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Der SIDpodcast

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Dieser Podcast hat
108 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Matthias Mett
Explizit
Ja
Erstellt am
2020/11/17
Neueste Episode
2026/07/03
Durchschnittsdauer
85 min.
Veröffentlichungsintervall
22 Tage

Beschreibung

Der SIDpodcast – echte Gespräche mit Macher:innen aus Stadtwerken, Kommunen und Unternehmen über Digitalisierung, Innovationen und die Energiewende. Wir beleuchten, wie neue Arbeitskulturen und soziale Innovationen Klimaschutz und Transformation vorantreiben und zeigen, wie demokratische Prozesse unter Druck geraten, wenn fossile Narrative die Deutungshoheit übernehmen. Mit Timo Eggers und Matthias Mett im Dialog über technologische Trends, nachhaltige Geschäftsmodelle und konkrete Handlungsoptionen – von smarten Netzen bis Bürgerbeteiligung. Keine Schlagzeilen, sondern Substanz: Storytelling, das Orientierung schafft, Ambivalenz zulässt und zum Mitgestalten einlädt.

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Warum Nachhaltigkeit in Stadtwerken plötzlich leiser geworden ist
2026/07/03
In den vergangenen Jahren war Nachhaltigkeit in vielen Stadtwerken vor allem durch neue Berichtspflichten geprägt. Doch inzwischen hat sich das Bild verändert. Gemeinsam mit Anna Droste-Heiderich von den Netzwerkpartnern werfen wir einen Blick darauf, warum das Thema heute weniger laut diskutiert wird, welche Rolle CSRD, VSME und die neue Greenwashing-Richtlinie spielen und weshalb Nachhaltigkeit weit mehr ist als ein Bericht. Die Folge zeigt, wie sich der Fokus vieler Stadtwerke von regulatorischen Anforderungen hin zu konkreten Strategien, Dekarbonisierung und praktischer Umsetzung verschiebt. Eine ehrliche Bestandsaufnahme darüber, wo kommunale Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit heute wirklich stehen.Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an [email protected] Dank, dass Du uns hörst 😘 Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an [email protected] Vielen Dank, dass Du uns hörst 😘
Wie dekarbonisiert man einen der größten Flughäfen Europas?
2026/06/19
Hier kommt die sechste Episode der SID-Spezialreihe gemeinsam mit dem House of Energy und m3 Management Consulting.  Ein Flughafen ist mehr als Start- und Landebahnen. Er ist eine kleine Stadt. Rund um die Uhr betriebsbereit, hochgradig vernetzt, energieintensiv und auf maximale Zuverlässigkeit ausgelegt. Allein der Flughafen Frankfurt verbraucht so viel Strom wie eine mittelgroße deutsche Stadt.Doch wie dekarbonisiert man ein solches System, ohne seine Stabilität zu gefährden?Darüber sprechen wir mit Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, und Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner, Geschäftsführer des House of Energy.Im Mittelpunkt steht die Transformation einer kritischen Infrastruktur, die gleichzeitig funktionieren und sich verändern muss. Fraport verfolgt das Ziel, die eigenen Treibhausgasemissionen bis 2045 auf Netto-Null zu senken. Der Weg dorthin führt über Energieeffizienz, Elektrifizierung, Photovoltaik, Grünstrom und neue Formen des Energiemanagements.Gleichzeitig macht das Gespräch deutlich, dass die Verantwortung eines Flughafenbetreibers Grenzen hat. Fraport kann die Infrastruktur am Boden gestalten, Energiebedarfe absichern und Emissionen des eigenen Betriebs reduzieren. Die Dekarbonisierung des eigentlichen Flugverkehrs liegt dagegen maßgeblich bei Airlines, Herstellern, Kraftstoffanbietern und politischen Rahmenbedingungen.Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion ist die Frage, wie Innovation unter realen Betriebsbedingungen gelingt. Der Flughafen wird dabei zum Reallabor für neue Technologien, intelligente Ladestrukturen und sektorübergreifende Energiesysteme. Immer wieder zeigt sich dabei ein Spannungsfeld, das viele Transformationsprojekte prägt: Zwischen ambitionierten Zielen und praktischer Umsetzbarkeit liegen oft regulatorische, technische und wirtschaftliche Herausforderungen.Die Diskussion macht deutlich: Dekarbonisierung entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen. Sie ist das Ergebnis vieler hundert Entscheidungen, die in einem laufenden System getroffen werden müssen. Der eigentliche Wandel findet dabei nicht in Visionen statt, sondern im täglichen Betrieb.   Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an [email protected] Vielen Dank, dass Du uns hörst 😘
Dezentrale Resilienz im Stromsystem
2026/05/08
Hier die fünfte Episode der SID-Spezialreihe gemeinsam mit dem House of Energy und m3 Management Consulting. Ausgangspunkt dieser Folge ist ein konkreter Vorfall: der Ausfall zentraler Strominfrastruktur in Berlin infolge eines gezielten Angriffs. Der Fall zeigt, wie verwundbar selbst hochentwickelte Stromsysteme sein können und wo die Grenzen klassischer Resilienzansätze liegen. Im Gespräch mit Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner und Dr. Christof Spangenberg geht es um die grundlegende Frage: Wie muss ein Stromsystem aufgebaut sein, damit es auch unter gezielten Störungen handlungsfähig bleibt? Dabei wird deutlich: Vollständige Sicherheit ist keine realistische Zielgröße. Stromnetze sind offen, komplex und in der Fläche verteilt. Angriffe lassen sich nicht vollständig verhindern. Der Fokus verschiebt sich deshalb von der Vermeidung hin zur Begrenzung von Schäden. Ein zentraler Punkt ist die Unterscheidung zwischen struktureller und operativer Resilienz. Während strukturelle Maßnahmen darauf abzielen, große Schadensrisiken im Netzdesign zu reduzieren, geht es operativ um die Fähigkeit, im Störungsfall schnell zu reagieren und Versorgung zumindest teilweise aufrechtzuerhalten. Hier kommt ein zweiter Gedanke ins Spiel: die Rolle dezentraler Infrastruktur. Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektrofahrzeuge entstehen derzeit im großen Maßstab. Im Normalbetrieb sind sie Teil der Energiewende. Im Krisenfall könnten sie zur Rückfallebene werden, vorausgesetzt, sie lassen sich koordinieren und nutzen. Damit verschiebt sich die Diskussion. Weniger Fokus auf immer mehr klassische Absicherung, mehr Aufmerksamkeit für neue Systemlogiken. Technisch ist vieles bereits möglich. Die eigentlichen Herausforderungen liegen in Steuerung, Regulierung und der Frage, unter welchen Bedingungen auf dezentrale Ressourcen zugegriffen werden kann. Die Folge macht deutlich: Resilienz ist kein Zustand, sondern ein Abwägungsprozess. Zwischen Kosten, Sicherheit und Komplexität. Und sie entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch das Zusammenspiel von Netzstruktur, dezentralen Ressourcen und neuen Steuerungsmodellen. Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an [email protected] Vielen Dank, dass Du uns hörst 😘
Klimaneutral und wettbewerbsfähig: Geht das noch?
2026/04/23
Hier die vierte Episode der SID-Spezialreihe gemeinsam mit dem House of Energy und m3 Management Consulting.  Europa verliert industrielle Substanz. Nicht durch einen großen Bruch, sondern schrittweise. Weniger Neuinvestitionen, mehr Verlagerung, ein wachsender Abstand im globalen Wettbewerb. Das ist keine These, sondern eine Entwicklung, die sich in vielen Branchen beobachten lässt.   Diese Folge des SIDpodcasts entstand im Kontext der jüngsten Tagung des Europäischen Rates. Das Gespräch wurde parallel dazu geführt und greift genau die Themen auf, die dort verhandelt wurden.   Im Zentrum steht eine Frage, die derzeit viele energiepolitische Debatten prägt: Kann Europa klimaneutral werden und gleichzeitig ein wettbewerbsfähiger Industriestandort bleiben? Prof. Dr. Angelika Niebler bringt die politische Perspektive ein. Sie beschreibt die Zielsetzung der Klimaneutralität und die Notwendigkeit, bestehende Regelwerke anzupassen. Ihre Position folgt dabei einer klaren Linie: Klimaschutz bleibt gesetzt, muss aber stärker mit Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Realität verbunden werden. Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner verschiebt den Blick auf die Umsetzung. Er beschreibt die strukturellen Probleme des Systems. Erneuerbare Erzeugung wurde schneller ausgebaut als Netze und Speicher. Die Folge sind steigende Systemkosten und wachsende Komplexität. Gleichzeitig ist ein regulatorisches Geflecht entstanden, das Investitionen verlangsamt und die Steuerbarkeit des Systems erschwert. Hinzu kommt der internationale Vergleich. Während Europa stark über CO2-Preise und Regulierung steuert, setzen andere Regionen stärker auf direkte Förderung und günstigere Energie. Für viele Unternehmen wird der Standortvergleich damit zur zentralen Entscheidungsgröße. Das Spannungsfeld dieser Diskussion ist kein ideologisches. Es ist ein Umsetzungsproblem. Planungssicherheit fehlt. Infrastruktur wächst nicht im gleichen Tempo wie die politischen Ziele. Instrumente wie Emissionshandel und CO2-Grenzausgleich stehen gleichzeitig unter Anpassungsdruck. Die Diskussion macht deutlich: Der eigentliche Konflikt verläuft nicht zwischen Klimaschutz und Industrie. Er liegt zwischen Anspruch, Tempo und Umsetzbarkeit.   Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an [email protected] Vielen Dank, dass Du uns hörst 😘
Wärmewende, Wirklichkeit & Weitsicht
2025/12/18
Die Wärmewende kommt – aber viele Stadtwerke zögern noch. Im Gespräch mit Stephan Wilforth (enwarp) geht’s um Sanierungschecks, Telefonbots, Netzplanung und die Frage: Wie bleibt man als Stadtwerk relevant? Eine Folge über Mut, Daten und die Kunst, endlich ins Tun zu kommen.
Speicher, Szenarien, Systemfehler – warum die Energiezukunft anders aussieht
2025/12/11
Die Bundesnetzagentur modelliert 2,2 Gigawatt Speicher – die Realität liefert über 75 Gigawatt Anschlusszusagen. Carsten Pfeiffer erklärt, warum das kein Zahlendreher ist, sondern ein strukturelles Problem: falsche Annahmen, fehlende Digitalisierung und ein Energiesystem im Umbau. Ein Gespräch über Fassungslosigkeit, Fortschritt und die Frage, warum Kurzzeitspeicher unterschätzte Helden der Energiewende sind.
Es eskaliert sowieso. Warum Stadtwerke Streit brauchen.
2025/11/13
Prof. Dr. Gernot Barth zeigt, warum Konflikte kein Störfall sind, sondern ein Frühwarnsystem. Im Gespräch mit Metti und Timo geht’s um Streitkultur in Stadtwerken, Bürgerbeteiligung als Demokratie-Upgrade und die Kunst, auch dann respektvoll zu bleiben, wenn’s knallt. Ein Gespräch über Haltung, Humor und die hohe Schule des Zuhörens.
Strom, Speicher, Stadtgesellschaft – wie Naturstrom die Energiewende lebendig macht
2025/11/06
Naturstrom-Chef Oliver Hummel spricht über 25 Jahre echte Energiewende – von Quartiersprojekten wie „LÜCK“ in Köln über dynamische Stromtarife bis zu Demokratie-Förderung. Eine Folge über Haltung, Technik und die Kunst, Wandel menschlich zu gestalten.
Flex, Speicher, Systemsprung – wie Marktlogik die Energiewende zieht
2025/10/30
Flexibilität ist kein Buzzword, sondern Business – und Klimaschutz zum Mitverdienen. Mit Christoph Gardlo (COO & Co-Founder, ESFORIN – Energy Services for Industry) sprechen wir über Speicher, Regeln, Preise bis 9.999 €/MWh, 2- vs. 4-Stunden-Batterien, Smart-Meter-Reality und warum Stadtwerke jetzt cross-market denken sollten. Klartext, kein Greenwashing – dafür Zahlen, Haltung und ein bisschen Augenzwinkern.
Spiegel, Spargel, Speicher – warum Vertrauen die Wärmewende rettet
2025/10/23
Wärmepumpe, Wärmewende, Wahnsinn? In dieser Folge spricht Systembeschleunigerin Anja Flötenmeyer-Woltmann darüber, warum Kommunikation die neue Infrastruktur ist. Es geht um Vertrauen statt Technik-Blabla, um Stadtwerke zwischen Mut und Markt – und darum, wie man Menschen wirklich ins Handeln bringt.
Heiße Sache, komplexes Pflaster – Wärmewende in der Großstadt
2025/10/09
Hier die zweite Episode der SID-Spezialreihe gemeinsam mit dem House of Energy und m3 Management Consulting. Berlin gilt als Labor der Wärmewende – aber eines mit vielen Stolperfallen. In dieser Folge sprechen wir mit Matthias Trunk (COO, GASAG), Thomas Groth (Geschäftsführer Groth Gruppe) und Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner vom (House of Energy) über Rückkäufe, Quartiere, Konflikte und die Frage: Wie schaffen wir Tempo ohne Vertrauen zu verlieren? Ein ehrliches Gespräch ohne PR-Sprech – dafür mit Haltung, Klarheit und einem Hauch Humor.
Wärme, Wandel, Wirklichkeit: Nachwuchs, Netzwerk, Next Level
2025/10/02
Kommunale Wärmeplanung ist Pflicht – doch wie wird daraus echte Wärme? Julia Antoni und Sebastian Heinrich von den Stadtwerken Oberursel erzählen, wie sie Nachwuchs einbinden, Netzwerke knüpfen und Verantwortung teilen. Ein ehrliches Gespräch über Chancen, Stolpersteine und warum Öffentlichkeitsarbeit kein Beiwerk ist, sondern Teil der Lösung.
Unbossing unboxed: Führung neu gedacht – Recap mit Bernd Reichelt
2025/09/26
Wir reisen zurück ins Jahr 2023: Damals startete die Reihe „Stadtwerke Inside Out“ mit Bernd Reichelt, Geschäftsführer der Stadtwerke Menden. Er sprach über Unbossing, beziehungsorientierte Führung und den Mut, Verantwortung radikal zu teilen. Zwei Jahre später fragen wir uns: Was davon hat die Branche geprägt – und wo stößt Kultur an Grenzen? Ein Recap über Haltung, Wandel und die Frage: Was bleibt, wenn die Person geht?
CO₂ runter, Renditen rauf – der Flexibilitäts-Flashback mit Christoph Gardlo (Esforin)
2025/09/18
Damals hieß es: Flexibilität ist das neue Gold. Christoph Gardlo von Esforin erzählte uns, wie Algorithmen im Intraday-Handel Frosch-Style auf Preissignale lauern, warum Stadtwerke und Industrieanlagen plötzlich hochspannend sind – und wie Haushalte mit sonnen-Batterien erstmals an die Börse kamen. Zwei Jahre später fragen wir uns: Was hat sich bewahrheitet, was ist überholt? Und welche Fragen wollt ihr Christoph für die neue Update-Folge mitgeben?
Ohne Overhead in Oberursel — Reloaded
2025/09/11
Wir hören gemeinsam in die alte Folge mit Julia Antoni (Geschäftsführerin, Stadtwerke Oberursel) und checken, was 2025 Bestand hat: „kein Gas-Ausbau mehr“, kommunale Wärmeplanung ohne fancy Digital-Zwilling, Elektro-Dienstflotte und „Wachsen ohne Overhead“. Wir ordnen kritischer ein als damals und sammeln eure Fragen für die neue Update-Episode mit Julia.

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