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Highheels und Hochhäuser

Werben im Podcast: Highheels und Hochhäuser

Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
54 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/05/18
Neueste Episode
2026/02/02
Durchschnittsdauer
30 min.
Veröffentlichungsintervall
19 Tage

Beschreibung

Wenn einem alle von einer Sache abraten, dann muss man sie auf jeden Fall durchziehen. Das dachten sich auch Larissa Lapschies, Gründerin und CEO der Immobilienjunioren und Sonja Rösch, Managing Partnerin bei PB3C, als sie ihren Podcast „Highheels und Hochhäuser“ ins Leben gerufen haben. Braucht die Welt einen weiteren Immobilien-Podcast? Die beiden finden: ja, absolut – und zwar einen, bei dem nicht zu 80 Prozent nur Männer zu Wort kommen. Die beiden verbindet allerdings weitaus mehr als die bloße Tatsache, bereits mit 10-Zentimeter-Absätzen über halbfertige Rohbauprojekte marschiert zu sein. Beide sind Führungskräfte und Unternehmerinnen in der Immobilienwelt. Aber noch viel wichtiger ist, dass beide Themen ansprechen wollen, die sonst eher selten in der Branche angeschnitten werden, vom Gender-Pay-Gap über die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben bis zur Frage, wie Selbst- und Fremdbild der Immobilienwirtschaft auseinandergehen.

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Volume 54: Deutschlands Brücken altern schneller als ihr Image
2026/02/02
Zahlreiche Brücken in Deutschland sind alt, aber funktionieren noch im Alltag. Genau darin liegt die Gefahr. Denn die Belastung hat sich längst verschoben. Lastwagen sind heute deutlich schwerer, die Zahl der Überfahrten ist stark gestiegen. Der Verschleiß wächst, auch wenn er für Nutzer kaum sichtbar ist. Heike Schmitz weiß: Schäden entstehen nicht plötzlich. Sie werden früh erkannt, in Prüfungen dokumentiert, lange bevor es zu Sperrungen kommt. Doch mit der Feststellung allein ist nichts gewonnen. Danach beginnt der Teil, der in Deutschland am meisten Zeit kostet: Entscheidungen, Genehmigungen, Beauftragungen. Während diese Prozesse laufen, arbeitet der Verschleiß weiter. Was reparierbar wäre, wird dadurch zu einem Sanierungsfall und damit teurer, aufwendiger und schwerer planbar. Die Carolabrücke in Dresden hat vielen vor Augen geführt, was passiert, wenn Vertrauen in Routine zur Gewohnheit wird.
Volume 53: Zu feige für Haltung? Das B2B-Markenproblem
2026/01/26
Nick Hughes arbeitet dort, wo B2B-Marken unter Druck geraten. Seine Erfahrung ist eindeutig: Klare Positionen werden vermieden, weil sie intern unbequem sind. Aussagen werden weich formuliert, Begriffe verklausuliert und Texte so lange abgestimmt, bis es keinen Widerspruch mehr gibt. Übrig bleibt Kommunikation, die beschreibt, aber nichts aussagt. Die Folge davon ist banal und gravierend zugleich. Kunden orientieren sich nicht an der Marke selbst, sondern an Preis oder Bekanntheit. Solange alles läuft, fällt das kaum auf. Doch sobald sich etwas ändert, fehlt die Richtung. Dann zeigt sich, dass eine Marke ohne klare Sprache nicht funktioniert. Das Problem entsteht nicht mit dem Text, sondern davor. Marken werden dort wirksam, wo Unternehmen den Mut haben, eine Haltung festzulegen und ihr eine Sprache zu geben.
Volume 52: Warum gute Projekte schlechte Standorte werden
2026/01/19
In der Projektentwicklung wird viel entschieden, ohne genau zu wissen, was ein Ort später mit Menschen macht. Es wird über Nutzungsmischung gesprochen und über Aufenthaltsqualität. Am Ende stützt sich vieles auf Erfahrung und Bauchgefühl. Kevin Meyer stellt diese Logik infrage. Sein Punkt ist unbequem. Viele Immobilien sind wirtschaftlich schlüssig geplant, funktionieren aber im täglichen Gebrauch einfach nicht. Menschen gehen vorbei, bleiben nicht stehen und kommen nicht zurück. Lange ließ sich kaum erklären, woran das liegt. Heute gibt es dafür Daten. Bewegungsmuster lassen sich auswerten und vergleichen. Dadurch wird sichtbar, dass Vermietung allein wenig über die Wirkung eines Ortes aussagt. Denn entscheidend ist am Ende, wie ein Standort genutzt wird und nicht, wie er geplant wurde.
Volume 51: Wer breit streut, rutscht nicht aus
2026/01/12
Der perfekte Moment zum Kaufen ist eine Erfindung. Vermögen entsteht, wenn man anfängt und den nächsten Schritt nicht aufschiebt. Laura Schick hat mit 23 ihre erste Einzimmerwohnung gekauft und ihr Portfolio über Jahre aufgebaut. Keine Traumimmobilie, sondern eine kleine, vermietete Wohnung, die sich gerechnet hat. Genau so beginnt Vermögensaufbau auch heute noch. Nicht am Höhepunkt des Marktes, sondern in Phasen, in denen Unsicherheit herrscht und Entscheidungen unbequem sind. Wer dann handelt, baut Substanz auf. Wer wartet, bleibt Zuschauer.
Volume 50: Netzwerken ohne FOMO
2026/01/07
Netzwerken ist kein Selbstläufer mehr. Heute entscheidet nicht mehr die Größe eines Formats über seinen Wert, sondern die Qualität der Begegnungen. Jutta Heusel beobachtet seit Jahren, wie sich Branchentreffen verändern. Viele klassische Formate verlieren an Wirkung, weil sie an Routinen festhalten, die nicht mehr zeitgemäß sind. Sichtbarkeit ersetzt kein Gespräch und Präsenz keine Relevanz. Stattdessen entstehen neue Dynamiken dort, wo Menschen bereit sind, sich aus bekannten Kreisen herauszubewegen. Besonders deutlich zeigt sich das im Generationenvergleich. Jüngere Teilnehmer kommen mit klaren Erwartungen, nutzen Netzwerke gezielt und gehen, wenn der Mehrwert ausbleibt. Auch regional unterscheiden sich die Kulturen spürbar, mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Verbindlichkeit und Beteiligung. Netzwerken wird damit selektiver. Wer darauf wartet, dass sich die passenden Verbindungen von selbst ergeben, verpasst oft den richtigen Moment.
ESG trifft die Realität – Zwischen KI-Sprech und Aktenkeller
2025/12/15
ESG war der Goldrausch der Immobilienbranche. Jetzt ist es Kostenblock mit Image-Risiko und knallharten Prüfungen. Im Gespräch zerlegt Manuel Schröder den Mythos vom „nice to have“ in Echtzeit: BaFin-Prüfungen, Dealbreaker in der Due Diligence und die Frage, wer sich Nachhaltigkeit wirklich „leisten“ kann. Diese Folge ist ein Rundumschlag durch die Immobilienbranche. Während alle laut über KI fantasieren, laufen im Hintergrund noch immer Excel-Tabellen und im Keller türmen sich die Aktenordner. Manuel Schröder zeigt, wie aus diesem Chaos Ordnung entsteht. Und warum eine einzige offene Zahl reicht, um Verhandlungen ins Stocken zu bringen. Am Ende steht ein Blick auf eine Branche, die lange geglaubt hat, sie könne ESG nebenbei erledigen. Nach dieser halben Stunde ist klar: Der Nebenschauplatz ist zum Hauptfeld geworden. Und wer das ignoriert, spielt nicht mehr mit.
Approved by AI: Wie Sie in den Suchergebnissen von ChatGPT und Co. erscheinen
2025/12/08
Die alten SEO-Tricks ziehen nicht mehr. Laut zu sein reicht schon lange nicht mehr, denn die KI sortiert alles aus, was nach aufgeblasenem Content klingt. Wer nur Slogans liefert, verschwindet. Wer jedoch Expertise, Mehrwert und Fakten liefert, landet dort, wo alle hinwollen: in den KI-Ergebnissen, die über den klassischen Google-Treffern stehen und immer häufiger zuerst geklickt werden. Im Gespräch zeigt Paul Vetter, warum Qualität heute mehr Wirkung hat als jede Keyword-Liste und warum Social Proof für die KI stärker zählt als frühere Ranking-Signale. Und wir landen bei dem Punkt, der das ganze Gespräch zusammenhält: Die KI braucht Menschen, um entscheiden zu können, wem sie vertraut. Genau da beginnt die Arbeit und genau da wird es spannend.
Volume 47: Warum die Umkleide zum Umsatzkiller wird
2025/11/24
Viele Läden in den Innenstädten sind gut sortiert – und trotzdem leer. Ayca Arici weiß, woran das liegt: Räume wirken. Und sie wirken oft falsch. Kabinen schrecken ab, Stores fühlen sich leer an und Konzepte passen nicht zum Viertel. Im Podcast erzählt die Retail-Designerin, wie Gestaltung unsere Entscheidungen lenkt, unbewusst, aber wirksam. Sie spricht über Flagship-Stores in London, über Malls in Dubai, die wie kleine Städte funktionieren, und über Straßen, die erst dann leben, wenn Gastronomie, Service und Handel zusammen gedacht werden. Wer verstehen will, wie sehr der Raum unsere Entscheidungen lenkt – und was das für die Zukunft der Innenstädte heißt – sollte diese Folge hören.
Volume 46: Büro vor Wohnen – Was Deutschland von London lernen muss
2025/11/17
Erst denken, dann schreiben. Klingt einfach, ist es aber nicht mehr, wenn jedes Wort in Sekunden bewertet wird. Jörg Seifert lebt seit zwanzig Jahren mit diesem Spagat: journalistische Sorgfalt auf der einen Seite, Social Media auf der anderen. Er erinnert sich an Zeiten, in denen Fakten wichtiger waren als Reichweite. Heute prallen Redaktionsroutine und Geschwindigkeit aufeinander. Diskussionen entstehen in Minuten, aber verschwinden ebenso schnell. Der Preis dieser schnellen Meinung ist, dass das, was Redaktionen mit Doppelcheck und Vier-Augen-Prinzip sichern, leichter verloren geht: Glaubwürdigkeit. Mit Sonja Rösch spricht er darüber, wie nah sich Redaktion und PR heute kommen dürfen, ohne ineinander zu rutschen. Beide kennen die Immobilienbranche, beide wissen, dass es ohne klare Worte nicht geht. Für weichgespülte Formulierungen ist da wenig Platz, für Keyboard Warriors erst recht nicht.
Volume 45: Glaubwürdigkeit geht vor Geschwindigkeit
2025/11/10
Erst denken, dann schreiben. Klingt einfach, ist es aber nicht mehr, wenn jedes Wort in Sekunden bewertet wird. Jörg Seifert lebt seit zwanzig Jahren mit diesem Spagat: journalistische Sorgfalt auf der einen Seite, Social Media auf der anderen. Er erinnert sich an Zeiten, in denen Fakten wichtiger waren als Reichweite. Heute prallen Redaktionsroutine und Geschwindigkeit aufeinander. Diskussionen entstehen in Minuten, aber verschwinden ebenso schnell. Der Preis dieser schnellen Meinung ist, dass das, was Redaktionen mit Doppelcheck und Vier-Augen-Prinzip sichern, leichter verloren geht: Glaubwürdigkeit. Mit Sonja Rösch spricht er darüber, wie nah sich Redaktion und PR heute kommen dürfen, ohne ineinander zu rutschen. Beide kennen die Immobilienbranche, beide wissen, dass es ohne klare Worte nicht geht. Für weichgespülte Formulierungen ist da wenig Platz, für Keyboard Warriors erst recht nicht.
Volume 44: Wenn Banken um Kredite pitchen
2025/11/03
Was passiert, wenn nicht der Unternehmer bei der Bank anklopft, sondern die Banken selbst ein Angebot machen müssen? Genau das ist der Ansatz von Sibel Brozat und FinMatch. Die Plattform bündelt Finanzierungsanfragen ab einer Million Euro, anonymisiert sie und lässt ausgewählte Banken pitchen. Entscheiden darf am Ende der Kunde. Im Podcast erzählt Brozat, wie sich Finanzierungen verändert haben und wie Mittelständler heute trotzdem leichter an Kapital kommen, obwohl die Anforderungen der Banken gestiegen sind. Außerdem erzählt sie, wie aus einem kleinen Branchenaustausch ihr Netzwerk Women in Fashion Germany wurde, das inzwischen weit über die Mode hinausgewachsen ist und Frauen beim Zugang zu Kapital unterstützt.
Volume 43: Manchmal führen keine Pläne auch zum Ziel
2025/10/20
Alexander Schmid hat sein Leben mehr als einmal neu vermessen. Erst plante er Häuser, dann suchte er eine neue Richtung. Nach Jahren im Architekturbüro zog er los auf Weltreise, ohne Plan, aber mit dem Gefühl, dass da noch mehr wartet. Zurück in München gründete er sein eigenes Büro, lernte die Härte der Kaltakquise kennen und wie wenig Erfolg sich am Telefon erzwingen lässt. Also änderte er erneut den Kurs: Er brachte Menschen zusammen, erst beim Mittagessen, später in einem eigenen Format. Aus einem Münchner Immobilienstammtisch wurde die Real Estate Lounge, heute einer der bekanntesten Podcasts der Branche. Sein Weg zeigt, dass Netzwerken nicht mit Visitenkarten beginnt, sondern mit echtem Interesse. Und dass Erfolg oft dort entsteht, wo man aufhört, ihn zu erzwingen. Eine Folge darüber, wie man zu jemandem wird, den man gerne zurückruft.
Volume 42: Highheels und Hochhäuser: Finanzieren mit Fingerspitzengefühl
2025/07/28
Steigende Anforderungen an Eigenkapital und Risikomanagement, strukturelle Umbrüche und trotzdem tut sich was auf dem Finanzierungsmarkt. In dieser Folge sprechen wir über das Comeback der Projektfinanzierung, den richtigen Umgang mit Fördermitteln und die wachsende Bedeutung von Plattformlösungen. Wie Banken aktuell prüfen, welche Rolle Private Debt spielen kann und warum die Bonität allein nicht mehr reicht: all das erklärt Sabine Beier von der IKB aus der täglichen Finanzierungspraxis. Im Fokus stehen außerdem die Herausforderungen bei Büroimmobilien, die Chancen von Quartiersentwicklungen mit Mischnutzung und die ESG-Kriterien, die in der Praxis den Ausschlag geben. Dabei wird schnell klar: Wer heute noch erfolgreich finanzieren will, braucht mehr als Zahlen, gefragt sind Konzepte mit Substanz, Nutzungsperspektiven und einer klaren Vision für die nächsten 15 Jahre.
Volume 41: Highheels und Hochhäuser: Büro oder Balkon: Wichtig ist, wie wir arbeiten – nicht wo
2025/06/16
Die einen vermissen den Büroalltag, die anderen das Mittagessen in der Kantine – und viele einfach den Sinn in der Arbeit. Diese Folge dreht sich darum, was wirklich verloren geht, wenn Teams nur noch virtuell existieren: spontane Gespräche, Wissenstransfer, Zusammenhalt. Es geht um Remote-Frust, ergonomische Realität, kulturelle Unterschiede zwischen Europa und Asien, ungenutztes Innovationspotenzial und die Frage, warum gute Führung mehr ist als ein Obstkorb. Deborah Reicherts kennt die Arbeitswelt aus allen Perspektiven – von der Möbelfachschule über die Landesbank bis zur globalen Führungsrolle in einem internationalen Büromöbelkonzern. Sie informiert die Zuhörer mit Zahlen, Erfahrungen und klaren Worten über Schreibtischrealität und die Zukunftsfähigkeit ganzer Wirtschaftsräume.
Volume 40: Highheels und Hochhäuser – Führen, wenn der Druck steigt: Kein Wachstum ohne Muskelkater
2025/05/19
Wenn Unternehmen in die Krise geraten, beginnt für Führungskräfte der eigentliche Stresstest. Dann reicht es nicht mehr, einfach weiterzumachen. Dann braucht es Orientierung, Haltung – und die Fähigkeit, sich selbst und andere durch Unsicherheit zu führen. Diese Folge von Highheels und Hochhäuser geht dorthin, wo es wehtut – in die Restrukturierung, mitten in die Unsicherheit. Es geht um Führung, die nicht nur funktioniert, solange alles läuft. Um Kommunikation ohne Salami-Taktik. Um mentale Stärke, die sich nicht in PowerPoint-Charts zeigt. Denn: Transformation betrifft uns alle – weil jedes Wachstum mit Schmerz verbunden ist. Wer führen will, muss das aushalten. Und idealerweise so trainieren wie einen Muskel.

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