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Alles über Rechtliche Betreuung und Vorsorge

Werben im Podcast: Alles über Rechtliche Betreuung und Vorsorge

Dieser Podcast hat
114 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/03/19
Neueste Episode
2026/09/22
Durchschnittsdauer
28 min.
Veröffentlichungsintervall
30 Tage

Beschreibung

Für alles rund ums Thema Rechtliche Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung ist man nie zu jung! Und unsere Expert*innen aus den SKM Betreuungsvereinen in Baden-Württemberg wollen ihr Wissen mit euch teilen. In unseren Betreuungsvereinen führen knapp 40 berufliche Betreuer*innen und über 1.500 ehrenamtliche Betreuer*innen über 3.300 Betreuungen. "Heute schon an morgen denken" – unter diesem Motto werden jedes Jahr mehrere tausend Interessenten in Vorträgen, Beratungen und Schulungen informiert.

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#114: Das GKV Beitragsstabilisierungsgesetz
2026/09/22
In dieser Folge diskutieren Ulrike und Kathrin die wichtigsten Änderungen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung durch das GKV Beitragsstabilisierungsgesetz. Sie erklären, was Betreute und ihre Betreuer wissen müssen, um sich auf die Reformen vorzubereiten. 00:00 Einleitung und Überblick über die Reform 02:07 Änderungen bei der Familienversicherung ab 2028 03:53 Neue Beitragssätze und Ausnahmeregelungen 08:54 Steigende Zuzahlungen und ihre Auswirkungen 12:55 Reduzierte Festzuschüsse beim Zahnersatz 17:05 Weitere Änderungen und zukünftige Entwicklungen 20:59 Wichtige Tipps für Betreuer und Betroffene Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#113: Das neue Grundsicherungsgeld
2026/08/16
Grundsicherungsgeld statt Bürgergeld: Was die SGB II Reform für Betreute bedeutet Die neue SGB II Reform bringt Bewegung in ein System, das für viele Betreute existenziell wichtig ist. In dieser Folge geht es um das bisherige Bürgergeld, das künftig Grundsicherungsgeld heißt, und um die wichtigsten Änderungen durch das 13. SGB Änderungsgesetz. Die Folge bietet einen praxisnahen Überblick für rechtliche Betreuerinnen sowie für alle, die Menschen im Leistungsbezug begleiten. Katrin ordnet die Reform aus Betreuungsperspektive ein Katrin ist in dieser Folge wieder an der Seite von Ulrike zu hören und bringt ihre Erfahrung aus der rechtlichen Betreuung ein. Ihr Blick gilt nicht nur den Paragrafen, sondern vor allem der Frage, was die Reform im Alltag von Betreuten auslösen kann. Besonders deutlich wird das bei den Kosten der Unterkunft, beim Umgang mit Vermögen und bei verschärften Mitwirkungspflichten. Katrin macht klar: Viele Änderungen werden sich erst in der Praxis zeigen, wenn Jobcenter, Betreute und rechtliche Betreuerinnen mit den neuen Regeln arbeiten müssen. Was sich beim Grundsicherungsgeld konkret ändert Ein wichtiger Punkt ist die Namensänderung: Aus Bürgergeld wird Grundsicherungsgeld, wobei Jobcenter ihre Formulare noch bis Ende des Jahres mit der alten Bezeichnung nutzen dürfen. Sehr spürbarer sind die Änderungen bei den Unterkunftskosten. Künftig werden zu hohe Wohnkosten bereits ab dem ersten Tag geprüft und gedeckelt. Statt einer vollständigen Übernahme während der Karenzzeit gilt dann nur noch das 1,5-fache der örtlichen Angemessenheitsgrenze. Nach einem Jahr werden nur noch die angemessenen Kosten übernommen. Auch Mietpreisbremse und Quadratmeterpreise rücken stärker in den Fokus, was für Betreuer zusätzlichen Aufwand bedeuten kann. Schonvermögen, Arbeitsbereitschaft und Sanktionen im Fokus Auch beim Vermögen gibt es neue Regeln: Die bisherige einjährige Karenzzeit mit erhöhtem Vermögensfreibetrag entfällt weitgehend. Stattdessen gelten gestaffelte Schonvermögensgrenzen nach Alter. Für rechtliche Betreuer bedeutet das mehr Prüfaufwand, weil die jeweilige Altersgruppe der betreuten Person berücksichtigt werden muss. Ein weiterer Schwerpunkt sind die höheren Anforderungen an die Arbeitsbereitschaft erwerbsfähiger Leistungsberechtigter. Kooperationspläne sollen verbindlicher und individueller werden, etwa mit konkreten Bewerbungszahlen, Qualifizierungen oder Eingliederungsmaßnahmen. Wer Pflichten verletzt, muss mit Leistungsminderungen rechnen. Bei abgelehnten Maßnahmen oder fehlender Mitwirkung können 30 Prozent für drei Monate gekürzt werden. Bei wiederholten Meldeversäumnissen sind ebenfalls Kürzungen möglich. Wichtige Aussagen aus der Folge Katrin warnt davor, mit Begriffen wie Hartz IV, Bürgergeld oder Grundsicherung zu unscharf umzugehen: Gerade dieser Rechtsbereich sei ohnehin stark mit Stigmatisierung verbunden. Zur Wohnkostenregelung sagt sie sinngemäß, dass der Wohnungsmarkt für Menschen mit Betreuung oft besonders schwierig sei und die Angemessenheitsgrenzen vielerorts kaum zur Realität passten. 0:00 Begrüßung und Thema Bürgergeldreform 0:42 Vom Bürgergeld zum Grundsicherungsgeld 5:56 Regelsatz bleibt 2026 unverändert 6:59 Neue Regeln für Unterkunftskosten 11:20 Mietpreisbremse und Quadratmetergrenzen 16:02 Neue Vermögensgrenzen nach Alter 18:54 Arbeitsbereitschaft und Vermittlungsvorrang 22:26 Kooperationsplan, Pflichten und Sanktionen 28:01 Meldeversäumnisse bei psychischer Erkrankung 32:10 Praxisfragen, Rechtsprechung und Ausblick Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#112: Das muss doch nicht sein! - Behördenwahnsinn
2026/08/03
Wenn Behörden Pingpong spielen: Rechtliche Betreuung zwischen Jobcenter und Sozialamt Was passiert, wenn Grundsicherung und Jobcenter sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben und ein Mensch plötzlich ohne Geld dasteht? In dieser Folge des SKM Podcasts geht es um einen außergewöhnlichen Fall aus der rechtlichen Betreuung, der zeigt, wie schnell Bürokratie existenzbedrohend werden kann. Eine alleinerziehende Betreute erhält nach einem Wechsel in die Erwerbsminderungsrente ergänzende Grundsicherung. Als ihre Tochter 15 Jahre alt wird, soll wegen der Bedarfsgemeinschaft plötzlich wieder das Jobcenter zuständig sein. Doch beide Leistungsträger lehnen ab, Anträge bleiben liegen, Bescheide kommen fehlerhaft an und die Miete gerät in Gefahr. Die Folge macht deutlich, warum Sozialrecht, rechtliche Betreuung, Jobcenter, Sozialamt, Grundsicherung und anwaltliche Unterstützung in der Praxis oft eng zusammenhängen. Zu Gast ist Monika Fröwis vom SKM Freiburg. Sie arbeitet als Vereinsbetreuerin in der rechtlichen Betreuung und ist zugleich in der Straffälligenhilfe tätig. Viele Hörer*innen kennen sie bereits aus einer früheren Folge, in der sie von der Betreuung eines schwer erkrankten Inhaftierten berichtete. Darüber hinaus ist sie Gastgeberin des SKM Freiburg Podcasts "Mitbestraft", in dem sie mit Angehörigen von Strafgefangenen sowie Fachleuten aus der Straffälligenhilfe spricht. In dieser Folge bringt sie einen Fall mit, der exemplarisch zeigt, wie wichtig Ausdauer, Fachwissen und ein gutes Netzwerk für Berufsbetreuerinnen, Vereinsbetreuer und ehrenamtliche Betreuer sein können. Wenn Zuständigkeit wichtiger scheint als der Mensch Besonders eindrücklich beschreibt Monika Fröwis die Haltung, die ihr im Verfahren begegnete: "Das Schockierende dabei war, dass letztendlich der Mensch überhaupt gar nichts mehr zählt." Auch der hinzugezogene Fachanwalt für Sozialrecht reagierte deutlich und sprach von einer "Kaltschnäuzigkeit", wie er sie lange nicht erlebt habe. Erst eine Klage beim Sozialgericht in Form einer einstweiligen Anordnung gegen beide Leistungsträger brachte Bewegung in den Fall. Die zentrale Botschaft der Folge lautet: nicht aufgeben, Fristen beachten, fehlerhafte Bescheide prüfen und rechtzeitig Unterstützung holen. Denn für Menschen mit geringem Einkommen können selbst vier Tage fehlender Leistungsbezug entscheidend sein. Praxiswissen für Betreuer*innen Der Fall liefert wichtige Hinweise für die Arbeit in der rechtlichen Betreuung: Bei ungeklärter Zuständigkeit zwischen Jobcenter und Sozialamt sollten Anträge nachweisbar gestellt, Bescheide genau geprüft und Widersprüche konsequent eingelegt werden. Wenn Behörden nicht kommunizieren, kann anwaltlicher Rat im Sozialrecht der entscheidende Schritt sein. Monika Fröwis betont außerdem, wie entlastend es ist, die eigenen Grenzen zu kennen: "Man muss auch nicht alles selber machen." Gleichzeitig zeigt der Fall, wie wertvoll unbürokratische Hilfen wie der SKM Solidaritätsfonds "Hoffnungsschimmer" sein können, wenn Betreute kurzfristig Geld für Miete und Lebensunterhalt benötigen. 0:00 Begrüßung und Arbeit von Monika Fröwis 2:18 Fallstart: Rente und Grundsicherung 4:01 Streit um Zuständigkeit der Behörden 6:23 Anwalt und einstweilige Anordnung 8:29 Sozialfonds, Tochterantrag und Widerspruch 11:16 Bürokratie, Mietzahlung und Folgen 17:36 Praxistipps für rechtliche Betreuer Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#111: Einsamkeit im Alter
2026/07/03
In dieser Folge sprechen Ulrike und Kathrin über die Bedeutung der Einsamkeit im Alter, ihre Folgen und wie rechtliche Betreuer aktiv dagegen vorgehen können. Das Thema ist relevant für alle, die ältere Menschen unterstützen oder sich für gesellschaftliche Verantwortung engagieren. 00:00 Begrüßung und Einführung ins Thema 00:38 Warum ist Einsamkeit im Alter ein wichtiges Thema? 02:24 Was sind die Ursachen der Einsamkeit im Alter? 04:16 Folgen der Einsamkeit: Depressionen und soziale Isolation 09:12 Präventions- und Hilfsangebote für einsame ältere Menschen 19:33 Digitale Hilfsmittel und generationenübergreifende Angebote 29:49 Abschluss und Ausblick: Kleine Schritte gegen Einsamkeit Webseitentipps: Kompetenznetz Einsamkeit - https://kompetenznetz-einsamkeit.de Silbernetz.org - https://silbernetz.org Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#110: Obdachlosigkeit und Rechtliche Betreuung
2026/06/08
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die besonderen Herausforderungen und Fragestellungen bei der rechtlichen Betreuung wohnsitzloser und obdachloser Menschen. Wir diskutieren, wie Betreuer auf diese Personengruppe aufmerksam werden, welche Hilfesysteme involviert sind und wie die Betreuung in der Praxis gestaltet werden kann. 00:00Einführung in die Thematik der Wohnsitzlosigkeit 02:59Herausforderungen bei der Betreuung wohnsitzloser Menschen 06:01Notunterkünfte und deren Bedeutung 08:56Kommunikation und Kontakt zu Betreuten 12:03Post- und Kontoverwaltung für Wohnsitzlose 16:29Herausforderungen bei der Kontoeröffnung für Obdachlose 17:11Betreuung und Obdachlosigkeit: Ziele und Hindernisse 18:50Die Rolle von Hilfesystemen in der Obdachlosenbetreuung 20:14Die Bedeutung von Terminen und Anlaufstellen 21:43Wohnungssuche für Obdachlose: Schritte und Optionen 23:54Die Komplexität des Lebens auf der Straße 26:10Wünsche und Bedürfnisse der Betreuten verstehen 27:03Herausforderungen der Erreichbarkeit und Kommunikation 29:09Gesundheitliche Herausforderungen bei Obdachlosigkeit 30:29Abschluss und Ausblick auf zukünftige Themen Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#109: Verbraucherinsolvenz im Rahmen einer rechtlichen Betreuung
2026/04/29
In dieser Folge erklären wir den komplexen Ablauf von Verbraucherinsolvenzverfahren, wer beteiligt ist und welche Pflichten Betroffene haben. Ideal für alle, die sich mit Schuldenregulierung und Insolvenz beschäftigen möchten. Kapitel 00:00Einführung in das Thema Insolvenzverfahren 03:02Regelinsolvenz vs. Verbraucherinsolvenz 06:02Der Ablauf des Verbraucherinsolvenzverfahrens 09:05Außergerichtlicher Einigungsversuch 11:52Gerichtliches Schuldenbereinigungsplanverfahren und Insolvenzverfahren 12:14Verfahren und Mitwirkungspflichten 13:12Restschuldbefreiung nach drei Jahren 14:21Schulden und Gläubiger: Ein schwieriges Thema 16:46Pflichten während der Insolvenz 18:30Rolle der Betreuer in der Insolvenz 20:34Komplexität der Schuldnerberatung 22:27Wartezeiten bei Schuldnerberatungsstellen Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#108: Schulden im Rahmen einer rechtlichen Betreuung
2026/04/02
summary In dieser Folge sprechen wir über Schulden im Rahmen einer rechtlichen Betreuung, ein häufiges und vielschichtiges Thema. Wir beleuchten die wichtigsten Aspekte, von der Schuldenaufnahme bis hin zu Strategien wie Verbraucherinsolvenz und P-Konten, um Betroffenen effektiv zu helfen. 00:00Einführung in das Thema Schulden und rechtliche Betreuung 02:56Erhebung und Sichtung von Schulden 05:56Strategien zur Schuldenbewältigung 09:02Verbraucherinsolvenz und Schuldnerberatung 12:13Das P-Konto und Pfändungsschutz 14:07Einführung in das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) 18:24Freibeträge und deren Bedeutung für das P-Konto 23:07Möglichkeiten zum Ansparen auf dem P-Konto 25:52Komplexität des P-Kontos und Empfehlungen zur Beratung Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#107: Umgang mit Angehörigen im Rahmen einer rechtlichen Betreuung
2026/02/26
In diesem Podcast-Interview diskutieren Ulrike Gödeke und Kathrin Kaiser die vielfältigen Rollen und Herausforderungen von Angehörigen in der rechtlichen Betreuung. Es werden praktische, emotionale und rechtliche Aspekte beleuchtet, um Betreuern und Angehörigen wertvolle Einblicke zu geben. Hier der in der Folge genannte Paragraph: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/_182_2.html 00:00Einführung in das Thema Angehörige 03:00Gründe für die Nichtübernahme der Betreuung durch Angehörige 06:04Die Rolle der Angehörigen in der Betreuung 09:04Umgang mit Angehörigen ohne Kontakt 12:05Rechtliche Aspekte der Angehörigenkommunikation 14:39Herausforderungen in der Betreuung 18:01Die Rolle der Angehörigen 21:09Vorurteile gegenüber Betreuern 24:24Die positive Zusammenarbeit mit Angehörigen Wir entschuldigen uns für die kleinen technischen Probleme und etwas schlechtere Tonqualität im zweiten Teil. Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#106: Missbrauch der Vorsorgevollmacht
2026/02/03
In dieser Podcast-Folge diskutieren Ulrike Gödeke und Kathrin Kaiser die Herausforderungen und Risiken der Vorsorgevollmacht. Sie beleuchten die Bedeutung von Vertrauen, die Möglichkeit des Missbrauchs und die emotionalen Aspekte, die bei der Vergabe von Vollmachten eine Rolle spielen. Zudem werden rechtliche Schritte bei Missbrauch und die Bedeutung von Familienkonflikten thematisiert. Abschließend geben sie Empfehlungen zur Nutzung von Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen. 00:00Einführung in das Thema Vorsorgevollmacht 03:02Herausforderungen und Risiken der Vorsorgevollmacht 06:03Missbrauch von Vollmachten und Präventionsstrategien 09:00Reaktionen auf Missbrauch und rechtliche Schritte 12:12Praktische Beispiele für Missbrauch und deren Folgen 14:56Ängste und Missverständnisse rund um die Vollmacht 18:11Die Bedeutung der Vollmacht und ihre Beglaubigung 21:22Emotionale Abhängigkeiten und Vollmachten 25:00Herausforderungen bei der Ausübung von Vollmachten 32:05Schwachstellen der Vorsorgevollmacht und Alternativen 34:56Abschluss und Ausblick auf weitere Ressourcen Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#105: Erreichbarkeit - ein vielschichtiges Thema
2026/01/14
In dieser Podcastfolge diskutieren Ulrike und Kathrin das komplexe Thema der Erreichbarkeit im Betreuungsprozess. Sie beleuchten die Erwartungen und Herausforderungen, die sowohl Betreuer als auch Betreute in Bezug auf die Erreichbarkeit haben. Es werden Strategien zur Verbesserung der Kommunikation und zur Handhabung von Nichterreichbarkeit vorgestellt. Kapitel 00:00Einführung in das Thema Erreichbarkeit 02:51Erwartungen und Vereinbarungen zwischen Betreuern und Betreuten 06:04Herausforderungen bei der Kontaktaufnahme 09:04Individuelle Kommunikationswege und deren Bedeutung 11:59Umgang mit Nichterreichbarkeit und Sorgen der Betreuer 14:46Krisensituationen und deren Einfluss auf die Erreichbarkeit 17:57Abwägen von Erreichbarkeit im Außendienst 19:00Erreichbarkeit und Kommunikation im Betreuungsalltag 21:00Grenzen der Erreichbarkeit für Betreuer 23:02Transparenz und Absprachen in der Betreuung 25:57Herausforderungen der Erreichbarkeit 29:01Individuelle Lösungen und Anpassungen im Betreuungsprozess Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#104: Haustiere in der Rechtlichen Betreuung
2025/12/08
In dieser Podcast-Folge diskutieren Ulrike Gödeke und Kathrin Kaiser die Herausforderungen und rechtlichen Aspekte der Haustierhaltung im Kontext der rechtlichen Betreuung. Sie beleuchten die Bedeutung von Haustieren für Menschen, die soziale Isolation erleben, und die damit verbundenen rechtlichen und finanziellen Überlegungen. Die Themen reichen von notwendigen Versicherungen über die Kosten der Tierhaltung bis hin zu Notfallplänen für die Betreuung von Haustieren, wenn die Betreuten nicht mehr in der Lage sind, sich um sie zu kümmern. Kapitel 00:00Einführung in das Thema Haustiere 02:34Versicherungen für Haustiere 05:11Kosten von Haustieren 08:09Herausforderungen bei der Tierbetreuung 14:27Notfallpläne für Haustiere 19:13Abschluss und Ausblick Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#103: Eigen- und Fremdgefährdung
2025/11/28
Nachdem in den vergangenen Folgen die beiden Begriffe immer wieder auftauchten, schauen wir sie uns in dieser Folge genauer an. Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#102: Unbetreubarkeit
2025/11/04
Unbetreubarkeit in der rechtlichen Betreuung: Wann Schluss ist – und was vorher hilft Die Folge nimmt ein sperriges Wort unter die Lupe – mit großer Wirkung für die Praxis: Unbetreubarkeit. Kathrin und Ulrike zeigen, wann in der rechtlichen Betreuung trotz Sachkunde, Geduld und Kontaktangeboten nichts mehr für die betroffene Person erreicht werden kann. Es geht um Abgrenzung zu vorübergehender Kontaktverweigerung, um Kriterien für die Aufhebung der Betreuung, um Betreuerwechsel, Grenzen des Zumutbaren und den Umgang mit Krisenphasen bei Depression, Psychose oder Demenz. Wenn Betreuen nicht mehr möglich ist: Begriff und Abgrenzung Unbetreubarkeit liegt erst dann vor, wenn zwei Punkte zusammenkommen: Es besteht dauerhaft kein belastbarer Kontakt und durch die Betreuung ist keine Verbesserung der Situation möglich. Vorübergehende Funkstille, krankheitsbedingter Rückzug oder Meinungsverschiedenheiten gehören zum Alltag der gesetzlichen Betreuung und sind keine Unbetreubarkeit. Entscheidend ist, ob Unterstützung objektiv nicht greift und Maßnahmen (Anträge, Klärungen, Schutz) ohne Zustimmung oder Mindestkommunikation weder rechtlich noch praktisch umsetzbar sind. Dann stellt sich die Frage: Lohnt das Führen der Betreuung noch – oder ist die Aufhebung beim Betreuungsgericht geboten? Praxisfälle: vom Start ohne Kontakt bis zum Kontaktabbruch im Alter Fall 1: Nach Einrichtung einer Betreuung (u. a. Überschuldung, geringe Einkünfte, potenziell Bürgergeld/Wohngeld) bleibt jede Kontaktaufnahme erfolglos. Ohne Einblick, Unterlagen oder Einwilligung sind Schuldnerberatung, Anträge und Arbeitgeberkontakte nicht verantwortbar – die Betreuung wird wegen Unbetreubarkeit aufgehoben. Fall 2: Jahrelang minimaler, aber tragfähiger Kontakt zu einer Klientin mit wahnhaften Anteilen: Krankenversicherung sichern, keine unnötigen Anträge, klare Absprachen mit Arbeitgeber – stabil bis zur Rente. Danach kompletter Kontaktabbruch; da der Versicherungsschutz gesichert und keine weitere Verbesserung erreichbar ist, folgt ebenfalls die Aufhebung. Zugleich die Abgrenzung: Im Pflegeheim bei Demenz bleibt Betreuung sinnvoll (z. B. Heimkostenfinanzierung, Sozialhilfe), auch wenn persönliche Gespräche belastend sind – hier besteht kein Fall von Unbetreubarkeit. Rote Linien und Betreuerwechsel: Schutz und professionelle Distanz Nicht jede Eskalation führt zur Unbetreubarkeit – oft hilft ein Betreuerwechsel. Wenn Vertrauen zerrüttet ist oder Aggressionen personenzentriert sind, kann ein neuer Blick viel Druck nehmen. Gleichzeitig braucht es klare Grenzen: Privatbereiche respektieren, Bedrohungen oder Gewalt nicht hinnehmen, Sicherheitskonzepte nutzen. Ehrenamtliche dürfen und sollen aussteigen, wenn Würde, Sicherheit oder Freude am Engagement leiden; beruflich tätige Betreuer prüfen Wechselanträge, wenn die Arbeit nicht mehr verantwortbar ist. Fremd- und Eigengefährdung sind gesondert zu bewerten – dazu folgt eine eigene Episode. Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#101: Umgang mit Gewalt im Kontext der Rechtlichen Betreuung
2025/10/07
In dieser Folge sprechen wir offen über das schwere, aber wichtige Thema „Gewalt im Kontext rechtlicher Betreuung“. Wann und wie taucht Gewalt für Betreuer und Betreute auf? Wie geht man als Betreuerin oder Betreuer damit um – insbesondere, wenn Gefahr im Verzug ist? Wir diskutieren den Umgang mit eigener Betroffenheit, konkrete Schutzmaßnahmen sowie Anlaufstellen und praxisnahe Tipps für den Notfall. Die wichtigsten Themen dieser Folge 1. Gewalt im Betreuungsalltag: Formen, Häufigkeit und Beispiele Wir beleuchten, in welchen Situationen Gewalt gegen Betreute sichtbar wird und wie Betreuer darauf reagieren können. Dabei differenzieren wir zwischen Formen der Gewalt (körperlich, psychisch, verbal) und betonen, dass Gewalt glücklicherweise kein Alltagsthema ist, aber häufiger vorkommen kann als vermutet. 2. Handlungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote Wir erklären, welche Schritte zu unternehmen sind, wenn Betreute oder Betreuer selbst Gewalt erleben. Der Weiße Ring als zentrale Opferhilfe-Organisation wird vorgestellt und Möglichkeiten der Begleitung und rechtlichen Unterstützung werden dargelegt. 3. Eigenschutz und Deeskalation für Betreuer Eigenschutz steht im Mittelpunkt: Wir schildern, welche Maßnahmen in bedrohlichen Situationen prioritär sind – insbesondere im Umgang mit aggressiven Betreuten, im familiären Kontext oder bei Krankheitsphasen. Dazu gibt es Tipps zur Deeskalation, Gesprächsabbruch und Nutzung externer Hilfe (z.B. Polizei). 4. Umgang mit Scham, Betreuerwechsel und (familiäre) Besonderheiten Wir sprechen über Schamgefühle innerhalb der Familie, über die rechtliche Situation bei eigen- und fremdgefährdenden Betreuten sowie jene Situationen, in denen ein Betreuerwechsel sinnvoll sein kann – stets unterstreichen wir, dass niemand Gewalt dulden muss. 5. Präventive Maßnahmen und Unterstützung durch Betreuungsvereine Wir berichten, welche Fortbildungen (z.B. Deeskalationstrainings, Selbstverteidigungskurse) angeboten werden, und ermuntern Ehrenamtliche, frühzeitig mit dem Verein über Sorgen oder Präventionswünsche zu sprechen. Prägnante Zitate aus dem Podcast „Das Thema Gewalt ist kein alltägliches Thema – zum Glück. Aber manchmal ist es doch häufiger präsent, als man denkt.“ „Das Allerwichtigste ist der Eigenschutz. Man muss sich selbst nicht in Gefahr bringen. Die Polizei zu rufen ist keine Schande.“ „Scham ist im familiären Kontext oft groß – aber niemand muss Gewalt hinnehmen, egal wie nah man sich steht.“ „Wir empfehlen immer, sich an den Betreuungsverein zu wenden – oft hilft ein Gespräch oder ein präventiver Austausch schon weiter.“ Im Podcast angesprochene Links und Webseiten Weißer Ring (Opferhilfe): https://weisser-ring.de/ Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]
#100: Jubiläumsfolge
2025/08/04
In unserer 100. Jubiläumsfolge werfen wir einen ganz persönlichen Blick zurück: Wir erzählen, wie unser Podcast während der Corona-Zeit entstand, wie er gewachsen ist, welche Hürden und Highlights es gab – und feiern mit euch diese besondere Wegmarke. Dazu teilen wir witzige Geschichten, Erfahrungen aus viereinhalb Jahren Podcast und verraten, was hinter den Kulissen passiert, wenn bei uns mal das Telefon klingelt, das Internet spinnt oder die Papstwahl dazwischenfunkt. Die wichtigsten Themen der Folge Unsere Entstehungsgeschichte: Wir nehmen euch mit in die Zeit des Lockdowns, in der die ersten Podcast-Ideen bei abgesagten Veranstaltungen und virtuellen Meetings entstanden. Wie wurde aus einem „digitalen Notbehelf“ ein regelmäßig erscheinender Podcast? Und wie überwindet man anfängliche Bedenken zu Technik, Inhalten und Sichtbarkeit? Technik-Wahnsinn & Podcast-Alltag: Wie machen wir das eigentlich? Wir geben Einblicke in unsere „Heimstudios“ – Stichwort Schafsfell, Bücherregale und Tipps für guten Klang. Welche Rolle unser Technik-Supporter Kurt spielt und warum selbst nach 100 Folgen bellende Hunde und klingelnde Telefone unsere größten Herausforderungen bleiben. Themenvielfalt & Publikum: Was steht nach über 100 Episoden auf unserer Themenliste, und wie schaffen wir es, rechtliche Betreuung spannend, lebensnah und zugänglich zu gestalten? Wir staunen selbst, wie breit unser inhaltliches Spektrum ist – von den Basics über aktuelle Reformen bis hin zu berührenden und witzigen Geschichten aus dem Betreuungsalltag. Feedback, Reichweite & Preise: Wir sprechen über tolles Feedback quer durch Deutschland – von Betreuungsvereinen, Berufsbetreuern, Behörden, Studierenden bis hin zur Rechtspflegerin. Besonders freuen wir uns über Preise und Auszeichnungen und darauf, wie unser Podcast heute in der ganzen Republik für Information, Weiterbildung und auch Unterhaltung sorgt. Blick in die Zukunft & Jubiläumsaktion: Auch nach 100 Folgen ist noch lange nicht Schluss! Wir geben einen kleinen Ausblick und laden euch zu unserer Jubiläums-Verlosung auf Instagram ein – mit kleinen Überraschungen aus unseren Heimatregionen. Prägnante Zitate aus dem Podcast „Wir hätten nie gedacht, dass wir nach viereinhalb Jahren schon 100 Folgen produzieren würden.“ „Unser Podcast sollte nie ein reines Vereins-Format sein, sondern eine Plattform für alle, die sich für rechtliche Betreuung interessieren.“ „Wenn wir mit so einem drögen Thema wie rechtliche Betreuung so viele Hörer erreichen, dann ist das Podcast-Potenzial in der Sozialen Arbeit wirklich noch nicht ausgeschöpft!“ Also hören Sie hier rein und freuen Sie sich schonmal auf viele weitere spannende Folgen. Wenn Sie Fragen rund das Thema haben, Anregungen für weitere Podcastfolgen oder uns Feedback geben wollen, freuen wir uns auf eine Nachricht an: [email protected]

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