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Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

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Bewertung
★★★★★
5
von
1 Bewertungen
Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
227 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
iRead Media
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/01/14
Neueste Episode
2026/10/07
Durchschnittsdauer
-
Veröffentlichungsintervall
17 Tage

Beschreibung

Ob aus Literatur, Kunst oder Philosophie: auf lesedusche.de verschaffen wir klassischen Texten Gehör! In unserem Podcast widmen wir (Ulrike und Dirk) uns mit Hilfe spannender Momentaufnahmen ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten und teilen mit euch Originaltexte, die wir als besonders anregend empfinden. 💛▶ Du möchtest uns unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 👍▶ Alle registrierten Lesedusche-Hörerrinnen und Hörer erhalten einmal monatlich KOSTENLOSE HÖRBÜCHER 👂 zu den neuesten Podcast-Episoden und Überraschungsgedichte per E-Mail zugeschickt – völlig kostenlos. Melde dich gleich hier dafür an: https://lesedusche.de/fe/registrieren oder folge uns hier: https://whatsapp.com/channel/0029VaDLPgmHFxP8Wo1t692E

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Sigmund Freud und Martha Bernays: Eine große Liebe in 1.500 Brautbriefen
2026/10/07
"Hat man einmal vier Jahre gewartet, so kommt es auch auf einige Monate mehr oder weniger nicht an..." diese Zeilen dürften Sigmund Freud (1856-1939) im Juni 1886 die Sprache verschlagen haben. Gerade hatte er seine erste Praxis eröffnet und durfte sich nun von seiner Fast-Schwiegermutter anhören, dass eine baldige Hochzeit eben deswegen ein "unverantwortlicher Leichtsinn" sei. Die letzten vier Jahre hatten ihm und seiner Verlobten, Martha Bernays (1861-1951), alle Kräfte abverlangt - und doch hielten sie zueinander. Anhand der rund 1.500 erhalten gebliebenen "Brautbriefe" sprechen wir über die entstehende Beziehung zwischen beiden und lernen dabei einen ganz anderen Sigmund Freud kennen. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! 🔔▶ BUCHTIPP Nr. 1: Die vollständige Ausgabe der "Brautbriefe", erschienen bei S. Fischer: https://www.fischerverlage.de/buch/reihe/sigmund-freud-brautbriefe 🔔▶ BUCHTIPP Nr. 2: Katja Behlings Biographie über die "Frau des Genies": https://link.amazon/B09CMp6TA ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=3p8CtmoTkzk&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B
Wilhelmine von Grävenitz: Heimliche Herrscherin von Württemberg
2026/09/10
"Sie hat würcklich offt [...] ihre geschwohrene Feinde von ihrem schädlichen Vorsatz abgebracht und sich dieselben zu Freunden gemacht." notierte der ehemalige Sekretär Heinrich August Krippendorff zähneknirschend über Wilhelmine von Grävenitz (1686-1744). Obwohl er von ihrem Aufstieg als Mätresse des württembergischen Herzogs Eberhard Ludwig (1676-1733) erheblich profitierte, ließ er in seinen 1740 verfassten "Memoiren" kein gutes Haar an dieser ungewöhnlichen Frau. Vielmehr bestätigte er das offizielle Bild der hemmungslosen "Landverderberin", der es nur um Macht und Geld ging. Das kam uns verdächtig vor! Immerhin schaffte sie es, sich fast 25 Jahre an der Spitze des Herzogtums zu halten und dabei sogar aktiv in die Politik einzugreifen. Wie gelang ihr das? Was machte sie anders als etwa die Gräfin Cosel und die berühmten französischen Mätressen? Darüber sprechen wir in dieser Episode unter Verwendung interessanter Quellen wie eines Reiseberichts von Baron Pöllnitz. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=BmiY1Aq8C8Y&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
Maria Anna und Wolfgang Amadeus Mozart verblüffen einen ganzen Kontinent
2026/08/20
"Fräulein Mozart, jetzt dreizehn Jahre alt und übrigens außerordentlich schön geworden, spielt vorzüglich und hinreißend Klavier." berichtete der gut vernetzte und musikvernarrte Melchior Grimm im Frühjahr 1766 in seiner "Literarischen Korrespondenz". Er hatte einen nicht geringen Anteil daran, dass Familie Mozart in Paris Fuß fassen konnte - und bemerkte, dass Maria Anna Mozart (1751-1829) hinsichtlich ihrer musikalischen Talente keinesfalls hinter ihrem jüngeren Bruder Wolfgang Amadeus (1756-1793) zurückstand. Dennoch wurde "Nannerl" im Schatten ihres Bruders fast vergessen oder sogar negativ dargestellt. Warum? Über die unterschiedlichen Lebenswege der beiden sprechen wir in dieser Episode. Was trieb Vater Leopold an? Wie verliefen die Reisen ab 1762 konkret? Und wie war die Arbeitsteilung innerhalb der Familie Mozart? 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=xGvTIm9Jz94&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
Nietzsche bei Cosima und Richard Wagner: Flüchtiges Glück
2026/07/27
"Am Schluß [...] drückte er mir sehr warm die Hand und lud mich sehr freundlich ein, ihn zu besuchen," so beschrieb ein begeisterter Friedrich Nietzsche (1844-1900) Ende 1868 die erste Begegnung mit Richard Wagner (1813-1883). Ein halbes Jahr später kam er der Einladung nach und besuchte den verehrten Künstler und seine hochschwangere Lebenspartnerin Cosima von Bülow in der Villa Tribschen nahe Luzern. Das vielschichtige Beziehungsgeflecht, das sich zwischen diesen drei komplexen Charakteren entwickelte, nehmen wir in dieser Episode genauer unter die Lupe. Welche gemeinsamen Interessen verbanden sie, welche (divergierenden) Erwartungshaltungen gab es, warum kam es nach der Eröffnung der Bayreuther Festspiele (1876) zum totalen Bruch und welche Auswirkungen hatte das auf Nietzsches weiteres Schaffen? 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=zw6PKbiL360&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B
Giovanni Boccaccios Decameron: Ein geniales Rezept in Zeiten der Pest
2026/07/16
"Über jedes Ereignis zu lachen und zu spaßen, sei das sicherste Heilmittel für ein solches Übel." so beschreibt Giovanni Boccaccio (1313-1375) in der Einleitung zu seinem "Decamerone" eine der ganz unterschiedlichen Reaktionen in der Bevölkerung auf die apokalyptischen Zustände, die seit 1348 in seiner Heimatstadt Florenz durch die Pest erzeugt wurden. Angesichts der ungeheuren Sterblichkeitsraten gingen die bislang geltenden Moralvorstellungen im Zeitraffer verloren, Verzweiflung und Abstumpfung machten sich breit. War es Gottes Strafe für die vorherigen Jahre des lasterhaften Wohlstands? Müssen die Menschen wieder gläubiger werden? Boccaccio lässt die 10 jungen Leute, die nach Fiesole fliehen und sich dort 10 Tage lang insgesamt 100 Geschichten aus aller Welt erzählen werden, zu anderen Erkenntnissen gelangen. Welche das sind und was das mit dem Leben Boccaccios zu tun hat, darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=VR4QO0V_YgE&list=PL1_Um4fvUj6rNa71qUaiq_9L2UPDqBnww
Goethe in Italien: Frische Früchte, neue Kleider und andere Genüsse
2026/07/02
"Wie ist Ihre Gesondheit in diesser hize? Trinken Sie doch des Morgens anstatt gekochte cocolate gefrohrene." Mit diesem Tipp ermahnte der inzwischen in Neapel lebende Johann Wilhelm Tischbein (1751-1829) im Juli 1787 seinen ehemaligen "WG"-Mitbewohner Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), ja nicht von den liebgewonnenen Ritualen der gemeinsam in Rom verbrachten, ausgelassenen Wochen abzulassen. Diese Sorge war allerdings unbegründet: Goethe dachte gar nicht daran, die seit seiner völlig überraschenden Abreise aus Karlsbad (3. September 1786) in Italien errungene Freiheit irgendwie einzuschränken. Die geschickt erzwungene Beurlaubung vom Weimarer Hof bescherte dem "wie ein Künstlerbursche lebenden" (Herder) Minister den Kreativitätsschub, den er so sehr vermisst hatte. Wir begleiten ihn in dieser Episode auf seiner legendären "Italienischen Reise", versuchen sein Lebensgefühl einzufangen und widmen uns natürlich auch der Frage, was es mit der geheimnisvollen Faustina auf sich hatte... ❤️▶ Wir danken dem C.H. Beck Verlag für seine freundliche Unterstützung! 🔔▶ BUCHTIPP Nr. 1: Gustav Seibts wunderbare, oft überraschende Einblicke in Goethes Leben = https://www.chbeck.de/seibt-sommer-goethe/product/39976652 🔔▶ BUCHTIPP Nr. 2: Der "Hercule Poirot" unter den Goethe-Forschern löste manches Rätsel = https://www.chbeck.de/zapperi-inkognito/product/31571 (hier finden sich auch Tischbeins Zeichnungen über das lustige WG-Leben) ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=HulFiswf1pY&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD
E.T.A. Hoffmann und Berlin: Das Traumpaar der Romantik?
2026/06/16
"Da setze ich mich hin, dem leichten Spiel meiner Phantasie mich überlassend," lässt E.T.A. Hoffmann (1776-1822) den Erzähler in seinem Werk "Ritter Gluck" über seinen Tagesbeginn in Berlin frohlocken. Diese rasch gewachsene Stadt, die um 1800 ca. 170.000 Einwohner zählte, scheint die Romantiker und damit auch E.T.A. Hoffmann magisch angezogen zu haben. Hier konnten sich ganz verschiedene Menschen in einer aufgeschlossenen geistigen Atmosphäre begegnen dank unzähliger Gesprächzirkel. Hoffmann & Berlin: ein Traumpaar, in dem der eine nicht ohne die andere das Leben führen konnte, das er für erstrebenswert hielt? Oder doch nur Liebe auf den zweiten Blick? Diesen Fragen gehen wir in dieser Episode nach, wie immer entlang einer Vielzahl interessanter Quellen flanierend. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=oeaXWPOy6ws&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD
Franz Liszt und Marie d'Agoult: ein ungleiches Paar
2026/06/04
"Ich sah in ihm ein besonderes Wesen, das allen andern überlegen war." So erinnert sich Comtesse Marie d'Agoult (1805-1876) an Franz Liszt (1811-1886), den sie 1833 in Paris kennen- und bald auch lieben lernte. Das ungleiche Paar brannte 1835 nach Genf durch und verlebte die nächsten Jahre in der Schweiz und in Italien, wo 1837 Cosima, die spätere Ehefrau Richard Wagners, geboren wurde. Doch schon wenig später kriselt es in der Beziehung... War das Scheitern vorprogrammiert? Und welche Auswirkungen hatte es auf die Lebensentwürfe der beiden? Darüber sprechen wir in dieser Episode und begegnen dabei u.a. auch der gemeinsamen Freundin George Sand (1804-1876). 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=UUdvoLHGYrY&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD
Marquise du Deffand, Madame Geoffrin & Julie de Lespinasse: Die Königinnen der Salons
2026/05/21
"Anscheinend ohne alle Mühe, nur durch ein geschickt eingeworfenes Wort hielt sie die Unterhaltung in Fluß [...]" schwärmte der deutsche Pariskenner Melchior Grimm im Mai 1776 in seinem "Nachruf auf eine Salondame" - nämlich auf die soeben früh verstorbene Mademoisselle Julie de Lespinasse (1732-1776). Sie war die jüngste unserer in der heutigen Episode porträtierten "Drei Damen vom Salon" und stand in enger Beziehung zu den beiden anderen: der Marquise du Deffand (1697-1780), ihrer Tante, und Madame Marie Thérèse Geoffrin (1699-1777), ihrer Förderin. Bei allen Unterschieden hatten sie eines gemeinsam: sie prägten die Pariser Salonkultur um 1750 maßgeblich und boten der entstehenden Intellektuellen-Szene einen geschützten Raum. Aber kooperierten sie dabei oder waren es Konkurrentinnen mit handfesten eigenen Interessen? Darüber sprechen wir heute, wie immer ganz dicht an den Quellen! 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=foIsq3fEVnY&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
Madame de Tencin erobert heimlich die Macht in Paris
2026/05/07
"Daher das rege, geistige Leben, das Ideen- und Wortgefecht im Salon, dem diese Frau ihre Seele einhauchte [...]", so begeistert schrieben die Brüder Goncourt über Claudine Alexandrine Guérin, Marquise de Tencin (1682-1749), die intelligente Herrscherin der "Hauptstätte des Geistes" in den Jahren vor 1750. Hier konnte man Montesquieu, Fontenelle und Marivaux begegnen, aber auch der jungen Jeanne-Antoinette Poisson (der späteren Madame de Pompadour). Diese Laufbahn hätte sie sich selbst wohl kaum erträumt, als sie 1698 in Montfleury bei Grenoble das Ordensgelübte ablegte. Wie konnte sie 20 Jahre später in die höchsten Kreise Frankreichs aufsteigen? Und welche Rolle spielte sie bei der Entwicklung der europäischen Salonkultur? Diesen Fragen gehen wir in dieser Episode nach. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=opMB5MP4ZWU&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
Der Geisterseher: Friedrich Schillers ungeliebter Bestseller
2026/04/23
"Dem verfluchten Geisterseher kann ich bis diese Stunde kein Interesse abgewinnen; welcher Dämon hat mir ihn eingegeben!" beklagt sich Friedrich Schiller (1759-1805) Anfang März 1788 gegenüber seinem Freund Christian Gottfried Körner (1756-1831). Dabei waren Rezensenten und Publikum ganz begeistert von diesem (einzigen) Romanversuch des Dichters, den er im Sommer 1786 in Dresden zu schreiben begann. Offenbar hatte Schiller das große öffentliche Interesse an okkulten Praktiken in den gehobenen Kreisen genau getroffen, obwohl er persönlich überhaupt nichts davon hielt. Wer oder was inspirierte ihn dazu? Und welche Auswirkungen hatte dieses Projekt auf ihn selbst, einem bei seiner Ankunft in Leipzig im April 1785 krisengeschüttelten, "blonden, blauäugigen schüchternen jungen Mann, dem die Thränen in den Augen standen und der kaum wagte uns anzureden" (Erinnerung von Minna Körner). Darüber sprechen wir in dieser Episode! 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=8STMnZxqKLc&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD
Abaelard & Heloise: Echte Liebesgeschichte oder Legende?
2026/04/09
"Was Dich zu mir getrieben, es war wohl mehr Leidenschaft als Freundschaft", beklagte sich Heloisa (1095-1163) bei ihrem einstigen Geliebten und Ehemann, Petrus Abaelard (1079-1142). Beide, inzwischen als Äbtissin und Abt für verschiedene Klöster zuständig, reflektierten in acht später berühmt gewordenen Briefen sehr intensiv über ihre rund 15 Jahre zurückliegende, intensive Liebesbeziehung. Diese endete dramatisch: Abaelard, der berühmteste Gelehrte seiner Zeit, wurde wie ein gemeiner Verbrecher verstümmelt. Wir beleuchten in dieser Episode nicht nur die Phasen und Hintergründe dieser ungewöhnlichen Beziehung, sondern auch die unkonventionellen Motivationen beider, die sich aus den schriftlichen Aufzeichnungen herauskristallisieren. Nach Abschluss ihres Lebens wurden beide in einer gemeinsamen Grabstätte wiedervereint: "Einst durch die Studien, die Begabung, die Liebe, und - nach unheilvoller Heirat - die Reue, jetzt durch ewige Glückseligkeit - so hoffen wir - verbunden". 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=fY1Rx-MOYIo&list=PL1_Um4fvUj6rNa71qUaiq_9L2UPDqBnww
Franziska zu Reventlow, der Monte Verità und die Vegetarier
2026/03/23
"[...] aber ich war wenigstens beruhigt, daß es kein Vegetarier mit langen Locken war, davon gibt es hier böse Exemplare.", stellte Franziska Gräfin zu Reventlow (1871-1918) Anfang 1911 fest. Kurz zuvor in Ascona angekommen, hatte sie bewusst darauf verzichtet, sich den Reformern auf dem Monte Verità anzuschließen - obwohl sie gegenüber der freigeistigen, anarchistischen Aufbruchstimmung der Jahre um 1900 durchaus aufgeschlossen war. Was hielt sie vom Mitmachen ab? Hatten sie die anstrengenden Jahre in der Schwabinger Bohème desillusioniert? Hierüber sprechen wir in dieser Episode unter Hinzunahme der interessanten Beobachtungen von Erich Mühsam (1878-1934), der selbst einige Zeit in der Gemeinschaft auf dem Monte Verità verbrachte. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=t05BHw8eb8s&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B
Aphra Behn und John Wilmot feiern die individuelle Freiheit
2026/03/12
Heute reisen wir ins London der 1670er Jahre. Die Stadt hat schwere Jahre hinter sich: 1665 raffte die Pest ein Viertel der Bevölkerung hin, 1666 folgte der große Stadtbrand und 1667 der Angriff der Niederländer. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen steht diese Zeit ganz im Zeichen eines unbändigen individuellen Freiheitsdrangs, vom "Merry King" Karl II. (1660-1685) durchaus gern gesehen. In der aufblühenden Theaterszene treffen zwei Ausnahmetalente aufeinander: Aphra Behn (1640-1689) und John Wilmot, 2. Earl von Rochester (1647-1680). Wir betrachten das Schaffen dieser beiden Provokateure, die in ihren unzeitgemäßen Werken die althergebrachte Ordnung aufs Korn nahmen. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=PPfFUNSC2Q8&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1
Stress in Versailles: Liselotte, der Bankier und das liebe Geld
2026/02/24
"Ich bin so müde von nichts als Millionen und Actionen zu hören" klagte Liselotte von der Pfalz Ende November 1719 in einem ihrer Briefe. Keine fünf Jahre nach dem Tod des "Sonnenkönigs" Ludwig XIV. (1638-1715) geschieht etwas Ungeheuerliches in seinem Reich: ein ungeahnter, vom Finanzgenie John Law (1671-1729) und Liselottes Sohn Philippe d'Orléans (1674-1723) initiierter Börsenhype nimmt seinen Lauf. Alle, die es sich irgendwie leisten können, wollen dabei sein, als die Aktienkurse immer weiter steigen... Was Liselotte von diesem Spektakel hielt, welche Beobachtungen sie machen konnte und wie die Sache ausging, darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=T_HZbROhlk4&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

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