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Das Grüne Sofa. Der Museumspodcast des HLMD

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Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
23 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2020/11/06
Neueste Episode
2026/09/29
Durchschnittsdauer
32 min.
Veröffentlichungsintervall
119 Tage

Beschreibung

„Das Grüne Sofa“ reloaded! Im Museumspodcast des Hessischen Landesmuseum Darmstadt sprechen wir schon seit 2020 über vielfältige Themen rund um unser Museum. Mit spannenden Gästen haben sich dabei unser Museumsdirektor Martin Faass sowie unterschiedliche Kurator*innen zum interessanten Austausch auf dem Grünen Sofa getroffen und Sonderausstellungen, Sammlungsbereiche und Forschungsprojekte besprochen. Zum 5-jährigen Jubiläum unseres Podcasts freuen wir uns, ihn euch mit neuem Konzept und in frischem Design zu präsentieren. Das neue Moderations-Duo Dr. Martin Faass, Museumsdirektor, und Anne-Sophie Ebert, Social Media Managerin, werden euch von nun an gemeinsam durch den Podcast führen. Zu jeder Sonderausstellung laden sie sich dafür zwei verschiedene Gäste aus Kunst, Kultur und Natur auf das Grüne Sofa ein und sprechen über dazu passende Themen. Freut euch über Museumstalk aus einem ganz neuen Blickwinkel – zur kommenden Sonderausstellung „Wolken. Erleben und Verstehen“ geht es los!

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„Ich wünschte mir, ein Drache würde in meinem Garten leben!“
2026/09/29
Drachen faszinieren uns seit Jahrhunderten – und kaum jemand hat ihnen so viel Leben eingehaucht wie Cornelia Funke. Mit „Drachenreiter“ hat die international bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin eine ganz eigene Welt rund um die sagenhaften Wesen geschaffen.   Auf dem „Grünen Sofa“, unserem Museumspodcast, spricht Cornelia Funke mit unserer Social Media Managerin Anne-Sophie Ebert über ihre Faszination für Drachen, die Entstehung von „Drachenreiter“ und die Inspiration hinter ihren Geschichten. Außerdem erzählt sie von ihrem besonderen Volterra-Projekt in der Toskana, wo Kunst, Natur und Geschichten auf ganz eigene Weise zusammenkommen.   Die 23. Folge des „Grünen Sofas“ erscheint passend zu unserer Sonderausstellung „Drachen – Mythos und Wirklichkeit“ und nimmt euch mit in die faszinierende Welt zwischen Mythos, Fantasie und Wirklichkeit. Laufzeit: 02. Oktober 2026 bis 17. Januar 2027
Der Jugendstil im HLMD
2025/12/29
Der Jugendstil im Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Zu Gast auf dem Grünen Sofa ist dieses Mal unser Kollege Dr. Wolfgang Glüber, Sammlungsleiter Kunst und Kunsthandwerk. Der Jugendstilspezialist ist seit fast 30 Jahren Teil des Hessischen Landesmuseums Darmstadt und kennt die Sammlung wie seine Westentasche.   Das neue Podcast-Duo Dr. Martin Faass, Museumsdirektor, und Anne-Sophie Ebert, Social Media Managerin, geht in Podcastfolge 22 dem Jugendstil auf dem Grund und entlockt Dr. Wolfang Glüber spannende Storys und Fakts rund um die Kunstepoche.   Das Gespräch startet beim Lieblingsobjekt des Kunsthistorikers: Dem „Sezessions-Schreibtisch“ von Henry van de Velde (1899). Kommt gerne über die Weihnachtsferien vorbei und schaut euch dieses weltbekannte Möbelstück selbst an!
Wolken sind wie gute Freunde!
2025/09/09
Anlässlich der Ausstellung "Wolken. Erleben und Verstehen" sprechen das neue Moderatorenteam Direktor Dr. Martin Faass, und Anne-Sophie Ebert, Social Media-Managerin, mit Prof. Dr. Mira Pöhlker, Wissenschaftlerin am Leipziger Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, über das Phänomen der Wolken und vor allem über deren Bestandteile, die Aerosole. Prof. Pöhlker berichtet spannend von den kompliziertesten Messungen mit Flugzeugen in aller Welt, erzählt von der Faszination, die Wolken auf sie ausüben, ihre – wie sie sagt – „guten Freunde“. Diese beeindruckenden und doch bis heute noch nicht gänzlich verstandenen Phänomene evozieren auch den Ehrgeiz der Menschen, sie zu beeinflussen, um das Wetter letztlich steuern zu können. Über den Reiz auf der einen Seite und die Gefahren auf der anderen Seite klärt uns Prof. Pöhlker auf. Ein Podcast, der unsere Sicht auf den Himmel erweitert und doch wieder auf uns am Boden zurückführt.
Wetter ist ein chaotisches System!
2025/08/19
Anlässlich der Ausstellung "Wolken. Erleben und Verstehen" sprechen das neue Moderatorenteam Direktor Dr. Martin Faass, und Anne-Sophie Ebert, Social Media-Managerin, mit Dr. Katja Horneffer, der Wetterexpertin des ZDF.   Katja Horneffer, seit ihren Jugendjahren begeistert vom Phänomen Wetter, wie sie anschaulich erzählt, berichtet über die faszinierenden Erscheinungen der Wolken, ihre Entstehungsbedingungen, ihren Wetterbedeutungen und die Ästhetik ihrer Formenvielfalt. Welche Möglichkeiten der Wettervorhersagen bieten die Eigenarten der Wolkenformationen? Was sagen sie uns über den Zustand der Atmosphäre? Welchen Einfluss auf den Klimawandel haben sie? Gibt es heute Wolkenarten, die man früher nicht sehen konnte? Und schließlich, was können uns Wolken- und Sonnenuntergangsdarstellungen auf historischen Gemälden für Informationen über frühere Klimazustände bieten?  Der Podcast macht neugierig auf das, was in der Ausstellung zu sehen ist.
Humor ist eine sehr machtvolle Methode
2024/10/31
Die Künstler*innen Jakob Lena Knebl und Markus Pires Mata wurden eingeladen, aus den universalen Sammlungen des Hessischen Landesmuseums Darmstadt eine persönliche Auswahl zu treffen und diese mit eigenen Werken in einer großen Rauminstallation zu inszenieren. Die daraus entstandene Ausstellung "Ich muss mich erst mal sammeln" im Großen Saal wird dadurch zu einer einzigartigen sinnlichen Erfahrung. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt zeigt vom 15. November 2024 bis 16. Februar 2025 diese spektakuläre Rauminstallation. Der Podcast, geführt durch die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Gabriele Mackert, bietet einen aufschlussreichen und unterhaltsamen Einstieg in eine einmalige Ausstellung.
New York ist da, wo wir sind!
2024/04/03
Im Rahmen unserer aktuellen Sonderausstellung „Tod und Teufel“ spricht unser Co-Kurator Oliver Sandrock mit dem Berliner Fotograf – und legendären Türsteher des berühmten Technoclubs Berghain – Sven Marquardt, über seine Vorliebe für analoge Fotografie, seine Begeisterung für New York, die Mode des Nachtlebens und vieles mehr.„TOD UND TEUFEL. Faszination des Horrors": Bis 02. Juni 2024 im HLMD. Eine Ausstellung des Kunstpalast Düsseldorf in Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt.
Das Leben vom Ende her sehen
2024/02/22
Unter dem Titel „Das Leben vom Ende her sehen.“ spricht in der aktuellen Podcastfolge von „Das Grüne Sofa“ unser Gast, die ehemalige MTV-Managerin und heutige Sterbebegleiterin Christiane zu Salm, offen über den Tod und ihren eigenen Selbstfindungsweg.   Gemeinsam mit unserem Museumsdirektor Martin Faass eröffnet Christiane zu Salm einen Blick auf die Herausforderungen im Umgang mit Sterbenden und auf den Gewinn sowohl für sich selbst als auch für diejenigen, die sie begleitet.   Tod, Verlust und Trauer gehören zu jedem Leben, werden jedoch zu häufig verdrängt. Dabei lässt der bewusste Umgang mit dem Tod, mit dem Ende des Daseins, einen Raum entstehen, ein sinnvolleres Leben zu führen. Welche Ziele haben wir, wenn uns bewusst ist, dass das Leben nicht ewig geht? Hatte ich ein gutes Leben? Habe ich etwas versäumt?   Ein tiefgründiger und lebensbejahender Podcast, der in Verbindung mit unserer Sonderausstellung "TOD UND TEUFEL. Faszination des Horrors" steht. Zeitraum: 1. März – 2. Juni 2024
Design zwischen Sinn und Sinnlichkeit – Von der Liebe zum Handwerk
2023/12/06
Zu Gast auf unserem Podcastsofa durften wir dieses Mal den Designer Sebastian Herkner begrüßen. Unter dem Titel „Design zwischen Sinn und Sinnlichkeit – von der Liebe zum Handwerk“ spricht er mit unserem Kollegen Dr. Christoph Engel, Co-Kurator der Ausstellung „Into the Space Age!“, über seine persönliche Verbindung zur Designgeschichte und dem zeitgenössischen Produktdesign.   Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf Sebastian Herkners Faszination von Handwerk als unverzichtbare Grundlage für nachhaltige und langlebige Produkte. Auch die Relevanz von gutem Design in unserer Gegenwart ist für ihn unbestritten und ein wichtiges Verbindungsglied zwischen historischen Designikonen und dem Versuch neue Entwürfe und Gestaltungen für die Zukunft zu finden.
Faszination Weltraum – Vier Wecker für eine Raumsonde
2023/09/19
Im Rahmen unseren aktuellen Sonderausstellung »Into the Space Age! Visonen & Design« trifft unser Museumsdirektor Dr. Martin Faass auf den Experten für Raumfahrt und Missionsbetrieb Paolo Ferri. Für Paolo Ferri war die Mondlandung im Sommer 1969 ein einschneidendes Erlebnis, das seine späteren Interessen, sein Studium und seine Berufswahl bestimmte. Als Kind konnte er verfolgen, wie Apollo 11 zum Mond startete und Neil Armstrong als erster Mensch einen fremden Himmelskörper betrat, das hat sein Leben verändert. Paolo Ferri war 36 Jahre bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Sämtliche großen Missionen der letzten Jahrzehnte sind mit seinem Namen verbunden, neben »Rosetta« und »Exomars« auch »BepiColombo« zum Merkur und der Solar Orbiter zur Sonne. Die Mission »Rosetta« wurde für Ferri die Mission seines Lebens. Sie bescherte dem Physiker die vermutlich glücklichsten, nervenaufreibendsten und auch traurigsten Momente seiner Karriere. Und die bis dahin wohl längsten 47 Minuten seines Lebens… Seine Begeisterung, seine Liebe zum Beruf und zum Weltall ist hörbar!
Höhlenbilder der Vorzeit – Die ersten Selfies der Menschheit?
2023/04/05
Unter dem Titel „Höhlenbilder der Vorzeit – die ersten Selfies der Menschheit?“ kamen unser Museumdirektor Dr. Martin Faass und Dr. Stefan Trinks, Leiter des Kunstressorts der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zusammen, um einen genaueren Blick auf unsere Ausstellung „Urknall der Kunst“ zu werfen.   Was wollten die vorzeitlichen Menschen mit ihren Höhlenmalereien ausdrücken und welch immense Bedeutung hatten diese Malereien für namhafte Künstler des 20. Jahrhunderts? Und was hat die in den 1970er Jahren aufkommende Street Art-Bewegung mit den Höhlenmalern aus der Steinzeit zu tun?   Die Antworten darauf hört ihr euch am besten selbst in der 14. Folge unseres Podcast „Das Grüne Sofa“ an.
Der One Plan Approach für Artenschutz – Wie sich Zoos neu positionieren
2023/02/01
Zum Thema der Rolle von Zoos und Museen in der aktuellen Artenschutz-Diskussion hat der Kustos des Hessischen Landesmuseums Darmstadt Dr. Jörn Köhler einen besonderen Gesprächsgast: Prof. Dr. Thomas Ziegler. Prof. Dr. Thomas Ziegler leitet seit vielen Jahren das Aquarium im Kölner Zoo, einem der führenden zoologischen Gärten in Deutschland. Hier betreut er mit seinem engagierten Team mehr als 100 vom Aussterben bedrohte Arten – darunter seltene Reptilien, Amphibien, Fische und wirbellose Tiere. Seine wissenschaftlichen Expertisen u. a. auf dem Gebiet des Artenschutzes finden weltweit Beachtung. Ein bekanntes Fachmagazin wählte Herrn Ziegler in die Top-50-Liste der international führenden Zoologen. Mit seinen Forschungsprojekten in Vietnam und auf den Philippinen zur Umsetzung eines „Conservation-Zoos“ und dem von der Weltnaturschutzunion (IUCN) geförderten Ansatz „One Plan Approach“, einem ganzheitlichen Vorgehen aller Beteiligten für einen verbesserten Artenschutz, ist er maßgeblich an einer Neuausrichtung, mehr noch, an einer Transformation der Zoos beteiligt. Denn hartnäckige Vorurteile über diese Einrichtungen als Gefängnisse für Tiere, in denen keine artgerechte Haltung möglich ist, treffen längst nicht mehr zu.  „Zoos haben das Potenzial von der Ersatzbank in die vorderste Reihe des Artenschutzes zu rücken.“ prognostiziert Ziegler und berichtet im Interview von spannenden Beispielen, die zeigen, wie das funktionieren kann.
Als ich einmal in den Canal Grande fiel
2022/10/20
Remember Venice. Bernardo Bellotto zeichnet Bis 15.01.2023 im Hessischen Landesmuseum DarmstadtMechthild Haas, Kuratorin der Ausstellung, begrüßt auf dem Grünen Sofa Petra Reski, Journalistin und Autorin des Buches »Als ich einmal in den Canal Grande fiel«. Seit über 30 Jahren lebt sie in der berühmten Lagunenstadt. Venedig kennt sie wie ihre »rechte Westentasche«. Gerade deshalb firmiert sie als vielgefragte Autorin, um von der Stadt zu erzählen, die seit Jahrhunderten Menschen aus aller Welt in ihren Bann zieht. »Wie lebt es sich in einem Gemälde?« Anlässlich des 300sten Geburtstages des berühmten venezianischen Künstlers feiert ihn das Museum und präsentiert aus den eingenen Beständen u.a. seine virtuaosen Zeichnungen von der Stadt Venedig, die um 1740 entstanden. In der Unterhaltung dienen sie als Inspiration, um sich ein wenig in die mehr als tausendjährige Stadtgeschichte Venedigs zu vertiefen. Welcher Gründungsmythos rankt sich um sie und was hat es mit der Festa della Sensa auf sich, die adelige Reisende schon um 1600 beschrieben? Warum unterschied sich Venedig immer grundlegend von allen anderen Weltmetropolen auf dem Festland?
Der Zufall ist sowieso das Kreativste!
2022/09/21
Als sich der in Landshut geborenen Walter Schels als Halbwüchsiger die Kamera seines großen Bruders ausleihen durfte, war es um ihn geschehen. So erinnert sich der inzwischen 86-jährige Fotograf immer noch gern an die Anfänge seines langjährigen Schaffens. Doch erst nach einer Ausbildung als Schaufensterdekorateur, u. a. mit Aufenthalten in Barcelona und Genf, begann er in New York seinen beeindruckenden Werdegang als freier Fotograf, der ihn zu einem Meister des Porträts machte.  In seiner aktuellen Ausstellung zeigt das Hessische Landesmuseum Darmstadt in einem repräsentativen Querschnitt einige von Walter Schels bekannten s/w-Fotoserien, die überwiegend in Langzeitbeobachtungen entstanden. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Porträts von Andy Warhol und Joseph Beuys, zwei Künstlerpersönlichkeiten, die eng mit dem Haus verbunden sind, sowie die Tierporträts, von denen manche sich in der Zoologischen Sammlung des Museums als Präparate wiederfinden.  Ein guter Grund, um mit dem lebenserfahrenen und begeisterungsfähigen Altmeister auf dem grünen Sofa zu reden. Martin Faass entlockt Walter Schels so manch spannende Anekdote aus seinem Dasein als Fotograf, der vielen interessanten Menschen wie z. B. Angela Merkel, Leonard Bernstein oder dem Dalai Lama begegnete und deren Gesichter ablichten durfte. Im Interview erzählt Schels, welche Auftragsarbeit für ihn zur Initialzündung wurde, sich intensiv mit der Porträtfotografie zu beschäftigen. Dabei geht es um existentielle Fragen in allen Lebensphasen und ebenso um Momente der Selbstvergessenheit. Wie lassen sich diese auf ein Foto bannen, wie viel Zufall und Fantasie sind nötig, damit dieser geniale Moment eingefangen wird?
Vergessenen Künstlerinnen eine Stimme geben
2022/06/02
Zu Beginn der 1970er Jahre stellte die Kunsthistorikerin Linda Nochlin (1931–2017) in einem ihrer bekanntesten Essays »Why Have There Been No Great Women Artists?« die Kunstgeschichte in Hinblick auf den Umgang mit Künstlerinnen grundsätzlich in Frage. Gibt und gab es bislang keine bemerkenswerten Künstlerinnen oder fehlt(e) es in einer von Männern dominierten Forscherwelt schlicht und ergreifend am Zugeständnis, ihnen einen gebührenden Platz einzuräumen? Literatur - Empfehlungen: Linda Nochlin, Why Have There Been No Great Women Artists?, in: ARTnews (erschienen zum ersten Mal: Jan 1971), online (30. Mai 2015): From 1971: Why Have There Been No Great Women Artists? – ARTnews.com. (Deutsche Übersetzung: Linda Nochlin, Warum hat es keine bedeutenden Künstlerinnen gegeben?, in: Beate Söntgen (Hg.), Rahmenwechsel. Kunstgeschichte als feministische Kulturwissenschaft, Berlin 1996, S. 27-56.) Tiffany im neuen Licht. Clara Driscoll und die Tiffany Girls, hg. von Martin P. Eidelberg, Nina Gray und Margaret Hofer, Auss.-Kat. Villa Stuck München, Berlin 2009. Glasgow-Girls. Women in art and design, 1880-1920, hg. von Jude Burkhauser, Ausst.-Kat. Glasgow Art Galleries & Museums and the Glasgow School of Art, Edinburgh 1990. Wolfgang Glüber, Puppen für die Vitrine: zu den Arbeiten der Puppenkünstlerin Lotte Pritzel, in: Kunst im Hessen und am Mittelrhein 36/37 (1997/1998), S. 139-150. Susan Laikin Funkenstein, Anita Berber. Imaging a Weimar Performance Artist, in: Woman’s art journal 26/1 (2005), S. 26-31.
»American Heiner – Darmstadt als frühes Zentrum der Paläontologie«
2022/03/16
Paläontologie ist ein Fachbegriff, der einer breiten Öffentlichkeit wohl nicht so leicht über die Lippen kommt. Im ersten Moment vermag kaum jemand zu sagen, welche Wissenschaft dahintersteckt? Leichter wird die Zuordnung, sobald von Knochenfunden aus prähistorischer Zeit, deren Ausgrabung und vergleichende Untersuchung die Rede ist. Plötzlich wird die erdgeschichtliche Entwicklung greifbar, ebenso die Faszination an einschneidenden Kalt- und Warmzeiten auf unserer Erde vor Jahrmillionen und an damals existierenden Tieren und Homininen. Allerdings wissen die wenigsten, dass das beschauliche Großherzogtum Darmstadt um 1800 eine wichtige Rolle dabei spielte, die Paläontologie – also die Lehre von den Lebewesen und Lebewelten der geologischen Vergangenheit – als eigenständige Wissenschaft zu begründen.  Zur Klärung dieser These hat Dr. Oliver Sandrock keinen geringeren als den bekannten deutschen Paläoanthropologen Prof. Dr. Friedemann Schrenk zu sich auf das »Grüne Sofa« gebeten. Ihm ist das berühmteste Skelett des Museums vertraut. Das Mammut americanum, besser bekannt als Mastodon.

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