
Werben im Podcast: Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft
Dieser Podcast hat
187 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Hanna DrechslerExplizit
Nein
Erstellt am
2019/11/05
Neueste Episode
2026/06/02
Durchschnittsdauer
40 min.
Veröffentlichungsintervall
15 Tage
Beschreibung
Im Equal Care Podcast teilt Hanna Drechsler - Kulturwissenschaftlerin, systemische Beraterin und selbst Mama von 3 Kindern im 50:50 Modell - Impulse für deine gleichberechtigte und feministische Elternschaft. Wenn du Vereinbarkeit gemeinsam mit deiner/m Partner*in gestalten möchtest, bekommst du hier ganz konkrete Tipps für mehr Equal Care sowie neue Perspektiven auf Mutterschaft und Elternsein.
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#186 Wenn das Hamsterrad nicht aufhört – Erschöpfung anerkennen und neu priorisieren
2026/06/02
Für die meisten Eltern fühlt sich Pause wie ein Versprechen an, das irgendwann eingelöst wird: wenn die ToDo-Liste kürzer ist, wenn es ruhiger wird, wenn…dann…. Aber dieser Moment kommt in der Regel nicht, wir müssen uns Pausen erlauben und bewusst planen.
Dies ist die letzte Folge vor einer längeren Sommerpause, die ich dieses Jahr mache, um mir Raum für bewusste Veränderungsprozesse zu nehmen - beruflich und privat. Ich erzähle ehrlich davon, was mich zu meiner diesjährigen längeren Sommerpause geführt hat und warum die Erschöpfung, die so viele Eltern kennen, kein individuelles Versagen ist, sondern ein strukturelles Symptom.
Die Folge ist eine Einladung, innezuhalten und weicher mit dir zu sein. Denn in einer Gesellschaft, die Care-Arbeit politisch kürzt und individuell privatisiert, ist das eine Voraussetzung dafür, bewusst zu steuern, wie du deine Elternschaft gestalten willst.
Du bekommst Impulse dazu:
- Warum die Erschöpfung von Eltern kein persönliches Versagen ist, sondern ein strukturelles Symptom der Care-Krise.
- Welche körperlichen und emotionalen Warnsignale darauf hinweisen, dass ein Lebensbereich Aufmerksamkeit braucht und warum wir sie so lange übersehen.
- Warum das Hamsterrad sich nicht schneller dreht, weil wir zu langsam sind, sondern weil es so gebaut ist.
- Dass es eine feministische Haltung ist, weich mit sich zu sein, wenn die patriarchal geprägte Welt hart zu Menschen mit Care-Verantwortung ist.
- Warum Klarheit über Bedürfnisse nicht vor der Pause kommt, sondern durch sie.
- Reflexionsfragen für dich und als Einladung zum Gespräch mit deiner Partnerperson um zu prüfen, welcher Lebensbereich gerade nach Aufmerksamkeit ruft.
Weiterführende Hinweise aus der Folge:
Erwähnte Podcastfolge mit Hartmut Rosa über gesellschaftliche Beschleunigung und Erschöpfung: https://open.spotify.com/episode/2Zgqwtq5YE5C6rcGKOCYee?si=WlzOiUxyQVGjSho2VmatDA
Wenn du merkst, dass ihr als Paar gerade nicht wisst, ob die Verteilung von Erwerbs-, Haus- und Care-Arbeit noch zu euren tatsächlichen Bedürfnissen passt, ist der Vereinbarkeits-Check für Elternpaare ein guter erster Schritt. Der 7-Tage-Minikurs hilft euch, gemeinsam innezuhalten und konkrete Anpassungen zu finden – ganz in eurem eigenen Tempo. Alle Infos hier: https://www.hannadrechsler.de/vereinbarkeits-check/
Wenn du dich mit anderen Müttern austauschen möchtest, die Elternschaft feministisch reflektieren, findest du in der Feminist Motherhood Community einen geschützten Raum – die Community läuft auch über den Sommer weiter. 14 Tage kostenlos testen: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/
Du möchtest über neue Folgen informiert werden und regelmäßig Impulse zum Thema Feminismus und Elternschaft sowie Equal Care erhalten? Abonniere meinen Newsletter: https://www.hannadrechsler.de/newsletter/
Hat dir die Folge gefallen oder hast du Fragen oder Themenwünsche? Schreib mir gerne eine E-Mail an [email protected] oder eine Nachricht auf Instagram @hanna.drechsler.coaching.
Mehr zu meinen Coaching-Angeboten findest du auf meiner Website: https://www.hannadrechsler.de/
#185 Freiheit, die Care-Arbeit nicht mitdenkt, ist eine Fiktion – Gespräch mit Antje Schrupp
2026/05/19
Was, wenn wir nicht einfach in einem Backlash leben, sondern in einem grundlegend anderen Zustand?
Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und feministische Denkerin, beschreibt unsere Gegenwart nicht als Rückkehr des Patriarchats, sondern als postpatriarchales Chaos – einen Zustand, in dem die alten Ordnungen zerfallen sind, ohne dass Neues an ihre Stelle getreten ist. Und genau dieser Zustand hat weitreichende Konsequenzen für Familien, Care-Arbeit und die Frage, was feministische Elternschaft heute bedeuten kann.
Es geht um Antjes Feminismusbegriff, der Freiheit nicht als Unabhängigkeit denkt, sondern als etwas, das nur möglich wird, wenn wir Abhängigkeit, Verantwortung und Care anerkennen und zwar als gesellschaftliche, nicht als private Aufgabe. Wir sprechen darüber, warum der Geburtsfehler moderner Demokratien darin liegt, die reproduktive Differenz, also die Tatsache, dass manche Menschen schwanger werden können und andere nicht, nie wirklich einkalkuliert zu haben. Und was das bis heute für alle bedeutet, die versuchen, Care-Arbeit fair zu teilen.
Eine Folge für alle, die über den Tellerrand des Paarthemas hinausdenken und verstehen wollen, in welchem strukturellen Kontext Equal Care überhaupt stattfindet.
Du bekommst Impulse dazu:
- Warum wir im postpatriarchalen Chaos leben und was das für Frauen und Care-Arbeit konkret bedeutet
- Welcher Geburtsfehler moderner Demokratien dazu geführt hat, dass unbezahlte Reproduktionsarbeit bis heute strukturell unsichtbar bleibt
- Warum der klassische Freiheitsbegriff auf einer Fiktion beruht und wie ein Feminismusbegriff aussehen kann, der Abhängigkeit einschließt
- Was es bedeutet, dass Frauen als freie Subjekte etwas wollen dürfen und warum dieses Wollen ein politischer Akt ist
- Inwiefern Familien, die Care gut organisieren, bereits praktizieren, was politisch noch aussteht: eine Ordnung, in der die Bedürfnisse aller zählen
- Und wie das Chaos auch Spielräume öffnet und warum es gleichzeitig diejenigen am stärksten trifft, die sich am wenigsten wehren können
Weiterführende Hinweise:
Antje Schrupp ist Politikwissenschaftlerin, Journalistin und feministische Autorin. Mehr zu Antje Schrupp findest du auf ihrer Website: https://antjeschrupp.com/
Ihre Bücher sind sehr zu empfehlen:
Postpatriarchales Chaos – und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern: https://www.aufbau-verlage.de/aufbau/postpatriarchales-chaos-und-wie-wir-mit-feminismus-die-freiheit-erobern/978-3-351-04270-7
Schwangerwerden können – Über reproduktive Differenz und feministische Politik: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/antje-schrupp-schwangerwerdenk%C3%B6nnen/
Mehr zu den Angeboten von Hanna Drechsler:
Wenn du merkst, dass die strukturellen Grenzen im Alltag immer wieder spürbar werden – in der Aufteilung von Care-Arbeit, im Gefühl, zu viel alleine zu tragen, in der Frage, wer eigentlich verantwortlich ist – dann ist das kein individuelles Versagen, sondern ein strukturelles Thema. In meinem Gruppencoaching „ByeBye Supermom" begleite ich Mütter dabei, sich von diesem Druck zu lösen und die eigenen Bedürfnisse wieder ernst zu nehmen. Das Programm startet voraussichtlich im Herbst 2026 wieder: https://www.hannadrechsler.de/byebyesupermom/
Und wenn du dich mit anderen Müttern austauschen möchtest, die Care, Gleichberechtigung und Elternschaft feministisch reflektieren, findest du in der Feminist Motherhood Community einen Raum für ehrliche Fragen und gegenseitige Unterstützung: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/
Hat dir die Folge gefallen oder hast du Fragen oder Themenwünsche? Schreib mir gerne eine E-Mail an [email protected] oder eine Nachricht auf Instagram @hanna.drechsler.coaching.
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#184 Anders machen – aber wie? Romina Alberti über Bedürfnisorientierung, Equal Care und den Druck dazwischen
2026/05/05
Was bedeutet es eigentlich, Elternschaft anders zu machen und warum fällt es uns so schwer? Was brauchen Kinder wirklich, jenseits von Social-Media-Ratschlägen und dem Druck, immer alles richtig zu machen? Und was hat bedürfnisorientierte Elternschaft mit Equal Care zu tun?
In dieser Folge spreche ich mit Romina Alberti, Soziologin, Familienberaterin und Autorin des Buches “Zwischen Nein und Nähe”, über eine Haltung zur Elternschaft, die nicht auf Perfektion zielt, sondern auf Bewusstsein.
Eine Folge für alle, die spüren, dass sie Dinge anders machen wollen als ihre eigene Erziehung und die gleichzeitig merken, wie viel Druck dieser Anspruch erzeugen kann.
Du bekommst Impulse dazu:
Warum Anders-Machen eine Haltung ist und kein Rezept und was das für den Alltag bedeutet
Wie strukturelle Bedingungen (Zeit, Unterstützung, Ressourcen) darüber entscheiden, ob bedürfnisorientiertes Elternsein gelingt
Warum gerade Mütter unter dem Druck stehen, Bedürfnisorientierung besonders konsequent umzusetzen und wie dieser Druck mit ungleicher Care-Verantwortung zusammenhängt
Wie Paare in konkreten Alltagskonflikten (Übergänge, Kita-Morgen, wechselnde Zuständigkeiten) miteinander und nicht gegeneinander arbeiten können
Warum Loslassen und Abgeben die Voraussetzung für eine faire und nachhaltige Aufgabenteilung ist
Weiterführende Hinweise:
Rominas Website: https://kindheit-anders-machen.de/
Rominas Buch: Zwischen Nein und Nähe https://kindheit-anders-machen.de/zwischen-nein-und-naehe/
Wenn du das Thema vertiefen möchtest:
Viele Paare kennen genau dieses Spannungsfeld: Der Wunsch, Elternschaft bewusst und fair zu gestalten – und gleichzeitig der Alltag, der beide immer wieder in alte Muster zurückzieht. Im Coaching für Paare schaue ich gemeinsam mit euch darauf, wo die Verantwortung ungleich verteilt ist, was das mit eurer Verbindung macht und wie ihr Räume und Regelungen findet, die wirklich tragen.
Alle Infos zu den Paarberatungen findest du hier: https://www.hannadrechsler.de/coaching-fuer-paare/
Und wenn ihr als Paar einen niedrigschwelligen strukturierten Einstieg ins Thema Bedürfnisse in der Familie finden wollt, schaut euch meinen 7-Tage-Mini-Kurs, den Vereinbarkeits-Check an! https://www.hannadrechsler.de/vereinbarkeits-check/
Hat dir die Folge gefallen oder hast du Fragen oder Themenwünsche? Schreib mir gerne eine E-Mail an [email protected] oder eine Nachricht auf Instagram @hanna.drechsler.coaching.
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#183 Es geht nie nur um die Wäsche – Verbindende Kommunikation im Elternteam
2026/04/21
Ihr wollt eigentlich nur mitteilen, wie es euch geht – und plötzlich seid ihr mitten in einem Streit über die nicht aufgehängte Wäsche oder den Kindergartenausflug. Hinterher fühlen sich beide erschöpft an und seltsam allein mit dem, was sie wirklich beschäftigt hat. Dieses Muster kennen viele Elternpaare und deswegen geht es in dieser Folge darum, warum Kommunikation im Elternteam gleichzeitig so bedeutsam und so schwer ist – und was es wirklich braucht, damit sie gelingt. Nicht nur zur Konfliktlösung, sondern für echte Verbindung.
Denn Kommunikation ist keine Technik, die man einmal erlernt und dann beherrscht. Sie ist eine Haltung und eine Praxis, das immer wieder aktive Herstellen von Beziehung, auch wenn nicht alles rund läuft, auch wenn Erschöpfung, alter Schmerz oder das Gefühl von Ungerechtigkeit im Raum stehen.
Equal Care bedeutet nicht nur eine faire Aufgabenverteilung. Es bedeutet auch, dass die Lebensqualität aller Familienmitglieder zählt – und dass die Verbindung zwischen den Erwachsenen die Grundlage dafür ist.
Du bekommst Impulse dazu:
- Warum Kommunikationsprobleme im Elternteam nicht an individuellen Defiziten liegen, sondern an kollektiv erlernten Mustern unter strukturellem Druck
- Was der Unterschied zwischen der Elternteam-Ebene und der Paarebene ist und warum beide bewusst gepflegt werden müssen
- Warum kleine Momente der Verbindung im Alltag mehr für die Beziehungsqualität bewirken als besondere Auszeiten zu zweit
- Welche konkreten Praktiken – von der angekündigten Gesprächseinladung bis zur langen Umarmung – Verbindung tatsächlich fördern
- Was hinter Gereiztheit, Rückzug und Aufrechnen steckt und wie ihr als Paar gemeinsam darüber sprechen könnt
Weiterführende Hinweise aus der Folge:
Wenn ihr merkt, dass Kommunikation, Wertschätzung und Verbindung in eurer Beziehung gerade besonders viel Raum einnehmen und ihr euch dabei Unterstützung wünscht, biete ich Einzel- und Paarcoaching an. Meldet euch gerne für ein unverbindliches Vorgespräch.
Infos zum Coaching: https://www.hannadrechsler.de/coaching-fuer-paare/
Warteliste zum nächsten „Eltern als Team" Onlinekurs: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
Wenn du dich mit anderen Müttern austauschen möchtest, die Care-Arbeit, Gleichberechtigung und Elternschaft feministisch reflektieren, findest du in der Feminist Motherhood Community einen geschützten Raum für ehrliche Fragen, gemeinsames Nachdenken und gegenseitige Unterstützung. Die ersten 14 Tage sind kostenlos: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/
Feedback & Kontakt:
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#182 Pflegende Elternschaft und die (Un-)Möglichkeit von Equal Care - Interview mit Brenda Meisel
2026/04/07
Wie verändert eine Pflegeverantwortung für das eigene Kind die Frage nach gleichberechtigter Elternschaft? Was passiert mit Equal Care, wenn das System von Anfang an darauf ausgelegt ist, dass die Mutter pflegt – und wenn Überforderung nicht die Ausnahme, sondern der Dauerzustand ist?
In dieser Folge spreche ich mit Brenda Meisel, Mutter von drei Kindern und Gründerin der Video-Lernplattform Gido für pflegende Eltern. Brenda teilt offen, wie sie fünf Jahre lang die außerklinische Intensivpflege ihrer Tochter als Hauptpflegeperson übernommen hat, was das mit ihr als Frau, als Paar und als Familie gemacht hat – und welche strukturellen Kräfte sie dabei in diese Rolle gedrängt haben, ohne dass sie es zunächst hinterfragt hat.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie strukturelle Ungleichheit in der Care-Verteilung besonders unter extremen Bedingungen entsteht – und was es braucht, um dennoch Handlungsspielräume zu finden.
Du bekommst Impulse dazu:
- Warum das Narrativ der „pflegenden Superheldin" Mütter eher belastet als stärkt und welche Unterstützung wirklich gebraucht wird.
- Wie pflegende Mütter in strukturelle Unsichtbarkeit geraten – als Mensch jenseits ihrer Fürsorgerolle.
- Welche Dynamiken entstehen, wenn Paare durch Pflege und Erwerbsarbeit in zwei verschiedene Lebensrealitäten auseinanderdriften.
- Warum Equal Care in Pflegesituationen nur mit Unterstützung von außen gelingen kann – und warum das kein Scheitern ist, sondern eine strukturelle Notwendigkeit.
- Welche konkreten Schritte Brenda und ihr Mann gegangen sind, um das Familiensystem schrittweise umzubauen.
- Welche institutionellen und gesellschaftlichen Hürden Väter daran hindern, Pflegeverantwortung zu übernehmen und warum das kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem ist.
Weiterführende Hinweise:
Mehr zu Brendas Arbeit und der Video-Lernplattform Gido für pflegende Eltern findest du hier: https://www.startnext.com/gido
Brenda bei Instagram: https://www.instagram.com/brendaempunkt/
Viele der Themen aus dieser Folge tauchen auch in Paargesprächen auf: Wer trägt wie viel Verantwortung? Wer sieht was – und wer nicht? Wie kommen Paare überhaupt wieder ins Gespräch, wenn die Fronten verhärtet sind?
Wenn du dir dabei professionelle Begleitung wünschst, findest du hier Informationen zu meinen Coaching-Angeboten für Paare: https://www.hannadrechsler.de/coaching-fuer-paare/
Und wenn du den Prozess der faireren Care-Verteilung strukturierter angehen möchtest, begleitet dich der „Eltern als Team"-Onlinekurs dabei, Verantwortung klarer zu benennen, neu zu verteilen und als Paar handlungsfähig zu bleiben. Die Warteliste für den nächsten Start findest du hier: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
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#181 Vereinbarkeit ist kein Mütterthema – warum Verantwortung geteilt werden muss
2026/03/24
Wer ist eigentlich zuständig für Vereinbarkeit in eurer Familie?
Und wann habt ihr zuletzt bewusst gemeinsam entschieden, wie euer Alltag aussehen soll?
Viele Eltern erleben Vereinbarkeit des Familienlebens mit dem Rest aller Anforderungen als Dauerbaustelle – und gleichzeitig als etwas, das „irgendwie funktioniert“. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich oft: Die Verantwortung ist nicht gleich verteilt, sondern wird stillschweigend übernommen. Meist von Müttern.
In dieser Folge ordne ich ein, warum Vereinbarkeit so häufig als individuelles Problem erscheint, obwohl sie tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist. Ich zeige, wie sich ungleiche Verantwortung schleichend entwickelt – und warum genau das dazu führt, dass sich viele Familien eher im Funktionieren als im Gestalten wiederfinden.
Es geht um patriarchale Prägungen, um Erwerbslogiken, um unsichtbare Care-Arbeit – und um die Frage, wie ihr als Eltern wieder in eine gemeinsame Verantwortung finden könnt.
Eine Folge für alle, die ihren Alltag nicht länger nur organisieren, sondern bewusst und gleichberechtigt gestalten wollen.
Du bekommst Impulse dazu:
- Warum Vereinbarkeit gesellschaftlich immer noch primär Müttern zugeschrieben wird
- Wie sich Verantwortung im Alltag schleichend ungleich verteilt – oft ohne bewusste Entscheidung
- Warum Erwerbsarbeit häufig priorisiert wird und Care-Arbeit unsichtbar bleibt
- Warum Vereinbarkeit mehr umfasst als Job und Kinder – und welche Bereiche oft fehlen
- Wie ihr euren Alltag bewusst gestalten könnt, statt ihn einfach entstehen zu lassen
In der Folge stelle ich meinen Vereinbarkeits-Check vor – einen 7-tägigen Mini-Kurs, der euch dabei unterstützt, euren Alltag gemeinsam zu reflektieren und bewusster zu gestalten: https://www.hannadrechsler.de/vereinbarkeits-check/
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#180 Endgegner Großeltern? Erwartungen, Konflikte und neue Rollen in Familien
2026/03/10
Warum geraten Eltern und Großeltern so häufig aneinander, sobald Kinder in die Familie kommen? Welche Erwartungen tragen viele Eltern an Großeltern in sich – oft ohne sie jemals ausgesprochen zu haben? Und warum fühlen sich diese Konflikte manchmal so emotional und persönlich an?
In dieser Folge spreche ich mit den Journalisten Kristina Weber und Johannes Molz, Hosts des Podcasts Eltern ohne Filter, über ihr Buch „Endgegner Großeltern?“ (erscheint am 16.3.26) und darüber, warum gerade diese Beziehung in vielen Familien so herausfordernd ist.
Wir sprechen darüber, wie unterschiedliche Generationen geprägt wurden, warum sich Rollen in Familien neu sortieren müssen – und weshalb es sich lohnt, Konflikte nicht nur auszuhalten, sondern sie bewusst anzusprechen.
Eine Folge für alle Eltern, die ihre Beziehung zu den Großeltern ihrer Kinder reflektieren und bewusster gestalten möchten.
Du bekommst Impulse dazu:
- Warum Konflikte mit Großeltern oft genau an den sensiblen Punkten der Elternschaft entstehen (Schlaf, Essen, Gefühle begleiten)
- Welche Rolle unausgesprochene Erwartungen an Großeltern spielen
- Warum Großeltern uns Eltern eigentlich nichts „schulden“ – und warum diese Erkenntnis entlastend sein kann
- Weshalb Eltern ihre Rolle gegenüber den eigenen Eltern neu definieren müssen
- Wie unterschiedliche Generationen von Erziehung geprägt wurden und warum das Verständnis schaffen kann
- Warum offene Gespräche – auch wenn sie unbequem sind – Beziehungen langfristig stärken können
- Wie Eltern zwischen Dankbarkeit, Abgrenzung und Verantwortung für ihre Kinder navigieren können
Zum Buch: „Endgegner Großeltern?“ https://www.amazon.de/Endgegner-Gro%C3%9Feltern-unseren-schwierig-Konflikt/dp/3708808711
In meiner Feminist Motherhood Community findest du einen Raum für ehrlichen Austausch mit anderen Müttern, die Mutterschaft bewusst und gleichberechtigt gestalten wollen. Im März beschäftigen wir uns dort mit dem Thema Mutterschaft und Wut – und dem Umgang mit kollektivem Schmerz. Du kannst die Community 14 Tage kostenlos ausprobieren und schauen, ob dieser Raum für dich spannend ist:
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#179 Jungs von heute, Männer von morgen: Was geschlechtssensible Erziehung wirklich braucht
2026/02/24
Wie erziehen wir Söhne in einer Gesellschaft, in der Männlichkeit noch immer über Abgrenzung, Stärke und Härte definiert wird? Was passiert, wenn wir als Mütter selbst ambivalente Gefühle gegenüber „Männlichkeit“ in uns tragen? Und wie können wir Jungen begleiten, ohne aus Angst vor toxischen Mustern selbst hart zu werden?
In dieser Folge spreche ich mit Anne Dittmann über ihr Buch „Jungs von heute, Männer von morgen“ und darüber, was es bedeutet, Söhne geschlechtssensibel und zugleich bindungsorientiert zu begleiten. Eine Folge für alle, die ihre Söhne stärken wollen!
Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen und Themen:
- Warum viele Mütter sich unbewusst ein Mädchen wünschen – und was das strukturell bedeutet
- Weshalb Angst vor „toxischer Männlichkeit“ kein guter Erziehungsratgeber ist
- Was wissenschaftliche Männlichkeitsnormen (z. B. Selbstständigkeit, Dominanz, Gewalt) mit psychischer Gesundheit zu tun haben
- Warum Jungen Männlichkeit immer wieder aktiv „herstellen“ müssen – und welche Folgen das hat
- Wie Fürsorglichkeit bei Jungen oft übersehen wird
- Warum Vielfalt wichtiger ist als Verbote – und wie du sie alltagspraktisch leben kannst.
Mehr zu Anne Dittmann:
Jungs von heute, Männer von morgen: https://www.penguin.de/buecher/anne-dittmann-jungs-von-heute-maenner-von-morgen/paperback/9783466312313
Website: https://www.annedittmann.de/
Instagram: https://www.instagram.com/anne_dittmann/?hl=de
Wenn bei dir Gleichberechtigung nicht nur eine Haltung, sondern auch ein Aushandlungsprozess im Alltag ist, dann kann mein Online-Kurs „Eltern als Team“ dich unterstützen. Dort arbeiten wir strukturiert daran, Verantwortung, Care-Arbeit und mentale Last fair zu verteilen – damit weder Mütter noch Väter aus Überforderung in alte Muster zurückfallen: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
Auch in meiner Feminist Motherhood Community findest du Raum, solche Ambivalenzen zu reflektieren – ohne Bewertung, dafür mit strukturellem Blick und gegenseitiger Unterstützung: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/
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#178 Das Nagging Wife Phänomen und warum es ein Alarmsignal für "unequal" Care ist
2026/02/10
Die „Nagging Wife“ – ein Begriff, den viele Frauen fürchten und viele Männer kennen.
Doch was, wenn dieses vermeintliche Nörgeln gar kein Persönlichkeitsmerkmal ist, sondern ein Symptom für ein strukturelles Problem?
In dieser Folge ordne ich das sogenannte Nagging-Wife-Phänomen systemisch und feministisch ein. Ich spreche darüber, warum dieser Begriff zutiefst misogyn ist, was er mit Mental und Emotional Load zu tun hat – und warum Frauen oft nur deshalb „nörgeln“, weil sie zu viel Verantwortung alleine tragen.
Du erfährst, warum Erinnern kein Machtspiel ist, sondern ein Versuch, Verantwortung zu teilen, welche patriarchalen Rollenbilder diese Dynamik nähren und wie Paare gemeinsam aus diesem Kreislauf aussteigen können.
Eine Folge für alle, die sich entlasten wollen – ohne Schuldzuweisungen, dafür mit Klarheit, Mitgefühl und konkreten Perspektiven für mehr Equal Care.
Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen und Themen:
- Warum der Begriff „Nagging Wife“ Frauen abwertet und Care-Arbeit unsichtbar macht
- Wieso Nörgeln kein Charakterzug, sondern ein Symptom von ungleicher Verantwortung ist
- Wie Mental und Emotional Load diese Beziehungsdynamik antreiben
- Welche Rollenbilder Mütter und Väter (oft unbewusst) unter Druck setzen
- Warum das Erinnern an To Dos ein Versuch von Fairness ist – und kein Kontrollbedürfnis
- Welche typischen Glaubenssätze bei Müttern und Vätern aufeinandertreffen
- Warum eine gleichberechtigte Elternschaft das „Nagging“ überflüssig macht
🎧 Weiterführende Hinweise aus der Folge:
Infos zu Paarberatungen: https://www.hannadrechsler.de/coaching-fuer-paare/
Warteliste zum Eltern als Team Onlinekurs (nächster Start im September): https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
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#177 Zwischen Stillen, Selbstständigkeit und Freiheit – ein Equal Care Erfahrungsbericht mit Ronja Ebeling
2026/01/27
Wie kann gleichberechtigte Elternschaft aussehen, wenn ein Elternteil selbstständig ist, der andere angestellt arbeitet und ein Baby mitten in diese Lebensrealität hineingeboren wird? Welche Entscheidungen braucht es früh und welche entwickeln sich erst im Alltag?
In dieser Folge spreche ich mit Ronja Ebeling über ihre ersten Monate als Mutter. Ronja teilt offen, wie sie und ihr Mann Elternzeit, Erwerbsarbeit und Care-Arbeit aufgeteilt haben, warum ihr Partner den Großteil der Elternzeit übernommen hat und was Stillen, Selbstständigkeit und Freiheit in dieser Phase konkret bedeuten. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht über Privilegien, Grenzen, körperliche Realitäten und die Frage, wie Elternschaft zu den eigenen Bedürfnissen passen kann.
Du bekommst Impulse zu folgenden Themen:
- Warum Equal Care für selbstständige Mütter eine besondere Rolle spielt.
- Wie frühe Entscheidungen über Elternzeit Sicherheit schaffen können.
- Wie sich Rollen und Zuständigkeiten Schritt für Schritt entwickeln.
- Warum Gleichzeitigkeit von Nähe, Vermissen und Freiheit normal ist.
- Wie Elternschaft gelingen kann, ohne sich selbst zu verlieren.
Mehr zu Ronja Ebeling und ihrer Arbeit findest du auf ihrer Homepage https://www.ronja-ebeling.de/ und auf ihrem Instagram Kanal https://www.instagram.com/ronny.ebeling/
Buchempfehlung aus der Folge:
Lieselotte Ahnert - Auf die Väter kommt es an: https://www.ullstein.de/werke/auf-die-vaeter-kommt-es-an/hardcover/9783550202094
Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Paare, die sich früh mit gleichberechtigter Elternschaft, Vaterschaft und Rollenbildern auseinander setzen möchten.
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#176 Equal Care im echten Leben – gemeinsamer Rückblick mit meinen Mann auf zehn Jahre 50:50
2026/01/13
Wie verändert gleichberechtigte Elternschaft eine Beziehung über viele Jahre hinweg? Was bleibt herausfordernd, auch wenn die Strukturen längst stehen? Und was würden wir unserem früheren Ich heute sagen, nach fast zehn Jahren gelebtem Equal Care Modell?
In dieser Folge spreche ich mit meinem Mann Martin über unsere Erfahrungen mit gleichberechtigter Elternschaft. Wir blicken zurück auf unseren gemeinsamen Weg, sprechen über Prägungen, Zweifel, Lernprozesse und darüber, warum Equal Care kein Zustand ist, den man einmal erreicht, sondern ein fortlaufender Prozess. Ein Gespräch über Verantwortung, Verbindung und darüber, was es wirklich bedeutet, Care-Arbeit gemeinsam zu tragen.
Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen:
- Was wir unserem früheren Ich nach zehn Jahren Equal Care mitgeben würden.
- Warum klare Strukturen am Anfang wichtig sind und wie sie später entlasten.
- Welche Themen auch nach vielen Jahren gleichberechtigter Elternschaft bleiben.
- Wie Paare mit Prägungen, Anerkennung und Gegenwind aus dem Umfeld umgehen können.
- Warum Care-Arbeit nicht das Hindernis für ein gutes Leben ist, sondern ein Teil davon.
Viele der Themen aus dieser Folge zeigen sich dort, wo Eltern Verantwortung, Care-Arbeit und Bedürfnisse gemeinsam aushandeln müssen.
Wenn ihr euch dabei mehr Klarheit, fairere Aufteilung und spürbare Entlastung wünscht, unterstützt euch mein “Eltern als Team” Online-Kurs dabei. Der Kurs startet am 20. Januar wieder. Alle Infos findet ihr hier:
https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
Folgen, über die wir gesprochen haben:
#169: Was wäre, wenn du die Erste bist? Eine Einladung, als Mutter neue Wege zu gehen: https://www.hannadrechsler.de/169-was-waere-wenn-du-die-erste-bist-eine-einladung-als-mutter-neue-wege-zu-gehen/
#118 Schwangerschaft ist Carearbeit – Gespräch mit meinem Mann: https://www.hannadrechsler.de/118-schwangerschaft-ist-carearbeit-gespraech-mit-meinem-mann/
Feminist Motherhood Community: Wenn du dir Austausch mit anderen Müttern wünschst, die Care-Arbeit, Gleichberechtigung und Elternschaft feministisch reflektieren, findest du in der Feminist Motherhood Community einen geschützten Raum für ehrliche Fragen, gemeinsames Nachdenken und gegenseitige Unterstützung: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/
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#175 Bedürfnisse, Vereinbarkeit und was Familie leichter macht - Interview mit Nora Imlau
2025/12/19
Elternschaft fühlt sich heute für viele gleichzeitig erfüllend und überwältigend an. Zwischen emotionaler Präsenz, fairer Verteilung von Care-Arbeit, beruflichen Anforderungen und dem Anspruch, alles möglichst reflektiert zu gestalten, geraten viele Familien unter Druck. Denn das Verständnis von Elternschaft hat sich verändert, ohne dass die Strukturen mitgewachsen sind.
In dieser Folge spreche ich mit Nora Imlau, Bestseller-Autorin, Journalistin und bald fünffacher Mutter, über diese Spannungsfelder moderner Elternschaft. Wir schauen darauf, warum die Ansprüche an Eltern so hoch sind, weshalb Bedürfnisorientierung oft missverstanden wird und wie Erschöpfung entsteht, wenn Eltern dauerhaft im Funktionsmodus bleiben.
Du bekommst Impulse dazu:
- Wie Bedürfnisorientierung im Alltag entlasten kann, statt zusätzlichen Druck zu erzeugen.
- Warum es nicht darum geht, alle Bedürfnisse ständig zu erfüllen,
- Wie Eltern mit begrenzter Energie gute Entscheidungen treffen können, ohne perfekt sein zu müssen.
- Warum gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung im Elternteam so viel Stabilität schaffen.
Mehr zu Nora Imlau und ihrer Arbeit findest du auf ihrer Homepage: https://www.nora-imlau.de/ und auf Instagram: https://www.instagram.com/noraimlau/
Besonders ihre letzten beiden Bücher lege ich dir sehr ans Herz:
Bindung ohne Burnout: https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/52042-bindung-ohne-burnout.html
Was Familie leichter macht: https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/56406-was-familie-leichter-macht.html
Viele der Themen aus dieser Folge tauchen im Alltag vor allem dort auf, wo Verantwortung, Bedürfnisse und Care-Arbeit miteinander verhandelt werden müssen.
Wenn ihr euch dabei mehr Klarheit, fairere Aufteilung und Entlastung wünscht, dann ist mein Eltern als Team Online-Kurs eine gute Unterstützung.
Der Kurs startet am 20. Januar wieder. Alle Infos und die Warteliste findet ihr hier: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
Hat dir die Folge gefallen oder hast du Themenwünsche oder Fragen? Melde dich gerne per E-Mail an [email protected] oder schreibe mir auf Instagram unter @hanna.drechsler.coaching
Mehr zu meinen Coaching-Angeboten findest du auf meiner Website: https://www.hannadrechsler.de/
#174 “Gleichberechtigte Elternschaft geht gar nicht!” – 3 Equal Care Mythen
2025/12/09
Gleichberechtigung im Familienalltag scheitert nicht an fehlendem Willen – sondern oft an falschen Vorstellungen davon, wie sie aussieht. Viele Paare wollen Care-Arbeit fair teilen, merken aber schnell: Zwischen Ideal und gelebtem Alltag liegen alte Mythen, unausgesprochene Erwartungen und strukturelle Stolpersteine.
In dieser Folge spreche ich über drei dieser Mythen, die mir in meiner Arbeit immer wieder begegnen:
- Warum fifty-fifty kein Garant für Fairness ist.
- Warum es gefährlich ist zu glauben, dass Equal Care gar nicht möglich sei.
- Und warum Gleichberechtigung nicht einfach von allein passiert – auch wenn wir es uns wünschen.
Du erhältst Impulse dazu:
- Warum „fifty-fifty“ oft mehr Frust als Fairness bringt.
- Was der Mythos vom „Mutterinstinkt“ mit patriarchalen Strukturen zu tun hat.
- Wieso Gleichberechtigung kein Selbstläufer ist – und was ihr tun könnt, um sie bewusst zu gestalten.
- Wie ihr rauskommt aus alten Mustern und euer Elternsein wirklich als Team lebt.
Wenn du beim Hören merkst: Ja, genau das ist unser Thema – wir wollen raus aus alten Mustern und rein in ein echtes Teamgefühl, dann ist mein "Eltern als Team" Onlinekurs genau das Richtige für euch. Der Kurs unterstützt euch, Verantwortung wirklich fair zu verteilen, Kommunikation zu stärken und Strukturen zu schaffen, die euch im Alltag entlasten – nicht zusätzlich stressen.
Der Kurs startet wieder am 20. Januar – trag dich jetzt auf die Warteliste ein und erfahre als Erste*r, sobald die Anmeldung öffnet: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
Hat dir die Folge gefallen oder hast du Themenwünsche oder Fragen? Melde dich gerne per E-Mail an [email protected] oder schreibe mir auf Instagram unter @hanna.drechsler.coaching
Mehr zu meinen Coaching-Angeboten findest du auf meiner Website: https://www.hannadrechsler.de/
#173 Wertschätzung als Basis von Equal Care: kleine Gesten, große Wirkung
2025/11/25
Wertschätzung ist die Sprache der Gleichberechtigung. Sie zeigt sich nicht in großen Liebeserklärungen, sondern in kleinen Gesten, die im Alltag so leicht untergehen.
In dieser Folge geht es darum, wie ihr euch als Eltern wieder bewusster seht. Warum Wertschätzung nicht „nice to have“ ist, sondern die Basis für stabile Beziehungen und die faire Verteilung von Carearbeit. Und warum das Gefühl, nicht gesehen zu werden, so oft gar nichts mit mangelnder Liebe zu tun hat, sondern mit Strukturen, Stress und der Art, wie unser Gehirn funktioniert.
Du erhältst Impulse dazu:
- Warum die Verbindung im Elternteam unter gesellschaftlichen Strukturen leidet.
- Wie der Negativitätsbias unsere Wahrnehmung verzerrt und was du dagegen tun kannst.
- Warum Wertschätzung kein romantischer Luxus ist, sondern essentielle Beziehungspflege.
- Eine kleine Übung, die sofort Nähe schafft.
-
Passend dazu habe ich dieses Jahr etwas Besonderes vorbereitet:
🎁 24 Days of Equal Care – mein Adventskalender mit 24 Audiotürchen für mehr Wertschätzung, Nähe und Verbindung im Dezember. https://www.hannadrechsler.de/24-days-of-equal-care/
Wenn ihr euch außerdem eine faire Aufteilung von Haus- und Care-Arbeit wünscht und konkrete Werkzeuge sucht: Mein Eltern als Team Onlinekurs startet im Januar wieder – komm jetzt auf die Warteliste und du bekommst weitere Infos: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
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#172 Zwischen Liebe und To-Do-Listen – Was verhindert Verbindung im Elternteam?
2025/11/11
Ihr liebt euch, ihr habt euch bewusst für ein gleichberechtigtes Familienleben entschieden – und trotzdem fühlt sich das Miteinander oft mehr nach „Familienprojekt“ als nach Partnerschaft an. Der Alltag läuft, alles funktioniert irgendwie, aber das, was euch eigentlich verbindet – Nähe, Teamgefühl, Leichtigkeit – ist auf der Strecke geblieben.
In dieser Folge spreche ich darüber, was echte Verbindung im Elternteam verhindert – und was ihr tun könnt, um wieder zueinander zu finden.
Ich zeige euch, welche Faktoren immer wieder zwischen euch stehen, wie ihr alte Dynamiken erkennt und wie ihr mit kleinen Gesten im Alltag wieder Nähe aufbaut.
Diese Folge eignet sich wunderbar, um sie gemeinsam oder getrennt zu hören – und danach ins Gespräch zu kommen.
Du erhältst Impulse dazu:
- Warum Paare, die sich eigentlich lieben, sich trotzdem entfremden.
- Wie fehlende Ausrichtung und Intention im Alltag zu Distanz führen.
- Wie unausgesprochene Rollenbilder Verbindung verhindern.
- Warum Wertschätzung im Alltag stärker wirkt als das große Paar-Wochenende.
- Was „falsche” Kommunikation mit eurer Beziehung macht.
- Warum Alleinzeiten kein Luxus sind, sondern Voraussetzung für Verbindung.
Verbindung passiert nicht einfach – sie entsteht, wenn wir uns bewusst füreinander entscheiden. Wenn wir den Autopiloten ausschalten, hinschauen, zuhören, und bereit sind, uns wirklich zu begegnen. Gleichberechtigung ist kein Projekt, das man abhakt – sie ist gelebte Beziehungspflege.
Passend dazu habe ich dieses Jahr etwas Besonderes vorbereitet:
🎁 24 Days of Equal Care – mein Adventskalender mit 24 Audiotürchen für mehr Wertschätzung, Nähe und Verbindung im Dezember.
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Wenn du mehr zum Thema möchtest:
Podcastfolgen:
#120 Drei Impulse für mehr Verbindung im Elternteam
https://open.spotify.com/episode/3LkmcrKu2nXKNUTied0dg8?si=52uADG9bSf-6I-TBWIEohw
#10 Eltern und Paar sein - 5 Tipps für die beziehungspflege https://open.spotify.com/episode/7AaJjhuWDxpJHGaVoy59uh?si=b63e808f507e4983
Bücher:
- Nils Pickerts Buch "LebenskomplizInnen": https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/47361-lebenskomplizinnen.html
- Patrica Cameratas Buch "Musterbruch": https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/51956-musterbruch.html
- Jo Lückes Buch "Für Sorge": https://www.droemer-knaur.de/buch/jo-luecke-fuer-sorge-9783426572535?srsltid=AfmBOopEHFAjFgoY-X_TciI8iKF-j3t16AFzsiIn7hZoXC-FRbvxkeJO
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