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Dieser Podcast hat
74 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Raawi News
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/04/23
Neueste Episode
2026/01/28
Durchschnittsdauer
31 min.
Veröffentlichungsintervall
123 Tage

Beschreibung

Der Podcast zum jüdischen Leben in Deutschland

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Purim – Wie eine Frau die Geschichte veränderte
2026/01/28
Purim ist ein Fest zwischen Verkleidungen und ernsten Fragen: Was passiert, wenn eine Minderheit zur politischen Projektionsfläche wird? Warum ist das Buch Esther bis heute relevant? Und wie kann ein historischer Feiertag etwas über moderne Sichtbarkeit, Antisemitismus und Gemeinschaft erzählen? In dieser MazelCast-Folge nehmen wir Purim von einer anderen Seite in den Blick: historisch, politisch und kulturell. Wir sprechen über das Achämenidenreich, über Esther, Mordechai und Haman, über die Mechanismen von Machtmissbrauch und über jüdisches Leben in Israel und der Diaspora heute. Gleichzeitig geht es um das, was Purim stark macht: Humor, Solidarität und Freude. Eine Folge für alle, die Purim besser verstehen möchten – und für alle, die wissen wollen, was dieser Feiertag bis heute über die Welt erzählt.
Raawi trifft - Georgia Hunter (Engl.)
2024/07/29
She was a Teenager when she found  out that she came from a family of Holocaust survivors. Her granddad was the famous musician Eddy Courts. Her book and now mini series “We were the lucky ones” tell the story about her family who originally came from Radom in Poland and had to split up after the Nazis took over Poland in order to survive. Georgia Hunter is talking to us about her experiences with her family story, how is was turned into a mini series and how it has changed her life and her view on life.
Raawi trifft....! Anna - Wie ein Urlaub ein Leben veränderte
2023/10/26
Wir haben Anna getroffen. Eigentlich wollte sie nur unbeschwert ihren Urlaub in Israel verleben. Doch am 07. Oktober 2023 kam alles anders. Wie sie den Angriff auf Israel erlebt hat, wie ihre Evakuierung verlief und welche Rolle das Auswärtige Amt dabei spielt, erfahren Sie in der neuesten und fast schon emotionalsten Folge unseres Podcasts.
Raawi trifft: Holocaustüberlebender und TikTok Ikone Gidon Lev
2022/08/02
Es kommt nicht jeden Tag vor, dass ein Holocaust-Überlebender eine TikTok-Sensation wird. Aber der Israeli Gidon Lev, der gerade 87 Jahre alt geworden ist, ist mit fast 400.000 Followern und 5,7 Millionen Likes ein schnell aufsteigender Star des auf Videos spezialisierten sozialen Netzwerks. Es sind viele Menschen - vor allem junge Menschen, deren mangelndes Wissen über den Holocaust in letzter Zeit für Schlagzeilen gesorgt hat - die seine manchmal spielerischen und manchmal ernsten und lehrreichen 30-Sekunden-Videos ansehen und mögen. Lev, der 1935 in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren wurde, wurde im Alter von 6 Jahren im Konzentrationslager Theresienstadt inhaftiert, wo er bis zu seinem zehnten Lebensjahr blieb. Fast alle der 150 000 Kinder, die dorthin geschickt wurden, wurden in Auschwitz, Treblinka und anderswo ermordet; nur 92, darunter Lev, überlebten. Nachdem er 26 seiner Familienmitglieder im Holocaust verloren hatte, kam er 1959 nach Israel, kämpfte im Sechstagekrieg und heiratete zweimal. Er hat sechs Kinder und 14 Enkelkinder. Zusätzlich zu den Härten, die ihm als Kind von den Nazis auferlegt wurden - Hunger, Kälte, Unsicherheit, Angst, unvorstellbares Leid und Verlust - hat Lev auch zweimal Krebs überlebt. Doch keine der Widrigkeiten seines Lebens hat ihn weniger temperamentvoll oder optimistisch gemacht. Ganz im Gegenteil: Er liebt es zu tanzen, ist neugierig und lebhaft, und seine unverwüstliche Einstellung ist ansteckend, wie sein riesiges TikTok-Publikum zeigt, das auf seine positive Einstellung reagiert und ihm den Online-Spitznamen #tiktokgrandpa gegeben hat. "Ich habe immer am Leben festgehalten", sagt er. "Der Durst, durchzuhalten und zu überleben, ist Teil meines Charakters." Wir von Raawi - Jüdisches Magazin hatten die Freude, Gidon zu treffen.
Raawi trifft.....Samira Lazarovic
2022/03/08
Die gebürtige Hamburgerin und jetzige Wahlberlinerin Samira Lazarovic ist nicht nur erfolgreiche Projektmanagerin beim Nachrichtensender N-TV, sondern auch Autorin des Buches „Heimatschein“. Wir haben Samira zu uns eingeladen, um ein wenig über sich und ihr Buch zu sprechen.
Talmud, Traktat Megilla - Teil 01 | Rabbiner Shlomo Bistritzky
2022/03/02
© Raawi.de - Hamburger Jüdische Mediathek | www.Raawi.de Talmud / Traktat Megilla - Teil 01 Megilla / מגילה ist der 10. Traktat der Mischna in der Ordnung Mo'ed (Festzeiten, Festtag). Der Name des Traktates bezieht sich auf das an Purim zu verlesende Buch Ester. Das erste Kapitel behandelt in den ersten vier Mischnajot die Fragen, wann und wo die Ester-Rolle gelesen werden soll.
Parascha Ki Tisa 5782, Rabbiner Shlomo Bistritzky
2022/02/16
© Raawi.de - Hamburger Jüdische Mediathek | www.Raawi.de   Parascha Ki Tisa (Exodus 30:11–34:35): Das Volk Israel soll einen Halben Schekel Silber an das Heiligtum abgeben. Anweisungen werden auch gegeben, wie das Wasserbecken, das Salbungsöl und der Weihrauch des Heiligtums angefertigt werden sollen. Die weisen Handwerker Bezalel und Aholiav sind für die Erbauung des Heiligtums verantwortlich. Das Volk wird wiederum angewiesen, den Schabbat zu halten. Als Moses nicht so schnell wie erwartet vom Berg Sinai herunterkommt, errichtet das Volk ein goldenes Kalb und betet es an. G-tt schlägt vor, das sündige Volk zu vernichten, aber Moses setzt sich für das Volk ein. Moses kommt mit den Testament-Tafeln mit den eingravierten Zehn Geboten vom Berg herunter. Als er das um seinen Götzen tanzende Volk sieht, zerbricht er die Tafeln, zerstört das goldene Kalb und lässt die Anführer töten. Danach geht er zu G-tt zurück und sagt: "Wenn Du Ihnen nicht vergibst, dann lösche mich aus dem Buch, das Du geschrieben hast". G-tt vergibt ihnen. Allerdings sagt er, dass der Effekt ihrer Sünde noch viele Generationen zu spüren sein wird. Zuerst schlägt G-tt vor, ihnen Seinen Engel mitzuschicken, aber Moses besteht darauf, dass G-tt Sein Volk Selbst zum gelobten Land begleitet. Moses bereitet neue Steintafeln vor und geht nochmals auf den Berg, wo G-tt den Bund auf diesen zweiten Tafeln eingraviert. Auf dem Berg wird Moses außerdem gestattet, eine Vision der dreizehn G-ttlichen Mitleids-Eigenschaften zu erleben. Als er zurückkommt, glüht Moses’ Gesicht so sehr, dass er es mit einem Schleier bedecken muss, den er nur abnimmt, wenn er mit G-tt spricht und wenn er dem Volk die G-ttlichen Gesetze beibringt.  Text: © Chabad Lubawitsch Hamburg e.V.
Parascha Tezawe, 5782 | Rabbiner Shlomo Bistritzky
2022/02/10
© Raawi.de - Hamburger Jüdische Mediathek | www.Raawi.de Parascha Tezawe (Exodus 27:20–30:10): G-tt trägt Moses auf, von den Kindern Israels reines Olivenöl für die "ewige Flamme" der Menora zu bekommen, die Aaron jeden Tag "vom Abend bis zum Morgen" anzünden soll. Die priesterlichen Kleidungsstücke, die von den Kohanim (Priestern) während ihres Dienstes im Heiligtum zu tragen sind, werden beschrieben. Alle Kohanim tragen 1) die Ketonet (lange Leinentunika); 2) Michnasa'im (Leinenhosen); 3) Miznefet oder Migba'at(Leinenturban); 4) Awnet (lange Schärpe um die Taille gewunden). Außerdem trägt der Kohen Gadol (Hohe Priester): 5) das Efod (schürzenartiges Kleidungsstück aus blau-, lila- und rotgefärbter Wolle, Leinen und Goldfäden); 6) die Choschen (Brustplatte mit zwölf Edelsteinen mit Eingravierung der Namen der zwölf Stämme Israels); 7) der Me'il (Umhang aus blauer Wolle, am Saum mit goldenen Glöckchen und dekorativen Granatäpfeln verziert); 8) die Ziz (goldene Platte mit der Eingravierung: "Heilig für G-tt"). Dann werden G-ttes detaillierte Anweisungen für die siebentägige Priester-Einweihung von Aaron und seinen vier Söhnen (Nadaw, Awihu, Elasar und Itamar) sowie für die Konstruktion des goldenen Altars, auf dem Ketoret (Weihrauch) verbrannt wird, beschrieben. Text: © Chabad Lubawitsch Hamburg e.V.
Parascha Teruma, 5782 | Rabbiner Shlomo Bistritzky
2022/02/03
© Raawi.de - Hamburger Jüdische Mediathek | www.Raawi.de Parascha Teruma (Exodus 25:1–27:19): Das Volk Israel wird aufgefordert, dreizehn Materialien zu spenden: Gold, Silber und Kupfer, blau-, lila- und rot-gefärbte Schafwolle, Flachs, Ziegenhaar, Tierhäute, Holz, Olivenöl, Gewürze und Edelsteine, aus denen "sie Mir ein Heiligtum machen sollen, und Ich werde unter ihnen wohnen" sagt G-tt zu Moses. Auf dem Gipfel vom Berg Sinai bekommt Moses genaue Anweisungen, wie er diese Wohnstatt für G-tt bauen soll, sodass sie vom Volk auf ihrer Wüstenreise schnell zusammengeklappt, transportiert und wieder aufgebaut werden kann. Im inneren Raum des Heiligtums ist hinter einem kunstvoll gewebten Vorhang die Bundeslade, die die Steintafeln mit den eingravierten Zehn Geboten enthält. Auf der Abdeckung der Bundeslade befinden sich zwei geflügelte Cherubim, die aus reinem Gold gehämmert sind. Im äußeren Raum stehen die siebenarmige Menora und der Tisch, auf dem das "Schaubrot" arrangiert ist. Die drei Wände des Heiligtums bestehen aus 48 aufrecht zusammengesteckten Holzbrettern, die mit Gold bezogen sind und von einem Paar Silbersockeln aufrecht gehalten werden. Das Dach besteht aus drei Lagen: (a) Bunten Woll- und Leinen-Teppichen; (b) einer Ziegenhaar-Abdeckung; (c) einer Abdeckung aus Schafbock- und Tachasch Häuten. Über der Vorderseite des Heiligtums liegt eine bestickte Trennwand, die von fünf Balken aufrecht gehalten wird. Um das Heiligtum und den Kupfer-Altar herum, der am Eingang steht, befindet sich eine Konstruktion aus Leinengehängen, die von 60 Holzbalken mit Silberhaken und Ringen gehalten und von Kupferstangen unterstützt wird. Text: © Chabad Lubawitsch Hamburg e.V.
Parascha Beschalach (Exodus 13:17–17:16) | Rabbiner Shlomo Bistritzky
2022/01/12
© Raawi.de - Hamburger Jüdische Mediathek | www.Raawi.de Parascha Beschalach (Exodus 13:17–17:16): Kurz nachdem Pharao die Kinder Israels aus Ägypten freigelassen hatte, folgt er ihnen, um sie zum Zurückkommen zu zwingen. Die Israeliten sind in der Klemme: Sie befinden sich zwischen Pharaos Armeen und dem Meer. G-tt sagt Moses: "Strecke deinen Stab über das Meer." Das Meer teilt sich und ermöglicht, den Israeliten den Durchgang. Danach schließt sich das Meer über den Ägyptern. Moses singt mit den Kindern Israels ein Dankeslied, in dem sie G-tt preisen. In der Wüste leidet das Volk Hunger und Durst, und beschwert sich immer wieder bei Moses und Aaron. G-tt macht das bittere Wasser von Mara wundersamerweise genießbar. Später gebietet er, dass Moses Wasser aus einem Felsen sprudeln lässt, indem er mit seinem Stab dagegen schlägt. Jeden Morgen fällt Manna vor Sonnenaufgang vom Himmel fallen, und jeden Abend lässt Er Wachteln im israelitischen Lager landen. G-tt gebietet, dass die Kinder Israels am Freitag eine doppelte Portion Manna sammeln, da kein Manna am Schabbat, dem von G-tt gegebenen Ruhetag, fallen wird. Manche Israeliten gehorchen nicht und gehen am siebten Tag hinaus, um Manna zu sammeln. Sie finden aber nichts. Aaron hebt etwas Manna als Zeugnis für die zukünftigen Generationen in einem Krug auf. In Rephidim wird das Volk von den Amalekitern angegriffen. Sie werden durch Moses’ Gebet und Joschuas Armee geschlagen. Text: © Chabad Lubawitsch Hamburg e.V.
Parascha Bo (Exodus 10:1–13:16) | Rabbiner Shlomo Bistritzky
2022/01/06
© Raawi.de - Hamburger Jüdische Mediathek | www.Raawi.de wöchentlicher Toraabschnitt Bo: Die Ägypter erleiden die letzten drei der zehn Plagen: Ein Heuschreckenschwarm verzehrt alles Getreide. Auch kommt eine dicke, greifbare Dunkelheit über das Land, und die Erstgeborenen Ägypter sterben um Mitternacht am 15. des Monats Nissan.G-tt gibt den Israeliten die erste Mizwa: Sie sollen einen Kalender erstellen, der auf der monatlichen Wiedergeburt des Mondes beruht. Die Israeliten werden auch angewiesen, G-tt ein Pessach-Opfer zu bringen. Sie sollen ein Lamm oder Zicklein schlachten und das Blut auf die Türrahmen jedes israelitischen Hauses streichen, so dass G-tt diese Häuser übergeht, wenn Er die ägyptischen Erstgeborenen tötet. Das geröstete Fleisch des Opfers soll zusammen mit Mazza (ungesäuertem Brot) und bitteren Kräutern in dieser Nacht gegessen werden.Der Tot der Erstgeborenen bricht endlich Pharaos Widerstand. Er treibt die Kinder Israels aus seinem Land. Sie verlassen das Land in solcher Eile, dass der Teig keine Zeit hat, aufzugehen. Daher sind die einzigen mitzunehmenden Vorräte ungesäuert. Bevor sie gehen, bitten sie ihre ägyptischen Nachbarn um Gold, Silber und Kleidungsstücke, womit das Versprechen, das G-tt Abraham gegeben hatte, dass seine Nachkommen Ägypten mit großem Reichtum verlassen würden, erfüllt wird. Die Kinder Israels bekommen weitere Gebote: Sie sollen ihre Erstgeborenen G-tt weihen und den Jahrestag des Auszugs aus Ägypten feiern, indem sie alles Gesäuerte für sieben Tage aus ihrem Haus entfernen, Mazza essen und die Geschichte ihrer Befreiung ihren Kindern erzählen. Sie sollen außerdem Arm- und Kopf-Tefillin als Erinnerung an den Exodus und ihre daraus resultierende Verpflichtung, G-tt zu dienen, tragen. Text: © Chabad Lubawitsch Hamburg e.V.
Ki Tawo | Rabbiner Shmuel Havlin
2021/08/27
© 2020 Raawi - Jüdisches Magazin. Raawi - Jüdisches Magazin FB, IG, Youtube & Twitter: @RaawiNews  Web: www.Raawi.de  Paraschat Ki Tawo (Deuteronomium 26:1–29:8) Moses weist das Volk Israel an: "Wenn ihr in das Land geht, das G-tt euch als ewiges Erbe gibt, und es bevölkert und kultiviert, bringt Bikurim (die ersten reifen Früchte eurer Obsthaine) zum Heiligen Tempel und bezeugt eure Dankbarkeit für alles, was G-tt für euch getan hat." Unsere Parascha enthält auch die Gesetze des Verzehnten, das den Leviten und den Armen gegeben wird, und detaillierte Anweisungen, wie sie die Segenssprüche und Flüche auf Berg Gerisim und Berg Eiwal - wie zu Anfang der Parascha Reeh besprochen - verkünden sollen. Moses erinnert das Volk daran, dass es G-ttes Auserwähltes Volk ist, und sich seinerseits G-tt ausgesucht hat. Der zweite Teil von Ki Tawo besteht aus der Tochacha (Schelte). Nachdem Moses den Segen der Belohnung des Volkes durch G-tt erwähnt hat, wenn es die Tora-Gesetze befolgt, gibt Moses einen langen harschen Überblick über alles Schlimme, wie z.B. Krankheit, Hungersnot, Armut, Exil, das dem Volk beim Vernachlässigen von G-ttes Geboten widerfahren wird. Moses beendet diesen Abschnitt mit dem Hinweis, dass sein Volk erst jetzt - vierzig Jahre nach seiner Entstehung - "ein Herz zum Wissen, Augen zum Sehen, Ohren zum Hören" habe. Text: © Chabad Lubawitsch Hamburg e.V.
Korach 5781 | Rabbiner Shmuel Havlin
2021/06/09
©️ 2021 Raawi Jüdisches Magazin im Auftrag der Jüdischen Gemeinde Hamburg Youtube, Facebook, Instagram & Twitter: @RaawiNews www.Raawi.de  Korach (Numeri 16:1–18:32): Korach entfacht eine Meuterei, mittels der er Moses’ Führungsposition sowie Aarons Kehuna (Priesteramt) anfechtet. Er wird von Moses’ unverbesserlichen Feinden, Dathan und Abiram, begleitet. 250 bedeutende Mitglieder der Gemeinde, die den geheiligten Ketoret (Weihrauch) darbringen, um ihren Anspruch auf das Priesteramt zu beweisen, schließen sich ihnen an. Die Erde öffnet sich und verschlingt die Meuterer, und ein Feuer verschlingt diejenigen, die den Ketores darbringen. Eine daraufhin erfolgende Plage wird durch Aarons Ketoret-Opfer zum Stillstand gebracht. Auf wundersame Art und Weise trägt Aarons Stab zuerst Blüten und bringt dann Mandeln hervor, um zu belegen, dass seine Ernennung als Hohepriester G-ttes Wille ist. G-tt befiehlt, dass ein Teruma (Erhebung) von jedem Getreide-, Wein- und Öl-Ertrag sowie von allen erstgeborenen Rindern und Schafen zusammen mit anderen detailliert aufgezählten Geschenken, den Kohanim (Priestern) gegeben wird.  Text: © Chabad Lubawitsch Hamburg e.V.
Schelach-Lecha 5781 | Rabbiner Shmuel Havlin
2021/06/01
©️ 2021 Raawi Jüdisches Magazin im Auftrag der Jüdischen Gemeinde Hamburg Youtube, Facebook, Instagram & Twitter: @RaawiNews www.Raawi.de Schelach-Lecha(Numeri 13:1–15:41): Moses schickt zwölf Spione zum Land Kanaan. Sie kommen nach vierzig Tagen zurück und tragen ein riesiges Traubenbündel, einen Granatapfel und eine Feige. Damit bringen sie den Bericht zurück, dass das Land üppig und fruchtbar ist. Aber zehn Spione warnen das Volk, dass die Einwohner Riesen und Kämpfer sind, die "stärker als wir" sind. Nur Caleb und Joshua bestehen darauf, dass sie das Land erobern können, wie G-tt es befohlen hat. Das Volk weint. Sie wollen lieber nach Ägypten zurückkehren. G-tt bestimmt, dass Israels Einzug in das Land 40 Jahre verzögert wird. Während dieser Zeit wird die Generation in der Wüste aussterben. Eine Gruppe Juden, die ihren Unglauben bereuen, erstürmen den Berg an der Landesgrenze und werden von den Amalekitern und Kanaanitern geschlagen. Die Menachot-Gesetze (Mehl-, Wein-, und Öl-Opfer) werden behandelt sowie die Mizwa, einen Teil des Teiges (Challa) bei der Brot-Herstellung G-tt zu weihen. Ein Mann verletzt die Schabbat-Gesetze, indem er Stöcke sammelt, und wird getötet. G-tt weist die Juden an, Zizit (Bänder) an viereckigen Kleidungsstücken anzubringen, so dass wir daran erinnert werden, die Mizwot (G-ttlichen Gebote) zu erfüllen. Text: Chabad Lunawitsch Hamburg e.V.
Beha'alotcha 5781 | Rabbiner Shmuel Havlin
2021/05/20
©️ 2021 Raawi Jüdisches Magazin im Auftrag der Jüdischen Gemeinde Hamburg Youtube, Facebook, Instagram & Twitter: @RaawiNews www.Raawi.de Beha'alotcha (Numeri 8:1–12:16): Aaron soll in den Lampen der Menora Licht erleuchten lassen, und der Stamm Levi wird in den Dienst im Heiligtum eingeführt. Eine Gruppe Juden, die das Pessach-Opfer wegen ritueller Unreinheit nicht rechtzeitig darbringen konnten, fragt "Warum sollen wir ausgeschlossen sein?". Als Antwort wird ein "Zweites Pessach" eingeführt. G-tt unterweist Moses, wie Israel in der Wüste reisen und lagern soll, und das Volk wandert in Formation vom Berg Sinai, wo es fast ein Jahr lang gelagert hatte. Das Volk ist mit dem "Brot vom Himmel" (Manna) unzufrieden und verlangt, dass Moses ihnen Fleisch gibt. Moses ernennt 70 Älteste, denen er von seinem Geist etwas abgibt, um ihm beim Leiten des Volkes zu helfen. Miriam spricht negativ über Moses und wird mit Lepra bestraft. Moses betet, dass sie geheilt wird. Dann wartet die ganze Gemeinde sieben Tage lang auf ihre Genesung.

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