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Alles gesagt?

Werben im Podcast: Alles gesagt?

Bewertung
★★★★★
4.8
von
54 Bewertungen
Dieser Podcast hat
148 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
DIE ZEIT
Explizit
Nein
Erstellt am
2018/04/20
Neueste Episode
2026/10/08
Durchschnittsdauer
205 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage

Beschreibung

Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern. Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Neben unserem unendlichen Podcast gibt es in der ZEIT und auf zeit.de noch einiges mehr zu entdecken. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/allesgesagt-abo

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Dave Eggers, why are you so hopeful for America?
2026/10/08
Dave Eggers ist einer der vielseitigsten amerikanischen Schriftsteller seiner Generation: Er ist Romanautor, Essayist, Verleger, Kinderbuchautor und Gründer des unabhängigen Literaturmagazins McSweeney’s. Jetzt ist er zu Gast im unendlichen Podcast. Die Folge haben wir direkt nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aufgenommen. Jochen Wegner konnte deswegen – zum ersten Mal in der Geschichte von »Alles gesagt?« – kurzfristig nicht dabei sein. Für ihn sprang spontan unsere Produzentin Maria Lorenz-Bokelberg ein, die eine ganz besondere Beziehung zu Dave Eggers hat. Im Podcast spricht Eggers über Politik und über Freundschaft, über Technologie und über die sinnliche Schönheit gedruckter Bücher. Er wurde 1970 in Boston geboren und ist in der Nähe von Chicago aufgewachsen. Seit einigen Jahrzehnten lebt er in der San Francisco Bay Area. Auf die Zukunft der Vereinigten Staaten blickt Dave Eggers voller Optimismus, wie er im Podcast erklärt. Er sei überzeugt davon, dass sich der Trumpismus seinem Ende nähere und das Land wieder in eine andere Richtung umschwenken werde. Seinen literarischen Durchbruch erlebte Eggers im Jahr 2000 mit seinem autobiografisch geprägten Buch »Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität: eine wahre Geschichte«. 2013 erschien sein Roman »The Circle« über die Macht der amerikanischen Techkonzerne. In seinem neuen Roman »Contrapposto« beschäftigt sich Eggers mit der Kunstgeschichte und dem Kunstmarkt von heute. Im Podcast erinnert er sich auch an seine eigene Zeit als Kunststudent und seine Faszination für die alten Meister. Dave Eggers schwärmt von der Handwerkskunst des Büchermachens und von seinem Leben auf einem Boot, erzählt von seiner International Library of Young Authors, die er für Kinder und Jugendliche in San Francisco gegründet hat – und von seiner ungewöhnlichen Freundschaft mit dem Schauspieler Tom Hanks. Nach zwei Stunden und 35 Minuten beendet Dave Eggers das Gespräch. Denn das kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Svenja Heinrichs (freie Redakteurin)   Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Joschka Fischer, was trauen Sie Deutschland noch zu? Und der Welt?
2026/09/22
Er ist Deutschlands wichtigster Deuter der Weltpolitik, war Vizekanzler und Außenminister – und ist nun zum zweiten Mal zu Gast im unendlichen Podcast. Im April 2026 sprach Joschka Fischer in einer zeitlich begrenzten Sonderfolge mit Jochen Wegner und Christoph Amend: (Fast) »Alles gesagt?«, live aufgenommen zum 80. Geburtstag der ZEIT im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Auf vielfachen Wunsch setzt er das allzu kurze Gespräch nun fort – am Tag nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Abgeordnetenhauswahl in Berlin. Fischer erklärt, warum ihn der Triumph der AfD, einer Partei mit »Elementen, die man als nationalsozialistisch bezeichnen muss«, nach allem, was Deutschland zu verantworten hat, so tief trifft. Er spricht über Antisemitismus von rechts und von links, über die Glaubwürdigkeit von Friedrich Merz, den Absturz der CDU und die Gefahr, dass die AfD den Platz der Konservativen einnehmen könnte. Das Rentensystem habe keine Zukunft, warnt er – das sei keine Frage der Politik, sondern der Mathematik. Und er beschreibt die deutsche Einheit als historischen Übergangsprozess, bei dem unterschätzt wurde, dass zwei deutsche Identitäten aufeinandertrafen, die bis heute nachwirken. Es geht um die neuen Machtblöcke der Weltpolitik: Russland nennt Fischer den »gefährlichsten Spieler«, Trumps Politik ein unfreiwilliges »Make China Great«. Er erinnert sich an den 11. September 2001, als er, damals Außenminister, in sein Vorzimmer kam und seine Mitarbeiter schockiert vor dem Fernseher vorfand. Er erzählt von seiner Freundschaft mit Madeleine Albright und davon, was er von ihr über »die gigantische Verantwortung« einer amerikanischen Regierung lernte. Und er erklärt, warum Europa eine eigene Sicherheitsgemeinschaft braucht – und Deutschland dennoch keine Atomwaffen anstreben sollte. Fischer schildert den Farbbeutelwurf auf dem Grünenparteitag 1999 in Bielefeld – »ich hätte mich am liebsten auf den Kerl gestürzt« – und was ihm bei Gerhard Schröders Auftritt in der »Elefantenrunde« nach der Bundestagswahl 2005 durch den Kopf ging. Er spricht über Extinction Rebellion und Fridays for Future und erläutert, warum Protestbewegungen stets Gefahr laufen, ihrem eigenen Radikalismus zum Opfer zu fallen. Außerdem erzählt er von seinen ersten Reisen per Anhalter nach Frankreich und Italien – »mit dem Daumen hoch an der Autobahnausfahrt« –, vom ersten Besuch in Großbritannien und vom Schock über das britische Essen. Joseph Martin Fischer wurde 1948 in Gerabronn geboren. Seine Eltern waren als Heimatvertriebene aus Ungarn nach Deutschland gekommen. 1985 wurde er in weißen Nikes als hessischer Umweltminister vereidigt – als erster grüner Minister in Deutschland – und war fortan als »Turnschuhminister« bekannt. Nach einer Stunde und 41 Minuten beendet Joschka Fischer das Gespräch mit demselben Schlusswort wie im ersten Teil: »Tennessee«. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Wolfram Weimer, übersteht das die CDU? Und Friedrich Merz?
2026/09/14
Wolfram Weimer ist Kulturstaatsminister der Bundesregierung – und einer der umstrittensten Amtsinhaber, die dieses Ressort bisher hatte. Er arbeitete als Journalist, Verleger und Medienunternehmer, bevor ihn Friedrich Merz 2025 ins Kabinett holte. Jetzt ist er zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch geht es um Weimers Rolle als Kulturstaatsminister, um die heftige Kritik, die seine Berufung von Beginn an begleitet hat, und um sein freundschaftliches Verhältnis zu Friedrich Merz. Wolfram Weimer spricht über den Erfolg der AfD, über die Krise der CDU und über seine eigenen Fehler im Amt. Er schwärmt vom Erfolg des grünen Politikers Cem Özdemir in Baden-Württemberg und erklärt, wie er selbst zum Feindbild der Rechten wurde. Wenige Tage nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt kreist das Gespräch auch um die politische Mitte in Deutschland, die nach Weimers Eindruck zu lange zu still geblieben ist. Er spricht über einen Wandel in der öffentlichen Debatte von Verteilungs- hin zu Identitätsfragen und darüber, dass historische Orte und nationale Symbole nicht Rechtsradikalen überlassen werden dürften. Wolfram Weimer erinnert sich an sein Studium in Frankfurt, an seine Rebellion gegen 68er-Lehrer und -Professoren und an den Kauf seiner ersten Aktie als Student. Er spricht darüber, dass sich für ihn die Zeit zwischen dem Fall der Mauer 1989 und dem 11. September 2001 so angefühlt habe, als habe sich das Modell einer liberalen marktwirtschaftlichen Gesellschaft durchgesetzt – und warum diese vermeintliche Gewissheit gegenwärtig zu zerbrechen drohe. Wolfram Weimer wurde 1964 in Gelnhausen geboren. Er wuchs in einem Lehrerhaushalt auf und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Portugal. Später studierte er Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft und promovierte über die Bank of North America.  Seine journalistische Karriere begann er bei der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, später wurde er Chefredakteur der Tageszeitung »Die Welt«. 2004 gründete er das politische Magazin »Cicero«, dessen Redaktion er als Verleger und Chefredakteur führte. 2011 wurde er kurzzeitig Chefredakteur des Magazins "Focus", 2012 gründete er gemeinsam mit seiner Frau das Unternehmen Weimer Media Group. Nach 4 Stunden und 25 Minuten beendet Wolfram Weimer das Gespräch. Denn das kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel (freie Redakteurin)  Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected] Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Caroline Wahl, wie schreibt man Bestseller?
2026/08/26
Caroline Wahl wurde mit ihrem Debütroman 22 Bahnen schlagartig zu einem der bekanntesten Namen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Das Buch stand monatelang auf der Bestsellerliste und verkaufte sich über eine Million Mal. Jetzt ist der »Shootingstar der deutschen Literatur«, wie der Spiegel schrieb, zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch erzählt Caroline Wahl, wie sie aus Frust über ihre Arbeit in einem Verlag in Zürich ihren ersten Roman schrieb – in nur drei Monaten, abends und am Wochenende. Sie berichtet von der Resonanz auf die ersten Seiten, von der Auktion um das Manuskript, von ihrem kometenhaften Erfolg und von Lesereisen durch kleine Städte, von einsamen Hotelzimmern und Stofftieren als Begleitern unterwegs. Es geht um das Schreiben als Sprung in andere Lebensrealitäten, um die jungen Frauen in ihren Romanen, die sich unter schwierigen Bedingungen behaupten müssen, und um die Frage, warum gerade sie solche Figuren erzählt, obwohl sie selbst aus einer behüteten Familie stammt. Caroline Wahl spricht über Erfolg und die Angst, ihn wieder zu verlieren, über Öffentlichkeit und die Zuschreibungen, die mit ihr einhergehen, über ihre Liebe zur Mathematik und über ihren neuen Roman: die Geschichte einer jungen Hochstaplerin, die mit wechselnden Identitäten durch soziale Welten driftet. Caroline Wahl wurde 1995 in Mainz geboren, wuchs in Schriesheim bei Heidelberg auf und lebt heute in Kiel. Ihre Mutter war Grundschullehrerin, ihr Vater Chirurg. Früh fand sie über das Lesen zur Literatur; später arbeitete sie in Verlagen. Ihr neuer Roman 1999 Meter über dem Meer erscheint am 26. August 2026 bei Rowohlt. Nach 2 Stunden und 58 Minuten beendet Caroline Wahl das Gespräch, denn das darf bei Alles gesagt? nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Svenja Heinrichs, Sophie Hübner, Vincent Mank, Hannah Schraven,  Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected] Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Katja Hoyer, wie zerbricht eine Demokratie?
2026/08/18
Sie ist eine der bekanntesten deutschen Historikerinnen und gilt in ihrer Wahlheimat Großbritannien als Deutschlanderklärerin. Sie wird immer dann besonders aufmerksam gelesen, wenn es um die Frage geht, wie Demokratien ins Wanken geraten. 2026 hat sie ein Buch zur Weimarer Republik veröffentlicht, in dem sie von der jungen Demokratie und deren Fall in den Nationalsozialismus erzählt. Jetzt ist Katja Hoyer zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch erklärt sie, welche Lehren wir heute aus der Weimarer Republik ziehen können – und welche nicht. Sie erzählt, wie politische Radikalisierung nicht im Abstrakten, sondern im Alltag beginnt, und fragt, warum Menschen, die vorher eher unpolitisch waren, sich autoritären Bewegungen zuwenden. Ihr Buch »Weimar: Glanz und Grauen der deutschen Geschichte« berichtet auch anhand der Tagebücher des Weimarer Bürgers Carl Weirich von diesen Prozessen. Katja Hoyer spricht auch über das Thema, mit dem sie international bekannt wurde: ihre Forschung zur DDR. Sie selbst ist 1985 in der ehemaligen Wilhelm-Pieck-Stadt Guben in der DDR geboren. Ihr Vater war Offizier in den Luftstreitkräften der NVA und Elektroingenieur, ihre Mutter Lehrerin. Sie berichtet von ihrer Schulzeit in Brandenburg, von ihrem »Dickschädel«, der ihr schon als Schülerin Ärger einbrachte, und davon, wie sie sich mit Harry Potter und BBC-Hörspielen selbst Englisch beibrachte. Heute lebt und schreibt sie in Großbritannien. Und berät König Charles in britisch-deutschen Fragen. Katja Hoyers Buch »Beyond the Wall«, in Deutschland 2023 unter dem Titel »Diesseits der Mauer« erschienen, wurde in ihrer Wahlheimat viel gelesen und in Deutschland kontrovers diskutiert. Im Podcast spricht sie über ihre Methode, Geschichte nicht als Abfolge politischer Ereignisse, sondern über die Lebenswirklichkeiten einzelner Menschen zu erzählen – und warum das mitunter Diskussionen auslöst.   Nach 5 Stunden und 31 Minuten beendet Katja Hoyer das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Maren Kroymann, was ist guter Humor?
2026/07/30
Sie ist Schauspielerin und Kabarettistin, Musikerin und Entertainerin. Einem Millionenpublikum wurde sie durch die TV-Serie »Oh Gott, Herr Pfarrer« bekannt, später war sie die Hauptdarstellerin in den nach ihr benannten Comedyserien »Nachtschwester Kroymann« und »Kroymann«. Und jetzt ist Maren Kroymann zu Gast im unendlichen Podcast. Maren Kroymann wurde 1949 im niedersächsischen Walsrode geboren und ist in Tübingen aufgewachsen. Ihr Vater war Professor für Klassische Philologie, ihre Mutter Romanistin. In den 1970er-Jahren zog sie nach West-Berlin und studierte auf Lehramt; 1977 bestand sie das Erste Staatsexamen. Mit ihrem Bühnenprogramm »Auf du und du mit dem Stöckelschuh« wurde Maren Kroymann 1982 dem Kabarettpublikum bekannt, von 1985 an trat sie regelmäßig in der legendären TV-Kabarettsendung »Scheibenwischer« auf. Sie wurde mehrfach mit dem Grimme-Preis und mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr wurden das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und der Verdienstorden des Landes Berlin verliehen. Mit Christoph Amend und Jochen Wegner spricht Maren Kroymann über ihren Weg auf die Bühne und die Rollen ihres Lebens, über Humor und Feminismus – und über die Leihmutterschaftsdebatte, die der Politiker Jens Spahn ausgelöst hat. Sie erinnert sich an ihre schwäbische Heimat, an prägende Aufenthalte in Paris und in den USA – und an ihr Coming-out in den 1990er-Jahren. Außerdem erzählt sie, wie sie während ihres Studiums in den 1970er-Jahren wegen ihrer politischen Haltung von konservativen Professoren auf eine »schwarze Liste« gesetzt wurde. Nach 5 Stunden und 37 Minuten beendet Maren Kroymann das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel (Freie Mitarbeit)   Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Lavinia Heisenberg, müssen wir Einstein neu denken?
2026/07/02
Sie gehört zu den profiliertesten Gravitationsforscherinnen ihrer Generation und befasst sich mit den größten Fragen der Physik: Wie funktioniert das Universum – und reicht Einsteins Relativitätstheorie wirklich aus, um es zu beschreiben? Jetzt ist die Physikerin Lavinia Heisenberg zu Gast im unendlichen Podcast. Sie spricht über ihre Forschung zur Schwerkraft, neue Perspektiven auf Einstein und darüber, ob Gravitonen womöglich eine Masse haben. Im Gespräch erzählt Heisenberg, wie früh ihre Faszination für den Kosmos begann. Als Kind sei der Mond für sie eine Konstante gewesen, er habe sie durch verschiedene Lebensphasen und die vielen Umzüge begleitet, die sie damals erlebte. Früh stand für sie fest, dass sie Astronautin werden wollte. Beinahe wäre der Traum in Erfüllung gegangen: Sie bewarb sich für das ESA-Astronautenprogramm und kam unter die letzten 30. Außerdem geht es um Heisenbergs Wissenschaft – um Gravitation, um die Grenzen bestehender Theorien und um ihre Lust, diese neu zu denken. Lavinia Heisenberg studierte Physik in Heidelberg, nachdem sie zuvor auch Medizin und Psychologie in Betracht gezogen hatte. Sie hat in vielen verschiedenen Ländern geforscht, spricht sechs Sprachen fließend und sagt selbst, dass man in jeder Sprache die Welt mit anderen Augen sieht. Heisenberg spricht auch über ihren Weg durch eine Wissenschaft, in der Frauen bis heute unterrepräsentiert sind. Weil an ihrer Schule kein Physik-Leistungskurs zustande kam, musste sie sich zu Beginn des Studiums vieles selbst erarbeiten. Sie erzählt von Professoren, die ihr vom Fach abrieten. Aufhalten ließ sie sich davon nicht: Sie beendete ihr Studium als eine der Besten ihres Jahrgangs. Für schlechte Tage greift sie noch immer zu ihrer »Mondtherapie«, wie sie die Methode selbst lachend im Podcast nennt. Nach fünf Stunden und 43 Minuten beendet sie das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Sebastian Fitzek, wie schreibt man einen Thriller? (Teil 2)
2026/06/18
Er zählt mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge nicht von ihm selbst, sondern vom Veranstaltungsort beendet wurde – nach drei Stunden und 39 Minuten. Nach der denkwürdigen Aufzeichnung in der Elbphilharmonie ist Sebastian Fitzek jetzt wie versprochen zurück – diesmal im Audimax der Universität Hamburg, im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT, live vor 1.200 Gästen. 2026 feiert Sebastian Fitzek sein 20. Jubiläum als Autor. Am 3. Juni 2006 erschien sein Debüt Die Therapie, mittlerweile hat er mehr als 30 Bücher veröffentlicht. Im Gespräch berichtet er, was seit dem Abbruch in der Elbphilharmonie geschehen ist – von der Veröffentlichung seines Thrillers Der Nachbar und seinem Gastauftritt bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten über seinen Ausflug ins Horrorgenre mit dem gemeinsam mit Annika Strauss geschriebenen Roman REM bis hin zu den beiden großen Jubiläumsshows in der Berliner Waldbühne – zwei, weil die Nachfrage so groß war. Fitzek spricht außerdem über seine Erfahrungen als Vater von fünf Kindern – über Bildschirmzeit, Social Media und das Schul- und Bildungssystem. Er beobachtet die wachsende Polarisierung in Deutschland mit Sorge und erklärt, warum er es mutig findet, wenn Künstler wie Bruce Springsteen oder Herbert Grönemeyer sich politisch positionieren – und warum er selbst sich lieber zurückhält. Gemeinsam mit dem Publikum plottet Fitzek live einen Thriller und gibt dabei Einblicke in sein Handwerk: wie er Ideen über Jahre entwickelt, warum er allen Versuchungen der Marktforschung widersteht – und dass er bei jedem neuen Buch immer noch Zweifel hat, ob es gut genug ist. Er verteidigt den inhabergeführten Buchhandel. Und er beschreibt seine Treue zu Berlin – obwohl er 40 Jahre gebraucht hat, um die Stadt zu mögen. Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist in der Charlottenburger Siedlung Eichkamp aufgewachsen. Er studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und machte Karriere im Privatradio als Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Neben Thrillern hat Sebastian Fitzek auch Kinderbücher und Komödien geschrieben. Für seine Psychothriller wurde er unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Nach sechs Stunden und 25 Minuten spricht Sebastian Fitzek schließlich das im ersten Teil vereinbarte Schlusswort: »Löschkanone«. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Scott Galloway, how broken is the American dream?
2026/05/28
Scott Galloway is an entrepreneur, professor, bestselling author, investor, and podcast host. Over the past decades, he has founded several companies, taught brand strategy, and become one of the most prominent public commentators on technology, business, and society. Now he was live on stage of the never-ending podcast, on the sidelines of the OMR Festival in Hamburg. Scott Galloway grew up in California as the son of two immigrants and was raised largely by his mother, a secretary, after his father left the family. He describes his childhood as »remarkably unremarkable«: there was little money, but also a society that, in his telling, still gave ordinary children a real chance to build an extraordinary life. At school and university, Galloway was not a prodigy. He says he had average grades, initially failed to get into UCLA, appealed the decision, was admitted as a »native son of California«, and graduated with a GPA of 2.27. After a short and, by his own account, uneasy stint at Morgan Stanley, he went to business school, discovered brand strategy, and founded the consulting firm Prophet — the first of several companies that made him wealthy and, as he openly recounts, twice brought him back to losing that wealth again. Today, Scott Galloway is one of the most visible commentators on technology, business, and masculinity. In this conversation, he speaks about the social damage caused by online platforms, the opportunities and illusions of American capitalism, the risks and promises of artificial intelligence, and the reasons why he believes drugs like GLP-1 may change society even more profoundly than AI. After two hours and one minute, Scott Galloway ends the conversation, as only the guest can do so on Alles gesagt?. Production: Pool Artists Editors: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Additional Research: Svenja Heinrichs Guest Management: Paula Georgi, Anna Vahldick Questions, criticism, suggestions? Write to: [email protected] Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Deutsche KI-Übersetzung: Scott Galloway, funktioniert der amerikanische Traum noch?
2026/05/28
Scott Galloway ist Unternehmer, Professor, Bestsellerautor, Investor und Podcast-Host. In den vergangenen Jahrzehnten hat er mehrere Unternehmen gegründet, Markenstrategie gelehrt und sich zu einem der bekanntesten öffentlichen Kommentatoren zu Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Jetzt war er live auf der Bühne des unendlichen Podcasts, am Rande des OMR Festivals in Hamburg. Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Sie ist nur für Podcastabonnenten der ZEIT zugänglich. Ein kostenloses Probeabonnement gibt es bei https://www.zeit.de/podcastabo. Galloway wuchs in Kalifornien als Sohn zweier Einwanderer auf und wurde nach dem Weggang seines Vaters größtenteils von seiner Mutter großgezogen, die als Sekretärin arbeitete. Seine Kindheit beschreibt er als »bemerkenswert unspektakulär«: Es habe wenig Geld gegeben, aber auch eine Gesellschaft, die ganz gewöhnlichen Kindern eine echte Chance bot, ein außergewöhnliches Leben aufzubauen. In Schule und Universität galt Galloway nach seinen Erzählungen nicht als Ausnahmetalent. Er habe nur durchschnittliche Noten gehabt, sei zunächst an der UCLA abgelehnt worden, habe Widerspruch eingelegt und schließlich als »native son of California« doch einen Studienplatz erhalten — mit einem Abschlussdurchschnitt von 2,27. Nach einer kurzen und, wie er selbst sagt, unerquicklich verlaufenen Zeit bei Morgan Stanley ging er an die Business-School, entdeckte seine Leidenschaft für Markenstrategie und gründete die Beratungsfirma Prophet — das erste von mehreren Unternehmen, die ihn wohlhabend machten und ihn, wie er offen erzählt, zweimal auch wieder einen Großteil dieses Vermögens verlieren ließen. Heute zählt Scott Galloway zu den bekanntesten Kommentatoren zu Technologie, Wirtschaft – und Männlichkeit. Im Podcast spricht er über die gesellschaftlichen Schäden digitaler Plattformen, über Chancen und Illusionen des amerikanischen Kapitalismus, über Risiken und Versprechen künstlicher Intelligenz und darüber, warum er glaubt, dass Medikamente wie Ozempic die Gesellschaft womöglich noch tiefgreifender verändern werden als KI. Nach rund zwei Stunden beendet Scott Galloway das Gespräch, denn das kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie uns an: [email protected] Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Saba-Nur Cheema und Meron Mendel, wie geht jüdisch-muslimischer Dialog?
2026/05/21
Sie sind das bekannteste muslimisch-jüdische Ehepaar Deutschlands und setzen sich gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit ein und für eine offene Streitkultur. Jetzt sind Saba-Nur Cheema und Meron Mendel zu Gast im unendlichen Podcast »Alles gesagt?«.   Im Gespräch erzählen die beiden, wie sie aufgewachsen sind: sie als Tochter pakistanischer Geflüchteter in Frankfurt am Main, er in einem streng sozialistischen Kibbuz in der israelischen Wüste. Cheema berichtet von der Verfolgung der Ahmadiyya-Gemeinde in Pakistan, die ihrer Mutter beinahe das Leben kostete, und davon, dass sie als Grundschülerin das Tagebuch der Anne Frank las – eine Lektüre, die ihren weiteren Weg maßgeblich prägte. Mendel erzählt von seiner Zeit in der israelischen Armee, seinem Weg nach Deutschland und der Frage, warum er ausgerechnet im Land der Täter seine Heimat fand.   Gemeinsam sprechen sie über den 7. Oktober und dessen Folgen für den jüdisch-muslimischen Dialog, über die Documenta-Debatte, über Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus in Deutschland. Sie erklären, warum sie ihr Urteilsvermögen nicht auslagern wollen und wie sie es schaffen, als Paar über die schmerzhaftesten Konflikte der Gegenwart zu streiten – und sich trotzdem einig zu sein.   Saba-Nur Cheema wurde 1987 in Frankfurt am Main geboren. Ihre Eltern flohen aus Pakistan nach Deutschland. Sie studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt, arbeitete als pädagogische Leiterin an der Bildungsstätte Anne Frank, berät die Bundesregierung zu Muslimfeindlichkeit und ist als Antirassismustrainerin tätig. Am Tag der Aufnahme erschien ihre Promotion, eine Studie zu Antisemitismus in der frühen Kindheit.  Meron Mendel wurde 1976 in Israel geboren und wuchs in einem Kibbuz auf. Er studierte Geschichte und Erziehungswissenschaften in Haifa und München und promovierte an der Goethe-Universität Frankfurt. Er leitet die Bildungsstätte Anne Frank und ist seit 2021 Professor für transnationale  Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Das ZEITmagazin nannte ihn 2024 den »Public Intellectual der Stunde«.   Seit fast fünf Jahren schreiben die beiden ihre gemeinsame Kolumne »Muslimisch-jüdisches Abendbrot» in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die auch als Buch erschienen ist. Sie erhielten für Ihre Arbeit das Bundesverdienstkreuz und die Buber-Rosenzweig-Medaille.   Nach fünf Stunden und 34 Minuten beenden die beiden das Gespräch, denn das kann bei Alles gesagt? nur die Gästin oder Gast. Produktion: Pool Artists  Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank  Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick  Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Katherina Reiche, wie kommt Deutschland aus der Krise?
2026/05/13
Sie ist eine der prägenden Stimmen der deutschen Wirtschafts- und Energiepolitik. Jetzt ist die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Kindheit in der DDR, vom Aufwachsen in einer Unternehmerfamilie, deren Betrieb erst zwangsverstaatlicht und nach der Wiedervereinigung zurückgegeben wurde. Sie spricht über das Lebensgefühl zwischen Anpassung und Eigensinn, über Schule, Kirche und die Erfahrung, als »Kapitalistenkind« aufzufallen. Außerdem vom Mauerfall, den Umbrüchen der Nachwendezeit und davon, warum gerade ihre Generation zugleich besonders frei und besonders geprägt aus dieser Zeit hervorging. Katherina Reiche erklärt, weshalb sie sich zunächst für ein Chemiestudium entschied, obwohl sie eigentlich Tiermedizin studieren wollte, und wie sie von dort aus ihren Weg in Politik und Wirtschaft fand. Sie spricht über ihren Blick auf Industrie, Energie und unternehmerische Verantwortung – und darüber, warum sie sich in einer Raffinerie fast so zu Hause fühlt wie andere Menschen im Wohnzimmer. Katherina Reiche wurde 1973 in Luckenwalde in Brandenburg geboren. Ihre Mutter ist Physikochemikerin, ihr Vater Chemieingenieur; beide führten das Familienunternehmen, das bereits vom Großvater aufgebaut worden war. Reiche machte Abitur mit der Note 1,0 und studierte Chemie in Potsdam. Später wurde sie CDU-Politikerin, war lange Bundestagsabgeordnete, arbeitete in führenden Positionen in der Energiewirtschaft und ist heute Bundeswirtschaftsministerin. Nach drei Stunden und drei Minuten beendet Katherina Reiche das Gespräch, denn das kann bei Alles gesagt? nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected] Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Welche Abinote haben Sie eigentlich?
2026/05/07
Überall in Deutschland absolvieren Schülerinnen und Schüler derzeit ihre Abiturprüfungen. Ihnen widmen wir diese Sonderfolge von »Alles gesagt?«. In den Anfangsjahren haben die Gastgeber Jochen Wegner und Christoph Amend eher zufällig angefangen, ihre Gästinnen und Gäste, so sie denn Abitur (oder Matura) haben, nach ihrer Durchschnittsnote zu fragen. Daraus wurde eine kleine Tradition – und jetzt haben wir in der Abizeit die besten Passagen aus acht Jahren »Alles gesagt?« in einer Sonderfolge zusammengestellt.  Unter anderem sind dabei: eine Nobelpreisträgerin und ein Astronaut, zwei Bundeskanzler und ein Ministerpräsident, Wissenschaftlerinnen und Unternehmer, Hape Kerkeling und Nora Tschirner, Daniel Kehlmann und Eva Menasse, Sophie Passmann und Cornelia Funke, Doris Dörrie und Wim Wenders. Und Charles Schumann, der bekannteste Barbetreiber des Landes. Ach ja, und warum Friedrich Merz bis heute seine Abinote nicht verrät – immerhin das hat er auch verraten. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
»Joschka Fischer, was haben Sie als Taxifahrer über die Menschen gelernt?«
2026/04/24
Er wurde weltweit bekannt als der »Turnschuh-Minister« und prägte als Vizekanzler und Außenminister die deutsche Politik. Jetzt ist Joschka Fischer zu Gast in einer Sonderfolge des unendlichen Podcasts »Alles gesagt?« – (Fast) »Alles gesagt?«, live aufgenommen im Rahmen des 80. Geburtstags der ZEIT im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Im Gespräch blickt Fischer auf die »schönste Tellerwäscher-Vita der deutschen Nachkriegspolitik« (»Süddeutsche Zeitung«) zurück – vom Sponti und Taxifahrer bis ins Auswärtige Amt. Er berichtet von den Straßenschlachten in Frankfurt, seiner grundsätzlichen Skepsis gegenüber Autoritäten und dem Moment, als er den USA ein deutliches »I’m not convinced« entgegenhielt. Fischer analysiert die heutige Gefahr durch den erstarkenden Nationalismus und erklärt, warum Deutschland angesichts einer neuen Weltordnung wieder lernen muss, Machtpolitik zu betreiben. Außerdem erzählt er, warum er heute skeptischer auf die Welt blickt als früher und warum er dem russischen Präsidenten Putin, anders als sein damaliger Kanzler Gerhard Schröder, schon früh misstraute. Er spricht über seine emotionale Bindung zu Ungarn, seine Zeit als »letzter Rock ’n’ Roller« der Politik und sein im Mai 2026 erscheinendes Buch »Wer sind wir?«, in dem er die Führungsfrage für Europa stellt. Josef Martin Fischer wurde 1948 in Gerabronn geboren. Seine Eltern kamen als Heimatvertriebene aus Ungarn nach Deutschland; der Familie gehörte eine Metzgerei. Die Schule brach er vorzeitig ab, da er das starre System und Lehrer ohne echte Autorität verachtete. Nach Jahren als Taxifahrer in Frankfurt, in denen er nach eigenen Worten zum politischen Realisten wurde, wurde er 1985 in weißen Nikes – die heute im Ledermuseum in Offenbach stehen – als erster grüner Umweltminister Hessens vereidigt. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Mariam Lau, verstehen Sie den Iran? Und Merz?
2026/04/09
Sie zählt zu den bekanntesten politischen Journalistinnen Deutschlands und hat kürzlich ein Buch über den Bundeskanzler Friedrich Merz veröffentlicht. Jetzt ist die ZEIT-Redakteurin Mariam Lau zu Gast im unendlichen Podcast. Lau erzählt von ihrem Vater Bahman Nirumand, einem der bekanntesten Exil-Iraner und einer Schlüsselfigur der 68er-Bewegung, der mit Rudi Dutschke und Ulrike Meinhof befreundet war. Ihre Mutter, die Soziologin Barbara Herkommer, stammt aus einer westfälischen Uhrmacherfamilie. Lau wurde 1962 in Teheran geboren und kam als Kleinkind nach Deutschland. Im Podcast diskutiert sie die aktuelle Lage im Iran und berichtet, wie es ist, als Journalistin einer Pressekonferenz mit Donald Trump im Oval Office beizuwohnen. Mariam Lau wurde nach "einem sehr schlechten Realschulabschluss" zunächst Krankenschwester, holte das Abitur nach und studierte später Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Amerikanistik in Berlin sowie in Bloomington im US-Bundesstaat Indiana. Ihre journalistische Karriere begann sie als Kulturredakteurin bei der "taz". Über die Chefkorrespondenz bei der "Welt" fand sie zur ZEIT. Nebenbei schrieb sie die erste Harald-Schmidt-Biografie – und ein Buch über Angela Merkel. Im Gespräch verrät sie, warum sie den Irakkrieg unterstützte und es heute als ihren größten Irrtum bezeichnet und was es mit der Scham auf sich hat, die sie empfindet, wenn Asylbewerber in Deutschland Straftaten begehen. Nach drei Stunden und 15 Minuten beendet Mariam Lau das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Alles gesagt? Podcast-Bewertungen


4.8 von 5
54 Bewertungen
★★★★★
NickBkln 2025/02/23
Remnick
German in New York hier. Ich höre & liebe diesen Podcast seit Jahren. Das Gespräch mit David Remnick war fantastisch. Mehr davon!
★★★★★
Zeitgeist2.0 2024/11/14
The Best!
Mein Lieblingspodcast! Bitte nie aufhören.
★★★★★
deerkey 2024/02/14
5 Sterne - geht so.
Herrliche offene Unterhaltungen. Die Herren schaffen es immer wieder, den Gästen endlos Löcher in den Bauch zu fragen; bis dann Persönlichkeit rausfli...
★★★★★
Bilas Peles 2023/12/28
Hab keine Angst!
Die Leute sprechen, bis der/die Eingeladene das Gespräch emit dem Geheimwort endet. Ich hatte gefürchtet, dass ein 4 bis 5 Stunden Gespräch viel zu la...
★★★★★
peregrina grace 2021/03/06
Insightful
Gute Balance zwischen Tiefgang und Leichtigkeit! Excellent company on road trips.. Koennten Sie bitte einmal Claudia Lux einladen? Vielen Dank!
★★★★★
🥸🤓😗😅😇😂 2020/12/02
Einmaliges Format
Endlich mal kein Zeitdruck für Gäste und Interviewer. Schon interessant welche Gespräche sich dabei ergeben können. Höre es immer wieder gern, meisten...
★★★★★
TruCrime Addict 2020/10/08
Alice Schwarzer
Super interessant und entertaining!! Loved listening 😊
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