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Das Neue Berlin

Werben im Podcast: Das Neue Berlin

Dieser Podcast hat
110 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Das Neue Berlin
Explizit
Nein
Erstellt am
2018/03/22
Neueste Episode
2026/08/01
Durchschnittsdauer
89 min.
Veröffentlichungsintervall
45 Tage

Beschreibung

Podcast zu Gegenwart und Gesellschaft

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Sonderfolge „Geld, Macht und Demokratie – Politische Theorien öffentlicher Finanzen“
2026/08/01
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Warum uns die Arbeit nicht ausgeht – mit Florian Butollo
2026/06/08
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Das Elend der Geopolitik – mit Klaus Schlichte
2026/05/05
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Die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen – mit Leonhard Dobusch
2026/03/27
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Wirkliches und Mögliches in der Klimakatastrophe – mit Frank Adloff
2026/01/26
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Das Verbrechen als Produkt der Gesellschaft – mit Daniela Klimke
2025/12/29
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Die Entdemokratisierung der Staatsfinanzen – mit Sebastian Huhnholz
2025/11/17
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Wenn Dinge zu Krempel werden – mit Gabriel Yoran
2025/08/18
Ein moderner Induktionsherd mit Touch-Bedienung statt Drehknöpfen: Auf den ersten Blick wirkt das nach Fortschritt, in der Praxis führt es oft zu Frust. Für Gabriel Yoran ist so etwas „Krempel“ – Dinge, die schlechter sind, obwohl sie besser sein könnten. Zahlreiche neue Produkte haben früher einmal besser funktioniert, waren durchdachter und praktischer als sie es heute sind. In der Sendung sprechen wir mit ihm über Die Verkrempelung der Welt. Wir fragen nach den Ursachen, seien es Verantwortungsdiffusion im Unternehmen, ineffiziente Entscheidungsprozesse in der Produktentwicklung oder die Distanz im Onlinehandel. Wir diskutieren Auswege, etwa den Wert einer Warenkunde, den Werkstolz der Hersteller oder gesetzliche Standards. Und doch bleiben die strukturellen Zwänge bestehen: Auch Krempel verkauft sich schließlich, und das ist oft die Hauptsache. Was ist ein materielles Fortschrittsversprechen noch wert, das immer seltener eingelöst wird?
Gute Verwaltung, schlechte Verwaltung – mit Wolfgang Seibel
2025/07/09
Gute Verwaltung, schlechte Verwaltung – mit Wolfgang Seibel
Universalismus von unten – mit Jule Govrin
2025/06/04
Der Universalismus der Menschenrechte ist ein Erfolgsprojekt. Möglicherweise sogar der beste Kandidat für echten geschichtlichen Fortschritt. Zugleich sind die Menschenrechte ein unvollendetes und unvollkommenes Unternehmen. Manchmal stehen sie im Verdacht, ein paternalistisches Herrschaftsprojekt zu sein, das weiße, europäische Männlichkeit zum Maßstab des Menschlichen macht – oder bloß die ohnmächtige Phantasie einiger Intellektueller. Jule Govrin hat es in einer großen philosophischen Studie unternommen, den Universalismus noch einmal neu zu denken. Nicht von abstrakten Ideen oder von einer Warte der reinen Vernunft her will sie ihn fassen, sondern umgekehrt gerade von der materiellen, der körperlichen und konkreten Seite aus. Ihr geht es um einen Universalismus, der seinen Ausgang von realer Ungleichheit und Ungleichmachung nimmt und der gerade in der Verbundenheit und Verwundbarkeit der Menschen den kleinsten gemeinsamen Nenner ihrer Gleichheit erkennt. In der Sendung sprechen wir mit ihr über Glanz und Elend der Menschenrechte, die Govrin nicht nur kritisieren, sondern verteidigen will. Wir diskutieren über die Möglichkeiten und Aufgaben philosophischer Reflexion als nicht ideale und empirisch informierte Theorie. Schließlich widmen wir uns den politischen Wegen zu einer größeren Gleichheit und der anhaltenden Gefahr gesellschaftlicher Regression.
100 Jahre Das Neue Berlin
2025/05/09
Seit 2018 versuchen wir, Gegenwart und Gesellschaft im ausführlichen Gespräch zu verstehen. Die hundertste Folge nehmen wir zum Anlass, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Podcasts zu sprechen. Mit gemischten Gefühlen schauen wir zurück auf unsere locker experimentelle Anfangsphase, in der wir recht freihändig zusammen Thesen entwickelten. Wir lassen die Entwicklung des Formats Revue passieren, versuchen einige thematische Linien nachzuzeichnen und erinnern an ein paar Sendungen, die uns besonders im Gedächtnis geblieben sind. Dabei stellen wir uns die großen Fragen: Worum geht es eigentlich im Neuen Berlin? Sind wir ein politisches Format? Wie sollen wir das Format in Zukunft weiterentwickeln? Eine Zwischenbilanz – und ein Ausblick auf das, was kommt.
Kirche im Umbruch – mit Philipp Greifenstein
2025/03/10
Kirche im Umbruch – mit Philipp Greifenstein
Unternehmen gegen Rechts – mit Benedikt Kapteina
2025/02/10
Rechtspopulisten suchen, den Parlamentarismus zu delegitimieren und in die Mitte der Gesellschaft vorzudringen. Dies tun sie innerhalb und außerhalb politischer Institutionen. Immer mehr gesellschaftliche Akteure fragen sich daher, wie sie darauf reagieren sollen – darunter auch Unternehmen. Spotify hat 2024 eine Playlist zur EU-Wahl erstellt und seine Nutzer dazu aufgefordert, ihre Stimme zu erheben. Einer der reichsten Deutschen, Reinhold Würth, hat seine 25.000 Angestellten sogar direkt dazu aufgerufen, nicht die AfD zu wählen. Was bewegt Unternehmen dazu, politische Akteure zu werden? Ist es reiner Eigennutz oder ein echter Glaube an die Demokratie? Benedikt Kapteina hat in den vergangenen Jahren zu solchen Fragen geforscht. Wir sprechen mit ihm über die gesellschaftlichen Voraussetzungen dafür, die Aktionsformen, die Verbreitung in der Unternehmenswelt und die innerbetrieblichen Erfahrungen damit. Und wir fragen uns, welche Antriebe hinter solchen Bemühungen stecken: Sind sie Produkt einer stabilen Zivilgesellschaft bis in die Chefetage hinein? Müssen Unternehmen notgedrungen politische Konflikte mit austragen? Oder investieren Unternehmen auch in die demokratischen Infrastrukturen ihrer Region, um den eigenen Standort zu sichern? Und überhaupt: Welche Rolle spielt die innerbetriebliche Demokratie und gewerkschaftliche Einbindung für den privatwirtschaftlichen Kampf gegen Rechts?
Warum streiten wir über Kunst? – mit Johannes Franzen
2024/12/16
Wenn wir über Kunst streiten, streiten wir über alles: Wer sind wir? Was ist schön? Was ist gut? Wer hat Ahnung, und wer ist ein ahnungsloser Idiot? Was verdient Steuergelder, und was überlassen wir dem Markt? Wer gehört dazu, und wer muss draußen bleiben? Kein Wunder, dass solche Debatten oft hitzig werden – manchmal sogar tödlich. Unser Gast Johannes Franzen hat diesen Kontroversen ein ganzes Buch gewidmet. Dabei richtet er seinen Blick auf die alltägliche Perspektive des Kunstgenusses, von der Serie bis zur Theaterbühne. Entgegen der These eines allgemeinen Bedeutungsverlustes entdeckt er ein lebendiges, vielfältiges Kulturleben. Kunst erscheint als allgegenwärtiges Gut – und zugleich als gesellschaftliches Streitobjekt von höchster Relevanz. In der Sendung widmen wir uns dem historischen Zusammenhang zwischen modernem Kunstverständnis und dem Statuskampf der bürgerlichen Gesellschaft – einem Kampf, der von Anfang an geprägt war von Disziplinierung, Ausgrenzung und Gewalt. Wir sprechen über die Dynamik und Ambivalenz hochkultureller Leitbilder und die bewährten Strategien kultureller Eliten. Zudem werfen wir einen Blick auf die Rolle der Kulturbildung in der Schule und das alte Ideal der autonomen Kunst mit all seinen Widersprüchen. Kunsterfahrung zeigt sich dabei als durchweg zwiespältiges Phänomen: lustvoll, schön und kontemplativ, aber ebenso schambehaftet, langweilig, fremdbestimmt und voller Argwohn.
Sparen ohne Sinn – mit Philippa Sigl-Glöckner über die Schuldenbremse
2024/11/14
Gewaltige Aufgaben stehen für Deutschland in den kommenden Jahrzehnten an. Investitionen in die Infrastruktur, Verkehr und Bildung, den grünen Umbau der Wirtschaft, die Digitalisierung. Sämtliche Wirtschaftsinstitute, Verbände, auch der IWF sind sich einig, dass Deutschland erheblich mehr investieren muss, um all das zu schaffen. Allein, das Geld ist nicht da. Der Staatshaushalt soll ausgeglichen sein. Die Schuldenbremse muss eingehalten werden. Was steckt hinter dieser Selbstsabotage? Und wie geht es anders? Dem ist Philippa Sigl-Glöckner in ihrem Buch Gutes Geld nachgegangen. Sie ist Ökonomin und Gründungsdirektorin des Dezernats Zukunft, einem Thinktank zu Staatsfinanzen. Wir sprechen mit ihr über die historischen Zufälle, die zu den heutigen Schuldenregeln geführt haben und auf obskuren Excel-Tabellen in den Tiefen der EU-Bürokratie ihr Unwesen führen. Schuldenregeln, die festlegen, wie hoch die Arbeitslosigkeit liegen muss und die jede progressive Gestaltung der Gesellschaft im Keim ersticken. Im Gespräch zeigt Sigl-Glöckner auf, wie sich die Staatsfinanzen auch ohne Grundgesetzreform politisch gestalten lassen. Für sie ist Finanzpolitik eine Frage demokratischer Selbstbestimmung.

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