1506201566
Zukunftswissen.fm

Werben im Podcast: Zukunftswissen.fm

Dieser Podcast hat
77 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2020/04/03
Neueste Episode
2026/01/20
Durchschnittsdauer
50 min.
Veröffentlichungsintervall
26 Tage

Beschreibung

Vor welchen Hürden steht der Klima- und Umweltschutz? An welchen Punkten besteht besonders dringender Handlungsbedarf? Und gibt es Ansätze, mit denen sich mehrere Probleme gleichzeitig lösen lassen? Im Podcast “Zukunftswissen.fm” diskutieren Forschende des Wuppertal Instituts mit Expert*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Herausforderungen und Lösungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft. In etwa 45 Minuten pro Folge nimmt der Podcast unterschiedliche Aspekte aktueller Forschung, Veränderungsprozesse und nachhaltiger Innovationen unter die Lupe. Zu Wort kommen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel ist es, neue Denkansätze zu eröffnen und den gesellschaftlichen Diskurs zu stärken – im Bewusstsein, dass tragfähige Zukunftswege nur im gemeinsamen Austausch entstehen. Warum heißt der Podcast "Zukunftswissen.fm"? Gerade um Veränderungsprozesse hin zu einer klimagerechten und ressourcenleichten Welt anzustoßen, braucht es drei unterschiedliche Formen von Wissen: Systemwissen, Zielwissen und Transformationswissen. Die Integration und das Zusammenspiel dieser drei unterschiedlichen Wissensformen bezeichnet das Wuppertal Institut als "Zukunftswissen".

Freischalten Zukunftswissen.fm Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Soziale Medien

Pruefen Sie die Social-Media-Praesenz von Zukunftswissen.fm


Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Zukunftswissen.fm Podcast ansehen


Wie werden Moore vom Klimakiller zum Klimaschützer, John Couwenberg und Constanze Schmidt?
2026/01/20
Moore bedecken nur einen kleinen Teil der Landfläche, spielen für den Klimaschutz aber eine überproportional große Rolle. In dieser Podcast-Folge spricht Dr. John Couwenberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald sowie Mitarbeiter beim Greifswald Moor Centrum, gemeinsam mit Constanze Schmidt, wissenschaftliche Referentin für strategische Themenfeldentwicklung Klimaanpassung am Wuppertal Institut, über die Klimawirkung von Mooren: Sie erläutern, warum entwässerte Moorflächen große Mengen an Treibhausgasen freisetzen, welche Potenziale die Wiedervernässung bietet und welche Bedeutung Moore für Klimaanpassung, Wasserhaushalt und Biodiversität haben. Zudem diskutieren Couwenberg und Schmidt, wie Nutzungskonflikte mit der Landwirtschaft gelöst werden können, welche Rolle Paludikultur spielt – die nasse Bewirtschaftung von Mooren – und warum erfolgreicher Moorschutz eine umfassende gesellschaftliche Transformation erfordert. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Der Jahresrückblick – Wie war 2025 aus der Nachhaltigkeitsperspektive, Manfred Fischedick?
2025/12/16
Das Jahr 2025 war geprägt von Unsicherheiten und politischen Umbrüchen: In dieser Folge spricht Jonas Zerweck, Referent Digitale Kommunikation am Wuppertal Institut, mit Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, über die Entwicklungen in 2025 und den Ausblick auf nächstes Jahr: Fischedick beschreibt unter anderem die disruptiven Auswirkungen der US-Politik auf den internationalen Klimaschutz und die Folgen des deutschen Regierungswechsels für die Transformation. Er würdigt mutige Schritte wie das Sondervermögen, warnt aber auch vor kontraproduktiven Signalen, etwa durch eine Verwässerung des Verbrenner-Aus auf EU-Ebene. Fischedick und Zerweck diskutieren auch über pragmatischen Bürokratieabbau und die wirtschaftlichen Chancen, die in jedem Umbruch stecken. Mit Blick auf Deutschland nennt Fischedick das kommende Klimaschutzprogramm als einen der wichtigen Meilensteine des kommenden Jahres. Trotz aller Herausforderungen bleibt er optimistisch: Die technologische Entwicklung schreite weltweit voran, gerade bei grünen Zukunftstechnologien – und Deutschland verfüge nicht nur über ausreichend Kompetenzen um die Transformation zu stemmen, sondern auch um sich in einigen Bereichen an die Spitze des globalen Wettbewerbs zu setzen.  *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Wie politisch ist unser Konsum, Marco Dohle und Christa Liedkte?
2025/12/02
In dieser Folge sprechen PD Dr. Marco Dohle, Kommunikations- und Medienwissenschaftler an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, und Prof. Dr. Christa Liedtke, Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut, über politische Konsumentscheidungen. Dohle erläutert Ergebnisse einer Studie, die zeigt, wie verbreitet bewusste Boykotte in Deutschland sind – und sogenannte “Buykotte”, also bewusste Entscheidungen für bestimmte Produkte, die Konsument*innen aus ethischen, ökologischen oder politischen Motiven treffen. Liedtke betont hingegen, dass jeder Konsum politische Wirkung entfaltet – unabhängig davon, ob das bewusst erfolgt oder nicht. Gemeinsam diskutieren die beiden, warum sie von der hohen Anzahl an Boykotten und Buykotten durch Privatpersonen überrascht sind, welche Schlüsse Politik und Unternehmen aus den Befunden ziehen sollten und welche Rolle Produktgestaltung und politische Rahmensetzungen spielen. Diese Podcast-Folge zeigt, wie vielfältig die Motive hinter Konsumentscheidungen sind – und warum es sich lohnt, dieses oft unterschätzte Handlungsfeld genauer zu betrachten. Zur Website des Projekts "Politischer Konsum im Alltag" von Dr. Marco Dohle und Dr. Ole Kelm: https://www.sozwiss.hhu.de/politischer-konsum *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Was sind die Erwartungen an die COP30, Sarah Zitterbarth und Max Schulze-Steinen?
2025/11/04
Ab dem 10. November findet wieder die Conference of the Parties statt, die große UN-Klimakonferenz. In Belém in Brasilien kommt eine globale Staatengemeinschaft, die Zivilbevölkerung und die Wissenschaft zusammen, um über den Klimaschutz der kommenden Jahre zu verhandeln Welche Erwartungen Organisationen der Zivilbevölkerung haben und wie die Wissenschaft auf die kommenden Wochen blickt, besprechen in dieser Episode Max Schulze-Steinen, Researcher im Forschungsbereiche Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut und Sarah Zitterbarth, Expertin für internationale und europäische Klimapolitik in der Politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin. Sie diskutieren, um welche Knackpunkte verhandelt und gestritten werden wird, schätzen die Ausgangslage aus ihren Perspektiven ein und machen einmal mehr deutlich, um was es letztlich geht: den Schutz unserer Lebensgrundlage. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Wie gelingt die nachhaltige Transformation, Beate Hablitzel und Birte Schnurr?
2025/10/28
Wie können nachhaltige Veränderungen direkt vor der eigenen Haustür gelingen? In dieser Folge von Zukunftswissen.fm sprechen Birte Schnurr, Researcherin im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut, und Beate Hablitzel, Mitinitiatorin der Bürgerinitiative „Cronenberg will mehr“, über erfolgreiche Wege lokaler Transformation. Schnurr berichtet aus einer Studie, in der sie gemeinsam mit Kolleg*innen Projekte untersucht hat, die den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit voranbringen. Sie erklärt, welche vier Faktoren entscheidend für das Gelingen sind – von Beteiligungsmöglichkeiten bis zur Anschlussfähigkeit an bestehende Strukturen. Hablitzel zeigt anhand ihrer eigenen Initiative, wie Engagement im Stadtteil konkret aussehen kann und welche Dynamik entsteht, wenn Menschen gemeinsam etwas verändern wollen. Beide machen deutlich: Transformation ist kein abstraktes Konzept, sondern beginnt dort, wo Menschen zusammenkommen und anpacken. Wuppertal Report: Gute Beispiele für eine gelingende Transformation – Impulse für nachhaltige Lebenswelten Website des Bergischer Klimaschutzverein e.V. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Retten wir das Klima vor Gericht, Alexandra Endres und Giacomo Sebis?
2025/09/02
In vielen Ländern werden Klimaklagen zu einem immer wichtigeren Instrument, um den Schutz von Umwelt und Menschenrechten einzufordern. Ein aktuelles Gutachten des Internationalen Gerichtshofs könnte die Verfahren auch auf nationaler Ebene maßgeblich beeinflussen. In dieser Folge spricht Alexandra Endres, Journalistin und Autorin, gemeinsam mit Giacomo Sebis, Researcher im Forschungsbereich Zirkulärer Wandel am Wuppertal Institut, über die Rolle der Justiz im Klimaschutz. Sie erläutern, wie Gerichte weltweit Klimaschutzpflichten der Staaten betonen, welche Verfahren derzeit besondere Aufmerksamkeit verdienen und welche Chancen Klimaklagen haben. Homepage des Sabin Center for Climate Change Law Homepage des Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Was können Japan und Deutschland in der Energiedebatte voneinander lernen, Rie Watanabe und Stefan Thomas?
2025/08/19
Deutschland und Japan verfolgen beide das Ziel der Klimaneutralität, setzen dabei jedoch auf unterschiedliche Strategien. In dieser Folge von Zukunftswissen.fm sprechen Dr. rer. pol Rie Watanabe, Professorin an der Fakultät für Internationale Politik, Wirtschaft und Kommunikation der Aoyama Gakuin Universität in Japan, und Dr. Stefan Thomas, Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut sowie Co-Vorsitzender des Deutsch-Japanischen Energiewenderats, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Energiewende in beiden Ländern. Sie beleuchten unter anderem die Bedeutung der Atomkraft, den Einfluss geopolitischer Rahmenbedingungen und den Ausbau von Speicher- und Stromnetzen. Im Gespräch wird deutlich, wie beide Seiten voneinander lernen können – etwa beim Thema Kapazitätenmärkte – und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind. Zur Homepage des German Japanese Energy Transition Council (GJETC) Mehr zum Projekt GJETC 2024/25 *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Wie können wir Leerstand für nachhaltigen Konsum nutzen, Isabella Weichselbraun und Michaela Roelfes?
2025/08/05
In vielen Innenstädten stehen Verkaufsflächen leer – ein sichtbares Zeichen des Strukturwandels im Handel. Doch wie kann der damit verbundene Leerstand sinnvoll genutzt werden, um Stadtzentren zu beleben? Darüber spricht Isabella Weichselbraun, Stadt- und Regionalentwicklerin sowie Partnerin beim StadtLABOR in Graz, in dieser Folge von Zukunftswissen.fm. Sie schildert, warum Leerstand nicht nur ein Problem ist, sondern auch eine Chance für neue Nutzungskonzepte sein kann. Michaela Roelfes, Senior Researcherin im Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut, erläutert, wie im Projekt „SONa – Stadtzentren als Orte nachhaltigen Konsums gestalten“ in drei Städten neue Ansätze erprobt wurden, von der Umnutzung leerstehender Warenhäuser bis zur Förderung lokaler Netzwerke. Gemeinsam diskutieren Weichselbraun und Roelfes, welche Hürden es bei der Umsetzung gibt – aber auch, wie nachhaltige Nutzungsideen das städtische Zusammenleben stärken können. Mehr zum Projekt „SONa – Stadtzentren als Orte nachhaltigen Konsums gestalten“: https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/2192/ Handlungsleitfaden "Zukunft Innenstadt: Nachhaltige Angebote als Schlüssel zur Revitalisierung" - https://adelphi.de/system/files/document/handlungsleitfaden_barrierefrei-30062025.pdf *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Wie werden Unternehmen nachhaltig, Matthias Hoffmann und Markus Kühlert?
2025/07/22
Unternehmen haben vielfältige Möglichkeiten, zur nachhaltigen Transformation beizutragen. Doch wie können sie diesen Gestaltungsspielraum sinnvoll nutzen? Und welche Rolle spielen dabei aktuelle Regulierungen und die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung? In dieser Folge von Zukunftswissen.fm ist Matthias Hoffmann, geschäftsführender Gründer der Unternehmensberatung Grubengold, zu Gast. Gemeinsam mit Markus Kühlert, Co-Leiter des Forschungsbereichs Produkt- und Konsumsysteme am Wuppertal Institut, spricht er über zentrale Hebel unternehmerischer Transformation. Beide betonen, dass Nachhaltigkeitsberichte nicht bloß Pflichterfüllung sein sollten, sondern strategisch genutzt werden können. Auch die politischen Rahmenbedingungen, insbesondere auf EU-Ebene, werden kritisch beleuchtet. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Wie kann die Wirtschaft vom Problem zur Lösung werden, Ella Lagé und Marina Fecke?
2025/07/08
In dieser Folge geht es um die Frage, wie ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystem aussehen kann – und was es braucht, um dorthin zu kommen. Ella Lagé, Beraterin bei der Organisationsentwicklung The Dive, und Marina Fecke, Senior Researcherin im Forschungsbereich Zirkulärer Wandel am Wuppertal Institut, sprechen über die Idee des regenerativen Wirtschaftens. Statt bloßer Schadensbegrenzung geht es darum, mit unternehmerischem Handeln aktiv zur Erneuerung sozialer und ökologischer Systeme beizutragen. Gemeinsam beleuchten sie, warum Unternehmen dabei als entscheidende Akteure gelten, welche Herausforderungen ihnen begegnen – und wie erste Schritte gelingen können. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Warum ist die Energiedebatte ungerecht, Claudia Kemfert und Peter Hennicke?
2025/05/13
Die reichsten zehn Prozent der Menschen – weltweit – verursachen so viel CO2 wie etwa die Hälfte der Weltbevölkerung. Gleichzeitig sind jene, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, am stärksten von seinen Folgen betroffen – etwa finanziell und gesundheitlich. Bei der Ungerechtigkeit in Bezug auf Einkommen und Vermögen handelt es sich um ein globales Problem. Insbesondere in Deutschland sind die Vermögen sehr ungleich verteilt. Politische Instrumente wie der CO2-Preis werden diese Ungerechtigkeit befeuern, wenn nicht sozial dagegen gesteuert wird. Sie schaden vor allem den Einkommensschwachen und verhindern damit die dringend notwendige Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Statt weiter den Teil der Bevölkerung zu belasten, der kaum Möglichkeiten hat, dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen, müssen viel mehr die Wohlhabenden zur Verantwortung gezogen werden, finden Prof. Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am Wuppertal Institut, und Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Professorin an der Leuphana Universität Lüneburg. Die Lösung könnten Maßnahmen wie eine Vermögenssteuer sein. Ein Problem dabei: Lobbyismus, der mit viel Geld Macht ausübt. Welche Gründe noch dafür verantwortlich sind, dass die Ungerechtigkeit gerade in Deutschland so groß ist und was Politik, Gesellschaft und Wissenschaft tun müssen, diskutieren Hennicke und Kemfert in dieser Podcast-Folge. Sie erklären, wie soziale Gerechtigkeit bei Klimathemen mitgedacht werden kann – und wie wir alle davon profitieren. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Wie gelingt die urbane Wärmewende, Sarah Debor und Oliver Wagner?
2025/04/22
Mit dem Gebäudeenergiegesetz, dem GEG oder oft nur noch bezeichnet als “Heizungsgesetz”, hat die kommunale Wärmeplanung im vergangen Jahr einen Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Gesellschaftlich kontrovers diskutiert hat es aber auch zu Unsicherheiten an verschiedenen Stellen geführt. Eigentümer*innen wurden beim Thema Wärmepumpe zögerlicher, bei Herstellern gingen die Absätze zurück. Dabei ist aus Sicht der Wissenschaft klar: Auch die Gebäudewärme muss elektrifiziert werden, sonst wird die Klimaneutralität bis 2045 als Ziel unerreichbar. Wärmepumpen sind das Bindeglied zwischen Wärme- und Energiewende. Mit grünem Strom können sie Wohnungen und Häuser heizen, fossile Energieträger wie Gas und Kohle dürfen in der Erde bleiben und werden nicht zu klimaschädlichen CO2-Emissionen. Als größte Herausforderung sieht Oliver Wagner, Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik am Wuppertal Institut, “die vielen sozialen Fragen, die mit der Wärmewende zusammenhängen. Ich mache mir keine Sorgen um die Menschen, denen es gut geht und die ihr Einfamilienhaus haben. Sorgen muss man sich machen um die Quartiere, in denen ein hoher Mietanteil herrscht und Menschen mit geringem Einkommen wohnen.” Der Grund seien oft Vermieter*innen, die keine Lust hätten, in technisch vernünftige Lösungen zu investieren. Für Dr. Sarah Debor, Leiterin des Geschäftsfelds Urbanes Wohnen und Gewerbe dezentrale Energieversorgung beim Naturstrom, ist die größte Herausforderung ein Umdenken bei der Planung. Von Architekten*innen über Projektentwickler*innen bis hin zu Stromanbietern müssten die neue Logik in der Wärmeversorgung besser verstehen. Es sei aber schon viel passiert, betont sie im Gespräch: “Wir sind in den letzten vier Jahren einen wahnsinnigen Schritt nach vorne gekommen in der Wärmewende. Vor 2021 und heute liegen Welten.” Im Podcast sprechen die beiden Gäste über notwendige Schritte, die bald folgen sollten, welche Gefahren sie sehen und welche Technologien noch Potenziale entwickeln könnten. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Wie nützlich und gefährlich ist CO2-Speicherung im Boden, Gabriela von Goerne und Peter Viebahn?
2025/03/26
In dieser Episode geht es um das Vorhaben, CO2 in tiefliegenden Gesteinsschichten zu speichern. Dazu muss es zunächst in industriellen Prozessen abgeschieden und zu den Speicherstätten transportiert werden. Und im Vorfeld müssen bereits die entsprechenden Infrastrukturen gebaut sowie Speicher geplant und genehmigt werden – der gesamte Prozess bis zur tatsächlich CO2-Speicherung wird lange dauern. Doch für einige Industriezweige geht es dabei ums Überleben: “Wenn 2039 die letzten CO2-Zertifikate ausgegeben werden, muss für die Zement- und Kalkindustrie sowie für die Müllverbrennung eine Lösung da sein”, erklärt PD Dr. Peter Viebahn, kommissarischer stellvertretender Leiter der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme und Co-Leiter des Forschungsbereichs Sektoren und Technologien am Wuppertal Institut, “denn diese Industrien erzeugen unvermeidbare CO2-Emissionen.” Die entsprechenden Emissionen lassen sich also nicht durch den Einsatz erneuerbarer Energien verhindern und müssen daher abgeschieden und dann in den Boden gepresst werden. Dass dieses Vorhaben funktioniert, wurde weltweit längst in Anlagen bewiesen – teils laufen sie schon seit 25 Jahren wirtschaftlich. “Wir brauchen dafür Speichergestein mit entsprechenden Schutzschichten darüber. So ist sichergestellt, dass das gespeicherte CO2 nicht wieder entweichen kann”, erklärt Dr. Gabriela von Goerne, Leiterin des Fachbereichs Nutzungspotenziale des Geologischen Untergrundes der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Noch dazu sei die CO2-Speicherung im Gestein ab mindestens 800 Meter Tiefe absolut ungefährlich. Einig sind sich von Goerne und Viebahn darin, dass es vor allem gute Kommunikation braucht, um mögliche Sorgen und Akzeptanzprobleme zu vermeiden. Mehr zur erwähntem Projekt ProTanz. Den Zukunftsimpuls zum Thema findet ihr unter diesem Link. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Warum brauchen wir kohlenstoffbasierte Märkte, Elena Herzel und Christoph Zeiss?
2025/02/18
In dieser Folge widmen wir uns der Frage, wie ein Wirtschaftssystem aussehen kann, das auf Kohlenstoff basiert, aber ohne Emissionen funktioniert. Christoph Zeiss, Senior Researcher im Forschungsbereich Strukturwandel und Innovation am Wuppertal Institut, stellt das Konzept des kohlenstoffbasierten Wirtschaftens vor. Er erläutert, wie Unternehmen in Mitteldeutschland neue Wege in kohlenstoffbasierte Märkte finden können und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind. Elena Herzel, Geschäftsführerin der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld mbH, bringt die Perspektive der Unternehmen ein. Sie betont die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen und erklärt, wie Unternehmen flexibel auf Veränderungen reagieren können. Gemeinsam diskutieren Herzel und Zeiss, wie Unternehmen für den Transformationsprozess gewonnen werden können und welche Standortvorteile, wie die eines Chemieparks, dabei eine Rolle spielen. Sie geben Einblicke, was ihnen Mut für die Zukunft macht und wie auch Unternehmen, die noch nicht Teil der Entwicklung sind, erreicht werden können. Mehr Informationen zum angesprochenen Projekt des Wuppertal Instituts für das Forum Rathenau e.V. gibt es hier. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Wie wichtig wird On-Demand-Ridepooling für unsere Mobilität, Thorsten Möginger und Paul Schneider?
2025/01/28
Der Verkehrssektor stellt den deutschen Klimaschutz vor große Herausforderungen. Kann On-Demand-Ridepooling – eine Art Mischung aus Taxi und Bus – dazu beitragen, Emissionen zu senken? In dieser Folge spricht Thorsten Möginger, Bereichsleiter New Mobility bei der Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft, über die praktischen Erfahrungen mit zehn On-Demand-Angeboten, 150 Fahrzeugen und 2,5 Millionen Fahrgästen. Paul Schneider, Researcher im Bereich Mobilität und Verkehrspolitik am Wuppertal Institut, ergänzt die wissenschaftliche Perspektive und hinterfragt die Klimaschutzeffekte der bisherigen Systeme. Demgegenüber stellt er eine konkrete Vision für die Entwicklung der nächsten 30 Jahre. Möginger und Schneider diskutieren außerdem gemeinsam, wie On-Demand-Ridepooling nachhaltig und effizient skaliert werden kann – und welche politischen Entscheidungen jetzt dafür nötig sind. ➡️ Zur Studie des Wuppertal Instituts zu On-Demand-Ridepooling: https://epub.wupperinst.org/frontdoor/deliver/index/docId/8611/file/WP202.pdf *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: [email protected] und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Zukunftswissen.fm Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Zukunftswissen.fm relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?