
Werben im Podcast: Young Urban Anesthesiologists
Bewertung
5von
Dieser Podcast hat
67 Episoden
Sprache
GermanExplizit
Nein
Erstellt am
2020/04/07
Neueste Episode
2026/08/07
Durchschnittsdauer
70 min.
Veröffentlichungsintervall
75 Tage
Beschreibung
Der Podcast aus der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Göttingen. Wir berichten über Aktuelles aus Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerzmedizin. Manchmal sprechen wir auch einfach über Dinge, die uns interessieren. "Young Urban Anesthesiologists", kurz "YUAN" referenziert das Weiterbildungsformat der Abteilung, auch wenn wir weder besonders jung noch urban sind. CME-Fortbildungspunkte für das Hören des Podcasts können über unsere Homepage beantragt werden.
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Der Kaffee, das Bewusstsein und die Narkose
2026/08/07
Es ist zwanzig vor sieben. Wasser läuft durch gemahlene Bohnen. Zwei Stunden später steht man am Kopf eines OP-Tisches — und mitten im Satz ist der Mensch weg.
Kaffeekochen und Bewusstseinsverlust gehorchen derselben Mathematik.
Das steht nicht in einem Feuilleton, sondern 2015 in Physical Review Letters — in einem Paper einer anästhesiologischen Arbeitsgruppe der University of Pittsburgh: Zhou, Mowrey, Tang und Xu,
Percolation Model of Sensory Transmission and Loss of Consciousness Under General Anesthesia.
Ohne eine einzige Rechnung klären wir:
- was Perkolation ist — und warum Espresso, Herdenimmunität und Narkose dieselbe Familie von Phänomenen sind,
- wie ein hierarchisches, fraktales Small-World-Netzwerk mit einem einzigen Parameter p (Übertragungswahrscheinlichkeit) auskommt,
- warum dieses Modell gleichzeitig Frequenzverschiebung, Burst Suppression, Synchronisation und Anteriorisierung reproduziert,
- warum Burst Suppression in diesem Bild kein Generator braucht — sondern ein Zufallsfenster,
- warum die Anteriorisierung keine Spezifität der Anästhetika voraussetzt,
- und was bei p ≈ 0,3 passiert, wenn aus Rauschen plötzlich ein Bild wird.
Eine Folge für alle, die gern über die großen Fragen nachdenken — und ein Plädoyer dafür, dass der Sprung bei der Einleitung nicht das Rätsel ist, sondern die Erklärung.
hier gehts zum [Feedback und EFN-Formular](https://forms.gle/uFpbYdDPcut7CQQr6)
Achtung: Fortbildungspunkte können nur innerhalb von 4 Wochen nach Veröffentlichung der Episode beantragt werden. Eine nachträgliche Meldung ist bei der Ärztekammer leider nicht möglich.
Was schalten wir aus? Die Quantentheorie des Bewusstseins
2026/07/31
Jeden Arbeitstag schalten wir Anästhesistinnen und Anästhesisten reversibel etwas aus, das die Philosophie seit Jahrtausenden nicht definieren kann: das Bewusstsein. Aber was genau verschwindet da eigentlich — und kehrt beim Aufwachen zurück?
In dieser besonderen Solo-Folge nehme ich euch mit auf eine intellektuelle Reise zu einer der kühnsten und umstrittensten Ideen der modernen Wissenschaft: der Theorie der orchestrierten objektiven Reduktion (Orch OR). Entwickelt wurde sie von dem Anästhesisten Stuart Hameroff und dem Mathematiker und Physik-Nobelpreisträger Roger Penrose. Ihre These: Bewusstsein ist kein bloßes Rechenergebnis der Synapsen, sondern ein quantenphysikalisches Ereignis — und es findet in den Mikrotubuli tief im Inneren unserer Nervenzellen statt.
Wir klären Schritt für Schritt und ohne eine einzige Formel:
- warum die klassische Neurowissenschaft am „harten Problem" des Bewusstseins scheitert,
- wie eine Quantenwelle auf drei verschiedene Arten zusammenbrechen kann (und warum das für den freien Willen entscheidend ist),
- warum ausgerechnet das Zytoskelett der ideale Ort für Quanteneffekte sein soll,
- was die berühmte 500-Millisekunden-Rechnung bedeutet — und wie Bewusstsein zu einer Frequenz wird,
- und warum die Narkose möglicherweise der direkteste Eingriff in diesen Mechanismus ist.
Zum Schluss machen wir einen ehrlichen Kassensturz: die Dekohärenz-Kritik von Max Tegmark, die Erwiderungen der Befürworter und die neuen, faszinierend zweischneidigen Experimente von 2024. Denn eine große Idee erkennt man daran, dass sie eine ehrliche Prüfung aushält.
Eine Folge für alle, die gern über die großen Fragen nachdenken — und ein Plädoyer dafür, dass wir Anästhesisten näher an diesem Rätsel sind als jede andere Disziplin.
Hinweis: Orch OR ist eine hoch spekulative Minderheiten-Hypothese, kein wissenschaftlicher Konsens. Diese Folge trennt bewusst durchgängig zwischen Modell und Beleg.
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Präoperative Risikoevaluation
2026/07/24
„Kannst du eben mal eine Prämed machen?" — diesen Satz kennt jede und jeder von uns. Doch was steckt eigentlich hinter dem kleinen Kreuz, das wir auf jedem Narkoseprotokoll setzen? In dieser Folge nehmen Johanna und Ingmar die präoperative Risikoevaluation auseinander: das Feld, das trocken klingt und beim näheren Hinsehen erstaunlich spannend wird.
Der Aufhänger ist ein realer Fall: ein sportlicher 62-Jähriger, der täglich 40 Kilometer Fahrrad fährt und ab Kilometer 35 zunehmend Luftnot bekommt — hinter der sich eine mehrgefäßige koronare Herzkrankheit verbirgt. Zwei erfahrene Kolleg:innen, zwei Einschätzungen: ASA 2 oder ASA 3? Genau an dieser Kontroverse entlang entwickeln wir, warum die Klasse am Ende weniger zählt als das perioperative Risiko dahinter.
Wir sprechen bewusst nicht über Prämedikation im engeren Sinn (welches Medikament an- oder abgesetzt wird), sondern über die relevanten Patienten- und Eingriffsfaktoren, mit denen sich Morbidität und Mortalität abschätzen lassen. Konkret geht es um:
- ASA-Klassifikation — Herkunft (ursprünglich ein Qualitätssicherungs-Instrument!), Nutzen, Subjektivität und Grenzen; warum sie den Eingriff komplett ausklammert.
- Revised Cardiac Risk Index (RCRI / Lee-Index) — die sechs einfachen Ja/Nein-Faktoren und wie schnell man an der kritischen 1-%-Schwelle für kardiale Ereignisse ist.
- Biomarker & moderne Ergänzungen — NT-proBNP als Verfeinerung der Vorhersage, plus die Grenzen eines über 25 Jahre alten Index.
- Chirurgische Risikoscores — Surgical Risk Scale, POSSUM/P-POSSUM und der amerikanische MICA-Kalkulator.
- Pulmonales Risiko — der ARISCAT-Score und warum Routine-Lungenfunktion selten hilft.
- Frailty — Clinical Frailty Scale, Fried-Phänotyp, Edmonton Frail Scale: Warum Gebrechlichkeit oft mehr sagt als das kalendarische Alter.
- METs & funktionelle Kapazität — was hinter der berühmten „Schwelle von 4 METs" steckt und warum unsere Selbsteinschätzung der Patient:innen so ungenau ist.
- Spezielle Patientengruppen — ältere und multimorbide Patient:innen (kognitive Reserve, Delir), onkologische Patient:innen (Anämie, Prähabilitation) und Kinder (ASA pädiatrisch, PRAM-Score).
- Organisation, Ressourcen & Ökonomie — Prozessmanagement, Intensivbett-Planung, die Rolle der Anästhesie als „Perioperative Physician" und die haftungs- und abrechnungsrelevante Bedeutung der OP-Freigabe.
Am Ende steht keine starre Handlungsanweisung — die gibt es bei so patientenindividuellen Fragen auch nicht —, sondern ein klarer Gedanke: Eine gute Risikoevaluation spannt ein Netz aus Anamnese, Untersuchung und gezielt eingesetzten Scores, um Risiko sauber zu definieren. Erst dann können wir im interdisziplinären Team fundiert entscheiden, wie wir mit diesem Risiko umgehen.
Hinweis: Diese Folge ersetzt keine Leitlinie und keine individuelle klinische Entscheidung. Scores sind Werkzeuge, kein Ersatz für Anamnese, Untersuchung und klinisches Urteil.
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Geschichte der Anästhesie
2026/07/23
In dieser Episode des Young Urban Anästhesiologists Podcasts spreche ich mit Dr. Heike Petermann, einer Expertin für die Geschichte der Anästhesiologie. Wir erkunden die Entwicklung der Schmerztherapie mit besonderem Fokus auf die Anästhesie, die in den 1840er Jahren begann. Dr. Petermann gibt faszinierende Einblicke in die kulturellen Perspektiven auf Schmerz und wie gesellschaftliche Strömungen die moderne Anästhesie beeinflussten. Wir diskutieren die technische Evolution von den ersten Anästhetika wie Äther und Lachgas bis hin zu modernen Geräten, sowie die Herausforderungen, denen Anästhesisten gegenüberstanden. Auch die heutigen Entwicklungen und ethischen Fragestellungen der Anästhesiepraxis kommen zur Sprache, während wir reflektieren, wie wichtig es ist, den Patienten als ganzheitliches Wesen zu betrachten.
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ROTEM
2025/12/02
In dieser Episode des Young Urban Anästhesiologist-Podcasts widmen wir uns dem Thema ROTEM, einem Point-of-Care Verfahren zur Beurteilung der Blutgerinnung. Sarah, die neu im Team ist, teilt ihre Erfahrungen aus einem klinischen Fall, in dem sie die Entscheidung treffen musste, ein ROTEM durchzuführen, und stellt die Frage, ob es hierzu bereits eine Podcast-Episode gibt, was zur heutigen Diskussion führte.
Wir starten mit einem tiefen Einblick in die Blutgerinnung und klären die grundlegenden Konzepte der primären und sekundären Hämostase. Während wir die verschiedenen Phasen der Blutstillung analysieren, werfen wir einen Blick auf entscheidende Faktoren wie Thrombozyten, Fibrin und deren jeweilige Funktionen. Es wird ausführlich erklärt, wie die Verkettung der Gerinnungsfaktoren erfolgt und welche Rolle der extrinsische und intrinsische Weg dabei spielt.
Im weiteren Verlauf besprechen wir die klassischen Labortests zur Blutgerinnungsdiagnostik und deren Limitationen. Hierbei wird klar, dass diese Tests oft nur Teilaspekte abbilden und nicht die tatsächliche Blutungsneigung eines Patienten widerspiegeln können. Im Gegensatz dazu zeigt ROTEM die gesamte Gerinnungsdynamik im Vollblut und ermöglicht uns, die Ursachen von Gerinnungsstörungen differenziert zu betrachten.
Sarah und ich führen die Zuhörer durch die wichtigsten Parameter wie Clotting Time (CT), Clot Formation Time (CFT) und die maximale Clot Firmness (MCF). Zudem diskutieren wir spezifische Testansätze wie EXTEM, INTEM, FIBTEM und HEP-TEM, die einen detaillierten Blick auf die Blutgerinnung ermöglichen und helfen, gezielte therapeutische Entscheidungen zu treffen. Dabei betonen wir, wie entscheidend eine frühzeitige und gezielte Gerinnungsdiagnostik in Notfallsituationen ist, um den Patienten bestmöglich zu versorgen.
Ein zentraler Punkt unserer Diskussion ist die Anwendung von ROTEM in der klinischen Praxis, insbesondere bei Patienten mit schweren Blutungen oder während komplexer chirurgischer Eingriffe. Wir erläutern, wie ROTEM die Behandlung von Patienten optimieren kann, indem es schnelle und maßgeschneiderte Entscheidungen ermöglicht, die für die Patientenversorgung von entscheidender Bedeutung sind.
Dennoch halten wir die Limitationen von ROTEM für wichtig, da beispielsweise die Sensitivität gegenüber bestimmten Antikoagulanzien variieren kann und nicht alle Gerinnungsstörungen adäquat erfasst werden. Abschließend runden wir das Gespräch mit einem Ausblick auf die Zukunft solcher Verfahren in der klinischen Anwendung und deren Bedeutung in Leitlinien ab, während wir auf die Notwendigkeit von geschultem Personal hinweisen.
Diese Episode ist für alle, die ein tieferes Verständnis für die Blutgerinnung und die modernen Diagnosetools in der Anästhesiologie und Notfallmedizin entwickeln möchten.
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Anästhesie und Krankenhausfinanzierung
2025/07/07
🔹 Überblick
In dieser Episode von "Young Urban Anästhesiologists" beleuchten Ingmar und seine Gästin Dalila Illhardt, Leiterin des Medizinkontrollings an der Universitätsmedizin Göttingen, die oft übersehenen wirtschaftlichen Aspekte der Anästhesie. Sie diskutieren die Finanzierung von Anästhesieleistungen im Krankenhaus und die Rolle der Krankenkassen. Anhand des Beispiels einer fiktiven 85-jährigen Patientin mit Schenkelhalsfraktur wird anschaulich erklärt, wie aus Versicherungsbeiträgen die Gehälter der Dienstleister generiert werden.
🔹 Inhalt der Episode
🧠 1. Einleitung
- Die wirtschaftlichen Aspekte der Anästhesie und ihre Relevanz.
🧾 2. Krankenhausfinanzierung
- Überblick über das DRG-System und seine Auswirkung auf Vergütung.
👵 3. Fallbeispiel: Oma Erna
- Analyse einer Patientin und der finanziellen Implikationen ihrer Behandlung.
💰 4. Abrechnung einer Narkoseleistung
- Struktur der Abrechnung und Herausforderungen in der Dokumentation.
📉 5. Probleme im Gesundheitswesen
- Finanzielle Engpässe in Kliniken und deren Einfluss auf die Patientenversorgung.
🔬 6. Zusatzentgelte und neue Behandlungsmethoden
- Bedeutung von Zusatzentgelten und dem Antrag neuer Behandlungsmethoden.
7. Der Alltag im Medizinkontrolling
- Einblicke in die Arbeit des Medizinkontrollings und die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit.
8. Blicke in die Zukunft
- Veränderungen im Gesundheitssystem und deren Auswirkungen auf die Anästhesiepraxis.
9. Fazit und Empfehlungen
- Betonung der wirtschaftlichen Bedeutung im Klinikalltag und der Notwendigkeit zur Vernetzung zwischen medizinischem Personal und Medizinkontrollern.
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Diese Episode bietet wertvolle Einblicke in die komplexe Thematik der Krankenhausfinanzierung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Verbesserung der Patientenversorgung.
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Bonus: Der Song zur PEEP-Folge - Keep it PEEP
2025/05/19
Die Single-Auskopplung der musikalischen Zusammenfassung der PEEP-Episode.
Keep it PEEP (Beatmung 3)
2025/05/19
In dieser Episode des Young Urban Anästhesiologists Podcasts untersuche ich gemeinsam mit Johanna den positiv-entexpiratorischen Druck (PEEP) und dessen fundamentale Rolle in der Beatmungsmedizin. Wir werfen einen Blick auf die historische Entwicklung von PEEP seit 1967 und diskutieren die physiologischen Mechanismen, die dessen Nutzen, insbesondere bei ARDS-Patienten, unterstützen. Wir behandeln die klinischen Indikationen für PEEP in verschiedenen Bereichen, die Balance zwischen dessen Vorteilen und möglichen Risiken, sowie die Bedeutung einer individuellen Anpassung des PEEP-Wertes basierend auf Patientenfaktoren. Unsere Diskussion umfasst aktuelle Forschungsergebnisse und den Einfluss neuer Technologien wie EIT und KI auf die PEEP-Titration. Abschließend betonen wir die Notwendigkeit einer evidenzbasierten, patientenzentrierten Vorgehensweise zur optimalen Nutzung von PEEP, um die Atemphysiologie zu fördern und potenzielle Schäden zu vermeiden
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Künstliche Intelligenz in AINS
2025/04/15
Die Episode beleuchtet die Rolle der künstlichen Intelligenz in der Medizin, insbesondere in der Anästhesie. Themen sind Konzepte, Herausforderungen, Anwendungsbeispiele und ethische Fragen im Zusammenhang mit
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Flussmessung und Regulierung (Beatmung 2)
2024/11/02
Die Episode thematisiert Flussmessung in Beatmungsgeräten, Flusserzeugung, physikalische Grundlagen, Messmethoden und die Bedeutung von Ventilen für die Gasflussregulierung in der Anästhesie.
CME-Punkte gibt es hier:
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Aufbau eines Beatmungsgeräts (Beatmung 1)
2024/10/07
In dieser Episode befassen wir uns eingehend mit Beatmungsgeräten und deren historischen Entwicklung. Wir beginnen mit einer grundlegenden Definition und verfolgen die Entwicklung von den frühen Erfindungen, wie der „eisenenen Lunge“ während der Polio-Epidemien, bis zu modernen Überdruckmethoden. Ein zentraler Punkt ist die Klassifikation der Beatmungsgeräte in offene, halboffene, halbgeschlossene und geschlossene Systeme, wobei wir die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die verwendeten Technologien erläutern. Zudem untersuchen wir die verschiedenen Energieversorgungssysteme und die Methoden zur Flussgenerierung. Abschließend geben wir einen Ausblick auf kommende Episoden, die sich mit weiterführenden Themen der Beatmungsmedizin beschäftigen werden.
Narkosetiefemonitoring- EEG in der Anästesie und Intenisvmedizin
2024/06/28
Willkommen zur neuesten Folge des “Young Urban Anesthesiologists” Podcasts! Heute haben wir ein besonders spannendes Thema für euch vorbereitet: die faszinierende Welt der Elektroenzephalografie, kurz EEG. Seit ihrer Einführung in die medizinische Diagnostik in den 1920er-Jahren durch den Jenaer Neurologen und Psychiater Hans Berger, hat sich die EEG als eine der am häufigsten durchgeführten neurophysiologischen Untersuchungstechniken etabliert.
Doch die Interpretation eines EEGs erfordert nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch viel Übung und Erfahrung. Dies ist besonders wichtig bei den Ableitungen von kritisch kranken Patienten, da hier häufig pathologische Veränderungen auftreten.
Gemeinsam werden wir in die Grundlagen und die technische Seite der EEG einsteigen, sowie die klinische Relevanz und die praktischen Anwendungen dieser wichtigen diagnostischen Technik erörtern.
Von den Potenzialschwankungen im Kortex bis hin zur Platzierung der Elektroden – wir erklären alles, was ihr über EEGs wissen müsst. Außerdem werden wir die Herausforderungen und Vorteile der EEG-Messung in der Intensivmedizin besprechen und euch wertvolle Einblicke in die Neurophysiologie geben. Bleibt dran und lasst uns gemeinsam in die Welt der Elektroenzephalografie eintauchen!
CME-Formular: https://forms.gle/SvvrcooY9H6zkty89
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Der Pulmonalarterienkatheter
2024/02/26
In dieser Folge des Young Urban Anesthesiologist Podcasts tauchen wir tief in die Welt des Pulmonar-Arterien-Katheters (PAK) ein. Wir diskutieren die Geschichte, das Einführen des Katheters, Messmethoden und Anwendungen ausführlich. Die Platzierung des Katheters wird besonders betont, einschließlich der Bedeutung der Druckverläufe und Vorschriften während des Einführens, um Komplikationen zu vermeiden. Wir erkunden die Veränderungen des Drucks im Herzen, Klappen und Gefäßen und wie der pulmonar-arterielle Wedge-Druck wichtige Informationen liefert.
Zum EFN-Fomular geht es hier: https://ains.umg.eu/index.php?id=9827
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Milrinon und Co. (Phosphodiesterasehemmer)
2024/02/14
In dieser Folge sprechen wir über das Blutdruckmedikament Milrinon und die Phosphodiesterase-Vertreter. Wir erläutern ihre Funktion und den Einsatz in der Kardioanästhesie. Dabei diskutieren wir die Unterschiede zwischen Milrinon und Enoximon sowie deren Wirkungsverlust bei längerer Anwendung. Wir betonen, dass Milrinon nicht für eine Langzeittherapie geeignet ist. Abschließend erklären wir, wie diese Medikamente den Blutdruck verändern und die Herzfunktion verbessern.
Zum EFN-Fomular geht es hier: https://ains.umg.eu/index.php?id=9798
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interprofessionelle Kommunikation im Gesundheitswesen mit Dr. Mark Weinert
2023/09/28
In dieser Folge geht es um die Bedeutung von Simulationstraining, interprofessionellem Training und Kommunikation im Gesundheitswesen. Wir diskutieren verschiedene Aspekte und betonen die Notwendigkeit weiterer Forschung auf diesem Gebiet.
Bitte beachtet, dass es in dieser Folge kein Codewort enthalten ist. Bitte tragt einfach eure EFN-Nummer ein und wir werden die Punkte an die Ärztekammer melden.
Zum EFN-Fomular geht es hier: https://ains.umg.eu/index.php?id=9229
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