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Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

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Dieser Podcast hat
293 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/05/21
Neueste Episode
2026/10/09
Durchschnittsdauer
53 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage

Beschreibung

Ich bin Sascha Weigel und möchte Sie in diesem Podcast gemeinsam mit meinen Gästen mit spannenden Sichtweisen und Einschätzungen rund um die Themengebiete Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung zum Nachdenken anregen. Wir hegen die Absicht, dass Sie hier durchaus die zündende Idee oder bei Bedarf einen neuen Lösungsansatz für ihre Problem- oder Konfliktsituation entwickeln können. Zu Wort werden in diesem Podcast auch Fachexperten kommen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Forschungsergebnisse wichtige Erkenntnisse für den Umgang mit Konflikten und damit für die Mediation und Konfliktberatung in der VUKA-Welt bieten. Mehr zu Mediation und Konfliktmanagement: www.inkovema.de

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#293 GddZ - Schlichtung in IT-Projekten.
2026/10/09
In dieser Folge sprechen wir über Schlichtung im Bereich von IT-Projekten und ordnen sie im Feld der Konfliktbearbeitung ein. Wir betrachten, wie Schlichtung in der Praxis funktioniert und welche Rolle sie im Verhältnis zu Mediation, Schiedsgerichtsbarkeit und staatlichen Gerichtsverfahren spielt.
#292 GddZ - Was sagen eigentlich Konfliktbeteiligte über Mediation? Im Gespräch mit Christiane Händel und Ulrich Hagel
2026/10/03
In dieser Folge sprechen Jörg Schneider-Brotmann und ich mit Christiane Händel und Ulrich Hagel über eine Nutzerumfrage zu Mediation und außergerichtlicher Streitbeilegung. Diese Umfrage hat der Round Table Mediation und Konfliktmanagement der deutschen Wirtschaft (RTMKM). Wir sprechen über die Durchführung der Studie und die wichtigsten Ergebnisse, darunter eine hohe Zufriedenheit mit dem Verfahren und viele Fälle mit erfolgreicher Vereinbarung. Außerdem diskutieren wir, welche Rolle Mediation in Unternehmen spielt und warum die Perspektive der Nutzer für die weitere Entwicklung wichtiger werden soll.
#291 GddZ - CourtnAI. Im Gespräch mit Gesine Irskens
2026/09/26
In dieser Folge sprechen wir über gerichtliche Konfliktbearbeitung und darüber, wie neue Technologien in der Justiz eingesetzt werden. Im Mittelpunkt steht das Projekt CourtnAI aus dem Niedersächsischen Justizministerium, das 2025 den Digital Justice Award gewonnen hat.
#290 GddZ - Rache und Mediation. Im Gespräch mit Dr. Fabian Bernhardt
2026/09/18
Im Gespräch mit Dr. Fabian Bernhard geht es um Rache als Reaktion auf Unrecht und um ihre Verdrängung aus moderner Rechtssprache und öffentlichem Diskurs. Bernhard erläutert die historische Trennung von Recht und Rache, ihre starke Präsenz in Popkultur und Fantasien sowie Formen von Konfliktregelung durch Ausgleich und Wiedergutmachung. Am Ende spricht das Gespräch auch über politische Rhetorik, die Gefühle von Verlust und Ungerechtigkeit aufgreift.
#289 GddZ - Radikalisierte Ältere. Im Gespräch mit Mirijam Wiedemann.
2026/09/11
In dieser Folge spreche ich mit Miriam Wiedemann über ihren Beitrag zur Frage, warum wir über radikalisierte ältere Personen sprechen müssen. Im Mittelpunkt steht ein Phänomen, das bisher wenig beachtet wurde: ältere Menschen, oft ab etwa 50 oder 60 Jahren, geraten zunehmend in digitale Radikalisierungsprozesse.
#288 GddZ - Betriebsratsarbeit und Mediation. Im Gespräch mit Dr. Marcus Bauckmann
2026/09/04
#287 GddZ - Freiwilligkeit und Mediation. Im Gespräch mit Dr. James Peter
2026/08/29
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. James Peter über die Freiwilligkeit in der Mediation und darüber, wie dieser Begriff in der Praxis zu verstehen ist. Wir diskutieren, warum Freiwilligkeit zwar als wichtig gilt, ihre genaue Bedeutung aber umstritten ist, und wie sich ein dogmatisches Verständnis auf die Mediation auswirken kann.Wir gehen darauf ein, dass Freiwilligkeit aus seiner Sicht vor allem den Ablauf des Verfahrens betrifft, nicht zwingend den Einstieg in die Mediation. Dabei sprechen wir auch über das Mediationsparadoxon, mögliche äußere Anstöße zur Teilnahme und die rechtliche Wirkung von Mediationsklauseln, insbesondere in der Schweiz.
#286 GddZ - Mediation und Krankheit. Im Gespräch mit Dr. Heinz Pilartz
2026/08/21
Sascha Weigel und Dr. Heinz Pilartz sprechen darüber, wie Krankheit Konflikte in Mediation und Coaching auslösen oder verstärken kann. Pilartz beschreibt, dass eine Erkrankung nicht nur die betroffene Person, sondern das gesamte Familiensystem verändert und deshalb im Verfahren als eigenes Thema behandelt werden sollte. Er stellt einen Ansatz vor, bei dem die Krankheit symbolisch auf einen Stuhl gesetzt wird, um sie als eigenständigen Bezugspunkt anzusprechen und Scham, Schuldzuweisungen sowie Vorwürfe zu reduzieren. Außerdem unterscheidet er vier Krankheitskonzepte und zeigt, wie unterschiedliche Haltungen zu Krankheit Konflikte verschärfen können, etwa in einer Familie mit einem kranken Kind. Als wichtig für Mediatoren nennt Pilartz Nicht-Betroffenheit, Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, Gespräche zu strukturieren. Ziel sei es, die Kommunikation zu erleichtern, ohne medizinische Aufgaben zu übernehmen.
#280 GddZ - Coaching im Zeitalter Künstlicher Intelligenzen. Im Gespräch mit Dr. Christopher Rauen
2026/08/15
In dieser Folge sprechen ich mit Dr. Christopher Rauen (DBVC) über künstliche Intelligenz und neue Technologien in Beratung, Coaching und Organisationsarbeit. Wir ordnen ein, wie sich digitale Werkzeuge in vielen Branchen ausbreiten und welche Folgen das für die Arbeit mit Klienten und für den Beratungsmarkt hat.
#285 GddZ - Empathie und Mediation. Im Gespräch mit Prof. Fritz Breithaupt
2026/08/15
Das Gespräch behandelt Empathie als zentrales Thema auch für die Mediation und fragt, warum das Verfahren trotz guter Erfahrungen oft nicht genutzt wird. Breithaupt reagiert auf das „Mediationsparadoxon“ und betont, dass schon der Begriff Mediation für Konfliktparteien abschreckend wirken kann, weil sie zunächst gehört werden und ihre eigene Position bestätigen wollen. Dieser Impuls ist grundlegend und kommt in der Selbstbeschreibung von Mediation viel zu kurz. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Empathie: Sie führt im Konflikt laut Breithaupt nicht automatisch zu gegenseitigem Verständnis, sondern kann bestehende Parteinahmen und Polarisierung verstärken. Außerdem wird die schwierige Rolle der Allparteilichkeit von Mediatoren thematisiert, die vor allem davon abhängt, wie sie von den Beteiligten wahrgenommen werden. Am Ende wird Mediation als Verfahren beschrieben, das neben Einigung auch Anerkennung, Anhörung und eine erzählbare Erfahrung braucht. Viele Betroffene erinnern eine Mediation erst dann als gelungen, wenn sie daraus eine passende Geschichte machen können.
#284 GddZ - Verhandlungslehre. Teil 8 - Was können wir von Krisenverhandlungen lernen? Mit Dr. Jörg Schneider-Brodtmann
2026/08/07
In dieser Folge sprechen wir über Krisenverhandlungen und Geiselnehmerverhandlungen und darüber, was wir daraus für normale Verhandlungen lernen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum in solchen Extremsituationen Beziehung, Empathie und Vertrauen so wichtig sind, obwohl der Kontext zunächst stark konfrontativ wirkt und früher auch so agiert wurde. Wir stellen zentrale Namen aus diesem Feld vor: George Kohlrieser, Chris Voss, Gary Noesner und Matthias Schranner.
#283 GddZ - Das Konfliktspielfeld. Im Gespräch mit Eberhard Stahl
2026/08/02
In dieser Folge sprechen wir mit dem Diplom-Psychologen Eberhard Stahl über seinen beruflichen Weg in Beratung, Mediation und Organisationskontexte sowie über den Hintergrund eines aktuellen Beitrags aus der Fachzeitschrift *Konfliktdynamik*. Dabei ordnen wir auch seine Arbeit in der Kommunikationspsychologie, mit Gruppen und Teams sowie im Umfeld der Hamburger Schule und von Elbdialog ein.Im Mittelpunkt steht das Konfliktspielfeld als Modell zur Konfliktbearbeitung. Wir erläutern die vier Beziehungsmodi Partner, Parteien, Gegner und Feinde sowie die inhaltlichen Formate Wahrheit, Meinung und Interesse und zeigen an Beispielen, wie Konflikte eskalieren können, wenn wir die jeweilige Form nicht erkennen.Zum Schluss halten wir fest, dass zu jedem Spielfeld bestimmte Verhaltensweisen gehören und schon einzelne Formulierungen ein anderes Konfliktformat auslösen können. Das Modell dient vor allem der Selbstbeobachtung und Selbststeuerung und nicht dazu, Konflikte von außen einseitig einzuordnen.
#282 GddZ - Macht und Beratung in Organisationen. Im Gespräch mit Prof. Claus Nowak
2026/07/26
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Claus Nowak über Macht in Organisationen, in der Beratung und im Führungskontext. Wir unterscheiden zwischen Machtbasis und Machtausübung, besprechen verschiedene Machtquellen wie Hierarchie, Expertise, Referenz, Ressourcen und Stärke und ordnen ein, warum Macht in Organisationen Entscheidungen ermöglicht und legitim verteilt sein muss. Außerdem grenzen wir Macht von Autorität ab und sprechen über Mandate sowie das Aufgabendreieck aus Zuständigkeit, Verantwortung und Befugnis. Im letzten Teil geht es um Beratungs- und Beschwerdestrukturen wie Konfliktstellen, Ombudsstellen und besondere Beauftragte, bei denen klare Mandate und passende Befugnisse wichtig sind.
#281 GddZ - Interkulturelle Mediation im Kontext USA - Deutschland und Maschinenbau. Im Gespräch mit Annette Doyle
2026/07/17
In dieser Folge sprechen wir über interkulturelle Mediation am Beispiel der US-amerikanischen und der deutschen Praxis. Wir sprechen mit Annette Doyle über ihren beruflichen Weg zwischen Deutschland und den USA und darüber, warum Mediation gerade in technischen und ingenieurgeprägten Branchen wichtig ist, weil Konflikte dort oft auch eine menschliche und relationale Ebene haben. Wir greifen außerdem auf, wie Annette über Non-Violent Communication zur Mediation gekommen ist und welche Elemente aus ihrer Ausbildung, die sie bei INKOVEMA in Leipzig absolviert hatte, sie in ihre Arbeit in den USA übertragen hat, etwa strukturiertes Vorgehen, aktives Zuhören, Entschleunigung und das Erkennen des organisational relevanten Konfliktthemas. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kulturellen Anpassung von Mediation in den USA, der Rolle informeller und beziehungsorientierter Verfahren sowie auf Community Mediation und freiwilligem Engagement.
#279 GddZ - Das Schlichtungsverfahren. Im Gespräch mit Dr. Josephine Odrig
2026/07/03
In dieser Folge sprechen wir mit Josephine Odrig über Schlichtungsverfahren und die Rolle der schlichtenden Person in Konflikten. Wir ordnen die Schlichtung im Vergleich zu Mediation, Gerichtsverfahren und Schiedsgerichtsbarkeit ein und sprechen darüber, warum diese Verfahrensform oft wenig beachtet wird. Wir gehen auf die Verbraucherschlichtung und das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz ein und nennen verschiedene bereits bestehende Schlichtungsstellen. Außerdem besprechen wir Schlichtung außerhalb des Verbraucherbereichs, insbesondere bei Konflikten zwischen Privatpersonen und Unternehmen ohne spezielle gesetzliche Regelung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Unterschied zur Mediation: In der Schlichtung unterbreitet die Schlichterperson einen unverbindlichen Lösungsvorschlag. Aber wie weit trägt dieser Unterschied?

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