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World Briefing

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Dieser Podcast hat
83 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
The Pioneer
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/03/10
Neueste Episode
2026/01/07
Durchschnittsdauer
-
Veröffentlichungsintervall
29 Tage

Beschreibung

Der geopolitische Podcast von und mit Sigmar Gabriel, dem ehemaligen Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Im Gespräch mit ThePioneer-Moderatorin Chelsea Spieker ensteht einmal im Monat ein Navigationssystem für eine Welt im Wandel. Ein ThePioneer Original-Podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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„Demokratie lässt sich nicht mit Öl-Verträgen erzwingen“
2026/01/07
„Kein Mitleid für den Gangster“. Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel bewertet die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ohne jede Sentimentalität. Für ihn ist Maduro kein legitimer Staatschef, sondern ein krimineller Machthaber, der Venezuela systematisch ausgeplündert hat. Entscheidend sei nun, ob ein echter demokratischer Neuanfang möglich wird oder nur ein Austausch der Eliten stattfindet, sagt Gabriel im Talk mit The Pioneer-Host Chelsea Spieker: „Weltpolitik wird nicht vor dem Amtsgericht verhandelt, sondern folgt der Logik von Macht.“ Trumps Hunger nach Öl. Scharf kritisiert Gabriel die angekündigte amerikanische Kontrolle über venezolanische Ölexporte. Dieses Vorgehen erinnere gefährlich an frühere US-Interventionen in Lateinamerika mit langfristig destabilisierenden Folgen. Demokratie lasse sich nicht militärisch erzwingen, sondern müsse von innen wachsen. „Das Ergebnis solcher Interventionen ist fast immer schlimmer als das, was vorher da war.“ Europa, sei mutig! Mit Blick auf Europa fordert Gabriel mehr strategische Klarheit und weniger moralische Selbstgewissheit. Die Welt bewege sich wieder in Richtung Einflusssphären, was auch für Russland und China ein Signal sei. Europa dürfe sich dabei nicht herumschubsen lassen, sondern müsse eigene Interessen vertreten. „Resilienz ist heute vor allem eine Frage unserer inneren Haltung.“ Produktion: Till Robert Schmidt Redaktion: Marc Saha
„Weltpolitik wird nicht vor dem Amtsgericht verhandelt“
2025/12/21
Sigmar Gabriel über Realpolitik, deutsch‑europäische Interessen und neue außenpolitische Herausforderungen. Europa hat 2025 vor allem eines gezeigt: Uneinigkeit. Der Plan von Friedrich Merz, russisches Staatsvermögen zur Finanzierung der Ukraine-Hilfe zu nutzen, ist gescheitert – nicht an Recht, sondern an der Realität europäischer Interessenspolitik. Im Gespräch mit Chelsea Spieker analysiert Ex-Außenminister Sigmar Gabriel, was dieser diplomatische Rückschlag für die geopolitische Glaubwürdigkeit Europas bedeutet – und warum er Friedrich Merz dennoch für seinen Vorstoß lobt. Europa zwischen Anspruch und Abstinenz: Gabriel warnt vor einer Weltordnung, in der Europa nur noch Zuschauer ist – ob im Ukrainekrieg, im Nahostkonflikt oder gegenüber den geopolitischen Ambitionen der USA unter Donald Trump. „Weltpolitik wird nicht vor dem Amtsgericht verhandelt“, sagt Gabriel – und fordert eine nüchterne, strategische Neuausrichtung der europäischen Außenpolitik: weniger Naivität, mehr Realismus. Auch über die Schwächen der deutschen Industrie, das Blockieren des Mercosur-Abkommens, Big Tech, den wachsenden Einfluss des globalen Südens – und eine mögliche neue Sicherheitsarchitektur in Europa wird gesprochen. Eine Folge über das, was war – und das, was 2026 dringend besser werden muss.
„Die EU sollte jetzt gemeinsame Schulden machen“
2025/10/22
Celebrating democracy - Freuen Sie sich auf einen Abend Infotainment und Live-Journalismus mit Erkenntnisgewinn - Tickets und Infos finden Sie hier (tour.thepioneer.de) Donald Trump, Europa und der Ukraine-Krieg. Donald Trump hat erstmals harte Sanktionen gegen russische Ölkonzerne verhängt – für Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel ein Wendepunkt, aber kein Durchbruch. „Putin führt diesen Krieg längst als Wirtschaftskrieg – Sanktionen sind für ihn so etwas wie eine Großmachtssteuer.“ Der frühere Außenminister erklärt im Gespräch mit The Pioneer-Host Chelsea Spieker, warum Russland vom westlichen Druck unbeeindruckt bleibt und weshalb Europa sich nicht auf Washington verlassen darf. Europa zwischen Mut und Stillstand. Gabriel fordert ein neues gemeinsames Handeln der Europäer – politisch, wirtschaftlich und militärisch. „Ohne den Mut von Adenauer und de Gaulle wird Europa in den Mühlsteinen zwischen Amerika, China und Russland zerrieben.“ Er sieht im Draghi-Plan die Chance für einen echten Aufbruch: gemeinsame Investitionen, gemeinsame Verteidigung, gemeinsame Verantwortung. Nahost: Hoffnung mit Fragezeichen. Auch im Nahen Osten sieht Gabriel nur vorsichtige Hoffnung nach dem von Trump vermittelten Waffenstillstand. „Die Geschichte zeigt, dass selbst die stärksten Friedensentwürfe im Nahen Osten oft an den Radikalen beider Seiten scheitern.“ Entscheidend sei nun, ob Länder wie Saudi-Arabien und Ägypten bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – und ob die USA ihr Engagement fortsetzen. Produktion: Till Robert Schmidt Redaktion: Marc Saha
„Netanjahu sind die Geiseln egal“
2025/09/18
Celebrating democracy - Freuen Sie sich auf einen Abend Infotainment und Live-Journalismus mit Erkenntnisgewinn - Tickets und Infos finden Sie hier: tour.thepioneer.de „Putin testet uns“: Russische Drohnen über Polen, keine Fortschritte bei Verhandlungen zwischen Putin und dem Westen, alarmierte Staaten im Baltikum. Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel vermutet dahinter einen Plan. Der russische Präsident wolle unsere Verteidigungsfähigkeit und den Zusammenhalt der NATO-Staaten testen. Trotzdem rät Gabriel: „Nicht nur aufrüsten, sondern auch weiter verhandeln.“ „Radikalinski Kirk“. In den USA hat der Mord am Polit-Aktivisten Charlie Kirk die Gräben in der Gesellschaft vertieft. Im Gespräch mit The Pioneer–Host Chelsea Spieker analysiert Sigmar Gabriel, was der Mord für die USA und Präsident Trump bedeutet. Isoliertes Israel? Die Gaza-Offensive der israelischen Armee, die nach wie vor verschleppten Geiseln, die Attacke auf die Hamas-Führung in Katar und die Lage im wenig beachteten Westjordanland. Sigmar Gabriel kommt in dieser Folge zum Schluss, Israels Gesellschaft sei nach rechts gerückt, die Fundamentalisten beider Seiten (Israel und Palästinenser) brauchen und benutzen sich: „Alle Zeichen im Nahen Osten stehen auf rot“. Produktion: Till Robert Schmidt Redaktion: Marc Saha
“Deutschland spielt den ohne-mich-Michel”
2025/08/27
Celebrating democracy - Freuen Sie sich auf einen Abend Infotainment und Live-Journalismus mit Erkenntnisgewinn - Tickets und Infos finden Sie hier. “Kein wirklich greifbarer Fortschritt”: Für Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel haben die Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin und zwischen Trump, dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij und Vertretern von EU und NATO wenig gebracht. Mit The Pioneer–Host Chelsea Spieker spricht er darüber, wie es jetzt weitergehen könnte und welche Rolle Deutschland dabei spielen könnte. Nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Gabriel wirbt für eine Reanimation der Wehrpflicht. Das sei eine Diskussion, bei der die deutsche Gesellschaft sich Klarheit darüber verschaffen müsse, wo sie steht. Malefiz-Champion. “Wir sind Weltmeister darin, anderen Leuten Steine in den Weg zu legen”, kritisiert Sigmar Gabriel. Neue globale Handels-Regeln. Chelsea Spieker und Sigmar Gabriel diskutieren auch über den Zoll-Deal zwischen Europäischer Union und dren USA. Gabriel prognostiziert: “Es wird zu einer Regionalisierung solcher Abkommen kommen. Und das ist nicht die beste Lösung, aber allemal besser als das Gesetz des Dschungels, wo da jeder gegen jeden kämpft.” An dieser Folge haben mitgewirkt: Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion).
“Die cleversten Verhandler der Welt sitzen in Teheran”
2025/07/07
Celebrating democracy - Freuen Sie sich auf einen Abend Infotainment und Live-Journalismus mit Erkenntnisgewinn - Tickets und Infos finden Sie hier => https://tour.thepioneer.de/ Window of opportunity. Nach Monaten der Eskalation im Nahen Osten sieht Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) eine gute Zeit für Verhandlungen mit dem Iran. Zwar sei das iranische Atomprogramm durch amerikanisch-israelische Angriffe zurückgeworfen worden, so Gabriel im Talk mit The Pioneer–Host Chelsea Spieker, doch eine vollständige Zerstörung sei nicht erfolgt. Gabriel betont: „Der Iran ist nicht kurz davor, die Bombe in die Hand zu bekommen – das ist ein gutes Zeichen.“ Friedensplan für Nahost. Gabriel macht deutlich, dass sowohl Trump als auch die iranische Führung aus eigennützigen Motiven an einer Deeskalation interessiert seien. Die eigentliche Frage sei, ob es ernsthafte Gespräche gebe, die auch das Raketenprogramm und regionale Stellvertreterkonflikte mit einbeziehen. Europa hingegen habe derzeit keine tragende Rolle, so Gabriel: „Wir stehen am Seitenrand.“ Bündnis ohne Kitt? Sigmar Gabriel und Chelsea Spieker sprechen auch über die sogenannten BRICS-Staaten, die sich vor kurzem getroffen haben. Trotz antiwestlicher Rhetorik mangele es an Geschlossenheit: „Der globale Süden ist sich bei weitem nicht einig.“ An dieser Folge haben mitgewirkt: Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion).
“Deutschland kehrt zurück in die Führungsrolle"
2025/06/05
“Offensichtlich gelungener Besuch”. Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel gibt Bundeskanzler Friedrich Merz gute Noten für seinen Besuch bei US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Im Gespräch mit Chelsea Spieker (The Pioneer), dieses Mal in seiner Heimatstadt Goslar aufgezeichnet, urteilt der frühere SPD-Chef Gabriel über die Auslandsreise des CDU-Chefs:: “Deutschland führt wieder. Ohne Deutschland wird es gemeinsame europäische Politik geben. Wir sind das Zugpferd”. Er betont die wichtige Verbindung zwischen den USA und Deutschland, wie sie auch Friedrich Merz bei seinem Besuch thematisiert hat: “Ohne USA wären wir unter Hitler oder unter Stalin aufgewachsen.” Warnung vor Diktatfrieden. Gabriel traut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht bei der Frage, wie es mit der Ukraine weitergehen soll: “Ich kann nicht erkennen, dass Putin zu Verhandlungen bereit ist. Trump und Putin telefonieren zwei Stunden über Frieden und Verhandlungen und einen Waffenstillstand. Und am nächsten Tag kommt der schlimmste Angriff Russlands auf die ukrainische Zivilbevölkerung, den es bisher gab.” Weitere Themen: Mit Blick auf Polen und die Niederlande, wie instabil ist EU-Europa? Die neue deutsche Migrationspolitik Wie wichtig ist der Nahe Osten für Donald Trump? An dieser Folge haben mitgewirkt: Milan Rottinger & Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion).
„Trump will die Weltwirtschaft lahmlegen“ (Express)
2025/03/15
Celebrating democracy - Freuen Sie sich auf einen Abend Infotainment und Live-Journalismus mit Erkenntnisgewinn - Tickets und Infos finden Sie hier. Unruheherd Oval Office. US-Präsident Donald Trump führt den ukrainischen Präsidenten Selenskyi im Weißen Haus vor den Kameras der Welt vor; den Friedens-Deal geht er ohne Einbeziehung Europas an. Im Gespräch mit Chelsea Spieker (The Pioneer) urteilt Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel: “Wir sind für Trump ein Klotz am Bein.” Das sei ein verheerendes Signal an den russischen Präsidenten Wladimir Putin: “Der Westen als Gemeinschaft ist schwach”. “Richtig starkes Signal”: Auch der Bundeshaushalt ist von Trumps Äußerungen und Handlungen beeinflusst. Die geplante Grundgesetzänderung, die die Schuldenbremse reformiert und dadurch mehr Geld für Rüstung und Verteidigung ermöglicht, habe in der gesamten Welt für Aufsehen gesorgt, so Sigmar Gabriel. “Deutschland ist zurück und will eine Führungsaufgabe übernehmen.” “Tit for tat-Spiel”. Wie sollte EU-Europa auf Donald Trumps neue Zoll-Politik reagieren? Sigmar Gabriel rät: nicht ängstlich agieren. Und: “Wir müssen neue Partner wie Indien oder Afrika suchen, aber keine neue Abhängigkeit schaffen”. An dieser Folge haben mitgewirkt: Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion). ID:{12HQ5Waxak3FLGWbIv6Wup} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
“Trump will die Weltwirtschaft lahm legen”
2025/03/13
Celebrating democracy - Freuen Sie sich auf einen Abend Infotainment und Live-Journalismus mit Erkenntnisgewinn - Tickets und Infos finden Sie hier: https://tour.thepioneer.de/ Unruheherd Oval Office. US-Präsident Donald Trump führt den ukrainischen Präsidenten Selenskyi im Weißen Haus vor den Kameras der Welt vor; den Friedens-Deal geht er ohne Einbeziehung Europas an. Im Gespräch mit Chelsea Spieker (The Pioneer) urteilt Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel: “Wir sind für Trump ein Klotz am Bein.” Das sei ein verheerendes Signal an den russischen Präsidenten Wladimir Putin: “Der Westen als Gemeinschaft ist schwach”. “Richtig starkes Signal”: Auch der Bundeshaushalt ist von Trumps Äußerungen und Handlungen beeinflusst. Die geplante Grundgesetzänderung, die die Schuldenbremse reformiert und dadurch mehr Geld für Rüstung und Verteidigung ermöglicht, habe in der gesamten Welt für Aufsehen gesorgt, so Sigmar Gabriel. “Deutschland ist zurück und will eine Führungsaufgabe übernehmen.” “Tit for tat-Spiel”. Wie sollte EU-Europa auf Donald Trumps neue Zoll-Politik reagieren? Sigmar Gabriel rät: nicht ängstlich agieren. Und: “Wir müssen neue Partner wie Indien oder Afrika suchen, aber keine neue Abhängigkeit schaffen”. An dieser Folge haben mitgewirkt: Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion).
„JD Vance hat uns den Mittelfinger gezeigt“ (Express)
2025/02/16
Rede mit Wirkung. US-Vizepräsident hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) eine viel beachtete und teils verstörende Rede gehalten, in der er den EU-Staaten eine mangelnde Meinungsfreiheit attestiert und mit Blick auf Deutschland auch zu einem anderen Umgang mit der AfD rät. Ende der transatlantischen Beziehungen. Unsere beiden Podcast-Hosts Chelsea Spieker (The Pioneer) und Sigmar Gabriel (Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister) haben Vances Rede vor Ort verfolgt und analysieren in dieser Folge direkt im MSC-Studio am Konferenz-Ort Inhalte und mögliche Auswirkungen des Auftritts - und allgemein die Geopolitik der neuen Trump-Administration. Sigmar Gabriels Fazit: Europa ist für die USA kein Partner (mehr) auf Augenhöhe, sondern bedeutungslos. Gegenrezept “starkes Europa”. Gabriels Rat an die nächste Bundesregierung: das Verhältnis mit Polen und Frankreich ausbauen (“denn das ist das europäische Zentrum”). Nur ein geeintes und starkes (EU-)Europa könne jetzt helfen: “Die EU braucht jetzt eine ‘Economy First'-Strategie.” Bewegtes Bild: diesen Podcast-Talk können Sie nicht nur anhören, sondern auch anschauen. Noch mehr MSC-Content? In einem weiteren Podcast sprechen Chelsea Spieker, Karina Mößbauer und Gabor Steingart über die Konferenz - hören Sie doch mal rein. An dieser Folge haben mitgewirkt: Kevin Jevtic und Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion). ID:{148fxvGdlC1KDQV4FzEZhA} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
“J.D. Vance hat uns den Mittelfinger gezeigt”
2025/02/14
Rede mit Wirkung. US-Vizepräsident hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) eine viel beachtete und teils verstörende Rede gehalten, in der er den EU-Staaten eine mangelnde Meinungsfreiheit attestiert und mit Blick auf Deutschland auch zu einem anderen Umgang mit der AfD rät. Ende der transatlantischen Beziehungen. Unsere beiden Podcast-Hosts Chelsea Spieker (The Pioneer) und Sigmar Gabriel (Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister) haben Vances Rede vor Ort verfolgt und analysieren in dieser Folge direkt im MSC-Studio am Konferenz-Ort Inhalte und mögliche Auswirkungen des Auftritts - und allgemein die Geopolitik der neuen Trump-Administration. Sigmar Gabriels Fazit: Europa ist für die USA kein Partner (mehr) auf Augenhöhe, sondern bedeutungslos. Gegenrezept “starkes Europa”. Gabriels Rat an die nächste Bundesregierung: das Verhältnis mit Polen und Frankreich ausbauen (“denn das ist das europäische Zentrum”). Nur ein geeintes und starkes (EU-)Europa könne jetzt helfen: “Die EU braucht jetzt eine ‘Economy First'-Strategie.” Bewegtes Bild: diesen Podcast-Talk können Sie nicht nur anhören, sondern auch anschauen. Noch mehr MSC-Content? In einem weiteren Podcast sprechen Chelsea Spieker, Karina Mößbauer und Gabor Steingart über die Konferenz - hören Sie doch mal rein. An dieser Folge haben mitgewirkt: Kevin Jevtic und Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion).
Ein Jahr des Umbruchs (Express)
2024/12/28
Kriegsangst. Der Aggressor Russland schürt Furcht auch in Deutschland; droht auch uns ein Krieg? In vielen Staaten Europas, wie Polen oder Schweden wächst das Unbehagen. Chelsea Spieker und Sigmar Gabriel (Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister) diskutieren auch, wie verteidigungsfähig Deutschland im Falle eines Falles wäre. Zuwachs für Rechtspopulisten. Ein weiteres Thema in dieser “Best of 2024”-Folge: Die Wahlen zum Europaparlament sind ein Gradmesser für die politische Stimmung auf dem Kontinent. Fast überall legen rechtspopulistische Parteien zu: am Ende des Jahres siegt auch in den USA in Donald Trump jemand, dem das Etikett anheftet. Die Sache mit der Staatsräson. Über ein Jahr geht nun die Auseinandersetzung zwischen Israel und den radikalen Hamas-Kräften im Gazastreifen. Hinzu kommen als weitere Akteure die Hisbollah-Miliz und Iran. Oft genug wähnt sich die Welt nur einen Funken vom Flächenbrand entfernt. Wie soll Deutschland in dieser Lage auf Israel einwirken? Trump ante portas. Wie sieht die Agenda des designierten US-Präsidenten Donald Trump aus? Wie schnell kann er den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine befrieden? Welche Handelspolitik schlägt er ein, in Hinsicht auf China, aber auch auf Europa. Und: wie gut ist die EU auf Trump 2.0 vorbereitet? An dieser Folge haben mitgewirkt: Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion). ID:{LmfzJCSELYYagICFHM37H} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Jahr des Umbruchs
2024/12/09
Kriegsangst. Der Aggressor Russland schürt Furcht auch in Deutschland; droht auch uns ein Krieg? In vielen Staaten Europas, wie Polen oder Schweden wächst das Unbehagen. Chelsea Spieker und Sigmar Gabriel (Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister) diskutieren auch, wie verteidigungsfähig Deutschland im Falle eines Falles wäre. Zuwachs für Rechtspopulisten. Ein weiteres Thema in dieser “Best of 2024”-Folge: Die Wahlen zum Europaparlament sind ein Gradmesser für die politische Stimmung auf dem Kontinent. Fast überall legen rechtspopulistische Parteien zu: am Ende des Jahres siegt auch in den USA in Donald Trump jemand, dem das Etikett anheftet. Die Sache mit der Staatsräson. Über ein Jahr geht nun die Auseinandersetzung zwischen Israel und den radikalen Hamas-Kräften im Gazastreifen. Hinzu kommen als weitere Akteure die Hisbollah-Miliz und Iran. Oft genug wähnt sich die Welt nur einen Funken vom Flächenbrand entfernt. Wie soll Deutschland in dieser Lage auf Israel einwirken? Trump ante portas. Wie sieht die Agenda des designierten US-Präsidenten Donald Trump aus? Wie schnell kann er den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine befrieden? Welche Handelspolitik schlägt er ein, in Hinsicht auf China, aber auch auf Europa. Und: wie gut ist die EU auf Trump 2.0 vorbereitet? An dieser Folge haben mitgewirkt: Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion).
„Trump ist überall“ (Express)
2024/11/30
Ende des Freihandels? Noch ist der Wahlsieger Donald Trump bis zu seiner Amtseinführung im Januar “President-elect”, designierter US-Präsident. Tag für Tag werden Konturen seiner Politik und seines Personals erkennbar. So will er künftig etwa Strafzölle auf Importe aus Mexiko und Kanada sowie zusätzliche Zölle auf Waren aus China verhängen. Sigmar Gabriel glaubt, viele Amerikaner würden solche Schritte begrüßen, “aber ob das wirksam ist?" Ist das noch ein Handelsungleichgewicht oder schon ein Handelskrieg? Wieviel Protektionismus schwappt zu uns rüber? Was bedeuten Trumps Pläne für Deutschland und die Europäische Union? Darüber diskutieren Chelsea Spieker und Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel. Chefsache Ukraine. Donald Trump hat angekündigt, den Konflikt um die Ukraine in kürzester Zeit zu beenden. Wer soll wann wie was mit Putin aushandeln? Sigmar Gabriels klare Haltung: “Egoismen hinten anzustellen und solche Gespräche gemeinschaftlich und in Abstimmung führen.” An dieser Folge haben mitgewirkt: Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion) ID:{1aBflC48YiOgMtHGNKMwEE} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
“Trump ist überall“
2024/11/27
Ende des Freihandels? Noch ist der Wahlsieger Donald Trump bis zu seiner Amtseinführung im Januar “President-elect”, designierter US-Präsident. Tag für Tag werden Konturen seiner Politik und seines Personals erkennbar. So will er künftig etwa Strafzölle auf Importe aus Mexiko und Kanada sowie zusätzliche Zölle auf Waren aus China verhängen. Sigmar Gabriel glaubt, viele Amerikaner würden solche Schritte begrüßen, “aber ob das wirksam ist?" Ist das noch ein Handelsungleichgewicht oder schon ein Handelskrieg? Wieviel Protektionismus schwappt zu uns rüber? Was bedeuten Trumps Pläne für Deutschland und die Europäische Union? Darüber diskutieren Chelsea Spieker und Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel. Chefsache Ukraine. Donald Trump hat angekündigt, den Konflikt um die Ukraine in kürzester Zeit zu beenden. Wer soll wann wie was mit Putin aushandeln? Sigmar Gabriels klare Haltung: “Egoismen hinten anzustellen und solche Gespräche gemeinschaftlich und in Abstimmung führen.” An dieser Folge haben mitgewirkt: Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion).

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