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Dieser Podcast hat
149 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
[email protected]Explizit
Nein
Erstellt am
2020/05/06
Neueste Episode
2026/04/20
Durchschnittsdauer
36 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage
Beschreibung
Relevant, aktuell, hochkarätig besetzt. Willkommen beim PB3C RealTalk. In jeder Ausgabe analysieren Experten aus Politik, Wissenschaft und Investment, was die Immobilienwirtschaft gerade am meisten interessiert. Aus unterschiedlichen Perspektiven der Wertschöpfungskette. Und mit Einblicken in alle Assetklassen. Was bewegt die Branche? Wohin entwickelt sich der Markt? Wie werden Investitionsentscheidungen begründet, und welche Maßnahmen erwartet die Immobilienwirtschaft von der Politik? Im PB3C RealTalk erfahren Sie es direkt von den maßgeblichen Entscheidern der Branche.
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Zwischen Beton und Batteriespeicher: Warum Infrastruktur zur entscheidenden Assetklasse wird.
2026/04/20
Was ist eigentlich Infrastruktur und warum verschwimmt ihre Grenze zur Immobilie gerade vor unseren Augen? Klar ist, die vertrauten Kategorien greifen nicht mehr. Was früher sauber getrennt war, wächst heute immer weiter zusammen, getrieben von der Frage, wie Energieversorgung, digitale Infrastruktur und neue Standortanforderungen ineinandergreifen.
Britta Roden, verantwortlich für den Bereich Research Real Assets bei Swiss Life Asset Managers, kennt die Branche im Umbruch, in der andere Maßstäbe gelten als im klassischen Immobilienmarkt.
Die vielleicht entscheidende Verschiebung: der Perspektivwechsel weg von einzelnen Assetklassen, hin zu einem ganzheitlichen Blick auf Real Assets. Die FRANKFURT WESTSIDE, ein Projekt von Swiss Life Asset Managers und BEOS, zeigt, wie das konkret aussieht: 70 Hektar, rund 6.000 Arbeitsplätze, Datencenter und Energieversorgung in einem Quartier – und kein Fonds, der das sauber abbilden kann.
Für Investoren bedeutet das ein Umdenken, für Asset Manager eine neue Rolle und für den Markt die Herausforderung, diese wachsende Komplexität einzuordnen und zu vermitteln.
Eine Folge über eine Assetklasse, die viele kennen und doch kaum jemand wirklich versteht.
E-Lkw auf der Überholspur: Warum Strom zum neuen Standortfaktor wird
2026/03/23
500 bis 600 Kilometer Reichweite und neue Fahrzeugkonzepte zeigen, dass der E-Lkw die Testphase hinter sich gelassen hat und auf die Langstrecke vorrückt. Aus einer technischen Entwicklung ist damit ein echter Umbruch geworden, der die Logistik nachhaltig verändert.
Im Zentrum steht dabei nicht allein das Fahrzeug, sondern die Frage dahinter: Wo kommt die Energie her, wie entstehen leistungsfähige Ladepunkte und was braucht es, damit aus einzelnen Lösungen ein belastbares Netz wird? Genau dort entscheidet sich, wie schnell die Transformation vorankommt.
Spannend ist das auch wirtschaftlich. Wer Ladeinfrastruktur, Netzkapazität, PV und Speicher zusammendenkt, erschließt neue Spielräume: für Logistiker ebenso wie für Eigentümer und Entwickler von Logistikimmobilien. Im Zusammenspiel mit öffentlich zugänglichen Ladeparks entsteht die Infrastruktur, die den E-Lkw über den Depotbetrieb hinaus in die Fläche bringt.
Vom Projekt zum Prozess – Wie aus Fläche ein Quartier wird
2026/03/02
Ein Quartier ist nicht fertig, sobald der Bau abgeschlossen ist. Die eigentliche Bewährungsprobe beginnt danach: Im laufenden Betrieb zeigt sich, ob der Handel wirtschaftlich arbeitet und ob Büromieter den Standort dauerhaft annehmen. Erst dann entsteht aus einzelnen Nutzungen ein stabiles Gefüge.
Das ZAM in München-Freiham steht genau an diesem Punkt. Voll vermietet, trotz schwieriger Marktphase und zugleich ein Projekt im offenen Feld. Ein neuer Stadtteil, kaum gewachsene Strukturen, viel Erwartung von allen Seiten. Hier entscheidet sich nicht nur, wie Flächen performen, sondern wie ein Standort überhaupt Identität entwickelt.
Richard van de Beek von der ROSA-ALSCHER Group und Quartiersmanager Frank Pöstges-Pragal sprechen über Umsätze, Frequenzen, politische Rahmenbedingungen und Investorenentscheidungen. Es geht um Mut, aber genauso um den Business Case. Und um die Erkenntnis, dass ein Quartier nie „fertig“ ist, sondern dauerhaft gemanagt werden muss.
Zukunftsorte – vom Label zum Lebensraum
2026/02/23
Der Druck auf die Städte wächst, gebaut wird künftig vor allem im Bestand. Die Devise lautet: Umnutzung statt Neubau. Doch zwischen Anspruch und Genehmigungspraxis liegt ein System aus Vorschriften und Einzelinteressen. Brandschutz trifft auf Denkmalschutz, Lärmschutz auf Nutzungsmischung und Projekte geraten ins Stocken.
Gerade die Umwandlung von Büro zu Wohnen zeigt, wie eng Regulatorik ausgelegt wird, obwohl Substanz und Flächen vorhanden sind. Wenn künftig weniger auf der grünen Wiese und mehr im Bestand entwickelt wird, entscheidet sich hier, ob Transformation gelingt. Hinzu kommt die Energiefrage: Quartiere sind nur dann zukunftsfähig, wenn Erzeugung und Verbrauch gemeinsam gedacht werden – und Immobilien- sowie Energiewirtschaft enger kooperieren.
Ein Gespräch über Zielkonflikte, über selbst gesetzte Hürden und darüber, was sich ändern muss, damit „Bauen der Zukunft“ mehr wird als ein Schlagwort.
Wie 500 Milliarden Euro die Infrastrukturbranche verändern können
2026/02/02
Die Bundesregierung hat ein gewaltiges Infrastrukturpaket von 500 Milliarden Euro ins Schaufenster gestellt. Das schuldenfinanzierte „Sondervermögen“ hat es sogar zum „Unwort des Jahres“ gebracht. Braucht es jetzt überhaupt noch private Infrastrukturinvestitionen? Ja, sagen Michael Henn und Andreas Ochsenkühn im Podcast, denn durch privates Fremd- und Eigenkapital ließe sich diese Summe um den Faktor vier oder fünf hebeln.
Serielle Sanierung: Zwischen Effizienzversprechen und Realität
2026/01/26
Serielle Sanierung gilt seit Jahren als naheliegende Antwort auf steigende Energiekosten und einen stockenden Neubau. Trotzdem setzt sie sich nur langsam durch. Das liegt auch an nicht mitgedachten Prozessen und Kostenvergleichen, die Preis und Tempo verzerren. Die Frage ist daher weniger, ob serielle Sanierung funktioniert, sondern unter welchen Bedingungen sie wirtschaftlich und organisatorisch tragfähig wird.
Martina Aschauer beschreibt die Zurückhaltung aus Sicht einer Herstellerin, die serielle Sanierung in bestehende Marktstrukturen einordnen muss. Thomas Rolf Hermes argumentiert aus der Perspektive des Bestandshalters und verweist auf Faktoren wie Zeit, Qualität und künftige Kosten. Deutlich wird, dass serielle Sanierung kein technisches Detail ist, sondern eine strukturelle Frage. Und dass sich an ihr entscheidet, wie ernst es der Branche mit der Transformation des Bestands ist.
Energie-Hub Immobilie. Wie kann die grüne Transformation gelingen?
2026/01/12
Die Immobilie ist längst mehr als ein Ort, an dem Energie verbraucht wird. Sie wird zur Schnittstelle, an der Erzeugung, Nutzung und neue Anforderungen zusammenlaufen. Damit rücken Immobilienwirtschaft und Energiewirtschaft zwangsläufig näher zusammen.
Tim Säuberlich und Marc Schuhbauer zeigen, was das konkret heißt. Auf der einen Seite der Asset Manager, der regulatorische Vorgaben und wirtschaftliche Zwänge zusammenbringen muss. Auf der anderen Seite der Energiedienstleister, der Modelle wie Mieterstrom oder On-Site-PPA in den Betrieb übersetzt. Erst im Zusammenspiel dieser Perspektiven entscheidet sich, ob Dekarbonisierung mehr ist als ein ambitioniertes Ziel.
Erst reden, dann bauen – so geht Logistikimmobilienentwicklung richtig
2026/01/07
Wenn Martina Averbeck und Bernd Schade über Logistikimmobilien sprechen, geht es schnell nicht mehr nur um technische Anforderungen. Sondern um Entscheidungen, die an unterschiedlichen Punkten des Lebenszyklus getroffen werden müssen. Der Entwickler, der früh plant. Die Assetmanagerin, die später steuert. Im Gespräch wird spürbar, wie stark beide Rollen ineinandergreifen, lange bevor ein Projekt wirklich Form annimmt.
Im Austausch wird außerdem deutlich, wie sehr die Branche von guter Abstimmung lebt. Entwicklungen werden komplexer, Rahmenbedingungen ändern sich schneller und die Nutzer erwarten heute etwas anderes als noch vor wenigen Jahren. Gerade deshalb zeigt sich, wie viel Stabilität entsteht, wenn Entwickler und Assetmanager Erfahrungen teilen statt nur Ergebnisse auszutauschen.
Der Blick der einen Seite für den Bau, der der anderen für Betrieb und Vermietbarkeit, beides zusammen entscheidet, ob eine Immobilie heute funktioniert und morgen noch relevant ist.
Agenten übernehmen – Wie KI den Immobilienalltag neu sortiert
2025/12/15
Mietverträge, Reports, Betriebskosten – das tägliche Kleingedruckte der Immobilienwelt. All das, was sonst Zeit frisst, läuft plötzlich ohne menschliche Zwischenstopps. KI erkennt Fehler, bevor jemand sie sucht. Sie demontiert Prozesse auf, die jahrelang als unveränderbar galten. Und während die Systeme im Hintergrund arbeiten, verschieben sich die Gewichte: weg von Kontrolle und Nacharbeit, hin zu echter Analyse.
Der Podcast macht deutlich, wohin diese Entwicklung führt: Wenn Prozesse nicht mehr von ihren Schwachstellen bestimmt werden, entsteht ein Spielraum, der die Branche zwingt, ihr eigenes Selbstverständnis zu überdenken. Nicht aus technischer Euphorie heraus, sondern aus der schlichten Erkenntnis, dass Verlässlichkeit neue Möglichkeiten freilegt, die lange verborgen waren.
#141: Hotel: Mit Vertragslabyrinthen gegen das Betreiberrisiko?
2025/11/17
Die Hotelbranche hat sich seit der Pandemie spürbar verändert und mit ihr die Beziehung zwischen Eigentümern und Betreibern. Was früher als langfristig und sicher galt, wirkt heute oft nur noch stabil auf dem Papier. Nicht jeder Standort passt noch zur Marke, nicht jeder Betreiber ist ein verlässlicher Partner und nicht jeder Vertrag hält, was er einmal versprochen hat.
In dieser Folge geht es um Entscheider, die neu verhandeln müssen: mit Blick auf Pachtmodelle und Szenarien, die früher kaum jemand durchgespielt hat. Dino Kirchmeier bringt die Perspektive aus dem Asset Management, Matthias Frank die juristische Sicht. Gemeinsam zeigen sie, wie sich Hotelimmobilien so strukturieren lassen, dass sie auch unruhigere Phasen überstehen.
#140: Pflegeimmobilien zwischen Bedarf und Baustopp
2025/11/10
Die Branche steht unter Druck und trotzdem wird weiter gebaut. Entwickler und Betreiber wissen, dass der Bedarf riesig ist. Aber wer ein neues Projekt plant, braucht heute mehr Geduld und Augenmaß als je zuvor. Hohe Zinsen, unklare Förderbedingungen und langwierige Verfahren erschweren die Kalkulation. Trotzdem entstehen neue Häuser, weil die Überzeugung bleibt, dass sich Qualität und Verlässlichkeit am Ende durchsetzen.
Im Podcast zeigt sich, wie anpassungsfähig die Branche geworden ist. Private Anleger finden stabile Modelle, institutionelle Investoren schauen wieder genauer hin, und die besten Projekte entstehen dort, wo Erfahrung und Realismus zusammenkommen. Der Markt verändert sich, doch Pflegeimmobilien behaupten sich, als stabile Säule einer sozialen Infrastruktur, die dringender gebraucht wird denn je.
#139 – Immobilien-Transaktionen aus Insolvenzen heraus – Fallstricke und Chancen – Holger Friedrichs im Gespräch mit Moritz Kraneis und Wolf zur Nieden
2025/10/27
Steigende Zinsen, gestörte Lieferketten und teure Einstiegspreise haben viele Immobilienprojekte in Schieflage gebracht. Die Folge ist eine wachsende Zahl von Insolvenzen. Doch wo andere aussteigen, sehen erfahrene Investoren neue Chancen.
Wie Transaktionen aus Insolvenzen funktionieren, welche Rolle Insolvenzverwalter dabei spielen und warum nicht immer der Höchstbietende den Zuschlag erhält, zeigt ein Blick hinter die Kulissen dieses anspruchsvollen Marktsegments.
Rekordmieten und neue Quartiere: Münchens Büros im Wandel
2025/10/20
Münchens Büromarkt zeigt viele Gesichter: In der Innenstadt treiben knappe Flächen die Mieten auf Rekordniveau, im Werksviertel und im CBD liegen die Leerstände bei nur rund drei Prozent. Am Stadtrand entstehen dagegen neue Quartiere wie Freiham, die mit S-Bahn-Anbindung, Mixed-Use und moderner Infrastruktur eigene Stärken entwickeln – und gerade für technologie- und forschungsnahe Nutzer attraktiv sind.
Im Podcast treffen Marktdaten und Research auf Praxis aus Entwicklung und Asset Management. Diskutiert wird, wie sich der „Flight to Quality“ in München auswirkt, warum Neubauten und flexible Konzepte gefragt sind und welche Chancen sich an unterschiedlichen Standorten eröffnen.
PB3C RealTalk #137: Die schleichende Revolution im Finanzvertrieb
2025/10/13
Die junge Anlegergeneration investiert bevorzugt mit dem Smartphone. So jedenfalls das gängige Narrativ – und da ist mit Sicherheit auch etwas dran.
Was heißt das aber für den Vertrieb von geschlossenen Fonds bzw. AIFs? Die gelangen seit Jahr und Tag über persönliche Beratungsgespräche in die Portfolios der Anleger.
Findet auch in diesem Segment eine „schleichende Revolution“ im Vertrieb statt? Gehört der Anlageberater aus Fleisch und Blut zu einer aussterbenden Art? Oder gilt stattdessen sogar genau das Gegenteil?
Dazu spricht Jan Döhler im PB3C-Podcast mit zwei Leuten, die es wissen müssen: Bernhard Saß, verantwortlich für den Vertrieb bei @TSO, und @Dieter Seipp, seit mehr als 20 Jahren Anlageberater.
Vielen Dank an die beiden fürs Rede-und-Antwort-Stehen! Was sie zu sagen haben, hören Sie im aktuellen PB3C-Realtalk – schalten Sie ein!
PB3C RealTalk #136: Wohnraumoffensive und Baupraxis: Wege aus dem Stillstand
2025/09/15
Die Wohnraumoffensive der BImA umfasst bis 2030 die Schaffung von rund 8000 Wohnungen auf bundeseigenen Grundstücken, wobei etwa die Hälfte durch Neubau, die andere durch Modernisierung und Nachverdichtung im Bestand entsteht. Doch Genehmigungen, Denkmalschutzauflagen oder Widerstände vor Ort machen die Umsetzung schwierig.
Damit Wohnraumschaffung gelingt, braucht es aber nicht nur politische Programme, sondern auch eine Baupraxis, die mit effizienten Abläufen, digitalen Methoden und Nachwuchsarbeit Antworten gibt.
Nur im Zusammenspiel von Verwaltung und Praxis können Wohnraumoffensiven Wirkung entfalten und bezahlbare Wohnungen tatsächlich entstehen.
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