Anerkennung und Anomie. In: Dies.: Arbeitsleistung, Identität und Markt. Eine Analyse marktförmiger Leistungssteuerung in Arbeitsorganisationen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 25-82.Fink, Eugen (2018): Sein, Wahrheit, Welt. Freiburg, München: Verlag Karl Alber. [Orig. 1958]Gehlen, Arnold (1957): Die Seele im technischen Zeitalter. Hamburg: Rowohlt.Jaeggi, Rahel (2014): Kritik von Lebensformen. Berlin: Suhrkamp.Moor, Paul (1952): Zur Psychologie und Pädagogik des inneren Haltes. In: Psyche 6, Nr. 2, S. 144–145.Nietzsche, Friedrich (2019): Jenseits von Gut und Böse. Zur Genealogie der Moral. München: dtv. [Orig. 1886]Plessner, Helmuth (2003): Die Stufen des Organischen und der Mensch. Einleitung in die philosophische Anthropologie. In: Gesammelte Schriften, Band IV. Frankfurt/Main: Suhrkamp. [Orig. 1928]Reckwitz, Andreas (2017): Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne. Berlin: Suhrkamp.Reckwitz, Andreas (2024): Verlust. Ein Grundproblem der Moderne. Berlin: Suhrkamp.ZDF Doku: 37 Grad - Befreundet mit einer KINoras Linkliste:Leadership Teams Started Running Every Decision Through AI to Raise the Bar. Now Nothing Ships. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es lebe die Ruhelution!
2026/06/05
Warum auch Ruhe eine Frage der Macht istNach der Folge über das Einmischen fragt Rita: Müssten wir uns nicht auch mal in Ruhe lassen? Und da schließt sich natürlich die Frage an, wer muss eigentlich wen in Ruhe lassen? Zu welchem Zeitpunkt ist Ruhe wichtig? Und wer hat denn überhaupt ein Recht auf Ruhe? Fragen, die ziemlich viel aufwühlen und zu Tage fördern. So ruhig ist es dann in dieser Podcastfolge dann doch nicht und deshalb rauschen im Hintergrund nicht nur die Züge hinterm Schrebergartenstudio durch, sondern auch die Gedanken. Ritas Literaturliste:Arendt, Hannah (2002): Denktagebuch. Erster Band. Hrsg. von Ursula Ludz und Ingeborg Nordmann. München/Zürich: Piper, 2002. [Vgl. Eintrag zu Liebe, Ehe und Freundschaft, Dezember 1950]Augustinus (1987): Confessiones – Bekenntnisse. Lateinisch-Deutsch. Übers. von Joseph Bernhart. Frankfurt/Main: Insel.Epiktet (1999): Handbüchlein der stoischen Moral. Hrsg. und übers. von Kurt Steinmann. Düsseldorf/Zürich: Artemis & Winkler.Epikur (1973): Lehrbriefe und Spruchsammlung. Übers. und hrsg. von Klaus Reich. Stuttgart: Reclam.hooks, bell (2000): All About Love: New Visions. New York: William Morrow. Konersmann, Ralf (2015). Die Unruhe der Welt: Über die Weigerung, die Dinge auf sich beruhen zu lassen. Frankfurt/ Main: S. Fischer.Moor, Paul (1952): Zur Psychologie und Pädagogik des inneren Haltes. In: Psyche 6, Nr. 2, S. 144–145.Pessoa, Fernando (2003). Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares. Aus dem Portugiesischen übersetzt von Inés Koebel. Mit einem Nachwort von Egon Ammann. Zürich: Ammann.Rössler, Beate (2017). Autonomie: Ein Versuch über das gelungene Leben. Berlin: Suhrkamp. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Resonanzhäfen
2026/05/08
Mit Freund*innen über Beziehungen redenDie australische Philosophin Kate Manne plädiert dafür, dass wir mit Freundinnen über die red flags ihrer Partner sprechen. Als feministische Praxis. Denn während wir öffentlich und via Social Media immer gerne bereit sind, Beziehungen zu kommentieren, ist das im Privaten nicht immer so. Das sagt auch etwas über unsere Freundschaften aus. In ihrem Newsletter-Text "Friends don't let friends ignore their husband's red flags" plädiert Kate Manne dafür, sich im Privaten in die Beziehungen von Freund*innen einzumischen. Sie erklärt an einem aktuellen Fall, dass es sich dabei um gute feministische Praxis handelt und einen Akt der Liebe und Wertschätzung. Gleichzeitig sehen wir, dass Beziehungen anderer sehr wohl diskutiert werden - nämlich zum Beispiel in sozialen Netzwerken, wie der Fall des österreichischen Olympiasiegers Benjamin Karl zuletzt gezeigt hat. Wir sprechen darüber, wie Freundschaften sein müssen, damit wir ehrlich miteinander sein können. Und welche Rolle auch Sexismus und Misogynie dabei spielen, diese red flags erkennen und benennen zu können. Und was sich auch in Männerfreundschaften ändern muss. Ritas Literaturliste:Endler, Rebekka (2025): Witches, Bitches, It-Girls - Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen. Berlin: RowohltFink, Eugen (1992): Existenz und Coexistenz: Grundprobleme der menschlichenGemeinschaft. Nachlassvorlesungen. Hrsg. von Franz-Anton von Kunz. Würzburg:Königshausen & Neumann.Fritz, Sophia (2024): Toxische Weiblichkeit. Berlin: Hanser Berlin.Gilligan, Carol (1993): In a Different Voice: Psychological Theory and Women’sDevelopment. 2. Auflage. Cambridge, MA: Harvard University Press.Held, Virginia (2006): The Ethics of Care: Personal, Political, and Global. Oxford: OxfordUniversity Press.Kant, Immanuel (1968): "Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?". In: Akademie-Ausgabe der Werke, Bd. VIII, S. 35–42. Berlin: de Gruyter, 1968. [Orig. 1784)Manne, Kate (2019): Down Girl: Die Logik der Misogynie. Übers. von Ursel Schäfer.Berlin: Suhrkamp Verlag.Chollet, Mona (2018): Hexen. Die unbesiegte Macht der Frauen. Hamburg: NautilusNussbaum, Martha C. (2000): Women and Human Development: The CapabilitiesApproach. Cambridge: Cambridge University Press.Noras Linktipps:Endler, Rebekka: Taugt die Hexe als Symbol der weiblichen Emanzipation? Süddeutsche Zeitung vom 29.04.2026 (Datum des letzten Abrufs: 04.05.2026)Manne, Kate: Friends don't let friends ignore their husband's red flags. Substack-Newsletter vom 26.03.2026 (Datum des letzten Abrufs: 04.05.2026)Der Standard: Olympiasieger Benjamin Karl erzürnt mit seiner Vorstellung von Ehe das Internet. Der Standard vom 27.04.2026 (Datum des letzten Abrufs: 04.05.2026) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Über Geld, Macht und Philantrophie
2026/04/03
Gespräch mit Kai ViehofKai Viehof hat ein Millionenerbe ausgeschlagen. Sein eigenes Vermögen spendet er großzügig an Organisationen, die sich für Demokratie einsetzen. Hate Aid zum Beispiel. Oder Brand New Bundestag. Und er spricht öffentlich über die ungerechte Verteilung von Vermögen, die damit einhergehende Machtkonzentration und wie er sich eine gerechtere Welt vorstellt. In dieser Folge denken wir gemeinsam nach über Reichtum und Verantwortung, den zwiespältigen Begriff des Philantrophen, über Habitus und Status. Und was es auch für die Familie bedeutet, so offen und öffentlich über das Thema Reichtum und Vermögensungleichheiten nachzudenken und zu sprechen. Literaturtipps zur Folge:Bourdieu, Pierre (2015): Die verborgenen Mechanismen der Macht. Schriften zu Politik & Kultur 1. Herausgegeben von Margarete Steinrücke. Hamburg: VSA.Bourdieu, Pierre (1979): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Berlin: Suhrkamp.Bregman, Rutger (2021): Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit. Hamburg: Rowohlt.Bregman, Rutger (2024): Moralische Ambitionen. Wie man aufhört, sein Talent zu vergeuden, und etwas schafft, das wirklich zählt. Hamburg: Rowohlt.Eribon, Didier (2020): Rückkehr nach Reims. 20. Auflage. Berlin: Suhrkamp.Ernaux, Annie (2020): Der Platz. 3. Auflage. Berlin: Suhrkamp.Goffman, Erving (1959) Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag. München: Piper, S. 48–75.Jaff, Aya (2025): Broligarchie. Die Machtspiele der Tech-Elite und wie sie Fortschritt verhindern. Berlin: Ullstein.Klein, Sebastian (2025): Toxisch reich. Warum extremer Reichtum unsere Demokratie gefährdet. München: oekom.Nussbaum, Martha (2008): Die Grenzen der Gerechtigkeit. Frankfurt/Main: Suhrkamp.Oldenburg, Felix (2025): Der gefesselte Wohlstand: Wo die Milliarden liegen, mit denen wir die Welt verbessern können. Berlin: Econ.Ostrom, Elinor (2011): Was mehr wird, wenn wir teilen: Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter. München: oekom. Ostrom, Elinor (2012) Die Verfassung der Allmende. Jenseits von Markt und Staat. Tübingen: Mohr Siebeck.Rawls, John (1979): Eine Theorie der Gerechtigkeit. Berlin: Suhrkamp.Sen, Amartya (2003): Die Idee der Gerechtigkeit. München: C.H. Beck. Genannte Organisationen:Hate AidBrand New BundestagJoin PoliticsProject together Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nein sagen
2026/03/04
Was, wenn ich einfach streike?Am 9. März 2026 sind alle Frauen in Deutschland aufgerufen zu streiken nach dem Vorbild des Frauenstreiks in Island. Gleichzeitig haben Viele das Gefühl: Wie soll das gehen? Ich kann doch nicht einfach Nein sagen? Wir wagen das Gedankenspiel für alle, die noch nichts davon gehört haben, dass am 9. März gestreikt werden soll. Für alle die hadern, sich fragen, wie das gehen soll. Denn ist gibt gute und sehr handfeste Gründe, warum es vor allem Frauen, oder um es intersektional auszudrücken, nicht cis-männliche Personen eben nicht so einfach Nein sagen können. Und wir legen eine Gegenfolie an: Für wen ist es eigentlich leicht, Nein zu sagen? Ritas Literaturliste:Adorno, Theodor W. (1966): Negative Dialektik. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Arruzza, Cinzia / Bhattacharya, Tithi / Fraser, Nancy (2019): Feminismus für die 99%. Ein Manifest. Matthes & Seitz: Berlin.Benner, Dietrich (Hrsg.) (2005): Erziehung – Bildung – Negativität. ZfPäd, Beiheft 49. Weinheim u.a.: Beltz.Bhattacharya, Tithi (Hrsg.) (2018): Social Reproduction Theory. Remapping Class, Recentering Oppression. Mit einem Vorwort von Lise Vogel. London: Pluto Press.Fallwickel, Mareike (2025): Und alle so still. Hamburg: Rowohlt.Federici, Silvia (2021): Revolution at Point Zero: Hausarbeit, Reproduktion und feministischer Kampf. Münster: Unrast.Fraser, Nancy (2016): Contradictions of Capital and Care. In: New Left Review 100, S. 99–117.Frost, Ursula (2010): Bildung bedeutet nicht Anpassung, sondern Widerstand. Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik 81 (3), S. 321–330.Frost, Ursula (2013): Bildung ist auch Widerstand! In: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (Hrsg.): Marburger Bildungsaufruf. Frankfurt/Main. Online abrufbar unter: https://www.gew-hessen.de/fileadmin/userupload/1themen/marburgerbildungsaufruf/KFrostUrsulaBildungistauch_Widerstand.pdf (Datum des letzten Abrufs: 24.02.2026)Han, Byung-Chul (2010): Müdigkeitsgesellschaft. Berlin: Matthes & Seitz.Hegel, Georg Friedrich Wilhelm (2020): Phänomenologie des Geistes. Berlin: Suhrkamp.Kollontai, Alexandra (1977): Die soziale Grundlage der Frauenfrage. Berlin: Dietz. [Orig. 1909]Marx, Karl (1844): Ökonomisch-philosophische Manuskripte. In: Ders.: Frühschriften. Stuttgart: Reclam, S. 3–148.Meyer-Drawe, Käte (2005): Anfänge des Lernens. In: Benner, Dietrich (Hrsg.): Erziehung – Bildung – Negativität. Weinheim u.a.: Beltz, S. 24–37.Schutzbach, Franziska (2024): Die Erschöpfung der Frauen: Wider die weibliche Verfügbarkeit. München: Droemer.Vogel, Lise (2013): Marxism and the Oppression of Women. Toward a Unitary Theory. Leiden/Boston: Brill. [Orig. 1983] Online abrufbar unter: https://transreads.org/wp-content/uploads/2023/11/2023-11-25656265c2d2e5eMarxismandtheOppressionOfWomen-LiseVogel-1987-RutgersUniversityPress-9780813512341-002de2be2803d34e3fcc03f68ac4b564-AnnasArchive.pdf (Datum des letzten Abrufs: 24.02.2026) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Über das Gute, Hoffnung und Solidarität
2026/02/08
... und den Größenwahn, die Welt retten zu wollenWas ist eigentlich das Gute? Und wie können wir uns selbst so in die Gesellschaft einbringen, dass mehr davon entsteht? Ein Gespräch über Hoffnung, Solidarität - und den Größenwahn, die Welt retten zu wollen. Rita hat mit ihren Studis darüber diskutiert, was denn eigentlich das Gute ist und Nora hat sich auf der Suche nach mehr gesellschaftlichem Engagement mit Rutger Bregmans Buch "Moralische Ambitionen" beschäftigt. Denn die Frage ist ja: Was ist eigentlich "das Gute"? Reicht es nicht auch, Dinge erstmal besser zu machen? Wo können wir ansetzen? Wie viele Menschen müssen wir erreichen, damit etwas wirklich und nachhaltig gut ist? Und finden wir Energie und Hoffnung für unser Tun? Sprechen wir drüber in dieser Folge "Was denkst du denn?" Ritas Literaturliste:Aristoteles (2006): Nikomachische Ethik. Übersetzt und hrsg. von Otfried Höffe. 5. Aufl. München: Beck.Bentham, Jeremy (1988): An Introduction to the Principles of Morals and Legislation. Amherst, NY: Prometheus Books. [Orig. 1789]Foot, Philippa (2004): Die Natur des Guten. Frankfurt/Main: Suhrkamp.Habermas, Jürgen (1991): Vom pragmatischen, ethischen und moralischen Gebrauch der praktischen Vernunft. In: Ders.: Erläuterungen zur Diskursethik. Frankfurt/Main: Suhrkamp, S. 100-118.Honneth, Axel (1992): Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte. Frankfurt/Main: Suhrkamp.Kant, Immanuel (1990): Kritik der praktischen Vernunft. Hamburg: Meiner.Kant, Immanuel (1998): Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. In: Akademie-Ausgabe IV. Berlin: de Gruyter.Mill, John Stuart (1991): Utilitarianism. In: Ders.: On Liberty and Other Essays. Oxford: Oxford University Press.Nagel, Thomas (1986): The View from Nowhere. Oxford: Oxford University Press.Nussbaum, Martha (2006): Frontiers of Justice: Disability, Nationality, Species Membership. Cambridge, MA: Harvard University Press.Rawls, John (1993): Political Liberalism. New York: Columbia University Press.Noras Lesetipps:Bregman, Rutger (2024): Moralische Ambitionen. Wie man aufhört, sein Talent zu vergeuden und etwas schafft, das wirklich zählt. Rowohlt.Neubauer, Luisa / Reemtsma, Dagmar (2023): Gegen die Ohnmacht. Meine Großmutter, die Politik und ich. (Tropen Verlag) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Paternalismus und Autonomie
2026/01/09
Von Transparenz, Miteinander und AbhängigkeitenBevormundung fühlt sich selten gut an. Und doch gibt es Situationen, in denen es sogar notwendig sein kann, dass jemand für uns und über unseren Kopf hinweg entscheidet. Zum Beispiel in einem medizinischen Notfall, aber auch in der sozialen Arbeit. Das Konzept der völligen Autonomie hingegegen lässt sich auch nur schwer einlösen. Schon allein deshalb, weil wir nunmal in Abhängigkeiten leben. Wir loten die beiden Begriffe und den Raum dazwischen für euch gewohnt humorvoll aus. Außerdem gibt es noch zwei Neuigkeiten: Wir müssen leider Steady vorläufig einstellen und damit eure Möglichkeit, uns zu supporten. Hintergründe dazu erfahrt ihr direkt zu Beginn der PodcastfolgeAb Februar wird es "Was denkst du denn?" nicht mehr auf Spotify geben. Schreibt uns gerne, wo ihr uns stattdessen gerne hören wollen würdet. Wir schauen, was möglich ist.Ritas Literaturliste:Breitsameter, Christof (2011): Autonomie und Fürsorge. Zwei gegensätzliche Prinzipien? In: Breitsameter, Christof (Hrsg.): Autonomie und Stellvertretung in der Medizin : Entscheidungsfindung bei nichteinwilligungsfähigen Patienten. Stuttgart: Kohlhammer. S. 60-78.DBSH (Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.) (2025). Berufsethik des DBSH (2. Fassung). https://www.dbsh.de/media/public/dbsh-bund/Profession/2025-05-21DBSHBerufsethik2.Fassung.pdf (Letzter Abruf 30.12.2025)Großmaß, Ruth (2016): Ethische Reflexion in der Sozialen Arbeit. In: Soziale Arbeit 65(3), S. 89–101.Gutmann, Thomas (2023): Liberalism and (how to avoid) paternalism. In: ZEMO 6, S. 147-155.Kovács, László (2017). Zur Rolle der Ethik in der Sozialen Arbeit. In: EthikJournal 2/2017.Maaser, Wolfgang (2013). Sozialarbeiterische Profession im Spannungsfeld von Hilfe und Kontrolle. In: EthikJournal, 1/2013.Motzke, Katharina (2014). Soziale Arbeit als Profession. Zur Karriere „sozialer Hilfstätigkeit“ aus professionssoziologischer Perspektive. Opladen, Berlin, Toronto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
WissPodWeihnacht: Kinderrechte
2025/12/22
Von Adultismus, Autorität und Machtverteilung22. Türchen des WissPod Adventskalenders 2025: Bis heute sind Kinderrechte nicht im Grundgesetz verankert. Und das liegt auch daran, wie unsere Gesellschaft auf Kinder schaut. Auf der einen Seite wollen wir sie zu Menschen erziehen, die besser sind als wir selbst. Auf der anderen Seite fällt es uns schwer, sie ehrlich und ernsthaft mit einzubeziehen in unser Leben und die Erwachsenenwelt. Genau da schauen wir in dieser Folge hin. Diese Folge ist ein Teil des Wissenschaftspodcasts Adventskalenders 2025. Alle Türchen des Adventskalenders könnt ihr hier öffnen: wissenschaftspodcasts.de/adventskalender2025 Ritas Literaturliste:El-Mafaalani, A./ Kurtenbach, S./ Strohmeier, K. P. (2025): Kinder – Minderheit ohne Schutz: Aufwachsen in der alternden Gesellschaft. Köln.Hansen, R./ Knauer, R./ Sturzenhecker, B. (2015): Partizipation in Kindertageseinrichtungen. So gelingt Demokratiebildung mit Kindern! Weimar. https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechteKorczak, J. (1970): Das Recht des Kindes auf Achtung. Hrsg. von E. Heimpel und H. Roos. Göttingen.Liebel, M. (2010): Diskriminiert, weil sie Kinder sind: ein blinder Fleck im Umgang mit Menschenrechten. In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung 5, S. 307–319.Liebel, M. (2020a): Solidarische Hilfe? Kinderrechte als Leitlinie Sozialer Arbeit. In: Sozial Extra 44, S. 326–327.Liebel, M. (2020b): Unerhört. Kinder und Macht. Weinheim, Basel.Maywald, J. (2016): Kinderrechte in der Kita. Kinder schützen, fördern, beteiligen. Freiburg i. Br.Ritz, M. (2024): Adultismus und kritisches Erwachsensein. Hinter (auf-)geschlossenen Türen. Münster.Roth, Xenia (2010): Handbuch Bildungs- und Erziehungspartnerschaft: Zusammenarbeit mit Eltern in der Kita. Freiburg i.Br.Staub-Bernasconi, S. (1995): Systemtheorie, soziale Probleme und Soziale Arbeit. Lokal, national, international, oder: Vom Ende der Bescheidenheit. Bern. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Organspende
2025/12/05
Multidisziplinäre Überlegungen"Könnt ihr mal über das Thema Organspende sprechen?" - Dieser Wunsch wurde vor einiger Zeit per Mail an uns herangetragen. Im Sommer. Gefühlt. Also eigentlich wars im Februar 2025. Aber nicht mal zehn Monate später haben wir es jetzt endlich geschafft. Und holymoly, was für ein Thema! Denn an der Frage, ob wir uns dazu entscheiden, unsere Organe zu spenden hängen so viele verschiedene Themenbereiche und Fachdisziplinen, da bräuchte es eigentlich mehr als zwei Menschen, um da wirklich fachlich fundiert drüber zu sprechen. Deshalb versuchen wir eine Annäherung. Über persönliche Gefühle, praktische Gedanken und den Hinweis auf die vielen Fachdisziplinen, die sich ebenfalls mit dem Thema auseinandersetzen. Das Wichtigste ist am Ende: Drüber sprechen. Gedanken und Wünsche mitteilen. Ob mit oder ohne Organspende-Ausweis oder -Tattoo. Denn diese Entscheidung betrifft uns eben doch nicht nur als Individuen. Ritas Literaturliste:Ach, Johann/ Anderheiden, Michael/ Quante, Michael (2000): Ethik der Organtransplantation. Erlangen. Erk, Christian (2014): Das Eigentliche des Todes. Ein Beitrag zur Be-Lebung der Debatte über Hirntod und Transplantation. In: Ethik in der Medizin 26, S. 121-135Quante, Michael (2002): Personales leben und menschlicher Tod. Personale Identität als Prinzip der biomedizinischen Ethik. Frankfurt/Main.Schaber, Peter (2022): Organspende – Geschenk oder moralische Pflicht?Scheffer, Thomas/ Michaeler, Matthias/ Schank, Jan (2008): Starke und schwache Verfahren. Zur unterschiedlichen Funktionsweise politischer Untersuchungen am Beispiel der englischen „Hutton Inquiry“ und des „CIA-Ausschusses“ der EU. In: Zeitschrift für Soziologie, Jahrgang 37, Heft 5. Stuttgart, S. 423-444.Wiesemann, Claudia/ Biller-Andorno, Nikola (2005): Medizinethik. Unter Mitarbeit von Andreas Frewer. Stuttgart, S. 57-71. Unter https://www.organspende-info.de/ findet ihr viele weitere Informationen zum Thema Organspende. Einen Direktlink zum Quiz findet ihr in den Shownotes. Organspenderegelungen in Europa - bpb.de vom 6.2.2019 (Datum des letzten Abrufs 1.12.2025)Organspendereform - Freiwillige Entscheidung oder gesellschaftliche Pflicht? - bpb.de vom 29.01.2019 (Datum des letzten Abrufs 1.12.2025)Transplantationsmedizin zwischen Fortschritt und Organknappheit - Geschichte und aktuelle Fragen der Organspende - Aus Politik und Zeitgeschichte. bpb.de vom 9.5.2011 (Datum des letzten Abrufs 1.12.2025) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kinderrechte
2025/11/07
ins GrundgesetzWenn wir über Care-Arbeit reden, sprechen wir häufig davon, wie Arbeit in der Erwachsenenwelt im Allgemeinen verteilt ist. Wessen Aufgabe es eigentlich ist, sich um die Kinderbetreuung zu kümmern, wer macht mehr, wer macht weniger. Wir könnten aber auch anders diskutieren. Nämlich aus der Perspektive der Kinder und ihrer Rechte. Aus der Perspektive der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung dafür, dass Kinderrechte zur Geltung kommen. Denn würden wir die ernst nehmen, würden sich einige Diskussionen über die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit vielleicht auflösen. Ritas LiteraturlisteEl-Mafaalani, A./ Kurtenbach, S./ Strohmeier, K. P. (2025): Kinder – Minderheit ohne Schutz: Aufwachsen in der alternden Gesellschaft. Köln.Hansen, R./ Knauer, R./ Sturzenhecker, B. (2015): Partizipation in Kindertageseinrichtungen. So gelingt Demokratiebildung mit Kindern! Weimar.https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechteKorczak, J. (1970): Das Recht des Kindes auf Achtung. Hrsg. von E. Heimpel und H. Roos. Göttingen.Liebel, M. (2010): Diskriminiert, weil sie Kinder sind: ein blinder Fleck im Umgang mit Menschenrechten. In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung 5, S. 307–319.Liebel, M. (2020a): Solidarische Hilfe? Kinderrechte als Leitlinie Sozialer Arbeit. In: Sozial Extra 44, S. 326–327.Liebel, M. (2020b): Unerhört. Kinder und Macht. Weinheim, Basel.Maywald, J. (2016): Kinderrechte in der Kita. Kinder schützen, fördern, beteiligen. Freiburg i. Br.Ritz, M. (2024): Adultismus und kritisches Erwachsensein. Hinter (auf-)geschlossenen Türen. Münster.Roth, Xenia (2010): Handbuch Bildungs- und Erziehungspartnerschaft: Zusammenarbeit mit Eltern in der Kita. Freiburg i.Br.Staub-Bernasconi, S. (1995): Systemtheorie, soziale Probleme und Soziale Arbeit. Lokal, national, international, oder: Vom Ende der Bescheidenheit. Bern.Noras Linktipp:Carolin Kebekus Show: Kita und Krawall - über Kita-Viren und Eltern-Chats Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Üppiges Chaos
2025/10/10
Von der Kunst zu moderieren - mit Elif ŞenelWer sie noch nicht kennt: Elif Şenel moderiert unter anderem das "Tagesgespräch" bei WDR 5. Ein Format, in dem das hörende Publikum zu Wort kommt. Etwas, worauf man sich nicht vorbereiten kann, denn wer sich wie zu welchem Thema äußert, ist sehr unterschiedlich. Für Elif Şenel etwas Wunderbares, weil sie so mit Menschen ins Gespräch kommt, die sie vielleicht so auf der Straße gar nicht treffen würde. Aber natürlich ist das auch herausfordernd. Ein Gespräch über die Kunst der Moderation, über Augenhöhe, Zuhören, echte Gespräche mit Erkenntnisgewinn und Fehlerkultur. Ritas Literaturliste:Anscombe, G. E. M. (2000): Absicht. Frankfurt/Main. [Orig. 1957]Aristoteles (2020): Nikomachische Ethik. Griechisch–Deutsch, übersetzt und hrsg. von Gernot Krapinger. Stuttgart. Lyssenko, Viktoria (2002): The hard task of hitting the mean: Aristotle’s mean (mesotes) and Buddha’s middle path (Majjhima Patipad). In: Acta Orientalia Vilnensia, S. 81-92. Peters, Werner (1992): Mitte und Maß. In: Guggenberger, Bernd/ Hansen, Klaus (Hrsg.): Die Mitte. Vermessungen in Politik und Kultur. Wiesbaden.Prüwer, Tobias (2011): Zwischen Skylla und Charybdis: Motive von Maß und Mitte: In: Forum für kritische Rechtsextremismusforschung (Hrsg.): Ordnung. Macht, Extremismus. Wiesbaden, S. 59-84.Elifs Literaturtipps:Pörksen, Bernhard (2025): Zuhören - Die Kunst, sich der Welt zu öffnen. München.Nordqvist, Sven (1997): Fndus und der Hahn im Korb. Hamburg.Noras Literaturtipps:Rabe, Anne (2025): Das M-Wort - Gegen die Verachtung der Moral. Stuttgart.Sahebi, Gilda (2025): Verbinden statt spalten - Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung. Frankfurt am Main.Noras Hörtipp:Kleffner, Heike / Öztürk, Eda / Öztürk, Sara / Sinanoglu, Cihan (2025): Von der Sensation zur Sensibilität? 30 Jahre Berichterstattung über Rassismus. re:publica Berlin am 27.05.2025 (Datum des letzten Abrufs: 8.10.2025) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wer ist hier empowert?
2025/09/05
Über Empowerment und kritische AutoritätWas ist eigentlich Empowerment? Das ist gar nicht so einfach zu klären, denn die inflationäre Verwendung des Begriffs sorgt zunehmend dafür, dass seine Bedeutung verschwimmt und zerfasert. Dabei ist der Grundgedanke, nämlich Räume zu schaffen, in denen Menschen eine Bestärkung ihres Selbst erfahren, grundsätzlich ein guter. Aber auch Empowerment wird immer mehr zu einem Buzzword. Zum Geschäft. Und Nicole vom "Kleine Pause Podcast" hat sich gefragt, welche Folgen das hat. Und welche Rolle auch Autorität dabei spielt, wenn Menschen sich gegenseitig bestärken und Macht und Machtpositionen gesellschaftlich neu verhandelt werden. Genau das versuchen wir in dieser Folge auszuloten und zu durchdenken. Ritas Literaturliste:Albert, Hans: Freiheit und Ordnung: Zwei Abhandlungen zum Problem einer offenen Gesellschaft. Beiträge zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik, Band 109. Tübingen 1986.Arendt, Hannah: Was ist Autorität? In: Dies.: Zwischen Vergangenheit und Zukunft. Übungen im politischen Denken I. München 1994. S. 159-200. [Orig. 1956]Neiman, Susan: Moralische Klarheit: Eine Anleitung für erwachsene Idealisten. Aus dem Englischen von Matthias Fienbork. München. 2009.Srinivasan, Amia: Das Recht auf Sex: Feminismus im 21. Jahrhundert. Aus dem Englischen von Tanja Handels. Frankfurt/Main. 2022.Wille, Katrin: Feministische Theorie und Praxis der Autorität. In: Landweer, Hilge/ Newmark, Catherine (Hrsg.): Wie männlich ist Autorität? Frankfurt/Main, New York. 2018. S. 343-359. Online verfügbar unter https://www.uni-hildesheim.de/media/fb2/philosophie/ForschungundPromotion/Feministische_Kritik/Veroeffentlichungen/Wille-Autoritaet-Campus-2018.pdf (Datum des letzten Abrufs: 23.08.2025)Nicoles Literaturtipps:hooks, belle: Die Welt verändern lernen. Unrast. 2025 hooks, belle: Kritisch denken lernen. Unrast. 2025 hooks, belle: Gemeinschaft leben lernen. Unrast. 2025 Randak, Nadine: Emanzipation, Erziehung, Empowerment - Über einen (nicht nur) pädagogischen Paradigmenwechsel und seine Folgen. In: Gräber, Sebastian / Gutfleisch, Henning / Probst, Tarek / Stahl, Anna-Josepha / Viol, Patrick / Wevelsiep, Max (Hrsg): Halbbildung - Kritische Theorie der Pädgogik. Verbrecher-Verlag. 2025. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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