
Werben im Podcast: Talk mit K - der Talk-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger
Dieser Podcast hat
253 Episoden
Sprache
GermanExplizit
Nein
Erstellt am
2019/11/21
Neueste Episode
2026/10/15
Durchschnittsdauer
61 min.
Veröffentlichungsintervall
22 Tage
Beschreibung
Im Podcast „Talk mit K“ interviewt Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin des „Kölner Stadt-Anzeiger“ jede Woche höchst unterschiedliche Menschen aus Köln, Männer wie Frauen. Manche von ihnen sind prominent, andere in der Öffentlichkeit weniger bekannt: Interessant aber sind sie alle. In dem Gesprächs-Podcast geht es um Kunst, Kultur, Gastronomie, Wissenschaft, Philosophie und Sport. Und natürlich geht es immer auch um die wichtigste Stadt der Welt: Köln. All unsere Podcasts finden Sie unter ksta.de/podcast Das ganze Angebot von KStA PLUS jetzt kennenlernen: ksta.de/pluspodcast
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Wie geht man mit Schicksalsschlägen um, Lena Kupke? Die Autorin im Gespräch
2026/10/15
Lena Kupkes erster Roman „Pause“ hat es bis in die Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Die Comedienne und Autorin, die sich inzwischen ganz aufs Schreiben konzentriert, erzählt darin von der 36 Jahre alten Hannah, die nach einem Zusammenbruch zu ihren Eltern zurückkehrt. Im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ spricht Kupke mit Anne Burgmer über ihren Weg zur Bestsellerautorin und darüber, warum es manchmal einfach Zeit braucht, um Schicksalsschläge zu verarbeiten.
In „Pause“ geht es um Familiendynamiken, unterschiedliche Generationen und die Frage, wie wir Liebe zeigen. Hannah möchte über alles sprechen, ihre Eltern gehen mit schwierigen Situationen lieber pragmatisch um. Kupke erklärt, warum unerfüllte Erwartungen nicht automatisch bedeuten, dass man jemandem nicht wichtig ist. Gleichzeitig sei es entscheidend, Menschen in schweren Zeiten nicht allein zu lassen, nur weil man nicht weiß, was man sagen soll. Eine wichtige Botschaft ihres Romans lautet: „Du weißt nicht, wie stark du bist, bis du stark sein musst.“ Kupke möchte damit vor allem Frauen Mut machen. Nicht jede schwierige Lebensphase müsse sofort als Depression oder Burn-out eingeordnet werden. Manchmal brauche es schlicht Zeit, um Erlebtes zu verarbeiten, statt möglichst schnell wieder funktionieren zu müssen.
Wie wichtig es ist, über schmerzhafte Erfahrungen zu sprechen, weiß Kupke auch aus eigener Erfahrung. Sie hat öffentlich über ihre Fehlgeburten gesprochen und das Thema auf der Comedy-Bühne aufgegriffen. Das Tabu führe häufig dazu, dass Betroffene sich isoliert und allein fühlten. Die Reaktionen auf ihren Auftritt hätten ihr gezeigt, wie tröstlich es sein kann, zu merken, dass andere Ähnliches erlebt haben. Im Gespräch geht es außerdem um Frauen in der Comedy-Branche, den Einfluss von Social Media und Kupkes Erfahrungen zwischen Großstadt und Land.
Wie spricht man am besten über Liebe, Glück und Tod, Mona Ameziane und Christine Westermann?
2026/10/01
Liebe, Tod, Glück und Glaube: Es sind die ganz großen Themen, denen sich Mona Ameziane und Christine Westermann in ihrem ersten gemeinsamen Buch "Wann wusstest du, dass es gut wird" (Kiepenheuer & Witsch) widmen. Entstanden ist ein Buch, das vom Austausch lebt – und von den unterschiedlichen Perspektiven zweier Frauen, die 45 Jahre trennen.
Im Gespräch mit Anne Burgmer in „Talk mit K“ erzählen Ameziane und Westermann, die zusammen den erfolgreichen Bücherpodcast "Zwei Seiten machen", warum sie für ihre Gespräche besondere Orte gesucht haben. Sie trafen sich unter anderem im Planetarium in Nippes, in einem Kino in Sülz und im Rhein-Energie-Stadion.
Es geht um Nähe und persönliche Grenzen, um unterschiedliche Arten zu lieben und zu arbeiten – und darum, wie Begegnung auf Augenhöhe trotz des Altersunterschieds gelingt. Ein Gespräch über Offenheit, Verlust und darüber, was entstehen kann, wenn man sich Zeit füreinander nimmt.
Wie führt man ein 160 Jahre altes Traditionsunternehmen in die Zukunft, Katharina Krüger?
2026/05/29
Die Deutz AG – 1864 gegründet, heute weltweit führend in Antriebs- und Energiesystemen. Und mittendrin: Katharina Krüger, 39, die zum 1. Juni 2026 als CTO in den Vorstand einzieht. Ihr Projekt: „Next Deutz". Sie liebt Motoren, ist selbst Autorennen gefahren – und ist Mutter von 6-jährigen Zwillingen.
In dieser Folge „Talk mit K“, die in Kooperation mit der Deutz AG entstanden ist, erzählt sie, wie sie die Belegschaft durch den Wandel mitnimmt, warum Deutz sich für sie wie eine Familie anfühlt – und warum sie Gänsehaut bekommt, wenn ein Motor anspringt.
Warum ist es höchste Zeit für Tacheles, Nicole Staudinger?
2026/04/02
In dieser Folge "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" spricht Podcast-Host Sarah Brasack mit der Bestseller-Autorin und Kommunikationstrainerin Nicole Staudinger, die mit ihrem neuen Buch "Time for Tacheles" ein Plädoyer für eine klare, respektvolle Streitkultur verfasst hat. Staudinger erzählt, warum sie sich eigentlich wünschte, dieses Buch nicht schreiben zu müssen – und weshalb sie es gerade deshalb für dringend nötig hält. Als Trainerin erlebt sie seit Jahren, wie der Ton im Alltag rauer wird, wie Unternehmen Diversity-Programme wieder einkassieren und wie gesellschaftliche Gräben, die während der Pandemie entstanden sind, nicht mehr schließen. Ihr Buch sei die Konsequenz eines wachsenden Unbehagens darüber, dass progressive Errungenschaften plötzlich fragil wirken und sich alte Machtmuster bemerkbar machen.
Ein Erlebnis bei einer Preisverleihung wurde für sie zum Auslöser: Eine junge Moderatorin will einem älteren Sponsor das Mikro reichen, doch der sagt vor Publikum: „Das kannst du schön festhalten.“ Niemand reagiert. Für Staudinger war das ein Moment, der zeigte, wie schnell Respekt verrutscht – und wie wichtig es ist, die eigene Stimme zu benutzen. Tacheles reden heißt für sie jedoch nicht, andere bloßzustellen. Sondern mit innerer Klarheit und präzisen Fragen Grenzen zu setzen, ohne unnötig zu verletzen.
Im Gespräch erklärt sie, warum wir nur dann gut und wirkungsvoll reden können, wenn wir wissen, wer wir sind und wofür wir stehen. Ein stabiles Selbstverständnis sei die Grundlage für jede Form von Klartext – ob im Meeting, in der Familie oder in der Schlange an der Supermarktkasse. Viele Frauen, sagt sie, seien großartig darin, zu vermitteln und anzupacken, aber weniger geübt darin, den eigenen Anspruch zu formulieren oder sich nicht reflexhaft zu rechtfertigen. Wie sehr Sprache von Selbstbild und Sozialisation geprägt ist, zeigt sie an alltäglichen Beispielen, die viele sofort erkennen: Die Frau, die als Erste zur Küchenrolle springt, die Ärztin, die jahrelang auf dem kleinen Hocker sitzt, während der Kollege den Chefsessel hat – oder die Kassiererin, die im Stress ihre Geduld verliert.
Staudinger spricht auch über Macht, ein Wort, das bei vielen Frauen Unbehagen auslöst. Sie definiert es neu als Wirksamkeit: die Fähigkeit, Situationen zu beeinflussen, Missstände nicht schweigend hinzunehmen und im richtigen Moment Haltung zu zeigen. Das müssen keine großen Gesten sein; oft reiche schon ein Satz, der etwas verschiebt. Und sie erzählt, warum Empörung alleine nicht weiterhilft. Wut könne politisch wirksam werden, wie zuletzt die Bewegung rund um Colleen Fernandes gezeigt habe, aber reines sich-Aufregen führe nur in die Sackgasse. Staudingers Appell: Wir dürfen nicht warten, bis andere die Dinge geraderücken. Wer schweigt, überlässt das Spielfeld den Falschen.
Kann René Wagner den 1. FC Köln vor einem erneuten Abstieg bewahren, Lars Werner? Der FC-Reporter im Gespräch
2026/03/26
Beim 1. FC Köln ist wieder einmal alles in Bewegung: Nach dem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach hat sich der Verein von Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. In „Talk mit K“ spricht Anne Burgmer mit FC-Reporter Lars Werner darüber, warum dieser Schritt aus Sicht des Vereins kaum noch zu vermeiden war. Neben der schwachen Bilanz mit nur zwei Siegen in 18 Spielen geht es auch um die Frage, warum aus der anfänglichen Aufbruchstimmung unter Kwasniok schleichend eine Krise wurde.
Außerdem analysiert der FC-Experte, ob der neue Cheftrainer mit seiner eher ruhigen und klaren Art die Wende schaffen kann. Werner erklärt, was ein Trainerwechsel in dieser Saisonphase überhaupt noch bewirken kann, warum die Fans für den FC zum entscheidenden Faktor werden könnten und weshalb er trotz aller Unruhe weiter an den Klassenerhalt glaubt.
Warum ist unser Gesundheitssystem ungerecht, Mertcan Usluer? Der Gynäkologe und Influencer im Gespräch
2026/03/19
Arzt, Aktivist, Influencer – und für viele besser bekannt als "Gynäkollege" Dr. Mertci: In dieser Folge von "Talk mit K" ist Mertcan Usluer zu Gast. Auf Instagram erreicht er mit seinen Aufklärungsvideos hunderttausende Menschen, spricht über Gynäkologie, gesellschaftliche Ungleichheiten und darüber, warum Medizin alles andere als neutral ist. Er klärt niedrigschwellig auf, übersetzt komplexe medizinische und gesellschaftliche Themen verständlich – und erreicht damit Menschen, die sonst vielleicht nie mit diesen Themen in Berührung kommen würden. Gleichzeitig ist das Internet für ihn auch ein Schutzraum: ein Ort, an dem er Missstände ansprechen kann, ohne sich im Klinikalltag permanent angreifbar zu machen.
Unser Gesundheitssystem sei noch immer stark auf den männlichen Standardkörper ausgerichtet, sagt der promovierte Mediziner im Gespräch mit Anne Burgmer. Die Folge? Krankheiten werden bei Frauen oft später oder gar nicht erkannt – mit teilweise lebensbedrohlichen Konsequenzen.Usluer will deshalb nicht nur medizinisches Wissen vermitteln. Es geht ihm um Machtstrukturen, um gesellschaftliche Prägungen – und um die Frage, wer in der Medizin überhaupt gesehen wird. Er erklärt, warum Diagnosen, Leitlinien und sogar technische Geräte bis heute von rassistischen und patriarchalen Strukturen beeinflusst sind. Und warum das dazu führt, dass manche Menschen schlechter behandelt werden als andere – oft, ohne dass es den Behandelnden bewusst ist.
Gleichzeitig erzählt er sehr persönlich von seinem eigenen Weg: vom Traum, Basketballprofi zu werden, über das Medizinstudium bis hin zu Erfahrungen mit Rassismus im Klinikalltag. Er spricht über Mobbing, über 24-Stunden-Dienste und über einen Punkt, an dem es nicht mehr ging – bis hin zum Burnout. Und darüber, warum er sich entschieden hat, das System nicht einfach hinzunehmen, sondern öffentlich darüber zu sprechen.
Was macht Dir in diesen Zeiten Hoffnung, Jojo Berger? Der Sänger von Querbeat im Gespräch
2026/03/12
Die Kölner Band Querbeat spielt im Juni 2027 im Rheinenergie-Stadion in Müngersdorf. Im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" erzählt Querbeat-Sänger Jojo Berger, welche Pläne die Band fürs Stadion hat und wie er angesichts der Größenordnung von 42.000 Zuschauern über das finanzielle Risiko nachdenkt. "Wir gehen da sehr mit dem Kölner Motto, dass es am Ende schon immer gut ausgeht." Außerdem geht es im Gespräch darum, warum Querbeat ihr "Randale und Hurra"-Festival in der Bonner Rheinaue nicht mehr veranstalten und worauf sich Fans in diesem Jahr stattdessen freuen können. Außerdem geht es um das, was ihm Hoffnung macht in diesen Krisenzeiten. "Wir sind ja hier sehr, sehr privilegiert, vor allem in dieser Stadt", sagt Berger im Gespräch mit Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin des Kölner Stadt-Anzeiger. In Köln leben wir in der Sahnetorte Deutschlands, habe ihm der iranischstämmige Taxifahrer auf dem Weg ins Podcast-Studio erzählt. "Wenn jemand in Köln als Mensch mit migrantischem Hintergrund so etwas sagt und sich so wohl fühlt hier, finde ich das auch einen total schönen Moment."
Warum wird das Genre Musical in Deutschland von vielen belächelt, Vera Bolten? Die Sängerin im Gespräch.
2026/03/05
Musicaldarstellerin Vera Bolten stand schon auf vielen Bühnen in Köln und ganz Deutschland. Für die Hauptrolle in "We will rock you" zog sie vor mehr als 20 Jahren nach Köln. Im Podcast "Talk mit K" spricht sie mit Anne Burgmer über ihre Ausbildung und die Herausforderungen ihres Berufs. Dass das Genre Musical in Deutschland von vielen belächelt wird, ärgert die Sängerin.
Aktuell ist sie im Erfolgsmusical „Himmel und Kölle“ im Volkstheater zu sehen. Im Podcast erzählt sie, was die Produktion ausmacht, wie sich der Theateralltag anfühlt, warum es über Köln so viel zu sagen gibt und was es bedeutet, eine Rolle über viele Vorstellungen hinweg lebendig zu halten.
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Vera Bolten spricht über ihr neues Musical-Projekt „Die Weiße Rose“ und darüber, warum sie diese Geschichte mit ihrem Mann Alex Melcher unbedingt auf die Bühne bringen wollte. Im Sommer gibt es das Musical im Rahmen des Sommerfestivals in der Kölner Philharmonie zu sehen.
Wie übersteht man diesen harten Winter in der Ukraine, Vassili Golod? Der ARD-Korrespondent im Gespräch.
2026/02/11
Am 24. Februar jährt sich der Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zum vierten Mal. Die Ukraine erlebt gerade einen Winter, der als der härteste seit Beginn des Kriegs beschrieben wird: weil er besonders kalt ist und Russland gnadenlos und ganz gezielt Angriffe auf die Energie- und Wärme-Infrastruktur von Städten und Regionen fährt. Hunderttausende Menschen müssen bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad in der Ukraine überleben und haben zeitweise keinen Strom. Vassili Golod, der Ukraine-Korrespondent der ARD, spricht im Podcast "Talk mit K" „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die aktuelle Lage in der Ukraine. Er ist vor wenigen Tagen erst von Kiew nach Köln gereist, wo er lebt und arbeitet, wenn er nicht gerade aus der Ukraine berichtet. Im Gespräch mit Moderatorin Sarah Brasack erzählt er, worunter die Menschen am meisten leiden und warum sie Leben trotzdem versuchen, noch viel abzutrotzen. Er spricht darüber, welche Waffen die Ukraine derzeit am häufigsten braucht und wie er die seit Monaten stattfindenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine erlebt.
Welche Lieder muss man in dieser Session unbedingt kennen, Stefan Knittler?
2026/02/05
Der Kölner Musiker, Texter und Sänger Stefan Knittler spricht im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die neuen Hits der Session. Knittler ist nicht nur einer der Moderatoren der „Loss mer singe“-Tour, sondern auch der Komponist der Hymne „Kumm loss mer singe“, die zu jedem „Loss mer singe“-Abend gehört. Im Podcast geht es darum, was den Überhit der Session, die „Karnevalsmaus“ der Band Druckluft ausmacht, dass es in diesem Jahr die großen Namen wie Brings, Bläck Fööss und die Räuber schwer haben und die Frage, ob der kölsche Karneval zunehmend auch von Ballermann-Songs geprägt wird.
Knittler erzählt von der „Loss mer singe“-Tour, die trotz kurzer Session rund 70 Mal in verschiedenen Kneipen und Lokalen gastiert hat – inklusive Auswärtsspielen in Berlin, München, Hamburg und erstmals auch in Stuttgart. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um Knittlers persönliche Geschichte: Viele kennen ihn als „Kumm loss mer singe“-Interpreten, aber seine Karriere begann als Schlagzeuger der englischsprachigen Band Bagdad Babies, die von 1988 bis 1992 eine treue Fangemeinde in Köln und Umgebung hatte. Nach der Auflösung der Band folgte eine lange Pause von der Bühne – erst nach über zehn Jahren kehrte Knittler zurück, diesmal als kölscher Liedermacher und Sänger. Wie kam es zu diesem Wandel?
Knittler erzählt von seiner Leidenschaft, Welthits ins Kölsche zu übersetzen und seinem Auftritt bei der diesjährigen Pripro mit der kölschen Version von „Heroes“ von David Bowie. Das Loss mer singe-Finale findet am Samstag, 7. Februar, in der Live Music Hall statt. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite von Loss mer singe. Der Eintritt ist frei.
Warum sind Sie als Stunksitzungspräsidentin nicht die Chefin, Biggi Wanninger?
2026/01/29
Biggi Wanninger ist Schauspielerin, Kabarettistin, Sängerin und seit 1999 Präsidentin der legendären Kölner Stunksitzung. Im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ spricht sie über die besondere Energie der Stunksitzung, die jedes Jahr ausverkauft ist und als Geheimtipp begann. Sie erklärt, warum die Stunker ein Kollektiv sind und wie alle gemeinsam entscheiden, was auf die Bühne kommt. Wanninger gibt Einblicke in den Alltag zwischen 50 Vorstellungen pro Session und dem besonderen Gemeinschaftsgefühl hinter den Kulissen. Biggi Wanninger erzählt von ihrer Kindheit in Balkhausen, ihren selbstgenähten Kostümen, ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau und ihrem Weg zur Schauspielerin und Kabarettistin. Außerdem erzählt die 70-Jährige im Gespräch mit Moderatorin Sarah Brasack, warum sie zwar gerne Sitzungspräsidentin ist, aber nie Chefin sein wollte und weshalb sie beim Rosenmontagszug lieber zum Fußvolk gehört als auf einem Wagen zu stehen.
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Wann ist eine Beziehung nicht mehr zu retten, Dagmar Kieselbach und Thomas Hallet? Die Paartherapeuten im Gespräch.
2026/01/22
Zu den Paartherapeuten Dagmar Kieselbach und Thomas Hallet kommen häufig Paare in die Beratung, die in einer großen Krise stecken. Obwohl jeder Mensch und somit auch jedes Problem individuell ist, gibt es Streitpunkte und Fragen, die sich in vielen Beziehungen ähneln. Ihre Erfahrungen aus ihrer täglichen Arbeit haben beide nun in dem Ratgeber „Should I Stay or Should I Go?“ zusammengetragen. Anhand von 20 Fragen geben sie praxisnahe und hilfreiche Tipps für alle, die ihre Beziehung besser verstehen und bewusst gestalten möchten: Wie gut funktionieren wir noch miteinander? Welche Erwartungen tragen wir in uns? Was hat sich verändert – und warum? Wie kann Verbindung wieder wachsen?
Im Gespräch mit Anne Burgmer erzählen sie in "Talk mit K", wie man festgefahrene Muster erkennt, wieder in einen lebendigen Austausch findet und die Beziehung neu belebt. Dabei betonen sie: Beziehungskrisen sind kein Scheitern – sondern oft ein Wendepunkt, an dem Entwicklung, Neubeginn und emotionales Wachstum möglich werden.
Was bringt ein Dry January - und was sollten wir alle über unsere Leber wissen?
2026/01/15
Die Leber ist eines unserer wichtigsten Organe und doch schenken wir ihr oft zu wenig Beachtung. Dabei spielen Lebererkrankungen in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle: Fettleber, Virushepatitis, Leberzirrhose. Im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" erklärt Professor Dr. Christoph Neumann-Haefelin von der Uniklinik Köln im Gespräch mit Host Sarah Brasack, wie diese Erkrankungen entstehen und wie man Warnsignale erkennt, obwohl die Leber oft lange still leidet, ohne Beschwerden zu verursachen. „Die Leber ist entscheidend dafür, ob der Mensch alt gesund wird“, sagt Neumann-Haefelin. Außerdem geht es um die Frage, wie sinnvoll ein Dry January ist. "Die Leber regeneriert sich schnell, solange noch keine schweren Schäden entstanden sind. Für viele Menschen ist dieser Monat eine gute Möglichkeit, den eigenen Alkoholkonsum zu reflektieren und zu merken, wie gut ihnen eine Pause tut", ist der Mediziner überzeugt.
Wie geht es den obdachlosen Menschen in diesem Kölner Winter, Malte Petrikat? Der Kältebus-Chef im Talk
2026/01/09
In Köln liegen die Temperaturen seit Wochen nachts am oder unter dem Gefrierpunkt - eine Temperatur, die lebensgefährlich ist, wenn man draußen übernachtet: Obdachlose Menschen sind in dieser Winterkälte sehr stark gefährdet. Malte Petrikat, Vorstandsvorsitzender des Vereins „Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner e.V.“, der Verein hinter dem Kölner Kältebus, spricht im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" mit Moderatorin Sarah Brasack über die Situation der wohnungslosen Menschen in Köln. Jede Nacht gehen bei der Hotline des Kältebusses in kalten Nächten zwischen 20 und 40 Anrufe ein, weil Kölnerinnen und Kölner wohnungslose Menschen melden, um die sie sich Sorgen machen. Petrikat spricht darüber, wie der Kältebus arbeitet, wie das Team aus Ehrenamtlern am Breslauer Platz Obdachlosen Essen, Kleidung, Schlafsäcke, Zelte und Zuwendung schenkt. Er erzählt, wie sich die Situation in den vergangenen Jahren verschärft hat, aus welchen Gründen die Menschen, die er durch seine Arbeit kennengelernt hat, obdachlos geworden sind und welche Schicksale ihm besonders nahegehen. Außerdem erklärt er, welche Spenden der Verein gebrauchen kann - und was er Menschen rät, die unsicher sind, wie sie Obdachlosen begegnen sollen, die offensichtlich Hilfe brauchen.
Wie lange kann Putin noch Krieg führen, Andrey Gurkov?
2025/12/18
Gibt es nach dem großen Ukraine-Gipfel am Montag in Berlin neue Hoffnung auf Frieden? Die Nachrichtenlage der vergangenen Tage und Wochen in Bezug auf Russland und die Ukraine ist einigermaßen unübersichtlich geworden für die meisten Menschen. In dieser Podcast-Folge spricht der Russland-Experte und Kölner Journalist Andrey Gurkov mit der Podcast-Moderatorin Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin des Kölner Stadt-Anzeiger, über die Situation der Menschen in der Ukraine und das Verhalten des russischen Aggressors Putin. Wie bewertet er den 28-Punkte-Plan der USA? Warum ist es so wichtig, dass die Europäer bei Verhandlungen nicht nur mit am Tisch sitzen, sondern diese sogar einberufen? Wie empfindlich treffen die ukrainischen Drohnen russische Städte und Energie-Infrastruktur? Und warum ist es so schwierig, die eingefrorenen russischen Milliarden, über die diese Woche entschieden werden soll, für einen späteren Aufbau der Ukraine zu verwenden?
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