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Jeden Montag spreche ich mit Expert:innen über ihre Erfolgsstory, ihre Motivation, bewältigte Herausforderungen und ihre Learnings. Mit den Gästen rede ich über aktuelle Themen aus E-Commerce, Online Marketing, Amazon FBA und mehr, die erfahrene Unternehmer:innen als auch die Gründerszene heute beschäftigen.
Es erwarten Euch inspirierende Geschichten, spannende Insights und relevante Tipps für die Praxis - immer offen und ehrlich. Gespräche, die motivieren und Mut machen die Dinge noch heute zu verändern.
Jeden Montag eine neue Folge - überall, wo es Podcasts gibt. Let's go!
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Von 0 auf 450 Mio. € Jahresumsatz in 4 Jahren ohne Investoren
2026/10/12
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➤ Mit Janik auf LinkedIn vernetzen: https://www.linkedin.com/in/janik-nolden-456b99144/
In dieser Folge spreche ich mit Janik Nolden, einem der drei Gründer von Solago, über eine unglaubliche E-Commerce-Geschichte: Im vierten Jahr plant das Unternehmen rund 450 Millionen Euro Nettoumsatz mit 300 Mitarbeitenden und ohne externe Investoren. Janik erzählt, wie sie über Kleinanzeigen gestartet sind, ihren Shopify-Shop in zwei Tagen gebaut und zu zweit 750.000 Euro Monatsumsatz erreicht haben. Wir sprechen darüber, warum persönliche Beratung und ein kleiner Abholstandort entscheidend waren, um Kunden zu gewinnen und Vertrauen aufzubauen.
Außerdem erklärt Janik, wie Solago das Wachstum aus dem eigenen Cashflow finanziert hat und warum die Gründer bisher sämtliche Gewinne im Unternehmen lassen. Es geht um eigene Logistik als Wettbewerbsvorteil, 40.000 Solarmodule in einer Tiefgarage und Wachstumsschmerzen mit zehn Wochen Lieferzeit und überlasteten Speditionen.
Beim Marketing schauen wir uns an, wie Solago mit Google, SEO und YouTube Kunden gewinnt und laut Janik nur rund drei Prozent des Umsatzes für Marketing ausgibt. Wir sprechen über Produktvideos, Wiederkäufe und Empfehlungen sowie die Frage, ob ein möglicher Teilverkauf für die Gründer infrage kommt. Zum Schluss geht es um die Expansion nach Benelux und UK, das Ziel von ein bis zwei Milliarden Euro Umsatz und unsere wichtigsten Learnings zu Kundenverständnis, Fokus und Vertrauen.
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➤ Dieser Podcast wird produziert von ONEFRAME Media: https://link-to.website/oneframe-263
Themen:
00:00 Intro
01:23 Solago: 450 Millionen Euro Umsatz im vierten Jahr
01:49 Der Start über Kleinanzeigen
05:09 Shopify, Kundenberatung und der erste Abholstandort
08:29 Zu zweit auf 750.000 Euro Monatsumsatz
10:24 Drei Gründer, eine Firma: Die Zusammenlegung
11:16 Warum sich Erfolg nicht immer gut anfühlt
14:23 Founder Mode und seine Grenzen
17:08 Eigene Logistik als Wettbewerbsvorteil
22:07 Lagerchaos und 40.000 Solarmodule in der Tiefgarage
23:35 Wachstum ohne Investoren und Kredite
27:09 Geschäftsmodell, Sortiment und Wettbewerb
31:13 Gewinne reinvestieren und möglicher Teilverkauf
35:30 Kunden gewinnen mit YouTube, SEO und Google
41:44 Wiederkäufe und Empfehlungen
45:13 Wachstumsschmerzen: Lieferzeiten, Personal und Speditionen
47:47 Verantwortung abgeben und wieder abschalten können
50:56 Internationalisierung: Benelux, Österreich und UK
54:14 Unsere wichtigsten Learnings und Janiks Rat an Gründer
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Zurück ins Wachstum: So will er nach 7 Jahren den Turnaround schaffen
2026/10/05
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➤ Mit Max auf LinkedIn vernetzen: https://www.linkedin.com/in/maxwittrock/
In dieser Folge spreche ich mit Max Wittrock, einem der drei Gründer von mymuesli. Nach seinem Ausstieg 2019 ist er jetzt als CEO zurück, um die Marke wieder ins Wachstum zu bringen. Wir sprechen darüber, warum er sich für diese Rückkehr entschieden hat, was sich seit seiner Zeit als Gründer verändert hat und warum ihn Kündigungen tagelang beschäftigen.
Max erzählt, wie er den Turnaround angeht: mit einem 100-Tage-Plan für Marke, Produkt, Kosten und Organisation. Es geht um den Abbau von 180 auf 150 Mitarbeitende, vergessene Abos, langsame Entscheidungen und die Frage, wie ein Team wieder den Mut bekommt, Dinge einfach umzusetzen.
Außerdem sprechen wir über seine Zeit bei Jokolade und die Gründung von zeroLabs. Wir gehen tief ins E-Commerce-Marketing: Warum reichen Bestandskunden allein nicht aus? Wie gewinnt man mit Meta Ads neue Zielgruppen? Und warum ist E-Mail-Marketing so wichtig, um mit diesen Kunden auch Geld zu verdienen?
Zum Schluss diskutieren wir über Rabatte, Markenloyalität und Geschwindigkeit. Ich erzähle, warum ich bei SNOCKS wieder selbst Wachstumsthemen übernommen habe und wie wir mit TikTok Shop über 250.000 € Monatsumsatz erreicht haben. Max erklärt, warum mymuesli wieder mutiger werden muss und weshalb Gründer bei aller Liebe zur Firma auch ein Leben außerhalb ihres Unternehmens brauchen.
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Themen:
00:00 Intro
01:02 Was ist seit unserem letzten Gespräch alles passiert?
04:28 Die Rückkehr zu mymuesli: Veränderungen, Team und Anteile
10:06 Eigenwerbung: Mit Klapital AI Ads erstellen
11:16 Mitarbeiterzahl, Umsatz pro Kopf und Gesellschafterstruktur
15:37 Die Firma loslassen: Mental Health, Grenzen und Hasskommentare
22:20 Warum ein Turnaround so anstrengend ist
27:04 Der 100-Tage-Plan: Kosten senken und Verantwortung stärken
33:58 Marke, Produkttrends und neue Kunden gewinnen
39:39 Meta Ads und E-Mail-Marketing: Was wirklich funktioniert
43:01 Wie abhängig ist E-Commerce von Rabatten?
49:55 Mehr Geschwindigkeit: TikTok Shop, Mut und Trends
59:27 Mein wichtigstes Key Learning und Ausblick
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Mit Reisen ohne Reiseziel zu 5,3 Mio. € Umsatz im Jahr
2026/09/28
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➤ Mit Kevin auf LinkedIn vernetzen: https://www.linkedin.com/in/kevin-kiesewetter-118a90171/
In dieser Folge spreche ich mit Kevin von blookery, meinem allerersten Deal bei Die Höhle der Löwen. Kevin und sein Mitgründer Jannis haben sich fast zehn Jahre lang immer wieder für die Show beworben. Als die Zusage dann endlich kam, blieben ihnen plötzlich nur noch fünf Tage bis zum Dreh. Wir sprechen darüber, wie sich dieser Tag angefühlt hat, warum die beiden am Abend vorher ihren Wunschlöwen gewechselt haben und warum mir bei 500.000 € ehrlich gesagt kurz der Stift gegangen ist.
Außerdem erzählt Kevin, wie aus einem Städtetrip mit Freunden nach Rom ein Unternehmen wurde, bei dem heute jeden Tag Menschen blind ihren Urlaub buchen. Angefangen hat alles mit einer simplen Landingpage, 2 € Google Ads und einem PayPal Link. Danach kamen der Galileo Beitrag, ein Jahr Südostasien und Corona, als auf einmal kein einziger Euro Umsatz mehr reinkam.
Am Ende geht es darum, was nach der Show passiert ist, was bei der Due Diligence herauskam und wie blookery den Push der Ausstrahlung jetzt nutzen will.
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Theme:
00:00 Intro
01:07 Mein allererstes Investment als Löwe
02:43 Warum blookery sich jedes Jahr beworben hat
03:58 Von der Zusage bis zum Drehtag in fünf Tagen
07:33 Der Pitch vor den Löwen
10:18 Die Fragerunde und warum mich die Zahlen überzeugt haben
13:10 Die Gründungsidee hinter blookery
16:36 Der Schritt in die Selbstständigkeit und der erste TV Beitrag
18:32 Die wichtigsten Marketingkanäle
19:48 Wie blookery die Coronakrise überstanden hat
23:29 Das Geschäftsmodell von blookery
26:59 Außenumsatz, Innenumsatz und Profitabilität 2025
30:40 Kundenzufriedenheit und Stornoquote
33:19 Warum sich die Gründer für mich als Investor entschieden haben
35:22 Die Verhandlung über 500.000 €
40:41 Die Strategie zur Ausstrahlung
45:07 Die Vision für die nächsten Jahre
49:08 Exit oder langfristig selbst führen?
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Mein erstes Höhle der Löwen Invest: So lief es hinter den Kulissen ab
2026/09/21
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➤ Mit Alena auf LinkedIn vernetzen: https://www.linkedin.com/in/alena-leeb-788158438/
In dieser Folge spreche ich mit Alena von Poppies, in die Carsten Maschmeyer und ich bei Die Höhle der Löwen investiert haben. Wir blicken zurück auf ihren Pitch, warum sie sich zweimal in derselben Staffel beworben hat und warum ich sie auf keinen Fall ohne Deal aus der Show gehen lassen konnte. Danach erzählen wir ganz ehrlich, was in den sieben Monaten zwischen Aufzeichnung und Ausstrahlung wirklich passiert ist.
Alena hat in dieser Zeit zwei komplett neue Produktlinien entwickelt, nebenbei weiter Eis produziert und war im Sommer für ihre zwei Kinder da.
Dabei lief längst nicht alles nach Plan, und genau darüber sprechen wir ganz offen. Am Ende geht es auch um die Frage, was nach der Ausstrahlung passieren muss, damit aus dem Push der Show ein Unternehmen wird, von dem Alena und ihre Familie langfristig leben können.
➤ Dieser Podcast wird produziert von ONEFRAME Media: https://oneframemedia.de/
Theme:
00:00 Intro
01:29 Alena hat ihre eigene Folge noch nicht gesehen
02:41 Zweimal in derselben Staffel beworben
04:01 Die Geschichte mit dem Buch von Frank Thelen
07:31 Sechs Monate Bewerbungsprozess
08:58 Drehtag mit kaputter Eistruhe und Feuerwehreinsatz
14:28 Warum der Deal wichtiger war als die Reichweite
15:30 Alle Löwen raus und dann doch der Deal
20:05 Die erste Nachricht am Morgen nach der Show
22:44 Zwei neue Produkte in sieben Monaten
24:53 96.000 € statt 40.000 € investiert
26:57 60 kg zu wenig und 13.000 € verloren
31:08 Die Mixis im Geschmackstest
36:52 Die Social Media Strategie nach der Show
41:02 50.000 € oder 230.000 € Umsatz am Montag
42:03 Warum nur 10 % danach ein echtes Business aufbauen
46:27 Mein größter strategischer Fehler als Investor
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Warum fast jede Brand beim Wachstum unbemerkt Gewinn verliert
2026/09/14
➤ Mit Thomas zusammenarbeiten (Verlorene und beschädigte Pakete automatisch reklamieren): https://link-to.website/claimme-141 (Werbung)
➤ Mit Hiscox absichern (Manager-Haftpflicht für Geschäftsführer, direkt online abschließen): https://link-to.website/hiscox-173 (Werbung)
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➤ Mein kostenloser Newsletter (Wöchentliches E-Commerce Insiderwissen): https://link-to.website/klapitalnewsletter-380 (Eigenwerbung)
In dieser Folge spreche ich mit Thomas Hagemann von Sevensenders über claim.me, eine Software, mit der Onlineshops verlorene und beschädigte Pakete bei den Carriern reklamieren. Er ist seit über zehn Jahren im Paketversand unterwegs und hat claim.me aus dem eigenen Logistikgeschäft heraus ausgegründet. Wir starten mit einer Frage, die viele E-Commerce Leute gar nicht auf dem Schirm haben: Warum muss man Pakete überhaupt klemmen?
Thomas erklärt, welche drei Fehlertypen es beim Versand gibt und warum die Verlustquote in manchen Branchen um ein Vielfaches höher liegt als im Fashionbereich. Danach nehmen wir den kompletten manuellen Prozess auseinander, vom Kundenticket über die Nachforschung bis zur handschriftlich ausgefüllten Empfängererklärung. Mitten in der Folge habe ich live nachgeschaut, wie viele Tickets wir bei Snocks dieses Jahr zum Thema verlorene Pakete hatten, und die Zahl hat mich selbst überrascht.
➤ Hier findest du mehr von Thomas: https://www.linkedin.com/in/thhagemann/
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➤ Dieser Podcast wird produziert von ONEFRAME Media: https://oneframemedia.de/
Themen:
00:00 Intro
00:57 Was claim.me eigentlich macht
01:43 Warum man Pakete überhaupt reklamieren muss
02:19 Die drei Fehlertypen der Carrier
03:51 Wo die Verlustquote auf 20 von 1000 springt
05:35 So reklamieren die meisten Shops heute
06:19 Kunde erstattet, Geld trotzdem weg
06:51 Live-Check: unsere Tickets bei Snocks
11:43 7.800 Tickets und der Schaden dahinter
13:54 Der manuelle DHL-Prozess Schritt für Schritt
14:34 Welcher Carrier die meisten Pakete verliert
16:06 Fristen, Empfängererklärung und Ablehnungen
18:18 Die Formel für deinen eigenen Schaden
19:32 Von 30 Minuten auf unter 3 Minuten pro Fall
24:37 Was die Lösung wirklich kostet
32:42 Pakete, die niemand in der Filiale abholt
38:28 Proaktives Claiming mit KI
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Performance Coach der Top-Unternehmer: So holen sie das Maximum aus jedem Tag
2026/09/11
➤ Mit Davud zusammenarbeiten (1:1 Performance-Coaching für Unternehmer): https://link-to.website/davudanil-228 (Werbung)
➤ Mit ONEFRAME zusammenarbeiten (Planbar 5-stellige Monatsumsätzedurch YouTube): https://link-to.website/oneframe-138 (Werbung)
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➤ Mein kostenloser Newsletter (Wöchentliches E-Commerce Insiderwissen): https://link-to.website/klapitalnewsletter-700 (Eigenwerbung)In dieser Folge spreche ich mit Davud Anil. Er hat Psychologie studiert und begleitet seit vier Jahren Unternehmer als Performance Coach. Wir starten direkt mit einer Frage, die wahrscheinlich viele betrifft: Warum trainieren wir uns am Laptop eigentlich ständig darauf, abgelenkt zu sein? Davud erklärt, was Fokus aus Sicht unseres Gehirns wirklich bedeutet und warum wir dabei oft komplett falsch denken.Danach gehen wir seine Serviettenstrategie durch. Die Idee dahinter: Deine wichtigsten Ziele und Prioritäten müssen auf eine einzige Serviette passen. Wir wenden das direkt auf meine Themen bei Snocks an und sprechen darüber, wie wir beide versuchen, in den Fokus zu kommen und abends auch wieder richtig abzuschalten. Gleichzeitig warnt Davud davor, das komplette Leben nur auf Produktivität und Effizienz auszurichten.Zum Ende wird das Gespräch sehr persönlich. Wir sprechen über Status, Anerkennung und darüber, wovor wir eigentlich am meisten Angst haben. Mein größtes Learning aus der Folge: Jeder kann erfolgreich sein, wenn er sich über einen längeren Zeitraum wirklich mit sich selbst beschäftigt und versteht, wie er funktioniert. Für mich war das definitiv einer der tiefsten Podcasts, die wir bisher aufgenommen haben.
➤ Hier findest du mehr von Davud: https://www.linkedin.com/in/davud-anil/
➤ Dieser Podcast wird gesponsert von AdressHero: https://link-to.website/addresshero-276 (Werbung)
➤ Dieser Podcast wird produziert von ONEFRAME Media: https://oneframemedia.de/
Themen:
00:00 Intro
01:28 Der größte Fehler von Gründern
04:29 Wann du dein Tagesziel festlegen solltest
06:05 Die Serviettenstrategie
11:06 Was passiert bei Ausnahmen?18:29 Wo meine Energie wirklich hingeht
21:37 Das Feierabendritual
25:45 Unsere Fokusrituale
31:09 Die Schattenseite von Effizienz
36:07 Oura Ring und Whoop: Fluch oder Segen
39:30 Wie du herausfindest, was dir Energie gibt
45:42 Status oder eigene Lebensvision
49:16 Unsere größten Ängste
56:18 So läuft das Coaching mit Davud ab
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10 versteckte Kostenfresser im E-Commerce, die kaum einer kennt
2026/08/27
➤ Mit Tom zusammenarbeiten (versteckte Kosten in Logistik, Payment, IT und Energie finden): https://link-to.website/vonfalkenrath-780 (Werbung)
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In dieser Folge spreche ich mit Tom Illauer, der seit sieben Jahren Restrukturierungsfälle im Handel und E-Commerce leitet und heute mit Von Falkenrath & Company genau das macht, was er dort jedes Mal wieder gebraucht hat: Verträge und Rechnungen auseinandernehmen und schauen, wo ein Unternehmen seit Jahren zu viel bezahlt. Sein heftigster Fall war ein neun Jahre alter Speditionsvertrag, bei dem knapp 900.000 Euro zu viel geflossen sind, und das Ganze wurde noch unangenehmer, weil die Inhaberin mit dem Spediteur befreundet war.
Wir gehen zehn Kostenblöcke durch, und ehrlich gesagt kannte ich die Hälfte davon nicht. Maut, die nicht nach Kilometern, sondern nach Gewicht abgerechnet wird. Dieselfloater, die sich nicht eins zu eins anpassen. Agenturgebühren aufs Ad-Budget, die bei 6 bis 8 Prozent liegen, obwohl 2 bis 3 fair wären. Bei einem Solarhändler mit 30 Millionen Umsatz waren allein aus Maut und Diesel 200.000 Euro drin, ohne dass der Anbieter gewechselt wurde. Spannend fand ich auch, dass er das gar nicht will. Wenn die Kondition passt, sagt er das einfach.
Am meisten hängengeblieben ist mir eine Gebühr, die irgendwo auf Seite 50 im DHL-Vertrag steht. Für kurze Wochen mit Feiertag wird ein Zuschlag berechnet, über das Jahr fast ein volles Prozent, und laut Tom fällt die oft schon weg, wenn man sie überhaupt anspricht. Ich habe live im Podcast hochgerechnet, was das bei uns bedeutet, und bin bei rund 70.000 Euro rausgekommen. Dazu kommen Cloudkosten, Forschungszulage von bis zu 35 Prozent der Personalkosten und Lizenzen für Mitarbeiter, die längst weg sind. Mein persönliches Key Learning der Folge ist, dass die teuersten Verträge nicht die schlecht verhandelten sind, sondern die, die einfach nie wieder angefasst wurden.
➤ Hier findest du mehr von Tom: https://www.linkedin.com/in/tom-illauer-477729234/
➤ Dieser Podcast wird gesponsert von AdressHero: https://link-to.website/adresshero-842 (Werbung)
➤ Dieser Podcast wird produziert von ONEFRAME Media: https://oneframemedia.de/
Themen:
00:00 Intro
00:53 Der schlimmste Fall: 900.000 Euro zu viel bezahlt
04:07 Maut nach Gewicht statt nach Kilometern
05:47 Dieselfloater in alten Speditionsverträgen
08:33 Agenturgebühren aufs Ad-Budget
12:33 Payment Gebühren nachverhandeln
16:42 Die Vier-Tage-Wochen-Gebühr bei DHL
20:40 Cloudkosten senken mit Committed Discounts
22:22 Dev- und Stage-Umgebungen, die nachts durchlaufen
25:30 Forschungszulage: 35 Prozent der Personalkosten zurück
28:18 Inaktive Lizenzen und Schatten-IT
31:07 Lastspitze beim Netzentgelt
34:27 Vom Investment Banker zum Restrukturierer
39:44 Wie die Zusammenarbeit abläuft und was sie kostet
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Nach zwei gescheiterten Brands macht er heute 180.000 € im Monat
2026/08/17
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➤ Mein kostenloser Newsletter (Wöchentliches E-Commerce Insiderwissen): https://link-to.website/klapitalnewsletter-709 (Eigenwerbung)
In dieser Folge spreche ich mit Nils, der vor drei Jahren Geschäftsführer von Fellglück wurde, also der Hundemarke, die damals aus diesem Podcast heraus entstanden ist. Zwei gescheiterte Projekte später führt er heute Everjump und macht rund 180.000 Euro Monatsumsatz, hochprofitabel. Wir gehen die komplette Strecke einmal gemeinsam durch.
Wir starten bei Fellglück: 25.000 Euro Startkapital, am Peak 10.000 Euro Monatsumsatz und nach knapp einem Jahr der Verkauf für 18.000 Euro. Nils erklärt seine zwei größten Fuckups, zu viele Kanäle und zu viele USPs, danach das zweite Projekt mit Investor und Rewe-Listung, aus dem er nach dreiviertel Jahr wieder ausgestiegen ist. Nils wird sehr ehrlich, wie sich zwei Niederlagen in einem Jahr emotional angefühlt haben.
Dann Everjump: Höhle der Löwen, 30 Gesellschafter, beim Einstieg komplett unprofitabel. Nils hat sich selbst zum Testimonial gemacht, nach 30 Tagen Seilspringen hatte er 40 Follower, an Tag 35 ging ein Reel raus, das heute bei knapp einer Million Aufrufe steht. Daraus ist die Inhouse-Content-Creator-Strategie mit sechs Leuten geworden, und er gibt das komplette Playbook raus, inklusive Bezahlmodell, Tracking und warum er nie mit Rabattcodes arbeitet.
➤ Hier findest du mehr von Nils:
https://www.linkedin.com/in/nils-holten-6217941b7/
https://www.instagram.com/everjumpfit/reels/?hl=de
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Themen:
0:00 Intro
0:44 Ist Fellglück gescheitert?
1:40 Wie Fellglück entstand
3:08 Fuckups bei Fellglück
8:53 Der Verkauf von Fellglück
13:18 Projekt 2: Speiseöl, Rewe Listung und der Ausstieg
15:33 Zwei Niederlagen in einem Jahr: der emotionale Tiefpunkt
16:39 Wie ein Investor ihn zu Everjump holte
18:09 Everjump vorher: 1 Mio Umsatz, 30 Gesellschafter, tiefrot
20:22 Die ersten Hebel
21:44 Orangischer Content als Umsatzboost
29:41 Inhouse Content Creator statt Influencer
40:37 Shop Optimierung und Paid Ads
43:05 Influencer Marketing
46:23 23 Prozent Anteile und die Verhandlungsposition
48:07 Nächste Schritte: Ausland, Google Ads, Community-Effekt
50:06 Golden Nuggets
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Von 1,7 Mio auf 15 Mio Jahresumsatz (und jedes Jahr mehr als verdoppelt)
2026/08/10
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In dieser Folge spreche ich mit Till Soll von Hansegrün, der vor zwei Jahren schon mal hier saß, damals bei 1,7 Millionen Onlineumsatz. Heute liegen sie bei rund 15 Millionen, haben sich also jedes Jahr mehr als verdoppelt. Wir gehen Baustein für Baustein durch, wo dieses Wachstum eigentlich herkam und wie viel Prozent auf welchen Hebel entfallen.
Wir starten bei Höhle der Löwen: Till hatte vier Angebote von drei Löwen und hat sich für das Kombiangebot von Judith Williams und Frank Thelen entschieden, nur um den Deal Monate später mitten in der Due Diligence selbst abzusagen. Er erklärt, warum, was die Ausstrahlung wirklich an Zusatzumsatz gebracht hat und warum er trotzdem nicht jeder Brand empfehlen würde, sich zu bewerben. Spannend fand ich auch, dass sie sich zweimal beworben haben und beide Male abgelehnt wurden, bevor sie am Ende gescoutet wurden.
Danach wird es sehr konkret: monatliche Produktlaunches und wie Till zwischen Neukunden- und Bestandskundenprodukten unterscheidet, warum sie 80 Prozent des Neukundenbudgets in Meta stecken und nur 20 in Influencer Marketing, ihr dreistufiges Retention Modell aus E-Mail, WhatsApp und Postkarte, mit dem sie aus 5.000 Postkarten 25.000 Euro Umsatz gemacht haben, und Post Purchase Upsell. Mein persönliches Key Learning der Folge ist aber der Shopify Score, also Conversion Rate mal Netto-AOV und warum Brands unter einem Wert von 200 kaum profitabel skalieren können.
Zum Schluss reden wir über seine veränderte Rolle als Gründer, warum er und Lukas selbst zum Bottleneck ihrer eigenen Brand geworden sind und über den Privatinvestor, den sie zum Jahreswechsel reingeholt haben.
➤ Hier findest du mehr von Till: https://www.linkedin.com/in/till-soll-a1483b233/
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Themen:
0:00 Intro
0:58 Von 1,7 auf 15 Millionen: die Zahlen der letzten zwei Jahre
2:27 Höhle der Löwen: Wie viel Umsatz bringt die Ausstrahlung wirklich?
3:34 Vier Angebote, ein Deal und warum er nicht zustande kam
6:16 Sollte sich jede Brand bewerben? Und wie kommt man rein?
8:27 Monatliche Produktlaunches: Tops, Flops und Erfolgsquote
11:40 Neukunden- vs. Bestandskundenprodukte
18:33 Meta vs. Influencer Marketing: Warum 80/20?
22:12 Retention: E-Mail, WhatsApp und Postkarten mit ROAS 5
26:48 Post Purchase Upsell: 8 % Nutzung, 40 € zusätzlicher Warenkorb
29:57 Der Shopify Score
33:54 Direct Response und Advertorials: Warum es bei Hansegrün nicht funktioniert
35:40 Vom Marketer zum Manager: Wenn der Gründer zum Bottleneck wird
39:14 Investoreneinstieg
44:49 Ziele bis 2028 und Golden Nuggets
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Dieser Upsell Hack aus Amerika kommt jetzt nach Deutschland
2026/08/03
➤ Post Purchase Upsell Hero installieren (oder einfach direkt im Shopify App Store unter Apps nach "Post Purchase Upsell Hero" suchen): https://link-to.website/postpurchaseupsellhero-207 (Werbung)
➤ Zwei komplette Upsell Funnels im Detail (inkl. dem SNOCKS Funnel) - kommt am Donnerstag per Newsletter, jetzt eintragen: https://link-to.website/klapitalnewsletter-351 (Eigenwerbung)
➤ Calvin's YouTube Kanal abonnieren: https://www.youtube.com/@calvinblick?sub_confirmation=1
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In dieser Podcastfolge spreche ich mit Calvin Blick über Post Purchase Upsells: das Angebot, das der Kunde direkt nach dem Kauf sieht, ohne dass er die Zahlung nochmal bestätigen muss. 340.000 € Zusatzumsatz haben wir damit dieses Jahr bei SNOCKS gemacht, und das ist im Vergleich zu anderen ehrlich gesagt schlecht.
Wir installieren die App live im Podcast und bauen einen kompletten Funnel von null auf. Danach reden wir über die Zahlen, die wirklich zählen: Revenue per Display, Take-Rate und was ein realistischer Benchmark ist, von 70 Cent bis zu den 8 €, die amerikanische Supplement-Brands rausholen.
Aber Real Talk gehört dazu. Wer zu aggressiv upsellt, macht kurzfristig Umsatz und ruiniert sich die Stornoquote und die Marke gleich mit. Calvin und ich gehen durch, wo genau die Grenze verläuft, warum das Angebot wichtiger ist als die App und was passiert, wenn ein Kunde das Produkt, das er gerade voll bezahlt hat, eine Minute später mit 25 % Rabatt angeboten bekommt.
Am Ende gibt es fünf Golden Nuggets, die jeder Shop diese Woche umsetzen kann.
➤ Schreib Calvin oder Robin mit dem Stichwort "Podcast" auf LinkedIn: 1,5 % statt 2,5 % Rev-Share, und sie ziehen deine bestehenden Funnels von Rebuy oder AfterSell komplett rüber (done for you).
Calvin: https://www.linkedin.com/in/calvinblick/ (Werbung)
Robin: https://www.linkedin.com/in/robin-kronshagen-51614522a/ (Werbung)
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Themen:
00:00 Intro
00:49 340.000 € mehr Umsatz mit einer App
01:33 Was Post Purchase Upsells überhaupt sind
03:12 Live im SNOCKS Checkout: so sieht der Kunde die Upsells
04:25 Warum es nur eine Bestellung bleibt
05:07 Zwei- und dreistufige Upsells
06:07 Warum keine Zahlungsdaten nötig sind
07:04 Warum wir von Rebuy weg sind
10:27 Rebuy vs. AfterSell: Preise im Vergleich
12:05 Ein Marketing Tool mit 40er ROAS
12:51 Real Talk: die Risiken und die Stornoquote
16:40 App installieren und Funnel bauen
18:38 AI Recommendation und Discount einstellen
25:53 Benchmarks: Revenue per Display
26:37 Die 5 Golden Nuggets
30:24 Warum du denselben Artikel nochmal anbieten solltest
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Vom Café Chef zur eigenen AI-Agentur in 6 Monaten
2026/07/27
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In dieser Folge spreche ich mit Luca Blanco Marchese, der bis vor Kurzem Geschäftsführer von unserem Snoocks Coffee war und heute mit Rewired seine eigene AI-Agentur baut, an der ich beteiligt bin. Wir gehen seinen Weg durch: abgebrochenes Cyber-Security-Studium, Barista in Barcelona, Aushilfe im Café, dann Geschäftsführung mit Anfang 20. Und wie daraus über ein paar Automatisierungen nebenbei eine Selbstständigkeit wurde. Luca sagt ziemlich deutlich, was er von der Branche hält: Die meisten, die sich AI Agentur nennen, haben ein paar Prompts geschrieben.
Außerdem reden wir über den Teil, der ihm schwerfällt. Luca hat Präsentieren in der Schule gehasst, jetzt steht er vor der Kamera und muss sich selbst verkaufen. Ich erkläre, warum ich ihm als Investor bewusst keine Kunden zuschiebe, obwohl ich es könnte und wir sprechen darüber, ob Browser Use oder MCP die Zukunft ist.
➤ Hier findest du mehr von Luca:
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Themen:
00:00 Intro
00:49 Vom Cyber Security Studium zum Barista in Barcelona
03:55 Von der Aushilfe zur Geschäftsführung beim Snocks Coffee
06:31 Das erste Projekt: digitale Speisekarte mit Lovable
08:16 WhatsApp Reporting: jeden Morgen Umsatz und Gewinn
09:45 Der KI-Telefonassistent
18:54 Reservierungssystem selbst gebaut
22:31 Warum man Webseiten selber bauen sollten
25:07 Die Gründung von Rewired
28:10 Key Learnings
37:24 Warum ich als Investor bewusst keine Abkürzung gebe
42:15 Browser Use vs. MCP: Was kommt als Nächstes?
47:19 Rewired in einem Jahr
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Er hat mich von 0 auf über 100.000 LinkedIn Follower gebracht
2026/07/06
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In dieser Folge spreche ich mit Oliver Kohl, der meinen LinkedIn-Account über sieben Jahre lang von null auf über 100.000 Follower aufgebaut hat. Ich konfrontiere ihn direkt mit meiner These, dass LinkedIn als Plattform am meisten unter AI-Content leidet, weil dort fast nur Text stattfindet. Oli erklärt mir, warum die Reichweiten zwar sinken, LinkedIn aber trotzdem für fast alle Dienstleister die Leadquelle Nummer eins bleibt und warum die Plattform aus seiner Sicht eigentlich nur deshalb so gut ist, weil alle Alternativen noch schlechter sind.
Nach sieben Jahren Zusammenarbeit haben wir uns jetzt getrennt und nur vier Wochen später hatte ich den größten Shitstorm meiner LinkedIn Karriere. Ich wollte von Oli wissen, wie er von außen auf die Gutschein Aktion geschaut hat und was er an meiner Stelle anders gemacht hätte. Wir reden außerdem darüber, wann man in die Konfrontation gehen sollte und warum man bei manchen Shitstorms einfach nur verlieren kann.
Außerdem verrät Olli, warum aus seiner Sicht nur 5 bis 10 Prozent aller Creator es schaffen, über Jahre relevant zu bleiben und warum der wichtigste Erfolgsfaktor für Personal Branding nicht das Schreiben ist, sondern ob man überhaupt coole Sachen macht, über die es sich zu erzählen lohnt.
➤ Hier findest du mehr von Oli:
https://www.linkedin.com/in/oliver-kohl/
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Themen:
0:00 Intro
0:45 Leidet LinkedIn am meisten unter AI-Content?
4:51 Warum LinkedIn trotzdem Leadquelle Nr. 1 bleibt
7:10 Welche Formate auf LinkedIn wirklich funktionieren
11:52 Texte mit AI schreiben: Qualitätsanspruch & Authentizität
14:31 AI als Konkurrenz: Zweifelt jetzt jeder den Dienstleister an?
16:25 Lieber schlecht starten als gar nicht? Tipps für Einsteiger
18:39 Reichweite von anderen Plattformen auf LinkedIn nutzen
21:26 Die Halbwertszeit von Creatorn: Warum nur 5–10 % relevant bleiben
28:36 Content Mindset: Der wichtigste Erfolgsfaktor?
35:51 Der SNOCKS-Shitstorm: Ollis ehrliche Analyse
44:16 Polarisieren, Konfrontation & Meinung sagen in der Öffentlichkeit
51:04 Konkrete Tipps: So findest du Themen für deine Posts
55:42 Key Learnings
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So kam es zum Ankerkraut Rückkauf von Nestlé
2026/06/29
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In dieser Folge spreche ich mit Stefan und Anne Lemcke, den Gründern von Ankerkraut, über den Rückkauf ihrer eigenen Firma von Nestlé. Sie hatten 2022 komplett an den weltgrößten Lebensmittelkonzern verkauft und das Unternehmen, das sie einst aus einer Mini-Garage aufgebaut hatten, jetzt zurückgeholt. Ich wollte wissen, warum sie diesen ungewöhnlichen Schritt gegangen sind und was das über Strategen-Deals im E-Commerce aussagt.
Ehrlich wie selten erzählen mir Stefan und Anne auch von der Zeit nach dem Exit: vom plötzlichen Stillstand, der Depression auf dem Sofa und davon, wie schwer es ist, sich nach dem großen Verkauf neu zu erfinden. Wir reden über ihren Gewichtsverlust, den heftigen Shitstorm und die Frage, warum „nie wieder arbeiten müssen" eben doch nicht glücklich macht. Für mich ein sehr persönlicher Einblick hinter die Kulissen eines Multimillionen-Exits.
Außerdem packen die beiden aus, was sie mit dem Geld gemacht haben, von ETFs über Krypto und Quantum Computing bis zu rund 30 Startup-Investments. Ich hake nach, welche Anlage am Ende am besten lief und wie sie Ankerkraut jetzt wieder zur stärksten Marke im Gewürzregal machen wollen. Eine inspirierende Story über Mut, Verantwortung und den Glauben an die eigene Marke.
➤ Hier findest du mehr von Anne & Stefan:
https://www.instagram.com/annelemcke/
https://www.instagram.com/stefanlemcke/
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Themen:
0:00 Intro
0:57 Ankerkraut Rückkauf
2:08 Der Verkauf an Nestlé 2022
4:00 Warum Strategen Deals oft scheitern
8:29 Der Ausstieg & die Leere danach
11:24 Shitstorm, Depression & psychische Belastung
16:24 Neuanfang: Sport, Ernährung & 45 Kilo runter
20:23 Geldanlage
23:50 Startup Investments & Fonds
28:02 Die beste Anlage & was heute noch übrig ist
30:32 Reisen & Lifestyle
32:33 Die Idee & Verhandlung: Ankerkraut zurückkaufen
37:25 Der Deal & aktuelle Zahlen
40:34 Wie geht es weiter?
44:39 Key Learnings?
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Er hat den schwersten Markt im E-Commerce geknackt!
2026/06/22
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In dieser Folge spreche ich mit Gregor, dem Mitgründer von Royfort, über eine Frage, die im E-Commerce als nahezu unlösbar gilt: Kann man eine echte Luxusmarke online aufbauen, obwohl teure Produkte eigentlich viele Touchpoints brauchen und sich online besonders schwer verkaufen lassen? Royford zeigt, dass es geht. Aus der Idee, das obere Qualitätssegment der Bettwäsche neu zu denken, ist eine Premium-Home-&-Living-Marke geworden, deren Sets zwischen 500 und über 1.000 Euro kosten, und bei der rund 10 % der Kunden mehr als 1.000 Euro pro Bestellung ausgeben. Gregor und sein Geschäftspartner Valentin kamen aus der Werbewelt von Google, Pinterest und Amazon, ließen sich von der DTC-Welle um Warby Parker und Dollar Shave Club inspirieren und stießen auf eine Lücke: ein Segment voller toller Traditionsmarken, die nicht online waren und nur „Blümchen"-Designs boten. Royfords Antwort: kompromisslose Qualität, 100 % Biobaumwolle, ein ruhiges, schlichtes Design und als Steckenpferd die erste neu interpretierte Kaschmir-Bettwäsche Deutschlands. Die Philosophie dahinter: Quality, Simplicity, Comfort.
Wir reden darüber, wie Royford vor allem über Google-Longtail-Keywords und in der Pandemie massiv gewachsen ist, warum 25 % der Kunden die Marke schon ein Jahr vor dem Kauf kennen und was diese lange Customer Journey für Attribution und Marketing bedeutet. Außerdem geht es darum, warum der Offline-Touchpoint für eine Online-Luxusmarke unverzichtbar ist, vom Einzug ins KaDeWe („wie ein Apple Store für Bettwäsche") bis zur neuen Fläche bei Breuninger, und wie sich dieser Retail-Effekt sogar im Post-Purchase messen lässt. Dazu jede Menge Detailtiefe: handgeschriebene Dankeskarten im Paket, eine fast schon NPS-besessene Obsession fürs Auspackerlebnis, der Spagat zwischen Produkt-Obsession und Sales-Druck und ein Geschäftsmodell aus Simplicity, das kaum Deadstock erzeugt.
Am Ende wird es persönlich: Gregor erzählt von seiner Auszeit auf Lombok, von Breathwork und davon, wie er „Royford-Gregor" vom Menschen Gregor trennt, und warum ihn genau das als Unternehmer länger durchhalten lässt. Außerdem teile ich meinen konkreten Gedanken, wo für Royford noch enormes Potenzial schlummert: in der Internationalisierung. Google-Keywords lassen sich übersetzen, und in Märkten wie den USA sitzt das Geld für genau dieses Segment.
➤ Hier findest du mehr von Gregor:
https://www.linkedin.com/in/gregorgmuer/
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Themen:
00:00 Intro
01:00 Was verkauft Royford?
01:59 Handgeschriebene Karten & das Auspackerlebnis
02:40 NPS-Obsession & Wertschätzung im Paket
04:13 Gregors Weg: Google, Pinterest & On Running
06:06 Google vs. Amazon vs. Pinterest: die Kulturen
06:50 Key Learning aus der Google-Zeit: Performance Reviews
08:13 Wo die Idee entstand: die DTC-Welle 2016–2018
13:27 Die Marke Royford: Quality, Simplicity, Comfort
15:32 Die Nische: das obere Bettwäsche-Segment
19:31 Kaschmir-Bettwäsche als Steckenpferd
20:43 Retail als Gamechanger: KaDeWe & Breuninger
23:57 Die Zielgruppe 50+ und warum Retail nötig ist
25:54 Wachstum über Google Ads, Longtail-Keywords & Attribution
28:00 Influencer, Meta & warum Google der Hauptkanal bleibt
29:15 Sortiment ausbauen: Badezimmer, Handtücher & neue Entry Points
35:53 Product Obsession, NPS & Kundennähe
37:46 Die Balance aus Produkt und Sales, Operations & Deadstock
39:49 Exit oder Familienbusiness? Die nächsten 3 bis 5 Jahre
41:00 Auszeit, Breathwork & Creativity vs. Productivity
45:55 Key Learnings
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Kann man mit einer eigenen AI-Plattform überhaupt Geld verdienen?
2026/06/15
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In dieser Folge spreche ich mit Tobi, meinem ersten Mitarbeiter bei Kapital, über den wilden Ritt, den wir die letzten Monate gegangen sind. Gemeinsam haben wir die Kapitalplattform gebaut, eine AI-Plattform, mit der man im E-Commerce auf Knopfdruck Bilder und Ads generieren kann. 81.241 Bilder wurden darüber erstellt, in der Peak-Zeit waren über 500 Leute am Tag eingeloggt. Und trotzdem sage ich es offen: „Ich habe 40.000 € Verlust gemacht mit dem Projekt."
Genau deshalb machen wir Realtalk über das, was viele bei ihren AI-Tools gerade nicht zugeben. Ich hatte die Reichweite, mit Tobi und Leon das Know-how und sogar Product-Market-Fit, die Leute wollten das Tool. Und es hat trotzdem nicht für ein profitables Business gereicht. Wir legen die echten Zahlen auf den Tisch und reden darüber, warum Lovable unter der Last kollabiert ist und ein Milliarden-Konkurrent wie Higgsfield am Ende der eigentliche Tool-Killer war.
Und natürlich geht es um die Frage, die sich gerade jeder stellt, der mit AI etwas bauen will: Sollte man heute überhaupt noch ein eigenes Tool bauen? Wir teilen unsere drei größten Learnings und warum man mit dem Speed der Großen schlicht nicht mithält. Plus: wie ich Bildgenerierung auf Scale heute angehen würde, ohne wieder ein eigenes Tool zu bauen.
➤ Hier findest du mehr von Tobias Jung:
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Themen:
00:00 Intro
00:59 War die Kapital Plattform ein Erfolg?
01:52 So entstand die Idee
03:24 Wie Tobi ins Team kam
05:00 3 Vibe Coding Hacks
09:13 Wann kam Lovable an seine Grenzen?
10:10 Das Hauptfeature: AI Ads generieren
13:39 Die Migration zu Google Cloud
16:45 Tobis erste Wochen: vom Head of Plattform zum Coder
22:17 Die Zahlen: 81.000 Bilder & 500 Nutzer am Tag
24:14 Kosten vs. Einnahmen: Die echten Zahlen
28:14 Warum es trotz Reichweite & PMF nicht profitabel wurde
33:16 Fazit zur Klapital Plattform
41:50 Key Learnings
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Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Johannes Kliesch Podcast Podcast-Bewertungen
3 von 5
2 Bewertungen
★★★★★
Yonni94 2019/08/19
Super Interessant!
Erster podcast auf englisch und direkt gelungen! Informativ und hilfreich:)