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Padré Alex - Kanzel 2Go

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Dieser Podcast hat
29 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Padre Alex
Explizit
Nein
Erstellt am
2019/09/09
Neueste Episode
2026/09/20
Durchschnittsdauer
20 min.
Veröffentlichungsintervall
18 Tage

Beschreibung

Glaube to go: kurze Predigten, in denen ich versuche, Leben, Licht und Hoffnung zu teilen. Ich bin Padré Alex – Alexander Felchle, (Schul)Pfarrer, Musiker und leidenschaftlicher Jesus-Fan. Hier bekommst du Impulse, die tragen – auch zwischen zwei Terminen. Ob’s mir gelingt? Hör rein, kommentiere und lass ein Like oder Abo da.

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20. September 2026 (16. So. n. Trinitatis) – „Größer als die Angst“ (2. Tim 1,7–10)
2026/09/20
Angst gehört zum Leben. Sie kann warnen und schützen. Aber manchmal wird aus einem kleinen Rinnsal ein Hochwasser – bis nicht mehr wir Angst haben, sondern die Angst uns hat. Predigt - „Größer als die Angst“ (2. Timotheus 1,7–10).docx Ich folge in dieser Predigt dem Lauf der Elbe: von ihrer unscheinbaren Quelle im Riesengebirge über Königstein bis hinaus ins Meer. Und ich frage: Wo liegt eigentlich die Quelle unserer Angst – und was ist größer als sie? Paulus setzt der Angst nicht billigen Optimismus entgegen, sondern Christus: „Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen.“ Selbst der Tod bekommt eine Grenze. Der Strom unserer Angst mündet in etwas Größeres – in das Meer der Liebe Gottes. Predigt - „Größer als die Angst“ (2. Timotheus 1,7–10).docx Kraft. Liebe. Besonnenheit.Ich kann Angst haben und trotzdem gehen. Ich kann weinen und trotzdem hoffen. Denn Gottes Liebe ist größer als meine Angst – und größer als der Tod.
6. September 2026 (Kirchweih) – „Freie Sicht auf Christus“ (Lk 19,1–10)
2026/09/13
Zachäus will Jesus sehen. Dafür klettert er auf einen Baum – und bekommt endlich freie Sicht. Für mich wird dieser Baum zum Bild für Kirche: Sie ist nicht Christus. Sie soll Menschen einen Ort geben, von dem aus sie Christus sehen können. Doch dann dreht sich die Blickrichtung um: Zachäus sucht Jesus und entdeckt, dass Jesus ihn längst gesehen hat. Aus Zuschauen wird Begegnung, aus Schuld Vergebung, aus einem belasteten Leben ein neuer Anfang. Christus sieht dich. Er kennt deinen Namen. Und er will bei dir einkehren.
23. August 2026 (12. So. n. Tr.) – „Du bist gut genug – Ein Sommerhit im Belastungstest“ (1. Kor 3)
2026/08/23
„Du bist gut genug. Bleib einfach nur du.“ Ein Satz, der diesen Sommer zum Hit geworden ist. Aber stimmt er auch aus christlicher Sicht? Ich unterziehe den Sommerhit einem kleinen theologischen Belastungstest mit Paulus. Das Ergebnis: Du darfst zu Gott kommen, wie du bist. Du darfst vor ihm ehrlich sein, wie du bist. Aber du musst nicht bleiben, wie du bist. Denn Gott arbeitet nicht an dir, weil du ihm nicht gut genug bist. Er arbeitet an dir, weil du längst sein bist – sein Acker, sein Haus, sein Tempel, sein Kind.
(1. Kor 3,9–17)
12. Juli 2026 (6. So. n. Trinitatis) – „Schmeckt wie Heimat“ (5. Mose 7,6–12)
2026/07/15
Ich spreche darüber, wie Heimat Identität schenkt – und warum unsere tiefste Identität nicht an Herkunft, Leistung oder Stimmung hängt. Gott sagt: Du bist mein. In der Taufe legt er seinen Namen auf unser Leben, im Abendmahl lässt er uns seine Freundlichkeit schmecken. Bei Gott sind wir zu Hause. (5. Mose 7,6–12)
5. Juli 2026 (5. Sonntag nach Trinitatis) – „Das eigentliche Wunder“ (Lk 5,1–11)
2026/07/05
Ich spreche über Simon Petrus, leere Netze und ein Wunder, das tiefer geht als voller Fang und volle Boote. Jesus gibt Petrus nicht nur Fische. Er führt ihn dahin, sich selbst ehrlich vor Gott zu sehen. Und genau dort spricht Christus sein Evangelium: Fürchte dich nicht. Das eigentliche Wunder ist nicht zuerst, dass Gott unsere Netze füllt, sondern dass ein hartes Herz weich wird und ein sündiger Mensch Gnade hört. (Lk 5,1–11)
7. Juni 2026 (1. Sonntag nach Trinitatis) – „Wenn das Leben zur Kanzel wird“ (Apg 4,32–37)
2026/07/05
Ich spreche darüber, wie Christus nicht nur durch Worte hörbar wird, sondern auch durch ein Leben, das von ihm spricht. Die erste Gemeinde bezeugt die Auferstehung mit großer Kraft – und Barnabas zeigt: Trost bleibt nicht bloß ein schönes Wort. Trost bekommt Hände, Zeit und Opferbereitschaft. Wo Wort und Leben zusammengehören, wird das Leben selbst zur Kanzel. (Apg 4,32–37)
31. Mai 2026 (Trinitatis · Jubelkonfirmation) – „Der Segen bleibt“ (4. Mose 6,22–27)
2026/07/05
Ich spreche über den Aaronitischen Segen – eines der ältesten und schönsten Segensworte der Bibel. Gottes Segen bewahrt nicht vor jedem schweren Weg, aber er verspricht seine Gegenwart. Nicht unsere Erinnerung trägt den Segen. Gottes Name trägt uns – damals, heute und auf dem Weg, der vor uns liegt. (4. Mose 6,22–27)
14. Mai 2026 (Himmelfahrt) - „Damit sie eins seien" (Joh 17,20-26)
2026/05/14
Ich spreche über die Einheit, für die Jesus betet. Nicht Gleichmacherei. Nicht Harmonie um jeden Preis. Sondern Einheit in Christus - unter seinem Kreuz, aus seiner Wahrheit und seiner Liebe. (Joh 17,20-26)
3. Mai 2026 (Kantate) – „Wo Gott einzieht, beginnt das Fest“ (2. Chr 5,2–14)
2026/05/03
Ich spreche darüber, wann ein Gottesdienst wirklich beginnt. Nicht, wenn alles vorbereitet ist – sondern wenn Gott selbst einzieht. Wo er gegenwärtig ist, da wird aus Vorbereitung Fest. (2. Chr 5,2–14)
26. April 2026 (Jubilate, Konfirmation) – „Wo wachsen Christen?“ (Joh 15,1–8)
2026/04/26
Ich frage: Wo wachsen Christen wirklich? Nicht im Umfeld. Nicht aus sich selbst. Jesus sagt: am Weinstock. Christsein heißt: an ihm hängen, aus ihm leben und durch ihn Frucht bringen. (Joh 15,1–8)
22. März 2026 (Judika) – „Eine Frage des Erinnerns“ (Est 9,20–10,3)
2026/03/22
Ich spreche über eine Geschichte, in der Gott nicht vorkommt – und doch alles trägt. Im Buch Ester wird nicht gebetet, nicht gedankt, nicht geglaubt. Und trotzdem wendet sich alles. Vielleicht ist Gott nicht abwesend. Vielleicht ist er nur nicht benannt. Glaube beginnt im Erinnern. (Est 9,20–10,3)
18. Februar 2026 (Aschermittwoch) – „Kein Flickwerk – sondern neu“ (Mt 9,14–17)
2026/02/22
Ich spreche darüber, warum das Evangelium kein Flicken auf altem Stoff ist. Jesus ruft nicht zur kosmetischen Korrektur, sondern zur Erneuerung. Fasten heißt: nicht kleben, nicht sichern – sondern neu werden. (Mt 9,14–17)
22. Februar 2026 (Invokavit) – „Der Infektionsherd im Herzen und die Medizin der Gnade“ (1. Mose 3)
2026/02/22
Ich spreche über die alte Infektion, die im Garten Eden begann – und bis heute im Herzen wirkt. Versuchung dockt an unsere Sehnsucht an und löst sie von Gott. Doch es gibt eine Medizin: die Gnade Christi, die neu verbindet und heilt. (1. Mose 3,1–19)
1. Februar 2026 (letzter So. n. Epiphanias) - „Ein ganz anderer – und doch derselbe.“ (Offb 1,9–18)
2026/02/01
Ich spreche über die Begegnung des Johannes mit dem auferstandenen Christus. Er ist vertraut – und doch ganz anders, als erwartet. Zwischen Krippe und Herrlichkeit zeigt sich: Jesus ist derselbe geblieben. Und gerade deshalb kann er trösten. (Offenbarung 1,9–18)
18. Januar 2026 (2. Sonntag nach Epiphanias) – „Wie aus Dürre Fülle wird“ (Jeremia 14,1–9)
2026/01/18
Ich spreche über geistliche Dürre – über leere Brunnen, rissige Erde und das Gefühl, dass nichts mehr trägt. Jeremia zeigt: Die Dürre ist nicht nur äußerlich, sie hat mit unserer Beziehung zur Quelle zu tun. Wo wir umkehren und Christus wieder in die Mitte rücken, wird aus Mangel neue Fülle. (Jeremia 14,1–9)

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