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Hedgework-Talk rund um alternative, digitale und nachhaltige Investments

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Kategorien
Land
Germany
Dieser Podcast hat
86 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Uwe Lill
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/02/16
Neueste Episode
2026/01/28
Durchschnittsdauer
24 min.
Veröffentlichungsintervall
45 Tage

Beschreibung

Hedgework-Talk ist der Podcast von Hedgework. Hier spricht Uwe Lill, Gründer von Hedgework und Geschäftsführer von GFD Finanzkommunikation, mit interessanten Persönlichkeiten aus der Finanzbranche über Anlagechancen, Trends, Regulatorik und allen Themen rund um alternative, digitale und nachhaltige Investments. Hedgework ist seit 2004 die führende Event-Plattform für alternative Investments - alternativ, digital, nachhaltig. Hedgework versteht sich als Community. Bislang haben über 10.000 Gäste an über 180 Veranstaltungen mitgewirkt. Besuchen Sie auch unsere online-Präsenz: www.hedgework.de und unsere LinkedIn-Fokus-Seite: https://www.linkedin.com/showcase/hedgework/

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„Anleger sollten verstärkt Anleihen in Betracht ziehen“ #86 mit Florian Hertlein
2026/01/28
Die deutschen Privatanleger neigen den Extremen zu. Auf der einen Seite dümpeln Milliarden Euro in Festgeldern oder auf Tagesgeldkonten herum. Rendite nach Inflation? Auf der anderen Seite legen immer mehr – auch zunehmend jüngere – Anleger ihr Geld an den wesentlich riskanteren Aktienmärkten an. Und wer interessiert sich für Anleihen? „Die Festgeldenthusiasten lassen einiges an Rendite liegen“, urteilt Florian Hertlein, Geschäftsführer und Portfoliomanager der Investment-Consulting alpha portfolio advisors aus Kronberg im Gespräch mit Uwe Lill von Hedgework. „Und die Aktienanleger freuen sich über Märkte, die sehr lange sehr hoch gelaufen sind.“ Das müsse nicht immer so bleiben und die Volatilität and den Aktienmärkten kann auch sprunghaft steigen. Wir erinnern uns: 2022, 2008-2010, 2000-2003, 1999, 1987…. History repeats. Hertlein lenkt den Blick auf Anleihen. Liegen sie mit ihrem Risiko-/Renditeprofil doch zwischen Festgeld und Aktien. Warum führen Anleihen und anleihebasierte Finanzprodukte in den Depots deutscher Privatanleger so ein Schattendasein? Es sind nur einige Bereiche für Privatanleger investierbar. Hohe Mindeststückelungen, hohe Tranchen und hohe Kosten. Das sind die Hauptgründe. „Das sind Hemmschuhe, die es für Privatanleger schwer machen, sich dem Segment zu nähern.“ Und: „Die Lobby für Anleihen ist hierzulande einfach schwach.“ Hertlein ist Profi für die Managerselektion im Anleihebereich für institutionelle Kunden. Über zweihundert Anleihemanager hat er bereits auf Herz und Nieren geprüft für seine institutionellen Investoren. „Und da ist irgendwann der Wunsch entstanden, auch ein Produkt für Privatanleger aufzulegen. Damit ich und meine Kollegen auch privat investieren können. Und natürlich auch andere Privatanleger“, sagt er. Daraus entstanden ist der alpha credit opportunities. Ein konzentrierter, aber ausreichend diversifizierter Anleihen-Dachfonds. Hören Sie selbst, welche Argumente Florian Hertlein für Anleihen im Allgemeinen und für den neuen Dachfonds im Speziellen hat.
„2026 werden von Unsicherheit und Volatilität geprägt“ #85 mit Hanno Beck
2026/01/14
Zu Jahresbeginn ist es üblich, einen Blick in die wirtschaftliche Entwicklung des kommenden Jahres zu werfen. Und dieses Jahr ist die Herausforderung besonders groß. Die extreme Unsicherheit durch geopolitischen Spannungen, die Deglobalisierung, die sich verändernden Rahmenbedingungen in der US-Geldpolitik, die immens steigenden – unproduktiven – Rüstungsausgaben und die ansteigende Staatsverschuldung in wichtigen Volkswirtschaften machen Prognosen nahezu unmöglich. „Wer ehrlich ist, wird hier antworten: keine Ahnung“, sagt Prof. Dr. Hanno Beck von der Hochschule Pforzheim im Gespräch mit Uwe Lill von Hedgework. „Wir haben genug zu tun, die grauen Schwäne zu sichten und zu bewerten. Da kommen dann noch die schwarzen Schwäne dazu.“ In seinem Jahresausblick unterzieht Beck die verschiedenen Volkswirtschaften einer Analyse. Die Auflösung der globalen Ordnung führe zu einer Art Schumpeterscher Zerstörung. „Aber Deutschland will das gar nicht zulassen, weil es mit Schmerzen verbunden ist“, sagt Beck. Sein Rat an Bundeskanzler Friedrich Merz: „Er sollte verkünden, dass er nur eine Legislaturperiode zur Verfügung steht. Dann hätte er die Beinfreiheit, größere Veränderungen anzugehen.“ Beck spricht im Podcast auch über das Auseinanderfallen von schwachen wirtschaftlichen Fundamentaldaten und Höchstständen an den Börsen, den negativen Auswirkungen der amerikanischen Zollpolitik auf die USA selber und die möglichen Auswirkungen weiter steigender Staatsverschuldungen. Und zum Schluss verrät uns der Professor, wo er persönlich noch Anlagechancen sieht. Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Anlageoptionen stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Hedgework und die GFD Finanzkommunikation mbH haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
BAI Investoren-Umfrage: Hedgefonds, Private Debt und Infrastruktur liegen im Trend #84 mit Frank Dornseifer
2025/12/17
Institutionelle Investoren haben begonnen, ihre Portfolios anzupassen. In der Vergangenheit wurde der Anteil an Private Equity und Real Estate aufgestockt. „Aktuell sieht es eher danach aus, dass Infrastruktur-Investments oder auch liquide Alternatives wie zum Beispiel Hedgefonds ausgebaut werden“, sagt Frank Dornseifer, Geschäftsführer des BAI Bundesverband Alternative Investments, im Gespräch mit Joachim Althof im Hedgework-Talk. Über allem steht aber die positive Botschaft, dass sich Alternative Investments etabliert haben. „Rund ein Drittel des Portfolios werden in diesem Segment, inklusive Immobilien, allokiert“, stellt Dornseifer klar. Einen weiteren Wachstumsschub können nach Ansicht von Dornseifer die zahlreichen, neu aufgelegten ELTIFs auslösen. Hier gebe es allerdings noch einige offene Fragen, zum Beispiel zum Vertrieb. Erfreulich ist weiterhin, dass einige Reformvorhaben anstehen, die Vereinfachungen für Asset Manager und Investoren bringen. Das Standortfördergesetz bringe wichtige und gute Änderungen auf der steuerlichen Seite. Das Market Integration Package auf der EU-Ebene führt, sobald verabschiedet, zu stark vereinfachten Marketing-Anforderungen für den grenzüberschreitenden Fondsvertrieb.
„Die strukturellen Treiber bei Gesundheitsaktien sind intakt“ #83 mit Andreas Scharf
2025/11/18
Aktien aus dem Gesundheitssektor hatten bisher ein schwieriges Jahr. Vor allem die neue US-Regierung sorgte mit ihren Plänen für niedrigere Medikamentenpreise und gekürzte Forschungsbudgets für Druck auf Health-Care-Titel. Im ersten Halbjahr kam es zu einem regelrechten Abverkauf bei Pharma- und Gesundheitsaktien. „Mittlerweile gibt es aber beispielsweise konstruktive Deals der Trump-Regierung mit Pharmaunternehmen, und viele Anleger erkennen, dass diese kurzfristigen Belastungen nichts an den langfristigen Wachstumsaussichten der Branche ändern“, sagt Andreas Scharf, Portfoliomanager Health Care bei Apo Asset. Im 83. Hedgework-Talk mit Joachim Althof nennt Scharf die wichtigsten strukturellen Treiber und erklärt, in welchen Subsektoren des Gesundheitsmarktes er aktuell die größten Chancen sieht. Eine wichtige Rolle spielt für ihn das Thema Künstliche Intelligenz (KI). „Vor allem die Arzneimittelforschung wird dadurch ungleich schneller, günstiger und effizienter“, sagt er. Scharf betont: Wer die Abverkäufe in diesem Jahr opportunistisch nutze, bekomme Health-Care-Titel mit einem Abschlag von zehn Prozent.
KI führt zu höheren Anforderungen an Asset-Manager #82 mit Kay-Peter Tönnes
2025/11/06
Antecedo-Gründer und Fondsmanager Kay-Peter Tönnes ist überzeugt, dass Künstliche Intelligenz oder KI das Asset Management gleich mehrfach verändern wird. Zum einen werden Algorithmen immer mehr Aufgaben übernehmen, wenn es darum geht, ein Portfolio zu konstruieren. „Die KI lernt aus vorhandenen Daten und ist dabei viel schneller, als es ein Mensch je sein könnte“, stellt Tönnes im 82. Hedgework-Talk mit Joachim Althof klar. Was aber viele noch nicht auf dem Schirm haben: KI-Agenten oder Finanz-Avatare könnten künftig für Anleger die Entscheidungen treffen, welcher Fonds ausgewählt wird. „Das bedeutet viel höhere Ansprüche an Asset Manager, um vor der KI zu bestehen – die Fondsbranche braucht ein völlig anderes Risikomanagement“, blickt Tönnes in die Zukunft. Grundsätzlich ist KI seiner Ansicht nach ein Megatrend, der gerade erst anfängt: „Wir sind in einer Transformationsphase, die wir in der Geschichte nur selten gesehen haben.“ Daher seien Aktien, die auf KI-Technologie setzen, noch lange nicht ausgereizt. https://www.antecedo.eu/
„Die Volatilität an den Märkten ist für uns pures Gold“ #81 mit Dr. Michael Geke
2025/09/30
Kaum jemand setzt so lange und so erfolgreich Quant-Strategien ein wie Dr. Michael Geke, Gründer und CEO von Quantmade. Mit seinen quantitativen Strategien werden rund 350 Millionen Euro verwaltet, überwiegend in Managed Accounts. Sie kaufen und verkaufen vollautomatisch, wenn ein Trades nach einer vorher berechneten Wahrscheinlichkeit profitabel ist. „Das heißt, ich suche nur gute Trades, die Investitionsquote der Strategie kann zwischen 0 und 100% schwanken“, stellt Geke im Gespräch mit Uwe Lill von Hedgework klar. Der Charme der täglichen, exakt gesteuerten Strategien zeigt sich langfristig: Attraktive Renditen mit einer niedrigen Volatilität. „Wir erreichen die Rendite des Nasdaq mit nur einem Viertel der Index-Volatilität“, sagt Geke. Ein Meilenstein war für Quantmade der Sieg in der sechsten Staffel von Future Fundstars im Januar 2025. Dadurch ist das Interesse gestiegen, die Strategie auch in einem UCITS-Fonds anzubieten. Schon wenige Monate danach ging der QUANTMADE AI Quant Fund an den Start, mit einer vergleichsweise konservativen Strategie. Das jüngste Produkt wurde im Juli aufgelegt, ein Zertifikat auf das PROTON System mit gehebelten, eher kurzfristigen Trades. Für alle Strategien gilt: Durch die niedrige Volatilität an den Aktienmärkten ist die Investitionsquote vergleichsweise gering. „Aber das Schöne an der Volatilität ist, dass sie immer wieder zurückkommt – dann ist Vola pures Gold für uns“, sagt Geke.
FERI sieht positive Entwicklungen im Hedgefonds-Universum #80 mit Marcus Storr
2025/08/28
Am 11. September findet der 14. FERI Hedgefonds Investmenttag statt. Mit den Rahmenbedingungen zeigt sich Marcus Storr, der Head of Alternative Investments der Bad Homburger FERI AG, sehr zufrieden. „Derzeit laufen die Hedgefonds-Strategien in der Breite so gut wie seit 2005 nicht mehr“, kommentiert Storr, der bei der FERI das gesamte 18 Milliarden Euro schwere Alternative-Investments-Geschäft verantwortet, die derzeitige Situation. Marcus Storr, der von Anfang an Gastgeber der edukativen FERI Hedgefonds-Investmenttage ist, hat für seine Gäste wieder drei hochkarätige Hedgefonds-Manager eingeladen, darunter zum ersten Mal einen Krypto-Asset-Manager. Welche Besonderheiten in dieser neuen Anlagevariante zu beachten sind, hat Marcus Storr in diesem 80. Hedgework Talk verraten. Darüber hinaus diskutiert er mit Uwe Lill von Hedgework die Entwicklung der Hedgefonds in den vergangenen 20 Jahren, welche Investorentypen in Deutschland Hedgefonds schon fest im Blick haben und warum die besten Risiko-Rendite-adjustierten Renditen immer noch im Off-Shore-Universum zu erzielen sind. Viel Spaß und Erkenntnisgewinn beim Zuhören. Interessenten können sich hier über den 14. FERI Hedgefonds Investmenttag informieren: https://connect.feri.de/hedgefondstag/
Neue Kundenschichten für Collateralized Loan Obligations #79 mit Paavo & Inès Bartsch
2025/08/19
Der Markt für Collateralized Loan Obligations (CLO) erschließt sich neue Kundenschichten. Bislang wendet sich die Produktkategorie der besicherten Kredite an rein institutionelle Investoren. Dementsprechend groß sind die Produkte – ein durchschnittlicher CLO liegt bei 500 Millionen Dollar mit Anleihen von mehreren hundert Unternehmen im Portfolio – und entsprechend groß sind die Tranchen, die gehandelt werden. Mit dem Aufkommen von CLO-ETFs können nun auch andere Kundenschichten in die Produktkategorie CLOs investieren. „Per se ist diese Entwicklung gar nicht schlecht“, sagt Ines Bartsch, die beim CLO-Spezialisten CIS Asset Management aus Eschborn bei Frankfurt für das Fondsmanagement zuständig ist. „Der Investor muss sich nur sehr genau das Risiko-Return-Profil jedes einzelnen CLO-ETFs genau anschauen. Jeder ETF ist anders“, gibt Frau Bartsch zu bedenken. Sie beleuchtet gemeinsam mit Paavo Bartsch – bei CIS Asset Management für den Vertrieb zuständig - im Hedgework-Talk die neuesten Entwicklungen bei CLOs in den USA und in Europa und beide geben einen Ausblick darauf, was aus dem Hause CIS Asset Management in Zukunft neues zu erwarten ist.
Aufbruchstimmung beim Thema ELTIF #78 mit Christian Humlach und Suraj Kakar
2025/06/26
„Der ELTIF ist eine echte Ergänzung im Depot der Anleger“, sagt Christian Humlach von Aquila Capital. Zusammen mit Suraj Kakar von Portagon diskutiert er im 78. Hedgework Talk mit Uwe Lill die Vorteile des European Long Term Investment Funds (ELTIF), der nun in einer regulatorischen Überarbeitung als ELTIF 2.0 sein Potenzial entfalten soll. Aber auch Hindernisse auf dem Weg zur Entfaltung des Potenzials werden thematisiert. Nach einer im Frühjahr vorgestellten Scope-Studie gab es 2024 bereits 150 ELTIFs in Europa, die von 74 verschiedenen Asset-Managern angeboten wurden. 55 neue ELTIFs kamen im Jahr 2024 hinzu. Anleger in Deutschland haben bislang in 26 ELTIFs rund 3 Milliarden Euro investiert. Der ELTIF soll helfen, für die Riesenaufgabe der Erneuerung der Infrastruktur, der Energieunabhängigkeit und der Bewältigung des Klimawandels auch privates Kapital zu mobilisieren. „Wir bewegen uns hier im Bereich der Private Markets. Aber in der Abwicklung wird es wie ein liquides Produkt behandelt“, sagt Suraj Kakar vom Abwicklungsspezialisten Portagon. Das Thema ist riesig: Wenn nur ein Anteil von zehn Prozent am deutschen Publikumsfondsvermögen zur Diversifikation der Depots zukünftig in ELTIFs investiert werden würde, ergäbe dies alleine in Deutschland ein Potenzial von rund 140 Milliarden Euro. Hedgework wird die kommende Entwicklung im Rahmen einer lockeren Serie begleiten.
„Investoren unterschätzen langfristige Klimarisiken im Portfolio“ #77 mit Ulf Füllgraf
2024/10/28
Überschwemmungen und Waldbrände beherrschen die Bilder in den Nachrichten, aber für Investoren sind die langfristigen Auswirkungen der Klimarisiken auf die gesamte Ökonomie maßgeblich. Ulf Füllgraf, Geschäftsführer und Gründer der Investmentboutique Alpha Centauri, beziffert im 77. Hedgework-Talk die Transitionsrisiken – also die Auswirkungen des Umbaus der Wirtschaft hin zu weniger CO2-Intensität auf die Aktienkurse – auf rund 2,5% p.a. „Das bedeutet auch, dass die Berücksichtigung eines Low-Carbon-Faktors im Portfolio zu einer Outperformance führt“, sagt Füllgraf. Seiner Überzeugung nach sollten die Risiken der Transition der Wirtschaft hin zu weniger CO2-Belastung Teil des Risikomanagements für jeden Investor sein. Für institutionelle Investoren hat Alpha Centauri eine Long-Short-Aktienstrategie konzipiert, die neben dem Low-Carbon-Faktor noch weitere Kriterien berücksichtigt. „Aktuell sehen wir attraktive Einstiegsniveaus für Investoren“, stellt Füllgraf klar.
Antecedo sieht dramatische Änderungen kommen #76 mit Kay Tönnes
2024/09/20
„Geld erfolgreich zu verwalten, heißt Risiken zu managen.“ Mit dieser Kernthese weist Kay Tönnes, der Geschäftsführer von Antecedo Asset Management aus Bad Homburg auf die dramatischen Veränderungen hin, denen Asset Manager heute schon ausgesetzt sind. In den vergangenen beiden Jahrzehnten hat es drei große Bewegungen gegeben: 1. Die Derivatemärkte sind extrem gewachsen. 2. Der Siegeszug der ETFs ist ungebrochen. Inzwischen steckt mehr als die Hälfte des weltweit angelegten Fondsvermögens in ETFs. 3. Die Anzahl der weltweit gelisteten Unternehmen geht kontinuierlich zurück. Aber die durchschnittliche Marktkapitalisierung von Aktien ist deutlich gestiegen. Dazu kommen Megatrends wie Künstliche Intelligenz, Klimawandel und große Fortschritte in der Biotechnologie. „All das wird gravierende Auswirkungen auf das Asset Management der Zukunft haben“, ist sich Tönnes sicher. Tönnes beantwortet im 76. Hedgework Talk, wie diese Veränderungen aussehen werden, welche Mindest-Assets Fondsmanager der Zukunft brauchen und wie intelligente Produkte entworfen werden, die in diesem Umfeld eine möglichst hohe Partizipation an den Indexsteigerungen erlauben, während gleichzeitig die Risikoseite im Griff bleibt. Hier erfahren Sie mehr über Antecedo: www.antecedo.eu
FERI bietet Wissen rund um Hedgefonds #75 mit Marcus Storr
2024/09/03
Am 24. September findet der 13. FERI Hedgefonds Investmenttag statt. Und zwar zum ersten Mal in den Räumen der Frankfurt School of Finance & Management. „Damit wollen wir unseren akademischen Ansatz noch stärker herausstellen“, sagt Marcus Storr, Head of Alternative Investments der FERI AG, im 75. Hedgework-Talk. Storr beobachtet bei institutionellen Investoren ein klares Ansteigen des Wissens rund um Hedgefonds über die Jahre seit dem ersten FERI Hedgefonds Investmenttag vor dreizehn Jahren, was sich vielfach in Renditevorteilen ausgezahlt habe. Im Podcast spricht der Hedgefonds-Profi über die gute Marktentwicklung in den Jahren 2023 und 2024, warum große Hedgefonds-Manager große Assets bekommen und dass es seit langem wieder einmal mehr Hedgefonds-Neugründungen als Schließungen gibt. Auch für die nahe Zukunft sieht Storr eine weiterhin gute Entwicklung bei Hedgefonds: „Equity-/Long-Short, Credit-Strategien und generell marktunabhängige Ansätze wie Pair Trades dürften weiter auf großes Interesse stoßen.“ Interessenten können sich hier über den 13. FERI Hedgefonds Investmenttag informieren: https://connect.feri.de/hedgefondstag/
Digitale Kreditplattformen bieten Rendite-Aufschlag für Investoren #74 mit Luca Frignani
2024/08/01
Der globale technologische Fortschritt macht es möglich: Die Frankfurter Exaloan AG verfügt über 70 Millionen Kreditdatensätzen von 44 digitalen Kreditplattformen aus 23 Ländern – von den USA über Afrika und Asien bis Europa. Gründer und CEO Luca Frignani erläutert im Hedgework-Talk, wie das Unternehmen diesen globalen Markt für institutionelle Investoren zugänglich macht. „In Ländern ohne dichte Banken-Infrastruktur sind digitale Plattformen oft der einzige Weg für Unternehmen, an Kredite zu kommen“, erläutert Frignani. Allerdings ist die Refinanzierung für die digitalen Plattformen oft schwierig – diese Lücke füllt Exaloan. Die Kredite werden automatisiert von Exaloan mit einem selbst entwickelten Risikomodell geprüft und bewertet. In Zusammenarbeit mit Asset Managern stellen Frignani und sein Team aus Kapitalmarkt- und Softwareexperten anschließend ein investierbares Vehikel zusammen. „Damit sind deutlich höhere Renditen als zum Beispiel im High-Yield-Markt möglich, obwohl die Ausfallraten der Kredite vergleichbar sind“, hebt Frignani hervor.
CLOs – die verkannte Investmentalternative #73 mit Paavo und Ines Bartsch
2024/07/12
Kaum zu glauben, aber wahr: Collateralized Loan Obligations oder CLOs sind ein Billionen-Dollar-Markt, den trotzdem kaum ein Anleger richtig kennt. In den USA kaufen CLO-Anbieter rund 70 Prozent aller Unternehmenskredite am Markt und unterteilen sie in verschiedene Risiko-Tranchen. „Daraus ergibt sich der große Vorteil bei CLOs, dass sich Investoren selbst aussuchen können, mit welchem Risikoprofil sie sich engagieren wollen“, sagt Paavo Bartsch von CIS Asset Management im Hedgework-Talk. Der Eschborner Asset Manager kann seit seiner Gründung 2007 einen Track Record von 11,2% p.a. für sein CLO-Portfolio vorweisen. „Wichtig für Investoren ist zudem, dass CLOs breit über viele Branchen diversifiziert sind“, sagt Ines Bartsch, die für das Fondsmanagement zuständig ist. CLOs sind durch die Unternehmenskredite erstrangig besichert und unterscheiden sich deutlich von CDOs (Collateralized Debt Obligations), die bei der Finanzkrise 2008 eine unrühmliche Rolle gespielt haben.
„Die Renditeerwartung für Vola-Strategien ist aktuell äußerst attraktiv“ #72 mit Mark Ritter
2024/05/15
Volatilitäts-Strategien gelten für viele als Exot unter den Anlagemöglichkeiten. „Zu Unrecht“, sagt Mark Ritter, Portfoliomanager bei Lupus alpha. „Vola-Strategien senken als Beimischung insgesamt das Risiko im Portfolio und weisen derzeit eine äußerst attraktive Renditeerwartung auf“, betont Ritter im Hedgework-Talk. Konkret wirken sich aktuell zwei Entwicklungen am Kapitalmarkt positiv aus: Durch das höhere Zinsniveau hat sich die Verzinsung der Basis-Bond-Portfolios deutlich verbessert. Zum anderen ist die Vola-Risikoprämie heute nachhaltig höher als vor der Corona-Pandemie. Unterm Strich liege die Renditeerwartung für die Vola-Strategie von Lupus alpha mittelfristig bei rund 8 Prozent p.a., stellt Ritter klar.

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