
Werben im Podcast: Paul am Puls
Dieser Podcast hat
142 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Prof. Dr. Stephan PaulExplizit
Nein
Erstellt am
2021/01/12
Neueste Episode
2026/10/14
Durchschnittsdauer
45 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage
Beschreibung
Dialoge zur Transformation der Wirtschaft Puls messen. Erfahrungen einholen. Perspektive geben. Prof. Dr. Stephan Paul spricht mit Entscheidungsträgern über wirtschaftliche Wandlungsprozesse.
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142 Dr. Markus Kobler
2026/10/14
Der Experte für Asset Management über die drei derzeit in der Investment-Branche parallel existierenden und miteinander interagierenden „Ökosysteme“ der traditionellen Vermögensverwaltung, Plattformen und blockchainbasierten Anbieter, die deutlich stärkere Kapitalmarktaffinität junger Menschen, den Siegeszug der ETFs und die Möglichkeiten der Anbieter, sich auch in dieser Produktwelt zu profilieren, das Streben nach Größe angesichts sinkender Margen, organisches Wachstum einerseits, anorganisches Wachstum durch Zukäufe speziell in Asien andererseits, den internen Einsatz von KI nicht nur zur Prozessverbesserung, sondern auch für Investmentanalyse und -entscheidung, die Begleitung der Mitarbeitenden und der Kunden durch KI-Agenten, steigende Technologieausgaben, die verbleibenden Unterschiede zwischen algorithmischer und menschlicher Entscheidung und die Suche nach Alpha sowie Analogien zur Tour de France.
141 Charlotte Finger
2026/09/29
Die mittelständische Unternehmerin über die Transformation des Geschäftsmodells vom Bergbauzulieferer zum hochspezialisierten Nischenanbieter für Antriebstechnik, die Internationalisierungsstrategie, die (Nicht-)Betroffenheit von unterschiedlichen Krisenformen, Vor- und Nachteile des gewählten „Manufaktur-Ansatzes“, die größten Herausforderungen bei der Verlagerung des Stammwerks und den Erwerb einer ostdeutschen Beteiligung nach der Wende, Gründe für Abweichungen von der gewünschten Ziel-Eigenkapitalquote von 40%, organisches Wachstum als Priorität, die unterschiedliche Zusammensetzung des Bankenkreises an den beiden Standorten, die verstärkten Anforderungen der Kreditinstitute und die für die Unternehmensentwicklung zentrale Rolle der Bankpartner, Gründe für ihren Einstieg in das Familienunternehmen und den Prozess der Übergabe von Verantwortung, den Spagat zwischen langfristigem Agieren und immer schnellerer Transformation, das „Preis/Leistungs-Verhältnis von Steuern, notwendigen Bürokratieabbau als zentrale Maßnahme der Politik für mehr Wettbewerbsfähigkeit – sowie das „Abschaffen der roten Stahltür“.
140 Dr. Hilmar Zettler
2026/09/14
Der „Einlagenretter“ über die neue Kommunikationskampagne der „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken“, den Kenntnisstand der Bevölkerung mit Blick auf die Einlagensicherung, die höhere Dynamik von Bankruns durch soziale Medien und Online Banking, die Entschädigungsfälle im privaten Bankgewerbe und den danach fokussierten Schutzumfang der freiwilligen Zusage, die Impulse von Krisenfällen für das proaktivere Agieren der Verbandsprüfung, „fehlenden politischen Einigungswillen“ als Haupthindernis für eine echte europäische Einlagensicherung, die neue EU-Richtlinie zur Bankenabwicklung – den dabei gewählten Kreis der einzubeziehenden Institute und die Gläubigerpräferenz sowie die Notwendigkeit, die Glaubwürdigkeit des Abwicklungsmechanismus durch eine bessere Koordination der beteiligten Institutionen zu erhöhen, um letztlich die Steuerzahler im Krisenfall nicht mehr in Anspruch zu nehmen.
139 René Kunsleben
2026/08/29
Der Experte für Problemkredite über die ansteigenden Zahlen von Non-Performing Loans (NPLs) in Deutschland, deren Schwerpunkte in der gewerblichen Immobilienfinanzierung sowie dem Bau- und Wohnträgergeschäft, die Auswirkungen des wirtschaftlichen Wandels auf das NPL-Volumen, Zinssteigerungen und die Veränderungen der Arbeitswelt als Treiber von Immobilien-NPLs, Geschichte und Geschäftsmodell der BAG, ihre Rolle innerhalb des genossenschaftlichen Verbunds und die „notwendige“ Reform der Sicherungseinrichtung, um Moral Hazard zu unterbinden, die Anpassung der BAG-Kapazitäten an ein schwankendes NPL-Volumen und ihren Kompetenz-Schwerpunkt, die Auswirkungen des regulatorischen NPL-Backstop auf die Kurzatmigkeit von Restrukturierungslösungen, das Reputationsrisiko der Ortsbanken und seines Hauses durch die öffentliche Kritik an Verwertungen sowie die Parallelen zwischen Fußball und Banking.
138 Prof. Dr. Martin Werding
2026/08/14
Der Rentenexperte über die im Juni vorgelegten Vorschläge der „Alterssicherungskommission“: die Einführung einer gesetzlichen Kapitalrente nach schwedischem Vorbild, für die ein Wettbewerb der Anbieter initiiert werden soll, die daraus folgende Notwendigkeit einer besseren finanziellen Bildung, das an die Lebenserwartung gekoppelte Renteneintrittsalter als wichtige Stabilisierungskomponente, die Aufhebung der Rentenregelung von Minijobs zur Belebung des Arbeitsmarktes, die Abschaffung der abschlagsfreien Rente mit 63 und Härtefallregelungen für bestimmte Berufsgruppen, die Ablehnung einer Beitragspflicht für Beamte, die Symbolik einer Einbeziehung von DAX-Vorständen und Politikern in das System, die intensive Kommissionsdiskussion über die Rentenanpassungsregelungen ab 2032, die Hebung von Effizienzreserven bei den Rententrägern durch KI sowie die Hoffnung auf und Maßnahmen für eine Verabschiedung der Vorschläge als Gesamtpaket.
137 ikf° impulse 29
2026/07/29
„Umbruch in der Bankenregulierung“ – dies war am 15. Juli das Thema der zweiten impulse-Veranstaltung des ikf° im Sommersemester. In seinem eröffnenden Impulsvortrag ging Michael Theurer auf den Zusammenhang von Bankenregulierung, Wettbewerbsfähigkeit und Finanzstabilität ein. Er strich heraus, dass es nicht die Aufgabe von Regulierung sei, die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Akteure zu beeinflussen. Gute Regulierung sorge vielmehr dafür, faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Die Regulierung der Kreditwirtschaft sei mittlerweile zu komplex und müsse daher vereinfacht und stärker an Größe und Risiko der jeweiligen Bank ausgerichtet werden. Dr. Florian Müller und Marco Steinbach begrüßten diesen vom Regulator eingeschlagenen Weg, wiesen jedoch zugleich zum einen auf die Notwendigkeit hin, ein „neues Denken“ auch in den Köpfen der Geschäftsleitungen und Mitarbeitenden zu verankern und zum anderen die Konsequenzen für die Verbundorganisationen nicht aus dem Blick zu verlieren.
136 Dr. Michael Diederich
2026/07/14
Der Experte für die Transformation im Firmenkundengeschäft von Banken über die tiefgreifenden Veränderungen der Unternehmen durch KI und die Wandlungsfähigkeit des deutschen Mittelstands, das unveränderte Verfolgen des Nachhaltigkeitsziels sowohl für das eigene Haus als auch in den Kundengesprächen, die geopolitischen Verwerfungen und die Suche der Kunden nach Resilienz, das umfassende Angebot an Transformationsfinanzierung durch begleitende Dienstleistungen bei der Systematisierung von Geschäftsmodellveränderungen, das Beratungselement sowie der „globale Fußabdruck“ als Differenzierungschancen der Bank im Wettbewerb, die Notwendigkeit der Weiterentwicklung der Mitarbeitenden für diese Aufgabe, die Bedeutung des Heimatmarktes für die Ambitionen des Hauses als „europäischer Champion“, die Notwendigkeit eines „Innehaltens“ in der Regulierung, die der Generation Z Zugehörigen die „Karriere nicht vermeiden“ können sowie einen Wunsch an die Politik.
135 Jan-Oliver Sell
2026/06/29
Der Blockchain-Experte über das Wachstum des Marktes für Stablecoins und die Dominanz privat emittierten Geldes mit US-Dollar-Bezug, den Bedarf für einen Euro-Stablecoin, um dem generellen Gewicht der europäischen Währung auch in diesem Marktsegment gerecht zu werden, erhebliche Effizienzgewinne bei der Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen über die Blockchain, den Nutzen von Smart Contracts, die Tokenisierung von Geldmarktfonds und weiterer Assets, die Motivation der an Qivalis beteiligten Banken zur Mitwirkung, die Deckung des von diesem Konsortium ausgegebenen Stablecoins und dessen Verdienstmöglichkeiten, die technisch-organisatorischen und regulatorischen Vorbereitungen des Marktstarts, die Unterschiede zwischen der US-Regulierung durch den GENIUS Act und die MiCAR-Regulierung in Europa, die Befürchtung von Firesales bei den Deckungsassets durch Stablecoin-Rückgaben sowie den „komplementären Ansatz“ des von der EZB geplanten Digitalen Euro.
134 ikf impulse 28
2026/06/14
„Transformation und Finanzierung im Mittelstand“ – dies war am 18. Mai der Fokus der ersten der beiden impulse-Veranstaltungen des ikf° im Sommersemester. In ihrem eröffnenden Impulsvortrag ging Gabriela Pantring auf den Status-quo der Transformation des Mittelstands in NRW ein, diskutierte die Rolle der Finanzierung bei der Umsetzung des wirtschaftlichen Wandels und zeigte die Möglichkeiten der Förderbank durch Unterstützung bei Eigen- und Fremdkapital sowie insbesondere in Form von Beratung auf. Das nachfolgende Gespräch mit Patrik-Ludwig Hantzsch sowie Stephan und Thomas Paul präsentierte empirische Ergebnisse einer im Frühjahr durchgeführten Befragung des ikf in Kooperation mit Creditreform. Dabei kamen die erheblichen Defizite des Mittelstands sowohl in Bezug auf seine Eigenkapitalstrategie als auch die Finanzkommunikation mit Kreditinstituten im Fremdkapitalbereich zum Ausdruck.
133 Dr. Tobias Holzmüller
2026/05/29
Der „globale Rechteadministrator“ im Musikbereich über KI-generierte Musik als Transformationstreiber und die aktuellen Verdrängungsängste der Künstler:innen, die Schwierigkeiten der Identifikation des KI-Einflusses auf Texte und Musik, Prozesse gegen OpenAI und Suno, die Lizenz-Deals großer amerikanischer Musikverlage, Unterschiede im Urheber- und Persönlichkeitsrecht zwischen den USA und Europa, den politischen Umschwung in Amerika und die dadurch ausgelöste Machtverschiebung zugunsten der Tech-Konzerne, die Mission der GEMA und die Zahl der vertretenen und abgerechneten Künstler:innen sowie die Entwicklung der verteilten Summen im Zeitverlauf, digitale Wege der Erfassung von Musiknutzung, den Einfluss des Streamings auf die Honorarsummen, das neue Förderkonzept innerhalb des Verteilmodells der GEMA, den Einsatz von Digitalisierung und KI, um den Kostenblock der Non-Profit-Organisation im Griff zu behalten, den Datenschatz der GEMA und dessen Nutzen für die Bewertung von Rechtepaketen, die Motive der Aufkäufer solcher „Musikkataloge“ sowie die Konsequenzen für die Investitionen der Branche in etablierte und Nachwuchskünstler:innen.
132 Sven Erwin Hemeling
2026/05/14
Der Aktienrechtsexperte aus Anlass des 60. Geburtstags der Neufassung des Aktiengesetzes über die vielfach als „Auslaufmodell“ bezeichnete Rechtsform der deutschen Aktiengesellschaft und ihre (vor allem) niederländische Konkurrenz, Empfehlungen zur Veränderung der Normen mit Blick auf die Eigenkapitalbeschaffung, um diese unkomplizierter, schneller und international konkurrenzfähiger zu machen, die Diskussion über den Bezugsrechtsausschluss, Ansatzpunkte zur „Revitalisierung“ der Hauptversammlung, um diese speziell für Kleinanleger attraktiver zu gestalten, Möglichkeiten zur Schaffung von mehr Rechtssicherheit für Unternehmen, das Instrument der Vorabeinreichung von Fragen, Vorschläge zur Verbesserung der Aufsichtsratsarbeit und die Rolle der deutschen Mitbestimmung, das offene Ohr der Politik für eine Umsetzung der Vorschläge, die gestiegene Zahl der Aktionäre in Deutschland sowie Wege, die Geschlechter- und regionalen Unterschiede beim Aktieninvestment.
131 Dr. Imke Jacob
2026/04/29
Die Transaction Bankerin über ihren Geschäftsbereich mit Querschnittsfunktion für den Gesamtkonzern und den genossenschaftlichen Verbund, die Transformation des Zahlungsverkehrs, die Entwicklung des neuen Bezahlverfahrens Wero als Konkurrenz für PayPal und dessen konkreten Mehrwert für Nutzer, die Vernetzung europäischer Bezahlsysteme in der European Payments Initiative, die Kosten von Wero für Banken, Händler und Kunden, Mastercard und Visa als Konkurrenten und zugleich Partner der Banken, Stablecoins als besonders dynamische Kryptowährungen und die Positionierung der DZ BANK, ausgestaltungsabhängige Bedenken gegenüber dem Digitalen Euro, dessen potenzielle Nutzenelemente für Privat- und Firmenkunden, die mögliche Kannibalisierung von Wero durch den Digitalen Euro, Bezahl-Situationen, die unverändert Bargeld erfordern, Use Cases für den KI-Einsatz wie die Bekämpfung von Fraud und die Vertriebsunterstützung sowie den evolutorischen Sprung durch agentische AI.
130 Schmalenbach-Frühjahrs-Tagung 2026
2026/04/14
Anlässlich der Schmalenbach-Frühjahrs-Tagung 2026 jeweils 5 Fragen zum Thema „Steuern, Standort, Strategie: Neue Impulse für Unternehmen“: Kapriolen der Zollpolitik nach der Amtsübernahme von Trump, Ausmaß der Betroffenheit in Abhängigkeit vom Geschäftsmodell der Unternehmung, Herausforderungen der Datenbeschaffung, Einfluss auf strategische Standort- und Investitionsfragen, Abschied von der globalen Mindeststeuer und damit dem Level Playing Field, Umgang der Unternehmen mit unsteter Steuerpolitik und wachsender Komplexität der Steuergesetze, überbürokratische Anwendung der Gesetze als Standortrisiko, Möglichkeiten der Streitvermeidung und -beilegung mit den Steuerverwaltungen national und international, Notwendigkeit der mentalen Veränderung auf beiden Seiten, Einsatz von KI in den Tax-Abteilungen sowie Notwendigkeit eines vertieften Prozessverständnisses im Konzern und Change Management mit Blick auf Zahl und Kompetenzen der Mitarbeitenden, Formen der „gerechten“ Ausgestaltung des Steuersystems, Bedeutung des Wirtschafts- für das Gesellschaftsmodell, Behutsamkeit vs. radikale Lösungen in der Umgestaltung rechtlicher Rahmenbedingungen und „Second-best als erste Sahne“.
129 Frederic Knaudt
2026/03/29
Der „Milchmann 2.0“ über den „Supermarkt für Jedermann“: dessen Zielgruppen, Wettbewerbsvorteile, Verbreitungsgebiete in Deutschland und international sowie Abdeckungsquote privater Haushalte, das zweistufige Lagersystem und die Planbarkeit der Belieferungen, die Nutzung der aufgebauten Infrastruktur auch für Produkte anderer Anbieter, die Zusammenarbeit mit und der Einfluss von Edeka, das Angebot von Picnic-Eigenmarken und die Einbindung der Produkte lokaler Anbieter in das Sortiment, die langfristig orientierten Investoren und den Einsatz des aufgenommenen Kapitals für die zeitkritische Markterschließung, den „Blick unter die Haube des Technik- und Logistikunternehmens“, die Umsatz- und Profitabilitätsentwicklung, Personalgewinnung und -bindung, den „Picnic-Spirit“, seine Erfahrungen bei Rocket Internet und erster Selbstständigkeit und warum er „rot“ trotz der Assoziation zu einem Wettbewerber doch immer wieder als Hausfarbe wählen würde.
128 Maximilian Derwald
2026/03/14
Der Projektentwickler über die Transformation des ursprünglich reinen Bauunternehmens zum koordinierenden Komplettanbieter, die dramatische Lage auf dem Wohnungsmarkt, die Kosten/Mieten-Schere und die dadurch nicht gegebene Möglichkeit, ausreichende Renditen zu erzielen, das Wohnraumproblem als gesellschaftlicher Sprengstoff, das daher notwendige Miteinander von Neubau und Sanierung/Verdichtung als Zukunft der Städte, den Einfluss von Rezession einerseits und Trend zum Home-Office andererseits als Treiber der Entwicklung im Gewerbe- und speziell Büroimmobilienmarkt, den Wunsch nach „sinnhafter Nachhaltigkeit“ beim Bauen, (digitale) Innovationen auf dem Weg zur und auf der Baustelle, die Schnittstelle Technik/Mensch, die Anforderungen der Kreditinstitute nach höheren Eigenkapitalquoten und den dabei gegebenen Vorteil mittelständischer Unternehmen sowie die notwendige Kombination aus Resilienz und Verantwortungsbewusstsein bei Führungskräften.
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