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echtgeld.tv - Geldanlage, Börse, Altersvorsorge, Aktien, Fonds, ETF

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Dieser Podcast hat
489 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
echtgeld.tv
Explizit
Nein
Erstellt am
2018/07/19
Neueste Episode
2026/10/16
Durchschnittsdauer
54 min.
Veröffentlichungsintervall
5 Tage

Beschreibung

Bei echtgeld.tv erwarten euch fundierte Investmentideen, die authentisch vorgestellt und auch direkt umgesetzt werden – mit echtem Geld statt den üblichen Musterdepots. Euch begrüßt Tobias Kramer, Kapitalmarkt-Profi und Initiator des Kanals. Gemeinsam mit spannenden Gästen diskutiert er regelmäßig aktuelle Investmentideen und die dazugehörigen Aktien, ETFs, Fonds. Zu den Gästen zählen der echtgeld.tv-Mitinitiator Christian W. Röhl (jetzt Chief Economist bei Scalable Capital), das deutsche Börsen-TV Urgestein Markus Koch, der Zukunftsforscher Lars Thomsen, der China-Experte Frank Sieren, der ETF-Profi Matthias Schmitt, die Finanzjournalistin und Silicon Valley-Bewohnerin Antonie Klotz sowie Doppelgänger Philipp “Pip” Klöckner und viele, viele mehr. Registriert euch auf www.echtgeld.tv um Zugang zu den Unterlagen und Folien aus den einzelnen Sendungen zu erhalten. *** Disclaimer: Keine Anlageberatung oder -empfehlung. Alle Angaben ohne Gewähr. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Weitere ausführliche Informationen hierzu unter: www.echtgeld.tv/disclaimer/ ***

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egtv #488 Main Street Capital: Monatsdividende, 8 % p.a., aber zu teuer?
2026/10/16
Main Street Capital steht im „Bits & Pieces“-Newsletter von Scalable Capital seit Wochen unter den meistgekauften Aktien. Der Grund liegt auf der Hand: Die Business Development Company aus Houston zahlt seit Oktober 2008 jeden Monat Dividende, hat die reguläre Ausschüttung nie gekürzt und kommt inklusive Sonderzahlungen auf etwa 8 Prozent Rendite. Seit dem Börsengang 2007 brachte sie 17,2 Prozent Gesamtrendite pro Jahr, der S&P 500 nur 8,4 Prozent. Grund genug für Tobias Kramer, genauer hinzusehen. Denn seit Februar 2025 läuft die Aktie selbst inklusive Dividenden seitwärts bis abwärts, während der S&P 500 um 21 Prozent zulegt. Die Gewinne je Aktie liegen deutlich unter den Rekordjahren, die Refinanzierung wird teurer, und die Marktstimmung gegenüber Private Credit ist angespannt. Trotzdem zahlen Anleger bei rund 54 US-Dollar etwa 60 Prozent mehr als den Nettoinventarwert (NAV). Ist dieser Aufschlag gerechtfertigt? Darum geht es in der Sendung: · Geschäftsmodell: Wie Main Street mit Krediten an US-Mittelständler und dem sogenannten Equity-Kicker Geld verdient und warum das interne Management ein Vorteil ist. · Renditevergleich: Main Street gegen Berkshire Hathaway und den S&P 500, mit und ohne Dividenden, über fünf und zehn Jahre in Euro. · Chancen und Risiken: Bilanzpuffer und geringes KI-Risiko auf der einen Seite. Notleidende Kredite, teurere Refinanzierung und Druck auf Private Credit auf der anderen. · Zahlen: Was das zweite Quartal zeigt und warum der Ausblick schwächer ausfällt. · Bewertung: Bei welchen Kursen Tobias die Aktie fair, preiswert und billig findet und welche Rolle Buffetts Kriterium vom 1,2-Fachen des Buchwerts dabei spielt.
egtv #487 Kommer-ETF: 1 % mehr pro Jahr nach Kosten. Machbar?
2026/10/09
Nach fast neun Jahren echtgeld.tv ist Dr. Gerd Kommer zum ersten Mal zu Gast. Mit über zwei Stunden ist es die längste Folge des Formats. Im Zentrum steht Kommers eigener ETF. Er kostet 0,45 Prozent und soll langfristig trotzdem 1 bis 1,5 Prozentpunkte pro Jahr mehr bringen als ein klassischer Welt-ETF, nach Kosten und bei ähnlichem Risiko. Erreichen soll er das mit Factor Investing und einer Ländergewichtung, die den US-Anteil auf rund 45 Prozent senkt. Risikoadjustiert liegt der ETF laut Kommer bisher gleichauf mit dem MSCI World. Als Beispiel für aktives Management dient der Flossbach von Storch Multiple Opportunities. Der Fonds hielt sich in der Finanzkrise 2008 deutlich besser als der Aktienmarkt. In den letzten zehn Jahren erzielte er aber "nur" nun ein Plus von 65 Prozent. Zwei günstigere Vergleichsportfolios kamen im selben Zeitraum auf 101 und 127 Prozent. Außerdem in der Folge: • Warum Kommer seine einzigen Einzelaktien, Mitarbeiteraktien seines Arbeitgebers, so schnell wie möglich verkauft hat • Bausparvertrag, Kapitallebensversicherung, Zielsparvertrag: Kommers renditeschwacher Start als Anleger • Seine eigene Aufteilung: 70 Prozent Aktien, 30 Prozent Geldmarkt und kurzlaufende Anleihen hoher Qualität • Gold: keine eigene Position, als Beimischung sinnvoll, aber nie zu Hause • Immobilie oder Kapitalmarkt: warum Mieter mit klug gestalteten Kapitalmarktanlagen finanziell besser abschneiden • Humankapital als größtes Klumpenrisiko im Leben eines Anlegers • Warum Tausende Aktien im ETF statt 100 • Zwei Börsenweisheiten: „There is no free lunch“ und „This time is different“ 👉 Schreibt in die Kommentare: Reicht euch ein günstiger Welt-ETF – oder überzeugt euch der aufwendigere Multifaktor-Ansatz trotz höherer Kosten?
egtv #486 - 7,3 % Dividende, 77 % unter Hoch: Reicht das?
2026/10/06
Mit 43 Prozent haben die Zuschauer von echtgeld.tv Kraft Heinz zur Bits-and-Pieces-Wunschaktie gewählt. Die Geschichte des Konzerns ist lang: Heinz brachte 1876 den Tomatenketchup auf den Markt, Kraft begann 1903 als Käsegroßhandel. 2015 fusionierten beide mit Kapital von Berkshire Hathaway und 3G Capital, Berkshire hält bis heute 325 Millionen Aktien. Seit dem Allzeithoch im Februar 2017 hat die Aktie aber 77 Prozent verloren. Die Gründe liegen im Geschäft: Seit 2016 stagniert der Umsatz, 2019 folgten eine Wertminderung von 15,4 Milliarden Dollar und eine Dividendenkürzung. Weder Portfolioverkäufe noch Wechsel im Management brachten die Wende. Es fehlen Preissetzungsmacht und Burggraben, und die Marktstimmung bleibt verhalten, selbst nach der angehobenen Prognose im August. Die Bewertung ist inzwischen verlockend: ein KGV von rund 11 auf die Schätzung für 2026, ein Price-to-Free-Cashflow von 6,82 und 7,3 Prozent Dividendenrendite. Dem stehen allerdings ein schwankender Cashflow und eine Nettoverschuldung von mehr als dem Dreifachen des EBITDA gegenüber. Reicht eine niedrige Bewertung, wenn Preissetzungsmacht und Burggraben fehlen? Tobias Kramer zeigt, wo Kraft Heinz für ihn fair, preiswert und billig ist und was er konkret macht. Diese Aktienanalyse von echtgeld.tv ordnet Kraft Heinz aus Sicht des Value Investing ein: KGV, Cashflow-Bewertung und die Frage, ob unterbewertete Aktien wie diese zu den Turnaround-Aktien gehören, die sich für Echtgeld-Investmentstrategien eignen. © adorum publishing GmbH 2026
egtv #485 Übernommen statt verkauft: 67 % nach Steuern
2026/10/02
Tobias Kramer und Christian Schmidt besprechen vier Aktien mit vier sehr unterschiedlichen Ausgängen. - **TruBridge**: Übernommen statt verkauft. Aus 1.200 Euro Einsatz werden nach Abgeltungsteuer und Soli 2.005 Euro, rund 67 Prozent Plus. Die Marktstimmung rund um KI hatte die erwartete Übernahmestrategie des Unternehmens erschwert, der Verkauf kam zum richtigen Zeitpunkt. - **Ascent Industries**: Christian ist komplett ausgestiegen, nachdem sich CEO und CFO im Call zu den eingebrochenen Margen widersprochen hatten. Sein Fazit: Beim Management zählt vor allem Konsistenz. - **Ampco-Pittsburgh**: Auftragseingang im ersten Halbjahr plus 32 Prozent, getrieben von EU-Stahlzöllen und Navy-Aufträgen. Christian sieht ein KGV um 10, freier Cashflow soll in den Schuldenabbau fließen, ein Verkauf der Stahlsparte wäre eine zusätzliche Chance. Risiken: Verschuldung, Asbest-Rückstellungen, ein saisonal schwaches drittes Quartal. Tobias hat den Kauf nach der Zuschauerumfrage verpasst, seitdem plus 18 Prozent. - **D-Box Technologies**: Bewegte Kinositze mit Monetarisierung über Royalties pro Ticket, annualisiert rund 20 Millionen bei kaum Grenzkosten, schuldenfreie Bilanz. Dagegen steht eine bereinigt hohe Bewertung von rund 30-fachem Gewinn. Christian ist klein investiert, Tobias kauft nicht. Aktienanalyse und Value Investing mit echtem Depot: TruBridge, Ampco-Pittsburgh, Ascent Industries und D-Box Technologies im Check, mit Blick auf unterbewertete Aktien, Turnaround Aktien, Cashflow Bewertung, KGV und Aktienrückkäufe. Schreibt in die Kommentare: Habt ihr schon einmal in einem bewegten Kinositz gesessen? Und bei welcher der vier Aktien würdet ihr einsteigen?
egtv #484 Coca-Cola-Aktie teurer als Nvidia. Halten ja, kaufen nein
2026/09/25
Tobias Kramer hält Coca-Cola seit Ende 2008 im eigenen Depot. Beim aktuellen Kurs von rund 88 US-Dollar würde er die Aktie dennoch weder nachkaufen noch neu besparen. Verkaufen will er seine Altposition ebenfalls nicht: Die Bewertung ist für ihn zu hoch, aber nicht irrational. Der Ausgangspunkt ist eine provokante These des US-Magazins Barron’s: Coca-Cola sei teurer als Nvidia – und das zu Recht. Tobias widerspricht und prüft, ob Markenstärke und Krisenfestigkeit den Aufpreis wirklich tragen. • Bewertung: Das KGV liegt bei etwa 26. Für Tobias passt das nicht zu den erwarteten Wachstumsraten. • Wachstum: Bis 2030 sollen der Umsatz im Schnitt um 3,3 % und der Gewinn je Aktie um 6,2 % pro Jahr steigen. • Geschäftsmodell: Getränkefokus, steigende Nachfrage nach zuckerfreien Varianten, rund 12 Mrd. US-Dollar erwarteter Free Cashflow und 2,5 % Dividendenrendite sprechen für die Qualität. • Kursmarken: Tobias nennt klare Schwellen, ab denen Coca-Cola für ihn fair, attraktiv oder billig wäre. • Depotentscheidung: Seine Käufe von 2008 und 2017 bleiben unangetastet – auch wegen der steuerfreien Gewinne. • Unternehmensgeschichte: Die Folge zeichnet den Weg von John Pembertons ursprünglicher Rezeptur zur globalen Getränkemarke nach. 👉 Schreibt in die Kommentare: Seit wann seid ihr investiert, und bei welchem Kurs würdet ihr Coca-Cola kaufen oder nachkaufen?
egtv #483 Eure Wunschaktie: Prognose erhöht, trotzdem kaufe ich nicht
2026/09/22
3M war vom 11. bis 17. September die meistgehandelte und meistgekaufte Aktie unter den 100 meistgehandelten Titeln im Scalable Broker. Die Community wählte den Konzern anschließend zum Thema der Sendung. Doch Tobias Kramer widerspricht der Kauflaune: Bei einem Kurs von 166 US-Dollar hält er höchstens 135 US-Dollar für fair – und selbst das noch nicht für günstig. Für ihn ist die Aktie aktuell weder Kauf noch Verkauf. • Eigene Transaktion: Tobias hat mit 3M in rund zweieinhalb Jahren etwa 30 Prozent Rendite erzielt. Warum er trotzdem verkauft hat – und seine Entscheidung heute teilweise anders bewertet. • Konzernumbau: Nach der Abspaltung von Solventum stellt sich 3M neu auf. Zukäufe und mögliche weitere Verkäufe sollen das Portfolio verändern. • KI-Rechenzentren: Microsoft nutzt bereits eine neue Glasfasertechnik von 3M. Doch reicht das Geschäft aus, um für den Gesamtkonzern einen Unterschied zu machen? • Bewertung und Wachstum: KGV 18,6, knapp 7 Prozent erwartetes Gewinnwachstum und rund 2 Prozent Dividendenrendite – Tobias erklärt, wann die Aktie fair, preiswert oder billig wäre. • Altlasten: Die Dividendenkürzung beendete den Status als Dividendenaristokrat. Hinzu kommen milliardenschwere Rechtsrisiken, die inzwischen besser kalkulierbar sind. 👉 Schreibt in die Kommentare, warum ihr 3M gekauft habt, welches Kursziel ihr ansetzt und welchen Punkt Tobias aus eurer Sicht unterschätzt. Nennt außerdem eine Aktie mit kurzer Begründung, die als Nächstes besprochen werden soll. © adorum publishing GmbH 2026
egtv #482 Marge eingebrochen, KGV unter 14 - und ihr kauft kräftig nach! Und ich?
2026/09/18
Bei den meistgehandelten Werten der Woche taucht ein Name auf, den der Markt eigentlich abgeschrieben hatte: United Parcel Service. Auf Zehnjahressicht liegt der Kurs rund acht Prozent im Minus, die Nettomarge ist von 13 Prozent in der Pandemie-Sonderkonjunktur auf 5 Prozent geschrumpft, und der Umsatz hat seinen Höhepunkt 2022 hinter sich gelassen. Tobias Kramer ordnet ein, was dahintersteckt. Teure Energie im Diesel- und Flugbenzinbereich, Beschränkungen bei US-Lkw-Führerscheinen, die sechs bis sieben Prozent der Fahrerkapazität vom Markt nehmen, und 24 Milliarden US-Dollar Schulden bei gestiegenen Zinsen. Auf der anderen Seite steht ein Geschäftsmodell, das eigentlich auch Warren Buffett gefallen dürfte: über 20 Millionen Pakete pro Tag, 500 Flugzeuge, mehr als 100.000 Fahrzeuge und eine Dividende, die das Unternehmen aus dem laufenden Geschäft im Wesentlichen verdient. Zur Bewertung: Auf Basis der 2026er Schätzung von 7,21 US-Dollar je Aktie liegt das KGV bei knapp 14. Das Management hat die eigene Guidance im Juli angehoben, im zweiten Quartal wurden Gewinn und Umsatz übertroffen. Die Marktstimmung ist trotzdem gedrückt, der Kurs notiert bei rund 98 US-Dollar. Die Leitfrage der Folge: Reicht eine günstige Bewertung allein für einen Nachkauf, oder braucht es den Hebel aus Robotik und autonomem Fahren, damit die Marge wieder zweistellig wird? 👉 Und stimmt am Wochenende auf Instagram darüber ab, welche meistgehandelte Aktie Tobias als Nächstes besprechen soll. 📸 https://www.instagram.com/echtgeld.tv
egtv #481 Value schlägt Growth: Die ETF-Sieger 2026 und der beste Welt-ETF | PortfolioAward 2/2
2026/09/15
Im zweiten Teil zum PortfolioAward 2026 stellen Tobias Kramer und Matthias Schmitt die Gewinner der restlichen Kategorien vor. Sie erklären Aufbau, Stärken und Risiken der ausgezeichneten Produkte – vom US-Value-ETF über KI und Equal Weight bis zum Welt-ETF und Anbieter des Jahres. - Aktien Amerika: Der iShares MSCI USA Value Factor gewinnt. Hier gehen Value und Technologie zusammen: Micron Technology macht fast 20 %, die Branche rund 40 % aus. Mehr: https://portfolioaward.de/ergebnisse/etf-des-jahres-aktien-amerika - Aktien Asien: Der iShares MSCI Emerging Markets Asia siegt mit 39 %. Taiwan Semiconductor, Samsung und SK Hynix haben seine starke Entwicklung maßgeblich getragen. Mehr: https://portfolioaward.de/ergebnisse/etf-des-jahres-aktien-asien - Emerging Markets: Der iShares MSCI Emerging Markets IMI gewinnt mit 32 %. Weil MSCI Südkorea als Schwellenland einstuft, legte er in drei Jahren knapp 70 % zu – der FTSE-Vergleich knapp 55 %. Mehr: https://portfolioaward.de/ergebnisse/etf-des-jahres-emerging-markets - Themen-ETF: Der Xtrackers Artificial Intelligence & Big Data gewinnt. Technologie macht mehr als 75 % aus; Einzelwerte werden beim Rebalancing auf 4,5 % begrenzt. Mehr: https://portfolioaward.de/ergebnisse/etf-des-jahres-themen-etfs - ETP des Jahres – Innovation & Newcomer: Der Invesco MSCI World Equal Weight gewinnt mit 29,8 %. Die Gleichgewichtung bringt den USA-Anteil auf rund 40 % und Technologie auf 11,55 %. Mehr: https://portfolioaward.de/ergebnisse/etp-newcomer-innovation - Aktien Welt: Der Vanguard FTSE All-World gewinnt die Königsklasse mit 34,3 %. Er umfasst mehr als 4.000 Aktien und kostet nach der Gebührensenkung 0,14 % pro Jahr. Mehr: https://portfolioaward.de/ergebnisse - ETF-Anbieter des Jahres: iShares gewinnt mit knapp 50 % der Stimmen vor Amundi und Xtrackers. Mehr: https://portfolioaward.de/ergebnisse/etf-anbieter-des-jahres Die Ergebnisse zeigen: Entscheidend ist nicht nur der Name eines ETFs, sondern welche Indexregeln, Länder, Branchen und Einzelwerte tatsächlich dahinterstehen. Schreibt den Namen und die WKN des ETFs in die Kommentare, den wir in einer eigenen Sendung genauer unter die Lupe nehmen sollen.
egtv #480 Gold, Zinsen und Emerging Markets: Die ETF-Sieger 2026 | PortfolioAward 1/2
2026/09/11
Am 8. September 2026 wurde im Münchner Künstlerhaus erstmals der PortfolioAward verliehen. Knapp 4.000 Teilnehmer hatten zuvor über die Gewinner abgestimmt. In Teil 1 präsentieren Tobias Kramer und Matthias Schmitt die ersten sieben Sieger aus den Kategorien Multi-Asset-ETFs, Staatsanleihen, Non-Government-Anleihen, Rohstoffe, Geldmarkt, Gold und Aktien Europa. • Multi-Asset-Strategien: Das iShares Growth Portfolio ETF gewinnt mit 22,9 Prozent. Es steuert seine Mischung aus Aktien und Anleihen anhand einer Zielvolatilität und hält aktuell mehr als 82 Prozent Aktien. Mehr unter: https://www.portfolioaward.de/ergebnisse/etf-des-jahres-multi-asset • Staatsanleihen: Der UBS Bloomberg USD EM Sovereign ETF auf US-Dollar-Anleihen aus Schwellenländern liegt mit 24,7 Prozent vorn. Die breite Streuung mit maximal drei Prozent je Land verbindet attraktive Renditen mit einer Begrenzung einzelner Länderrisiken. Mehr unter: https://www.portfolioaward.de/ergebnisse/etf-des-jahres-staatsanleihen • Non-Government: Der State Street FTSE Global Convertible Bond ETF gewinnt nach mehr als 50 Prozent Performance in drei Jahren. Wandelanleihen verbinden Anleihen mit der Chance auf Teilhabe an steigenden Aktienkursen. Mehr unter: https://www.portfolioaward.de/ergebnisse/etf-des-jahres-non-government-anleihen • Rohstoffe: Der Invesco Bloomberg Commodity ex-Agriculture & Livestock ETF setzt sich mit 28,2 Prozent durch. Er bildet neun Rohstoffsegmente ab, verzichtet auf Agrarrohstoffe und begrenzt die Gewichtung einzelner Bereiche. Mehr unter: https://www.portfolioaward.de/ergebnisse/etp-des-jahres-rohstoffe • Geldmarkt: Der Xtrackers EUR Overnight Rate Swap ETF gewinnt. Er bildet den kurzfristigen Geldmarktzins täglich ab und ermöglicht Anlegern, nicht benötigtes Guthaben vergleichsweise flexibel und risikoarm zu verzinsen. Mehr unter: https://www.portfolioaward.de/ergebnisse/etp-des-jahres-geldmarkt • Sonderaward Gold: Xetra-Gold gewinnt mit deutlichen 54,1 Prozent. Für das Produkt sprechen der geringe Spread, die hohe Handelbarkeit und die Steuerfreiheit nach zwölf Monaten Haltedauer für Privatanleger in Deutschland. Mehr unter: https://www.portfolioaward.de/ergebnisse/etp-des-jahres-sonderaward-gold • Aktien Europa: Der iShares Edge MSCI Europe Value Factor ETF gewinnt mit 33,7 Prozent. In den vergangenen drei Jahren erzielte er 81,9 Prozent Performance und schlug damit den marktbreiten Favoriten. Mehr unter: https://www.portfolioaward.de/ergebnisse/etf-des-jahres-aktien-europa Schreibt in die Kommentare, welcher der ersten sieben Sieger Euch am meisten überzeugt – und bei welchem Ergebnis Ihr anders abgestimmt hättet. Teil 2 mit den weiteren Gewinnern folgt am Dienstag, 15. September 2026. Dann geht es um die ETFs des Jahres in den Kategorien Aktien Welt, Aktien Amerika, Aktien Asien, Emerging Markets und Themen-ETFs sowie um den ETP Newcomer/Innovation, den ETF-Anbieter des Jahres und den ETF-Broker des Jahres. **Alle Infos zum PortfolioAward 2026:** - Webseite: https://portfolioaward.de/ - Konzept: https://portfolioaward.de/konzept - Expertenbeirat: https://portfolioaward.de/expertenbeirat © adorum publishing GmbH 2026
egtv #479 - 40 % billiger als beim ersten „zu teuer”. Und jetzt: der Kauf
2026/09/08
Vor rund fünf Jahren war McCormick, der weltweit führende Hersteller von Gewürzen, Kräutern und Aromen, mit einem KGV von über 30 schlicht zu teuer. Zurück auf den Tisch kommt der Titel erst, weil Gast Thorsten Tiedt ihn als Vorschlag mitbringt, als die „neue Unilever zum Schnäppchenpreis“. Und tatsächlich sieht die Lage fünf Jahre später anders aus: Der Kurs liegt rund 40 Prozent unter dem damaligen Niveau, das KGV ist auf unter 20 gefallen. Dazu kommt ein milliardenschwerer Deal: Unilever trennt sich von seiner margenstärksten Foodsparte und gliedert sie komplett in McCormick ein, das Unternehmen soll dadurch mehr als dreimal so groß werden. Torsten Tiedt und Tobias Kramer gehen gemeinsam der Frage nach, was in den fünf Jahren dazwischen passiert ist: wie sich Marge, Umsatz und Cashflow entwickelt haben, warum die Marktstimmung dem Titel irgendwann kein hohes Multiple mehr zugestanden hat und wie belastbar das Management bei früheren Übernahmen war. Dazu kommt die Einordnung des Deals selbst, von der Verwässerung für McCormick-Aktionäre über die zusätzlichen Schulden bis zu den erhofften Synergien und der steuerlichen Behandlung für beide Aktionärsgruppen. Am Ende steht die Kaufentscheidung im echtgeld-Depot von Tobias, und zwar bewusst nur als halbe Position.
egtv #478 13.679 % in 10 Jahren – und diese Aktie soll noch ein Schnäppchen sein?
2026/09/04
13.679 % Kursgewinn in zehn Jahren – und trotzdem landet Nvidia in einer Schnäppchensendung. Tobias Kramer prüft mit Torsten Tiedt, Gründer von Aktienfinder.Net, ob der KI-Chipkonzern nach der Rekordrally noch attraktiv bewertet ist und wo Anleger bei British American Tobacco und Philip Morris den besseren Preis bekommen. • Nvidia: Das KGV liegt unter dem Zehnjahresschnitt – für Torsten ein starkes Argument für die Aktie, für Tobias wegen der Risiken trotzdem kein Grund zuzuschlagen. • British American Tobacco gegen Philip Morris: Die eine Aktie lief deutlich besser, ist Tobias inzwischen aber zu teuer. Die andere ist nur etwa halb so hoch bewertet, bietet knapp 6 % Dividendenrendite – und gilt bei beiden weiterhin als attraktiver Einstieg. Schreibt in die Kommentare: Ist Nvidia für euch trotz der Rekordrally noch ein Schnäppchen – und würdet ihr bei Tabak aktuell British American Tobacco oder Philip Morris bevorzugen? © adorum publishing GmbH 2026
egtv #477 5.600 Dollar Rekord, jetzt 20% im Minus: Ist die Gold-Story vorbei?
2026/08/28
Gold ist kein Renditemotor, sondern ein potenzieller Stabilisator – und genau daran muss sich jede Beimischung messen lassen. Tobias Kramer spricht mit Frederick Fischer, ETF Sales Manager bei Invesco, darüber, wann Gold im Depot hilft, wann die Quote zu groß wird und was der Invesco Physical Gold II ETC (WKN: A4AU66) tatsächlich bietet. • Gold notierte nach dem Rekord zeitweise rund ein Drittel tiefer (30.06.2026, Quelle: stock3.com), liegt aber weiterhin deutlich über früheren Niveaus. • 40 Prozent Depotanteil? Für Tobias zu viel. • Notenbanken kauften 2022 bis 2024 jeweils rund 1.000 Tonnen Gold, 2025 knapp 900 Tonnen, allen voran Polen vor China • Der neue ETC ist physisch besichert und hat einen Auslieferungsanspruch (beides steuerlich wichtig), kostet 0,12 Prozent jährlich und der Anteilspreis liegt unter fünf US-Dollar Tobias' Meinung: Unterm Strich ersetzt Gold weder Aktien noch Anleihen. Als begrenzte Beimischung kann es ein Depot robuster machen, als Renditewette wird es überschätzt. Schreib uns in die Kommentare, wie viel Prozent Gold aktuell in deinem Depot stecken, und ob du nach dem Rücksetzer aufgestockt oder verkauft hast.
egtv #476 Nvidia und SpaceX: Zu teuer oder denken Anleger zu klein?
2026/08/25
Eine Aktie mit 5,2 Billionen US-Dollar Börsenwert kann nicht billig sein, Mario Herger widerspricht. In Teil 2 der 7+3-Sendung vom 21. August 2026 erläutert der Technologietrendforscher und Autor im Gespräch mit Tobias Kramer, warum Nvidia und SpaceX trotz ihrer extremen Bewertungen erst am Anfang stehen sollen. • Nvidia soll nicht nur vom Ausbau der KI-Rechenzentren profitieren: Autonome Autos, humanoide Roboter, Maschinen und Haushaltsgeräte könnten Hunderte Millionen zusätzliche GPUs benötigen. • Tobias hält dagegen: Seine Modellrechnung liefert für Nvidia auf Basis der Gewinnschätzungen deutlich niedrigere faire Kurse. Samsung erscheint ihm zudem weiterhin als günstiger bewertete Alternative. • SpaceX wird mit rund 1,9 Billionen US-Dollar bewertet. Mario setzt darauf, dass das Unternehmen zum zentralen Transporteur und Infrastrukturbetreiber für Fabriken und Rechenzentren im Weltraum wird. • Und zum Abschluss: Marios Mega-These vom „Zeitalter der Unendlichkeiten“. In ihm verbinden sich KI, Quantencomputer, Robotik, neue Energiequellen und medizinischer Fortschritt zu einer radikalen Investmentthese. Hier treffen Bewertungsdisziplin und Zukunftsvision direkt aufeinander. Wer Nvidia oder SpaceX kauft, setzt nicht nur auf Wachstum, sondern auf Märkte, die heute noch kaum existieren. 👉 Welche Aktie gehört für euch ins „Zeitalter der Unendlichkeiten“? Nennt den Unternehmensnamen, die WKN und begründet in zwei bis drei Zeilen, warum ihr euch eine Vorstellung dieses Unternehmens wünscht.
egtv #475 Billig reicht nicht: Muss ich mein Depot neu denken?
2026/08/21
Seit Jahren beschäftigt sich Mario Herger mit den Technologien, die ganze Branchen verändern könnten: autonomes Fahren, künstliche Intelligenz und humanoide Robotik. Im Gespräch mit Tobias Kramer wird daraus eine sehr konkrete Anlegerfrage: Welche Unternehmen profitieren von diesen Umbrüchen – und welche geraten trotz scheinbar günstiger Bewertung strukturell ins Hintertreffen? Herger erklärt seine Investmentlogik am Beispiel von Nvidia und den Technologien rund um Robotik und KI. Gleichzeitig zeigt Waymo, wie aus jahrelanger Forschung inzwischen ein kommerzielles Geschäft mit Millionen bezahlter Fahrten wird. Technologie allein genügt dabei nicht: Kapital, Management, langer Atem und die Fähigkeit zur Monetarisierung entscheiden mit darüber, wer neue Märkte tatsächlich besetzen kann. Genau hier beginnt die Bewertungsdebatte. Bei Tesla spiegeln sich Daten, Patente, Prozesswissen und große Zukunftserwartungen in einer enormen Börsenbewertung wider, während traditionelle deutsche Autobauer trotz großer materieller Substanz deutlich niedriger bewertet werden. Herger hält Volkswagen, Mercedes und BMW dennoch nicht für die attraktivere langfristige Anlage. Auch Management-Anreize und unterschiedliche Kapitalmärkte spielen für ihn dabei eine zentrale Rolle. Für Anleger stellt sich damit eine unbequeme Frage: Reichen KGV, heutiger Cashflow und vermeintlich günstige Bewertung noch aus, wenn technologische Umbrüche ganze Geschäftsmodelle verschieben? Oder lässt sich die Marktstimmung gegenüber Zukunftsunternehmen längst nicht mehr allein mit klassischen Bewertungsmaßstäben erklären? Eine Aktienanalyse über Value Investing im technologischen Wandel, Cashflow und Bewertung, KGV und Zukunftserwartungen sowie die Investmentperspektiven für Nvidia, Tesla, Volkswagen, Mercedes und BMW – und die Frage, wie sich langfristige Echtgeld-Investmentstrategien verändern müssen, wenn neue Geschäfts- und Plattformmodelle bestehende Märkte angreifen.
egtv #474 OpenAI, Anthropic, Vinted: So kommt Private Equity in Dein Depot
2026/08/14
Langfristige Studien zeigen, dass ein großer Teil der Wertschöpfung heute abseits der Börse stattfindet. Unternehmen gibt es dort auch, sogar deutlich mehr als an der Börse, aber ihr Wert kann nicht jeden Tag an einem Börsenkurs abgelesen werden. Private Equity ist daher vor allen Dingen in der Vermögensallokation vieler Millionäre und Milliardäre ein wichtiger Baustein. Seit April 2025 bietet Scalable Capital in seinem Broker mit dem BlackRock Private Equity Fund (A410GZ) Zugang zu diesem spannenden Markt. Mit diesem ELTIF (das steht für European Long-Term Investment Fund und meint einen von der EU regulierten Investmentfonds, der Geld in langfristige Projekte der Realwirtschaft anlegt) können jetzt auch Noch-Nicht-Millionäre in Private Equity investieren. Das klingt einerseits verlockend und legt gleichzeitig auch Skepsis nahe. Denn die in den letzten Jahren erzielten Renditen klingen zwar beeindruckend, aber wie sicher ist es, dass das in vergleichbarer Form weitergehen kann? Zu diesem Thema hat Tobias Kramer zum dritten Mal Julius Weller eingeladen. Der Vice President Broker bei Scalable Capital zieht mit Tobias eine Zwischenbilanz, 15 Monate nach Start und sieben Monate nach dem ersten Investment von Tobias. Dabei ordnet er ein, was das Produkt bislang geliefert hat, und geht auch beim dritten Austausch auf die Chancen, die Risiken und die jüngsten Investments und Entwicklungen ein, zum Beispiel: • Rund 15 Prozent Wertzuwachs seit Fondsstart trotz schrittweisem Portfolioaufbau aus einer hohen Cashquote. Allerdings liegt der hauseigene Scalable Welt-ETF (DBX1SC) im gleichen Zeitraum mit rund 38 Prozent klar vorne. • Warum liegt Tobias erst 1,5 Prozent vorne und wie realistisch ist es, dass Anleger nicht auf kurzfristige Entwicklungen schauen? • 14 Beteiligungen, ein paar davon mit bekannten Namen wie OpenAI, Anthropic und Vinted. • Teilnahme an Co-Investments, die BlackRock über sein weltweites Netzwerk auswählt und die für Privatanleger sonst nicht investierbar sind. Zum Schluss beantwortet Julius Weller ein paar Fragen zum Scalable Broker: Wann lassen sich die Dividenden-Reinvestments auch gezielt für einzelne Positionen aktivieren? Kommen ausführlichere Orderbuchdaten? Wie steht es um den Light Mode? Und wenn Ihr zusätzliche Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare und liked die Fragen anderer, die Euch auch interessieren.

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5 von 5
3 Bewertungen
★★★★★
DNetFromA 2020/06/11
Super Podcast!
Höre die Sendungen gerne im Auto, wenn ich keine Zeit für die Youtube-Version habe!
★★★★★
jakobm88 2020/01/28
Erstklassige Ideen und Analysen
...charmant und für wirklich jeden verständlich - auch mich 😂😅 - erklärt! Danke 🙏 und weiter so!!
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