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„First in Music“ – Der Podcast von Breitkopf & Härtel

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Dieser Podcast hat
30 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/09/16
Neueste Episode
2026/08/26
Durchschnittsdauer
18 min.
Veröffentlichungsintervall
67 Tage

Beschreibung

„First in Music“ – das gilt für den ältesten Musikverlag der Welt seit 1719. Breitkopf & Härtel verknüpft zeitgemäß Vergangenheit und Zukunft. Schier unerschöpfliche musikgeschichtliche Facetten prägen das Verlagsprogramm – hörbar in unserem Podcast aus verschiedenartigen Perspektiven. Zu Wort kommen Herausgeber*innen, Interpret*innen, Wissenschaftler*innen und für sich selbst sprechen musikalische Zitate – gestaltet von Magdalene Melchers. Entdecken Sie unsere Geschichte auf https://www.first-in-music.com/

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(Nicht nur) Mahlers Inspirationsquelle – Hans Rott
2026/08/26
Hans Rott spielt eine Schlüsselrolle im Leben von Gustav Mahler und findet kaum Beachtung in der Musikgeschichtsschreibung. Wer die Symphonie E-dur des Komponisten studiert und besser noch hört, wird kaum glauben können, dass sie erschaffen wurde, bevor Gustav Mahler seine sinfonischen Meisterwerke ins Konzertleben rief. 26-jährig starb der Schüler von Anton Bruckner und hochverehrte Kollege von Gustav Mahler in einer Nervenheilanstalt. Autorin: Magdalene Melchers
Der Komponist Kareem Roustom – frei von Etiketten
2026/06/22
Musik spricht für sich und doch weitet es Hörerlebnis und Verständnis, die Persönlichkeit der Kunstschaffenden kennen zu lernen. Der syrisch-amerikanische Komponist Kareem Roustom verschiebt Grenzen – sowohl innere als auch die etikettierter Genres. Das europäische und das arabische Musiksystem beherrschend entstehen Werke, die Welten mit allem Respekt für deren Konturen vereinen. Im Kontakt mit dem Dirigenten und Produzenten Victor Muenzer sowie dem Klarinettisten und Verlagskomponisten Kinan Azmeh werden seit Jahren Nuancen abgewogen – musikalisch und inhaltlich. Beim Verlag Breitkopf & Härtel werden Roustoms Werke seit 2026 veröffentlicht – im Zusammenspiel mit Lektor Erich Hermann. Autorin: Magdalene Melchers
Hörbares Fest – das Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach
2026/03/03
Mit gebündelter Expertise legt Altus und Musikwissenschaftler David Erler BWV 249 bei Breitkopf & Härtel als Fassung letzter Hand erstmals als Urtext-Ausgabe mit vollständigem Aufführungsmaterial vor. Von den drei Oratorien Bachs steht zu Weihnachten eines zuverlässig auf jeglichen Programmen, doch diese neue Ausgabe lädt ein, zu Ostern ein Fest mit Tönen und Texten zu feiern, das Entdeckungen bietet – musikalisch und inhaltlich. Autorin: Magdalene Melchers
Freiheit in Tönen – Kompositionen von Kinan Azmeh
2025/12/19
Der Klarinettenvirtuose und Komponist Kinan Azmeh bringt die Freiheit zu Improvisieren in Partituren. Geprägt durch eine klassische Musikausbildung und Konzerte mit dem Deutschen Sinfonie-Orchester oder dem West-Eastern Divan Orchestra und umgeben von arabischen Klängen in Syrien in seiner Kindheit und Jugend, verschmelzen Tonsysteme und Musikwelten. Diese einzigartige Musiksprache lässt Noten erlebbar werden – für Interpretierende und Hörende. Autorin: Magdalene Melchers
Helmut Lachenmann zuhören – Musik hören
2025/11/12
Die Musiksprache von Helmut Lachenmann wandelt einzelne Töne in Klangspektren, überwindet gewöhnliche Klanggefüge und bleibt ein Leben lang auf der Suche nach ihm Unbekanntem. Ganz gleich aus welchem Jahr des Schaffens, die Kompositionen verlangen Aufmerksamkeit bis ins Detail – von den Interpretierenden und Hörenden. Es öffnen sich Klangkosmen, die aufgrund ihrer Vielgestaltigkeit kaum vertraut werden können, doch unentwegt neue Entdeckungen bieten – Werk für Werk. "Ein Komponist der weiß was er will, der will ja nur was er weiß.“ (Helmut Lachenmann) Autorin: Magdalene Melchers
Zärtlich ausgelotete Kontraste – der Komponist Shen Ye
2025/09/17
Der chinesische Komponist Shen Ye (*1977) verbindet voneinander weit entfernt liegende Klangwelten in einem zeitgemäßen Verständnis von interkultureller Musik. Seine Zwischentöne bieten musikalisch und gleichermaßen inhaltlich nachklingende Akzente. Autorin: Magdalene Melchers
Zeitgenössisch individuell – der Komponist Christian Mason
2025/07/16
Die meisterliche Musiksprache von Christian Mason ist inmitten zeitgenössischer Kompositionen unverkennbar. Neben der gestalterischen Variabilität zeichnen sich seine Werke durch philosophisch umtreibende Gedanken aus. Der kürzlich mit dem "Grawemeyer Award" ausgezeichnete Brite bietet grund- und vorsätzlich klangliche Entdeckungen und Denkanstöße, so auch in seinem im Mai 2025 uraufgeführten Werk "The Oddity Effect". Autorin: Magdalene Melchers
Zwischen Bleistift und KI – zeitgemäße Kompositionen von Johannes Maria Staud
2025/06/18
Partituren entstehen handschriftlich – mit charakteristischer Strahlkraft bringt Johannes Maria Staud drängende Themen der Zeit in seine Musiksprache. Der Komponist mit stilistisch eindrucksvoller Bandbreite beschreibt es als Staatsbürgerpflicht, Werke zu schaffen, die seine Gegenwart reflektieren. Stauds Präzision im Notentext verlangt von Interpretierenden eine differenzierte Beschäftigung Takt für Takt und vom Lektor einen kenntnisreichen Überblick und nuancierte Abwägungen. Autorin: Magdalene Melchers
OperAria – Bühne frei für individuelle Stimmen
2025/03/11
Endlich widmet sich eine Repertoiresammlung nicht allgemeinen Stimmfächern, sondern den naturgemäß verschiedenartigen Stimmtypen. Das 16-bändige Editionsprojekt OperAria vereint erforderliche Expertisen und präsentiert Stimm- und Rollenanaforderungen gemäß passende Partien. Das jedem unterschiedlich mitgegebene Instrument des Jahres 2025, die Stimme, sollte die Literaturauswahl bestimmen.  Das Spektrum bedachter Aspekte von OperAria orientiert sich an zeitgemäßer Theaterpraxis. Autorin: Magdalene Melchers
Glanzvoll in Bachs Schatten – Johann Kuhnau
2024/12/16
Johann Kuhnau lebt von 1660 bis 1722 und komponiert als Thomaskantor von 1701 bis zu seinem Tode wöchentlich Kantaten – bevor Johann Sebastian Bach nicht nur ihn in den Schatten stellt. Der Komponist, Organist, Musiktheoretiker, Schriftsteller, Jurist, Theologe und Universalgelehrte ist zu Lebzeiten ein hochverehrter Zeitgenosse, gerät jedoch beinahe in Vergessenheit. So ebnet die erste Urtextausgabe der Vokalwerke Johann Kuhnaus, ediert von David Erler nach authentischen, handschriftlichen Quellen, im 21. Jahrhundert den Weg zu erhellenden Hörerlebnissen barocker Vokalwerke – zu einem inspirierenden Fundus für professionelle Chöre sowie Laien. Autorin: Magdalene Melchers
Zurück zu den Ursprüngen: Das neue Köchel-Verzeichnis
2024/10/10
Einem strukturierten Kosmos gleich präsentiert das neue Köchel-Verzeichnis von Breitkopf & Härtel in Kooperation mit der Internationalen Stiftung Mozarteum nach jahrzehntelanger akribischer leidenschaftlicher Arbeit das Gesamtwerk von Wolfgang Amadé Mozart übersichtlich auf 1392 Seiten – basierend auf aktuellen Ergebnissen der internationalen Mozart-Forschung. Der Hauptteil enthält nun nach dem Requiem KV 626 Neueinträge für mehr als 90 Werke – überwiegend Fragmente und verschollene Kompositionen Mozarts, die in bisherigen Auflagen fehlten oder nur beiläufig erwähnt wurden. Feierlich kommt es so in Salzburg bei der Präsentation des neuen Köchel-Verzeichnisses zu einer Welturaufführung der bisher unentdeckten, unerhörten Mozartschen Komposition Serenate ex C KV 648. Autorin: Magdalene Melchers
Zwischen Vergangenheit und Fortschritt – der Komponist Carl Reinecke
2024/08/16
Ein langjähriger Berater von Breitkopf & Härtel war Komponist, Pianist und Dirigent – Gewandhauskapellmeister, Direktor des Leipziger Musik Konservatoriums und Vater von neun Kindern. Carl Reinecke bietet 200 Jahre nach seinem Geburtstag noch unentwegt musikalische Neuigkeiten, denn bisher gehören seine Werke nicht zum Standard-Konzertrepertoire. Ein Versäumnis – betont, wer seine Werke ergründet!
Geheimtipp zur Entdeckung – „Die Bezaubernde“ von Tschaikowsky
2024/06/27
Wer an Pjotr Iljitsch Tschaikowsky denkt, kann zumeist spontan Melodien summen, doch nicht so aus seiner Oper „Die Bezaubernde“, die er selbst in einem Tagebucheintrag als „Meine beste Oper" bezeichnet. Dank der neuen Urtext-Ausgabe auf der Basis des Autographs mit Übersetzungen des Librettos und der Handlungsanweisungen gelingt es, dieses Stück Musikgeschichte auf die Bühne zu lotsen, wo es sich ins gegenwärtige Zeitgeschehen einzumischen versteht.
Johann Sebastian Bachs Magnificat: Das Unvergleichliche unter vielen
2024/04/05
Johann Sebastian Bachs Vertonung des Magnificat-Textes steht in einer langen Tradition und gilt im Schaffen des Komponisten als Meilenstein. Im Leipziger Musikleben seiner Zeit entstehen traditionell zu alljährlichen Aufführungen an Marienfesten und zu Weihnachten Lobpreisungen Mariens in diversen kompositorischen Sprachen. Die Aussagekraft dieses – von Herausgeber David Erler für die neue Urtext-Ausgabe akribisch überarbeiteten – Magnificats sucht seinesgleichen und ebnet Wege zu bedenkenswerten Sicht- und Hörweisen.
Zeitgeist im Musikverlagswesen – Nachwuchs im Fokus
2024/02/01
Musik ist rund um die Welt und zu jeder Zeit verfügbar – ganz gleich in welchem Genre Vorlieben liegen. Höchste Zeit einmal genauer hinzusehen und zu hören, auf welcher Basis zuverlässig verfügbar wird, was Komponierende über Jahrhunderte zu Papier bringen. Die Grenzen digitaler Notenausgaben zählen ebenso dazu, wie die Frage nach kompetentem Nachwuchs in Musikverlagen. An der Hochschule für Musik Detmold spielt das Hochschulorchester kritisch von Tablets und an der Universität Kassel gibt es den Studiengang "Musikverlagswesen".

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