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Ein Stück Deutschland - Der Podcast

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Bewertung
★★★★★
5
von
1 Bewertungen
Dieser Podcast hat
61 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2021/01/08
Neueste Episode
2025/12/08
Durchschnittsdauer
28 min.
Veröffentlichungsintervall
44 Tage

Beschreibung

"Wir können doch nichts dafür. Deutsch ist und bleibt unsere Muttersprache." In San Miguel, einem Ort nördlich von Buenos Aires, steht das Hogar Adolfo Hirsch, das Altenheim der Deutsch sprechenden Juden Argentiniens. Ungefähr 170 alte Menschen leben hier, inmitten eines großzügigen blühenden Parkgeländes. Alle sind Einwanderer der ersten Generation. Sie sind in Deutschland, Österreich oder Ungarn geboren und ihre Lebensgeschichten sind bis heute eng mit Deutschland verknüpft, mit dem Deutschland der Nazizeit. Wir haben 49 von ihnen besucht, um mehr über ihr Leben zu erfahren. Einige haben wir in ihren Zimmern aufgesucht, andere im Park getroffen oder in der Stadt. Hier erzählen 49 Männer und Frauen von ihrer Emigrationsgeschichte, ihrem Verhältnis zu Argentinien und ob sie je darüber nachgedacht haben, wieder in Deutschland zu leben. Die Initiatorin des Projektes, Corinna Below (Journalistin) spricht in diesem Podcast mit ihrem Freund und Kollegen Carsten Janz über die Schicksale der Vertriebenen. Dazu sind Gäste geladen, Experten aber auch Verwandte oder Zeitzeugen. Und auch aktuelle politische Entwicklungen werden hier besprochen. Gegen das Vergessen.

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"Ich war nie wieder in Deutschland. Nie!" - #60 - Anneliese Meyer III
2025/12/08
Anneliese Meyer ist melancholisch und hat traurige Augen. Sie ist aber auch mutig und witzig. Alles in einer Person. In dieser Folge erzählt sie von Neugier und den überraschenden Wendungen in ihrem Leben, aber auch in dem ihres Bruders Timm, der durch einen Zufall als Landwirtschaftsgehilfe von dem "Verrückten der Dünen" angeheuert wird – auf einem Landstrich aus purem Flugsand Schilf und Bäume zu pflanzen. Der Plan: hier soll ein argentinischer Badeort entstehen. Anneliese geht ein Jahr später auch nach Argentinien, ebenfalls durch einen Zufall und durch Kontakte. In Buenos Aires arbeitet sie zunächst als Kinderpflegerin bei einer wohlhabenden Familie, bevor sie selbst Familie gründet und das Leben seinen Lauf nimmt. Sie spricht über Freiheit, Identität und Heimat und die Frage, wie sie zu Deutschland steht. Gemeinsam mit unserer Interviewpartnerin Irene Uffrecht-Peters entdecken die Podcast-Hosts, warum Anneliese Meyer 2004 behauptete, nie wieder nach Deutschland gereist zu sein.
„Sie hieß im Dorf 'Die Judenschule'" - #59 - Anneliese Meyer II
2025/09/17
Anneliese Meyer fährt in den Osterferien 1933 nicht nach Hause – sie mag ihre Stiefmutter nicht und bleibt lieber im Internat. So ist sie die einzige Schülerin, die miterlebt, wie SA-Männer die Schule stürmen und den Schulleiter Bernhard Uffrecht abführen. Ein einschneidendes Erlebnis für die 20-jährige „Ali“, das ihr Leben von Grund auf verändert. 2022 haben Tim Hoppe, Fotograf von EIN STÜCK DEUTSCHLAND, und ich, die Autorin des Projekts, Irene Uffrecht-Peters in der ehemaligen Schule getroffen. Sie ist die Enkelin des Schulgründers und forscht seit Jahren zu den Kindern und Jugendlichen, die zwischen 1922 und 1933 die Freie Schul- und Werkgemeinschaft Letzlingen besuchten. Viele konnten fliehen. Andere wurden "wurden zwischen Hitler und Stalin zerrieben", kamen entweder durch die Nazis um Leben oder fielen den stalinistischen Säuberungen zum Opfer. Dabei sollte die Schule eigentlich ein Ort des Aufbruchs in ein selbstbestimmtes Leben sein. Denn Berrnhard Uffrecht lehnte bewusste Erziehung ab – hier sollte sich der Mensch aus sich heraus entwickeln. Wie Anneliese Meyer zur Schule stand, hat sie mir 2004 nicht erzählt. Doch Irene Uffrecht-Peters bringt zu unserem Treffen ein besonderes Dokument mit: einen Brief, der genau darüber Aufschluss gibt.
„Wir haben nicht gewusst, dass Levi ein jüdischer Name ist.“ - #58 - Anneliese Meyer I
2025/07/27
Anneliese Meyer hat eine kräftige Stimme. Als ich sie 2004 interviewe, ist sie bereits 92 Jahre alt. Ihr Geist ist wach, doch sie neigt dazu, in ihren Erinnerungen hin und her zu springen. Sie erzählt anekdotisch, und bis sie die Fakten herausrückt, dauert es. Es bleiben Lücken, doch nach und nach entsteht ein Bild: Sie stammt aus bedeutenden Familien. Auf der einen Seite die Henckels Zwillingswerke in Solingen, auf der anderen Seite ein Geheimrat. Das Problem nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten: Der eine Großvater hatte eine Jüdin geheiratet, der andere war zum Christentum konvertiert. Das führte dazu, dass Annelieses Eltern nach den sogenannten Rassegesetzen als Halbjüdin und Halbjude galten. Annelieses Vater, der Schauspieler Paul Henckels, erkennt sofort, in welcher Gefahr seine Kinder schweben. Eines Tages kommt er zu seinen drei Kindern und sagt: „Ihr müsst etwas Praktisches lernen, damit ihr auswandern könnt.“
„Mensch war Mensch!“ - #57 - Lesung Anneliese Meyer
2025/07/06
Eines Tages kommt Annelieses Vater zu seinen drei Kindern und sagt: „Ihr müsst etwas Praktisches lernen, damit ihr auswandern könnt.“ Anneliese wird am 29. Mai 1912 in Düsseldorf als Tochter des Schauspielerpaares Paul Henckels und Cecilia Brie geboren. Beide Eltern sind nach den Rassegesetzen der Nationalsozialisten als Halbjuden eingestuft, ohne dass dies für das Leben der Familie bis 1933 eine Rolle gespielt hätte. „Wir haben nichts davon gewusst,“ erinnert sich die Tochter heute. „Wir sind sogar katholisch getauft.“ Sie erinnert sich an Herrn Levi, der ihnen Zeichenunterricht gab. „Wir wussten noch nicht einmal, dass Levi ein jüdischer Name ist. Ein Mensch war ein Mensch!“ Mit dieser Folge beginnt eine neue Staffel, in der wir den Lebensspuren Anneliese Meyers folgen. Die Staffel startet mit der Folge, in der die Schauspielerin Lena Klenke uns ihre Geschichte vorliest.
"... dringend zu befürchten, dass die Ausreise unmöglich werden wird" - #56 - Ruth Vogel IV
2025/05/02
Es steht auf Messers Schneide. Wir schreiben Mai 1940. Der Jurist Dr. Ernst Kaufmann verfasst für Carl Leopold Anker einen Bittbrief an den Oberfinanzdirektor. Darin fleht er darum, das Ehepaar Anker ausreisen zu lassen. Offensichtlich hat die Devisenstelle erneut Geld gefordert. Die Ankers haben berechtigte Angst, ihre Ausreiseerlaubnis endgültig zu verlieren. Anhand dieses Schreibens und weiterer Dokumente zeichnen wir das Schicksal der Ankers nach und zeigen, wie perfide und boshaft die Nazibehörden vorgingen – und wie menschenverachtend selbst ihre Sprache war. In dieser Folge wird auch die sogenannte Wiedergutmachung thematisiert, denn die Oberfinanzdirektion hatte der Familie Anker den gesamten Besitz genommen, einschließlich des Familienhauses in der Blumenstraße 46, nahe der Außenalster in Hamburg, in dem auch Ruth Vogel mit ihrem Mann Hermann bis zur Flucht nach Argentinien gelebt hatte. Als Experte ist auch in dieser Folge wieder mit dabei: der Historiker Lennart Onken, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen sowie Kurator der Ausstellung „Ausgeraubt vor der Deportation“.
„Ich bitte, das Strafverfahren gegen Anker durchzuführen.“ - #55 - Ruth Vogel III
2025/04/05
Es ist unglaublich, was ein Blick in die Akten der Eltern von Ruth über deren Schicksal offenbart. Die Erkenntnisse sind erschütternd. Wir zeigen anhand ausgewählter Dokumente, wie sehr die nationalsozialistischen Deutschen, allen voran die Beamten der Devisenstelle der Oberfinanzdirektion in Hamburg, Ruths Vater, Carl Leopold Anker, zusetzten. In dieser Folge geht es um Strafermittlungen, die in einem Schuldspruch enden. Am Ende steht die Frage: Werden Ruths Eltern es schaffen, dieser Hölle zu entkommen? Mehr dazu in Folge 56. Als Experte mit dabei ist der Historiker Lennart Onken, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen sowie Kurator der Ausstellung „Ausgeraubt vor der Deportation“.
"Man ist nicht Jude oder Christ. Man ist Mensch." - #54 - Ruth Vogel II
2025/02/27
Die Recherche geht weiter! In dieser Folge ergründe ich, die Autorin von EIN STÜCK DEUTSCHLAND, gemeinsam mit Christina Igla die Akten zu Ruth Vogel. Seit den 1950er Jahren lagen die sogenannten Wiedergutmachungsakten der vertriebenen Hamburger Jüdinnen und Juden zunächst bei der Finanzbehörde der Hansestadt. Heute können sie im Staatsarchiv bestellt und im Lesesaal eingesehen werden. Unsere neuen Erkenntnisse ergänzen das, was Ruth Vogel 2004 im Interview erzählt hat. Es geht um Entschädigungen für Ausbildungsschäden, die Rückgabe von gestohlenem Silber und Gold, Rentenansprüche und Entschädigungen für die „Arisierung“ von Familieneigentum. In dieser Folge unterstützt uns auch ihr Sohn Miguel, um die Geschichte von Ruth Vogels Leben zu vervollständigen. Von all dem, was wir herausgefunden haben, hat Ruth Vogel 2004 nichts erzählt. Vielleicht hatte sie sich entschieden, vor allem die positiven Erinnerungen zu bewahren. Wichtig war ihr zu betonen: „Man ist nicht Jude oder Christ. Man ist Mensch.“
"Alles habe ich an Vati erkannt, nur sein Gesicht nicht." - #53 - Ruth Vogel I
2025/01/13
Was weiß man nach einer Stunde Interview über einen Menschen? Nicht viel. Und was weiß man, wenn dieser Mensch schon sehr alt ist und die Erinnerungen bereits stark verblasst sind? Noch weniger. So ging es mir, der Autorin von *Ein Stück Deutschland*, nach dem Interview mit der Hamburgerin Ruth Vogel. Sie ist Jahrgang 1914 und hatte beim Interview, 90 Jahre später, bereits vieles vergessen. Glücklicherweise habe ich in Hamburg eine Unterstützerin, die mir bei der Recherche zu meinen Hamburger Protagonistinnen hilft – so auch in diesem Fall. Schon der Blick in das Innere des Aktendeckels der Wiedergutmachungsakte von Ruth Vogel wirft neue Fragen auf, denn scheinbar konnte sie wegen der nationalsozialistischen Diktatur ihre Ausbildung nicht beenden. Was ist genau passiert? Ein Blick in ihre Akte hat Erstaunliches zutage gebracht.
„Ich bin gar nichts. Auch keine Deutsche“ - #52 - Lesung Ruth Vogel
2024/12/27
„Ruth Anker, die schöne Jüdin!“, sagte ein Lehrer, der sie wiedererkannte, als sie vor etlichen Jahren Hamburg besuchte. Das habe sie sehr gefreut, erzählt sie 2004 im Interview. Gefreut habe sie auch, dass sie nicht in Vergessenheit geraten ist in der Stadt, von der sie sagt, dass sie sie liebt. Das ist das Erste, was sie sagt. „Ich liebe Hamburg.“ Das ist das erste, was ihr einfällt, wenn sie über ihre Lebensgeschichte nachdenkt. Und doch muss sie ihre Heimat verlassen. Zunächst geht sie als junges Mädchen nach London, um Fotografie zu lernen. Nach der Heirat, kehrt sie mit ihrem Mann ihrer geliebten Heimatstadt endgültig den Rücken, um in Argentinien ein neues Leben zu beginnen. 67 Jahre später sagt sie auf die Frage, ob sie sich inzwischen als Argentinierin fühlt: „Ich bin gar nichts. Auch keine Deutsche.“
"Man darf der Jugend nicht die Schuld dafür geben, was damals passiert ist" - #51 - Rückkehr nach Landau
2024/12/06
Wir haben das Jahr 1987. In diesem Jahr tut sich viel in der Stadt Landau in Sachen Erinnerungsarbeit. Die Stadt kauft das ehemalige Haus des Ur-Großvaters von Anne Frank und macht daraus ein Veranstaltungshaus und ein Haus der Erinnerung. Gleichzeitig lädt die Stadt ehemalige jüdische Bürger:innen ein, nach Landau zu kommen. So auch Rut und Hans Marx und Edith und Wolfgang Braun. Die Begegnung mit den Landauerinnen und Landauern ist für alle ein Wendepunkt. Hans, der bei der ersten Reise 1986 noch völlig blockiert war, kann sich öffnen, für Rut platzt ein Knoten, es ergeben sich Freundschaften, die über Jahre anhalten. Für Daniel Marx, Sohn von Rut und Hans hat das Folgen, die sein Leben grundlegend verändern werden.
"In Landau gab es nach dem Krieg gegenüber den Juden eine Befangenheit" - #50 - Reise in die alte Heimat
2024/11/17
Rut Marx wollte Zeit ihres Lebens nie wieder etwas mit Deutschland zu tun haben. Sie hat alles abgelehnt. Sie hat sogar Hass gegenüber Deutschland empfunden. Doch dann heiratet Rut einen deutschen Juden. Viel später will der auf einer Weltreise auch seine Heimatstadt Landau besuchen. Rut wehrt sich, argumentiert dagegen. Doch dann fahren sie doch ... Hans ist blockiert, kann sich an nichts erinnern. Seine alte Heimat sagt ihm nichts mehr. Was war da los? Eine Psychologin erklärt es uns. Spannend ist, dass nur ein halbes Jahr nach der Reise nach Landau, die Stadt eine offizielle Einladung schickt und die Frage ist: Fahren, oder nicht? Rut bleibt skeptisch. Interessant: Auch die Landauerinnen und Landauer sind skeptisch: Würden Ihnen die Juden Vorwürfe machen?
"Sie wurden deportiert, nach Gurs" - #49 - Edith Braun II
2024/09/22
Zu Beginn dieser Folge ist die sieben Jahre alte Edith bereits auf dem Schiff La Madrid, das sie und ihre engsten Familienangehörigen in die Freiheit und in Sicherheit bringen wird. Eine "Aventura", wie sie sagt. Aber der Neuanfang in Argentinien wird für ihre Eltern nicht leicht. Und was die kleine Edith zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen kann: sie wird ihre Großeltern mütterlicherseits nie wiedersehen ... Auch in dieser Folge unterstützt uns der Neffe von Edith, Daniel Marx, aber auch ihr Sohn Mario und die zwei Enkelinnen Sabrina und Leila kommen zu Wort.Auch in dieser Folge unterstützt uns der Neffe von Edith, Daniel Marx, aber auch ihr Sohn Maria. Auch die Enkelinnen Sabrina und Leila kommen zu Wort.
"Meine beste Freundin, wir durften nicht mehr zusammen spielen" - #48 - Edith Braun I
2024/07/15
In Folge 48 erzählen wir zusammen mit unserer Protagonistin Edith Braun die Geschichte ihrer Flucht aus Nazideutschland. Im Mittelpunkt steht das Kind Edith, das sehr früh den Hass auf Jüdinnen und Juden erleben musste. Sie sei belästigt worden, sagt sie. Ihr Bruder Hans vor allem. Was genau passierte, damals, erinnert sie nicht. Nur, dass sie von einem Tag auf den anderen nicht mehr mit ihrer besten Freundin spielen durfte, weil sie Jüdin war. Aber warum fehlen die konkreten Erinnerungen? Sie glaube, so erzählt sie im Interview 2004, sie habe verdrängt. Der EIN STÜCK DEUTSCHLAND Fotograf Tim Hoppe und ich, die Autorin Corinna Below, sind 2022 in ihre Geburtsstadt Landau gefahren und haben dort Ediths Neffen Daniel getroffen. Auch er hilft uns dabei, Ediths Geschichte zu erzählen.
"Es war sehr hart, aber wir waren in Freiheit." - #47 - Lesung Edith Braun
2024/05/14
Die kleine Edith war noch keine sieben Jahre alt, als Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde. Für sie und ihre Familie begann unmittelbar eine Zeit der judenfeindlichen Schikane und des Terrors. Im Interview von 2004 kann sie sich daran nur schwach erinnern. Leider, sagt sie, weil sie die ganze Geschichte wahrscheinlich besser verstehen könnte und Gott sei Dank, weil sie sich eigentlich gar nicht erinnern möchte. Ihre Eltern entscheiden am Ende auch der Kinder wegen, das Land zu verlassen. Familie Marx flieht bereits 1935 nach Argentinien. Edith resümiert, fast 70 Jahre nach der Flucht: "Es war sehr hart, aber wir waren in Freiheit." Die Schauspielerin Lena Klenke liest ihre Geschichte.
"Sie ist Jüdin, sie darf die Fahne nicht tragen!" - #46 - Rut Marx II
2024/04/07
Diese Folge startet mit der Ankunft in Buenos Aires, Argentinien im September 1936. Das Problem: Familie Marx hat keine Visa für Argentinien. Viel mehr soll hier noch nicht verraten werden. So viel dennoch vorab: der Start ist hart. Schlechte Wohn- und Arbeitsbedingungen machen der Familie das Leben schwer und mit Antisemitismus bekommt es Rut auch in der neuen Heimat zu tun. Aber Rut hat auch viel Schönes zu berichten.

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