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Soziologische Perspektiven auf die Corona-Krise

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Bewertung
★★★★★
5
von
1 Bewertungen
Dieser Podcast hat
119 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2020/04/09
Neueste Episode
2022/04/28
Durchschnittsdauer
37 min.
Veröffentlichungsintervall
13 Tage

Beschreibung

Vorträge aus dem digitalen Kolloquium "Soziologische Perspektiven auf die Corona-Krise"

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Auftakt zur neuen Reihe (Un)sicherheit in der Zeitenwende
2022/04/28
Auftakt zur neuen Reihe: (Un)sicherheit in der Zeitenwende
Abschlussgespräch zum Kolloquium mit Jutta Allmendinger und Armin Nassehi
2022/02/10
Am 9. Februar 2022 kamen Jutta Allmendinger und Armin Nassehi zu einem Gespräch zusammen. Sie erinnerten sich an die Gründe, wieso sie das Kolloquium vor fast zwei Jahren ins Leben gerufen haben. Außerdem blickten sie auf fünf Staffeln des Kolloquiums und die Rolle der Soziologie in der Pandemie zurück.
Sebastian Sterl: Die Mobile Experience Sampling Method zur Messung des situativen psychosozialen Lagebilds während der Corona-Pandemie
2022/02/03
In seinem Vortrag vom 2. Februar 2022 stellte Sebastian Sterl die "Mobile Experience Sampling-Methode" (MESM) vor. Dieser Ansatz wurde im BMBF-Projekt „LaBeCo“ entwickelt und ist eine App-basierte Studie zur Messung situativer Corona-bezogener Risikowahrnehmung, Schutzverhalten und Situationsmerkmalen. Die Studie trägt zur Erstellung eines situativen psychosozialen Lagebilds bei und ergänzt retrospektive Bevölkerungsbefragungen um das situative Element.
Martin Ehlert: Bildungsverläufe in der Pandemie: Herausforderungen bei der Datenerhebung im Nationalen Bildungspanel (NEPS) und erste Ergebnisse
2022/02/03
In seinem Vortrag vom 2. Februar 2022 gab Martin Ehlert Einblicke in die Erhebungen des nationalen Bildungspanels. Er reflektiert die Herausforderungen, die bei der kurzfristigen Fragebogenentwicklung entstanden sind und zeigt erste Ergebnisse zu Bildungsverläufen und sozialer Ungleichheit während der Pandemie.
Stefan Liebig und Theresa Entringer: Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen. Ergebnisse aus der SOEP-CoV-Studie
2022/01/27
In ihrem Vortrag vom 26. Januar 2022 präsentierten Theresa Entringer und Stefan Liebig Ergebnisse der Corona-Studie SOEP-CoV. Gegenstand sind die akuten, mittelfristigen und langfristigen sozio-ökonomischen Faktoren und Folgen der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland. Ausgangsbasis für die Befragungen ist das Sozio-oekonomische Panel. Der Vortrag konzentriert sich auf die Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit der in Deutschland lebenden Menschen in den letzten Jahren.
Heinz Bude: Populationen und Gesellschaften. Wie sich Epidemiologie und Soziologie treffen können
2022/01/27
In den Beiräten, die die Regierungen in der Pandemie beraten, treffen oft die Disziplinen der Epidemiologie und der Soziologie aufeinander. Die einen gehen von den Modellen des theoretischen Physik aus, die anderen vermeiden in der Regel ein Denken in Begriffen einer sozialen Physik. Aber irgendwie, so berichtet Heinz Bude aus eigener Erfahrung, muss man sich einigen und Papiere für politische Entscheider:innen produzieren, mit denen diese etwas anfangen können. Wie geht das? In seinem Vortrag vom 22. Januar 2022 wirbt Bude für eine Praxis gezielter disziplinärer Grenzüberschreitungen.
Elke Schüßler: Organizing in Times of Crisis: Neue Lehrformate für und in Krisenzeiten
2022/01/19
In ihrem Vortrag vom 19. Januar 2022 stellte Elke Schüßler ihren mit Kolleg:innen zusammen entwickelten, kollaborativen, digitalen open access Kurs für Masterstudierende zum Thema “Organizing in Times of Crisis” vor. Der Vortrag reflektiert über Erfahrungen, Feedback und Potenziale dieses neuen Lehrformats.
Katrin Auspurg: Statt ‚Boost‘ nur ‚Bias‘? Zum Kollaps von Qualitätsstandards in der (umfragebasierten) Corona-Forschung und was man dagegen tun könnte
2022/01/19
In ihrem Vortrag vom 19. Januar 2022 stellt Katrin Auspurg die These auf, dass zwar in der Corona-Pandemie die Menge an Forschungsberichten gewachsen ist, nicht aber die Transparenz bzgl. Methodik und Daten. Der Vortrag diskutiert Folgen und Therapien dieses Umstands: Können wir etwa Umfragen zur Compliance der Bevölkerung trauen? Wie ließe sich ihre Glaubwürdigkeit erhöhen?
Leonhard Dobusch: Aktivismus und Wissenschaft: (k)ein Widerspruch?
2022/01/12
In seinem Vortrag vom 12. Januar 2022 widmete sich Leonhard Dobusch der Frage, wie eine klare weltanschauliche Position mit wissenschaftlichen bzw. journalistischen Gütekriterien vereinbar ist. Eine Frage, die sich in Zeiten zunehmender Bedeutung von Wissenschaftskommunikation längst nicht nur mehr Think Tanks, sondern auch Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ganz allgemein stellen. Leonhard Dobusch zeigt in seinem Vortrag, dass eine Abgrenzung zwischen "Outreach" und "Wissenstransfer" einerseits und "politischem Aktivismus" andererseits nicht nur schwierig, sondern grundsätzlich verfehlt ist. Aktivismus-Vorwürfe verkennen vielmehr, dass sich normative Fragen von der Themenstellung über Theorie- und Methodenwahl bis hin zur Ergebnisinterpretation durch den gesamten wissenschaftlichen Erkenntnisprozess ziehen. Leonhard Dobusch ist Professor für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Organisation am Institut für Organisation und Lernen der Universität Innsbruck. Er ist außerdem Leiter und Mitbegründer des Momentum Instituts.
Roland Rau und Saskia Morwinsky: Unterschiede in der Covid-19-Sterblichkeit zwischen den Bundesländern 2020 – Welche Rolle spielt die Altersstruktur?
2021/12/15
In Ihrem Vortrag vom 15. Dezember 2021 zeigten Roland Rau und Saskia Morwinsky mittels einer sog. Dekompositionsanalyse, dass es "die" Altersstruktur bei der Sterblichkeit in Deutschland nicht gibt. Der Ansatz erlaubt ihnen die deutschlandweite CFR mit Blick auf die Altersstruktur zu zerlegen.
Tjorven Harmsen: Die Weltkrisengesellschaft: Warum „Corona“ kein Einzelfall ist – und wie Krisen in sozialen Systemen verlaufen
2021/12/15
In ihrem Vortrag vom 15. Dezember 2021 nahm Tjorven Harmsen die These Ulrichs Becks Zeitdiagnose der (Welt-)Risikogesellschaft auf. In der reflexiven Moderne, so Beck, drehe sich alles um die Antizipation zukünftiger Krisen. Dagegen argumentiert Harmsen, dass es nunmehr Krisen selbst seien, die in ihrem häufigen und großräumigen Auftreten an der Form der Gesellschaft zerren. Antizipative Strukturen werden unterbrochen – eine reaktive Phase trete ein, die als Übergangsphase sozialer Systeme gefasst werden könne. Tjorven Harmsen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung.
Elias Naumann: Wie geht es Familien während (und nach) der Corona-Pandemie?
2021/12/09
In seinem Vortrag vom 08. Dezember 2021 stellte Elias Naumann Ergebnisse aus Paneldaten zu der Situation von Eltern und Kindern in der Pandemie vor. Mütter und weibliche Jugendliche sind besonders betroffen und haben daher einen verstärkten Unterstützungsbedarf. Die Befragten sehen die Verantwortung in der Politik, diese Unterstützung zu leisten.

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