1549835699
Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft

Werben im Podcast: Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft

Kategorien
Land
United States
Dieser Podcast hat
109 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Kupoge
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/01/20
Neueste Episode
2026/09/30
Durchschnittsdauer
84 min.
Veröffentlichungsintervall
29 Tage

Beschreibung

Bundesweiter Think- und Do-Tank für #Kulturpolitik und die Transformation des Kulturbereichs - #kulturgestalten #neueRelevanz, #kupogeAkademie www.kupoge.de

Freischalten Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft Podcast ansehen


Night Governance als Schlüssel für die Clubkultur von morgen
2026/09/30
Clubkultur ist eine Querschnittsaufgabe. Sie berührt Kulturpolitik ebenso wie Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Planung, Sicherheit, Mobilität und Beteiligung. Wie können diese unterschiedlichen Perspektiven zusammengeführt werden, um die urbane Nacht aktiv zu gestalten? Der dritte Webtalk widmet sich dem Konzept der Night Governance und zeigt, wie kooperative Steuerungs- und Beteiligungsmodelle dazu beitragen können, Clubkultur langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit zwischen Clubszene, Politik, Verwaltung, Kultur und Stadtgesellschaft – mit dem Ziel, Konflikte frühzeitig zu bearbeiten, gemeinsame Strategien zu entwickeln und die Potenziale der Nacht für Kultur, Stadtentwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu nutzen. Robert Gaa (Stadt Mannheim / NachtKonsil), Nils Fischer (Stadt Leipzig) und Thore Debor (Clubkombinat Hamburg e.V.) gehören zu den Gästen der dritten WebTalk Session und bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven in die Diskussion ein.
Was Clubs stark macht – Förderung, Freiräume und gute Rahmenbedingungen
2026/09/23
Musikclubs leisten kontinuierliche Kulturarbeit, dies aber häufig unter wirtschaftlich fragilen Bedingungen. Steigende Mieten, Energie-, Personal-, Sicherheits- und Produktionskosten treffen auf geringe Planungssicherheit und begrenzte finanzielle Spielräume. Der zweite Webtalk richtet den Blick deshalb systematisch auf den konkreten Unterstützungsbedarf der Clubkultur. Dabei wird es um gute Rahmenbedingungen gehen, in denen eine starke Clubkultur wachsen kann. Wir werden uns über passende Fördermodelle unterhalten und den Schutz von Räumen sowie das Ermöglichen von notwendigen Investitionen diskutieren. Auch die Entwicklung von Austausch- und Beratungsstrukturen wird thematisiert. Inputgebende sind Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend (Stadt Köln), Katja Lucker (Initiative Musik) und Berthold Seliger (Berthold Seliger – Büro für Musik, Texte und Strategien).
Clubkultur zwischen kultureller Infrastruktur, Demokratie und Stadtgesellschaft
2026/09/17
Im Mittelpunkt der WebTalk-Reihe "Clubkultur stärken! Kulturpolitik zwischen Freiraum, Stadt und Governance" stehen die kulturelle, gesellschaftliche und demokratische Bedeutung von Musikclubs sowie ihre Rolle als Orte kultureller Produktion, sozialer Begegnung und urbaner Entwicklung. Mit nahezu 2.000 Musikclubs bilden sie bundesweit eine vielfältige kulturelle Infrastruktur. Sie sind Bühnen für musikalische Experimente und Nachwuchsförderung, Treffpunkte unterschiedlicher Milieus und Generationen sowie Räume, in denen kulturelle Teilhabe, Austausch und demokratische Aushandlungsprozesse stattfinden. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung gewinnen solche niedrigschwelligen Orte der Begegnung und des gemeinsamen kulturellen Erlebens zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig stehen sie unter erheblichem Veränderungsdruck – und damit auch die Frage, welche Verantwortung Kulturpolitik für ihren Erhalt und ihre Weiterentwicklung trägt. Die Inputs in diesem WebTalk kommen von Christian Ordon (LiveKomm), Kordula Kunert (3K – Kordula Kunert Kulturmanagement) und Nina Graf (PRO MUSIK).
KuDiNa³-Interview 5: Kultur(produktion) der Zukunft: Soziale und technologische Tools für Materialkreisläufe und Produktionsprozesse
2026/09/10
mit Lucca Meinke (Projektmanagerin für »Circular.Culture« und »ökKoKom« beim NRW KULTURsekretariat) und Lukas Vaupel (Referent der Intendanz der Oper Wuppertal, Projektleiter der »Zukunftsbühne«) Moderation: Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft) und Anne-Sophie Müller (TRASH GALORE) Im fünften KuDiNa³-Interview »Kultur(produktion) der Zukunft: Soziale und technische Tools für Materialkreisläufe und Produktionsprozesse« kommen die Projektmanagerin für »Circular.Culture« und »ökKoKom« beim NRW Kultursekretariat, Lucca Meinke, und der Referent der Intendanz der Oper Wuppertal sowie Projektleiter der »Zukunftsbühne«, Lukas Vaupel, ins Gespräch. Moderiert wird das Gespräch von Anne-Sophie Müller, die vielseitig in der Kreislaufwirtschaft und insbesondere für TRASH GALORE aktiv ist, sowie – für die Kulturpolitische Gesellschaft – von der Dramaturgin und Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur Dr. Uta Atzpodien. Gemeinsam setzen wir die Erkundungsreise zum Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit fort. Dabei greifen wir zwei konkrete Beispiele und Ansätze auf, die sich – wie bereits im dritten Interview – für den Call beworben haben, noch relativ am Anfang stehen und zugleich das Potenzial haben, viel zu bewegen. Das in NRW als Kooperationsprojekt angelegte »Circular.Culture« ist dabei, eine analoge und digitale Infrastruktur für eine kreislaufwirtschaftsfähige Kulturszene in NRW zu schaffen. Herzstück des Projekts ist eine digitale Material-Sharing-Plattform, die als zentrale Schnittstelle zu analogen, dezentralen Materialdepots fungieren soll. Die »Zukunftsbühne« verfolgt das Ziel, 3D-Technologien, Künstliche Intelligenz (KI) sowie Virtual und Augmented Reality (VR/AR) miteinander zu verknüpfen und auf diese Weise einen ökologisch nachhaltigeren und zugleich effizienteren Bühnenbildprozess zu entwickeln.
KuDiNa³-Interview 3: Glokale Werte: Kultur als nachhaltige Praxis
2026/07/02
Moderation: Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft) und Matthias Wanner (Nachhaltigkeitswissenschaftler, Facilitator) Im dritten KuDiNa³-Interview » Glokale Werte: Kultur als nachhaltige Praxis« gehen die Kunsthistorikerin und Initiatorin des ArtVenture Club e.V. Nathalie Krall und die Kultur- und Transformationsmanagerin, Initiatorin der ErdCharta Ideenwerkstatt Warburg Valeria Geritzen von eigenen Erfahrungen im Kulturbereich aus, für die Werte zu Wegweisern geworden sind, die jeweils lokal bis global eine hohe Relevanz haben und im Zusammenspiel mit Digitalität zu ihren nachhaltigen Praktiken beitragen. Moderiert wird das Gespräch von dem Nachhaltigkeitswissenschaftler, Facilitator und Psychologen Matthias Wanner und für die Kulturpolitische Gesellschaft von der Dramaturgin und Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur Dr. Uta Atzpodien. An der Schnittstelle von Kunst, Vermittlung, Nachhaltigkeit und digitaler Teilhabe gestaltet der ArtVenture Club e.V. Formate und engagiert sich für eine faire und transformative Kunstwelt der Zukunft. Hierbei spielen Plattformen, Themen rund um Selbstständigkeit und Nachhaltigkeit im eigenen Kunstkontext, wie auch das Unterzeichnungen von Selbstverpflichtungen eine Rolle und vor allem, was dies für die jeweilige eigene Praxis spielt. Mit monatlichen Veranstaltungen greifen sie auf ein bundesweites und internationales Netzwerk zurück. Die 2000 verfasste ErdCharta ist eine internationale Initiative mit 16 Prinzipien: Über das lokale Engagement mit der ErdCharta Ideenwerkstatt Warburg werden Kultur, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Wandel im konkreten kommunalen Wirken und im Zusammenarbeit mit unterschiedlichen bürgerschaftlichen Stakeholder:innen und ErdCharta-Bortschafter:innen in mittelnder Funktion entwickelt. Folgende Fragen haben das Gespräch geprägt, begleitet und geleitet: Welche Rolle spielen glokale Werte für die eigene Arbeit, sei es als Kompass, Gerüst, Leitlinien oder einfach als Vision? Wie sehen sie aus? Warum sind sie so wichtig? Wer wird dabei angesprochen? Warum spielen die Netzwerk- und Beziehungsarbeit dabei eine so große Rolle? Welche Wirkung entfaltet sich darüber? Wie können die Digitalität und digitale Werkzeuge die Arbeit fördern? Spannend ist, in welchem Zusammenspiel sich dabei analoge und digitale Räume zueinander verhalten. Hürden und Hindernisse sind aufschlussreich: Welche konkreten kulturpolitischen Forderungen lassen sich daraus ableiten? Mit Blick in die nahe und ferne Zukunft: Was könnte das jeweilige Vorhaben gegen die Wand laufen lassen? Zum Abschluss erfahren wir, welche Utopien sich für das Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit manifestieren.
KuDiNa³-Interview 4: Spielräume für Wirksamkeit: Gestaltende Verantwortung als kulturelle Praxis
2026/07/01
mit Nils Hilkenbach (Kulturstiftung des Bundes), Dr. Aurélie Herbelot (Computerlinguistin) und Christian Tschirner (Dramaturg Schauspielhaus Hamburg) Moderation: Dr. Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft) und Ilja Mirsky (Digitaldramaturg Residenztheater) Im vierten KuDiNa³-Interview »Spielräume für Wirksamkeit: Gestaltende Verantwortung als kulturelle Praxis« tauschen sich die Computerlinguistin Aurélie Herbelot, der Dramaturg am Schauspielhaus Hamburg Christian Tschirner und für die Kulturstiftung des Bundes Nils Hilkenbach aus, der dort das Programm »Zero – klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte« leitet. Moderiert wird das Gespräch von dem (Digital-)Dramaturgen und vielseitig aktiven Ilja Mirsky und – für die Kulturpolitische Gesellschaft – von der Dramaturgin und Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur Uta Atzpodien. Gemeinsam gehen wir dem Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit nach und kommen ihm über konkrete Beispiele näher, insbesondere über das vom Fonds Zero am Schauspielhaus Hamburg geförderte Projekt »Count down // Count on«. Ganz besonders im Fokus steht das Teilprojekt »Maschinenraum der Zukunft“, in dem eine Art Bühnen-WG entstanden ist, mit der Philosophin Eva von Redecker, der Computerlinguistin Aurélie Herbelot und dem Botchen, eine zusammen mit verschiedenen Gästen trainierte KI, mit der zahlreiche Themen diskutiert und progressive Zukunftsvisionen entstanden sind. Folgende Fragen haben das Gespräch geprägt, begleitet und geleitet: Wofür steht die Kulturstiftung des Bundes, ihre Programme zu Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit und konkret »Zero – klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte«? Welche Erfahrungen und inspirierende Beispiele gibt es? Was hat das Schauspielhaus Hamburg dazu bewogen, sich mit »Count down // Count on“ beim Fonds Zero zu bewerben, aus welchen Teilprojekten besteht es? Wie sind sich im dortigen »Maschinenraum der Zukunft« die Computerlinguistin Aurélie Herbelot, die Philosophin Eva von Redecker und die eigene KI, das Botchen begegnet? Sind dabei Gegennarrative entstanden? Inwiefern wurde das Unsichtbare sichtbar gemacht, bezüglich der Digitalität und der Nachhaltigkeit? Wie kann Kultur über explorative Räume eine gestaltende Verantwortung übernehmen? Zum Abschluss erfahren wir, welche Utopien sich für das Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit manifestieren.
KuDiNa³-Interview 2: Kontext Kunst und Wissensproduktion: Das Digitale dekolonialisieren
2026/03/11
Im zweiten KuDiNa³-Interview »Kontext Kunst und Wissensproduktion: Das Digitale dekolonialisieren« gehen Jens Heitjohann (Künstler, Regisseur, Kurator und künstlerischer Leiter des Theaters im Depot) und Fabian Raith (Regisseur, Kurator, Hörspielautor) von den Erfahrungen des Festivals »Beyond gravity. Decolonizing the digital« aus, das im Oktober 25 in Dortmund stattgefunden hat. Sie sind dabei im Gespräch mit den Moderator*innen Dr. Hilke Marit Berger (Kulturwissenschaftlerin) und Dr. Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft). Das biennale und interdisziplinäre Festival für Digitale Künste, Tanz und Performance wurde in Kooperation zwischen dem Theater im Depot, der Akademie für Theater und Digitalität sowie dem Kulturforum Witten veranstaltet und befasste sich in dieser zweiten Ausgabe mit der Verschränkung von digitaler Technologie, globalen Machtverhältnissen und künstlerischer Praxis. »Beyond gravity« war u.a. inspiriert von der Professorin Angie Abdilla, die den Umgang mit Automatisierung und KI aus indigener Perspektive erforscht und das Buch »Decolonizing the digital« veröffentlicht hat. Folgende Fragen haben das Gespräch geprägt und zu Schlussfolgerungen geführt: Welches Provokationspotenzial in unserer von Hierarchien geprägten Welt vermittelt der Titel? Wie können im Kontext von Kunst und Wissensproduktion Leerstellen und blinde Flecken aufgedeckt werden? Was braucht es, um im Miteinander von Europa und dem globalen Süden über gemeinsame Zukünfte in andere Beziehungsmodelle zu kommen? Welche Möglichkeiten im Umgang mit Technologien und der Komplexität ergeben sich aus alternativen Wissensformen und Praktiken, aus offenen Räumen und der Spekulation als (künstlerischer) Technik? Mit Blick in die nahe und ferne Zukunft: Wie sehen Dystopie und Utopie für das Zusammenspiel von Kultur, Digitalität und Nachhaltigkeit aus?
Regionalmanagement als Partner für Kultur in ländlichen Räumen
2026/02/18
Kulturelle Regionalentwicklung ist ein komplexes Unterfangen, an dem viele Akteure mitwirken. Gemeinden und Landkreise organisieren auf unterschiedlichem Wege regionale Entwicklungsprozesse und beschäftigen Regionalmanager*innen, die das Kulturschaffen und die kulturelle Teilhabe in den ländlichen Regionen stärken. Neben regionalen Kulturmanager*innen leisten auch LEADER-Regionalmanager*innen Unterstützung für Kultur in ländlichen Räumen – und dies nicht nur mit Fördergeldern, sondern auch mit Beratung und vernetzenden Initiativen. Zugleich haben sie eine wichtige Scharnierfunktion für die regionale Politikgestaltung zugunsten von Kultur in ländlichen Räumen. Ines Mangold-Walter, Regionalmanagerin Kultur beim Ostalbkreis (Baden-Württemberg), berichtet von ihren Erfahrungen mit der regionalen Kulturentwicklung sowie der Vernetzung von Kulturschaffenden mit Politik, Verwaltung und Regionalentwicklung. Die kulturellen Ambitionen und Aktivitäten der LEADER-Region Bautzener Oberland stellt die Regionalmanagerin Marlen Martin vor. Wie sie plädiert auch Matthias Michels, LEADER-Regionalmanager im Münsterland, für eine aktive Beteiligung von Kulturschaffenden und Künstler*innen an den Prozessen zur Erarbeitung von Regionalen Entwicklungskonzepten, damit Kultur darin besser berücksichtigt wird. Dieser Webtalk macht die Menschen in regionalen Netzwerkstellen sichtbar, ihr Engagement, ihre Wünsche, aber auch Hürden für die regionale Kulturentwicklung.
Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen - vor Ort und mobil
2026/02/12
Kulturelle Bildung ist – neben Museumsnetzwerken oder kulturtouristischen Aktivitäten – eines der zentralen Themen für regionale Kooperationen im Kulturbereich. Kommunen, Kreise und Länder entwickeln gemeinsam mit Verbänden Förderprogramme und Beratungsstrukturen, um Kulturelle Bildung, Kulturvermittlung, partizipative Kulturarbeit und kulturelle Selbsttätigkeit in ländlichen Räumen zu ermöglichen und zu stärken. Dieser Webtalk verknüpft die Frage nach regionalen Formaten der Unterstützung von Kultureller Bildung mit einer zentralen Herausforderung für Kulturschaffen und kulturelle Teilhabe in ländlichen Räumen: der Mobilität. Denn sie ist eine wesentliche Bedingung für den Zugang zu Kultur. Während Florian Schwemin, Stellv. Bezirksheimatpfleger des Bayerischen Bezirks Oberpfalz, als einen Ansatz der regionalen Kulturförderung das Heimatmobil vorstellt, mit dem Kulturvermittler*innen in die Dörfer und Kleinstädte fahren, berichten Maria Israel und Maxim Richter, Netzwerkstelle Kulturelle Bildung des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien (Sachsen), über das Mobilitätsprogramm »KulturPfadfinder«, das Schulen und Kultureinrichtungen verbindet und Kosten übernimmt. Einen anderen Ansatz präsentiert Markus Daum, Koordinator der LandKulturPerlen Hessen und stellv. Geschäftsführer der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. Das Programm LandKulturPerlen wird von drei Regionalbüros umgesetzt und verfolgt dabei einen aufsuchenden Ansatz, um Projekte der Kulturellen Bildung in ländlichen Gemeinden Hessens vor Ort zu initiieren und zu fördern. In der anschließenden gemeinsamen Diskussion werden zentrale Stellschrauben im Feld der Kulturellen Bildung als Beitrag für eine gelingende kulturelle Regionalentwicklung reflektiert.
Hoffnungen und Hürden für Kultur im Politikfeld Regionalentwicklung
2026/02/11
WebTalk am 3. Februar 2026 Regionalisierung und integrierte Regionalentwicklung sind seit Jahrzehnten wichtige strategische Ansätze in vielen Politikfeldern. Seitdem sind in vielen gesellschaftlichen Feldern regionale Strukturen entstanden, auch solche, die dezidiert Kultur in ländlichen Räumen unterstützen. Sie agieren in interkommunaler Trägerschaft, sind bei Landkreisverwaltungen, bei Regionalverbänden oder regionalen Kultur- oder Bildungseinrichtungen angesiedelt. Das Forschungsprojekt NetKulaeR des Instituts für Kulturpolitik der KuPoGe widmet sich diesen regionalen Förder-, Beratungs- und Vernetzungsstellen. Neben regionalen Kulturbüros werden auch LEADER-Regionalmanager*innen befragt, in welcher Weise sie das Kulturschaffen in ländlichen Räumen fördern und nicht nur untereinander vernetzen, sondern auch mit Bereichen wie Bildung, Soziales, Tourismus oder Wirtschaft. In diesem Webtalk zum Auftakt der Reihe »Regionale Kulturentwicklung – kulturelle Regionalentwicklung« sind die Ergebnisse des Projekts NetKulaeR, vorgestellt von der Kulturwissenschaftlerin Christine Wingert (IfK der KuPoGe), Ausgangspunkt für einen Perspektivwechsel zwischen Kulturpolitik und Regionalentwicklung. Die komplexe Akteurslandschaft im Politikfeld der Regionalentwicklung präsentiert Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Professor für Regionalplanung und Regionalentwicklung an der Universität Hannover, und reflektiert die Rolle von Kultur in Regionalentwicklungsprozessen. Caro Zamfirescu ist mit ihrer Kollegin als Kulturmanagerin unter dem Dach der LEADER-Region Saale Orla (Thüringen) tätig. Sie berichtet über die Formate, die sie für die Sichtbarkeit und Vernetzung des regionalen Kulturschaffens entwickeln. Anhand dieses ungewöhnlichen Beispiels der Organisation regionaler Kulturentwicklung im Saale-Orla-Kreis werden Chancen und Herausforderungen der integrierten und partizipativen Gestaltung kulturell vitaler Regionen diskutiert und welche Funktionen regionalen Netzwerkstellen hierbei zukommen.
KuDiNa³-Interview 1: Mit Technologien, aber wie? Gemeinsame ethische und kreative Potenziale
2026/02/06
mit Matthias Hornschuh (Komponist) und Sabine Richly (Juristin) Moderation: Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft) und Daniel Seitz (Institut für Zukunftskultur) Im ersten Interview »Mit Technologien, aber wie?! Gemeinsame ethische und kreative Potenziale« äußern sich der Komponist Matthias Hornschuh, der neben weiteren kulturpolitischen Aktivitäten auch Sprecher der Initiative Urheberrecht ist und die auf Urheber- und Medienrecht spezialisierte Juristin Sabine Richly im Gespräch mit den Moderator*innen Daniel Seitz (Institut für Zukunftskultur) und Dr. Uta Atzpodien (Kulturpolitische Gesellschaft). Beide Interview-Partner*innen sind Mitverfassende der Genshagener Thesen 2026 zu »Kultur, Demokratie, Bürger- und Urheberrechte in Zeiten Künstlicher Intelligenz«, die von 20 Expert*innen und Kulturschaffenden aus Polen, Frankreich und Deutschland für einen menschenzentrierten Umgang mit generativer KI erarbeitet worden sind. Darüber hinaus geht Matthias Hornschuh auf sein Buch »Wir geben uns auf. KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit« ein.
Digitalität als kultureller Rohstoff
2025/11/12
War Digitalität zunächst Verheißung technischer Neuerung und Effizienz, ist sie längst zu einem kulturellen Rohstoff geworden – formend, durchdringend, herausfordernd. Sie prägt unser Denken, Arbeiten und Wahrnehmen, verändert Bildung, Kunstproduktion und gesellschaftliche Teilhabe. Kulturpolitik, Institutionen und Zivilgesellschaft stehen damit vor der Aufgabe, ihre Position in diesem vielschichtigen Gefüge neu zu bestimmen. Denn was bedeutet kulturelles Handeln im digitalen Zeitalter – zwischen algorithmischer Logik und künstlerischer Freiheit, zwischen Datenethik und kultureller Teilhabe? Der Schwerpunkt der aktuellen KuMi »Digitalität als kultureller Rohstoff« versteht sich als Einladung, diesen Fragen nachzugehen: Er versammelt Beiträge, die den digitalen Wandel nicht als bloße technische Entwicklung, sondern als kulturellen Prozess begreifen – mit all seinen ästhetischen, ethischen und politischen Implikationen. Es diskutierten: Prof. Martin Booms, Professur für Philosophie, Alanus Hochschule Prof. Christiane Dätsch, Professur für Kulturmanagement, Hochschule Merseburg Alissa Krusch, Managerin Digitale Transformation, Kulturforum Witten Peter Grabowski, der kulturpolitische Reporter (Moderation)
Mehr Schwung über künstlerische Praxis – Wege hin zu mehr Nachhaltigkeit (WebTalk+)
2025/09/17
Mehr Schwung über künstlerische Praxis – Wege hin zu mehr Nachhaltigkeit (WebTalk+) by Kupoge
Verantwortung teilen – Für eine faire und nachhaltige Kulturpraxis (WebTalk+)
2025/09/10
Wie übernehmen Kulturschaffende, Institutionen und kulturpolitische Akteur*innen Verantwortung in Zeiten gesellschaftlicher Transformation? In dieser Webtalk+-Session widmen wir uns der Frage, wie Selbstverpflichtungen, Chartas und ethische Leitlinien zu einem fairen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Kultursektor beitragen können – und müssen. Im Zentrum standen Initiativen wie die Fair Culture Charta der UNESCO und die vom luxemburgischen Ministerium für Kultur entwickelte Ethik Charta, die konkrete Standards für verantwortliches Handeln setzen. Doch wie können solche Selbstverpflichtungen wirksam werden – jenseits von symbolischen Bekenntnissen? Welche Rolle spielt die Kulturpolitik dabei, solche Prozesse zu initiieren, zu begleiten und zu fördern? Diese Session beginnt mit spannenden Impulsen der Matching-Partner Lutz Möller (stellv. Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission) und Carl Adalsteinsson (erster Regierungsrat im Kultusministerium Luxemburg). Im Gespräch diskutieren sie darüber, welche Rahmenbedingungen eine faire und nachhaltige Kulturpraxis braucht, sowohl aus einer internationalen Perspektiven wie auch für nationale Strukturen. Kurze Impulse für die Diskussion setzten außerdem Anna Steinkamp (Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.) und Demba Sanoh (Same but different – Diversity Management & Consulting). Mehr Infos und Anmeldung unter: https://www.kupoge.de/webtalk-kultur-und-nachhaltigkeit/
WebTalk+: Werte zählen! Kultur im Spiegel der Gemeinwohl-Ökonomie
2025/09/03
In der ersten Session der WebTalk+ Reihe »Kultur und Nachhaltigkeit« erfahren wir, was passiert, wenn sich Kulturinstitutionen auf den Weg machen, sich nach den Werten der GWÖ auszurichten. Zwei Kulturakteur*innen aus der Praxis geben Einblicke in ihre Erfahrungen mit dem GWÖ-Zertifizierungsprozess. Sandra Hinz (Geschäftsführerin und Verwaltungsdirektorin des Deutschen Theater Göttingen) und Malte Boecker (Direktor und Geschäftsführender Vorstand des Beethoven-Haus Bonn) tauschen sich zu ihren Erkenntnissen, Herausforderungen und Visionen aus. Im Dialog beleuchten sie, wie unterschiedliche institutionelle Profile und regionale Kontexte den Weg zur Gemeinwohlorientierung prägen – und welche gemeinsamen Strategien sich daraus für die Kulturpraxis ableiten lassen. Im Zentrum steht ein Gespräch über Haltung und den Kulturwandel hin zu mehr Gemeinwohlorientierung. Infos und Ameldung unter: https://www.kupoge.de/webtalk-kultur-und-nachhaltigkeit/

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Podcasts der Kulturpolitischen Gesellschaft relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?