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Standpunkte

Werben im Podcast: Standpunkte

Dieser Podcast hat
306 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
NDR Info
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/03/20
Neueste Episode
2026/02/04
Durchschnittsdauer
6 min.
Veröffentlichungsintervall
2 Tage

Beschreibung

Der NDR Info Podcast Standpunkte gibt einen Überblick, wie über das Topthema des Tages in Medien diskutiert wird. Sie hören täglich, wie Journalistinnen und Journalisten der "Zeit", "Welt" oder anderen Zeitungen die Dinge bewerten. Außerdem gibt es Kommentare aus Podcasts, Newslettern, Radio- und TV-Sendungen wie beispielsweise den Tagesthemen. Von konservativ bis liberal - NDR Info fasst die unterschiedlichen Positionen zusammen. Zum Mitreden, Mitdiskutieren und gerne auch zum Widersprechen! Wir fragen übrigens auch immer wieder Gast-Autorinnen und -Autoren nach ihrer Meinung. Die Standpunkte können Sie übrigens auch jeden Morgen auf NDR Info hören, einmal die Stunde zwischen 6 und 9 Uhr.

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Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter - Woher kommt die Gewalt?
2026/02/04
Politiker, Gewerkschaften und Bahn-Chefin Evelyn Palla haben den tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz als feige, entzetzlich und sinnlos verurteilt. Der 36-Jährige war am Montagabend bei einer Fahrkartenkontrolle angegriffen worden und erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt fordert härtere Strafen bei Angriffen auf Mitarbeitende im Öffentlichen Dienst und bei anderen Dienstleistern. Die Tat wird in den Medien vielfach kommentiert - dabei geht es auch um die Frage, woher dieser Hass und solche Gewalt kommen und was dagagen getan werden kann?
Auf Partnersuche: Merz-Visite am Golf (mit Gordon Repinski)
2026/02/03
Bundeskanzler Merz ist zu Gast in mehreren Staaten in der Golfregion. Zunächst geht es nach Saudi-Arabien: hier könnten neben wirtschaftlichen Vereinbarungen auch deutsche Rüstungsexporte in das Land eine Rolle spielen. Weitere Ziele sind Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Bundesregierung strebt "strategische Partnerschaften" mit den drei Ländern an. Die reichen Öl-Länder sind willkommene Investoren und Kunden deutscher Unternehmen. Anders sieht es beispielsweise bei den Themen Klimapolitik oder Menschenrechte aus: Hier gelten die Golfstaaten als eher komplizierte Partner. Weiteres Thema in den Standpunkten: in Deutschland sind immer mehr Menschen von Armut bedroht - was sagen verschiedene Medien dazu?
Die Sozialstaatsdebatte wird rauer (mit Wiebke Hollersen)
2026/02/02
Zahnarztkosten sollen nicht mehr als Kassenleistung anerkannt werden und Teilzeitarbeit soll nur noch mit guter Begründung möglich sein. Die Ideen von CDU-Wirtschaftsvertretern und ihrem Umfeld rufen massive Kritik hervor.
Enttäuschung über Reformprozess in katholischer Kirche
2026/02/01
Der Synodale Weg sollte eigentlich dazu beitragen, die systemischen Ursachen des Machtmissbrauchs in der katholischen Kirche zu bekämpfen sowie Partizipation, Transparenz und Rechenschaft zu sichern. Mehr als Ansätze in diese Richtung attestieren ihm Beobachter aber nicht.
Fed: Trump will Warsh als Nachfolger von Powell
2026/01/30
Der frühere Notenbankdirektor Warsh soll Nachfolger von US-Zentralbankchef Jerome Powell werden. Powells Amtszeit läuft im Mai aus. Präsident Trump hatte Powell vergeblich zu kräftigen Zinssenkungen gedrängt. Der 55-jährige Warsh hat sich zuletzt hinter die Forderungen des Präsidenten gestellt. Traditionell gilt die Unabhängigkeit der Zentralbank von politischem Druck als entscheidend für den Kampf gegen die Inflation. Und: Wirtschaftsministerin Reiche sieht ermutigende Signale für die deutsche Wirtschaft, mahnt zugleich aber weitere Reformen an.
Iran: Revolutionsgarde auf Terrorliste (mit Daniela Sepehri)
2026/01/29
Sie gelten als loyale Unterstützer des Regimes im Iran - die Revolutionswächter. Nun hat die Europäische Union sich darauf geeinigt, die Revolutionsgarden, wie sie auch genannt werden, als Terrororganisation einzustufen. Auslöser der Entscheidung war die Tötung Tausender regierungskritischer Demonstranten im Iran Anfang des Monats - - denn dabei spielten die Revolutionsgarden eine maßgebliche Rolle. EU-Chefdiplomatin Kallas sagte nach Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel, Unterdrückung dürfe nicht unbeantwortet bleiben. Jedes Regime, das Tausende seiner eigenen Menschen töte, arbeite an seinem eigenen Untergang. Die Entscheidung aus Brüssel wird in den Kommentaren zwar begrüßt - allerdings reichen die Meinungen von "beschämend spät" bis "besser spät als nie". Unsere Gastautorin bei den Standpunkten ist die freie Autorin Daniela Sepehri, die unter anderem für die taz und den Spiegel schreibt - auch sie hat eine eindeutige Meinung zu dem Thema.
Stoppt Schulze die Sachsen-Anhalt-AfD?
2026/01/28
In Sachsen-Anhalt ist Sven Schulze (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten gewählt worden. Seine Partei hält ihn für den Mann, der einen Wahlsieg der AfD verhindern kann. In den Standpunkten beleuchten wir, wie verschiedene Medien das bewerten.
Sozialstaat reloaded (mit Miriam Hollstein, Stern)
2026/01/27
Ein radikaler Umbau des Sozialstaats war angekündigt - nun liegen die Vorschläge der Kommission aus Bund, Ländern und Kommunen auf dem Tisch. Wesentliche Punkte: Leichterer Zugang zu Sozialleistungen, schnellere Wege, weniger Bürokratie, Entschlackung der Behörden. Sowohl für den Staat, als auch für die Bürgerinnen und Bürger soll alles besser, weil einfacher werden. Ist das so? Die Reaktionen in den Kommentaren reichen von Zustimmung bis Skepsis.
EU ermittelt gegen Plattform X (mit Felix Dachsel, Spiegel)
2026/01/26
Die EU-Kommission hat eine Untersuchung gegen Elon Musks Plattform X gestartet. Dabei geht es um die Bilder, die der Firmeneigene KI-Chatbot Grok erstellt. Damit lassen sich Fotos von Personen so verändern, dass die knapp bekleidet, nackt oder auf andere Weise sexualisiert dargestellt werden. Viele Medien beschäftigen sich in ihren Kommentaren auch mit der Eskalation in Minneapolis, im US-Bundesstaat Minnesota. Dort hat die Einwanderungsbehörde ICE inzwischen zwei Menschen erschossen.
Das Ende der Teilzeit? (Mit Simone Schmollack, taz)
2026/01/25
Der CDU-Wirtschaftsflügel will das Recht auf Teilzeit einschränken, um etwas gegen den Fachkräftemangel zu tun. Er fordert, dass nur noch die Menschen ihre Arbeitszeit reduzieren dürfen, die dafür eine gute Begründung haben, etwa Kinder oder pflegebedürftige Eltern. So genannte "Lifestyle-Teilzeit" soll nicht mehr erlaubt sein. Darüber wird in vielen deutschen Medien diskutiert - und die meisten sehen den Vorschlag ziemlich kritisch.
Davos: "Zirkus" oder EU-Bewährungsprobe?
2026/01/23
Es gilt als eine Art Barometer des Weltgeschehens und ist jedes Jahr ein "Who is who" der internationalen Politik - das Weltwirtschaftsforum in Davos. In diesem Jahr allerdings hat US-Präsident Trump das Treffen in der Schweiz dominiert, vor allem mit seinen Ansprüchen auf Grönland. Dafür gab es im Nachgang Kritik, unter anderem vom Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Ischinger - der nannte die Debatte um Grönland einen Zirkus, der vom wirklichen Brennpunkt Ukraine abgelenkt habe. Das ist Thema in vielen Kommentaren. Das Agieren der EU sei eine starke Leistung, die Mut mache, findet etwa Moritz Küpper vom Deutschlandfunk. Für die "Nürnberger Zeitung" hingegen hat die eindrucksvollste Rede auf dem Weltwirtschaftsgipfel kein Europäer, sondern der kanadische Premierminister Carney gehalten.
Grönland-Streit - gelöst oder vertagt? (mit Ulrich Schönborn, NWZ)
2026/01/22
Am Rande des Weltwirtschaftforums in Davos scheint es gelungen zu sein, den Konflikt über Grönland - zwischen den USA auf der einen und der EU und der NATO auf der anderen Seite - erst einmal zu entschärfen. Präsident Trump hat seine handelspolitischen und militärischen Drohungen zurückgenommen. Das Thema beschäftigt viele Medien weiter. Gastautor Ulrich Schönborn von der Nordwest Mediengruppe in Oldenburg fordert von der EU mehr Realitätssinn und Selbstbewusstsein.
Trump dominiert Davos (mit Beatrice Achterberg, NZZ)
2026/01/21
Erst die Rede von US-Präsident Trump, dann Bewegung in der Grönland-Frage: Am Rande des Weltwirtschaftsforums in der Schweiz hat sich eine Wende im Streit der USA mit mehreren europäischen Ländern über die Arktisinsel abgezeichnet. Die Auseinandersetzung ist Thema in vielen Kommentaren.
Grönland-Streit überlagert WEF (mit Wiebke Hollersen, Berliner Zeitung)
2026/01/20
Das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos wird wegen des Grönland-Streits zum Krisentreffen: EU-Kommissionschefin von der Leyen und andere europäische Politiker stellten sich gegen die Gebietsansprüche und Zolldrohungen von US-Präsident Trump. Die Antwort der EU werde unerschrocken, geschlossen und angemessen sein. Das ist Thema in vielen Kommentaren.
Trump: Ein Jahr im Amt (mit Chistoph Schwennicke, t-online)
2026/01/19
Heute vor genau einem Jahr wurde Donald Trump zum zweiten Mal als US-Präsident ins Amt eingeführt. Seitdem sorgt er fast täglich für Schlagzeilen und löst in vielen Teilen der Welt Unmut und Besorgnis aus - auch bei befreundeten Ländern und Verbündeten. Aktuell verursacht der Streit um Grönland massive Unruhe in der Europäischen Union, bisher ohne eine praktikable Lösung. Das ist Thema in vielen Kommentaren. Unser Gastautor Chistoph Schwennicke, Politikchef von t-online, meint etwa in seinem Kommentar, die Welt habe Trumps erste Amtszeit einigermaßen unbeschadet überstanden. Die Frage sei aber, ob sie drei weitere Jahre schaffe. Und für die "taz" aus Berlin ist die Europäische Union in puncto Trump noch immer nicht aufgewacht. EU-Politiker hätten bisher keine Antwort auf die imperiale Politik des US-Präsidenten gefunden.

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