
Werben im Podcast: Lesezeichen
Bewertung
5von
Dieser Podcast hat
26 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
DER STANDARDExplizit
Nein
Erstellt am
2021/03/03
Neueste Episode
2022/03/04
Durchschnittsdauer
22 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage
Beschreibung
Willkommen bei Lesezeichen, dem STANDARD-Buchclub für Literatur, die uns bewegt. Hier lesen und besprechen wir ab 5. März alle 14 Tage Bücher von Autor*innen, die für hitzige gesellschaftspolitische Debatten sorgen oder uns so sehr inspirieren, dass wir darüber reden müssen. Unser Buchclub lädt zum Mitlesen und Debattieren ein. Wir sind aber auch die genau richtige Adresse für alle, die einfach auf der Suche nach gutem Lesestoff und interessanten Neuerscheinungen sind. Wer unsere Diskussionen und Empfehlungen nicht verpassen will, abonniert Lesezeichen am besten gleich bei Apple Podcasts oder Spotify.
Freischalten Lesezeichen Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails
E-Mail-Kontaktinformationen
Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer
Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails
Podcast-Einblicke

Soziale Medien
Pruefen Sie die Social-Media-Praesenz von Lesezeichen
Podcast-Episoden
Neueste Episoden von Lesezeichen Podcast ansehen
"Das Paradies ist weiblich": Die Angst davor, dass Frauen sich rächen könnten
2022/03/04
Der Sammelband "Das Paradies ist weiblich. 20 Einladungen in eine Welt, in der Frauen das Sagen haben" wurde von der Autorin Tanja Raich ("Jesolo") herausgegeben und ist am 22. Februar erschienen. Darin denken 20 Autor:innen über eine Welt nach, in der Frauen sämtliche Bereiche unseres Lebens regeln. Was, wenn wir in einem Matriarchat leben würden? Wollen wir das überhaupt? Und steckt in der verbreiteten Abwehrhaltung gegen feministische Idee auch die Angst, dass Frauen die Verhältnisse einfach umdrehen– und sich für die Jahrtausende lange Unterdrückung rächen könnten? Und was ist ein Matriarchat eigentlich?
Für die Auslotung dieser Frage konnte Tanja Raich Autor:innen wie Kübra Gümüşay, Mithu Sanyal, Julia Korbik, Emilia Roig, Shida Bazyar, Linus Giese, Kübra Gümüşay, Simone Hirth, Gertraud Klemm, Miku Sophie Kühmel, Nicolas Mahler, Barbara Rieger, Jaroslav Rudiš, Mithu Sanyal, Tonio Schachinger, Margit Schreiner, Sophia Süßmilch oder Feridun Zaimoglu gewinnen.
Zu Gast in dieser Lesezeichen-Ausgabe ist Petra Unger. Sie ist Kulturvermittlerin, Akademische Referentin für feministische Bildung und Politik, Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung und Begründerin der Wiener Frauenspaziergänge, bei denen sie seit 25 Jahren die weibliche Geschichte Wiens erforscht. Inzwischen gibt es 50 verschiedenen Routen zu Frauengeschichte sowie frauen- und geschlechterrelevanten Themen, die Interessiert mit ihr bewandern können.
"Die Geschichte meiner Sexualität": Nimm doch bitte mal die Hände weg
2022/02/04
Tobi Lakmakers Roman ist vor einem Jahr in den Niederlanden erschienen und liegt nun auf Deutsch vor. Der in Amsterdam lebende Transmann Lakmaker erzählt darin von seinen Erlebnissen zwischen 17 und 25 Jahren, die er damals noch als Sophie Lakmaker machte. Sex mit Männern, Sex mit Frauen und welchen, bei dem das Gegenüber doch mal bitte die Hände bei sich lassen soll. Doch es steckt gar nicht so viel Sex in dem Buch mit einem solchen Titel. Mindestens so viel Gewicht haben Lakmakers Erfahrungen mit Uni-Reisen, Trennungen, Tod und einem Leben als wenig überzeugtes Mädchen, später als noch weniger überzeugte Frau – also doch wieder Sexualität.
"Die Erfindung der Hausfrau": Kinder, Küche, gekippte Machtverhältnisse
2022/01/21
"Die Verwandlung der Frauen in eine heimliche Dienerklasse war eine ökonomische Leistung ersten Ranges", diesen Satz eines Wirtschaftswissenschaftlers aus den 70er-Jahren zitiert die deutsche Kulturwissenschaftlerin Evke Rulffes in ihrem viel beachteten Buch "Die Erfindung der Hausfrau", in der sie die historische Entwicklung von der "Hausmutter", übrigens ein Ratgeberbuch aus dem 18. Jahrhundert, die eine Art Managerin war, hin zur bürgerlichen Hausfrau, die in jeder Beziehung abhängig und entwertet war. Wie konnte das passieren? Warum gibt es heute noch immer so wenig Wertschätzung für Haus- und Carearbeit? Warum hat die Corona-Pandemie wieder einen großen Backlash für Frauen bedeutet? Und warum gehen noch immer so wenige Männer in Väterkarenz? Diese und andere Fragen stellen wir uns gemeinsam mit der Schriftstellerin Sabine Scholl, die sich in ihren Büchern schon mehrfach mit weiblichen Rollenbildern und Frauenschicksalen auseinandergesetzt hat und besprechen auch die Tücken der Ratgeberliteratur und den damit verbundenen Selbstoptimierungszwang für Frauen.
Marie Kondo: Räum auf, als ob es um dein Leben ginge
2022/01/07
Die ersten Tage des neues Jahres sind für viele mit guten Vorsätzen gepflastert. Künftig mehr Ordnung zu halten zum Beispiel, im Kleiderkasten, im Bücherregal, im digitalen Leben – einfach überall.
Das wird nicht nur vieles leichter machen, es macht Sie auch glücklich, gibt Ihnen Raum für ein Leben, wie Sie es sich schon immer vorgestellt haben. Das ist zumindest das Versprechen von Marie Kondo, die seit Jahren ihre Expertise in Sachen Ordnunghalten mit Büchern, TV-Shows und Kursen an ein inzwischen riesiges Publikum bringt.
"Alles in Ordnung. Dein praktischer KonMari-Begleiter für Wohnung und Leben" ist das aktuelle Buch der Bestsellerautorin und Aufräumfachfrau und für unseren Buchclub die Gelegenheit, über Ratgeberliteratur zu sprechen: Warum ist diese so oft auf Frauen zugeschnitten? Welche Illusionen verbreitet sie? Und welche Wahrheiten zeigt sie auf? Zu Gast ist die Philosophin, Autorin und Podcasterin Lisz Hirn.
Ausnahmejahr 2021: Neun Buchtipps von Monika Rinck
2021/12/17
Im heutigen Podcast besprechen wir nicht, wie wir das sonst immer tun, ein einziges Buch, sondern das ganzes Bücherjahr 2021. Ein gänzlich unmögliches Unterfangen. Aber für einen etwas anderen Jahresrückblick auf das Literaturjahr 2021 sorgt Lesezeichen-Gast Monika Rinck. Sie ist nicht nur Schriftstellerin und Lyrikerin aus Berlin, sondern seit einem Jahr auch ununterbrochen in Wien, sie leitet zusammen mit ihrer Kollegin Gerhild Steinbuch das Institut der Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst. Sprich: Sie schreibt nicht nur Literatur, sondern unterrichtet es auch.
Wie wir Rassismus nicht weiter in die Zukunft tragen
2021/12/02
Im Dezember schauen wir in unserem Buchclub auf das vergangene Buchjahr zurück – und besprechen eines der wohl wichtigsten Bücher dieses Jahres: "Why We Matter. Das Ende der Unterdrückung" von Emilia Roig. Die Politikwissenschafterin untersuchte darin die Ursprünge und gezielten Mechanismen von Rassismus, Sexismus und anderen Formen der Unterdrückung – und wie sie sich gegenseitig verstärken können.
Detailliert und engagiert beschreibt Roig, wie Rassismus immer wieder erfolgreich bagatellisiert, vereidigt und so bis heute fester Bestandteil unsere Gesellschaft ist. Emilia Roig bietet in dem Buch nicht nur ihr theoretisches Wissen und Ideen, wie eine Welt ohne Rassismus vorstellbar werden könnte, sondern sie erzählt auch von ihrer eigenen Erfahrungen, die sie als schwarze, queere Frau mit Diskriminierungen auf mehreren Ebenen erlebt.
Gast bei Lesezeichen ist diesmal Noura Maan, Außenpolitikredakteurin und Chefin vom Dienst.
Lockdownbeschäftigung mit "Der Sex meines Lebens"
2021/11/19
Der Titel des Buchs "Der Sex meines Lebens" ist, das liegt auf der Hand, im doppelten Sinn zu verstehen. Der Autorin, die für ihre sexuelle Autobiografie anonym bleiben möchte, "um die Erzählung und nicht die Erzählerin in den Vordergrund zu stellen", geht es zum einen um sämtliche sexuelle Erfahrungen, die sich im Laufe ihres Lebens angesammelt haben, aber dieses Buch ist auch die Suche nach dem "besten" Sex ihres Lebens.
Dieses Buch, erschienen im Ullstein-Verlag, sind sich Mia Eidlhuber und Beate Hausbichler einig, ist aber noch viel mehr: Es ist das Zeugnis einer Frau, für die 68er-Bewegung und sexuelle Befreiung kein erfüllendes Sexualleben mit sich gebracht haben, im Gegenteil: Mitgemacht oder auch mit sich machen lassen hat diese Autorin, von der wir annehmen dürfen, dass sie heute in etwa um die sechzig Jahre alt ist, einiges.
Sie selbst spricht im Klappentext ihrer Aufzeichnungen offen und mutig von "Überforderung" und "Überrumpelungen", das Wort "Missbrauch" kommt dabei nicht vor. Ihre teilweise schmerzhaften Erinnerungen und Aufzeichnungen sind deshalb auch Zeugnis einer Zeit, in der sexuelle Selbstbestimmung und Grenzsetzungen noch nicht so selbstverständlich waren wie in einer heutigen Gesellschaft, die auch durch die #MeToo-Bewegung langsam lernen musste auf Bedürfnisse und Befindlichkeiten von Frauen mehr Rücksicht zu nehmen.
Ob die Autorin, die sich "Anonyma" nennt, am Ende doch den Sex ihres Lebens gefunden hat, wird an dieser Stelle nicht verraten, aber hören Sie selbst.
"Blaue Frau": Die Geschichte über eine Vergewaltigung hat den Deutschen Buchpreis gewonnen
2021/11/05
Bereits auf den ersten Seiten von Antje Rávik Strubels erst vor kurzem mit dem Deutschen Buchpreis 2021 ausgezeichnetem Roman setzt ein Sog ein: Adina, steht unter Schock. Die junge Frau hat es von Tschechien bis nach Deutschland und weiter nach Finnland verschlagen, wo sie zuerst in einem Hotel jobbt und dann eine zeitlang bei ihrem Geliebten Leonides, einem estnischen Menschenrechts-Professor lebt. Meisterhaft erzählt die in Potsdam geborene Autorin eine Geschichte von Gewalt, einem sexuellem Übergriff und ungleichen Machtverhältnissen.
"Radikaler Konservatismus": Nachrichten für Bürgerliche
2021/10/22
Ein Buch, das zur rechten Zeit kommt. Mit diesem Urteil ist Julya Rabinowich offenbar nicht allein. Dabei schaffte es Natascha Strobls Buch "Radikaler Konservatismus" schon vor der Regierungskriese aufgrund der veröffentlichen Chatprotokolle zwischen Spitzenpolitikern der ÖVP und Vertrauten auf die Bestsellerliste des "Spiegel".
Das Buch zeigt den Wandel konservativer Parteien auf, beschreibt zunehmend verschwimmende Grenzen zwischen rechten bis rechtsradikalen Erzählungen und jenen konservativer Parteien. Dafür vergleicht Strobl unter anderem wichtige Figuren für Konservative in den USA und Österreich: Donald Trump und Sebastian Kurz. Ein zulässiger Vergleich?
Unser "Lesezeichen"-Gast Julya Rabinowich findet: ja. Hören Sie hier unseren Buchclub zu "Radikaler Konservatismus".
"Schöne Welt, wo bist du": Der Sex der Millennials und was wir von Sally Rooney lernen können
2021/10/08
Alice ist 29, äußerst erfolgreiche Schriftstellerin, die nach einem Nervenzusammenbruch in einem Haus in einem kleinen Ort an der irischen Küste lebt. Dort lernt sie Felix kennen, der in einem Lagerhaus arbeitet, den sie irgendwann auf eine Lesereise nach Rom mitnimmt und der sich trotzdem nicht für Literatur interessiert.
Die Figur der Alice, das ist für Rooney-Fans nicht schwer zu erraten, trägt in "Schöne Welt, wo bist du", dem mittlerweile dritten Roman des irischen Literatur-Wunderkinds, auch eindeutig autobiografische Züge. Aber wer wie Rooney zur literarischen Stimme einer ganzen Generation wurde, muss das offensichtlich auch in einem Roman verarbeiten. Und so folgen wir Alice und Felix, aber auch Alices bester Freundin Eileen und deren Jugendfreund Simon in jenen Lebensabschnitt Ende zwanzig, in dem sich bekanntermaßen ganz entscheidende Dinge tun.
Sally Rooney erweist sich auch in ihrem dritten Buch wieder als virtuose Beobachterin ihrer eigenen Generation und als großes Talent in Sachen Intimität und der Beschreibung von Sex. "Diese Autorin wird zu Recht so gehypt", lautet das Fazit von Podcast-Gast Ela Angerer, Schriftstellerin und "Lustprinzip"-Kolumnistin im STANDARD.
"Das Ereignis": Im Sex von der Herkunft eingeholt
2021/09/24
Die inzwischen 80-jährige Autorin Annie Ernaux schrieb mit 60 Jahren ihre Erinnerungen an eine bedrückende Zeit nieder. Es waren die 1960er-Jahre, die steckte mitten in ihrem Philosophiestudium, das ihr die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs bot.
Das alles stand für die damals 23-jährige Annie auf der Kippe. Sie wurde schwanger. "Im Sex hatte mich meine Herkunft eingeholt, und was da in mir heranwuchs, war gewissermaßen das Scheitern meines sozialen Aufstiegs", schreibt Ernaux.
Von Beginn an war ihr klar, was sie tun wollte: die Schwangerschaft abbrechen. Ihrem klaren Entschluss stand allerdings die gesetzliche Lage entgegen, die Abtreibungen kriminalisierte. So begann ihre einsame Suche nach Möglichkeiten, das vorsichtige Herantasten an mögliche Verbündete und die große Gefahr eines illegal durchgeführten Schwangerschaftsabbruchs.
Die Kolumnistin und Autorin Elfriede Hammerl hat mit uns das Buch gelesen und erzählt von ihren Eindrücken von Annie Ernauxs Erzählung "Das Ereignis", die vor kurzem erstmals auf Deutsch erschienen ist.
"Dunkelblum" von Eva Menasse: Dunkle Dorfgeschichte aus Österreich
2021/09/10
Podcast-Bewertungen
Lesen Sie Lesezeichen Podcast-Bewertungen
Podcast-Sponsoring-Werbung
Starten Sie Werbung auf Lesezeichen relevanten Zielgruppen-Podcasts
Diese Podcasts koennten auch fuer Werbung interessant sein

4.5331463
Die Lage
DER SPIEGEL

4.77248
Das sagt man so! | Audios | DW Deutsch lernen
DW

4.2201612
F.A.Z. Podcast für Deutschland
Frankfurter Allgemeine Zeitung

00163
Näh deinen Stil
Elle Puls

51223
Come Fly With Us
Steffen und Olli & das ganze Team von CFWU

00383
Tee Time - der Golf Podcast
Hobby Golfer Jens Zielinski, Golf Coach Florian Fritsch, Golf Profi Bernd Ritthammer

3.73100
Frickelcast
Frickelcast

00138
Auf Distanz - Podcast über Astronomie und Raumfahrt
Lars Naber

0011
Funny Bones mit Julia Knörnschild
Mit Vergnügen

0010
Private Equity Talk
Private Equity Magazin


