Starke Frauen ist ein deutschsprachiger Frauen-Podcast über berühmte Frauen aus Geschichte und Gegenwart.
In diesem Frauen-Geschichte-Podcast erzählen Kim Seidler und Cathrin Jacob die Geschichten inspirierender Frauen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft – von bekannten Persönlichkeiten bis zu vergessenen Pionierinnen.
Der Podcast über weibliche Vorbilder verbindet fundierte Recherche mit persönlichen Gesprächen und macht historische Entwicklungen verständlich. Dabei geht es um Entscheidungen, Brüche und Wirkung – und um die Frage, was starke Frauen ausmacht.
Starke Frauen ist ein Podcast über Frauenbiografien, Feminismus und gesellschaftliche Veränderung. Die Folgen sind ruhig erzählt, reflektiert und bewusst frei von Vereinfachungen oder Heldinnenmythen.
Neben historischen Figuren kommen auch zeitgenössische Frauen zu Wort – etwa aus Politik und Wirtschaft –, die mit ihrem Engagement und ihrem Weg inspirieren.
Produktion: unabhängig neben unseren Vollzeitberufen.
Hosts: Kim Seidler und Cathrin Jacob.
Ein Podcast für alle, die sich für Geschichte, Feminismus und inspirierende Frauen interessieren.
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„Die Scham muss die Seite wechseln.“ – Das bewegende Zitat von Gisèle Pelicot | Starke Frauen Zitate
2026/08/26
In dieser Folge sprechen Kim und Cathrin über ein Zitat, das weltweit zu einem Symbol im Kampf gegen sexualisierte Gewalt geworden ist:
„Die Scham muss die Seite wechseln.“ – Gisèle Pelicot
Gisèle Pelicot wurde international bekannt, nachdem sie sich entschied, auf ihre Anonymität zu verzichten und den Strafprozess gegen ihren ehemaligen Ehemann Dominique Pelicot und zahlreiche Mitangeklagte öffentlich führen zu lassen. Ihr Ziel war es, Betroffenen sexualisierter Gewalt Mut zu machen und den gesellschaftlichen Blick auf Täter und Opfer grundlegend zu verändern.
Im Mittelpunkt dieser Episode steht die Bedeutung dieses Satzes. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Scham viel zu oft bei den Betroffenen liegt, welche Kraft in Gisèle Pelicots Entscheidung steckt und weshalb ihr öffentlicher Auftritt weit über den Prozess hinaus gesellschaftliche Veränderungen angestoßen hat.
Dabei geht es auch um Verantwortung, Gerechtigkeit und die Frage, wie Sprache unser Verständnis von Gewalt prägt. Ein Gespräch über Mut, Würde und den entschlossenen Einsatz für eine Gesellschaft, in der Täter Verantwortung übernehmen müssen – und Betroffene nicht länger schweigen.
Diese Episode ist Teil unserer Reihe „Starke Frauen – Zitate“, in der wir inspirierende Aussagen außergewöhnlicher Frauen einordnen und darüber sprechen, warum ihre Worte bis heute Bedeutung haben.
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Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob
Recherche & Script: Cathrin Jacob
Schnitt: Kim Seidler
Quellen & weiterführende Links:
– https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-parlament-sexualstrafrecht-100.html
– https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/weisser-ring-mainz-urteil-avignon-vergewaltigung-prozess-pelicot-100.html
– https://de.wikipedia.org/wiki/Gis%C3%A8le_Pelicot
– https://taz.de/Vergewaltigungsfall-in-Frankreich/!6052202/
Diese Episode ist Teil unseres Podcasts Starke Frauen, in dem wir außergewöhnliche Frauen aus Geschichte und Gegenwart vorstellen und inspirierende Zitate einordnen. Unser Ziel ist es, Frauen und ihre Stimmen sichtbar zu machen, gesellschaftliche Entwicklungen verständlich einzuordnen und unterschiedliche Perspektiven hörbar werden zu lassen.
„Schöpferische Gemüter haben immer gewusst, wie sie jede Art von schlechter Erziehung überleben.“ – Anna Freud | Starke Frauen Zitate
2026/08/19
In dieser Folge sprechen Kim und Cathrin über ein inspirierendes Zitat der Psychoanalytikerin Anna Freud:
„Schöpferische Gemüter haben immer gewusst, wie sie jede Art von schlechter Erziehung überleben.“
Anna Freud (1895–1982) war eine der bedeutendsten Psychoanalytikerinnen des 20. Jahrhunderts und gilt als Begründerin der Kinderpsychoanalyse. Mit ihrer Forschung zeigte sie, wie wichtig Bindung, Kreativität und Resilienz für die gesunde Entwicklung von Kindern sind. Während des Zweiten Weltkriegs betreute sie in London kriegstraumatisierte Kinder und prägte mit ihren Erkenntnissen die moderne Entwicklungspsychologie nachhaltig.
Im Mittelpunkt dieser Episode steht die Frage, was Anna Freud mit diesem Satz gemeint haben könnte. Gemeinsam sprechen wir über Resilienz, die schöpferische Kraft von Kindern und darüber, warum Kreativität oft ein Weg sein kann, schwierige Erfahrungen zu verarbeiten und daran zu wachsen.
Außerdem diskutieren Kim und Cathrin, welche Bedeutung das Zitat für unser heutiges Leben hat – für Eltern, für Kinder und auch für Frauen, die lernen dürfen, ihrer eigenen Stärke zu vertrauen und sich von negativen Erfahrungen oder den Erwartungen anderer nicht aufhalten zu lassen.
Diese Episode ist Teil unserer Reihe „Starke Frauen – Zitate“, in der wir inspirierende Aussagen außergewöhnlicher Frauen einordnen und gemeinsam darüber nachdenken, welche Bedeutung sie für unsere heutige Gesellschaft haben.
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Quellen & weiterführende Links:
– https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Freud
– https://www.encyclopedia.com/people/medicine/psychiatry-biographies/anna-freud
– https://www.britannica.com/biography/Anna-Freud
Diese Episode ist Teil unseres Podcasts Starke Frauen, in dem wir außergewöhnliche Frauen aus Geschichte und Gegenwart sowie ihre Gedanken und Zitate vorstellen. Unser Ziel ist es, ihre Ideen verständlich einzuordnen, Frauen sichtbar zu machen und Impulse für ein selbstbestimmtes und mutiges Leben zu geben.
#300 Folgen Starke Frauen – und eine ganz persönliche Reise
2026/08/12
300 Folgen Starke Frauen – und eine ganz persönliche Reise
Sieben Jahre. 300 Folgen. Unzählige inspirierende Frauen, deren Geschichten wir erzählen durften. Doch in dieser besonderen Jubiläumsfolge wechseln wir die Perspektive: Statt über außergewöhnliche Frauen zu sprechen, erzählen wir unsere eigene Geschichte.
Wir blicken zurück auf sieben Jahre voller Veränderungen – berufliche Neuanfänge, Umzüge, Beziehungen, Krisen, Abschiede, gesundheitliche Herausforderungen, Kinderwunsch, Karrierewechsel und persönliche Entwicklung. Wir sprechen darüber, wie sich unser Leben parallel zu diesem Podcast verändert hat und welche Erkenntnisse wir aus all den Biografien starker Frauen für uns selbst mitgenommen haben.
Außerdem teilen wir eine Entscheidung, die uns nicht leichtgefallen ist: Nach 300 Folgen legen wir mit Starke Frauen eine Pause ein. Warum wir diesen Schritt gehen, was wir aus den vergangenen Jahren mitnehmen und weshalb das für uns kein Abschied, sondern vielmehr ein bewusstes Innehalten ist – all das erfahrt ihr in dieser sehr persönlichen Episode.
Danke, dass ihr uns seit 2019 begleitet, zugehört, mitgefiebert und diesen Podcast zu dem gemacht habt, was er heute ist. ❤️
Wir wünschen euch viel Freude beim Zuhören – und sagen von Herzen: Danke für sieben unvergessliche Jahre.
#StarkeFrauen #Podcast #300Folgen #Jubiläum #PersönlicheGeschichten #FrauenGeschichte #PodcastPause
Hosts: Kim Seidler und Cathrin Jacob
Schnitt: Kim Seidler
Bild: Eric Schwingenheuer
Starke Zitate #12: Malala Yousafzai - "Du bist nicht allein" – Ein Zitat über Zusammenhalt, Stärke & Solidarität
2026/08/05
Willkommen zu einer weiteren Special-Ausgabe von Starke Frauen.
Heute sprechen wir über ein inspirierendes Zitat der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai:
"I think realizing that you're not alone, that you are standing with millions of your sisters around the world is vital."
Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Zugehörigkeit, Verbundenheit und gegenseitige Unterstützung oft stärker sind als der Versuch, alles alleine schaffen zu wollen.
Malala erinnert uns daran, dass wir Teil einer größeren Gemeinschaft sind – und dass genau darin enorme Kraft liegen kann.
In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem:
✨ warum soziale Unterstützung unser Wohlbefinden stärkt
✨ weshalb Frauen-Netzwerke so wichtig sein können
✨ was Forschung über Gemeinschaft und Resilienz sagt
✨ warum Hilfe anzunehmen ebenfalls Stärke bedeutet
✨ und welche kleine Aufgabe wir euch heute mitgeben
💬 Unsere Frage an euch:
Welche Frau hat euch einmal gezeigt, dass ihr nicht allein seid? Erzählt es uns gern in den Kommentaren.
Über Malala Yousafzai
Malala Yousafzai ist eine pakistanische Bildungsaktivistin und die jüngste Friedensnobelpreisträgerin der Geschichte. Seit ihrer Jugend setzt sie sich weltweit für das Recht von Mädchen auf Bildung und Chancengleichheit ein.
📚 Quellen & Empfehlungen
• Malala Yousafzai (2013): I Am Malala
• Cohen, S. & Wills, T. A. (1985): Stress, Social Support, and the Buffering Hypothesis
• Haslam, S. A. et al. (2018): The New Psychology of Health
• Taylor, S. E. et al. (2000): Biobehavioral Responses to Stress in Females
🎙 Starke Frauen erzählt die Geschichten inspirierender Frauen und spricht über Themen wie Gleichberechtigung, Psychologie, Mut, Selbstvertrauen und persönliche Entwicklung.
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#MalalaYousafzai #StarkeFrauen #Frauenpower #Frauenrechte #Zusammenhalt #Solidarität #Inspiration #Persönlichkeitsentwicklung #Mut #Empowerment
#299 Senta Berger – von Hollywood zur Ikone des deutschen Films | Starke Frauen
2026/07/29
Senta Berger gehört zu den bedeutendsten Schauspielerinnen des deutschsprachigen Raums und wir blicken mit euch auf ihre außergewöhnliche Karriere mit mehr als sieben Jahrzehnten auf Bühne, im Fernsehen und im Kino zurück. Von ihren Anfängen in Wien über den internationalen Durchbruch in Hollywood bis hin zu ihren preisgekrönten Charakterrollen prägte sie Generationen von Filmschaffenden und begeisterte Zuschauer:innen. Und auch uns.
Wir schauen darauf, wie es Senta Berger gelang, sich immer wieder neu zu erfinden. Gemeinsam sprechen wir über ihren Weg von der gefeierten "Wiener Sexbombe" (das ist ein Zitat!) zur vielfach ausgezeichneten Charakterdarstellerin, ihre bewusste Abkehr von Hollywood, ihre Arbeit als Produzentin und ihr gesellschaftliches Engagement für Frauenrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit.
Dabei geht es nicht nur um ihre beeindruckende Filmkarriere, sondern auch um Mut, Selbstbestimmung und die Entscheidung, den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben – selbst wenn dies bedeutet, gegen Erwartungen und Konventionen zu handeln und Ungerechtigkeiten zu benennen: zum Beispiel die sexuelle Belästigung am Set durch diverse Kollegen, die sie auch in ihrer Biografie »Ich habe ja gewusst, dass ich fliegen kann« von 2006 benannt hat.
Wie bei so vielen unserer starken Frauen mussten wir uns auch bei Senta Berger auf einige Meilensteine konzentrieren, denn eine solch lange und beeindruckende Karriere hatte (und hat immer noch) so unglaublich viele Höhepunkte, dass wir nicht alle aufzählen konnten.
Am besten, ihr hört selbst rein!
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Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob
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Schnitt: Kim Seidler
Bild: Martin Kraft licensed under CC BY-SA 3.0.
Quellen & weiterführende Links:
– https://de.wikipedia.org/wiki/Senta_Berger
– https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/senta-berger/
– https://www.spiegel.de/kultur/senta-berger-beklagt-sexuellen-missbrauch-durch-o-w-fischer-a-673c72a9-9184-4ec0-842c-6c5aed0b576d
- https://www.martinschlu.de/kulturgeschichte/klassik/goethe/werther/w2_07.htm
- https://www.steffi-line.de/archiv_text/nost_buehne/02b_berger_senta.htm
- https://www.youtube.com/watch?v=UHbb5OZHjJc&t=84s
- https://de.wikipedia.org/wiki/Lilli_Lottofee
- https://www.ardmediathek.de/video/dox-der-dokumentarfilm-im-br/fliegen-lernen-senta-berger/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyMVdPMDAzODQ3QTA
- https://www.deutschlandfunkkultur.de/senta-berger-wird-80-ihre-ausstrahlung-dringt-immer-durch-100.html
Starke Zitate #11: Michelle Obama - "Es gibt keine Grenzen" – Ein inspirierendes Zitat über Mut & Selbstvertrauen
2026/07/22
Willkommen zu einer neuen Special-Ausgabe von Starke Frauen.
Heute sprechen wir über ein inspirierendes Zitat von Michelle Obama, Juristin, Bestsellerautorin und ehemalige First Lady der USA:
"There is no limit to what we, as women, can accomplish."
Oder auf Deutsch:
"Es gibt keine Grenze für das, was wir Frauen erreichen können."
Was bedeutet dieses Zitat wirklich?
Ist damit gemeint, dass Frauen einfach nur fest genug an sich glauben müssen? Oder steckt viel mehr dahinter?
In dieser Folge sprechen wir über Selbstvertrauen, gesellschaftliche Rollenbilder, Vorbilder und die Frage, welche Grenzen tatsächlich existieren – und welche wir vielleicht selbst aufgebaut haben.
Dabei werfen wir auch einen Blick auf spannende Erkenntnisse aus der Psychologie und Sozialforschung.
✨ In dieser Episode erfahrt ihr:
warum Vorbilder wie Michelle Obama so wichtig sind
was das sogenannte Growth Mindset bedeutet
weshalb Rollenbilder unser Selbstbild beeinflussen
warum Mut nicht Perfektion bedeutet
wie kleine Schritte große Veränderungen auslösen können
💬 Unsere Frage an euch:
Welche Grenze in eurem Leben war rückblickend eigentlich nur eine Angst? Schreibt es uns gern in die Kommentare!
Über Michelle Obama
Michelle Obama ist Juristin, Bestsellerautorin und ehemalige First Lady der Vereinigten Staaten. Mit ihrem Engagement für Bildung, Chancengleichheit und die Förderung von Mädchen und Frauen gehört sie zu den einflussreichsten Persönlichkeiten unserer Zeit. Ihre Autobiografie Becoming wurde weltweit millionenfach verkauft und inspiriert Menschen auf der ganzen Welt.
📚 Quellen & weiterführende Literatur
• Michelle Obama (2018): Becoming
• Eagly, A. H. & Karau, S. J. (2002): Role Congruity Theory of Prejudice Toward Female Leaders
• Carol S. Dweck (2006): Mindset – The New Psychology of Success
• Dasgupta, N. (2011): Ingroup Experts and Peers as Social Vaccines
• Lockwood, P. (2006): Someone Like Me Can Be Successful?
🎙 Starke Frauen erzählt die Geschichten außergewöhnlicher Frauen und spricht über Psychologie, Gleichberechtigung, Selbstvertrauen, persönliche Entwicklung und Female Empowerment.
Wenn euch unsere Folgen gefallen, freuen wir uns über ein Abo, eine Bewertung und euren Kommentar.
#MichelleObama #StarkeFrauen #FemaleEmpowerment #Frauenpower #Selbstvertrauen #Persönlichkeitsentwicklung #Mut #Inspiration #Frauenrechte #GrowthMindset
#298 Jurenka Jurk - Wie frau sich traut, einen Roman zu schreiben
2026/07/16
Es gab mehrere Gründe, Jurenka Jurk in unseren Podcast einzuladen: Sie ist ein echtes Nordlicht, was sie uns schonmal sympathisch machte, UND sie wollte mit uns ein Phänomen besprechen, das sie in den Jahren, in denen sie Menschen auf ihrem Weg zum Roman begleitet, insbesondere bei Frauen beobachtet hatte. Wir wurden neugierig und das Vorgespräch mit Jurenka war so wundervoll, dass klar war: Wir widmen ihr eine eigene Folge!
Jurenka Jurk, geboren in Rendsburg, ist Autorin, Autor:innen-Beraterin und Romanschule-Gründerin und -Direktorin. Sie schrieb in ihrer Email an uns:
"Seit über 15 Jahren begleite ich Menschen auf dem Weg zu ihrem Roman. In dieser Zeit habe ich zahlreiche Bestseller-Autorinnen, z. B. Elizabeth George, Charlotte Link oder Dora Heldt interviewt und dabei ein Muster beobachtet, das sich gerade bei Frauen immer wieder zeigt:…“
Ihr könnt euch vielleicht denken, was das für ein Muster ist, das sie im Gespräch mit Cathrin offenbarte: Frauen trauen sich oft lange nicht, mit dem Schreiben zu beginnen. Es wurde in unserem eines ganz deutlich: Jurenka liebt ihren Beruf. Ein Zitat, dass Cathrin über sie auf Lovelybooks fand, beschreibt es noch besser: "Was Jurenka […] antreibt? Die Überzeugung, dass Geschichten die Welt verändern können - und dass jeder Mensch, der eine Geschichte in sich trägt, die Chance verdient, sie mit Freude, Ausdauer und Handwerk auf Papier zu bringen. Ihr Anliegen ist es, besonders Frauen einen Anstups zu geben." Wir finden: Das ist echt stark!
Schaltet unbedingt ein, um euch 1. von Jurenkas Leidenschaft mit anstecken zu lassen und 2. herauszufinden, wie ihr selbst euren Traum von einem eigenen Roman in die Tat umsetzen könnt.
Und wenn ihr mehr über Jurenka und die Romanschule erfahren wollt, hier sind einige wichtige Links:
Webseite: https://www.romanschule.de/
Kostenlosen Schreib-Schatz holen: https://www.romanschule.de/schreib-schatz/
Online Autorenmesse: https://www.romanschule.de/online-autorenmesse/
Instagram: https://www.instagram.com/dieromanschule/
YouTube: https://www.youtube.com/Romanschule
Foto: Jurenka Jurk / Romanschule Pressefoto
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Starke Zitate #10: Margot Friedländer
2026/07/08
In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen der wohl kürzesten und gleichzeitig eindringlichsten Sätze, die jemals in diesem Format vorkamen. Er stammt von Margot Friedländer – Holocaust-Überlebende, Zeitzeugin und unermüdliche Botschafterin für Menschlichkeit und Erinnerung.
„Seid Menschen!“ – dieses Zitat steht im Mittelpunkt dieser Folge.
Zwei Worte. Und doch tragen sie eine Botschaft in sich, die aktueller kaum sein könnte. Was bedeutet Menschlichkeit in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten immer härter werden? Wie gelingt es, trotz Unterschieden respektvoll miteinander umzugehen? Und welche Verantwortung tragen wir heute gegenüber der Geschichte?
Cathrin und Kim sprechen zunächst über die Frau hinter dem Zitat. Margot Friedländer verlor ihre Mutter, ihren Vater und ihren Bruder im Holocaust. Sie selbst überlebte das Konzentrationslager Theresienstadt. Jahrzehntelang lebte sie in den USA, bevor sie sich entschied, nach Deutschland zurückzukehren und als Zeitzeugin ihre Geschichte zu erzählen. Bis zu ihrem Tod setzte sie sich unermüdlich für Erinnerung, Demokratie und Menschlichkeit ein.
Im Gespräch wird schnell deutlich, warum dieses Zitat eine solche Wucht entfaltet. Es ist nicht nur eine Aufforderung zu Respekt und Mitgefühl. Es stammt von einer Frau, die unermessliches Leid erfahren hat – und dennoch nicht Hass, sondern Menschlichkeit zu ihrer Botschaft gemacht hat.
Kim und Cathrin sprechen über die Verbrechen des Nationalsozialismus, über die Verantwortung des Erinnerns und darüber, warum Geschichte niemals nur Vergangenheit ist. Cathrin berichtet von ihrem Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und schildert die tiefe Erschütterung, die sie dort empfunden hat. Besonders die „Halle der Namen“, die an die Millionen ermordeten Menschen erinnert, bleibt ihr bis heute im Gedächtnis.
Gemeinsam reflektieren die beiden darüber, welche Verantwortung nachfolgende Generationen tragen. Nicht im Sinne persönlicher Schuld, sondern im Bewusstsein dafür, wohin Ausgrenzung, Hass und Entmenschlichung führen können. Dabei wird auch deutlich, wie wichtig demokratische Werte, kritisches Denken und gesellschaftlicher Zusammenhalt gerade in der heutigen Zeit sind.
Diese Folge ist persönlicher, ernster und nachdenklicher als viele andere Zitate-Folgen. Sie lädt dazu ein, nicht wegzusehen, sondern sich mit Geschichte auseinanderzusetzen. Und sie erinnert daran, dass Menschlichkeit keine Selbstverständlichkeit ist, sondern eine tägliche Entscheidung.
Am Ende der Folge bleibt eine klare Botschaft:
Schaut nicht auf das, was euch trennt. Schaut auf das, was euch verbindet.
Seid Menschen.
💬 Impuls der Woche:
Diese Woche verzichten wir bewusst auf eine klassische Challenge.
Stattdessen laden wir euch ein, einen Moment innezuhalten und euch folgende Fragen zu stellen:
✨ Wie begegne ich Menschen, die anders denken oder leben als ich?
✨ Wo kann ich im Alltag mehr Empathie, Respekt und Offenheit zeigen?
✨ Welche Verantwortung trage ich dafür, dass Ausgrenzung und Hass keinen Platz in unserer Gesellschaft haben?
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer großen Tat, sondern mit einer Haltung.
💬 Wir wollen von euch hören:
Was bedeutet Menschlichkeit für euch?
Und welche Botschaft möchtet ihr kommenden Generationen mitgeben?
Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar – wir freuen uns auf eure Gedanken.
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Zitat:
„Seid Menschen!“
Margot Friedländer (1921–2025)
Holocaust-Überlebende, Zeitzeugin und Mahnerin für Menschlichkeit und Demokratie
Vollständiges Zitat:
„Schaut nicht auf das, was euch trennt. Schaut auf das, was euch verbindet. Seid Menschen, seid vernünftig.“
Quellen:
https://zeitlupe.ch/panorama/gesellschaft/seid-menschen-das-plaedoyer-von-margot-friedlaender/
https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/506886/margot-friedlaender-ich-spreche-fuer-die-die-nicht-mehr-sprechen-koennen/
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-verfahren-verfassungsschutz-100.html
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# 297 Catharina Rickel - Immer wieder aufstehen – Cathas Weg zurück ins Nationaltrikot
2026/07/01
In dieser Folge spricht Kim mit Catha.
Sie ist Leistungssportlerin, Rugby-Nationalspielerin und arbeitet gleichzeitig bei der Kriminalpolizei in Schleswig-Holstein. Ihr Weg ist geprägt von Disziplin, Durchhaltevermögen und der Fähigkeit, immer wieder neu aufzustehen – auch dann, wenn Rückschläge scheinbar alles verändern.
Im Mittelpunkt dieser Episode steht die Frage, wie man weitermacht, wenn der eigene Weg von Herausforderungen geprägt ist. Catha erzählt von ihrer Kindheit mit einer seltenen Wachstumsstörung, ihrem Einstieg in den Leistungssport und den Erfahrungen, die sie schon früh gelehrt haben, mit Widerständen umzugehen.
Gemeinsam sprechen wir über ihren überraschenden Weg zum Rugby, ihre Zeit in Irland, die Berufung in die deutsche Nationalmannschaft und darüber, warum Teamsport weit mehr ist als nur Wettkampf. Catha gibt Einblicke in die Werte, die Rugby für sie ausmachen: Respekt, Zusammenhalt und die Überzeugung, dass jede ihren Platz finden kann.
Außerdem sprechen wir über Endometriose, Verletzungen und die Momente, in denen sie sich fragen musste, ob sie ihren Traum vom Leistungssport weiterverfolgen kann. Es geht um mentale Stärke, Selbstvertrauen und darum, warum Aufgeben manchmal verlockend erscheint – Weitermachen aber oft die größere Kraft erfordert.
In dieser Folge sprechen wir über Leistungssport, Gesundheit, Rückschläge und die Bedeutung von Resilienz. Ein Gespräch über Mut, Teamgeist und die Erkenntnis, dass Stärke nicht bedeutet, niemals zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen.
Diese Episode ist Teil unserer Reihe über Frauen, die ihren eigenen Weg gehen, Herausforderungen meistern und andere Menschen durch ihre Geschichte inspirieren.
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Weitere Informationen zu Catha und dem Rugby-Sport:
FC St. Pauli Rugby
https://www.fcstpauli-rugby.de/
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Quellen & weiterführende Links:
– https://www.fcstpauli-rugby.de/
– Informationen zu Endometriose: https://www.endometriose-vereinigung.de/
Diese Episode zeigt, wie unterschiedlich Lebenswege verlaufen können und wie viel Kraft darin liegt, den eigenen Herausforderungen zu begegnen. Unser Anspruch ist es, Frauen sichtbar zu machen, ihre Erfahrungen einzuordnen und Perspektiven hörbar werden zu lassen.
Starke Zitate #9: Grace Hopper
2026/06/24
In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen inspirierenden Gedanken von Grace Hopper – US-amerikanische Informatikerin, Offizierin der US Navy und eine der bedeutendsten Pionierinnen der Computerprogrammierung.
„Im Hafen ist ein Schiff sicher, allerdings wurden Schiffe nicht dafür gebaut, im Hafen zu liegen.“ – dieses Zitat steht im Mittelpunkt dieser Folge.
Es erinnert uns daran, dass Sicherheit zwar angenehm ist, Wachstum aber meist dort beginnt, wo wir bereit sind, Neuland zu betreten. Doch warum fällt uns das oft so schwer? Und was könnten wir alles entdecken, wenn wir uns häufiger trauen würden, den sicheren Hafen zu verlassen?
Cathrin und Kim teilen ihre ersten spontanen Gedanken zum Zitat. Schnell wird klar: Das Schiff steht für uns selbst – für unsere Fähigkeiten, Wünsche und Möglichkeiten. Der Hafen symbolisiert unsere Komfortzone, den Ort, an dem alles vertraut und kontrollierbar erscheint. Doch Schiffe wurden nicht gebaut, um stillzustehen. Sie wurden gebaut, um hinauszufahren.
Im Gespräch wird es persönlich: Cathrin erzählt von ihrem spontanen Umzug nach Wien direkt nach der Ausbildung und davon, wie eine mutige Entscheidung ihren beruflichen Weg geprägt hat. Kim erinnert sich an ihr großes Australien-Abenteuer, das von Neugier, dem Wunsch nach Veränderung und dem Mut getragen wurde, das Bekannte hinter sich zu lassen.
Gemeinsam sprechen die beiden darüber, wie wichtig es ist, Chancen zu ergreifen, auch wenn Unsicherheit dazugehört. Denn nicht jede Entscheidung führt direkt zum Ziel – manchmal fährt man auch in die falsche Richtung. Doch genau diese Erfahrungen machen uns aus und helfen uns, zu wachsen.
Dabei werfen Cathrin und Kim auch einen Blick auf die Frage, warum viele Träume unerfüllt bleiben. Wie oft halten uns Zweifel, Ängste oder Bequemlichkeit davon ab, etwas auszuprobieren? Und wie können wir lernen, mutiger zu werden – Schritt für Schritt?
Natürlich darf auch die Frau hinter dem Zitat nicht fehlen. Grace Hopper war nicht nur eine außergewöhnliche Informatikerin, sondern auch eine Wegbereiterin moderner Programmiersprachen. Zum Abschluss der Folge erzählt Cathrin die berühmte Geschichte über eine Motte in einem Computer, die als einer der bekanntesten „Bugs“ der Computergeschichte gilt – und warum Grace Hopper bis heute mit dem Begriff „Debugging“ verbunden wird.
Am Ende der Folge bleibt eine klare Botschaft:
Sicherheit ist wichtig. Aber unsere größten Erfahrungen, Erkenntnisse und Abenteuer warten meist außerhalb unserer Komfortzone.
Und manchmal beginnt alles mit dem Mut, einfach loszufahren.
🔥 Challenge der Woche:
Denkt einmal darüber nach:
✨ Was habt ihr bisher nicht gemacht, weil ihr euch nicht getraut habt?
✨ Welcher Wunsch oder Traum schlummert vielleicht schon lange in euch?
✨ Und welchen ersten kleinen Schritt könntet ihr noch diese Woche gehen?
Dabei muss es nichts Großes sein.
Vielleicht meldet ihr euch für einen Kurs an.
Vielleicht sprecht ihr jemanden an.
Vielleicht probiert ihr etwas aus, das ihr schon lange vor euch herschiebt.
Denn jeder große Aufbruch beginnt mit einem ersten Schritt.
💬 Wir wollen von euch hören:
Wann habt ihr zuletzt eure Komfortzone verlassen?
Und welche Erfahrung hat euch dabei besonders geprägt?
Schreibt uns auf Instagram, per Mail oder als Kommentar – wir freuen uns auf eure Geschichten!
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Zitat:
„Im Hafen ist ein Schiff sicher, allerdings wurden Schiffe nicht dafür gebaut, im Hafen zu liegen.“
Grace Hopper (1906–1992)
US-amerikanische Informatikerin und Offizierin der US Navy
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#296 Britta Düker - wie aus schwierigen Lebensphasen neue Stärke entstehen kann
2026/06/17
In dieser Folge spricht Kim mit Britta Düker.
Sie ist Coachin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und begleitet seit vielen Jahren Frauen dabei, Krisen zu bewältigen und neue Perspektiven für ihr Leben zu entwickeln. Ihre Arbeit verbindet persönliche Erfahrung mit professioneller Begleitung – und zeigt, wie aus schwierigen Lebensphasen neue Stärke entstehen kann.
Im Mittelpunkt dieser Episode steht die Frage, warum Krisen oft Wendepunkte sind. Britta spricht über ihren eigenen Lebensweg, ihre Zeit in der Türkei, die Rückkehr nach Deutschland als alleinerziehende Mutter und die Herausforderungen, die damit verbunden waren.
Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Frauen lernen können, eigene Bedürfnisse wieder wahrzunehmen, warum viele lange nur funktionieren und weshalb innere Stärke häufig nicht in Zeiten der Sicherheit entsteht, sondern in Momenten des Umbruchs.
Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um die Frage, wie Veränderung gelingen kann – Schritt für Schritt und auf eine Weise, die langfristig trägt.
In dieser Folge sprechen wir über persönliche Entwicklung, Resilienz und die Kraft, Krisen als Teil des eigenen Wachstums zu verstehen. Ein Gespräch über Mut, Selbstfürsorge und die Möglichkeit, auch schwierigen Erfahrungen einen neuen Sinn zu geben.
Diese Episode ist Teil unserer Reihe über Frauen, die neue Wege gehen und ihre Erfahrungen nutzen, um andere Menschen zu begleiten.
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Diese Episode stammt aus einer Zeit, in der Starke Frauen den Fokus zunehmend auf persönliche Lebenswege, gesellschaftliche Themen und inspirierende Gespräche gelegt hat. Unser Anspruch ist es, Frauen sichtbar zu machen, ihre Erfahrungen einzuordnen und unterschiedliche Perspektiven hörbar werden zu lassen.
Starke Zitate #8: Chimamanda Ngozie Adichi
2026/06/10
In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen Cathrin und Kim heute über einen Satz, der ebenso kurz wie kraftvoll ist: „We Should All Be Feminists.“ von Chimamanda Ngozi Adichie – nigerianische Schriftstellerin, Feministin und eine der wichtigsten Stimmen unserer Zeit.
Dieses Zitat steht im Mittelpunkt der Folge und lädt dazu ein, über Feminismus neu nachzudenken. Denn was bedeutet Feminismus eigentlich? Wer ist gemeint? Und warum sollte er uns alle betreffen?
Cathrin und Kim teilen ihre ersten Gedanken zum Zitat und sprechen darüber, wie sehr Chimamanda Ngozi Adichie mit ihrem berühmten TED Talk ihr eigenes Verständnis von Feminismus geprägt hat. Schnell wird deutlich: Feminismus ist weit mehr als ein politischer Begriff. Es geht um Gleichberechtigung, gleiche Chancen, gleiche Würde und die Freiheit, unabhängig vom Geschlecht das eigene Leben gestalten zu können.
Im Gespräch geht es um gesellschaftliche Erwartungen, Rollenbilder und die Frage, warum Feminismus häufig missverstanden wird. Cathrin erzählt von Chimamandas persönlichen Erfahrungen und den Vorurteilen, mit denen Frauen konfrontiert werden, die sich offen als Feministinnen bezeichnen. Gemeinsam beleuchten die beiden, warum Feminismus nicht gegen Männer gerichtet ist, sondern starre Strukturen hinterfragt, die letztlich alle Menschen einschränken.
Dabei wird es auch persönlich: Kim spricht darüber, wie tief verankert viele Rollenbilder noch immer sind und wie wichtig es ist, diese überhaupt erst zu erkennen. Beide reflektieren darüber, wie früh gesellschaftliche Erwartungen beginnen – bei Mädchen ebenso wie bei Jungen – und wie sie unser Denken bis heute beeinflussen.
Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die großen und kleinen Fragen des Alltags: Wer übernimmt Care-Arbeit? Wer wird ernst genommen? Wer wird häufiger unterbrochen? Und wie können wir selbst dazu beitragen, Ungleichheiten sichtbar zu machen und zu verändern?
Gleichzeitig sprechen Cathrin und Kim über die Entwicklung des Feminismus und darüber, warum ein moderner Feminismus intersektional sein muss. Denn nicht jede Frau erlebt Diskriminierung auf dieselbe Weise. Herkunft, Hautfarbe, Sexualität, Behinderung oder soziale Herkunft spielen dabei eine wichtige Rolle.
Am Ende der Folge bleibt eine klare Botschaft:
Feminismus ist keine Haltung für wenige Menschen. Sondern eine Einladung an uns alle, für eine gerechtere Gesellschaft einzutreten.
Und genau deshalb: We Should All Be Feminists.
🔥 Challenge der Woche:
Beobachtet in dieser Woche einmal bewusst euren Alltag.
✨ Wo begegnen euch Rollenklischees?
✨ Wo erlebt ihr Ungleichbehandlung – vielleicht in Gesprächen, bei der Arbeit, in der Familie oder in den Medien?
✨ Und wie könntet ihr in diesem Moment anders reagieren?
Vielleicht gebt ihr jemandem mehr Raum.
Vielleicht widersprecht ihr einem Vorurteil.
Vielleicht hört ihr einfach bewusster zu.
Denn Veränderung beginnt oft mit Aufmerksamkeit.
💬 Wir wollen von euch hören:
Wo begegnen euch im Alltag Rollenbilder oder stereotype Erwartungen?
Und was bedeutet Feminismus für euch persönlich?
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Zitat:
„We Should All Be Feminists.“
Chimamanda Ngozi Adichie, nigerianische Schriftstellerin, geb. 1977
Quelle:
https://www.frauenkultur-leipzig.de/angebote/aktuelle-projekte/zitate-von-frauen/
https://www.youtube.com/watch?v=hg3umXU_qWc
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Chimamanda Ngozi Adichie – Nigerianische Bestseller-Autorin und „happy feminist“ | Relisten vom September 2020
2026/06/04
Chimamanda Ngozi Adichie ist eine der einflussreichsten, literarischen, nigerianischen Stimmen der Gegenwart. Ihre Romane, Essays und Vorträge haben Debatten über Schwarze Identität, Feminismus und Machtverhältnisse weltweit geprägt. Ihre Geschichte ist bis heute relevant, weil sie zeigt, wie Literatur politische und gesellschaftliche Räume öffnen kann.
Aufgewachsen in Nigeria und später zwischen Afrika und den USA lebend, setzt Adichie sich in ihrem Werk mit Migration, Rassismus und Geschlechterrollen auseinander. Früh konfrontiert mit westlich geprägten Erzählungen, in denen Schwarze Lebensrealitäten kaum vorkamen, entwickelte sie eine eigene literarische Perspektive. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie unter anderem mit ihrem TED-Talk „We Should All Be Feminists“, der feministische Fragen einer globalen Öffentlichkeit zugänglich machte. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse – ohne einfache Antworten zu liefern.
In dieser Folge sprechen wir über Chimamanda Ngozi Adichie als Autorin zwischen Literatur, Öffentlichkeit und politischer Wirkung. Es geht um Einordnung statt Bewunderung – und darum, warum ihre Texte weit über den literarischen Raum hinaus wirken.
Diese Episode ist Teil unserer Auseinandersetzung mit Frauen, die öffentliche Debatten durch Sprache und Erzählmacht prägen.
Diese Episode stammt aus den frühen Jahren von Starke Frauen, als unser Fokus vor allem darauf lag, Frauen sichtbar zu machen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir noch nicht systematisch mit Quellen gearbeitet; diese Entwicklung erfolgte erst in späteren Phasen des Podcasts.
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Quellen & weiterführende Links:
GLOSSAR FÜR DISKRIMINIERUNGSSENSIBLE SPRACHE:
https://www.amnesty.de/2017/3/1/glossar-fuer-diskriminierungssensible-sprache
Photo: Howard County Library System is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.
Starke Zitate #7: Shirley Hufstedler
2026/05/27
In unserer Rubrik „Starke Zitate von starken Frauen“ sprechen wir heute über einen motivierenden Gedanken von Shirley Hufstedler – Juristin, Politikerin und erste Bildungsministerin der USA.
Ihr Zitat (für das ihr natürlich die Folge hören müsst) steht im Mittelpunkt der Folge.
Es erinnert daran, dass persönliches Wachstum oft dort beginnt, wo wir unsere Komfortzone verlassen. Doch warum fällt uns das so schwer? Und wie viel Sicherheit braucht ein Mensch eigentlich, um sich trotzdem weiterzuentwickeln?
Wir sprechen darüber, warum sie dieses Zitat gerade im richtigen Moment getroffen hat. Cathrin erzählt offen von ihrer aktuellen „Mimimi-Phase“, dem Wunsch nach Rückzug und der Sehnsucht nach einem kleinen Motivationsschub. Schnell wird klar: Dieses Zitat ist kein toxischer Leistungsaufruf – sondern vielmehr eine Einladung, ehrlich auf die eigenen Ängste und Bedürfnisse zu schauen.
Natürlich geht es auch um Shirley Hufstedler selbst: Als erste Bildungsministerin der Vereinigten Staaten setzte sie sich für Chancengleichheit und Frauenrechte ein und wurde zum Vorbild vieler Frauen in Politik und Justiz.
Im Gespräch wird es persönlich:
Cathrin reflektiert, wie sehr ihr eigenes Sicherheitsbedürfnis sie geprägt hat – aufgewachsen in einem Beamtenhaushalt, immer mit dem Wunsch nach Stabilität. Sie spricht darüber, warum sie sich vielleicht nie selbstständig gemacht hat und wie stark die Angst vor dem Scheitern sein kann.
Kim wiederum erzählt von ihren eigenen Erfahrungen mit Veränderungen, Selbstständigkeit und mutigen Entscheidungen. Gemeinsam fragen sich die beiden:
Was bedeutet „Wachstum“ eigentlich wirklich?
Geht es nur um Karriere und Erfolg – oder auch darum, sich selbst neu kennenzulernen?
Dabei wird deutlich: Wachstum bedeutet nicht, ständig funktionieren oder performen zu müssen. Auch Ruhephasen, Zweifel und Rückzug gehören dazu. Sich Zeit zum Durchatmen zu nehmen, ist kein Scheitern – sondern oft ein wichtiger Teil des Prozesses.
Besonders schön wird es, als die beiden über Hermann Hesses berühmtes Gedicht „Stufen“ sprechen. Die Zeilen „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ bringen genau das auf den Punkt, worum es in dieser Folge geht: den Mut, sich immer wieder auf Neues einzulassen.
Am Ende bleibt eine wichtige Erkenntnis:
Wachstum passiert nicht in absoluter Sicherheit.
Aber wir dürfen lernen, mutig zu sein – Schritt für Schritt.
🔥 Challenge der Woche:
Frag dich selbst:
👉 Wo hältst du gerade an etwas fest, nur weil es sicher ist?
👉 Und was würdest du vielleicht wagen, wenn du weniger Angst vor Veränderung hättest?
Außerdem:
📖 Lest euch Hermann Hesses Gedicht „Stufen“ durch – vielleicht findet ihr darin genau die Worte, die ihr gerade braucht.
💬 Wir wollen von euch hören:
Seid ihr eher Team Sicherheit oder Team Risiko?
Und wann seid ihr zuletzt über euch hinausgewachsen?
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Die Zitatquelle ist: https://www.hermoney.de/job-karriere/gleichberechtigung/sprueche-starke-frauen/
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#295 Maya Angelou – Warum der gefangene Vogel singt
2026/05/20
Wir sagen es, wie es ist: Maya Angelou war weit mehr als eine Schriftstellerin. Sie war Dichterin, Tänzerin, Sängerin, Aktivistin, Professorin – und eine der wichtigsten literarischen Stimmen des 20. Jahrhunderts.
In dieser Folge zeichnen wir das außergewöhnliche Leben einer Frau nach, deren Geschichte von Schmerz, Schweigen, Widerstand und einer unglaublich kraftvollen Stimme geprägt ist. Geboren 1928 als Marguerite Johnson in St. Louis, wächst Maya Angelou im rassistisch geprägten Süden der USA auf. In Stamps, Arkansas erlebt sie die brutale Realität der Jim-Crow-Ära – Segregation, Demütigung und Gewalt gehören zu ihrem Alltag.
Im Zentrum der Episode steht ein einschneidendes Trauma ihrer Kindheit: Mit acht Jahren wird Maya Angelou vergewaltigt. Nach der Verurteilung und späteren Tötung des Täters glaubt sie, ihre eigenen Worte hätten den Tod verursacht – und verstummt für fast fünf Jahre. Ein Schweigen, das nicht aus Leere entsteht, sondern aus Angst, Schmerz und Selbstschutz.
Wir sprechen über die Menschen, die sie in dieser Zeit prägen: ihre starke Großmutter, ihre unabhängige Mutter Vivian Baxter und vor allem Mrs. Flowers – jene Lehrerin, die Maya wieder zur Sprache führt. Durch Bücher, Literatur und die Erkenntnis, dass geschriebene Worte erst lebendig werden, wenn sie gesprochen werden, findet Maya langsam zurück zu ihrer Stimme.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist ihr Weg als junge Mutter, Künstlerin und Aktivistin. Mit 16 bekommt sie ihren Sohn Guy, arbeitet sich durchs Leben, wird eine der ersten Schwarzen Straßenbahn-Schaffnerinnen in San Francisco und entdeckt schließlich Tanz, Gesang und Bühne als Ausdrucksformen. Doch Maya Angelou will mehr als gesehen werden – sie will gehört werden.
Wir sprechen über ihre Politisierung, ihre Zeit in der Bürgerrechtsbewegung, ihre Verbindung zu Malcolm X und Martin Luther King Jr. sowie über ihren Aufenthalt in Ghana, der ihr Verständnis von Schwarzer Identität und globaler Verbundenheit nachhaltig prägt.
Besonders bewegend wird es, als sich der Kreis im Jahr 1968 schließt: Martin Luther King Jr. wird an Maya Angelous 40. Geburtstag ermordet. Wieder zieht sie sich zurück. Doch mit Unterstützung ihres Freundes James Baldwin beginnt sie zu schreiben – und veröffentlicht 1969 ihr bahnbrechendes Werk I Know Why the Caged Bird Sings.
Dieses Buch verändert die Literaturgeschichte. Maya Angelou erzählt offen von Rassismus, sexualisierter Gewalt, Trauma und Selbstermächtigung – und gibt damit nicht nur sich selbst, sondern vielen anderen eine Stimme.
Wir sprechen über ein Leben, das aus vielen Leben zu bestehen scheint: über Schmerz und Würde, über Kunst und Aktivismus, über das Schweigen und die Rückkehr zur Sprache. Und über eine Frau, die bewiesen hat, dass selbst aus tiefster Verletzung eine Stimme entstehen kann, die die Welt verändert.
Hört unbedingt rein!
Quellen:
https://www.latimes.com/nation/la-na-maya-angelou-martin-luther-king-jr-20180404-story.html
ttps://www.britannica.com/biography/Maya-Angelou
https://soztheo.de/glossar/jim-crow-gesetze/#:~:text=Die%20Jim%20Crow%2DGesetze%20waren,1965%20in%20den%20S%C3%BCdstaaten%20galten
https://www.pbs.org/wgbh/americanexperience/features/freedom-riders-jim-crow-laws/
https://www.womenshistory.org/education-resources/biographies/maya-angelou
https://www.mayaangelou.com/
https://www.goodreads.com/series/51242-maya-angelou-s-autobiography
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