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Dieser Podcast hat
224 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
VIA Worms - Evangelische FreikircheExplizit
Nein
Erstellt am
2021/02/19
Neueste Episode
2026/10/19
Durchschnittsdauer
33 min.
Veröffentlichungsintervall
14 Tage
Beschreibung
VIA Worms - Evangelische Freikirche Gemeinschaft erleben - Glauben erfahren - Gott begegnen
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Gottes Werk - mein Beitrag - UmJ16 - Predigt Kai Buch 18.10.2026 - VIA Worms
2026/10/19
Jesus ist auf dem Höhepunkt seiner Popularität. Über 5000 Menschen folgen ihm sogar auf einen abgelegenen Berg. Das Wunder, dass er dort tut, ist herausragend unter seinen Wundern und wird von allen vier Evangelisten berichtet. Warum? Und was hat es uns heute zu sagen?
Evangelium nach Johannes, Kapitel 6
1 Danach ging Jesus auf die andere Seite des galiläischen Meeres, das auch als See von Tiberias bekannt ist. 2 Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie seine Wunder sahen, mit denen er die Kranken heilte. 3 Jesus stieg in die Berge hinauf und lagerte dort mit seinen Jüngern. 4 Es war kurz vor dem jährlichen Passahfest, das die Juden feiern. 5 Als Jesus seinen Blick hob, sah er eine große Menschenmenge auf der Suche nach ihm die Berge heraufkommen. Er wandte sich an Philippus und fragte: »Philippus, wo können wir so viel Brot kaufen, dass all diese Menschen zu essen bekommen?« 6 Er stellte Philippus jedoch nur auf die Probe, denn er wusste schon, was er tun würde.
7 Philippus antwortete: »Es würde ein kleines Vermögen kosten, sie mit Nahrung zu versorgen!«
8 Ein anderer Jünger, Andreas, der Bruder von Simon Petrus, meldete sich zu Wort: 9 »Hier ist ein kleiner Junge mit fünf Gerstenbroten und zwei Fischen. Doch was nützt uns das bei so vielen Menschen?«
10 »Sagt den Leuten, sie sollen sich hinsetzen«, befahl Jesus. Da ließen sich alle – allein die Männer zählten schon fünftausend – auf den grasbewachsenen Hängen nieder. 11 Dann nahm Jesus die Brote, dankte Gott und reichte sie den Menschen, wie viel sie auch wollten. Ebenso machte er es mit den Fischen. 12 Und alle aßen, bis sie satt waren. »Sammelt die Reste wieder ein«, wies Jesus seine Jünger an, »damit nichts umkommt.« 13 Am Anfang waren es nur fünf Gerstenbrote gewesen, doch nach dem Essen wurden zwölf Körbe mit den Brotresten gefüllt, die übrig geblieben waren!
14 Als die Leute dieses Wunder sahen, riefen sie aus: »Dieser ist wirklich der Prophet, den wir erwartet haben. Er ist es, der in die Welt kommen soll.« 15 Jesus merkte, dass sie im Begriff waren, ihn mit Gewalt aufzuhalten und zum König zu machen. Da zog er sich wieder auf den Berg zurück und blieb dort für sich allein.
Neues Leben Bibel (Holzgerlingen: SCM R. Brockhaus, 2014), Joh 6,1–15.
Unser Reden - und die Folgen - UmJ15 - Predigt Kai Buch 04.10.2026 - VIA Worms
2026/10/04
Jesus spricht mit den Pharisäern, die in kritisieren, ein ernstes Wort: Es geht um ihr Reden. Und es geht dabei auch um unser Reden. Denn Gott hört jedes Wort, und jeder Mensch wird einmal für jedes seiner Worte zur Rechenschaft gezogen ... wie können wir da bestehen?
Evangelium nach Matthäus, Kapitel 12
32 Wer gegen den Menschensohn lästert, dem kann vergeben werden. Wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, dem wird niemals vergeben werden – nicht in dieser Welt und auch nicht in der zukünftigen.
33 Einen Baum erkennt man an seinen Früchten. Ist ein Baum gut, so wird er auch gute Früchte tragen. Ist ein Baum schlecht, so wird er schlechte Früchte tragen. 34 Ihr Schlangenbrut! Wie können böse und hinterhältige Menschen wie ihr reden, was gut und richtig ist? Denn immer bestimmt ja euer Herz, was ihr sagt. 35 Ein guter Mensch spricht gute Worte aus einem guten Herzen, und ein böser Mensch spricht böse Worte aus einem bösen Herzen. 36 Ich sage euch: Am Tag des Gerichts müsst ihr euch für jedes böse Wort, das ihr sagt, verantworten. 37 Was ihr heute sagt, entscheidet über euer Schicksal; entweder werdet ihr gerettet oder gerichtet.«
Neues Leben Bibel (Holzgerlingen: SCM R. Brockhaus, 2014), Mt 12,32–37.
Wo Glaube wächst - wie ich helfen kann - UmJ14 - Predigt Christel Funck 20.09.2026 - VIA Worms
2026/09/27
Jesus erzählt ein Gleichnis, eine Bildgeschichte, die alle damals kannten: Auf einen Acker wird Samen gesät. Aber nicht jeder Samen geht auf und bringt eine Pflanze und Frucht hervor. Warum? Es geht dabei um unseren Glauben. Wie er entsteht und wie er wachsen kann - oder wieder wieder eingeht.
Markusevangelium, Kapitel 4
3 Jesus sagte zu den Menschen: »Hört mir zu!
Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen.
4 Während er die Körner auswarf,
fiel ein Teil davon auf den Weg.
Da kamen die Vögel und pickten sie auf.
5 Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden,
wo es nicht viel Erde gab.
Die Körner gingen schnell auf,
weil sie nicht tief im Boden lagen.
6 Aber als die Sonne hoch stand,
wurden die Pflanzen verbrannt.
Sie vertrockneten,
weil sie keine tiefen Wurzeln hatten.
7 Ein weiterer Teil fiel zwischen die Disteln.
Die Disteln schossen hoch
und erstickten die junge Saat.
Deshalb brachten sie keinen Ertrag.
8 Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden.
Die Körner gingen auf, wuchsen heran
und brachten Ertrag:
manche dreißigfach, andere sechzigfach,
andere sogar hundertfach.«
9 Und Jesus sagte:
»Wer Ohren zum Hören hat, soll gut zuhören.«
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), Mk 4,3–9.
Niemals allein - warum du andere brauchst - UmJ13 - Predigt Kai Buch 30.08.2026 - VIA Worms
2026/08/30
Gemeinschaft war Jesus ganz wichtig - eigentlich zog er sich nur aus einem Grund in die Einsamkeit zurück: Um eine Zeit zu Beten. Dann war er wieder mit Anderen zusammen. Und so ist ihm auch Kirche wichtig? Warum?
Hebräerbrief Kapitel 3
12 Achtet deshalb darauf, liebe Freunde, dass eure Herzen nicht böse und ungläubig sind und ihr euch damit vom lebendigen Gott abwendet. 13 Ermutigt einander jeden Tag, solange es »Heute« heißt, damit keiner von euch von der Sünde überlistet wird und hart wird gegen Gott!
Neues Leben Bibel (Holzgerlingen: SCM R. Brockhaus, 2014), Hebr 3,12–13.
Peacemaker - Jesus der wahre Friedensbringer - Predigt Mathias Nell 23.08.2026 - VIA Worms
2026/08/23
Jesus hat etwas in unsere Welt gebracht, was wir dringend nötig haben: Frieden. Wie dieser Frieden aussieht und wie wir ihn für uns erleben können, davon berichtet Mathias Nell.
Brief an die Epheser, Kapitel 2
14 Denn Christus selbst brachte Frieden zwischen den Juden und den Menschen aus allen anderen Völkern, indem er uns zu einem einzigen Volk vereinte. Er hat die Mauer der Feindschaft, die uns früher trennte, niedergerissen. Durch seinen Tod 15 hat er dem Gesetz mit seinen Geboten und Verordnungen ein Ende bereitet und dadurch Frieden gestiftet, indem er beide in sich zu einem einzigen neuen Menschen schuf. 16 Er hat sie in einem Leib vereint und durch das Kreuz mit Gott versöhnt, sodass die Feindschaft ein Ende fand. 17 Er ist gekommen und brachte die Botschaft des Friedens euch, die ihr fern von ihm wart, und den Juden, die ihm nahe waren. 18 Durch das, was Christus für uns getan hat, können wir jetzt alle, ob wir Juden sind oder nicht, in einem Geist zum Vater kommen.
Neues Leben Bibel (Holzgerlingen: SCM R. Brockhaus, 2014), Eph 2,14–18.
Neues Leben in Jesus - wirklich - UmJ12 - Predigt Kai Buch 09.08.2026 - VIA Worms
2026/08/10
Jesus rüttelte die Traditionen seiner Zeit auf. Was war noch sinnvoll, wenn man Jesus folgen wollte? Was ist in unserem eigenen Leben eigentlich "tot", und wir sollten es beenden - damit wir Raum schaffen für das, was Jesus uns schenken möchte?
Evangelium nach Markus, Kapitel 2
Es ist nicht die Zeit zu fasten
18 Die Jünger von Johannes
und die Pharisäer fasteten regelmäßig.
Deshalb kamen Leute zu Jesus und fragten ihn:
»Warum fasten die Jünger von Johannes
und die Jünger der Pharisäer,
aber deine Jünger nicht?«
19 Jesus antwortete: »Sollen die Hochzeitsgäste etwa fasten,
solange der Bräutigam bei ihnen ist?
Während der Bräutigam bei ihnen ist,
können sie doch nicht fasten.
20 Aber es wird eine Zeit kommen,
da wird ihnen der Bräutigam weggenommen.
An diesem Tag werden sie fasten.
21 Niemand näht neuen Stoff auf einen alten Mantel.
Sonst wird der neue Stoff von dem alten abreißen,
und der Riss wird größer als vorher.
22 Und niemand füllt neuen Wein in alte Weinschläuche.
Sonst bringt der neue Wein
die alten Schläuche zum Platzen.
Dann geht der Wein verloren mitsamt den Schläuchen.
Nein: Neuer Wein gehört in neue Schläuche.«
Hunger stillen auch am Sabbat
23 An einem Sabbat ging Jesus durch die Felder.
Unterwegs rissen seine Jünger Ähren von den Halmen.
24 Da sagten die Pharisäer zu ihm:
»Sieh doch, was deine Jünger tun!
Das ist am Sabbat verboten.«
25 Er antwortete:
»Habt ihr denn nicht gelesen, was David getan hat?
Er und seine Männer waren in einer Notlage
und hatten Hunger.
26 – Der Hohepriester war damals Abjatar. –
Da ging David in das Haus Gottes
und aß die Schaubrote, obwohl es verboten war.
Nur die Priester durften davon essen.
Aber er gab sogar seinen Männern von den Broten.«
27 Jesus sagte zu den Pharisäern:
»Gott hat den Sabbat für den Menschen gemacht,
nicht den Menschen für den Sabbat.
28 Also kann der Menschensohn bestimmen,
was am Sabbat erlaubt ist.«
Jesus heilt einen Mann am Sabbat
3 1 Wieder ging Jesus in die Synagoge.
Dort war ein Mann mit einer gelähmten Hand.
2 Die Gegner von Jesus beobachteten genau,
ob Jesus den Mann am Sabbat heilen würde.
Dann wollten sie ihn anklagen.
3 Jesus sagte zu dem Mann mit der gelähmten Hand:
»Steh auf und stell dich in die Mitte.«
4 Dann fragte er sie: »Was ist am Sabbat erlaubt? –
Gutes tun oder Böses?
Soll man einem Menschen das Leben retten
oder ihn umkommen lassen?«
Keiner sagte etwas.
5 Jesus blickte sie zornig an.
Er war traurig, dass sie so unbarmherzig waren.
Zu dem Mann sagte er: »Streck deine Hand aus!«
Da streckte der Mann die Hand aus,
und sie wurde geheilt.
6 Die Pharisäer gingen hinaus
und trafen sich sofort mit den Anhängern des Herodes.
Gemeinsam überlegten sie,
wie sie Jesus loswerden konnten.
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), Mk 2,18–3,6.
Lieben - wie kann ich das mehr - UmJ11 - Predigt Michelle Funck 02.08.2026 - VIA Worms
2026/08/03
Jesus spricht davon, dass es "große" Liebe gibt? Gibt es bei Liebe also Unterschiede? Und wie kann man große Liebe bekommen?
Lukas-Evangelium, Kapitel 7
36 Einer der Pharisäer lud Jesus zum Essen ein.
Jesus ging in das Haus des Pharisäers
und legte sich zu Tisch.
37 In der Stadt lebte eine Frau,
die als Sünderin bekannt war.
Sie erfuhr,
dass Jesus im Haus des Pharisäers zu Gast war.
Mit einem Fläschchen voll kostbarem Salböl
ging sie dorthin.
38 Die Frau trat von hinten
an das Fußende des Polsters heran,
auf dem Jesus lag.
Sie weinte so sehr,
dass seine Füße von ihren Tränen nass wurden.
Mit ihrem Haar trocknete sie ihm die Füße,
küsste sie und salbte sie mit dem Öl.
39 Der Pharisäer, der Jesus eingeladen hatte,
beobachtete das alles und sagte sich:
»Wenn Jesus ein Prophet wäre,
müsste er doch wissen,
was für eine Frau ihn da berührt –
dass sie eine Sünderin ist.«
40 Da wandte sich Jesus an ihn und sagte:
»Simon, ich habe dir etwas zu sagen.«
Er antwortete: »Lehrer, sprich!«
41 Jesus sagte:
»Zwei Männer hatten Schulden bei einem Geldverleiher:
Der eine schuldete ihm fünfhundert Silberstücke,
der andere fünfzig.
42 Da sie es nicht zurückzahlen konnten,
schenkte er beiden das Geld.
Welcher von den beiden
wird den Geldverleiher dafür wohl mehr lieben?«
43 Simon antwortete: »Ich nehme an der,
dem der Geldverleiher mehr geschenkt hat.«
Da sagte Jesus zu ihm: »Du hast recht.«
44 Dann drehte er sich zu der Frau um
und sagte zu Simon: »Siehst du diese Frau?
Ich kam in dein Haus,
und du hast mir kein Wasser für die Füße gebracht.
Aber sie hat meine Füße mit ihren Tränen nass gemacht
und mit ihren Haaren getrocknet.
45 Du hast mir keinen Kuss zur Begrüßung gegeben.
Aber sie hat nicht aufgehört,
mir die Füße zu küssen, seit ich hier bin.
46 Du hast meinen Kopf nicht mit Öl gesalbt.
Aber sie hat meine Füße mit kostbarem Öl gesalbt.
47 Deshalb sage ich dir:
Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben.
Darum hat sie so viel Liebe gezeigt.
Wem aber wenig vergeben wird,
der zeigt auch nur wenig Liebe.«
48 Dann sagte Jesus zu der Frau:
»Deine Sünden sind dir vergeben.«
49 Die anderen Gäste fragten sich:
»Wer ist dieser Mann, der sogar Sünden vergibt?«
50 Aber Jesus sagte zu der Frau:
»Dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden.«
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), Lk 7,36–50.
Großer und kleiner Glaube - der Unterschied - UmJ10 - Predigt Kai Buch 21.06.2026 - VIA Worms
2026/06/22
Jesus spricht davon, dass es großen und kleinen Glauben gibt. Wo ist da der Unterschied?
Matthäus-Evangelium, Kapitel 8
5 Jesus ging nach Kapernaum.
Da kam ihm ein römischer Hauptmann entgegen.
Er sagte zu Jesus:
6 »Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause.
Er hat furchtbare Schmerzen!«
7 Jesus antwortete:
»Ich will kommen und ihn gesund machen.«
8 Der Hauptmann erwiderte:
»Herr! Ich bin es nicht wert,
dass du mein Haus betrittst!
Aber sprich nur ein Wort, und mein Diener wird gesund!
9 Denn auch bei mir ist es so,
dass ich Befehlen gehorchen muss.
Und ich selbst habe Soldaten, die mir unterstehen.
Wenn ich zu einem sage: ›Geh!‹,
dann geht er.
Und wenn ich zu einem anderen sage: ›Komm!‹,
dann kommt er.
Und wenn ich zu meinem Diener sage: ›Tu das!‹,
dann tut er es.«
10 Als Jesus das hörte, staunte er.
Er sagte zu den Leuten, die ihm gefolgt waren:
»Amen, das sage ich euch:
Bei niemandem in Israel
habe ich so einen Glauben gefunden!
...
13 Dann sagte Jesus zum Hauptmann:
»Geh! So wie du geglaubt hast, soll es geschehen!«
In derselben Stunde wurde sein Diener gesund.
23 Jesus stieg in das Boot, und seine Jünger folgten ihm.
24 Plötzlich brach ein starker Sturm auf dem See los.
Die Wellen drohten das Boot unter sich zu begraben.
Aber Jesus schlief.
25 Die Jünger gingen zu ihm und weckten ihn.
Sie riefen: »Herr, rette uns! Wir gehen unter!«
26 Jesus sagte zu ihnen: »Warum habt ihr solche Angst?
Ihr habt zu wenig Vertrauen!«
Dann stand er auf und bedrohte den Wind und den See.
Da wurde es ganz still.
27 Die Leute wunderten sich und sagten zueinander:
»Wer ist er eigentlich?
Sogar der Wind und die Wellen gehorchen ihm!«
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), Mt 8,5–13.
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), Mt 8,23–27.
Franz von Assisi - Kirche damals Kirche heute - Predigt Thorsten Uthardt 29.05.2026 - ACK-Pfingstfest
2026/06/10
Predigt beim Pfingstfest der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Worms 2026
Sprechen mit Gott - immer auf Empfang - UmJ9- Predigt Kai Buch 24.05.2026 - VIA Worms
2026/05/26
Beten war für die Menschen zur Zeit von Jesus ganz normal, wohl jeder tat es. Trotzdem lehrt Jesus seine Zuhörer, das man falsch und richtig beten kann. Wie betet man "richtig"? Worauf soll man achten? Die Bergpredigt gibt Aufschluss ...
5 »Wenn ihr betet,
macht es nicht wie die Scheinheiligen:
Sie stellen sich zum Beten gerne
in die Synagogen und an die Straßenecken –
damit die Leute sie sehen können.
Amen, das sage ich euch:
Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.
6 Wenn du betest,
geh in dein Zimmer und schließ die Tür.
Bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.
Dein Vater, der auch das Verborgene sieht,
wird dich dafür belohnen.
7 Sprecht eure Gebete nicht gedankenlos vor euch hin
wie die Heiden!
Denn sie meinen,
ihr Gebet wird erhört, weil sie viele Worte machen.
8 Macht es nicht so wie sie!
Denn euer Vater weiß, was ihr braucht,
noch bevor ihr ihn darum bittet.
9 So sollt ihr beten:
Unser Vater im Himmel,
dein Name soll geheiligt werden.
10 Dein Reich soll kommen.
Dein Wille soll geschehen.
Wie er im Himmel geschieht,
so soll er auch auf der Erde Wirklichkeit werden.
11 Gib uns heute unser tägliches Brot.
12 Und vergib uns unsere Schuld –
so wie wir denen vergeben haben,
die an uns schuldig geworden sind.
13 Und stell uns nicht auf die Probe,
sondern rette uns vor dem Bösen.
[...]
14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt,
dann wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben.
15 Wenn ihr den Menschen aber nicht vergebt,
dann wird euer Vater euch
eure Verfehlungen auch nicht vergeben.«
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), Mt 6,5–15.
Gebet setzt Segen frei - Predigt Bastian Wellhöfer 17.05.2026 - VIA Worms.
2026/05/21
Gebet - Reden mit Gott - ist eine Grundlage christlichen Lebens. Eine Frau im Alten Testament sprach ein solches Gebet, weil sie eine große Not hatte. Von ihr können wir einiges dazu lernen ...
1.Buch Samuel
6 Peninna aber, die etwas gegen Hanna hatte,
kränkte sie sehr wegen ihrer Kinderlosigkeit.
Denn der HERR ließ sie keine Kinder bekommen.
7 So ging es Jahr für Jahr,
wenn Hanna hinaufzog zum Haus des HERRN.
Jedes Mal fing die andere damit an, Hanna zu kränken.
Da weinte sie und wollte nicht essen.
8 Doch Elkana, ihr Mann, sagte zu ihr:
»Hanna, warum weinst du?
Warum willst du nicht essen?
Warum ist dir das Herz so schwer?
Bin ich dir nicht mehr wert als zehn Söhne?«
9 Einmal stand Hanna einfach auf,
nachdem sie in Schilo gegessen hatten.
Der Priester Eli saß gerade auf einem Stuhl
am Türpfosten vor dem Tempel des HERRN.
10 Hanna hatte einen ganz bitteren Tag erlebt.
Unter vielen Tränen betete sie zum HERRN
11 und gab ihm das folgende Versprechen:
»Ach, HERR Zebaot, sieh das Elend deiner Magd an!
Denk doch an mich und vergiss deine Magd nicht!
Schenk deiner Magd einen Sohn!
Dann will ich ihn dem HERRN überlassen
sein ganzes Leben lang.
Sein Haar soll niemals geschnitten werden.«
12 So betete sie lange vor dem HERRN.
Eli beobachtete dabei ihren Mund.
13 Hanna redete nämlich leise vor sich hin.
Nur ihre Lippen bewegten sich,
doch ihre Stimme war nicht zu hören.
Da meinte Eli, sie sei betrunken.
14 Also schimpfte Eli mit ihr:
»Wie lange soll das noch gehen,
so betrunken wie du bist?
Schlaf erst mal deinen Rausch aus!«
15 Hanna antwortete ihm:
»Nein, mein Herr! Ich bin eine verzweifelte Frau.
Wein und Bier habe ich nicht getrunken.
Mein Herz habe ich ausgeschüttet vor dem HERRN.
16 Halte deine Magd nicht für eine verkommene Frau!
Ich habe doch die ganze Zeit nur gebetet,
weil ich Kummer habe und ganz traurig bin.«
17 Da antwortete ihr Eli: »Geh in Frieden!
Der Gott Israels wird dir geben,
was du von ihm erbeten hast.«
18 Und sie sagte: »So soll es geschehen.
Sei so gut und denke an deine Magd!«
Dann ging die Frau ihres Wegs und aß wieder.
Ihr Gesicht war nicht mehr traurig.
19 Am anderen Morgen standen sie früh auf
und fielen vor dem HERRN auf die Knie und beteten.
Dann kehrten sie heim nach Rama.
Elkana schlief mit seiner Frau Hanna,
und der HERR dachte an sie.
20 So geschah es im Verlauf eines Jahres:
Hanna wurde schwanger, brachte einen Sohn zur Welt
und nannte ihn Samuel.
Sie gab ihm diesen Namen, weil sie sagte:
»Vom HERRN habe ich ihn erbeten.«
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), 1. Sam 1,6–20.
Hören & tun - von Gott geformt - UmJ8 - Predigt Kai Buch 10.05.2026 - VIA Worms
2026/05/13
Jesus sagt klar, dass nur der ihm wirklich nachfolgt, der auch tut, was er hört. Immerhin, er hört. Aber setzt er auch um? An einem drastischen Beispiel zeigt Jesus dann, was passiert, wenn man nur hört und nicht handelt. Was hilft uns dabei, Jesus so nachzufolgen, dass wir jeder Situation im Leben gewachsen sind?
Das Gleichnis von den beiden Söhnen
(Evangelium nach Matthäus)
28 »Was meint ihr zu folgender Geschichte:
Ein Mann hatte zwei Söhne.
Er ging zum ersten und sagte:
›Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg!‹
29 Aber der antwortete: ›Ich will nicht!‹
Später tat es ihm leid, und er ging doch.
30 Genauso bat der Vater seinen zweiten Sohn.
Der antwortete: ›Ja, Herr!‹
Aber er ging nicht hin.
31 Wer von den beiden Söhnen hat getan,
was der Vater wollte?«
Die führenden Priester
und Ältesten des Volkes antworteten:
»Der erste.«
Da sagte Jesus zu ihnen: » Amen, das sage ich euch:
Die Zolleinnehmer und die Huren
kommen eher in das Reich Gottes als ihr.
32 Denn Johannes kam zu euch
und zeigte euch den Weg,
den Gottes Gerechtigkeit fordert.
Aber ihr habt ihm nicht geglaubt.
Doch die Zolleinnehmer und Huren haben ihm geglaubt.
Nicht einmal, als ihr das gesehen habt,
habt ihr euer Leben geändert.
Selbst dann habt ihr Johannes nicht geglaubt.«
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), Mt 21,28–32.
Sei ein Friedensstifter - Predigt Bernhard Röckle 03.05.2026 - VIA Worms
2026/05/04
Jesus kam in diese Welt, um uns - jedem einzelnen Menschen - Frieden zu bringen. Auch, wenn um ihn oder sie herum Krieg herrschen mag. Wie erhalten wir diesen Frieden? Und wie geben wir ihn weiter?
Evangelium nach Matthäus, Kapitel 5
9 Glückselig sind die, die Frieden stiften.
Denn sie werden Kinder Gottes heißen.
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), Mt 5,9.
Was kostet das Paradies - Predigt Rudolf Fichtner 26.04.2026 - VIA Worms
2026/04/27
Zu Beginn schuf Gott einen Garten Eden, in dem die Menschen lebten. Was hat es mit diesem Garten auf sich? Welche Regeln galten dort? Was hatten die Menschen zu tun, die Gott dort hinein schuf?
Zu der Zeit, als Gott der HERR Erde und Himmel machte,
5 wuchs noch nichts auf der Erde.
Es gab keine Sträucher auf dem Feld
und auch sonst keine Pflanzen.
Denn Gott der HERR hatte noch keinen Regen
auf die Erde fallen lassen.
Es gab auch keinen Menschen,
der den Erdboden bearbeitete.
6 Wasser stieg aus der Erde auf
und tränkte den ganzen Erdboden.
7 Da formte Gott der HERR
den Menschen aus Staub vom Erdboden.
Er blies ihm den Lebensatem in die Nase,
und so wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.
8 Dann legte Gott der HERR einen Garten an –
im Osten, in der Landschaft Eden.
Dorthin brachte er den Menschen,
den er geformt hatte.
9 Gott der HERR ließ aus dem Erdboden
alle Arten von Bäumen emporwachsen.
Sie sahen verlockend aus,
und ihre Früchte schmeckten gut.
In der Mitte des Gartens aber
wuchsen zwei besondere Bäume:
der Baum des Lebens
und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
...
15 Gott der HERR nahm den Menschen
und brachte ihn in den Garten Eden.
Er sollte ihn bearbeiten und bewahren.
16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen:
»Von jedem Baum im Garten darfst du essen.
17 Aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse
darfst du nicht essen.
Sobald du davon isst, wirst du sterben.«
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), Gen 2,4–17.
Nicht willkommen - mit Ablehnung umgehen - UmJ7 - Predigt Kai Buch 12.04.2026 - VIA Worms
2026/04/14
Das hat jeder schon erlebt: Abgelehnt zu werden. Auch Jesus hat das erlebt. Wie ging er damit um? Und was können wir daraus lernen?
Markus-Evangelium, Kapitel 6
1 Jesus ging von dort weg
und kam in seine Heimatstadt Nazaret.
Seine Jünger begleiteten ihn.
2 Am Sabbat lehrte Jesus in der Synagoge.
Viele, die ihn hörten, waren tief beeindruckt.
Sie fragten: »Wo hat er das her?
Was ist das für eine Weisheit, die er bekommen hat?
Und wieso geschehen durch ihn solche Wunder?
3 Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn von Maria?
Ist er nicht der Bruder von
Jakobus, Joses, Judas und Simon?
Leben nicht auch seine Schwestern hier bei uns?«
Deshalb lehnten sie Jesus ab.
4 Aber Jesus sagte zu ihnen:
»Nirgendwo gilt ein Prophet so wenig
wie in seiner Heimatstadt,
bei seinen Verwandten und bei seiner Familie.«
5 Deshalb konnte er dort auch keine Wunder tun.
Er legte nur einigen Kranken die Hände auf
und heilte sie.
6 Und Jesus wunderte sich
über den Unglauben der Leute dort.
Jesus sendet seine Jünger aus
Matthäus 10,5–14; Lukas 9,1–6
Jesus zog durch die Dörfer in der Umgebung und lehrte.
BasisBibel: Altes und Neues Testament (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2021), Mk 6,1–6.
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