
Werben im Podcast: Paul am Puls
Dieser Podcast hat
125 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Prof. Dr. Stephan PaulExplizit
Nein
Erstellt am
2021/01/12
Neueste Episode
2026/01/29
Durchschnittsdauer
42 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage
Beschreibung
Dialoge zur Transformation der Wirtschaft Puls messen. Erfahrungen einholen. Perspektive geben. Prof. Dr. Stephan Paul spricht mit Entscheidungsträgern über wirtschaftliche Wandlungsprozesse.
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125 Dr. Marie Jaroni
2026/01/29
Die Stahlmanagerin über die industrielle Umrüstung als weitreichende Transformationsaufgabe, die zur Dekarbonisierung eingesetzte Direktreduktionstechnologie und die damit verbundene Bedeutung des Wasserstoffs, die Auswirkungen des Technologiewandels auf die Preise der Endprodukte, den notwendigen Mix erneuerbarer Energien für die Stromerzeugung, die Ursachen der Überkapazitäten in der Stahlindustrie, den damit verbundenen, drastischen Abbau von Arbeitsplätzen, die dazu geführten Verhandlungen mit den Vertretern der Mitarbeitenden und die Veränderungen der Unternehmenskultur, die Bedeutung von Ehrlichkeit und Transparenz in der Führung, die Funktion der Stahlindustrie für die Resilienz der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Unterstützung durch die Politik, Stahl als emotionsgeladenen Werkstoff auch bei jüngeren Mitarbeitenden und die Motivation für „einen der komplexesten Jobs der deutschen Industrie“.
124 Dr. Gerhard Schmitz
2026/01/14
Der CEO des Assekuranz-Unternehmens über erste Einsatzfelder von KI für Informationsfilterung, Betrugsprävention und Schadensbearbeitung, Gründe für die hohe Rückstandsquote der Branche bei der Bearbeitung von Leistungsanträgen, Inflation als Treiber von Schadenssummen und damit nachfolgend Beiträgen, Möglichkeiten und Grenzen personalisierter Tarife, Zurückhaltung bei digitalen Ökosystemen und die Priorität seines Hauses auf persönlicher Beratung, das Zusammenspiel von Online-Angeboten und den Maklern bzw. Ausschließlichkeitsvertretern, die Unterschätzung des Cyberrisikos auf Kundenseite, Vor- und Nachteile unterschiedlicher Regulierungen (DORA, FIDA, Solvency II), den Einfluss der Nachhaltigkeit auf die Produktwelt und den Neubau der Hauptverwaltung, die Unternehmenskultur und Personalpolitik seines Hauses, die nicht gegebene Notwendigkeit von Fusionen und Ablehnung von Bestandsverkäufen sowie die Zahl der Versicherungsverträge, die man wirklich braucht.
123 Dr. Antje von Dewitz
2025/12/29
Die „Outdoor-Expertin“ über die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf das Thema Nachhaltigkeit, die ersten Schritte dazu nach Übernahme des Unternehmens von ihrem Vater, die erheblichen formalen Anforderungen an eine wirksame Nachhaltigkeitsanalyse und -steuerung, anfängliche Widerstände gegen zu viel „Nachhaltigkeitsbürokratie“ in der Belegschaft und die Wege, diese zu überwinden, der Bereich der Lieferkette als Fokus und die KPIs zur Umsetzung sozialer Ziele, das veränderte gesellschaftliche Klima mit Blick auf Nachhaltigkeit und die dadurch entstehenden Probleme, die Nicht-Planbarkeit der Handlungen der Politik und deren „verfehlter Protektionismus“ als „doppelte Benachteiligung“ von Nachhaltigkeits-Vorreitern, die organisatorische Verankerung von ESG-Aktivitäten und die Vorteile eines Familienunternehmens, diese zu ergreifen sowie die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden „in der Provinz“.
122 Michael Käfer
2025/12/14
Der „Genussarbeiter“ über die wirtschaftliche Bedeutung des Oktoberfests und den Wunsch nach Olympia in München, seine Diversifikation durch stationäre Gastronomie, Feinkosthandel und Catering, die Gratwanderung zwischen notwendigen Anleihen an die Systemgastronomie einerseits und dem Streben nach herausragender Qualität andererseits, den Schritt in den japanischen Markt, die Auswirkungen von erhöhtem Mindestlohn zum einen und sinkendem Mehrwertsteuersatz zum anderen, die Instrumente, um Mitarbeitende für Käfer zu begeistern, die Preisentwicklung in der Gastronomie als Treiber von Dienstleistungsansprüchen, die Chancen, junge Kunden zu überraschen, die Rollen als „geliehener Freund“ und Führungskraft, seine eigenkapitaldominierte Finanzierungsstrategie und unternehmerischen Fehler.
121 Alexander Wüerst
2025/11/29
Der scheidende „CEO“ der zweitgrößten deutschen Sparkasse über seine ersten Tage als Auszubildender vor 44 Jahren, die Rolle von Vertrauen einerseits und stärkerer Formalisierung sowie Regulierung im Kreditgeschäft andererseits, die Kundenbegleitung auch in Krisenzeiten als Schlüsselfaktor der Bindung, die Integration von Filial- und Onlinebanking unter einem Dach, das persönliche Aufladen des Auftritts, Chat-Bots und Avatare im Kundenkontakt, das Angebot von Krypto-Werten, die Chancen von Wero als europäische Zahlungsverkehrslösung und die kritische Sicht auf den digitalen Euro, das Festhalten an den Nachhaltigkeitszielen und die Anwendungsfelder von KI in seinem Haus, den über Finanzgeschäfte hinausgehenden Beitrag von Sparkassen für ihre Region sowie seine Vorliebe für die Farbe Rot.
120 Ina Schlie und Ingo Speich
2025/11/14
Anlässlich des 79. Deutschen Betriebswirtschafter-Tags der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft im September in Düsseldorf zweiter Teil der „5 Fragen an …“ zum Thema „Zukunftsfähigkeit der europäischen Unternehmen – Finanzierung im Fokus“: Schwierigkeiten speziell von potenziellen Gründerinnen, Kapital für die Umsetzung ihrer Ideen zu erhalten, weitere strukturelle Blockaden von Start-ups in Deutschland, Initiativen zum Aufbau eines leistungsfähigen Innovations-Ökosystems, Diversitätspolitik großer Konzerne, Schwerpunkte der eigenen Investitions-Tätigkeit; veränderter Stellenwert von Nachhaltigkeit bei Institutionellen Investoren, Rückzug US-amerikanischer Investoren aus dem Voting über Nachhaltigkeitsthemen, regulierungsbedingte Komplexität als Hindernis für ein stärkeres Engagement von Privatinvestoren, rückläufige Nutzung von Sustainable Finance durch Unternehmen, notwendige und gefährliche „Verschlankungen“ von Transparenzpflichten u.a. durch die Omnibus-Initiative der EU, das Streben nach mehr Effizienz in Datenversorgung und -auswertung, Professionalisierung der Governance deutscher Aktiengesellschaften und fortbestehende Hemmnisse eines höheren Aktienbesitzes in Deutschland.
119 Prof. Dr. Michael Hüther, Rainer Neske und Dr. Marcus Schenck
2025/10/29
Anlässlich des 79. Deutschen Betriebswirtschafter-Tags der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft im September in Düsseldorf erster Teil der „5 Fragen an …“ zum Thema „Zukunftsfähigkeit der europäischen Unternehmen – Finanzierung im Fokus“: „Germano-Sklerose“ – Wohlstands- und Produktivitätslücke Deutschlands, Rückstände im Tech-Sektor, die Notwendigkeit von mehr Flexibilität und geringeren Kosten des Scheiterns auf Arbeits- und Kapitalmärkten, „Begleitende Industriepolitik“ und Bürokratieabbau, Geopolitische Umbrüche, „Dämpfungsprogramme“ der neuen Bundesregierung, Anstrengungen der Unternehmen für mehr Widerstandskraft und die Schritte der sie finanzierenden Banken, resilienter zu werden, hoher Kapitalbedarf bei transformatorischen Investitionen, mehr Flexibilität bei hoher Volatilität im Umfeld auch durch den Finanzierungsmix, neue Finanzierungspools im Private-Segment für Eigen-, Fremd- und Hybridkapital sowie größere Bedeutung von Supply Chain Finance.
118 Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Paul
2025/10/14
Der Uni-CEO über die Einschränkungen von Freiheit und Unabhängigkeit der Universitäten in den USA, Deutschland als Ziel auswandernder Wissenschaftler, die Notwendigkeit der stärkeren Integration der Universitäten in die Gesellschaft und die Maßnahmen, Meinungsfreiheit und Diversität zu stärken, die Bedeutung der Exzellenzinitiative und die Bewerbung der Universitätsallianz Ruhr, die Forschungsfelder der Zukunft, den Einsatz von KI in der Forschung, aber auch die aus KI resultierenden, disruptiven Entwicklungen in der Lehre, Wege für mehr Präsenz und Interaktion auf dem Campus, die Bündelung der Aktivitäten zum Wissenstransfer und die Positionierung im Bereich der Gründungen, die Steuerung der Universität und den Kampf um eine ausreichende Finanzausstattung.
117 Christoph Werner
2025/09/29
Der CEO der größten Drogeriekette Europas über die konsequente Kundenorientierung als Schlüssel für die Sortimentspolitik, Gründe für den Einstieg in den Apothekenmarkt, die Pilotprojekte im Bereich der Gesundheitsvorsorge als Antwort sowohl auf den Longevity-Trend als auch die alternde Gesellschaft, den Omnichannel-Ansatz und die Möglichkeiten der Profilierung im Online-Vertrieb, KI als Chance, „den Kunden wieder kennenzulernen“, Kriterien für die Auswahl der Märkte im stationären Vertrieb und die Betonung der Verantwortung vor Ort, Sortimentsunterschiede im Ausland, Märkte ohne Kassenpersonal, die wichtigsten Schritte von dm auf dem Nachhaltigkeitsweg und die Vorwürfe wegen Greenwashings, die Notwendigkeit starker Zukunftsbilder für die Transformation, die Vorteile und Herausforderungen eines Familienunternehmens sowie die „gescheiterte Wirtschaftspolitik“ in Deutschland.
116 Prof. Dr. Thomas Druyen
2025/09/14
Der Zukunftspsychologe über die derzeitigen Paradoxien der Gesellschaft als Bremsklötze der Transformation: hohe persönliche Zufriedenheit einerseits, Erschlagensein von Krisen andererseits, keine materiellen und Arbeitsplatzsorgen bei vielen jungen Menschen einerseits, Angst vor Disruption und Verlusten andererseits, in dieser Altersgruppe exzessive Nutzung von sozialen Medien und KI einerseits, Ruf nach Leitplanken hierfür durch Regulierung und Eingreifen des Staates andererseits, Beharrungsstärke einerseits, Anpassungsfähigkeit andererseits, Kenntnis der Zukunft einerseits, fehlender Mut zur Umsetzung von offensichtlichen Lösungen andererseits, mentale und neuronale Überforderung durch diese Paradoxien und die „Informationsüberladung“ sowie dadurch erzeugte, hohe Transaktionskosten, „aus der Zukunft lernen“ anstelle klassischer Szenario-Technik zum Aufbau von Resilienz in Wirtschaft und Gesellschaft.
115 Dr. Tammo Diemer
2025/08/29
Der „Herr der Schulden” über die Reaktionen der Investoren auf die Einrichtung zweier „Sondervermögen“ sowie mögliche höhere Zinskosten des Bundes, die Determinanten und Entwicklung der staatlichen Schuldenquote, die deutsche Staatsverschuldung im Vergleich zur US-amerikanischen, die Bedeutung von Präzision und Verlässlichkeit für das staatliche Schuldenmanagement, den Referenzstatus der 10jährigen Bundesanleihe und dessen Konsequenzen, die Arbeit der Bundesagentur als „mittelständisches Unternehmen“ und deren Primär- und Sekundärmarktaktivitäten, den Austausch sowohl mit Investoren als auch Rating-Agenturen, die Bedeutung kommunikativer Fähigkeiten und des Übernehmens von Verantwortung in der Berufswelt.
114 Dr. Maximilian A. Hartmann
2025/08/14
Der „Herr der Erdbeeren” über datengetriebenes Farming als High-Tech-Produkt, den unter Einsatz von Sensorik und KI vollautomatisierten, klimaunabhängigen und verstetigten Anbau von Erdbeeren, vertikale Farming-Lösungen zur effizienten Flächennutzung, den Energieverbrauch als „Achillesferse“, Standardisierung und Markenbildung für bestimmte Erdbeersorten, Nachfrage- und Preislevel von Erdbeeren im globalen Vergleich, die Erweiterung der Produktpalette um Lösungen für den Anbau weiterer Obstsorten, nationale Kunden von der Genossenschaft bis zum Einzelhandel sowie internationale Kunden in Asien und dem mittleren Osten, Anlagenbauer als Partner, den Wettbewerb mit traditioneller Landwirtschaft, den Aufbau des Start-ups von der Produktidee über die permanente Weiterentwicklung des Geschäftsmodells bis zur Suche nach Investoren und Beratern sowie seinen täglichen Erdbeerkonsum.
113 Dr. Dirk Elvermann
2025/07/29
Der Chemiemanager über die Neuausrichtung der Strategie der BASF, den Portfolioumbau und die „grüne Transformation mit angepasster Geschwindigkeit“, den Zusammenhang von Investitionsstrategie und Kapitaldisziplin, Leistungsorientierung und Optimismus als Elemente der Unternehmenskultur, die notwendige Prioritätensetzung in Politik und Unternehmen, die unveränderte Bedeutung des Stammstandorts Ludwigshafen, Beispiele für den Einsatz von KI, die Betroffenheit des Unternehmens von geopolitischen Spannungen, die Bedeutung Chinas als weltweit größtem Chemiemarkt, die Politik des Derisking durch Beschaffung und Absatz „vor Ort“, den positiven Diskurs mit der neuen Bundesregierung, die Rolle der Finanzierung für die Zukunftsfähigkeit Europas und die persönliche Begeisterung für Schnittstellen.
112 ikf impulse 27: Dr. Leonhard Birnbaum und Martina Steffen
2025/07/14
„Nachhaltigkeit als Treiber der Transformation von Unternehmen“ – darüber am 25. Juni 2025 wurde beim 11. CEO Dialog der Universitätsallianz Ruhr und des Initiativkreises Ruhr in Kooperation mit der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum diskutiert. Dabei standen die Zukunft der Energiepolitik sowie die Konsequenzen für Strategie, Finanzierung und Personal der Unternehmen im Zentrum. Der E.ON-Chef über die Energiewende, die in den Verteilnetzen „seiner“ Unternehmung stattfindet, Nachhaltigkeit als Treiber des Unternehmenswachstums, die intensive Nutzung des Leverage-Effekts, die Notwendigkeit, aus der Energiewende einen guten Business Case durch Bezahlbarkeit für die Kunden zu machen, den dadurch ausgelösten Zwang, die Investitionskosten bis 2030 zu senken und beim Infrastruktur-Ausbau Prioritäten zu setzen, den verfehlten Ansatz einer „Finanzplanwirtschaft“, das fehlende „Greenium“ sowie der derzeitigen Nachhaltigkeitsgesetzgebung und warum „Bayern Spanien“ ist. Die für Personal und Nachhaltigkeit Verantwortliche Vorständin über den neuen Nachhaltigkeitsplan des Baukonzerns, die notwendige Zusammenarbeit mit Partnern sowie Digitalisierung und Innovation als Schlüsselfaktoren, Human Resources nicht nur als Betroffener, sondern auch Mitgestalter der nachhaltigen Unternehmenstransformation durch Orientierung an Werten wie Sicherheit und Gesundheit sowie einer neuen Lernkultur.
111 Bernhard Spalt
2025/06/29
Der Risikostratege über den Erhalt von Handlungsfähigkeit sowohl bei unvermittelt eintretenden als auch sich langsam entwickelnden Krisen, die komplexer gewordenen Notfall- und Szenarioplanungen der Bank, die Befragung von Firmenkunden als Frühwarnindikator für aufziehende Krisen, Nutzen und Grenzen des Modelleinsatzes im Risikomanagement, den Einfluss von Geopolitik und Rezession in Deutschland auf Ausfallrisiken, Wachstumschancen der Commerzbank durch Kreditvergaben an den Verteidigungssektor sowie für Infrastrukturvorhaben, Nachhaltigkeit als Richtungsentscheidung des Hauses und kurzfristige Abweichungen vom Transformationspfad, Diversität als Hebel für Exzellenz, die Notwendigkeit einer stärker prinzipienbasierten Regulierung, Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen für KI im Risikomanagement.
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