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Highheels und Hochhäuser

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Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
66 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/05/18
Neueste Episode
2026/10/23
Durchschnittsdauer
31 min.
Veröffentlichungsintervall
20 Tage

Beschreibung

Wenn einem alle von einer Sache abraten, dann muss man sie auf jeden Fall durchziehen. Das dachten sich auch Larissa Lapschies, Gründerin und CEO der Immobilienjunioren und Sonja Rösch, Managing Partnerin bei PB3C, als sie ihren Podcast „Highheels und Hochhäuser“ ins Leben gerufen haben. Braucht die Welt einen weiteren Immobilien-Podcast? Die beiden finden: ja, absolut – und zwar einen, bei dem nicht zu 80 Prozent nur Männer zu Wort kommen. Die beiden verbindet allerdings weitaus mehr als die bloße Tatsache, bereits mit 10-Zentimeter-Absätzen über halbfertige Rohbauprojekte marschiert zu sein. Beide sind Führungskräfte und Unternehmerinnen in der Immobilienwelt. Aber noch viel wichtiger ist, dass beide Themen ansprechen wollen, die sonst eher selten in der Branche angeschnitten werden, vom Gender-Pay-Gap über die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben bis zur Frage, wie Selbst- und Fremdbild der Immobilienwirtschaft auseinandergehen.

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Volume 66: Deutschlands ungewöhnlichstes Immobilienportfolio
2026/10/23
Seit Mai ist Dorothee Martin Vorständin der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). In den ersten Monaten hat sie vor allem eines überrascht: die enorme Bandbreite der Aufgaben. Mit Sonja Seubert spricht sie über Wohnungsbau für Bundesbedienstete, die Folgen der Zeitenwende und eine BImA, die sich zunehmend als Immobilienunternehmen versteht. Dabei geht es auch um schnellere Genehmigungen, effizienter genutzte Flächen und die Frage, was Digitalisierung tatsächlich besser macht.
Volume 65: Gewerbliche Immobilien brauchen heute deutlich mehr Eigenkapital
2026/10/11
Viele gewerbliche Immobilien tragen heute deutlich weniger Fremdkapital als noch in der Niedrigzinsphase. Spätestens bei der Refinanzierung wird das zum Problem: Höhere Zinsen und strengere Anforderungen an den Kapitaldienst drücken die möglichen Darlehenshöhen und erhöhen den Eigenkapitalbedarf. Sonja Seubert spricht mit Stephan Meyer, Experte für gewerbliche Immobilienfinanzierung, darüber, wie Banken unter diesen Bedingungen entscheiden. Welche Assetklassen lassen sich weiterhin gut finanzieren? Warum ist Büro besonders schwierig? Und welche Möglichkeiten haben Eigentümer, wenn die bisherige Finanzierung eines Bestands nicht mehr trägt? Im Gespräch geht es außerdem um Konversionen und darum, welche Rolle der energetische Zustand eines Gebäudes bei der Refinanzierung spielt.
Volume 64: Wer setzt das Puzzle zusammen?
2026/09/25
Zehn Spezialisten bearbeiten zehn Teile eines Projekts. Jeder erledigt seinen Job. Zwei Wochen später passt trotzdem nichts zusammen. In der neuen Folge von Highheels und Hochhäuser spricht Sonja Seubert mit Omid Iradjpanah darüber, warum Unternehmen gerade jetzt Menschen brauchen, die das Ganze im Blick behalten. Omid war 18 Jahre auf Auftraggeberseite und hat sich dort oft genau so jemanden gewünscht: einen „Kümmerer“, der den Bedarf versteht und die Fachleute zusammenbringt. Auch Verbindlichkeit gehört für beide dazu. Omid erlebt heute Rechnungen, die bis zur zweiten oder dritten Mahnung liegen bleiben. Sonja hält dagegen mit einem ziemlich altmodisch klingenden Begriff, den sie gerade deshalb weiterhin schätzt: dem ehrbaren Kaufmann. Ein Handschlag, eine Zusage oder ein angekündigter Rückruf sollten auch in schwierigen Zeiten noch etwas wert sein.
Volume 63: Wohin mit den ganzen Chefs?
2026/09/20
C-Level gestrichen, Juniorstellen unter Druck und KI mittendrin: Sonja Seubert spricht mit Thomas Grynia darüber, wie sich Karrierewege und Kompetenzprofile gerade verändern. Was tun, wenn der nächste Schritt nach oben ausfällt? Werden Generalisten wieder wichtiger? Und wer bildet eigentlich die Seniors von morgen aus, wenn Juniors immer weniger Gelegenheit bekommen, ihr Handwerk zu lernen? Ein ziemlich direktes Gespräch über Positionierung, Personalabbau, neue Rollen und die Frage, warum Unternehmen gerade sehr genau wissen sollten, wen sie wirklich brauchen.
Volume 62: Entstehen unter Druck Diamanten?
2026/09/13
Karriere, Familie, Pflege, persönliche Krisen: Es gibt Phasen, in denen der Alltag neu sortiert werden muss. Oft verschiebt sich dabei auch der Blick auf den eigenen Berufsweg. In der neuen Folge von Highheels und Hochhäuser sprechen Sonja Seubert und Larissa Lapschies mit Laura Mertel, Head of immosolve. Laura berichtet aus ihrem Alltag als Führungskraft mit zwei kleinen Kindern. Larissa erzählt, wie sich ihr Blick auf Arbeit und Karriere seit der Geburt ihres Kindes verändert hat. Sonja bringt die Perspektive der Arbeitgeberin ein. Im Gespräch: flexible Arbeit, Abendveranstaltungen als Karrierefaktor, Erwartungen im Job und die Frage, wie offen Privates am Arbeitsplatz sein darf. Einen Begriff würde Sonja Seubert am liebsten ganz streichen: die Karriereleiter.
Volume 61: Braucht die Immobilienbranche noch ihre Gewaltenteilung?
2026/08/30
Hochqualifizierte Fachkräfte verbringen viele Arbeitsstunden mit Berichten und der Pflege von Systemen. Wenn KI einen Teil dieser Aufgaben übernimmt, stellt sich eine grundsätzliche Frage: Braucht die Immobilienwirtschaft ihre bisherige Aufteilung in Asset-, Property- und Facility-Management dann noch? Aydin Karaduman plädiert dafür, nicht bei Stellenbezeichnungen anzufangen, sondern bei der Immobilie selbst. Welche Aufgaben fallen tatsächlich an? Erst daraus ergibt sich, was ein Unternehmen selbst übernehmen sollte und wann ein externer Dienstleister sinnvoller ist. KI könnte standardisierte Abläufe beschleunigen, ohne Fachkräfte überflüssig werden zu lassen. Ob sie auch zu deutlichen Einsparungen führt, ist weniger eindeutig. Ihr größter Nutzen liegt womöglich darin, den Menschen wieder mehr Zeit für die Immobilie zu geben.
Volume 59: Die neue Micro-Welle kommt bestimmt
2026/08/09
Je länger Eigentümer ihre Wohnimmobilien halten, desto wichtiger wird der tägliche Betrieb. In dieser Folge von Highheels und Hochhäuser spricht Sonja Seubert mit Jan Maiwaldt, CEO der Reos GmbH, darüber, wie digitale Bewirtschaftung den Ertrag steigern kann. Jan Maiwaldt erklärt, warum ein Managementvertrag Eigentümer näher an der Immobilie hält als eine langfristige Pacht. Er zeigt außerdem, wie künstliche Intelligenz bereits Mieterfragen beantwortet und Wohnungsübergaben vorbereitet. Das Gespräch dreht sich auch um die Umnutzung leer stehender Büros und die Frage, warum Betreiber schon bei der Planung mit am Tisch sitzen sollten.
Volume 59: Die neue Micro-Welle kommt bestimmt
2026/07/26
In dieser Folge von Highheels und Hochhäuser sprechen Sonja Seubert und Larissa Lapschies mit ihrem Gast Benjamin Oeckl, Geschäftsführer von BelForm über Microliving, Konversionen und die Frage, warum diese Wohnform gerade wieder so stark in den Fokus rückt. Dabei geht es nicht nur um kleine Apartments, sondern um Standortqualität, Zielgruppen, Finanzierbarkeit und um ein Segment, das zwischen klassischem Wohnen und temporären Wohnformen eine Lücke schließt, die der Markt vielerorts offenlässt.
Volume 58: Büro der Zukunft: Viel mehr als Obstkorb und New-Work-Phrasen
2026/06/01
Daniel C. Kuczaj, Gründer und CEO der roomhero GmbH, spricht mit Sonja Seubert darüber, was Büroflächen heute leisten müssen, warum Benefits allein nicht reichen und weshalb auch Umnutzung, möblierte Wohnkonzepte und Senior Living viel stärker von Nutzung, Zielgruppe und Ausstattung her gedacht werden müssen.
Volume 57: Wenn Finanzsteuerung noch mit Excel improvisier
2026/04/13
Die Immobilienbranche spricht viel über Digitalisierung. Ausgerechnet dort, wo es um Liquidität, Szenarien und Handlungsfähigkeit geht, wird aber noch immer erstaunlich oft mit Excel, manuellen Übergaben und verteilten Zuständigkeiten gearbeitet. Michael Riesner und Tobias Wriedt beschreiben, warum das lange funktionieren kann, bis es plötzlich nicht mehr reicht. Denn je volatiler das Umfeld wird und je mehr regulatorische Anforderungen dazukommen, desto riskanter wird eine Finanzsteuerung, die auf gewachsenen Routinen statt auf belastbaren Daten basiert. Genau darin liegt der Widerspruch: Die Zahlen sind meist da, laufen aber nicht sauber zusammen. Statt Transparenz entsteht Aufwand, statt Übersicht oft nur noch mehr Komplexität. Die Folge zeigt deshalb nicht nur, wo das Problem liegt, sondern auch, wo Veränderung sinnvoll beginnt. Nicht bei der großen Komplettlösung, sondern dort, wo klare Verantwortlichkeiten, verlässlichere Daten und erste Quick Wins dafür sorgen, dass aus Improvisation Schritt für Schritt ein belastbares System wird.
Volume 56: Ein Headhunter macht keine Hausbesuche
2026/03/30
Der Arbeitsmarkt hat sich gedreht. Vieles spricht wieder für den Arbeitgebermarkt, zugleich bleibt der Druck in Schlüsselpositionen hoch. Xenia Krause-Dünow erlebt diese Verschiebung aus nächster Nähe: Unternehmen suchen starke Kandidaten, erreichen sie aber immer seltener über die üblichen Wege. Daher müssen auch Headhunter ihre Routinen ändern, notfalls mit Guerillamarketing. Dann steht eben eine Anzeige auf einer Werbesäule vor dem Headquarter der Konkurrenz oder Werbung auf einem Fahrrad genau dort, wo die Gesuchten vorbeikommen. Gleichzeitig spüren viele Wechselwillige, dass sich die Lage verändert hat. Sie hoffen auf den einen Anruf vom Headhunter – doch der kommt immer seltener. Wer heute wahrgenommen werden will, muss raus, auf Veranstaltungen gehen, Gespräche führen, sichtbar werden. Ein Headhunter macht eben keine Hausbesuche. Das Netzwerk zählt mehr denn je.
Volume 55: Warum am Bau so viel schiefläuft, obwohl die Antwort längst auf dem Tisch liegt
2026/03/16
Am Bau werden viele Fehler erst dann sichtbar, wenn jede Korrektur teuer wird. Genau das macht schlechte Abläufe so kostspielig. Stefan Becker spricht über eine Planungsmethode, die Projekte früher strukturiert und Fehler nicht erst auf der Baustelle sichtbar werden lässt. Gemeint ist BIM, also die Arbeit mit einem gemeinsamen digitalen Gebäudemodell. Neu ist daran für die meisten nichts mehr. Umso drängender ist die Frage, warum in einer Branche mit immensem Druck noch immer so gearbeitet wird, als wären Reibung und Nachsteuerung einfach normal. Wer früh Verbindlichkeit schafft, verhindert genau jene Unruhe, die Projekte später Zeit und Geld kostet.
Volume 54: Deutschlands Brücken altern schneller als ihr Image
2026/02/02
Zahlreiche Brücken in Deutschland sind alt, aber funktionieren noch im Alltag. Genau darin liegt die Gefahr. Denn die Belastung hat sich längst verschoben. Lastwagen sind heute deutlich schwerer, die Zahl der Überfahrten ist stark gestiegen. Der Verschleiß wächst, auch wenn er für Nutzer kaum sichtbar ist. Heike Schmitz weiß: Schäden entstehen nicht plötzlich. Sie werden früh erkannt, in Prüfungen dokumentiert, lange bevor es zu Sperrungen kommt. Doch mit der Feststellung allein ist nichts gewonnen. Danach beginnt der Teil, der in Deutschland am meisten Zeit kostet: Entscheidungen, Genehmigungen, Beauftragungen. Während diese Prozesse laufen, arbeitet der Verschleiß weiter. Was reparierbar wäre, wird dadurch zu einem Sanierungsfall und damit teurer, aufwendiger und schwerer planbar. Die Carolabrücke in Dresden hat vielen vor Augen geführt, was passiert, wenn Vertrauen in Routine zur Gewohnheit wird.
Volume 53: Zu feige für Haltung? Das B2B-Markenproblem
2026/01/26
Nick Hughes arbeitet dort, wo B2B-Marken unter Druck geraten. Seine Erfahrung ist eindeutig: Klare Positionen werden vermieden, weil sie intern unbequem sind. Aussagen werden weich formuliert, Begriffe verklausuliert und Texte so lange abgestimmt, bis es keinen Widerspruch mehr gibt. Übrig bleibt Kommunikation, die beschreibt, aber nichts aussagt. Die Folge davon ist banal und gravierend zugleich. Kunden orientieren sich nicht an der Marke selbst, sondern an Preis oder Bekanntheit. Solange alles läuft, fällt das kaum auf. Doch sobald sich etwas ändert, fehlt die Richtung. Dann zeigt sich, dass eine Marke ohne klare Sprache nicht funktioniert. Das Problem entsteht nicht mit dem Text, sondern davor. Marken werden dort wirksam, wo Unternehmen den Mut haben, eine Haltung festzulegen und ihr eine Sprache zu geben.
Volume 52: Warum gute Projekte schlechte Standorte werden
2026/01/19
In der Projektentwicklung wird viel entschieden, ohne genau zu wissen, was ein Ort später mit Menschen macht. Es wird über Nutzungsmischung gesprochen und über Aufenthaltsqualität. Am Ende stützt sich vieles auf Erfahrung und Bauchgefühl. Kevin Meyer stellt diese Logik infrage. Sein Punkt ist unbequem. Viele Immobilien sind wirtschaftlich schlüssig geplant, funktionieren aber im täglichen Gebrauch einfach nicht. Menschen gehen vorbei, bleiben nicht stehen und kommen nicht zurück. Lange ließ sich kaum erklären, woran das liegt. Heute gibt es dafür Daten. Bewegungsmuster lassen sich auswerten und vergleichen. Dadurch wird sichtbar, dass Vermietung allein wenig über die Wirkung eines Ortes aussagt. Denn entscheidend ist am Ende, wie ein Standort genutzt wird und nicht, wie er geplant wurde.

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