Ist das normal?

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Bewertung
4.5
von
15 Bewertungen
Dieser Podcast hat
227 Episoden
Sprache
Herausgeber
Explizit
Ja
Erstellt am
2017/09/05
Neueste Episode
2026/01/26
Durchschnittsdauer
56 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage

Beschreibung

Wie lieben Menschen heute? Was brauchen glückliche Beziehungen? Und guter Sex? Die Ärztin und Therapeutin Melanie Büttner und der Wissenschaftsjournalist Sven Stockrahm sprechen über alles, was Körper und Psyche guttut. Und über das, was uns verletzt, aber auch verbindet. Ohne Scham, mit Tipps für die eigene Entwicklung und ganz viel Nähe. Immer montags, alle zwei Wochen – mit spannenden Gästinnen und Gästen. Feedback per Sprachnachricht oder Mail an [email protected]. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten: www.zeit.de/podcast-abo

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"Wechseljahre sind keine Krankheit, die behandelt werden muss"
2026/01/26
Von Hitzewallungen über Muskelschmerzen bis hin zu Lustlosigkeit und sogar Depressionen: Es gibt kaum etwas, was vor allem Frauen in den Wechseljahren angeblich nicht droht. Dabei sind die meisten Symptome gar nicht typisch für die Wechseljahre, sagt Kerstin Weidner. Und Männer kennen sie auch. Daten zeigen zudem: Die meisten Frauen kommen gut durch diese Zeit. "Eine Phase natürlicher Veränderung wird gerade in eine potenziell pathologische, problematische Krise verwandelt", erzählt Weidner den beiden Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Nur woher kommen dann die Beschwerden? Oft haben sie ganz unterschiedliche Ursachen und es braucht individuelle Lösungen statt Supplements, Coachings und Therapien für alle. In dieser Folge schauen wir auf wissenschaftliche Evidenz. Und die zeigt, dass Erwartungen, Stress und der Alltag oft einen stärkeren Einfluss auf Symptome haben als der Hormonspiegel. Wann eine Therapie dennoch sinnvoll sein kann und warum das Risiko gefährlicher Nebenwirkungen so hoch ist. Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Kerstin Weidner ist Professorin und Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Sie leitet die Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum der TU Dresden. Zugleich ist sie stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie. - In einer repräsentativen Untersuchung konnte Weidner zusammen mit einem Team aus Forschenden zeigen, dass nur Hitzewallungen und Schweißausbrüche als typische Wechseljahresbeschwerden bezeichnet werden können. Alle anderen Symptome erleben Menschen und eben nicht nur Frauen, in jeglichen Lebensphasen (Weidner et al., "Journal of Psychosomatic Obstetrics & Gynecology", 2017 (PDF) und Weidner et al., "Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie", 2012). - In weiteren Forschungsarbeiten zeigten Weidner und ihr Team, dass Methoden, die Stress abbauen und die Selbstwirksamkeit stärken, bestimmte Symptome unter Frauen während der Wechseljahre lindern (Weidner et al., "Maturitas", 2020). Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Bonusfolge: Zum Sex verabreden: Super oder super unsexy?
2026/01/13
Wenn Lust und Nähe in einer Beziehung einschlafen, ist ein häufiger Rat: Schreibt es euch in den Kalender. Über das Potenzial von Sexdates in Langzeitbeziehungen
Ankündigung: Bonusfolgen von "Ist das normal?" und ZEIT-Podcast-Archiv mit Abo
2026/01/13
Noch mehr "Ist das normal?": Ab sofort erscheinen regelmäßig Bonusfolgen, in denen Melanie Büttner und Sven Stockrahm auch deine Fragen zu Liebe, Sex und Beziehungen besprechen. Schreibt uns dazu gerne an [email protected]. Ansonsten gibt es einen noch persönlicheren Blick hinter die Kulissen und wir sprechen über alles, was uns und euch gerade bewegt. Zu hören sind diese zusätzlichen Folgen unter www.zeit.de/istdasnormal, auf Apple Podcasts und auf Spotify, exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Mit einem Abo könnt ihr zudem das komplette Archiv von "Ist das normal?" hören, bekommt weitere Bonusfolgen etwa von "ZEIT Verbrechen" oder "Woher weißt du das?" sowie Zugriff auf unsere Dokupodcasts wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht". Ein kostenloses digitales Probeabo der ZEIT könnt ihr hier abschließen. Das Podcast-Abo kostet nur 4,99 Euro im Monat und kann hier gratis getestet werden. Wenn ihr bereits ein Abo habt, könnt ihr es mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden. Wie das geht, lest ihr hier. Auch wenn ihr kein Abo abschließt, hört ihr in Zukunft wie gewohnt montags alle zwei Wochen die neuen Folgen "Ist das normal?" kostenlos über euren Podcast-Feed. Mit allen weiteren Fragen zum Abo wendet euch gerne an [email protected]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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"Wir sollten unserem Hintern danken, sogar den Hämorrhoiden"
2026/01/12
Ihre Nichte nennt sie liebevoll "Ass-Doctor", uns hat sie eine Sprechstunde zum Hintern gegeben: Die Proktologin Caterina Schulte-Eversum erklärt, was der Po und vor allem unser Beckenboden braucht, warum Hämorrhoiden unsere Freunde sind und wenn es schmerzt, meist etwas anderes das Problem ist. In dieser Folge gibt es die Po-Basics und Antworten auf Fragen, die sich viele nicht trauen zu stellen. Die Scham, zum Proktologen zu gehen, sei riesig, viele kämen erst sehr spät zu ihr in die Praxis, erzählt Caterina den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Jucken, Nässe und Wunden werden lieber totgeschwiegen. Und zugleich werde der Hintern sexualisiert und als Schimpfwort genutzt. Grund genug, aufzuklären: über den richtigen Toilettengang, Inkontinenz auch bei jungen Menschen, Analsex und warum feuchtes Toilettenpapier eigentlich nie eine gute Idee ist. Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Caterina Schulte-Eversum ist unter anderem Fachärztin für Allgemeinchirurgie, Proktologin und Sexualmedizinerin. Im Podcast Apropos Po rund um den Allerwertesten klärt sie auf – zu allen Fragen den Hintern betreffend. - Zum Thema Beckenbodentraining und Physiotherapie empfiehlt Melanie in dieser Folge die Website der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie, Proktologie – die AG GGUP. Dort gibt es eine Liste von spezialisierten Therapeutinnen und Therapeuten. Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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"Kein Bock auf Sex? Ich dachte, ich muss kaputt sein"
2025/12/22
"Ich finde Sex meist überbewertet", sagt die Moderatorin und Autorin Maria Popov, manchmal auch, weil sie es geil finde, dass Menschen darauf nicht klarkämen. Denn selbst wenn alle es kennen: Wer keinen Bock auf Sex hat, spricht nicht gerne darüber. Viele schämen sich sogar. Weil sie denken, mit ihnen stimmt etwas nicht. "Eine Sex-Absage kann auch bedeuten, dass Menschen sich nicht geliebt fühlen", sagt Maria im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Auf der Bühne des literarischen und politischen Frohen Festivals spricht Maria über ihre Jugend und den Schmerz, sich falsch zu fühlen, weil sie angeblich zu spät zünden würde. Die Entlastung, als sie für sich selbst das Label Asexualität entdeckte. Und warum Bocklosigkeit uns alle angeht. Mehr zu unserer Gästin - Maria Popov ist Journalistin, Moderatorin und Schauspielerin. Acht Jahre lang klärte sie auf YouTube und TikTok im Jugendformat "Auf Klo" über Sex, Liebe und Beziehungen auf. Mittlerweile moderiert sie unter anderem das Nachfolgeformat "Das letzte Gespräch". 2025 ist ihr erstes Buch erschienen: Kein Bock Club – warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben. Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Was passiert in Berlins bekanntester Männersauna?
2025/12/01
Montagmorgen in Berlin, Kreuzberg: Zum ersten Mal verlassen die Hosts Sven Stockrahm und Melanie Büttner das Studio und nehmen euch mit in den Boiler, wo Melanie eigentlich nicht mit rein darf. Doch für den Sexpodcast hat die Männersauna eine Ausnahme gemacht. Betriebsleiter Thomas führt sie durch Wellnessbereiche und Dampfsauna, am Pool vorbei ins Cruising-Labyrinth mit Spielflächen und Kabinen. Was passiert, wenn hier die Türen öffnen? Wie funktioniert Konsens im Dunkeln? Und was bleibt unsichtbar, wenn Kleidung, Etiketten und Rollen fallen? Boiler-Mitgründer Tim Vogler spricht über seine Sauna als Safe Space für schwule und queere Menschen. Und warum es sich lohnt, nicht nur Männern einen solchen Ort zu bauen. Mehr zum Boiler und einem seiner Gründer - In einem Hinterhof am Berliner Mehringdamm liegt vor allem im Keller der Boiler Berlin. Mehr zur Männersauna findet ihr auf www.boiler-berlin.de. - Direkt neben dem Boiler gibt es seit 2025 die clubsauna.berlin, ein Ort für queere Menschen jeglicher Genderidentitäten. - Tim Vogler hat den Boiler mitgegründet und engagiert sich seit Jahren im Bereich HIV- und Männerarbeit. Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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How Bot Is Your Love? "Ist das nomal?" trifft "Neustart"
2025/11/17
Dr.-Sommer-Frage oder handfeste Beziehungskonflikte: Viele Menschen fragen erstmal den Chatbot um Rat. Nur wann braucht es einen echten Therapeuten? Und was ist mit Menschen, die tatsächliche Gefühle zu KI-Gefährten aufbauen?  In einem Crossover sprechen Meike Laaff und Henrik Oerding, die Hosts des jüngsten ZEIT-Digitalpodcasts "Neustart", mit Sven Stockrahm, einem der Hosts des Sexpodcasts "Ist das normal?" – vor Live-Publikum. Was können uns die Maschinen geben – und was nicht?  Diese Aufnahme ist beim ZEIT Podcast-Club am 1.11.2025 in Berlin entstanden. Einen Videomitschnitt des Auftritts findet ihr hier.  Im Podcast Club würfelt DIE ZEIT all ihre Podcasts durcheinander. Anne Kunze von Verbrechen trifft auf Zacharias Zacharakis von Ist das eine Blase?, Ileana Grabitz von Das Politikteil diskutiert mit Christoph Amend von Und was machst du am Wochenende?, Yasmine M'Barek von Ehrlich jetzt? spricht mit Lars Weisbrod von Die sogenannte Gegenwart. Weitere Sexpodcastfolge zum Thema - "Die Gefühle, die wir mit Influencern erleben, sind echt" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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"Sex ist nicht einfach nur Sex – nie" (Wiederholung vom 04.07.2022)
2025/11/03
"Woran merkst du, dass du Sexualität genießt?" – das sollten wir uns in Gesprächen mit vertrauten Menschen viel häufiger fragen, sagt die Paar- und Sexualtherapeutin Angelika Eck. Was banal scheint, ist für Eck fundamental. Denn erst, wenn Menschen an diesen Punkt gelangen, kann sich Neues entwickeln. Viele Paare und Personen kommen zu ihr, um sich mit ihrer Lustlosigkeit und ihren Beziehungskonflikten auseinanderzusetzen. Zurück in den Genuss und die Lust finden viele, wenn ihnen klar wird, dass sie sich bewusst für Sex entscheiden können. "Sei lustvoll! Wie soll das überhaupt gehen?", fragt Eck und erklärt den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm, was sie meint, wenn Klient:innen ihr berichten, sie würden gerne wollen wollen. "Es ist keine frohe Botschaft, aber wir sind immer eigenverantwortlich in allen sexuellen Prozessen", sagt Eck. Wie findet man dahin, allein und als Paar? Warum alles im Leben einen Preis hat, wozu es Mut braucht und wann Sex und Erotik zu etwas werden, das uns erfüllt. Mehr zu unserer Gästin und zur Folge - Angelika Eck ist Psychologin sowie Paar- und Sexualtherapeutin. In Karlsruhe hat sie ihre Praxis. - Eck ist Herausgeberin des Fachbuchs Der erotische Raum – Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie. Darin gehen die Autorinnen und Autoren unter anderem den Gründen weiblicher Unlust und der Rolle von Fantasien in der Therapie nach. - Für das ZEITmagazin ONLINE schreibt Angelika Eck die Kolumne Schlafzimmerblick. Im Juni 2021 sind einige der Folgen als Buch erschienen: Schlafzimmerblick: Liebe, Sex und Partnerschaft – ehrliche Antworten auf heikle Fragen. - In dieser Folge erwähnt Angelika Eck unterschiedliche Modelle und Ideen aus der Sexualforschung. Dabei geht sie auf Konzepte verschiedene Wissenschaftler:innen ein. Darunter etwa die klinische Psychologin Marta Meana, die über den Irrglauben geforscht hat, dass Frauen in der Sexualität ausschließlich an Beziehungen interessiert seien. Außerdem wird die Sexualtherapeutin Helen Singer Kaplan erwähnt, die vielen als Vorreiterin der Sexualtherapie gilt. Die Sexualmedizinerin Rosemary Basson forscht an der Frage, ob weibliches Verlangen oft erst von entsprechenden Handlungen ihrer Partner:innen geweckt wird. Und die Sexologin Peggy Kleinplatz wird erwähnt, die sich vor allem dafür einsetzt, dass sexuelle Vorlieben wie etwa BDSM nicht als Störungen betrachtet werden. Weitere Sexpodcastfolgen mit Angelika Eck: - "Wir können Erotik nicht herstellen, aber unglaublich beeinflussen" - "Erotik bewegt sich oft an der Schwelle zwischen Angst und Neugier" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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"Viele Paare kämpfen gegen die Realität" (Wiederholung vom 23.10.2023)
2025/10/20
Liebe ist etwas Großartiges und macht gleichzeitig emotional abhängig. Was bin ich bereit für eine andere Person zu geben und was brauche ich selbst von meinem Lieblingsmenschen? Irgendwann kommt in jeder Beziehung der Punkt, wo das nicht mehr zusammenpasst. "Die Illusion, wie die Liebe sein wird, hat eine Mindesthaltbarkeitsdauer", sagt die Psychologin und Paartherapeutin Berit Brockhausen. Dabei wüssten viele Paare, was eine gute Beziehung ausmache, dass Vorwürfe nicht helfen, Nähe wichtig ist und Kommunikation. "Es hapert nicht am Verstehen", sagt Berit im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm: "Es hapert am Können und am nicht Wollen." Streit sei oft einfacher als die Erkenntnis, dass ich bestimmte Dinge vom anderen nicht bekommen werde, egal, wie sehr ich sie mir wünsche. "Wenn ich es gut mit ihnen meine, kann ich Paaren diesen Schmerz nicht ersparen", sagt Berit. Denn dann geht es um den Kern, wie es Menschen gelingt, miteinander glücklich zu bleiben. Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Die Psychologin und psychologische Psychotherapeutin Berit Brockhausen berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der Krise. Mehr zu ihrer Arbeit, ihren Büchern und ihrem therapeutischen Hintergrund gibt es auf ihrer Facebookseite sowie auf ihrer Webseite partnerschaftsberatung.de. - Berit ist Teil von Desafinado, dem Berliner Büro für Paartherapie und Paarberatung. Dort arbeitet das Team inspiriert vom Ansatz des 2020 verstorbenen Psychologen und Arzt David Schnarch, einem der Pioniere der Sexualtherapie. 2023 hat Berit das Institut für Differenzierungsbasiertes Arbeiten gegründet, an dem Paartherapeutinnen und -therapeuten ausgebildet werden. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Commitment wird im blödsten Fall als Bedürftigkeit gesehen" - "In einer Beziehung braucht es auch emotionale Selbstbefriedigung" - "Es geht nie um die blöde Sachebene, sondern immer um Gefühle" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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"Die Gefühle, die wir mit Influencern erleben, sind echt"
2025/10/06
Wir sind ein bisschen, wem wir folgen, sagt die Wissenschaftlerin Johanna Degen. Unsere digitalen Verbindungen auf Instagram, über Chatbots bis hin zu OnlyFans seien Teil unserer Identität. Und sie erfüllen Bedürfnisse nach Nähe, Intimität und Sexualität – einseitig, klar, aber oft erst einmal effektiver als direkter Kontakt. "Parasoziale Beziehungen infiltrieren unsere Face-to-Face-Realitäten", erzählt Johanna im Gespräch mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Sie erforscht, was sie mit uns machen und sagt: "Sie sind dabei, uns zu konsumieren." Warum fühlen sich diese Beziehungen so echt und emotional erfüllend an? Wieso folgen schon junge Mädchen OnlyFans-Performerinnen? Was passiert, wenn digitale Welten mit unseren realen Begegnungen konkurrieren und unser Selbstbild prägen – und das bereits stärker als uns lieb ist? Mehr zu unserer Gästin - Johanna Degen ist Sozialpsychologin, Sexual- und Paartherapeutin und vor allem Wissenschaftlerin an der Europa-Universität Flensburg. Zugleich arbeitet sie mit festen Forschungsgruppen und Laboren, unter anderem an der Universität Verona und der TU München. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich derzeit etwa mit Online-Dating, Parasozialität oder auch KI-Beziehungen. - Johanna hat bereits mehrere Fachbücher veröffentlicht, zuletzt "The Shaping of the Parasocial Self: On the Psychology of Intimacy and Relationships in a Digital Era". - In ihrem Podcast "Liebeslabor" spricht über psychologische Forschung, Beziehungen, Therapie und Everyday Life. Auf Instagram findet ihr Johanna etwa über @teach_love.de. Weitere Sexpodcast-Folgen zum Thema - "Dann macht das Handy Ping und das Mindgame in Beziehungen beginnt" Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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"Stalking ist Realitäts- und Schmerzabwehr"
2025/09/22
"Stalker sind unerhörte Menschen, ihnen wird nicht zugehört", sagt der Psychotherapeut Wolf Ortiz-Müller. Er und sein Team versuchen zu verstehen, wie Menschen ticken, die anderen nachstellen, sie mit Textnachrichten bombardieren und sogar vor der Haustür auflauern. Das sei nicht mit Verständnis für übergriffiges Verhalten und Gewalt zu verwechseln. Als Leiter der Beratungsstelle Stop-Stalking in Berlin hilft er sowohl Betroffenen als auch Stalkern. Den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erklärt Wolf, wie biografische Verletzungen und alte Bindungserfahrungen das Verhalten von Menschen, die nicht loslassen können, beeinflussen. Zugleich zeigt er auf, was für Folgen es für diejenigen haben kann, denen nachgestellt wird: Stalking kann Betroffene regelrecht zermürben und schwere psychische Erkrankungen auslösen. Und er gibt praktische Hinweise für Betroffene: klare Grenzen setzen, Verhalten dokumentieren und sich Unterstützung holen. Mehr zu unserem Gast und weitere Infos - Wolf Ortiz-Müller ist psychologischer Psychotherapeut, Mitgründer und Leiter der Beratungsstelle Stop-Stalking Berlin (www.stop-stalking-berlin.de). Dort können sich sowohl Betroffene als auch stalkende Personen hinwenden, es gibt zudem die Möglichkeit, sich telefonisch beraten zu lassen (unter der Rufnummer 030 / 22 19 22 000). Ortiz-Müller war auch am Aufbau des Berliner Krisendienstes beteiligt. - Wie schützt man Betroffene und wie hören Täter und Täterinnen auf? Dazu hat Wolf Ortiz-Müller Stalking – das Praxishandbuch herausgegeben. - Beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen gibt es Soforthilfe für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Beratung per Telefon, E-Mail und Chat (rund um die Uhr, anonym, in 17 Sprachen und Gebärdensprache). - Weißer Ring: Hilfe für Kriminalitätsopfer. Beratung per Telefon und E-Mail (anonym). - Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e. V. richtet sich an gewaltausübende Menschen. Ziel ist es auch, Gewalt und Stalking in Zukunft zu verhindern. - Wie häufig ist Stalking? Die Mannheimer Stalking-Studie von 2018 (PDF) vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit gibt dazu Anhaltspunkte. Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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"Glück in einer Beziehung? Merkt man am Glow"
2025/09/08
Verliebt sein ist einfach – bis der Alltag einzieht. Wir alle bringen Baggage mit in unsere Beziehungen: alte Muster und Erfahrungen, Ängste und überhöhte Erwartungen. Darüber reden ist wichtig, klar, aber längst nicht alles. Die Psychologin und Liebescoach Stella Schultner weiß, wie Liebe nicht nur gut startet, sondern bleiben kann. Live im ZEIT-Sexpodcast auf der Bühne des Z2X-Ideenfestivals kramt sie mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm in unseren Beziehungskoffern. Was für Skills braucht es, wenn wir den oder die Menschen gefunden haben, die zu uns passen? Und was sollten wir endlich auspacken? Wie wir besser streiten, ohne Drama und Flucht, erkennen, was uns triggert, und loslassen, was uns immer wieder scheitern lässt. Mehr zu unserer Gästin - Stella Schultner ist Psychologin und arbeitet als Love- und Singlecoach. Sie berät Menschen in Liebes- und Beziehungsfragen. Zusätzlich gibt sie auf Instagram und in ihrem Podcast IN LOVE Tipps zu Dating und Partnerschaften. Weitere Sexpodcast-Folgen zum Thema - "Viele Paare kämpfen gegen die Realität" - "Beziehungsglück bedeutet, nichts festhalten zu wollen" - "Ohne Standards zu daten, ist wie hungrig einkaufen zu gehen" Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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"Alles Negative durchzuarbeiten, macht es meist nur schlimmer"
2025/08/25
Ein kleiner Streit, ein komischer Blick, ein unüberlegter Kommentar – und schon sind viele mittendrin in Grübeleien, die einem den ganzen Tag verderben können: Wie war das gemeint, was hat das zu bedeuten? Nur vielleicht steckt oft gar nichts dahinter, sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Gitta Jacob. Und sie hat einen vermeintlich banalen Tipp: Man kann entscheiden, ob man sich in etwas hineinsteigern will oder nicht.  Im Podcast bespricht sie mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm, wieso wir vor allem negative Gefühle auch mal ziehen lassen sollten, statt sie überzubewerten. Besonders, wenn es um Konflikte in unseren Beziehungen geht. Gitta erklärt, weshalb es nichts bringt, Emotionen zu bekämpfen, was es braucht, um sie anzunehmen, und wie wir es schaffen, gelassener mit ihnen umzugehen. Mehr zu unserer Gästin - Gitta Jacob ist klinische Psychologin und arbeitet als leitende Psychotherapeutin bei GAIA in Hamburg, einem Unternehmen, das digitale Therapiekonzepte entwickelt. Zugleich ist sie Wissenschaftlerin und Bestsellerautorin ("Leben geht nur vorwärts: Wann es Zeit ist, das innere Kind in Ruhe zu lassen und durchzustarten"). - Gerade ist Gittas neues Buch erschienen, in dem sich alles um Emotionsregulation dreht: "Zu viel Gefühl: Wie wir unsere Emotionen lenken und nicht sie uns". Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Wer sagt schon: Vielleicht bin ich auch ein bisschen toxisch?" - "Es geht nie um die blöde Sachebene, sondern immer um Gefühle" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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"Das Spiel ist das Ziel – nicht der Strich am Bettpfosten"
2025/07/14
Gute Verführung hat nichts mit Manipulation, Druck oder To-do-Listen zu tun, sagt die Sexologin und Bestsellerautorin Dania Schiftan. Sie braucht Zeit und Distanz. Und lässt sich auch wieder neu lernen. Gerade in längeren Beziehungen wird der Wunsch nach Intimität, Nähe und Sex schnell zum Frust: Statt den anderen für sich zu begeistern, dreht sich schnell alles um Vorwürfe und Forderungen. Was, wenn eine Person will, die andere aber nicht? Verführung bekommt man nicht auf Knopfdruck, erklärt Dania im Gespräch mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Sie beginnt oft bei einem selbst: Wer weiß, was er oder sie will, kann andere auch wieder neugierig auf sich machen. Wie man wieder zurück in die Lust findet, warum spontane Lust oft scheitert und was Verführung mit einem guten Fußballspiel gemein hat. Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos - Dania Schiftan ist Sexologin, Sexual- und Psychotherapeutin und hat in Zürich ihre eigene Praxis. Ihr aktuelles Buch heißt "Das Comeback deiner Lust: So entfachst du das Feuer in dir – Spice up Your Life in 3 Minuten täglich". - In dieser Folge sprechen wir über die vier Elemente der Balance, die der renommierte Psychologe, Paar- und Sexualtherapeut David Schnarch erstmals beschrieben hat – in seinem Buch "Intimität und Verlangen: Sexuelle Leidenschaft in dauerhaften Beziehungen". - Wer möchte, kann Dania Schiftan auf Instagram folgen. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema - "Wir können Erotik nicht herstellen, aber unglaublich beeinflussen" - "Sex muss kein Ziel haben, schon gar nicht den Orgasmus" Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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"Du darfst dich schämen, manchmal solltest du dich sogar schämen"
2025/06/30
Lachen die etwa über mich? Was habe ich da nur gesagt? Hoffentlich hat mich keiner gesehen. Scham prägt uns, seit der Mensch denken kann – und meistens ist sie mit unseren unangenehmsten Erinnerungen verbunden. "Wir schämen uns heute oft nicht mehr für das, was wir tun – sondern dafür, wer wir sind", sagt der Journalist und Sachbuchautor Matthias Kreienbrink. Instagram, TikTok und soziale Medien machen es möglich: Mehr denn je zielt eines der schlimmsten Gefühle auf uns als Person, denn selten war es einfacher, Menschen zu beschämen oder selbst beschämt zu werden. Dabei ist Scham mehr als nur ein Gefühl – sie ist ein soziales Signal, manchmal ein Schutzmechanismus, und oft durchkreuzt sie auch unsere Beziehungen und den Sex. Mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm bespricht Matthias, wie die Scham instrumentalisiert wird, wie sie unser Selbstbild erschüttern kann und wann sie uns doch nutzt. Warum wir mit der Scham leben müssen – und lernen können, wie sie uns nicht mehr kontrolliert. Mehr zu unserem Gast - Matthias Kreienbrink ist freier Gesellschafts- und Digitaljournalist (unter anderem auch für DIE ZEIT) sowie Sachbuchautor. - Sein erstes Buch "Scham – Wie ein machtvolles Gefühl unser Leben neu prägt" ist im Februar 2025 erschienen und nähert sich der Scham unter anderem aus psychologischen, soziologischen und philosophischen Perspektiven. - Auf Instagram ist er unter @matthiaskreienbrink zu finden. Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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