
Werben im Podcast: Und dann kam Punk
Bewertung
5von
Dieser Podcast hat
263 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Jobst & ChristopherExplizit
Nein
Erstellt am
2020/12/02
Neueste Episode
2026/04/21
Durchschnittsdauer
161 min.
Veröffentlichungsintervall
7 Tage
Beschreibung
Gespräche über früher und heute. Christopher und Jobst sprechen mit Menschen, für die Punk und Hardcore irgendwie eine Rolle gespielt hat oder noch spielt. File under "Punk not perfect".
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242: John (ZANN, MALVE, VOYTA, Floss Bros. Buttons) - Und dann kam Punk
2026/04/21
Caroline & Jobst im Gespräch mit John. Wir reden über Sammeln, ein geklautes Transcend-Shirt im Zoro, es mit Zann übertrieben haben, Beastie Boys & Sex Pistols Platten geborgt, über den Cousin Kontakt zu den Ostpunk-Bands, das Hinterfragen von Autoritäten, Provokation mit dem Beatles-Namen, Stasi-Vermutungen, Antje vom NDR, extreme Angst vor Armee & Militär, nie das Image einer Band angenommen haben, mitm gepimpten Fahrrad mit Mopedreifen über die LPG-Felder, Quelle-Agenturen, Nazi-Agriffe während der Baseballschlägerjahre, alle Subkulturen zusammen, Sick of it All im Zoro, Nazi-Alarm während Born Against & Ambush, Feeling B in Ebersbrunn, eine Viertel-Stunde Sirene bei Sandow, ein Problem mit Labels haben, versteckter Klarer, einfache Blues-Akkorde auf der Akkustik-Gitarre, DDR-Röhrenradio als Verstärker, Gitarrenunterricht per YouTube, Sex & Violence-Cover, Rüdiger von Lifeforce, das New Bedford Fest 1996, bewußtlos bei Lifetime, Show-Hopping in den 90ern, der Erste an der Essensausgabe, Popper im Herzen, auf Tour mit Iceburn, immer n Wasserkocher dabei, mit Erwartungsdruck kämpfen, der krasse Boys Club der 2000er, gern an Sachen hängen, mit Unbroken im Festsaal, das Button-Business, kein Bock auf Siebdruck, Ärger mit Engine Down, 20000 Buttons fürs Bandhaus, Dreh fürs ZDF, Earth First vs. Earth Crisis, fehlendes Wechselmodell, die erste Generation die Subkultur ins Alter bringen, cool mit Unprofessionalität umgehen, Painting & Gold Disco Ship, gern kochen, kaum noch gute Roggenbrötchen kriegen, ein übelst einfaches Rezept von Zucker & Jagdwurst, Wissen mit Johnny, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Der beste DEPECHE MODE-Song aller Zeiten: Never Let me Down Again
2) Ein Hardcore‑Song, der John bis heute begleitet: WAXWING - One for the Ride
3) Ein richtig guter aktueller Song: K. FLAY - Can´t Sleep
241: Sabrina (LÜGEN, I FEEL VIOLENT) - Und dann kam Punk
2026/04/14
Christopher & Jobst im Gespräch mit Sabrina. Wir reden über Doktortitel in Ausweisen, Lügen, mögliche Begrenzung der Freedom of Speech nach wissenschaftlichen Vorgaben, bestimmte Begriffe als Beleidigung, hoffnungsvoller als vor 10 Jahren sein, Schnürsenkel, es schaffen, erste Lerneinheit: Frauen- und Geschlechterforschung, das Private ist politisch, Born a punk, Nina Hagen & Thomas Gottschalk, Deutschpunk von A bis Z durchspielen, "Lange, du bewegst Dich wie n Hammerwerfer", Urlaub im Sauerland, Traumlandpark, Vaters elf Geschwister, mit 13 Psychologie-Bücher lesen, große Fragen nach Vergebung, kritische Täterarbeit, das Projekt "Kein Täter werden", in Berlin mit Leuten ausm Ruhrgebiet abhängen, zu viele wilde Cousins, doch nicht ins Mädchen-Gymnasium passen, mit 14 rauchen anfangen, Affinität zur Love Parade, Plateau-Buffalos, Onkelz & Techno, das eigene Distinktionsverhalten, schon immer Geschichten schreiben, echte blaue Briefe, Hausarrest & Fernsehverbot, Gabber in 90ern, Gras von Schlumpf holen, erstmal n FSJ, Pädagogik-Studium, traumatisierende Erlebnisse im Altenheim, Intersektionalitätsfoschung, große Leidenschaft für Wissenschaftstheorie, ein ganzes Semester Hannah Arendt, Gruppenarbeit zu Incels, Punk & Arbeit gehören nicht zusammen, Vorlesungen halten können, potentielles Imposter-Syndrom, "Pädagogik der Vielfalt" von Annedore Prengel, "out of order - high quality trash", Lügen sehr sehr ernst nehmen, kann man Gedanken eigentlich heilen, Auseinandersetzung über Haltung, Berlin irgendwie immer scheiße, ziemlicher Wessi sein, Stiefel-Nazis an den Bahnhöfen, der küchenpsychologische Begriff "Toxische Männlichkeit", die Wichtigkeit von Begrifflichkeiten, Fleischkonsum & Männlichkeit, der vegane Weihnachtsmarkt im Duisburger Lokal-TV, "Hey, Guten Morgen, wie geht´s Dir", uvm
Drei Songs für die Playlist
1) Ein richtig guter Gabber-Song: NEOPHYTE - Braincracking
2) Ein Lieblings-Lied der 25-jährigen Sabrina: BASH! - Selig
3) Ein aktuelles Lieblingslied: SITTENDEZERNAT - Kneipe
240: Kessy (apabiz, ASP) - Und dann kam Punk
2026/04/07
Christopher & Jobst im Gespräch mit Kessy. Wir reden über Turn it Down und das apabiz, die Frage ob die Antifa versagt, die linke verantwortlich wenn´s scheiße läuft, der Antifa-Sommer 2001, die Demokratie bewahren, zu Fasching als Nina Hagen, Glam Rock der großen Schwester, die Zauberberg-Klinik in Davos, der Euphemismus Hausfrau, totale Unterforderung, Kiffen & Äppler saufen, das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden, der frühe Tod der Schwester, sich sehr gut streiten können, die Schönheit von Friedhöfen, Werkzeug muss gut sein, Sommerloch-Konzerte in Limburg, mit nem Durchsteckschlüssel auf der Urbanstrasse, die Mitwohnzentrale, ein Bericht in der Abendschau, ebsch sein, eine Kleiderfabrik auf dem Kottbusser Damm, der 1. Mai 1987, der Umzug in die Görli 37 mit dem Circle Jerks-Dude, der Wende-Abend, mit Coffin Break & Leeway in die Niederlande, der Nazi-Kiez in Lichtenberg, der besetzte Abenteuer-Spielplatz in der Kreutziger, Mordred & N-Factor, die großartige Capital B-Dokuserie, Dial L for Liquidation, Antifa war immer dabei, Scherben-Demos waren immer anlassbezogen, lange keinen Lebensplan haben, unterwegs sein wollen, die ersten zwei ABM-Stellen im Antifa-Pressearchiv, die Versteckspiel-Broschüre, Papier ist schwer und braucht Platz, das White Noise-Buch, der Neukölln-Komplex, Orte für queere Jugendliche, Rechte werden nicht mehr zurückgedreht, die Kanarienvögel der Gesellschaft, keine große linke Erklärung, in die Räume gehen, Zuschauerreaktionen der Öffentlich-Rechtlichen, Glaubensätze zum Thema Geld, die rosa Luxenbörse, saubere ETFs, ein freakiges Investment-Tool, ein gutes Leben für mich und meine Leute,
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Walkman-Lieblingssong: EXTRABREIT - Polizisten
2) Ein Discman-Lieblingssong: N-FACTOR - Burn Like Rome
3) Ein aktuelles Lied, das Kessy gern beim Pumpen hört: BAD COP / BAD COP - Womanarchist
239: Nils Wittrock (ON CANVAS, WESERGITARRENDUO, THE HIRSCH EFFEKT) - Und dann kam Punk
2026/03/31
Christopher & Jobst im Gespräch mit Nils. Wir reden über Eheverträge, Rahel Hirsch, Mozart-Variationen von Fernando Sor, mit 16 vorm Burger King prügeln, Auto-Hass, Schlüsselkind vor VIVA, die tiefhängenden Gitarren von Bad Religion, Chad Smith auf dem Drumeo-Channel, für Kinder ungeeignete Urlaube, zu Bridge over Troubled Water Rommee spielen, Best of CCR, der erste Iro mit 13, ein Treffen mit Marky Ramone, Aufmucken gegen Rechts in Weyhe, Anti-Irak-Kriegs-Demo in Berlin, Gespräche mit dem Großvater, beim Amtsgericht in Syke sitzen, Grillen & Kiffen, Iro in verschiedenen Ausführungen, die Band Ruth Ruth, Riesen-Hits von Alannis Morissette, eine RATM-Plagiatsband, Nachtdienste auf der Stadtteilfarm, BWV 915 von Bach, Akkordeon-Unterricht bei einer russischen Lehrerin, On Canvas auf MySpace, erste DIY Shows, eine tolle Musik-Theorie-Lehrerin, auf Tour mit THE DILLINGER ESCAPE PLAN, mehr Resilienz durchs Fokussieren aufs Kleine, Social Media, 6-wöchige Touren im Dropstitch-Kanadier, deftiger Eintopf aus Chinakohl, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Der beste RAMONES-Song ever: I wanna live
2) Ein Lieblings-Lied vom 21-jährigen Nils: DELBO - Peroma
3) Ein aktuelles Pop-Lied, das Nils gern hört: JULIEN BAKER - Bloodshot
Kein Gast, viele Themen – von jungen Szenen, Reunions und alten Platten über D-Beat bis Steam-Punk, inklusive verschwundener Twisted-Teens-Platte und dem Gefühl, dass die Zeit schneller vergeht
2026/03/24
In dieser Folge setzen sich Christopher und Claude ohne Gäst*in zusammen und reden sich einmal quer durch das musikalische Universum, von Herford Hardcore bis Solar-Punk und zurück in den Keller nach Erfurt.
Los geht’s mit euren Einsendungen (danke dafür 3), die uns u.a. in die liebevolle Umarmung von Herford Hardcore und ins sagenumwobene Fla Fla führen. Von dort aus wird’s schnell nostalgisch: Reunions, alte Helden und die ewige Frage, warum man eigentlich immer noch auf denselben Alben hängen bleibt.
Wir stolpern durch Referenzen wie Texas Is the Reason, Jawbreaker, Gorilla Biscuits, Quicksand, Refused und Les Savy Fav, Converge, 77er Punk, große Buttons, enge Hosen.
Dann wird’s persönlich: Wo ist eigentlich Claude’s Twisted-Teens-Platte hin?! Und warum hat Jobst heimlich einen Soft Spot für Folk Punk und näht sich bald eine Mönchskutte? Fragen über Fragen.
Natürlich darf der Blick in verschiedene Subgenres nicht fehlen:Horror-Punk vs. Psychobilly (inkl. kurzer Verbeugung vor The Misfits, The Cramps & Demented Are Go), Ska-Punk und Ska (ja, wir differenzieren, keine Sorge) mit Operation Ivy, The Mighty Mighty Bosstones und der Erkenntnis: Offbeat ist Geschmackssache (Claude sagt ist scheiße), 77’ Punk, Horror-Punk, Psychobilly, Ska-Punk, Ska, Melodic Core, Steam-Punk, Solar-Punk, Goth Punk, Cyber Punk, Teslapunk, Folk Punk, Raw Hardcore Punk, Crust, Köln-Hardcore, Chain Punk, D-Beat, Pillow Punk, NDW (Neue Deutsche Welle), Melodic Core.
Und wir landen bei der wichtigen Frage: Wie kann Punk eigentlich eine optimistische Zukunft mitdenken?
Zurück in die Realität: Raw Hardcore, Crust, Köln-Szene, Bands wie Dogs Out, Passed Out, Wonderful World, Glow und Rhineline – plus die Feststellung, dass kulturelle Codes von Hip-Hop und Black-Metal zitiert werden.
Außerdem:– Viele FLINTA*-Bands in euren Einsendungen 3– Antifeministischer Backlash? Können wir nicht gebrauchen.– Incels? Sollen aussterben.– Und wir philosophieren über Zeit und wie der Tod uns vielleicht mutiger macht.
Unvollständige Liste von besprochenenen Bands: Refused, Les Savy Fav, Converge, The Damned, The Shocks, The Briefs, Twisted Teens, Nick Cave, The Melmacs, The Misfits, Demented Are Go, The Cramps, The Mighty Mighty Bosstones, Operation Ivy, NOFX, No Use for a Name, Bad Religion, Abney Park, Drachenflug, Tales of Nebelheym, The Specials, Pisuar, Dogs Out, Passed Out, Wonderful World, Glow, Fear of Sin, Hatebomb, Die Knöpfe uvm.
238: Lee Hollis (WALTER ELF, SPERMBIRDS, 2BAD, ANKRY SIMONS, STEAKKNIFE, FUMO.) - Und dann kam Punk
2026/03/17
Christopher & Jobst im Gespräch mit Lee. Wir reden über Heimat, Bärte wachsen, eine Band-Familie verlassen, The Island in Houston Tx, The Who ohne Keith Moon, "Condition Red" von den Red Rockers, rustikale Eindrücke von Kaiserslautern, das Glockencafé, der bodenständige Punkrock der Toten Hosen, Ian MayKaye ist schuld an allem, drei Leute - fünf Bands, Platinen löten, einmal die Woche bei der Polizei melden, es gibt keinen Ersatz für Musik, auf keinen Fall nur alte Songs spielen wollen, die neue Band FUMO., das kommende Buch "I was Born", seine Zeit ernster nehmen, uvm
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lied, das Lee an seine Zeit in den USA erinnert: ANGRY SAMOANS - Gas Chamber
2) Ein richtig guter deutscher Punk/HC-Song: PARTY DIKTATOR - Stand Behind Me
3) Ein aktuelles Lied, das Lee gern hört: DELGRES - 4 ed maten
237: Hollow Skai (No Fun Records) - Und dann kam Punk
2026/03/10
Christopher & Jobst im Gespräch mit Hollow Skai. Wir reden über Daily Terror, Lesungen zum Buch, sich an Prosa versuchen, der Mainstream hat sich so ergeben, lieber Gala als Stern beim Zahnarzt lesen, der Widerspruch von Punk & Coffee Table Books, im Arbeiterkampf über faschistische Punks gelesen haben, Vibrators in der UJZ Glocksee, fast Hans-a-Plast-Sänger geworden sein, die hannoversche Alternativ-Presse, selbst was machen stundenlang mit anderen diskutieren zu müssen, freiwillig bei der Leibstandarte melden, Jane & Scorpions, der 5-Uhr-Club, Live-Aufnahmen vom Vietnam-Krieg in der Tagesschau, schon immer Sponti, mit allen gut klar kommen, Michael Schenkers Fußball-Künste, bizarre Privatparties mit Musik, es gab auch auf die Fresse, Liliput & Kleenex, ganz entscheidend war die Korn, das Zeit verging schneller, die Schlattersche Krankheit, der Schneeball-Vertrieb, 100 Platten mit Katzenmusik auf Zick Zack Records, "Liebe im Funkhaus" von Mythen in Tüten, freier Mitarbeit bei der HAZ, Dinner mit Roland Gift von den Fine Young Cannibals, die Manchester Rave Szene, mit Marlene Jaschke verheiratet, Panzerkreuzer Rotkäppchen & Techno Treuhand, Fotos am Ortschild von Portishead, gern öfter mit Conny Lesch zusammenarbeiten, der Soßenfleck auf Joschka Fischers Krawatte, Hüsker Dü in Hannover, Deutscher Meister im FKK-Tischtennis, Christophers Tischtennis-Erlebnisse in Nord-Korea, die vierte Staffel von Lincoln Lawyer, "Schaut, wie wir tanzen" von Leila Slimani, Leonardo Padura, das letzte Solo-Album von Rio Reiser, Stone Roses auf Spike Island, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Hollow: JANE - Hang on to your dreams
2) Der beste No Fun Records-Song ever: HANS-A-PLAST - Es brennt
3) Ein aktueller Song, den Hollow richtig gut findet: BADCHIEFF x MIKKA x SIRA - Gut aus
236: Izzy (DESPAIR ETERNAL, MIMESIS, STERBEN, WÜT) - Und dann kam Punk
2026/03/03
Christopher & Jobst im Gespräch mit Izzy. Wir sprechen über den Vöner, der weiblichste Dönerladen Berlins, keine Scham vor Kreativität, beim Zuspätkommen leiden, sich auf Google Maps verlassen, eigentlich ausm Metal kommen, extra zwei Stunden früher für die Frisur aufstehen, 8-saitige Gitarren in Neon-Grün, zu schüchtern für Emo-Treffs, übelster Twilight-Fan, "Denim & Leather", Metal-Punk-Parties im Underground, das Kult in Rockenhausen, SOAD auf Klassenfahrt in der Waldbühne, Reitsport, Klavier zugewiesen bekommen, gern Tenacious D spielen, Dudelsack mögen, über Subkulturen forschen können, erstmal zwei Jahre Therapie verschreiben, Montagskonzerte, jeden Tag am Schlachthof in Wiesbaden, Wrust aus Botswana im Haus Mainusch, Erfahrungen junger Menschen mit vietnamesischem Background, eine richtig schlechter Stoner-Coverband, 24/7 Diva Heaven & ihr Grrrl Noisy Kollektiv, Gesangsunterricht, das Magic Voice Spray, Vocal-DVDs von Melissa Cross, das erste Mal auf der Bühne, in einer Motörhead-Coverband vorspielen wollen, Ole in der Nähe vom Flufffest aufgelesen, Klopausen in den Pyräneen, eigentlich nicht die einzige Flinta-Person in der Band sein wollen, Texte in Öffis schreiben, sich nach jeder Wendo Session gut fühlen, richtig gern in die Sauna gehen, s****y German Version von vietnamesischem Essen, Attila Hildmann, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied der 13-jährigen Izzy: MY CHEMICAL ROMANCE - The Black Parade
2) Ein richtig guter Black Metal Song: HYEMS - Nazi Black Metal F**k Off
3) Ein aktueller Rap-Song, den Izzy richtig gut findet: BABSI TOLLWUT - Lächeln, Lachen, Zähne zeigen
235: Steffen Rose (Navigator Productions, Save The Core Festival) - Und dann kam Punk
2026/02/24
Christopher & Jobst im Gespräch mit Steffen. Wir reden über potentielle Lifetime / State of the Nation-Tour, Spiegeleier für Walter Schreifels, die Geburt der Tochter, 1983 Bad Brains in Tübingen, Queen Ende der 70er, ein Internat in Königsfeld, nicht um Normahl rumkommen, Spiky Hair & Lederjacke, die amerikanische Base in Wertheim, Wertheim gibt´s quasi erst seit 1945, Blutmisch-Pipetten, das geile Jugendzentrum in Wertheim, Bluttat für 4DM, ein Anruf der Tourmanagerin von Toxic Reasons, SLapshot & Skeezicks, Auftrittsverbot im gesamten Main-Tauber-Kreis, Jingo de Lunch im AKW, Born Against & Rorschach, Sid von Cheetah Chrome M***********s, heimlich Papas Faxrollen leerfaxen, First Strike Records & Jailcell Recipes, die erste SFA-Tour, abgezogen von Comin Correct, RadDev bei Don Fury, Live-Konzerte waren immer die Basis, eine schwache Gewerkschaft, Riesen-Respekt vor Berlin, das Frontkino in Berlin, das Abwickeln von Vaters Firma, die ganzen Plattensammlung verkaufen, beim Handstandlaufen die Schulter brechen, JFA in den USA, Bands per Soundcharts analysieren, Wolle ist die Excel-Tabelle, Catering ist das A & O, Walls of Jericho erfüllen die Quote nicht, Schwierigkeiten mit Johnny Rotten, ayurvedische Morgenroutinen, zwei Tassen heißes Wasser, eine der zehn schönsten Weitwanderwege Deutschlands, eine Clash-Hologram-Show, "Mein Vater ist Punker von Beruf", ein Punkrock-Damenchor, ein Tattoo von Henk Schiffmacher, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Steffen: QUEEN - We Will Rock You
2) Der beste Song NYHC-Song aller Zeiten: CRO-MAGS - Hard Times
3) Ein Lied, das Steffen über seine Tochter kennengelernt hat: WALK OFF THE EARTH - Somebody That I Used To Know
234: Micha (CHASTMENT, DIAVOLO ROSSO, COP AN ATTITUDE) - Und dann kam Punk
2026/02/17
Caroline & Jobst im Gespräch mit Micha. Wir reden über Italien Anfang der 80er, ein Plattenladen mit Negazione-Shirt, heilfroh zu sein keine Kinder zu haben, sich Bush zurückwünschen, eins der geilsten Dinge der Welt, der ÖPNV in der Pfalz, der Zivilcourage-Sampler, die großartigen OMD, die Punk-Mentorin mit grünem Iro & Ratte, die Schulbusse nach Landau, Wasserstoffperoxid aus der Apotheke, gut wenn einen der Feind erkennt, italienische Dorffaschos von der Realschule, Speyer immer stabil, der Parallelklasse ins Pult kacken, mit dem Fahrrad nach Landau, Bestellungen bei Bullshirt, Platten bei Montanus Aktuell, 1988 bei Tankard, der Sozialarbeiter von Grup Tekkan, "No thought" von Doom, die großartigen Anomie, nerviges Sich-Raum-Nehmen, die Band Naevus, Diskussionen um Grindcore, Winzer Waldi von Ironkill, mit Diavolo Rosso in Zwiesel, die herzlichen Regensburger mit Velami-Broten, rauschmäßig nicht veranlagt sein, eine zwei Wochen lang getragene Unterhose als Dämmmaterial, mit Little Joe im Proberaum, komischer Vibe im Proberaum, die Gründung von Cop An Attitude, DIY aus der Not raus, immer noch angepisst mit Ü50, keine DIY-Vasektomie, Love is Blind, die innige Beziehung zu Mila, sensibler Dickschädel, vegane Hundeernährung mal wieder, Abdrücke in einen Artikulator stellen, die Zähne von Wolfpack & Sascha Hehn, die Morphologie eines Zahnes, Untergrombach, als Kind schon Spießer, Stangensellerie in Hommus, Black Forest Tofu, dreimal die Woche im Gym, Leute hassen die in der zweiten Lebenshälfte aktiv werden, Gesichtscreme & Augen-Roll-On, Schönheits-OPs, auf die meisten Menschen keinen Bock haben, die letzte Gauze-LP für 49€, Duplikate von einem angenagten Apfel, der Schwarze Keiler in Stuttgart, Bull Nakano aus Wien, uvm.
Drei Songs für die PlaylisT:
1) Ein Lieblingssong vom 12-jährigen Micha: THE CURE - Play for Today
2) Ein Hardcore‑Song, der Micha bis heute begleitet: POISON IDEA - Laughing Boy
3) Ein Pop-Song, der auf keiner Party fehlen darf: BRONSKI BEAT - Smalltown Boy
233: Rudi Grimm (BÄRCHEN UND DIE MILCHBUBIS) - Und dann kam Punk
2026/02/10
Christopher & Jobst im Gespräch mit Rudi. Wir reden über gesellige Bosonen, alte verkrustete Dinge aufbrechen, 1989 in die UdSSR, reformierte Oberstufenzeiten in Hannover, ein Punkrock-Super-8-Film im Kunstunterricht, Hans-A-Plast im Keller des Leibnizhauses, einfach im positiven Sinne, Stranglers, anders weil aus dem Ruhrgebiet, Streit über Aggregatzustände, Wasser unter hohem Druck, kein Wachs-Experte, springende Parameter, Glaube an den Fortschritt, sehr gern Elektronik basteln, Lektionen von Martin Fuchs, keine besonders aggressive Persönlichkeit gewesen sein, die Jubel-Tour von No Fun, der Wendepunkt im Studium, ein Interview mit Hollow Skai, ein Ton pro Song, makroskopische Quantenobjekte und quantenmechanische Zustände, komplizierte Schwingungen bei Obertönen, die Unvereinbarkeit von BUM & Physik, flogging a dead horse, "Ich mache alles falsch", Note ist nicht das wichtigste, der Typus Physiker, komplexe & teure Apparaturen, die Natur selbst fragen, kilometerlange Speicherringe in Kathedralen, die Sternstunden der Experimentalphysik, von Physik zum Consulting, Vorlesungen über thermodynamische Maschinen, der große Hype um Quantencomputer, einigen Jugendlichen fehlt der Biss, lernen im eigenen Tempo, thermische De-Broglie-Wellenlängen, endlich wieder das Bose-Einstein-Kondensat, mit ner Kamera die Atom-Wolke anschauen, die unfairen Nobelpreis-Sachen, klassisches Ballett, Musik nach dem Gala-Dinner, Hobby Video-Schnitt, drei Highlights aus der Innsbrucker Zeit, die Efimov-Zustände, uvm.
ZWEI SONGS FÜR DIE PLAYLIST
1) Ein Lieblingslied des 15‑jährigen Rudi: THE SWEET - Ballroom Blitz
2) Ein Punk‑Song, der Rudi bis heute begleitet: STRANGLERS - Hanging Around
232: Magdalena Schaffrin - Und dann kam Punk
2026/02/03
Christopher & Jobst im Gespräch mit Magdalena. Wir reden über eine Neudefinition von Luxus, selbstgestaltete Sweater, viel schwarz tragen, "Never Mind the Bollocks" auf CD dank der Hippie-Mutter einer Freundin, viel Wut in der Pubertät, die Casba in Konstanz, Chemie war gut, endlich mal wieder Verbal Razor, endlich weg aus Konstanz, zu groß für die Schwaben, das Altersheim am Bodensee, sich mit Vivienne Westwood verbunden fühlen, Hennes & Mauritz, in einer alten Villa in Halle, die BSE-Krise, Wechsel nach Berlin, zum eigenen Label erzogen werden, die Firmenkultur von H&M, "No Logo" von Naomi Klein, Baby-Bodies von Bayern München, superspannendes Projekt von der Senatsverwaltung, als Punk wieder zurück ins Leben kam, jetzt endlich in den Moshpits, die unglaubliche Energie von Musik, mehr Freude und ein paar blaue Flecken, ein Gefühl von frei sein, Eisbaden, da sein wenn´s drauf ankommt, uvm.
231: Jonas Engelmann (BRIGADE STAATSFEIND, Ventil Verlag) - Und dann kam Punk
2026/01/27
Christopher & Jobst im Gespräch mit Jonas. Wir reden über Schluckleser, Struktur & Verantwortung, schöne Lego-Sets, das Selbstbewusstsein sich nicht als Hochkultur zu verstehen, die wunderbaren Kix-Comics, Punk auf verschiedenen Medien spielen, Mangareihen zum 87. Mal lesen, die Bänker-Mentalität des Großvaters, japanische Buch-Schutzhüllen, unterschiedliche Wahrnehmungen von Wertschätzung, super-diszipliniert sein, alle Plattenkäufe dokumentiert, Gedanken zu "Ich sehe die Schiffe den Fluss herunterfahren" von Abwärts, die sich ständig neu erfindenden NoMeansNo, das Zap im Wuppertaler Plattenladen, Nonoyesno im Juz Bingen, Rasmus Englers "Tobende Mumie", ein Gymnasium am Fuß der Loreley, pre-Grüne-friedensbewegte Birkenstockträger, fanatischer ???-Fan sein, das Klausner-Fanzine von Kai Damkowski, "Lipstick Traces", billige Kurt-Schwitters-Collagen, das Komparatistik-Studium, man kann auch in der Pflege arbeiten und trotzdem Bücher lesen, Martin Büsser im Vorprogramm von The Notwist im Juz Bingen, ehrfürchtig beim Praktikum im Ventil Verlag, spontan als Kollektivist einsteigen, die (Nicht)Wahrnehmung als Vegan-Verlag, der Literatur-Zirkus, Martins Krebserkrankung, "Die Heebie Jeebies im CBGB´s", die Reflektion jüdischen Lebens im Punk, die Tradition des Luftmenschen-Denkens, die wichtigsten Bücher für Jonas im Ventil Verlag, mit 40 die erste Festanstellung, die Schwierigkeit linker Politik, die Streitlust & das Abprallenlassenkönnen des Punk, X-Ray Spex > Sex Pistols, die Schlagerpiloten in ohrenbetäubender Lautstärke, perfektes Styling, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Jonas: NOMEANSNO - Rags And Bones
2) Der beste Punk/HC-Song aller Zeiten: X-RAY SPEX - Identity
3) Ein aktuelles Lied, das Jonas Hoffnung gibt: SLEAFORD MODS ft. GWENDOLINE CHRISTIE & BIG SPECIAL - The Good Life
230: Dr. Ring Ding (EL BOSSO & DIE PING PONGS, DR. RING DING & THE SENIOR ALLSTARS, THE BUSTERS,...) - Und dann kam Punk
2026/01/20
Christopher & Jobst im Gespräch mit Richie. Wir reden über erschreckend feststellen keine aktuellen Bands zu kennen, Musik als Dienstleister, Roland Kaiser, Background-Sänger bei Santiano, die englische Version von "Tränen lügen nicht", gute Witze, das Rote Rosen-Album, freier Mitarbeiter der Münsterschen Zeitung, die New Bomb Turks, Desmond Dekker 1987 im Odeon, Co-DJ im Jovel, das Pascal-Festival, hinterm Autoscooter die Unschuld verlieren, humanistische Werte, der Unterschied zwischen Streit & Kampf, Pferdesteaks, französische Musikquote, Gilbert Becaud bei Der Große Preis, Ted Herolds "Ich bin ein Mann", Live-Musik im Leetze am Jovel, "Tanz den Ska", Postkarten von Band zu Band, Bücher übers jamaikanische Patois, Posaune bei Skatalites spielen, der deutsche Reggae & Dancehall Boom der frühen 2000er, der passende Name Dr. Ring Ding, warum so viele Leute Ska hassen, das irre Intro von Santiano, Gedanken über die Zukunft, aufs Meer gucken, sich zur "Weinprobe" treffen, Oma-Rezepte bei TikTok, "The Beast in Me" & das neue Buch von Stefan Sandrock, "Die Nachtigall" von Kristin Hannah, "La Bonne Étoile", "Zum Paradies" von Hanya Yanagihara, die Band Jersey Moon, die HiHat von "Racist Friend", uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied vom 14-jährigen Richie: GLENN MILLER - Pennsylvania 6-5000
2) Der ultimative Ska-Song für Ska-Skeptiker: MADNESS - Night Boat to Cairo
3) Der liebste Song an dem Richie beteiligt war: THE BUSTERS - Fall
229: Bimmi (THE MELMACS) - Und dann kam Punk
2026/01/13
Christopher & Jobst haben Bimmi auf Einladung des Podcast-Festivals der Scheune Dresden im Heartbreak getroffen und live vor Publikum eine Folge aufgenommen.
Es ist anders als üblich, aber es hat sehr viel Freude gemacht. und vielleicht haben wir auch gemeinsam gesungen. Ansonsten reden wir über Fake-Bewertungen im Internet, nach Japan auswandern, Rechtsrock & Schlager, das "Wenn die Musi spielt"-Festival in Kärnten, ein gewalttätiger Rechtsradikaler im engen Familienkreis, die spezielle Form des Humors vom Vater, die uns unbekannte Monika Martin, Bandnamen von Shirts abschreiben, obskure Mix-CDs von Thorsten, ein cooler Typ im NO FX-Shirt, die hervorragende Gurken-Zitronen-Limonade von Menschel, Pfand sammeln fürs US Bombs-Konzert, ein Schüleraustausch in den USA, Blockflöten-Übungen, ein selbstgebasteltes Sängerinnen-Kartenspiel mit Anastacia als Herz-As, die Horror-Punk-Band Zombies are Taking Over, die obersorbischen Osterbräuche in Bautzen, der objektiv beste Senf der Welt (Bautz`ner), Bautzen rollt e.V., keine klassische Sozialarbeit, mit Kunst Geld verdienen, die Gründung von The Melmacs, die schwierige Beziehung von Sport und Punk, London-Lauchhammer-Liverpool, Italo Pop hypen, als The Pink Flamingos mit den Foo Fighters auf Welttour, häkeln lernen wollen, uvm.
Auch an dieser Stelle nochmal 1000 Dank an alle, die das möglich gemacht haben: Frank, Jerrika, Lenny und alle vom Heartbreak & Falschen Hasen, die beteiligt waren.
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reading rocks!!!!! 2021/03/16
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