
Werben im Podcast: Hendiatris
Dieser Podcast hat
59 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Hendiatris PodcastExplizit
Ja
Erstellt am
2019/11/27
Neueste Episode
2026/10/01
Durchschnittsdauer
77 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage
Beschreibung
Ein Thema. Drei Spiele. Ein Gewinner.
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Gothic (+ Remake) (Gothic-Trilogie)
2026/10/01
Wir haben wohl keine Folge so oft angeteasert wie diese. Ihr Lieben, es ist soweit. Wir stürzen uns endlich auf DEN Klassiker des deutschen Rollenspiels: Gothic! Manchmal ist Videospielentwicklung eben magisch. Zum Beispiel als eine Gruppe von Entwicklern, die bei anderen Studios keinen Erfolg hatten, mithilfe eines Comic-Verlags beschlossen, im Jahr 2001 das erste voll vertonte RPG Europas auf den Markt zu bringen. Vor allem in Deutschland, Polen, Österreich und Russland bedeutete dies die Erschaffung einer absoluten Legende. Das Ruhrpott-Studio Piranha Bytes hatte in den letzten Jahres seines Bestehens einige Probleme, aber einen Platz im Videospiel-Olymp hatte man sich bis dahin längst gesichert.
Heute steigen wir mit Jonas, der uns die nächsten drei Monate für die gesamte Gothic-Trilogie beehren wird, dort ein, wo alles begann. Mit dem Namenlosen Helden am Rande der magischen Barriere, welche die Strafkolonie in den Erzminen vom Rest der Insel Khorinis trennt. Heute interessiert uns nicht nur, wie sich das Originalspiel im Jahr 2026 präsentiert, sondern auch wie sich im Vergleich das jüngst erschienene Remake von Alkimia Interactive schlägt und tauschen uns über dessen Stärken und Schwächen aus.
Wie immer freuen wir uns über eure Rückmeldungen, um den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ihr erreicht uns per Mail an [email protected].
Ein Review bei eurer Podcast Plattform, ein Like oder Kommentar bei YouTube oder vor allem (!), wenn ihr HENDIATRIS weiterempfehlt; das wäre richtig klasse!
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Jonas Kuck
Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube.
Der Beitrag Folge 16 – Gothic (+Remake) (Gothic-Trilogie) erschien zuerst auf Hendiatris.
Appetizer: Pokémon Feuerrot, Big Walk und The Blood of Dawnwalker
2026/09/15
Bevor wir uns mit Jonas, unserem finalen Gast des laufenden Podcast-Jahres, auf die monumentale Aufgabe werfen, Piranha Bytes legendäre Gothic-Reihe zu erkunden, wollen wir erstmal ein wenig warm werden. Und wenn wir niemand anderen als meinen geliebten Bruder bei HENDIATRIS begrüßen, dann kann auch ein Appetizer mal fast an seine Grenze von einer Stunde Laufzeit geraten. Allerdings gibt es neben Jonas prägenden Videospielen auch noch einiges mehr zu besprechen.
Auch wir spüren nämlich offensichtlich den Sog und müssen uns mal ein wenig über den anstehenden Videogame-Monolithen Grand Theft Auto VI unterhalten. Unser vorsichtiger Optimismus bezieht sich hierbei allerdings auf Parts des Spiels, die wohl nicht für alle im Vordergrund stehen werden: wird GTA VI die beste Dating Sim des Jahres?! Three boys can dream…Ansonsten ziehen Seb und ich ein kleines begeistertes Zwischenfazit zu unserem Big Walk Playthrough, während Jonas sich eher retro in die Welt von Pokémon Feuerrot und Blattgrün zurückfallen lässt. Ich muss zunächst ein paar eher verhaltene Worte zu STAR WARS: Zero Company loswerden. Allerdings gibt es darüber hinaus einen ganz kleinen Einblick in The Blood of Dawnwalker, zu dem ich noch nicht viel, aber dafür bisher nur Positives sagen kann. Ein einmaliges Open-World RPG mit großen Ambitionen und einer direkten Verbindung zu Gothic? Also, wenn das keine gute Überleitung ist, weiß ich auch nicht…
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Jonas Kuck
Der Beitrag Appetizer: Pokémon Feuerrot, Big Walk und The Blood of Dawnwalker erschien zuerst auf Hendiatris.
American McGee's Alice (Adaption)
2026/09/01
Was wenn Alice, aber tWiSTeD?! Nicht süß und unschuldig wie bei Disney. Nein, nein. Mit einer ordentlichen Ladung 2000er Emo/Gothic. Wake me up! I can’t wake up!! Wenn ihr versteht, was ich meine. Denn dann erhaltet ihr in Summe American McGee’s Alice. Basierend auf Lewis Carrolls Kinderbuch Alice’s Adventures in Wonderland aus dem Jahr 1865, das selbst bereits zumindest düstere Untertöne aufwies, bekamen wir eine Adaption aus dem Hause EA, die bis heute als Kultklassiker gehandelt wird. Nicht zuletzt vermutlich aufgrund des abgelehnten dritten Teils der Reihe, der nie das Licht der Videospielwelt erblicken sollte. Eine traumatisierte Alice kehrt nach dem Tod ihrer Eltern in einem Inferno, das sie mitzuverantworten hatte, nach Wunderland zurück und muss feststellen, dass nichts mehr ist, wie es mal war. Zumindest muss ich davon ausgehen, dass Lewis Carroll selbiges nicht in id Tech 3 gerendert hatte.
Mit Unterstützung unseres hochklassigen Gastes Dominik nähern wir uns der dunklen Fantasy-Interpretation einer der bekanntesten Figuren der Literaturgeschichte aus vielerlei Perspektiven. Ist der Soundtrack aus dissonantem Kinderspielzeug genial oder unhörbar? Hätte sich das finale Produkt deutlich mehr oder deutlich weniger wie Quake Arena anfühlen sollen? Warum zur Hölle reden wir eigentlich schon wieder über psychiatrische Institutionen? Und natürlich zum letzten Mal die allesentscheidende Frage unseres übergeordneten Themas: Wie gut funktioniert American McGee’s Alice als Adaption? Viel Spaß damit und wir hören uns in einem Monat wieder, wenn es heißt: “Iss ma’ ‘ne Wurst, Bruder!” (Gothic).
Wie immer freuen wir uns über eure Rückmeldungen, um den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ihr erreicht uns per Mail an [email protected].
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Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Dominik Budziak
Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube.
Der Beitrag Folge 15 – American McGee’s Alice (Adaption) erschien zuerst auf Hendiatris.
Appetizer: Mafia III, Children of Morta und The Incident at Galley House
2026/08/15
Dominik ist da und Dominik bringt viel mehr als NUR Wunderland. Unsere gemeinsame Folge rund um American McGee’s Alice erscheint in zwei Wochen am 01. September. Bis dahin reden wir über die prägenden Spiele, vor allem RPGs, aus der ludischen Vergangenheit unseres großartigen Gastes und finden dabei Überschneidungen und Wege fernab unseres gewöhnlichen Spielehorizonts.
Aber zunächst stellen wir wie immer die Frage, was uns spielerisch in den letzten Wochen sonst noch so bewegt hat. Dominiks Replay von Mafia III bewegt uns dazu, die gesamte Serie ein wenig in den Blick zu nehmen. Seb hingegen hat ein kleines Update zum Ende von Firewatch und einen ersten Eindruck von Children of Morta, während Niklas gemeinsam mit seinem Schwager tief in The Incident at Galley House abgetaucht ist, aber glücklicherweise es auf der anderen Seite wieder rausgeschafft hat.
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Dominik Budziak
Der Beitrag Appetizer: Mafia III, Children of Morta und The Incident at Galley House erschien zuerst auf Hendiatris.
Batman: Arkham Asylum (Adaption)
2026/08/01
Eine starke 92 auf Metacritic. Auftakt einer der legendärsten Trilogien der Videospielgeschichte. Eine der beliebtesten IPs des Planeten findet ihre ultimative Gaming-Umsetzung. So oder so ähnlich wird im Allgemeinen über Rocksteadys modernen (na ja, gerade noch so modernen) Klassiker Batman: Arkham Asylum gesprochen. Mit dem Spiel, über das im ersten Satz quasi immer gesagt wird, es “versetzt dich perfekt in die Rolle des Dark Knights”, konnten wir in unserer zweiten Folge zum Thema Adaption eigentlich also nichts falsch machen. Aber wie modern fühlt sich dieser mittlerweile auch schon fast 17 Jahre alte Klassiker tatsächlich noch an? Und wie spielt er sich als erster Teil mit der abgeschlossenen Trilogie im Rücken, die für den letzten Part bereits eine Konsolengeneration weitergesprungen war?
Mit unserer fabelhaften Gästin Yasmina betrachten wir heute Arkham Asylum vor dem Hintergrund einer breiteren Diskussion rund um den legendären Beschützer Gotham Citys. Angefangen mit dem allerersten Comic über die Animated Series, George Clooney in Brustnippelpanzer und Adam West als König des Klamauks bis hin zum Game Boy Spiel zu Tim Burtons Filmen und Christopher Nolans modernen Interpretationen hat die Fledermaus mehr Facetten, als wir in einer Folge abschließend besprechen könnten. Aber das hält uns nicht davon ab, es zu versuchen.
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Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Yasmina Giebeler
Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube.
Der Beitrag Folge 14 – Batman: Arkham Asylum (Adaption) erschien zuerst auf Hendiatris.
Appetizer - Twilight Princess, Star Fox und Firewatch
2026/07/15
Wir freuen uns sehr, für die kommende Folge zu Arkham Asylum Yasmina Giebeler als Gästin bei uns im Podcast begrüßen zu dürfen. Meine langjährige Ko-Op Gaming-Partnerin stellt sich und vor allem ihre Videospiel-Historie rund um Zelda, Monster Hunter und Skyrim heute im Appetizer bereits einmal vor. Als hätten wir mehr Ausreden gebraucht, mal wieder Elder Scrolls und Ocarina of Time zu thematisieren.Danach gehen wir wie immer der Frage nach, was uns in den letzten Wochen in der Spielewelt beschäftigt hat. Über Twilight Princess, was gerne als ein de facto Remake von Ocarina of Time gehandelt wird über Star Fox, das ein tatsächliches Remake von Star Fox 64 ist, landen wir schlussendlich bei Firewatch. Und Walking Simulators sind ja angeblich sowieso alle gleich. Oder? Außerdem gibt es als kleinen Bonus meine überblicksartige Auswertung von 007: First Light, das anfangs zu begeistern und schlussendlich ein wenig zu enttäuschen wusste. Viel Spaß beim Reinhören und bis zum nächsten Mal, wenn es dann endlich heißt: “I’m Batman!”.
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Yasmina Giebeler
Der Beitrag Appetizer – Twilight Princess, Star Fox und Firewatch erschien zuerst auf Hendiatris.
Spec Ops: The Line (Adaption)
2026/07/01
Spec Ops: The Line ist ohne Frage eines der meistdiskutierten Spiele der letzten zwanzig Jahre. Ob in zahllosen YouTube-Essays, Blog-Einträgen oder in Brendan Keoghs Buch Killing is Harmless, das Ost-Berliner Entwicklungsstudio Yager Development hat mit dem kontroversen 3rd-Person Shooter im Jahr 2012 einen wirkungsvollen wenn auch nicht unbedingt kommerziell erfolgreichen Klassiker geschaffen. Im Austausch mit unserem hervorragenden Gast Jörn Krebs und mithilfe der Korrespondenz von HENDIATRIS-Urgestein Tammo Löwe zeichnen wir den Einfluss nach und diskutieren unsere Perspektive auf dieses wichtige Stück Videospielgeschichte, das mittlerweile aufgrund von fehlenden Lizenzen bedauerlicherweise von den großen Plattformen verschwunden ist und droht, in Vergessenheit zu geraten. Fühlt euch also eingeladen, mit uns gemeinsam das Gespräch um den Titel am Laufen zu halten.
Wie immer freuen wir uns über eure Rückmeldungen, um den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ihr erreicht uns per Mail an [email protected].
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Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Jörn Krebs
Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube.
Der Beitrag Folge 13 – Spec Ops: The Line (Adaption) erschien zuerst auf Hendiatris.
Summer Game Fest 2026 (Spezial)
2026/06/24
Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Und ich empfehle euch für diese Spezialfolge ganz besonders, euch das anzugucken.
Ich kann es kaum fassen, aber ein Jahr ist vorbei. Im Juni ‘25 habe ich mich mit Michi aka AvaVII zusammengesetzt und eine Folge aufgenommen, in der wir uns über das Summer Game Fest des letzten Jahres ausgetauscht haben. Aber eigentlich wollten wir vor allem nach vier Jahren Pause die Rückkehr von HENDIATRIS ankündigen. Seitdem hat sich bei uns wieder viel verändert. Moritz hat sich verabschiedet und wir begrüßen stattdessen monatlich neue Gäst:innen in unserem Game Club. Einer davon war im März zur Tunic-Folge Paul Biegler. Und weil wir die Tradition eigentlich ganz hübsch finden und er sich dankenswerterweise erneut zur Verfügung gestellt hat, präsentieren wir euch heute unsere Spezial-Folge zum Summer Game Fest 2026.
Mit einer kuratierten Liste aus zwölf(-ish) Trailern bewaffnet, habe ich Reaktionen und Diskussionen aus Seb und Paul herausgekitzelt. Ein paar medium bis hotte Takes zu den einzelnen Konferenzen gibt es auch noch obendrauf. Also, wenn das Summer Game Fest bisher an euch vorbeigegangen ist, könnt ihr mit dieser Folge den Anschluss finden. Oder euch einfach unsere Meinung zu den größten Überraschungen, Skandalen und ein buntes Potpourri an vielversprechenden Games downloaden. Viel Spaß und wir hören uns in einer Woche, wenn unsere Folge zu Spec Ops: The Line am Mittwoch, den 01. Juli erscheint.
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Paul Biegler
Der Beitrag Spezial-Folge: Summer Game Fest 2026 erschien zuerst auf Hendiatris.
Appetizer - Call of Duty, Micro Macro Crime City und Titanium Court
2026/06/15
Momentan erleben wir viele Planänderungen und lassen uns davon gar nicht aus der Ruhe bringen. Eigentlich sollte heute unsere Spezial-Folge zum Summer Game Fest (SGF) 2026 erscheinen – ein besonderer Meilenstein, denn mit genau dieser Folge haben wir uns im letzten Jahr nach langer Pause bei HENDIATRIS zurückgemeldet. Dieses Mal bin ich allerdings krank geworden und ihr bekommt heute stattdessen den Appetizer, den wir mit unserem Gast Jörn vor der Folge zu Spec Ops: The Line bereits aufgenommen hatten. Das SGF Spezial gibt es dann etwas später am 24. Juni; genau eine Woche vor der neuen Folge am 01.07.Aber genug davon! Jetzt geht es erst einmal passenderweise darum, über Call of Duty und Military Shooter zu sprechen, um die Grundlage für das Spiel zu legen, das mit genau dem Genre umfassend brechen wollte, Spec Ops! Danach wird es ein wenig wohliger, wenn Seb von dem Tabletop Brettspiel Micro Macro berichtet, bei dem er sich mit seinen Töchtern um die Klärung der schnuckeligsten Verbrechen Crime Citys kümmert. Und anschließend ist sogar die Verwirrung verwirrt, wenn ich mich bemühe, den anderen das surreale 3-Gewinnt Spiel Titanium Court zu erklären. Viel Spaß damit und auf bald.
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Jörn Krebs
Der Beitrag Appetizer – Call of Duty, Micro Macro Crime City und Titanium Court erschien zuerst auf Hendiatris.
Child of Light (Magie)
2026/06/01
Als Child of Light 2014 rauskam, wirkte es wie ein prägnanter Vertreter einer erstarkenden Ästhetik. Ein paar Jahre nach der Genese des legendären Xbox Summer of Arcade wurde auch den großen Publishern klar: es muss nicht immer die ewige Jagd nach dem Fotorealismus sein. Das Publikum für ein stilisiertes 2D Abenteuer in malerischen Aquarellfarben existierte nicht nur – es war am Wachsen. Doch was vor mittlerweile 12 Jahren als frischer Wind von Ubisoft allgemein positiv aufgenommen wurde, muss der genaueren kritischen Betrachtung heutzutage nicht unbedingt standhalten. Mit unserer grandiosen Gästin Martha Telschow – “Seb, verpiss dich von meiner Tastatur; wir schreiben nicht sexy, smarte, humorvolle, bildhübsche Gästin, wie unprofessionell ist das denn?!?!?!” – finden wir ein Spiel vor, dass wenig explizit falsch macht, aber auch keine interessanten Risiken eingeht.
Im Vergleich mit der üppigen Vielfalt von tatsächlichen Indie-JRPGs wie Chained Echoes oder Sea of Stars ist es nicht einfach, die definierenden Stärken und Besonderheiten von Child of Light ausfindig zu machen. Außer vielleicht das Reimen. Und dazu haben wir… Meinungen. Wie immer freuen wir uns über eure Rückmeldungen, um den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ob per Mail an [email protected] oder im HENDIATRIS-Discord-Server, wir sind an euren Takes interessiert. Aber auch ein Follow auf Instagram, ein Review bei eurer Podcast Plattform, ein Like unter einem Post oder vor allem (!), wenn ihr HENDIATRIS weiterempfehlt; das wäre richtig klasse! Wenn ihr mit dem Game Club mitspielt, auf Instagram ein Foto/Screenshot von eurem Playthrough postet und hendiatrispod dabei taggt, könnt ihr außerdem was gewinnen. Wir verlosen unter allen Teilnehmenden einen Key für das nächste Spiel, das wir im Game Club unter die Lupe nehmen werden.
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Martha Telschow
Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube.
Der Beitrag Folge 12 – Child of Light (Magie) erschien zuerst auf Hendiatris.
Appetizer - Mario Kart, Manga und Alabaster Dawn
2026/05/25
Da wir den Aufnahmetermin diesen Monat ein paar Mal verschieben mussten, kommt der Appetizer etwas spät. Aber hey, dafür gab es in der Zwischenzeit ein Review für Mixtape (auf das ich sehr stolz bin übrigens!) und ihr müsst nicht lange auf die “richtige” Folge warten. Kommenden Montag ist unsere Diskussion zu Child of Light überall erhältlich.Bis dahin wärmen wir uns mit Gästin Martha auf. Wir besprechen Mario Kart und warum World vielleicht nicht in der Lage war, 8 Deluxe zu überbieten. Außerdem gehen wir anhand der neuen Manga-Obsession der Telschows der Frage nach, wie man mit fast vierzig ein Genre (wieder-)entdecken kann, bevor ich mich von dem Trailer zu Stranger Than Heaven ein bisschen zu sehr überzeugen lasse und erste Gedanken zur Early Access Version von Alabaster Dawn teile. Bis nächste Woche, genießt euren auslaufenden Mai!
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Martha Telschow
Der Beitrag Appetizer – Mario Kart, Manga und Alabaster Dawn erschien zuerst auf Hendiatris.
Mixtape und das leere Versprechen der Greatest Hits (Review)
2026/05/19
Ich höre gerne Musik und ich mag Alben. Ein tolles Album ist eine musikalische Reise, keine bloße Aneinanderreihung von Tracks. Rumours von Fleetwood Mac. Metallicas Black Album. Get Rich or Die Tryin’ von 50 Cent. Und natürlich folklore von Taylor Swift. Trotzdem verstehe ich natürlich den Reiz der Greatest Hits. “80er, 90er und das Beste von heute.” Aber bei dem Versuch, Musik so lange zu sieben, bis nur noch die Tracks übrig sind, auf die wir uns alle einigen können, nur das Beste vom Besten, nehmen wir notwendigerweise eine Reduktion vor. Wir entfernen den Kontext, den das Album liefert. Keine Reise ans Ziel. Ausschließlich Ziel.
Die Idee eines Mixtapes wiederum verspricht, sehr wohl Kontext zu liefern und zwar persönlichen. Der Soundtrack unserer Jugend; die Musik, die uns verbindet; die die gesammelten Erinnerungen unserer Jugend bündelt und in ein stringentes, bedeutungsvolles Narrativ webt. Was für ein wundervoller Gedanke.
Mixtape von Beethoven & Dinosaur hat genau diesen Spagat zwischen allgemeingültig und spezifisch für viele geschafft. Besonders bei der Mehrheit der Kritiker:innen ist der Titel voll gelandet, errung sogar für kurze Zeit den Platz des bestbewerteten Spiels des Jahres auf der Aggregatswebseite Open Critic. “Die quintessentielle Teenager Experience mit exquisitem Soundtrack und voller bedeutsamer Momente.”
Mich persönlich haben die gut drei Stunden mit Mixtape perplex zurückgelassen. Im Gegensatz zu vielen anderen Titeln, die für mich persönlich aus welchen Gründen auch immer nicht landen, habe ich große Schwierigkeiten, mir zu erklären, wie ausgerechnet dieses Spiel so viele überzeugen konnte. Das El Dorado des Walking Simulators, ein Spiel aus schönen Kulissen, deren hauchdünne Natur zu häufig zutage tritt, wenn ich auch nur vorsichtig hinter die glitzernden Fassaden blicke.
Mixtape ist eine Coming-of-Age Story, deren Charaktere eine Pastiche des Genres sind, welches ohnehin bereits eine Tendenz aufweist, mit – nennen wir es großzügig – starken Archetypen zu arbeiten. Das Ergebnis ist sowas wie ein mehrfach durch Google Translate geschickter Text, dessen Essenz irgendwo noch ersichtlich ist, aber in dem sämtliche Feinheiten verloren gegangen sind. Die erste Hälfte des Spiels soll uns das Trio um Rebell:innen Cassandra, Slater und vor allem unsere Protagonistin Stacey vorstellen. Stacey liebt Musik, müsst ihr wissen. Sie hat außerdem eine sehr hohe Meinung über ihre eigene Fähigkeit, den perfekten Song für jede Gelegenheit zu finden. Und wann könnte das wichtiger sein als am letzten Abend in ihrer verschlafenen Kleinstadt, an dem sie es mit dem perfekten Mixtape nochmal so richtig krachen lassen wollen? Denn schon am nächsten Morgen wollen Slater und Cassandra den gemeinsamen Road Trip und Stacey ihre Flucht nach New York, wo sie ihrer Passion für Musik-Kuration nachkommen will, in die Tat umsetzen.
So far, so Dazed and Confused. Oder Booksmart für die etwas Jüngeren. Mit einer Prise Ferris Bueller vielleicht. Und Charakterisierungen aus The Breakfast Club selbstverständlich. Der Punkt ist: es wird sich großzügig an Inspirationen bedient. Anders als die genannten Filme befinden wir uns aber eingangs kaum im Hier und Jetzt des Narrativs. Eine seltsame Entscheidung für meinen Geschmack.
Stattdessen laufen wir für die erste Hälfte des Spiels durch ein Jugendzimmer nach dem anderen und erinnern uns mithilfe von Fotos und anderen Memorabilia an wiederum frühere Erlebnisse unserer drei Charaktere, zu denen wir zu dem Zeitpunkt noch gar keine Gelegenheit hatten, eine Beziehung aufzubauen.
Staceys erster Kuss. Der nächtliche Einbruch im Dinopark. Aufnahmen in der Photo Booth. All das klingt auf dem Papier vage interessant, aber entbehrt jeglicher Substanz eben genau, weil wir die Charaktere noch nicht kennen. Nur die Hits, kein Kontext. Was Mixtape hier zur Schau stellt, spiegelt sich in dem Greatest Hits Ansatz des Soundtracks perfekt wider.
Wenn Ellie und Riley in der DLC zu The Last of Us zusammen in die Photo Booth gehen, dann tun sie das nach einem gemeinsamen Tag in einem verlassenen Einkaufszentrum. Wir waren dabei, als die beiden sich in der Buchhandlung furchtbare Dad Jokes vorgelesen haben. Wir haben erlebt, wie aufwändig und teils gefährlich es war, den Strom überhaupt anzuschalten, der für einige Attraktionen des Nachmittags vonnöten war. Wir konnten beobachten, wie die beiden sich auch romantisch immer näher gekommen sind. Davon leben die Spannung, die Nähe und die Wärme, die Ellie und Riley in eben jener Photo Booth ausstrahlen. Das Highlight entwickelt nur dann Bedeutung, wenn es einen Kontrast gibt. Ansonsten ist alles nur gleichermaßen grell.
Mixtape auf der anderen Seite präsentiert sich über weite Strecken durch die verzerrende Brille gleich doppelter Nostalgie. Während wir hoffentlich nostalgisch auf die gezeichneten Bilder einer nachempfindbaren Jugend blicken, schauen die Charaktere gleichermaßen nostalgisch auf die definierenden Momente ihrer gemeinsamen Zeit. Dabei entsteht zu selten das Gefühl, dabei zu sein, wenn tatsächlich Erinnerungen gemacht werden. Sondern nur wenn über die gemachten Erinnerungen reminisziert wird.
In der zweiten Hälfte zieht der Plot dann etwas an. Der letzte gemeinsame Abend fängt an, in den Vordergrund zu treten. Autoritären Eltern wird entgegengetreten. Partys werden gepartyd. Alkohol wird gesucht, gefunden und konsumiert. Konflikte schwelen auf und werden beigelegt. Arme werden in fahrenden Autos stehend gehoben. Wie in der einen Szene aus The Perks of Being a Wallflower mit einem bisschen mehr magischen Realismus, ihr wisst schon.
Das ist alles nicht der große Wurf, aber bietet wenigstens so etwas wie eine aktive Handlung. Dass die wohl als kathartischer Höhepunkt angedachte Konfrontationszene zwischen Cassandra und ihrem Arschloch-Cop-Vater ausgerechnet vor einer brennenden Holzhütte im Wald stattfindet, hat bei mir eher Bilder von den verheerenden Waldbränden in Kalifornien evoziert als cooles Teenager-Rebellentum, aber zugegebenermaßen behauptet Mixtape auch nie, in unserer Realität zu spielen. Es geht um eine Erhöhung des Erlebten, was mich persönlich nur noch weiter von dem Material distanziert hat.
Mechanisch zusammengehalten wird das Ganze von teils inspirierten, teils monotonen aber durchweg behäbigen und ungenauen Minispielen, die mich zwar hier und da zum Schmunzeln brachten, aber kein Gefühl von Wirksamkeit in der Welt aufkommen lassen.
Bliebe noch der Soundtrack. Nur die Hits, ich erwähnte es bereits. Wessen Hits bleibt für mich aber ein großes Fragezeichen. Vor allem die zeitliche Einordnung scheint mir schwierig bis unmöglich. Wahrscheinlich ist die Idee, einen zeitlosen Soundtrack anzubieten, der auf mich eher beliebig wirkt. Ein Gefühl, das erneut verstärkt, dass Mixtape keine Spezifität, schlimmer, keine Identität findet. Die gewählten Titel sind kaum in der Lage, tatsächlich eine zusammenhängende Ära zu definieren. Natürlich können Teenager auch ältere Songs hören, gerade wenn sie sich selbst als ausgewiesene Musik-Kennerinnen verstehen, aber wenn das titelgebende Mixtape sich hauptsächlich aus den 80ern und 90ern speist, Ausreißer in die 2000er und sogar 2010er Jahre aufweist sowie Oldies von 1971 einstreut, ergibt sich ein Bouquet aus 40 Jahren Musikgeschichte, das in dem Versuch, alle Jugenden zu erfassen, am Ende keine trifft.
Und so präsentiert sich Mixtape letztlich als eine merkwürdig einförmige Nostalgie-Pampe, die sich aus viel zu vielen leeren Kalorien zusammensetzt und schon fast vorbei ist, wenn die Handlung endlich ein wenig Fahrt aufnimmt. In dem Jahr, in dem Meredith Gran mit ihrem Meisterwerk Perfect Tides: Station to Station eindrucksvoll gezeigt hat, wie profund und erhellend der Blick in die Vergangenheit sein kann, wenn er nicht von mehreren Einheiten leerer Nostalgie übergossen wurde, kann ich Mixtape wirklich niemanden ans Herz legen. Macht lieber eure eigenen Erinnerungen.
Review: Niklas Kuck
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
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Fable (Magie)
2026/05/01
Noch dieses Jahr soll es soweit sein: das heiß erwartete Fable Reboot mittlerweile unter der kreativen Federführung von Playground Games wird wohl im Herbst 2026 und damit sechs Jahre nach der Ankündigung veröffentlicht werden. Der perfekte Zeitpunkt also, um in die Vergangenheit zu schauen und das Spiel unter die Lupe zu nehmen, mit der das beliebte Xbox-RPG seinen Anfang nahm. Fable, das ursprünglich für den Sega Dreamcast entwickelt werden sollte, fand mit Lionhead Studios unter der Leitung von Peter Molyneux bei Microsoft ein neues zu Hause und versprach die immersivste und reaktivste Welt, die es bis dahin in Videospielen gegeben haben sollte. Diese Vision war schon zur Zeit des ursprünglichen Releases im Jahr 2004 ein wenig ambitioniert, aber gute 20 Jahre später zeigen sich uns und unserem Gast Şahin Balur deutlich die Lücken dieses sehr speziellen Rollenspiels.
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Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
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Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Şahin Balur
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Appetizer - Breath of the Wild, Hades und Paranormasight
2026/04/21
Wer sagt denn, dass ein Appetizer kurz sein muss?! Außer Sebs Blick, als ich das fünfte Spiel unserer kleinen Vorfolge in den Ring geworfen habe. Aber wie dem auch sei: heute dürft ihr euch gemeinsam mit uns für Fable aufwärmen. Und zwar nicht nur mit unserem tollen Gast Şahin sondern auch mit viel Zelda, einer Prise Opus: Prism Break, einem Hauch The Messenger und natürlich insbesondere den Spielen, die ihr im Titel bereits gelesen habt. Also, guten Appetit, lasst es euch schmecken… und wenn es das tut, dann lasst natürlich gerne andere an der kleinen Snack-Mahlzeit teilhaben. Wir hören uns am 01. Mai wieder, wenn wir am Tag der Arbeit zum Schuften nach Albion in die Welt von Fable aufbrechen.
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Şahin Balur und Paul Biegler
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Tunic (Magie)
2026/04/01
Fünf Jahre nach der Ankündigung erschien Tunic von Designer Andrew Shouldice heiß antizipiert im Jahr 2022 und wurde kritisch wie allgemein sehr gut rezipiert. Vier Jahre später spielt das Zelda-inspirierte (fast) Solo-Projekt aber keine so große Rolle im Diskurs wie beispielsweise Outer Wilds oder FEZ (siehe HENDIATRIS-Folgen zu Lagerfeuer und Perspektive). Möglicherweise wurde Tunic etwas vorschnell als Zelda-like zu den Akten gelegt, obwohl es mit gewiefter Meta-Progression und Rätseln, die bis heute nicht abschließend gelöst worden sind, unter der Eisbergspitze des isometrischen Action-Spiels noch einen mächtigen Hang an Tiefe zu bieten hat.Gemeinsam mit unserem Gast Paul Biegler bemühen wir uns, unter die Oberfläche zu gelangen und tauschen uns über wenige frustrierende und zahlreiche faszinierende Momente in den Schuhen unseres kleinen Fuchses aus.
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Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck
Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club
Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck
Guest: Paul Biegler
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