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Dieser Podcast hat
68 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Themen-Radio.deExplizit
Nein
Erstellt am
2020/11/24
Neueste Episode
2026/10/02
Durchschnittsdauer
16 min.
Veröffentlichungsintervall
15 Tage
Beschreibung
Rund um Autoren und verschiedene Bücher. Meist aus dem Business und Management Bereich.
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Quality Economy - Buchtipp in 120 Sekunden
2026/10/02
Buchtipp in 120 Sekunden
In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln.
Was das Buch beantworten möchte:
Warum rein quantitative Kennzahlen wirtschaftliche Realität nur unvollständig abbilden,
was mit Quality Economy gemeint ist – und warum sie mehr ist als Nachhaltigkeit,
welche Rolle Ratings, Finanzierung und Investitionsentscheidungen beim Wandel spielen,
warum ESG-Kriterien hilfreich sein können, aber nicht automatisch echte Qualität bedeuten,
wie KI und neue Technologien qualitative Bewertungen unterstützen können und
was Unternehmen konkret tun können, um Erfolg breiter und zukunftsfähiger zu definieren.
Das Thema
Wirtschaftlicher Erfolg wird meist in Zahlen erzählt: Umsatz, Gewinn, Rendite, Wachstum, Marktanteile, Ratings, Rankings. Aber reichen diese Maßstäbe noch aus, um Unternehmen, Investitionen und ganze Volkswirtschaften zukunftsfähig zu steuern?
Das Buch „Quality Economy – Limitationen quantitativer Ökonomie, Potenziale qualitativer Ökonomie“ stellt genau diese Frage. Die Herausgeber und Autorinnen und Autoren plädieren für eine Wirtschaft, die Qualität stärker in den Mittelpunkt rückt: Nachhaltigkeit, Verantwortung, Resilienz, Innovation, gesellschaftlichen Nutzen und langfristige Wertschöpfung.
Das Buch stellt die These auf, dass eine Wirtschaft, die sich vor allem an quantitativen Größen orientiert, zentrale Zukunftsfragen nicht ausreichend beantworten kann. Die Quality Economy erweitert den Blick: Neben Zahlen rücken qualitative Faktoren wie Nachhaltigkeit, Verantwortung, Innovationsfähigkeit, Governance, Resilienz und gesellschaftlicher Nutzen stärker in den Fokus.
Es geht um die Frage, wie wirtschaftlicher Erfolg künftig gemessen und bewertet werden sollte. Welche Maßstäbe brauchen Unternehmen, Investoren und Finanzierer? Welche Rolle spielen Ratings? Wie lassen sich qualitative Faktoren erfassen, ohne sie in Scheingenauigkeit zu pressen? Und wie können neue Technologien wie KI helfen, bessere Entscheidungen zu treffen?
Ein Buch für Unternehmer, Führungskräfte, Finanzierer, Investoren und alle, die Wirtschaft nicht nur effizienter, sondern zukunftsfähiger denken wollen.
Wenn Blickkontakt zur Falle wird. Anders denken. Anders können. Über verborgene Kompetenzen.
2026/09/22
Was Sie mitnehmen…
Wir bewerten häufig Verhalten statt Kompetenz.
Neurodivergenz kann besondere Stärken sichtbar machen.
Inklusives Recruiting braucht nicht unbedingt mehr Aufwand, sondern andere Kriterien.
Auch KI ist nicht automatisch objektiv.
Interviewpartnerin: Sabine Buch ist Gründerin und Präsidentin des Europäischen Instituts für Neurodivergenz sowie Expertin und Coach für Neurodiversity.
Im Interview: Sabine Buch
Wenn Blickkontakt zur Falle wird
Warum wir Soft Skills bei neurodivergenten Menschen neu bewerten müssen
Blickkontakt, spontanes Auftreten, Smalltalk, Teamübungen im Assessment-Center: Was im Recruiting häufig als Ausdruck sozialer Kompetenz bewertet wird, kann dazu führen, dass Unternehmen gerade die Menschen übersehen, die besonders wertvolle Fähigkeiten mitbringen.
Denn neurodivergente Menschen denken, lernen, kommunizieren und verarbeiten Informationen teilweise anders. Menschen mit ADHS, Autismus, Dyslexie, Hochbegabung oder anderen neurologischen Profilen können beispielsweise besondere Stärken bei Kreativität, Mustererkennung, Detailgenauigkeit, analytischem Denken oder fokussierter Problemlösung entwickeln. Doch viele klassische Auswahl- und Bewertungsverfahren orientieren sich weiterhin an neurotypischen Verhaltensmustern.
Darüber spricht Wolfgang Eck bei Themen-Radio mit Sabine Buch, Gründerin und Präsidentin des Europäischen Instituts für Neurodivergenz und Mitautorin des Buches „Soft Skill Rating“.
In ihrem Beitrag „Neurodiversity sichtbar machen: Kompetenzen erkennen und fördern“ fordert Buch einen Perspektivwechsel: weg vom Defizitdenken, hin zu einer stärkenorientierten Bewertung tatsächlicher Kompetenzen.
Im Gespräch geht es unter anderem darum, warum klassische Bewerbungsgespräche und Assessment-Center neurodivergente Menschen benachteiligen können, welche bislang übersehenen Fähigkeiten Unternehmen dadurch verlieren und wie Recruiting und Personalentwicklung neuroinklusiver gestaltet werden können.
Und auch Künstliche Intelligenz spielt eine wichtige Rolle: Kann KI helfen, Kompetenzen objektiver zu erkennen – oder automatisiert sie möglicherweise genau die Vorurteile, die wir eigentlich überwinden wollen?
Eine Folge über verborgene Talente, bessere Personalauswahl und die Frage, ob Unternehmen künftig nicht Menschen stärker an ihre Systeme anpassen sollten – sondern ihre Systeme stärker an die Vielfalt der Menschen.
Wir bewerten häufig Verhalten statt Kompetenz.
Blickkontakt, Smalltalk oder spontanes Auftreten sind keine verlässlichen Indikatoren für Leistungsfähigkeit. Klassische Auswahlverfahren können dadurch neurodivergente Talente systematisch unterschätzen.
Neurodivergenz kann besondere Stärken sichtbar machen.
Detailgenauigkeit, Kreativität, Mustererkennung, Hyperfokus oder unkonventionelles Problemlösen können für Unternehmen ausgesprochen wertvoll sein – wenn sie erkannt und richtig eingesetzt werden.
Inklusives Recruiting braucht nicht unbedingt mehr Aufwand, sondern andere Kriterien.
Klare Kommunikation, vorbereitete Interviews, praktische Arbeitsproben, alternative Antwortmöglichkeiten und reizärmere Situationen können Auswahlverfahren erheblich verbessern.
Auch KI ist nicht automatisch objektiv.
Wenn Algorithmen mit einseitigen Daten trainiert werden, können sie bestehende Bias reproduzieren. Die Chance liegt in hybriden, transparenten und diversitätssensibel entwickelten Verfahren.
Der Mensch
Sabine Buch ist Gründerin und Präsidentin des Europäischen Instituts für Neurodivergenz sowie Expertin und Coach für Neurodiversity. Sie verfügt über langjährige Konzernerfahrung in verschiedenen internationalen Führungspositionen und verbindet ihre Expertise in Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Transformation mit Leadership-Entwicklung und wissenschaftlichen Ansätzen. Ihr Ziel: Unternehmen und Führungskräfte dabei zu unterstützen, neurodivergente Talente nicht über vermeintliche Defizite zu beurteilen, sondern ihre besonderen Fähigkeiten sichtbar zu machen und gezielt zu fördern.
Zum Buch geht es hier. Weitere Informationen zum Institut für Neurodivergenz findet ihr hier.
Oder folgt Sabine auf LinkedIn.
Führungskräfte als Hoffnungsträger
2026/08/26
Ihr nehmt mit, …
…warum Hoffnung eine Führungsaufgabe ist: Hoffnung bedeutet nicht Schönreden, sondern Orientierung, realistische Ziele und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln.
Wie Führung auch ohne vollständige Kontrolle gelingt: Gute Führung zeigt sich besonders dann, wenn Pläne scheitern und schnelle, verantwortungsvolle Entscheidungen gefragt sind.
Warum Selbstführung die Grundlage guter Führung ist: Nur wer mit eigener Unsicherheit, Erschöpfung und Druck umgehen kann, gibt anderen glaubwürdig Sicherheit.
Wie Vertrauen Teams handlungsfähig macht: Große Herausforderungen lassen sich nicht allein bewältigen. Entscheidend sind klare Verantwortlichkeiten, verlässliche Zusammenarbeit und die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen.
Interviewpartner: Ben Schulz ist Unternehmer, Vorstand der Ben Schulz & Partner AG, Berater, Redner und vielfacher Sachbuchautor.
Weitere Informationen
–> Ben bei LinkedIn
–> Website
–> Zum Buch Mission Hoffnungsträger
–> Mehr zur Mission Hoffnungsträger 2.0
Im Interview: Ben Schulz
Das Thema
Der Ausgangspunkt war Schulz’ Buch „Führungskräfte als Hoffnungsträger“. Seine Grundbeobachtung: Viele Unternehmer und Führungskräfte funktionieren zwar weiter, haben aber ihren inneren „Nordstern“ verloren. Sie reagieren auf Krisen, Personalmangel und Veränderungsdruck, ohne selbst noch eine klare Perspektive formulieren zu können. Hoffnung meint bei Schulz deshalb keine positive Stimmung, sondern eine glaubwürdige Richtung, die Menschen wieder handlungsfähig macht.
Daraus entstand 2025 die erste Mission: neun Tage und rund 3.000 Kilometer mit dem Motorrad durch Norwegen bis ans Nordkap. Unterwegs veröffentlichte Schulz täglich Führungsimpulse und Reflexionsfragen; den Abschluss bildete ein Vortrag am Nordkap. Nach Angaben von Schulz begleiteten mehr als 40.000 Menschen diese erste Reise. Sie wurde damit zum erfolgreichen Testlauf für ein sehr viel größeres Format.
Die Story von Mission Hoffnungsträger 2.0
Sieben Monate vor dem Start stellte Schulz Führungskräften zunächst die Frage, ob sie eher eine Tour durch Mexiko oder Kanada interessieren würde. Die endgültige Entscheidung fiel später bei einem Gespräch mit einem Freund an einem Gartentisch. Aus der spontanen Idee wurde schnell ein komplexes internationales Projekt: Motorradtransport, Versicherungen, Zoll, Unterkünfte, Tankmöglichkeiten, Begleitfahrzeug, Technik und eine tägliche Medienproduktion mussten organisiert werden.
Die ursprünglich geplante Reiserichtung ließ sich aufgrund der Frachtlogistik nicht realisieren. Deshalb musste die komplette Route umgedreht werden – einschließlich Flügen, Unterkünften, Mietwagen und Etappen. Am Ende führte sie von Anchorage über Glennallen, Tok, Beaver Creek, Haines Junction, Whitehorse, Teslin und Watson Lake, anschließend über den Cassiar Highway, Dease Lake, Stewart, Smithers, Williams Lake und Hope bis nach Vancouver.
Am 24. Juni 2026 begann die eigentliche Tour:
14 Tage, rund 3.700 Kilometer und 94 Stunden auf dem Motorrad – von Alaska durch den Yukon und British Columbia nach Vancouver.
Warum die Reise tatsächlich zum Realitätscheck wurde
Die Dramaturgie musste nicht künstlich erfunden werden. Bereits bei der Ankunft stellte sich heraus, dass das per Luftfracht transportierte Motorrad beschädigt worden war. Später erschien ein Warnsignal im Display. Die Maschine musste in Alaska überprüft und repariert werden; zeitweise wurde kurzfristig ein Anhänger organisiert, obwohl sich nachträglich herausstellte, dass das Mietfahrzeug diesen laut Vertrag gar nicht hätte ziehen dürfen.
Hinzu kamen:
Temperaturen zwischen null und 34 Grad,
beschädigte und teilweise unbefestigte Straßen,
ein Stein im Profil des Hinterreifens,
eine beim ersten Einsatz zerstörte Drohne,
starke Mückenstiche und ein zugeschwollenes Auge,
lange Etappen bei durchschnittlich nur 4,6 Stunden Schlaf,
sowie rund eineinhalb Stunden Fahrt durch den Rauch eines aktiven Waldbrandes bei North Bend.
Zwei Tage nach der Durchfahrt wurde der betroffene Straßenabschnitt gesperrt.
Gerade diese Ereignisse machten Schulz’ Führungsprinzip sichtbar: Planung ist notwendig, reicht aber nicht aus. Sobald der Plan scheitert, kommt es auf erreichbare Menschen, übernommene Verantwortung, Vertrauen und schnelle Entscheidungen an. Schulz fasst dies sinngemäß so zusammen: Er habe zwar auf dem Motorrad gesessen, angekommen sei jedoch das gesamte Team.
Hinter dem Motorradfahrer arbeitete eine Redaktion
Die Mission war keine Einzelleistung. Schulz’ Frau übernahm einen großen Teil der monatelangen Reiseplanung und koordinierte auch unterwegs Umbuchungen und organisatorische Probleme. Uwe Klössing begleitete die Tour fotografisch und filmisch, Philippe Fiedler koordinierte Daten und Veröffentlichungen, während weitere Teammitglieder den laufenden Geschäftsbetrieb in Deutschland absicherten.
Jeden Morgen um 7.30 Uhr erschien ein ausführlicher Führungsimpuls über den LinkedIn-Newsletter und das eigene Newslettersystem. Parallel gab es Videos, Social-Media-Beiträge und einen direkteren „Helmfunk“ über WhatsApp. Insgesamt entstanden 8.843 Fotos und rund 1,8 Terabyte Videomaterial.
Ergänzt wurde die Reise durch Gespräche mit Unternehmerpersönlichkeiten wie dem Hidden-Champions-Experten Hermann Simon, Gerda Söhngen von KEIL Befestigungstechnik und Max Fritsch von FRITSCH. Damit wurde aus der persönlichen Reise gleichzeitig ein redaktionelles Führungsformat mit unterschiedlichen mittelständischen Perspektiven.
Die Erfolgszahlen
Nach der eigenen Auswertung von Ben Schulz & Partner erreichte die Mission:
mehr als 1,8 Millionen Views und Impressionen auf Social Media,
mehr als 1,1 Millionen Videoaufrufe,
über 52.000 Aufrufe der Newsletter- und Blogartikel,
fast 29.000 direkt erreichbare Kanalkontakte,
und mehr als 14.000 Reaktionen auf die Inhalte.
Diese Angaben stammen aus der eigenen Projektbilanz und sind, soweit aus den öffentlich verfügbaren Quellen ersichtlich, nicht unabhängig auditiert. Sie zeigen dennoch, dass die zweite Mission den Erfolg der Nordkap-Reise deutlich übertroffen und Schulz’ Positionierung stark verbreitet hat.
Warum die Geschichte so gut funktioniert hat
Aus Kommunikationssicht sind dafür vor allem fünf Dinge verantwortlich:
Erstens: Das Thema wurde sichtbar gelebt. Schulz redete nicht nur über Führung unter Unsicherheit, sondern brachte sich selbst in eine Situation, in der nicht alles kontrollierbar war.
Zweitens: Es gab reale Fallhöhe. Ein beschädigtes Motorrad, unvorhersehbare Straßenverhältnisse und lange Strecken ohne einfache Alternativen machten einen Abbruch zumindest denkbar.
Drittens: Die Geschichte wurde seriell erzählt. Die täglichen Impulse schufen Gewohnheit und Spannung: Was passiert heute – und welche Führungsfrage entsteht daraus?
Viertens: Die Heldengeschichte wurde relativiert. Im Rückblick stellt Schulz nicht sich allein, sondern seine Frau, sein Team, Werkstätten, Partner und spontane Helfer ins Zentrum. Dadurch wird „Trust“ nicht nur behauptet, sondern in der Geschichte nachvollziehbar.
Fünftens: Die Reise endete nicht mit der Ankunft. In Vancouver produzierte Schulz ein rund 30-minütiges „Executive Debrief“, das die Erlebnisse in konkrete Fragen für Geschäftsführer und Führungskräfte übersetzt. Die geografische Strecke wird dabei als innere Bewegung von Kontrolle zu Vertrauen gedeutet.
Der Mensch und das Buch
Ben Schulz ist Unternehmer, Vorstand der Ben Schulz & Partner AG, Berater, Redner und vielfacher Sachbuchautor. Mit seinem Team begleitet er vor allem Geschäftsführer und Führungsteams mittelständischer Unternehmen bei der Entwicklung von Unternehmensleitbildern, Führungsleitlinien, Strategie, Kultur und Führungskräften.
Seine berufliche Entwicklung ist interessant: Bekannt wurde er zunächst als Vordenker des Personal Brandings. Inzwischen positioniert er sich deutlich stärker als Sparringspartner für Führung und Unternehmensentwicklung. Sein aktueller Schwerpunkt lautet: Wie bleiben Führungskräfte in Zeiten permanenter Unsicherheit handlungsfähig und geben anderen Orientierung?
Sein 2025 veröffentlichtes Buch „Führungskräfte als Hoffnungsträger“ erreichte die SPIEGEL-Bestsellerliste. Darin verbindet er Selbstreflexion, Selbstführung und adaptive Strategien für Krisenzeiten. Hoffnung versteht er dabei nicht als positives Gefühl oder Durchhalteparole, sondern als Führungsprinzip, das Klarheit, Struktur und einen realistischen Handlungsspielraum benötigt.
Aktuell knüpft er daran mit der „Mission Hoffnungsträger 2.0“ an: einer Reise von Anchorage durch Alaska und den Yukon bis nach Vancouver. Die äußeren Herausforderungen der Tour übersetzt er in Fragen an Führungskräfte: Was bleibt von der eigenen Haltung, wenn Pläne scheitern, Druck entsteht und Kontrolle nicht mehr ausreicht?
Mehr dazu HIER.
Mehr Zeit zum Denken: Wie KI echten Mehrwert schafft
2026/08/13
Impulse von Mister KI:
Mit dem Ziel beginnen, nicht mit dem Tool: Professioneller KI-Einsatz setzt Klarheit darüber voraus, welches Problem gelöst und welcher konkrete Mehrwert erzielt werden soll.
Schlechte Prozesse werden durch KI nicht automatisch besser: Bevor Unternehmen automatisieren, sollten sie Abläufe, Daten und Strukturen überprüfen und den Prozess konsequent digital neu denken.
KI-Agenten brauchen Leitplanken: Begrenzte Berechtigungen, abgeschottete Testumgebungen und gründliche Tests verhindern, dass aus vermeintlicher Effizienz ein kostspieliges Risiko wird.
Der Mensch wird nicht unwichtiger, sondern anders wichtig: Überblick, Erfahrung, Urteilsvermögen, Kreativität und Empathie bleiben menschliche Stärken.
Gute Führung nutzt KI, um dafür wieder mehr Zeit zu schaffen.
Interviewpartner: Heiko Knödel, Diplom-Informatiker, Unternehmer und Experte für Künstliche Intelligenz
Im Interview: Heiko Knödel alias Mr. KI
KI soll uns nicht das Denken abnehmen. Sie soll uns die Zeit dafür zurückgeben.
Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst im Einsatz – allerdings häufig ohne gemeinsame Strategie, klare Regeln oder definierte Ziele. Mitarbeitende nutzen ChatGPT, Claude, Copilot und andere Anwendungen, doch vielfach kaum anders als eine Suchmaschine. Der erhoffte Produktivitätsgewinn bleibt dann aus – während Kosten und Risiken steigen.
Bei Themen-Radio erklärt Heiko Knödel, bekannt als „Mr. KI“, wie Unternehmen aus ersten Experimenten einen professionellen und wirtschaftlich sinnvollen KI-Einsatz entwickeln. Sein wichtigster Rat: Nicht mit der Auswahl eines Tools beginnen, sondern mit der Frage, welches Problem gelöst und welcher konkrete Mehrwert erreicht werden soll. Dafür müssen Unternehmen ihre Prozesse, Datenstrukturen und Sicherheitsanforderungen kennen. Denn ein schlechter oder analog gedachter Prozess wird nicht automatisch besser, nur weil KI eingesetzt wird.
Wie groß der Nutzen sein kann, zeigt Heiko Knödel anhand eigener Beispiele. Für ein hochwertiges Handout zu einer Präsentation benötigte er früher vier bis acht Stunden – heute entsteht es mithilfe von KI innerhalb kurzer Zeit. Auch Teile seiner Buchhaltung hat er automatisiert. Insgesamt investiert er nach eigener Aussage monatlich 15 bis 20 Stunden in KI, spart damit aber mindestens 40 Arbeitsstunden ein. Entscheidend ist dabei seine Erfahrung: Wie bei einem Mitarbeitenden definiert er Aufgaben, Grenzen und Sicherheitsvorkehrungen präzise.
Besondere Vorsicht ist bei KI-Agenten geboten, die selbstständig auf Daten und Systeme zugreifen. Heiko empfiehlt, deren Berechtigungen klar zu begrenzen, sie zunächst in abgeschotteten Testumgebungen einzusetzen und vor dem produktiven Einsatz gründlich zu prüfen. Außerdem sprechen wir darüber, welche Regeln Unternehmen für den Umgang mit Daten, die Auswahl von Anwendungen, Verantwortlichkeiten und die Qualifizierung ihrer Beschäftigten benötigen.
Doch KI-Einführung ist nicht allein ein Technologieprojekt. Sie ist vor allem eine Führungsaufgabe. Führungskräfte müssen Orientierung geben, Ängste ernst nehmen und deutlich machen, wie KI die Menschen unterstützen kann. Richtig eingesetzt, soll sie ihnen nicht das Denken abnehmen, sondern wieder mehr Zeit dafür verschaffen.
Denn bei aller Leistungsfähigkeit fehlen der KI weiterhin menschlicher Gesamtblick, Erfahrung, Urteilsvermögen, Kreativität und echte Empathie. Im Gespräch zeigt Heiko Knödel, warum gerade diese Fähigkeiten in einer zunehmend KI-geprägten Arbeitswelt noch wertvoller werden.
Der Mensch
Heiko Knödel – „Mr. KI®“
Heiko Knödel ist Diplom-Informatiker, Unternehmer, Speaker, Trainer und Autor. Bereits in den 1990er-Jahren beschäftigte er sich mit der Digitalisierung von Prozessen. Später arbeitete er in verantwortlichen Führungs- und Projektpositionen unter anderem für die Deutsche Bank sowie in Projekten bei Porsche, BMW und Merck. Heute vermittelt und implementiert er Künstliche Intelligenz in Unternehmen – von konkreten Anwendungsfällen und Prozessautomatisierung über KI-Strategie und Governance bis zu Datenschutz, Compliance und dem Aufbau sicherer Arbeitsumgebungen.
Sein besonderes Profil entsteht aus der Verbindung von technologischer Expertise, Führungserfahrung und menschlicher Empathie. Als NLP-Master begleitet er Menschen und Organisationen auch bei den Veränderungen, die mit der Einführung von KI verbunden sind. Gemeinsam mit dem Würzburger Informatikprofessor Dietmar Seipel veröffentlichte er 2025 im Springer-Verlag das Buch „KI und Bots im Alltag – Künstliche Intelligenz verstehen und für Business, Home & Schule nutzen“.
KI-Einsatz in Unternehmen. Chancen, Risiken, Erfolge - Buchtipp in 120 Sekunden
2026/07/16
Buchtipp in 120 Sekunden
In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln.
Zum längeren Interview mit dem Buchautor Eckhart Hilgenstock geht es HIER.
Weitere Informationen
Zur Homepage des Autors
Fachbeitrag zu ‚Digitalisierung, KI und Transformation im Unternehmen‘
Fachbeitrag aus dem Magazin „Digitale Welt“: ‚Digitale Vermarktungsstrategien in einem nachhaltigkeitsbewussten B2B-Umfeld‘
Das Thema
Wir leben in einer Zeit, in der unser Alltag von Siri und Alexa regiert wird. Sie stellen den Wecker für uns, erstellen auf Wunsch Einkaufszettel, spielen in gewünschter Lautstärke genau die Musik ab, auf die wir gerade Lust haben und steuern sogar unseren Fernseher. ChatGPT schreibt uns Aufsätze in unserer Wunschsprache und gibt uns Ratschläge in allen Lebenslagen. Zahlreiche Generatoren wie Leonardo.ai erstellen Bilder auf Grundlage eines zuvor eingegebenen Beschreibungstextes. Künstliche Intelligenzen nehmen einen immer größeren Raum in unserem Alltag ein – nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen, so scheint es.
In seinem Buch geht der Autor auf den Einsatz von KI in Unternehmen ein. „Chancen, Risiken, Erfolge“ ist der Untertitel und es ist in der Reihe „Von Interim Managern lernen“ erschienen.
Zum Autor
Eckhart Hilgenstock ist Interim Executive (EBS), Interim Manager des Jahres 2012 (AIMP), Top Interim Manager im Manager Magazin 10/2021 und in Capital 01/2022 (Beilage), Top Interim Manager Harvard Business Review 2023, zertifizierter Aufsichts- und Beirat (Steinbeis) sowie Mitglied im Kreis der klugen Köpfe des Diplomatic Council. Seine Kunden schätzen den Wert, den er durch profitables Wachstum und B2B-Digitalisierung gemeinsam mit Kundenteams schafft. Häufig handelt es sich dabei um Marketing-, Business Development- und Verkaufsmandate. Sein Motto ist: Herausforderungen zu Wachstum machen. Agil. Digital. Sales.
Zum Buch
„KI-Einsatz in Unternehmen. Chancen, Risiken, Erfolge“
Eckhart Hilgenstock: „Für die Firmen lohnt es sich derzeit nur ein KI-System in Betrieb zu nehmen, wenn es sich in ein bis anderthalb Jahren wirtschaftlich rentiert. Andernfalls wird es angesichts der rasanten KI-Entwicklung nach zwei bis drei Jahren völlig veraltet sein.“
„KI muss direkte Kosten- oder Wettbewerbsvorteile bringen“
„Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden“, zitiert Eckhart Hilgenstock in seinem Buch den Chef des US-Patentamtes, Charles H. Duell, aus dem Jahr 1899, um klarzumachen, dass wir uns derzeit ganz am Anfang der KI-Welle befinden. Der Interim Manager sagt: „Die Unternehmen sollten heute identifizieren, in welchen Betriebsbereichen welche Wirkungen KI potenziell entfalten kann und darauf basierend eine KI-Zeitleiste aufstellen. Tatsächlich in Angriff genommen werden sollten zunächst allerdings nur KI-Projekte, die sich einigermaßen kurzfristig rechnen und unmittelbare Kosten- oder Wettbewerbsvorteile mit sich bringen. Ansonsten läuft man Gefahr, heute KI-Systeme in Betrieb zu nehmen, die schon nach zwei oder drei Jahren hoffnungslos veraltet sind.“
Das ist nur einer der unzähligen Ratschläge, die KI-Praxisprofi Eckhart Hilgenstock in seinem neuen Buch verrät. Der Verlag DC Publishing schreibt: „Kein anderes Werk über Künstliche Intelligenz ist so praxisnah und auf den Punkt geschrieben wie das KI-Buch von Eckhart Hilgenstock.“
Breites Spektrum an Einsatzgebieten für KI
Er geht im Buch auf Kl-Anwendungen in unterschiedlichen Einsatzgebieten wie Industrie 4.0, Maschinenbau, Versicherungswirtschaft, Forschung und Entwicklung, Logistik und Supply Chain Management, Energiewirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Dienstleistungssektor, Robotic Process Automation, Qualitätsmanagement, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft, Stadtplanung, Marketing und Vertrieb ein – stets die konkreten Auswirkungen auf den Betriebsalltag im Mittelpunkt. Mit dem betrieblichen Einsatz einhergehende Aspekte wie Cybersicherheit, Datenschutz und neue Geschäftsmodelle sowie ethische Fragestellungen etwa zu möglichen Diskriminierungen durch KI, Fake News und Deep Fakes nimmt der Interim Manager genau und praxisnah unter die Lupe.
Der Verlag schreibt dazu: „Der neue Hilgenstock ordnet die verschiedenen Kl-Entwicklungen verständlich und präzise ein. Das Buch zeigt auf, was heute schon realisierbar ist und künftig möglich sein wird. Es gibt Anregungen und Leitplanken zugleich für die Kl-Einführung im Unternehmen. Man merkt dem Werk auf beinahe jeder Seite an, dass der Autor selbst schon als Interim Manager zahlreiche KI-Projekte federführend zum Erfolg geführt hat.“
Aktuelle Umfrage unter Führungskräften über KI
Dazu trägt eine aktuelle Umfrage unter Führungskräften in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei, die in das Buch aufgenommen wurde. Während es eine Vielzahl von Untersuchungen zum KI-Einsatz in den USA gibt, existiert vergleichsweise wenig belastbares Material dazu in der DACH-Region. Die in dem Werk veröffentlichten Studienergebnisse aus der Wirtschaft ergänzen sich passgenau mit den Erfahrungen des Autos bei seinen persönlichen Einsätzen. So entsteht ein rundes Bild und die Verlagsformulierung „Pflichtlektüre für jede Führungskraft“ erscheint gerechtfertigt.
Autor: Eckhart Hilgenstock
Herausgeber: Dr. Harald Schönfeld
Seiten: 160 Seiten
Erscheinungsdatum: 04-10-2024
ISBN: Print: 978-3-98674-114-3, E-Book: 978-3-98674-115-0
(Quelle: Diplomatic Council)
Was Unternehmen von Heavy Metal über Führung lernen können
2026/07/01
Wir sprechen darüber, …
…warum Heavy Metal mehr mit moderner Führung zu tun hat, als man zunächst denkt,
was High-Performance-Teams von durchschnittlichen Teams unterscheidet,
warum Unternehmenskultur kein Wohlfühlthema, sondern ein Erfolgsfaktor ist,
weshalb Führungskräfte zuerst bei sich selbst anfangen müssen,
wie Mindset, Leadership und Werte im Alltag Wirkung entfalten,
welche Warnsignale zeigen, dass ein Team im Mittelmaß feststeckt, und
welche ersten Schritte Unternehmerinnen und Unternehmer gehen können, um mehr Energie, Klarheit und Verantwortung ins Team zu bringen.
Interviewpartner: Dr. Finn Breuer, internationaler Keynote Speaker, Unternehmer, Leadership-Trainer und Business-Mentor.
Weitere Informationen
–> Finn bei LinkedIn
–> Finns Website
–> Zum Buch Metal Up! Your BIZ
Im Interview: Dr. Finn Breuer
Das Thema
Metal Up Your Business: Was Unternehmen von Heavy Metal über Führung lernen können
Heavy Metal und Unternehmensführung – kann das zusammenpassen? Dr. Finn Breuer sagt: unbedingt. Der Keynote Speaker, Unternehmer, Leadership-Trainer und Business-Mentor verbindet Business mit Heavy Metal und zeigt, was Unternehmen von einer oft unterschätzten Kultur lernen können: Energie, Haltung, Respekt, Gemeinschaft, Leidenschaft und Loyalität.
In dieser Folge von Themen-Radio sprechen wir darüber, warum viele Teams unter ihren Möglichkeiten bleiben, weshalb echte High Performance nicht allein durch Ziele, Prozesse und KPIs entsteht und warum Unternehmenskultur kein weiches Thema ist, sondern ein harter Erfolgsfaktor.
Dr. Finn Breuer erklärt, weshalb Führungskräfte zuerst bei sich selbst anfangen müssen, welche Rolle Mindset und Werte spielen und wie aus einer Gruppe von Mitarbeitenden ein Team werden kann, das Verantwortung übernimmt und wirklich performt.
Das Gespräch macht deutlich: Wer Menschen führen will, braucht mehr als Methoden. Es braucht Klarheit, Energie, Haltung und den Mut, Kultur nicht nur zu beschreiben, sondern vorzuleben.
Eine Folge für Unternehmerinnen, Unternehmer, Führungskräfte und alle, die Teams aus dem Mittelmaß holen und Führung neu denken wollen.
Weitere Buchempfehlung von Finn:
Simon Sinek, Frag immer erst: Warum. Redline Verlag
Das Ende toxischer Männlichkeit - Buchtipp in 120 Sekunden
2026/06/28
Buchtipp in 120 Sekunden
In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln.
Zum längeren Interview mit der Buchautorin Sophie Bieber geht es HIER.
Buchautorin: Sophie Bieber
Das Thema
Work-Life-Balance, Gleichstellungsbeauftragte und Obstkörbe – glaubt man den Imagevideos, herrschen in Unternehmen und Chefetagen paradiesische Zustände. Dass dies leider nicht so ist und dort immer noch viel zu viele toxische Mitarbeitende und Führungskräfte ihr Unwesen treiben, enthüllt Topmanagerin Sophie Bieber in ihrem spannenden, aber auch schockierenden Blick hinter die Kulissen der nach wie vor männerdominierten Businesswelt.
Selbst in Zeiten, in denen Gleichberechtigung und Feminismus durch Kampagnen wie #MeToo in den Fokus gerückt sind, halten sich noch immer diskriminierende Strukturen, die Minderheiten und einzelne Gruppen von Mitarbeitenden, Frauen wie Männer, systematisch benachteiligen und ausbeuten. Was sich niemand mehr gefallen lassen sollte und was den Unternehmen zudem immens schadet. Bieber beschreibt anhand von vielen anonymisierten Beispielen, wie Unternehmen und Führungskräfte zum Wohlergehen aller Mitarbeitenden handeln müssen – denn toxische Strukturen sind keine Bagatelle, sondern ein Innovations- und Wettbewerbshindernis.
Sophie Bieber ist 1990 in Frankfurt am Main geboren, in der Pfalz aufgewachsen und seit vielen Jahren in der Technologiebranche tätig. Als weibliche Führungskraft in einer männerdominierten Branche setzt sie sich für Gleichberechtigung, Innovation, Chancengleichheit, Diversität und eine neue Arbeitswelt ein.
Der Schwarzgurt-Unternehmer - Buchtipp in 120 Sekunden
2026/06/19
Buchtipp in 120 Sekunden
In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln.
Zum längeren Interview mit dem Buchautor und Unternehmercoach Stefan Merath geht es HIER.
Buchautor: Stefan Merath
Der Schwarzgurt-Unternehmer. Das letzte Geheimnis der leichten, menschlichen und wirksamen Unternehmensführung (GABAL Verlag, 2024)
Stefan Merath
Erfolg oder Erfüllung?
Dieses Mindset unterscheidet schlechte von guten Unternehmern.
Jede Unternehmerin, jeder Gründer oder Selbstständige kennt das. Zu Beginn besteht der Tag zu 100 Prozent aus Fachkraftaufgaben. Die Kunden sind zufrieden, das Team wächst, schnell werden aus 60 Wochenstunden 80. Der Kontostand bestätigt den Erfolg.
An dieser Stelle bleibt der eine Typ „schlechter Unternehmer“ auf der Erfolgsspur, verpasst es aber, mit seiner Firma zu wachsen. Sie wächst ihm deshalb über den Kopf und er geht mit ihr unter. Der zweite Typ „schlechter Unternehmer“ hat von Anfang an nur ein Ziel vor Augen: Er will Kohle machen. „Aber weil der Fokus nur auf dem eigenen Vorteil liegt“, so Deutschlands wohl führender Unternehmercoach Stefan Merath, „steht am Ende das Scheitern.“
Er selbst habe das auch schon erlebt. Nach durchaus erfolgreichen Jahren sei er mit seiner ersten Firma Pleite gegangen und habe erst da begriffen, dass er das Unternehmersein trainieren und sich ein höheres Ziel setzen müsse: seinen Kunden einen echten Nutzen zu bieten, sein Team voranzubringen, sein Umfeld zu bereichern.
Woran erkennt man also das Mindset eines „guten“ Unternehmers?
Kundennutzen steht im Mittelpunkt: Gute Unternehmer setzen nicht nur auf Umsatzziele, sondern fokussieren sich auf den echten Nutzen für ihre Kunden.
Selbstreflexion und Werthaltung: Ein erfolgreicher Unternehmer gleicht sein inneres Gefühl mit der Realität ab, richtet sich stets am eigenen Werte-Kompass aus und entwickelt sich kontinuierlich weiter.
Persönliche Entwicklung als Grundlage: Die Optimierung der Firma beginnt mit der Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit.
Es ist kein Geheimnis, dass auch „schlechte Unternehmer“ Erfolg haben. Entscheidend ist für Stefan Merath deshalb die Frage, wie man Erfolg misst. In seinem neuen Buch „Die Schwarzgurt-Unternehmer. Das letzte Geheimnis der leichten, menschlichen und wirksamen Unternehmensführung“ liefert der manager-magazin Bestseller-Autor Antworten. Unter anderem, dass es beim Unternehmersein nicht um Erfolg gehe, sondern um Erfüllung – und darum, am Ende des Lebens sagen zu können: Ja, ich habe einen Beitrag für die Gesellschaft geleistet!
Als Grundlage fürs Buch dienten Stefan Merath übrigens auch viele Erfahrungen, die er in den vergangenen Jahren in seinen eigenen Unternehmen gesammelt hat: „Ich teste fortlaufend neue Ansätze für das Unternehmersein von heute, entwickle sie weiter und transferiere sie in die KMU-Praxis. Dadurch können die Leser jede beschriebene Optimierungsmöglichkeit in ihrem Unternehmeralltag umsetzen.“
Zum Autor
Stefan Merath gibt seine langjährigen Erfahrungen als Unternehmer mit Leidenschaft an andere weiter: Seit 2004 arbeitet er als Unternehmercoach, zudem hält er Seminare und publiziert Bestseller-Romane für Unternehmer. Das Standardwerk „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ ist mittlerweile schon in der 17. Auflage erschienen. Sein neuestes Werk „Dein Wille geschehe“ dreht sich um Führungsthemen, ist aber genauso spannend. Er gießt seine Erkenntnisse in jedem seiner Bücher in eine nachvollziehbare Geschichte. Es ist nicht alles neu, aber es macht viele Prozesse in den Unternehmen noch deutlicher.
Zum Buch Der Schwarzgurt-Unternehmer. Das letzte Geheimnis der leichten, menschlichen und wirksamen Unternehmensführung
Vor 16 Jahren schrieb Stefan Merath mit Der Weg zum erfolgreichen Unternehme das bisherige deutsche Standardwerk für UnternehmerInnen. Mit seinem neuen Buch Die Schwarzgurt-Unternehmer schuf er nun sein Meisterwerk – die Pflichtlektüre für alle UnternehmerInnen aus kleinen und mittleren Unternehmen.
Dieser Business-Roman erzählt die Geschichte des Unternehmers Jan, der sein Unternehmen zum Erfolg führen will, sich aber fühlt wie der Sklave im eigenen Unternehmen.
Dabei bekommt er Unterstützung von Schwarzgurt-Unternehmern, die ihm eine völlig neue Welt eröffnen. Eine Welt ohne Stress, Ärger, Frust und Kampf. Eine Welt, in der Unternehmersein mit innerer Ruhe, Leichtigkeit und Team-Flow verbunden ist. Eine Welt voller Leidenschaft und Erfüllung.
Eine Besonderheit dieses Buches ist, dass es nicht nur reine Praxis für Unternehmer, sondern auch Mitarbeitenden eine völlig neue Perspektive bietet, die gemeinsam im Team wachsen wollen.
Dieses Buch ist von einer tiefen Weisheit getragen. Man spürt in jeder Zeile, dass Stefan Merath seit dem „Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ etwa 3-mal so lange selbst Unternehmer und 5-mal so lange Unternehmercoach ist. Und er hat mit 1000-mal so vielen Unternehmern als KundInnen gearbeitet. Manche davon wurden beste Arbeitgeber Deutschlands. All seine Erfahrung steckt in diesem Buch.
Dieses Buch bietet:
Antworten, wie du den alltäglichen Zwängen entkommst
Einen klaren Entwicklungspfad, um der/die beste Unternehmer/in zu werden, der/die du sein kannst. Und zwar mindestens 10-mal schneller und fokussierter als bislang.
Ein Unternehmerbild, das sich radikal von dem sonst in der Öffentlichkeit und Erfolgsliteratur üblichen unterscheidet
Wege, Strategien innerhalb von 3 Monaten nicht nur zu entwickeln, sondern auch umzusetzen
Wege, dein Team in High-Speed zu trainieren
Die Antwort, wie du ein Flow-Team schaffst – ein maximal begeistertes Team in Höchstleistung
Die Kunst, wie du in jeder Situation innere Ruhe bewahrst
Den Trainings-Kodex der Schwarzgurt-Unternehmer
Deinen Weg, Unternehmersein voller Lebensfreude, Sinn, Erfüllung und Selbstbestimmung zu erleben
Die Welt wird sich durch die Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz die nächsten 10 Jahre mehr verändern als in den letzten 250 Jahren. Kein Witz! Disruption, Dauerumbrüche und Krisen werden in allen Branchen der Normalfall. Die einzige Chance, diese Zeit zur besten deines Lebens zu machen, liegt darin, zuerst dich zur bestmöglichen Unternehmerin/zum bestmöglichen Unternehmer zu entwickeln.
Autor: Stefan Merath
Herausgeber: GABAL Verlag Offenbach, 2024
Seiten: 456 Seiten
Erscheinungsdatum: 7. März 2024
ISBN: 978-3-96739-177-0
ISBN (EPUB): 978-3-96740-356-5
ISBN (PDF): 978-3-96740-355-8
(Quelle: GABAL Verlag, 2024)
Links und Informationen
Mehr zu Stefan Merath, den Büchern und seinem Expertenteam erfährst Du auf:
www.unternehmercoach.com
Link zum Buch
Storytelling für PR & Marketing - Buchtipp in 120 Sekunden
2026/06/04
Buchtipp in 120 Sekunden
In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln.
Zum längeren Interview mit der Autorin Petra Sammer geht es HIER.
Die Autorin: Petra Sammer
Gute Geschichten entstehen nicht zufällig, sie brauchen Struktur, Authentizität und Empathie. Wie geht man da ran, wenn es professionell eingesetzt werden soll? Darüber haben wir mit Petra Sammer gesprochen. Die dritte, komplett überarbeitete und erweiterte Auflage ihres Buches war ein willkommener Anlass.
Petra Sammers Buch Storytelling – Grundlagen, Best Practices und kreative Impulse vermittelt anschaulich, warum Geschichten das stärkste Kommunikationsmittel in der PR und im Marketing sind. Die Autorin zeigt, wie man Storytelling strategisch einsetzt, um Botschaften emotional, glaubwürdig und wirksam zu vermitteln. Dabei verbindet sie psychologische Grundlagen mit zahlreichen Praxisbeispielen und Werkzeugen. In der dritten, erweiterten Auflage finden sich neue Trends wie visuelles Storytelling, digitale Formate und Purpose-Kommunikation. Zielgruppe sind Kommunikator:innen, Autor:innen, Führungskräfte und alle, die mit ihren Inhalten Menschen erreichen wollen.
Der Mensch
Petra Sammer ist renommierte Kommunikationsberaterin, ehemalige Chief Creative Officer bei Ketchum und eine der Pionierinnen des strategischen Storytellings im Einsatz für PR und Kommunikation im deutschsprachigen Raum.
Kontakt zu Petra Sammer bei LinkedIn
Link zum Buch und passenden Seminaren.
Petra Sammer
Storytelling – Grundlagen, Best Practices und kreative Impulse
3., überarbeitete und erweiterte Auflage, O‘Reilly Verlag
Erscheinungsjahr: 2025
ISBN: 978-3-96009-238-4
375 Seiten, Preis: 34,90 € (Print)
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Creative Leadership - Buchtipp in 120 Sekunden
2026/06/03
| Was Dich erwartet |
In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln.
Zum längeren Interview mit der Autorin Dr. Ulrike Lehmann geht es HIER.
Die Autorin: Dr. Ulrike Lehmann
Unser Buchtipp in 120 Sekunden
Dieses Buch stellt die moderne Managementmethode des Creative Leadership vor. Sie überträgt künstlerisches Denken auf moderne Führung und dient als Anregung, um durch mehr Kreativität innovieren zu können. Denn immer weniger Unternehmen in Deutschland innovieren. Kreativität ist aber die Voraussetzung für Innovation und unabdingbar, um wettbewerbsfähig zu bleiben und wachsen zu können. Die Transformation benötigt neue Umgangsweisen mit Teams. Die Creative Leadership-Methode zeigt, wie Führungskräfte mit kreativem Potenzial mutiger entscheiden, Teams inspirieren und Innovationen vorantreiben. Praxisnahe Beispiele, klare Prinzipien und inspirierende Impulse machen deutlich: Wer wie ein Künstler denkt, gestaltet die Zukunft kreativer und innovativer.
Softcover ISBN 978-3-658-51584-3
Published: 31 May 2026
eBook ISBN 978-3-658-51585-0
Published: 30 May 2026
Publisher: Springer Gabler Wiesbaden
Unsere Welt ist im Umbruch. Führungskräfte stehen täglich vor komplexen Herausforderungen – und brauchen neue Denkweisen. Genau hier setzt Dr. Ulrike Lehmann an: Sie zeigt, wie Manager sich von Künstlern inspirieren lassen können, um kreativer, mutiger und wirkungsvoller zu führen.
Dr. Ulrike Lehmann ist Expertin für Kreativität in Unternehmen. Sie studierte Kunstpädagogik und ist promovierte Kunstwissenschaftlerin, ausgebildete PR-Beraterin, zertifizierte systemische Business-Coach und Agile Coach. Bis 2016 arbeitete sie als Kuratorin in größeren Kunstmuseen wie in Köln, Ludwigshafen, Bremen und Hannover. Anschließend folgte sie ihrer neuen Berufsausbildung und wurde Leiterin zweier PR-Abteilungen in den Bereichen Tourismus und Stadtmarketing. 2012 machte sie sich mit der Firma ART | COACHING in Freiburg selbstständig, um Kunst und Wirtschaft zu verbinden. Seitdem gibt sie Seminare und Workshops zur Förderung von Kommunikation und Kreativität mit Kunst, führt Coachings in Unternehmen durch. Zudem hält sie Vorträge zur Wirksamkeit von Kunst in Unternehmen. 2017 erschien das von ihr herausgegebene Buch Wirtschaft trifft Kunst. Warum Kunst Unternehmen gut tut. Seit 2023 tritt sie unter ihrer Personenmarke auf: ULRIKE LEHMANN. agile. art. coaching. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Kontakt zu Dr. Ulrike Lehmann über LinkedIn
Link zum Buch und zu Ulrikes Website.
Narrative für eine bessere Zukunft
2026/05/20
Was Sie erwarten können... Warum die Zukunft besser erzählt werden muss.Wie Narrative Menschen, Unternehmen und Wandel in Bewegung bringen.Verhinderungsnarrative: Wann Sprache Fortschritt blockiert.Optimismus, Anastrophe und Aufbruch: Wie erzählt man Zukunft besser?Welche Methoden oder Werkzeuge Anne empfiehlt.Interviewpartnerin: Anne M. Schüller, Bestsellerautorin und Expertin für eine kundenzentrierte Unternehmensführung
Im Interview: Anne M.Schüller
Das Thema Heute spreche ich zum dritten Mal mit Anne M. Schüller – und wer ihre Arbeit kennt, weiß: Wenn es um Zukunft, Unternehmen, Kunden, Menschen und Veränderung geht, bleibt es bei ihr nie bei wohlklingenden Schlagworten.Ihr neues Buch heißt „Narrative für eine bessere Zukunft“. Der Untertitel bringt den Anspruch auf den Punkt: Wie kraftvoll erzählte Geschichten unser Leben und die Arbeitswelt positiv wandeln.Das klingt auf den ersten Blick vielleicht nach Kommunikation oder Storytelling. Tatsächlich geht es um viel mehr: um die Frage, welche Geschichten wir uns über die Zukunft erzählen, welche Geschichten Unternehmen prägen, warum Zahlen allein Menschen nicht bewegen – und weshalb Verhinderungsnarrative Fortschritt blockieren können.Anne M. Schüller sagt: Menschen denken, entscheiden und handeln in Geschichten. Gute Narrative können Angst in Mut verwandeln, Orientierung geben und Aufbruch ermöglichen. Schlechte Narrative dagegen können lähmen, spalten und Innovation verhindern. Hören Sie rein, es lohnt sich.Zum BuchAnne M. Schüller: Narrative für eine bessere ZukunftUntertitel: Wie kraftvoll erzählte Geschichten unser Leben und die Arbeitswelt positiv wandelnVerlag: Franz Vahlen, München, 231 SeitenISBN: 978-3-8006-7998-0Erscheinungsjahr: 2026Zusammenfassung des BuchesAnne M. Schüller stellt gleich zu Beginn eine starke These auf: „Die Story zuerst!“ Menschen speichern ihr Leben nicht als Datenpaket, sondern in Form von Geschichten. Geschichten setzen Emotionen in Gang, schaffen Orientierung und machen Komplexität greifbar. Gerade in unsicheren Zeiten, in denen KI, Informationsflut, Krisenrhetorik und gesellschaftliche Polarisierung zunehmen, gewinnen authentische und konstruktive Narrative an Bedeutung.Das Buch unterscheidet dabei zwischen bloßem Storytelling und Narrativen. Eine Story kann unterhalten. Ein Narrativ gibt Bedeutung, Richtung und Deutungsrahmen. Narrative entscheiden mit darüber, ob Menschen Angst vor der Zukunft haben oder Lust bekommen, sie aktiv zu gestalten. Schüller warnt zugleich vor toxischen Narrativen: Desinformation, Clickbait, Empörungslogik, Verhinderungsphrasen und negative Zukunftsbilder können Menschen lähmen, Unternehmen blockieren und Gesellschaften spalten.Der erste Teil widmet sich Narrativen für mehr Lebensqualität. Hier geht es um Selbstbilder, Glaubenssätze, Optimismus, Selbstermächtigung und die Frage, welche Geschichten wir uns über uns selbst erzählen. Besonders stark ist Schüllers Gegensatz von Katastrophe und Anastrophe: Statt Zukunft als fortlaufende Abwärtsbewegung zu erzählen, braucht es Geschichten einer Kehrtwende zum Guten. Optimismus versteht sie dabei nicht als Naivität, sondern als menschliche Superkraft, die Möglichkeitsräume öffnet.Der zweite Teil überträgt diesen Gedanken auf die Arbeitswelt. Unternehmen entstehen, leben und verändern sich durch Geschichten: Purpose, Kultur, Führung, Fehlerkultur, Gründungsgeschichten, Symbole, Change-Projekte und Zukunftsbilder sind narrative Felder. Besonders interessant für Management-Hörer: Schüller kritisiert eine reine Zahlenmanie in Unternehmen. Zahlen sind wichtig, aber sie legitimieren nicht automatisch kluge Entscheidungen. Erst durch die Geschichten um Zahlen herum entsteht Bedeutung. Führungskräfte brauchen deshalb nicht nur KPI-Kompetenz, sondern Erzählexpertise.Im dritten Teil geht es um Narrative für eine bessere Zukunft. Zukunftsmanagement braucht Bilder, Storyboards, Future Labs und positive, glaubwürdige Zukunftserzählungen. Gerade bei Nachhaltigkeit und Transformation entscheidet nicht nur, was Unternehmen tun, sondern wie sie das Neue erzählbar machen. Green Storytelling darf nicht moralinsauer, belehrend oder angstgetrieben sein, sondern muss zeigen, was Menschen gewinnen können.Der praktische Anhang bündelt den Storykosmos: Storylistening, Storymaking und Storytelling. Schüller liefert damit nicht nur ein Plädoyer für bessere Geschichten, sondern auch Werkzeuge, um solche Geschichten zu finden, zu entwickeln und in Umlauf zu bringen. Besonders anschlussfähig für ein Interview ist ihr Dreiklang aus narrativem Mind-Set, Skill-Set und Tool-Set: Haltung, Fähigkeit und Werkzeugkasten gehören zusammen, wenn Narrative Veränderung bewirken sollen.Weitere InfosKontakt zur Autorin bei LinkedInLink zur Website und zu den BüchernEmpfehlung: Bahnfrei für Übermorgengestalter - 25 Tools inklusive dem Killerphrasenfriedhof
Smarter texten mit KI - Textprofi werden
2026/04/24
Wir sprechen über... ...wie Sie KI gezielt im Schreibprozess einsetzenWarum gute Prompts der Schlüssel zu besseren Texten sindWie Sie bis zu 50 % Schreibzeit sparen könnenWie Sie KI-Texte prüfen, veredeln und authentisch machenWie ein konkreter Workflow für moderne Content-Erstellung aussieht Interviewpartnerin: Ursula Martens, Expertin für Content und verständliche Kommunikation.
Im Interview: Ursula Martens
Smarter texten mit KI: Wie Mensch und Maschine gemeinsam bessere Inhalte schaffenKünstliche Intelligenz verändert das Schreiben – aber nicht so, wie viele denken. Denn gute Texte entstehen nicht auf Knopfdruck, sondern im Zusammenspiel von menschlicher Kreativität und technischer Unterstützung.In dieser Folge von Themen-Radio spricht Wolfgang Eck mit Ursula Martens über ihr Buch „Smarter texten mit KI – Auf den Punkt“. Sie zeigt, wie Tools wie ChatGPT sinnvoll in den Schreibprozess integriert werden können – als Sparringspartner, nicht als Ersatz.Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Methoden: strukturierte Workflows, klare Prompt-Techniken und konkrete Anwendungsfälle für unterschiedliche Textformate – von Social Media bis Website-Content. Der Mensch Ursula Martens ist Expertin für Content, Kommunikation und verständliches Schreiben. Sie unterstützt Unternehmen und Selbstständige dabei, ihre Botschaften klar, präzise und wirkungsvoll zu formulieren – insbesondere im digitalen Kontext.
Ihr Fokus liegt auf:
verständlicher Sprache
zielgruppengerechter Kommunikation
effizientem Content-Workflow
Mit „Smarter texten mit KI“ verbindet sie ihre Erfahrung im klassischen Texten mit den neuen Möglichkeiten der KI – und übersetzt diese in konkrete, sofort anwendbare Praxis.
Felix Beilharz (Herausgeber) ist bekannter Experte für Online-Marketing und digitale Kommunikation und bringt die strategische Perspektive auf Reichweite und Wirkung ein.
Das Buch
Ursula Martens / Felix Beilharz (Hrsg.)Smarter texten mit KI – Auf den Punkt302 Seiten | 2025Preis: 24,90 € (auch als Bundle verfügbar)ISBN: 978-3-96009-275-9
Das Buch zeigt, wie künstliche Intelligenz – insbesondere Tools wie ChatGPT oder Claude – den Schreibprozess nicht ersetzt, sondern verbessert. Im Mittelpunkt steht die Idee: KI als Sparringspartner statt als Automat.Ursula Martens und Felix Beilharz liefern einen praxisnahen Leitfaden für alle, die regelmäßig Texte erstellen – von Social Media über Website-Content bis hin zu Fachartikeln.
Zentrale Inhalte:
Strukturierte Mensch-KI-Workflows: Wie man den Schreibprozess in sinnvolle Schritte gliedert – von der Idee bis zum Feinschliff
Prompt-Techniken: Konkrete Anleitungen, wie man KI gezielt „führt“, um bessere Ergebnisse zu erhalten
Effizienzsteigerung: Bis zu 50 % Zeitersparnis durch kluge Kombination aus menschlicher Kreativität und KI-Unterstützung
Use Cases für unterschiedliche Textformate: Social Posts, Newsletter, Website-Texte, Fachartikel
Qualitätssicherung: Wie man KI-Texte prüft, veredelt und authentisch macht
Kernbotschaft:👉 Gute Texte entstehen nicht durch KI allein – sondern durch kluge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.
Buchtipp in 120 Sekunden
2026/04/10
Was Sie erwartet
In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln.
Zum längeren Interview mit dem Autor Matthias Nöllke geht es HIER.
Im Interview: Matthias Nölke
Unser Buchtipp in 120 Sekunden Die Zeiten, in denen Lean Management im Vordergrund stand – mit seinem Fokus auf empathische Zusammenarbeit, gleichberechtigte Teamstrukturen und transparente Kommunikation – scheinen inzwischen von neuen Leadership-Konzepten abgelöst worden zu sein. Diese orientieren sich an Visionären wie Steve Jobs oder Elon Musk und setzen auf inspirierende Führungspersönlichkeiten, die ihre Mitarbeitenden durch Innovationen mitreißen und begeistern.Nach Ansicht des Autors greifen jedoch beide Ansätze zu kurz. Sie basieren auf der Annahme, dass Mitarbeitende grundsätzlich gerne zusammenarbeiten, ihre Führungskräfte schätzen und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten. Dabei wird unterstellt, dass persönliche Emotionen, Vorlieben und Abneigungen im Arbeitsalltag weitgehend ausgeblendet werden können.Genau hier setzt Nöllke in seinem Buch an: Er stellt die Realität in den Vordergrund, in der es keine idealtypischen Teamplayer gibt. Stattdessen begegnet man im Arbeitsumfeld einer Vielzahl schwieriger Persönlichkeiten – von Querulanten über Drama-Queens bis hin zu Egoisten, Mimosen, Nörglern und Intriganten. Spätestens bei der Kapitelüberschrift „Die Liste der Unsympathen“ könnte man den Autor für einen Misanthropen halten, der lieber zurückgezogen arbeitet als sich mit Personalführung beschäftigt.Doch gerade aus dieser Perspektive entwickelt er spannende Gedanken: Besonders viel lernen kann man von den Menschen, die man als besonders schwierig empfindet.Der Schlüssel liegt dabei in zwei zentralen Auseinandersetzungen: erstens mit den eigenen Abneigungen – also der Frage, was genau einen an anderen stört und warum – und zweitens mit dem eigenen Bedürfnis, gemocht zu werden. Daraus entwickelt sich die Strategie des „kühlen Kopfes“, die laut Nöllke die Grundlage für eine professionelle und zugleich zufriedenstellende Personalführung bildet.
Zum AutorDr. Matthias Nöllke ist ein Autor mit einer ungewöhnlichen Spannbreite. So schreibt er Bücher über Management und Kommunikation: Über Schlagfertigkeit, Vertrauen, Machtspiele, Psychologie für Führungskräfte und Managementbionik (»Was Unternehmen und Führungskräfte von der Natur lernen können«). Zweiter Schwerpunkt: Bücher für Vermieter und Mieter. Dritter Schwerpunkt: Was sonst noch übrig bleibt. Zum Beispiel, wie man gut durchs Leben kommt, ohne sich angestrengt auf Glück und Erfolg programmieren zu müssen (»Der gut gelaunte Pessimist«). Über einige seiner Themen hält er Vorträge. Und er macht Hörfunksendungen für den Bayerischen Rundfunk: »Menschenaffen. Wie die Tiere sprechen lernten«, »Einstürzende Sandhaufen. Die einfachen Gesetze der Katastrophen«, »Träume von der Unsterblichkeit«, »Über Intelligenz. Warum wir alle so klug sein wollen« und viele mehr. Seine Promotion finanzierte er sich damit, dass er die deutschen Dialogbücher für die »Simpsons« schrieb (die ersten drei Staffeln). (Quelle: Verlag Vahlen)
Zum Buch LEADERSHIT HAPPENS... Menschen führen, die Sie (noch) nicht mögen
Führungskräfte sind nicht nur von Freunden umgeben, sondern auch von Menschen, die ihnen nicht besonders sympathisch sind. Selbstverliebte Besserwisser, Nörgler, Fallensteller, Mimosen, Opportunisten, Querköpfe, Blender und andere »Reizfiguren«, die ihnen mit ihrer Art auf die Nerven gehen. Mit denen müssen Sie auskommen. Mehr noch: Sie müssen sie führen und dafür sorgen, dass sie möglichst gute Leistungen erbringen.
Leadership hilft hier nicht weiter. Wer Sie nicht leiden kann, der reagiert eher verhalten auf Versuche, ihn zu inspirieren oder mitzureißen. Empathie ist auch keine Lösung. Und schon gar nicht können Sie punkten, wenn Sie »authentisch« sind. Menschen zu führen, die man nicht mag, erfordert die gegenteilige Einstellung. Statt Empathie professionelle Distanz und das Prinzip des kühlen Kopfs. Statt Authentizität gilt es, die eigene Führungsrolle zu entwickeln. Sich nicht von Sympathien und Abneigungen leiten zu lassen, sondern taktische Manöver und Fallen zu durchschauen. Besonnen zu reagieren und dadurch Respekt zu erwerben. Und am Ende zeigt sich: Es sind die unangenehmen Menschen, an denen wir wachsen
Autor: Matthias Nöllke
Herausgeber: Verlag Franz Vahlen München, 2024
Seiten: 164
Erscheinungsdatum: 2024-06-11
ISBN:
eBook: 9783800673551
ePUB: 9783800673568
. (Quelle: Verlag Vahlen, 2024)
Die Top-5-Gründe für das Buch
Es zeigt sich, dass es oftmals gerade die etwas schwierigen Menschen sind, an denen wir wachsen.
Und die manchmal besonders wertvolle Beiträge leisten – wenn man sie mit Fingerspitzengefühl
Zugleich aber kommt es darauf an, deutlich Grenzen zu ziehen und
Spielregeln durchzusetzen, an die sich jeder halten muss.
Eine Führungsrolle, die sich auszeichnet durch ihre Nüchternheit, Bodenständigkeit und professionelle Distanz.
Links und Informationen
Kontakt und weitere Informationen zum Autor: Dr. Matthias Nöllke
Link zum Buch
Buchtipp in 120 Sekunden
2026/03/29
Was Sie erwartet In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln. Zum längeren Interview mit einem der beiden Autoren - Paul Johannes Baumgartner - geht es HIER.
Im Interview: Paul Johannes Baumgartner
Unser Buchtipp in 120 Sekunden Von den Besten lernen, heißt von Oma lernen!Das sagen die Autoren von "Oma wär ein verdammt guter CEO" - Was versteckt sich hinter diesem Leadership-Ansatz. Darüber haben Holger Mandel und Paul Johannes Baumgartner ein spannnendes Buch geschrieben. Hören Sie selbst.Nahezu täglich bekommen Führungskräfte gut gemeinte Tipps, wie sie ihre Mitarbeitenden motivieren und sie ans Unternehmen binden können. Tipps, die – wenn wir ehrlich sind – uns im Job keinen Schritt weiterbringen.Hören wir da doch lieber auf Menschen, die in turbulenten Zeiten immer Rat wussten: unsere Omas. Sie haben in aller Regel mindestens einen Krieg erlebt, haben Großfamilien zusammengehalten und sind selbst dabei weitestgehend psychisch stabil geblieben.Mit Sprüchen wie „Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu“ oder „Auf Regen folgt Sonnenschein“, vermittelten sie uns beständig die zeitlose Bedeutsamkeit von Tugenden wie Wertschätzung und Optimismus.Oma wär ein verdammt guter CEO versteht sich mit dieser Prämisse als ein Wirtschaftsratgeber der besonderen Art. Kein erhobener Zeigefinger, keine Predigt von der Kanzel – vielmehr erwecken die Autoren 10 alte Redewendungen, Sprichwörter und Tugenden unserer Großmütter wieder zum Leben und verbinden sie auf erfrischend unterhaltsame Weise mit modernen Management- und Führungskonzepten.Wie wir in der Geschäftswelt positiver, menschlicher und letztendlich erfolgreicher führen? Oma weiß Bescheid – und wir bald auch.Wolfgang Eck konnte mit einem der Autoren - mit Paul Johannes Baumgartner sprechen.Weitere InfosKontakt zu den Autoren bei LinkedIn: Paul Johannes Baumgartner und Holger Mandel.Link zum BuchPaul Johannes Baumgartner, Holger MandelOma wär ein verdammt guter CEO 10 handfeste Regeln für Führungskräfte168 Seiten
Digitales Charisma – mit Persönlichkeit überzeugen
2026/03/13
Wir sprechen über... Warum Persönlichkeit und Vertrauen im digitalen Raum immer wichtiger werdenWie Wahrnehmung und Wirkung online entstehenWie man eine klare persönliche Positionierung entwickeltWorauf es bei einem überzeugenden LinkedIn-Auftritt ankommtWie man mit den Chancen und Risiken von digitaler Sichtbarkeit umgehtInterviewpartnerin: Andrea Grundmann, Buchutorin, Kommunikationsberaterin und Personal-Branding-Expertin.
Im Interview: Andrea Grundmann
Digitales Charisma – Wie Persönlichkeit im digitalen Raum wirkt - Podcast mit Andrea GrundmannDigitale Kommunikation ist längst zum zentralen Bestandteil beruflicher Netzwerke geworden. Plattformen wie LinkedIn, virtuelle Meetings und Social Media entscheiden heute oft darüber, wie Menschen wahrgenommen werden – und ob Vertrauen entsteht.Doch was macht eigentlich eine überzeugende digitale Präsenz aus?In dieser Themen-Radio-Episode spricht Wolfgang Eck mit Andrea Grundmann, Kommunikationsberaterin und Autorin des Buches „Digitales Charisma – Authentisches Personal Branding für Erfolg in der digitalen Welt“.Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Fach- und Führungskräfte ihre Persönlichkeit, Werte und Haltung authentisch in die digitale Kommunikation übertragen können.Andrea Grundmann zeigt, warum Kompetenz allein nicht mehr ausreicht und weshalb Charisma, Vertrauen und persönliche Ausstrahlung zu entscheidenden Erfolgsfaktoren geworden sind.Das Gespräch verbindet strategische Überlegungen zu Personal Branding mit ganz konkreten Praxistipps – insbesondere für den Auftritt auf LinkedIn. Der Mensch Andrea Grundmann ist Kommunikationsberaterin, Personal-Branding-Expertin und Sparringspartnerin für Führungskräfte, Unternehmer und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. In ihrer Arbeit verbindet sie Strategie, Kommunikationspsychologie und Markenlogik.Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Frage, wie Menschen im digitalen Raum glaubwürdig wirken können – ohne sich zu verstellen oder in künstliche Selbstinszenierung zu verfallen.Mit ihrem Buch „Digitales Charisma – Authentisches Personal Branding für Erfolg in der digitalen Welt“ zeigt sie, wie Persönlichkeit, Haltung und Werte auch online sichtbar und wirksam werden können. Dabei verbindet sie Erkenntnisse aus Neurowissenschaft, Leadership und Kommunikation mit praktischen Werkzeugen – insbesondere für Plattformen wie LinkedIn.Das BuchDigitales Charisma – So überzeugst Du mit Persönlichkeit und Haltung in der in der digitalen Welt Das Buch geht von einer zentralen Beobachtung aus:In einer Welt voller Informationen, KI-Tools und digitaler Profile reicht fachliche Kompetenz allein nicht mehr aus, um Vertrauen zu gewinnen oder sich sichtbar zu positionieren.Entscheidend werden Persönlichkeit, Haltung und Ausstrahlung – also das, was Andrea Grundmann als „digitales Charisma“ bezeichnet.Der Leitgedanke des Buches:Menschen entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie jemandem vertrauen. Dieser Eindruck entsteht zunehmend online – über Profile, Posts, Videos oder Kommentare.
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