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Pur und Ungesüßt - Der Künstler*innen Talk

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Kategorien
Land
Austria
Dieser Podcast hat
54 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Stefan Pauser
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/01/25
Neueste Episode
2026/02/05
Durchschnittsdauer
36 min.
Veröffentlichungsintervall
44 Tage

Beschreibung

In Pur und Ungesüßt - Der Künstler*innen Talk treffe ich spannende Persönlichkeiten aus der österreichischen Kunst- und Kulturbranche und spreche mit ihnen über ihr künstlerisches Schaffen, Höhen und Tiefen ihrer Karriere und über das Menschsein in all seinen Facetten. Was bewegt sie? Was treibt sie an? Wie sehen sie die Welt? Persönliche und politische Gespräche, die emotional berühren, unterhalten und zum Nachdenken einladen. Pur und Ungesüßt wird auf Radio Orange 94.0 ausgestrahlt und ist als Podcast auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

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Sophie Eidenberger: Kostüm- und Bühnenbildnerin
2026/02/05
Was haben „Aal-Golf Hitler“, die Wiener Festwochen und ein post-apokalyptisches Wien gemeinsam? Richtig: Sophie Eidenberger hat bei allem ihre Finger im Spiel. Als Kostüm- und Bühnenbildnerin erzählt sie Geschichten über Bilder, Räume und Körper – ganz ohne Worte. Originalität und “harte Kunst”? Völlig überschätzt, findet Sophie. Entscheidend sind Konzept und Kontext. “Ich glaub immer weniger an diese Originalität. Wir leben ja nicht im luftleeren Raum. Wir leben mit den Referenzen und werden von ihnen beeinflusst.“ Eigentlich wollte Sophie Drehbuchautorin werden, doch ein Kurs bei einem Szenenbildner aus dem Umfeld von Werner Herzog machte das visuelle Erzählen – und damit das Kostüm – zum Zentrum ihrer Arbeit. Nach dem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen führte sie ihre Arbeit u.a. zum ZDF-Neo Magazin Royale, zum Thalia Theater Hamburg und zur Neuer Staatsoper Wien. photo credits (c) Nikolaus Adler
Anne Wieben: Opernsängerin
2025/12/04
Anne Wieben ist Opernsängerin, Schauspielerin, Executive Director einer Operncompany, Festivalleiterin von “Opera on the Lake” und Teil des legendären Nesterval-Ensembles. Dieses Jahr stand sie an der Neuen Staatsoper Wien auf der Bühne, tourte mit dem Orchester der Wiener Volksoper – und 2026 erscheint ein neuer Opernfilm mit ihr in der Hauptrolle. Im Gespräch erzählt sie, wie sich ihre Stimme über die Jahre entwickelt hat: „Mit 18 hast du keine reife Stimme. Ich habe 100 % stimmliche Sicherheit gefunden, als ich 30 war, aber in der Oper bist du als Sopranistin mit 35 schon alt. Das ist ein Problem.” Wie sie mit Kritik und veralteten Erwartungshaltungen umgeht? „Ich bin nicht hier, um jedem zu gefallen!“ Anne schafft sich ihre eigenen Bühnen - sie bewegt sich mühelos zwischen Hochkultur und Kleinkunst und begeistert ihr Publikum auf großen Opernbühnen und in kleinen Off-Spaces. “Ich liebe beides und ich brauche beides!" photo credit (c) Kati Vertigo / Studio Yeah
MARINA & THE KATS: Indie Swing Band
2025/11/06
Marina & The Kats touren mit ihrem ganz speziellen Indie-Swing Sound durch die ganze Welt und katapultieren Swing-Musik in die Jetztzeit.  Dieses Jahr war "die kleinste Bigband der Welt" für einen Amadeus Austrian Music Award nominiert. Die Band teilt nicht nur gemeinsame Werte, sondern auch das Schlagzeug: 3 von 4 Bandmitgliedern spielen Drums. Das Konzept “Shared Drums” ist inzwischen zu ihrem Markenzeichen geworden. Was sie an der Swing-Musik so fasziniert? "Dass die Schönheit und die Schirchheit so gut miteinander funktioniert. In der Swingmusik wurden sozialkritische Themen angesprochen und gleichzeitig wurde dazu getanzt." Die Blütezeit des Swing in den 1930ern und 1940ern war geprägt von weltpolitischen Turbulenzen - Parallelen zum aktuellen Weltgeschehen drängen sich auf. Ob jetzt wieder die Zeit für kritische Texte und tanzbare Sounds gekommen ist? "Haltung zeigen kommt nie aus der Mode!" photo credits (c) Tim Cavadini
Stella Maria Barghouty: Sängerin
2025/10/02
Mit 16 auf dem Weg nach ganz oben: Sängerin Stella Maria Barghouty. “Egal wo ich bin, ich suche immer die Bühne.” Und genau dadurch hat sich ihr Leben inzwischen komplett verändert. Auf einem Norwegen-Urlaub mit ihrer Familie singt Stella spontan bei einer Open-Mic-Night in einer Bar. Der Musikproduzent Martin Kleveland, der schon mit Lionel Richie, Jessie J und den Sugababes zusammengearbeitet hat, sitzt just an diesem Abend im Publikum und wird auf sie aufmerksam. Wenige Monate später ist das gemeinsame Werk fertig: 2026 erscheint Stellas Debütalbum mit Pop-Balladen und knalligen Dance Tracks.
Mademoiselle Giselle: Drag Queen
2025/09/04
"Drag hat mich gefunden!" Offen und mit einem Augenzwinkern spricht Mademoiselle Giselle über die Geschichte hinter ihrem neuen Namen, den Verlust ihres "Bordells" und ihren unermüdlichen Einsatz für die Wiener Drag-Szene. Als Mitbegründerin des Vereins rund um den „Lipstick Ball“ und die legendäre „Drag Of The Night“-Wahl fördert sie gemeinsam mit Sassica Rabbit, Lexi Labor und Miss Patty Fanny die nächste Generation queerer Kunst. Eine Folge über Glamour, Zusammenhalt und die Kraft, sich immer wieder neu zu erfinden. photo credits (c) Kevin Tuider/Uschi Pix
Ruhmer: Musiker
2025/07/04
Ruhmers musikalische Laufbahn begann am Schlagzeug – heute steht er ganz vorne auf der Bühne. Ruhmer war Live-Drummer bei der Band Oehl und tourte als Support Act mit Herbert Grönemeyer. 2023 veröffentlichte er sein Debütalbum "Cherryland", vor kurzem folgte das zweite Album: "Masterplan". Doch gibt es den eigentlich - den Masterplan für sein Leben? In dieser Folge sprechen wir über einschneidende Lebensentscheidungen, darüber, wann ein Werk wirklich fertig ist und Songs wie "Kill Me Now", die von toxischen Beziehungen erzählen und wie man sich davon befreit. Außerdem erzählt Ruhmer, wie er heute mit der Energie bei Live-Auftritten umgeht und warum er es liebt, sein Publikum zu erobern.
Andreas Födinger / AF90: Musiker
2025/06/05
Er ist seit zwei Jahrzehnten ein fixer Bestandteil der österreichischen Musikszene: Andreas Födinger ist Mitbegründer der legendären Band "Bilderbuch", langjähriger Schlagzeuger und Gitarrist und seit 2022 mit seinem neuen Projekt "AF90" unterwegs. Andreas weiß, was es für einen Hit braucht: "Das richtige Timing. Ich bin überzeugt, zwei Jahre früher hätte "Maschin" nicht den gleichen Impact gehabt." Wie man es nach so vielen Jahren im Geschäft schafft, die Leichtigkeit zu behalten? "Jeder Künstler hat Selbstzweifel, aber den Druck macht man sich ja nur selbst. Es ist ok einen Song nur für sich zu haben. Scheiß drauf, ob der im Radio gespielt wird oder ob jemand anderer ihn gut findet." Sein Geheimrezept: "Weniger darauf schauen, was anderen gefallen könnte oder gerade dem Zeitgeist entspricht, sondern das tun, was man selber geil findet!" photo credit (c) Liebentritt
Tereza Kotyk: Regisseurin und Drehbuchautorin
2025/05/08
„Ich hab manchmal das Gefühl, ich könnte aus allem eine Geschichte erzählen“, sagt Regisseurin und Drehbuchautorin Tereza Kotyk über ihren unbändigen Erzähldrang. Am 9. Mai kommt ihr neuer Film “Nebelkind - The End of Silence” in die österreichischen Kinos. Bildgewaltig und berührend erzählt Tereza die Geschichte von drei Frauen. Auf den Spuren eines entlaufenen Wolfes begibt sich die Wolfshüterin Hannah nur widerwillig in das tschechische Heimatdorf ihrer Großmutter, nahe der österreichischen Grenze. Hier lebt Hannahs Mutter, die sich mit der versuchten Aufarbeitung der traumatischen Familiengeschichte keine Freunde im Dorf gemacht hat. Auch Hannah kann sich der tabuisierten Vergangenheit nicht länger entziehen. „Wir erzählen einander Geschichten, um anderen näher zu sein und uns zu verbinden.“ Ihre Filme entstehen aus dieser Sehnsucht nach Nähe, nach dem Unsagbaren, nach dem, was unter der Oberfläche liegt. Für Tereza ist klar: „Das Leben ist wie ein Kreis und niemals linear.“ Und Kunst? „Kunst kann  verändern und Perspektiven öffnen.“
Christopher Wurmdobler: Schriftsteller & Performer
2025/04/02
Auf der Waldorfschule wurde Christopher Wurmdobler eigenen Angaben zufolge fast alles beigebracht - außer seinen Namen zu tanzen. Er hat Angewandte Theaterwissenschaft studiert, schreibt Bücher, ist Ensemblemitglied bei Nesterval und war mehrfach für den Wiener Theaterpreis nominiert. Im März ist sein neuer Roman “Felix Austria” erschienen, eine berührende queere Liebesgeschichte zwischen Felix und dem Zirkusartisten Jack. “Ich hatte in meiner Biografie als schwuler Mann das Glück, keine Ahnung zu haben, dass Homosexualität geächtet wird”. Als junger Mann, erzählt Christopher, strotzte er nur so vor Selbstbewusstsein und dieses Gefühl von Selbstsicherheit und Selbstverständlichkeit wollte er auch seiner Romanfigur mitgeben. “Ich mag es nicht, wenn über uns Schwule immer nur Trauergeschichten erzählt werden. Ich bin für meine Homosexualität mehr als einmal blutig geschlagen worden, aber es ist doch mehr als absurd, dass ein so wertvolles Gefühl wie Liebe überhaupt bestraft wird. Ich kann sagen, ich hatte deshalb nie Schuldgefühle oder gar Minderwertigkeitskomplexe. Warum denn?” Dieses Originalzitat eines Überlebenden (Friedrich Paul von Großheim, 1906-2006) steht auf der letzten Seite von Christophers neuem Buch “Felix Austria” und es findet sich auch in der Nestroy-nominierten Theaterproduktion “Die Namenlosen” des  immersiven Theaterensembles Nesterval wieder. Christopher spielte seit der Premiere 2023 den schwulen Boutiquebesitzer “C”, der von den Nationalsozialisten aufgrund seiner sexuellen Orientierung verfolgt und von einem Wehrmachtssoldaten auf der Flucht erschossen wurde.  Mit Blick auf die aktuellen politischen Entwicklungen und Angriffe gegen die LGBTQIA+ Community sagt er: “You can't take our pride! Wir müssen dagegen halten und aufstehen gegen das, was gerade passiert!” photo credit (c) Julia Fuchs
Claudia Six: Bildende Künstlerin & Performerin
2025/03/06
Große Bekanntheit hat Claudia Six durch ihre Puppen und Figuren erlangt, die nicht nur in Ausstellungen, sondern auch auf wichtigen Bühnen im deutschsprachigen Raum zu sehen sind. Ihre Arbeiten sind subtil politisch und spiegeln ihre tiefgehende Auseinandersetzung mit der Welt wider. “Ich hab mir immer gewünscht, dass meine Kunst Unbehagen auslöst”. Claudia erschafft mit ihren Puppen düstere Welten, die gleichzeitig aber auch Geborgenheit und Sicherheit bieten - Safe Spaces, in die man sich zurückziehen kann, wenn einem die "echte" Welt zu viel wird. Kunst ist für Claudia keine Einbahnstraße, sondern vielmehr ein interaktiver Dialog zwischen Kunstschaffenden und Rezipient:innen, die sie ganz bewusst und mit großer Freude an ihren Werken mitgestalten lässt. Ob es sie stört, dass sie damit Deutungshoheit über ihre Kunst abgibt? "Nein, ich liebe es loszulassen!" Das Interpretieren ihrer Kunst überlässt sie gerne anderen, nämlich dem Publikum. photo credit (c) Claudia Six Übermalt - credit: Erik Jan Rippmann 
Sassica Rabbit: Drag Queen
2025/02/06
Sassica Rabbit ist ein Urgestein der österreichischen Drag Szene und mitverantwortlich für den Boom, der in den letzten Jahren entstanden ist. Manche mag es verwundern, aber: "Wien ist zu einem Hotspot für Drag Artists geworden". Body Standards, das perfekte Make-up und bestimmte Kleidergrößen findet Sassica uninteressant . Vielmehr geht es ihr darum, das Publikum mit ihrer positiven Energie mitzureißen und dabei selbst Spaß zu haben. Diesen Spirit gibt sie auch an die nächste Generation weiter. Als Begründerin des legendären Lipstick Balls bietet sie aufstrebenden Nachwuchstalenten eine Bühne. Unterstützt wird sie dabei von ihren Freundinnen Mademoiselle Giselle, Lexi Labor und Miss Patty Fanny. Wie schaut es eigentlich mit fairer Bezahlung im Kulturbereich aus? Schwierig, aber es wird langsam besser. Ihren Kund:innen richtet Sassica augenzwinkernd aus: „Du willst Qualität, ich geb dir Qualität. Und dann musst du dafür zahlen!".  photo credit (c) Uschi Straight
Lukas Mayer: Musicaldarsteller
2024/12/04
Wie fühlt es sich eigentlich an, tot zu sein, Lukas? Der Shootingstar Lukas Mayer übernimmt eine der legendärsten Rollen der Musicalgeschichte und begeistert uns als “Tod” im Kultmusical “Elisabeth”. In China wurde er wie ein Popstar empfangen. Bis August 2025 ist er nun auf großer Deutschland-Tournee. Und dennoch plagen auch ihn manchmal Selbstzweifel: “Vor jedem neuen Engagement bin ich mir sicher, dass jetzt auffällt, dass ich eigentlich gar nicht singen kann.”  Das Theater sieht er als einen besonderen Ort mit gesellschaftspolitischer Relevanz: “Als Schauspieler:in auf der Bühne ist es unsere Aufgabe, ein Spiegel der Gesellschaft zu sein und für eine Katharsis zu sorgen.”  Darf Entertainment politisch sein? “ In der Zeit, in der wir leben, muss man fast ein politischer Mensch sein, um sich zu bewegen.” photo credit: (c) shadow
Lily Ringler: Drehbuchautorin
2024/11/07
"Als Drehbuchautorin ist der Plot und die Figurenführung immer das erste, worauf ich schaue. Aber ein Film ist so viel mehr." Aktuell arbeitet sie mit Regisseur Sebastian Brauneis an einem neuen Film: "AMS - Arbeit Muss Sein". Nach dem Erfolgsfilm "Die Vermieterin" der nächste Film über prekäre gesellschaftliche Zustände. "Uns ist es wichtig, dass die Figuren in unseren Filmen verschiedene Aspekte repräsentieren, ohne die Menschen, die es tatsächlich betrifft zu stereotypisieren." Der wichtigste Rat für junge Kunstschaffende? "Tu es einfach! Je mehr du machst, desto mehr kannst du herzeigen. Go where the people are und schau wen du dort findest!" Ihr Wünsche für die Zukunft? Das queere Kino erlebt gerade eine Hochphase und davon möchte Lily in Zukunft noch mehr sehen. Und sie fordert mehr Förderungen für angehende Filmemacher:innen. "Nicht, um teurere Filme zu machen, sondern damit mehr Menschen Filme machen können."
Julia Fuchs: Fotografin und Performerin
2024/07/04
Warum werden Männer und Frauen so anders betrachtet? Warum werden ihren Körpern und ihren Wesen andere Eigenschaften zugeschrieben? In ihren fotografischen Arbeiten beschäftigt sich Julia Fuchs mit Genderfragen, Nacktheit und Scham. In ihren Fotografien bricht sie ganz bewusst mit unseren Sehgewohnheiten und mit tradierten Rollenbildern und stellt dabei in Frage, ob das binäre System aus "männlich" und "weiblich" überhaupt noch zeitgemäß ist. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie, absolvierte sie ihre Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste und machte etliche Ausstellungen, u.a. Kunsthalle Exnergasse, MUMOK, Ateliertheater, Kunsthistorisches Museum Wien, Künstlerhaus Bregenz und Queer Art Spaces im Wiener WUK. Julia ist seit vielen Jahren Mitglied des queer-feministischen NESTERVAL-Ensembles und hat sich zudem in der Wiener Drag- und Performance Szene einen Namen als "Frieda Boobs" gemacht. photo credit (c) Julia Fuchs
Sophie Augustin: Soul & Blues Sängerin
2024/06/06
"Dance roles do not equal gender roles". Für Sophie Augustin geht es beim Singen, wie auch beim Tanzen darum, Beziehungen aufzubauen. Ihr Tanz Event "Blues at Heart" ist von Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Alle tanzen mit allen - unabhängig von Gender, Herkunft oder sexueller Orientierung. Ein radikaler Ansatz mit subversivem Potential? "Ja, aber in meiner Vision ist das irgendwann ganz normal!" Nach einer klassischen Gesangsausbildung hat die studierte Soziologin ihre Liebe zum Blues gefunden. "Singen ist etwas total Befreiendes, es kommt von innen". Bei ihren Konzerten spricht sie über Body Positivity, den Kampf um Gleichberechtigung und die Liebe zu sich selbst. Unterhaltung mit Haltung. The Cooltrains: Vocals – Sophie Augustin Trumpet - Peter Dobiasch Drums – Thomas Haberl Guitar – Christoph Holzhauser Saxophone - Noël Križnik Harps – Helmut Neuber Piano – Magdalena Plattner Bass – Gerhard Wisshaupt Instagram: @thecooltrains Facebook: The Cooltrains Blues-Tanz Abend „BLUES AT HEART“ Jede zweite Woche am Dienstag im Spitzer beim Odeon Theater 19-20 Uhr beginner-friendly Taster Class 20-23:30 Uhr Tanzen Solidaritätsbeitrag 5 Euro photo credit (c) Maximilian Fuchs

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