
Werben im Podcast: Verurteilt! Der Gerichtspodcast
Bewertung
4.4von
Dieser Podcast hat
155 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Hessischer RundfunkExplizit
Nein
Erstellt am
2019/05/22
Neueste Episode
2026/01/07
Durchschnittsdauer
65 min.
Veröffentlichungsintervall
15 Tage
Beschreibung
Der Gerichtspodcast mit Heike Borufka und Basti Red: Die hr-Gerichtsreporterin und der Podcaster sprechen über echte Kriminalfälle, echte Gerichtsurteile, das echte Leben und das deutsche Justizsystem.
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Verurteilt! (148): Mordanschlag auf Frühchen
2026/01/07
In einer Marburger Kinderklinik wird am 5. Februar 2016 vom Personal ein Fall von Medikamentenvergiftung bei einem Frühchen festgestellt. Am selben Tag informiert die Klinikleitung die Polizei. Sie entdeckt noch mehrere Fälle. Die Ermittelnden glauben, eine Kinderkrankenschwester hat etwas damit zu tun. Sie soll den Frühchen heimlich Beruhigungs- und Narkosemittel gegeben haben. Die Klinik kündigt ihr, die Staatsanwaltschaft klagt sie wegen versuchten Mordes, Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährlicher Körperverletzung an. Ende Januar 2019 beginnt vorm Landgericht Marburg der Prozess gegen die 29-Jährige.
Verurteilt! (147): Bankräuber der Herzen
2025/12/24
Thomas F. war Serienbankräuber. Er raubte sich jahrelang durch ganz Deutschland, galt als einer der meistgesuchten Kriminellen. Seine letzte Tat allerdings unterschied sich von den anderen: In Kronberg entführte er im Dezember 2011 einen gut besetzten Linienbus. Er entkam zwar der hessischen Polizei, wurde aber zwei Monate später nach einer Verfolgungsjagd in Schleswig-Holstein gefasst. Im Herbst 2012 begann in Frankfurt vorm Landgericht der Prozess gegen ihn. Die Vorwürfe: schwerer Raub, schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung. Insgesamt hat ihn die Staatsanwaltschaft wegen 19 Taten angeklagt. Dem 47 Jahre alten Gewohnheitsräuber drohte nun die Sicherungsverwahrung.
Verurteilt! (146): Aus Verzweiflung Tochter getötet
2025/12/10
Am 12. August 1991 geht bei der Polizei in Frankfurt ein Notruf ein. Eine Frau meldet, ihre Tochter liege ertrunken in der Badewanne. Als die Polizei kommt, findet sie nicht nur die tote Tochter in der Wohnung vor, sondern auch ihre stark blutende Mutter. Die Frau wird gerettet, liegt wochenlang auf der Intensivstation.
Die Ermittlungen ergeben: Die Tochter ist nicht ertrunken, sie starb an einem Stromschlag in der Badewanne. Im Oktober 1993 steht ihre 71 Jahre alte Mutter in Frankfurt vorm Schwurgericht - angeklagt wegen Totschlags.
Verurteilt! (145): Frauenmörder im Führerhaus
2025/11/26
Ein Mann fährt mit seinem LKW jahrelang über Deutschlands Autobahnen, vergewaltigt und ermordet dabei völlig unbehelligt junge Frauen. In Köln, Moers, Dillenburg und Kassel. Seine Opfer sind Zufallsopfer: eine Prostituierte, eine Frau, die ihm über den Weg läuft und eine Schülerin. Die Suche nach dem Frauenmörder ist schwierig. Ländergrenzen, unterschiedliche Sokos und der Datenschutz bremsen die Ermittlungen. Erst eine winzige DNA-Spur führt drei Jahre nach der ersten Tat zur Festnahme des Familienvaters Marco M. aus Dillenburg. 2007 steht er in Limburg vorm Landgericht.
Verurteilt! (144): Stille Nacht, blutige Nacht
2025/11/12
Herr K. ärgert sich über seinen Nachbar. Der 59-Jährige hört seiner Meinung nach zu laut Musik. Nach 22 Uhr reicht es Herrn K. und er dreht mehrfach die Sicherung im Haus raus. Doch der Nachbar dreht sie immer wieder rein, um weiter Musik zu hören. Aber irgendwann wird er so wütend auf Herrn K., dass er ein Messer nimmt und bei Herrn K. klingelt. Doch der öffnet die Tür nicht komplett und der Musikliebhaber sticht durch den Türspalt auf ihn ein. Deshalb steht der Nachbar von Herrn K. im Mai 2025 vorm Schwurgericht in Frankfurt. Der Vorwurf: versuchter Totschlag.
Verurteilt! (143): Der Würger
2025/10/29
Monatelang lebt ein 65-Jähriger in der Wohnung seiner engsten Vertrauten und besten Freundin mit ihrer Leiche zusammen. Er erfindet eine Vielzahl von Legenden, um ihren Tod zu vertuschen. Einige Wochen funktioniert das, doch dann wird die Tochter der Frau misstrauisch. Sie schaltet die Polizei ein. Sie findet die Leiche der 59-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt und klagt den Mann wegen Totschlags an. Er habe die Frau erwürgt. 2025 im Frühjahr beginnt der Prozess gegen ihn vor dem Landgericht Frankfurt.
Verurteilt! (142): Der Kokser und der Kanzler
2025/10/15
Der Vorfall versetzte Sicherheitskreise in helle Aufregung: Im Mai 2023 geht auf dem Rollfeld des Frankfurter Flughafens ein wildfremder Mann auf Bundeskanzler Olaf Scholz zu, der gerade in die Regierungsmaschine einsteigen will. Der Mann umarmt den Kanzler und steigt dann wieder in sein Auto. Der 50-Jährige hatte sich offenbar in den Kanzler-Konvoi eingereiht, der gerade von der 25-Jahr-Feier der Europäischen Zentralbank kam. Die Staatsanwaltschat nennt das Gefährdung des Straßenverkehrs und Hausfriedensbruch und hat den 50-Jährigen angeklagt. Im April 2025 - fast 2 Jahre nach der Tat - steht er deshalb vorm Amtsgericht Frankfurt und redet dort sehr viel.
Verurteilt! (141): Der Folterarzt
2025/10/01
Mitte 2015 kommt der Arzt Alaa M. aus Syrien in der Bundesrepublik an. Er arbeitet zunächst unbehelligt in verschiedenen Kliniken, zuletzt an einer orthopädischen Klinik in Nordhessen. Dort wird er im Juni 2020 festgenommen, weil er erkannt worden ist. Der Mann soll nämlich zwischen 2011 und 2012 in seiner Heimat syrische Regime-Gegner in Militärgefängnissen auf brutalste Weise gefoltert haben. Im Januar 2022 beginnt sein Prozess vor dem Oberlandesgericht Frankfurt. Fast 3einhalb Jahre dauert er. 18 grauenhafte Verbrechen hat die Bundesanwaltschaft aufgelistet. Mitte 2025 fällt das Urteil.
Verurteilt! (140): Kind als Ware
2025/09/17
Vor dem Frankfurter Landgericht steht im Sommer 2025 eine 28 Jahre alte Frau. Sie soll Bilder und Videos ihres kleinen Kindes - gerade mal 4 Jahre alt - zum Verkauf angeboten haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Kinderpornografie und sexualisierte Gewalt vor. Bekannt wurden die Vorwürfe, als die Polizei die Wohnung eines Mannes durchsucht hat, gegen den wegen schwerer sexualisierter Gewalt an Kindern ermittelt wird. Dabei stieß sie auf die Chats mit der 28-Jährigen.
Verurteilt! (139): Vom Superstar zum Betrüger
2025/09/03
Der frühere Fußball-Nationaltorhüter Eike Immel ist ziemlich tief gestürzt und schon lange pleite. 2008 meldete er Privatinsolvenz an. Dann tingelte er durch Reality-Shows, um Geld zu verdienen. Und er betrog offenbar auch Bekannte und Freunde, darunter Ex-Weltmeister Andy Brehme. Mehrfach fiel Eike Immel der Justiz schon auf. Die klagte ihn schließlich am Marburger Amtsgericht an - wegen 107fachen Betruges. Zweimal meldete sich Eike Immel zum Gerichtstermin krank, im August 2025 erschien er dann endlich beim dritten Anlauf. Einen Tag lang stellte er sich nicht nur der Justiz, sondern auch den vielen Kameras.
Verurteilt! (138): Rudi und Norbert: die Knastbrüder
2025/08/20
Im Januar 2001 soll Rudi K. zum Haftantritt in der Hamburger JVA Glasmoor erscheinen. Das Gericht hatte den Bordellbesitzer wegen Zuhälterei verurteilt. Doch nicht er steht an der Knastpforte, sondern sein Bruder Norbert. Und niemand merkt’s. Erst nach zehn Monaten kommt ein anonymer Hinweis, dass vielleicht der Falsche im Gefängnis sitzt. Norbert kommt frei und Rudi muss einrücken. Bis Februar 2003 sitzt er seine Strafe ab, dann wird er vorzeitig entlassen. Drei Monate später steht er wieder vor Gericht - diesmal gemeinsam mit seinem Bruder wegen Urkundenfälschung, mittelbare Falschbeurkundung und Ausweisfälschung. Und wieder versucht Norbert, seinen Bruder rauszuhauen.
Verurteilt! (137): Wenn Worte töten
2025/08/06
Fast 10 Jahre lang versucht ein Mann unter dem Pseudonym Heimu in Internet-Foren psychisch labile Frauen in den Suizid zu treiben. Er macht das ungestraft - bis die Mutter eines Opfers misstrauisch wird. Sie bringt den Fall ins Rollen. 2016 wird Heimu in Gießen vor Gericht gestellt und die Justiz betritt damit Neuland. Heimu, der tatsächlich Brunhold S. heißt, wird verurteilt. Noch während er seine Haftstrafe absitzt, klagt ihn auch die Limburger Staatsanwaltschaft an. Sie wirft ihm Mord, versuchten Mord und das Sich-Bereiterklären zum Mord zur Befriedigung des Geschlechtstriebs vor. 2020 beginnt ein weiterer Prozess gegen ihn.
Verurteilt! Spezial - Aus dem Frauenknast
2025/07/23
Eine Mutter gibt ihrer unruhigen 2-jährigen Tochter abends ein Schlafmittel und ein müd machendes zweites Medikament. Am 17.12.2021 wacht das Mädchen nicht mehr auf. Es dauert einige Monate, bis feststeht, das Kind ist an den Folgen des Medikamentencocktails gestorben. Die Staatsanwaltschaft klagt die Frau wegen heimtückischen Mordes an. 2023 fällt am Landgericht Frankfurt das Urteil: 5einhalb Jahre wegen Körperverletzung mit Todesfolge. „Sie sind keine Mörderin und haben ihre Tochter nicht vorsätzlich getötet“, sagt der Vorsitzende Richter. Und: „Sie tragen eine lebenslange Hypothek“. Für lange Zeit bleibt sie im Gefängnis. Mitte 2025 beginnen die Vorbereitungen für ein Leben in Freiheit
Verurteilt! (136): Die Exorzisten
2025/07/09
Im Dezember 2015 stirbt eine 41 Jahre alte Frau in einem Hotelzimmer. Sie ist erstickt. 5 Verwandte macht die Staatsanwaltschaft für die Tat verantwortlich. Darunter auch der 16 Jahre alte Sohn der Frau und sein Cousin. 2 Stunden lang sollen er und die anderen die 41-Jährige gequält haben. Sie sollen sie fixiert, sie geschlagen haben und ihr den Mund zugedrückt haben. Warum? Weil sie der Frau den Teufel austreiben wollten. Sie habe Selbstgespräche geführt, sei aggressiv gewesen. Die Staatsanwaltschaft nennt das grausamen Mord. Ein Vierteljahr lang versucht die Schwurgerichtskammer des Frankfurter Landgerichts den Vorkommnissen in dieser Hotelanacht näher zu kommen.
Verurteilt! (135): Fake-Pilot auf Beutezug
2025/06/25
Ein Hochstapler, der sich als Pilot ausgibt, spricht wildfremde Menschen an, zum Beispiel am Bahnhof, wenn sie ihren Zug verpasst haben. Er ist hilfsbereit, bietet Jobs in der Luftfahrt an oder begleitet sie auch mal zum Klamottenkauf. Tatsächlich ist der angebliche Pilot aber ein Dieb und Betrüger. Das sagt jedenfalls die Staatsanwaltschaft Frankfurt. 5 Taten wirft sie ihm vor - begangen in nur vier Wochen im Frühsommer 2016. Und offenbar waren es nicht die ersten und scheinen auch nicht die letzten gewesen zu sein. Der Mann ist nämlich Wiederholungstäter.
Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Verurteilt! Der Gerichtspodcast Podcast-Bewertungen
Chavrifybjeanfh 2023/03/22
Weichei Gesellschaft und zu viele Lücken
Ich kann nicht verstehen wie man immer nach dem Grund suchen muss. Es gibt keine Gründe in der Kindheit für Mord, sonst würden wir alle morden..
als ...
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