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Go Global! Bremen Business Talks

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Dieser Podcast hat
53 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2021/03/31
Neueste Episode
2026/09/03
Durchschnittsdauer
48 min.
Veröffentlichungsintervall
48 Tage

Beschreibung

1.200 Jahre Geschichte und gleichzeitig hochinnovativ: Wirtschaft, Handel und Technologien aus Bremen. Podcast mit führenden Köpfen aus Industrie, Politik, Start-ups und mehr. Moderiert von Boris Felgendreher. English: More than the famous Town Musicians: Business, trade and technologies from Bremen, Germany. Podcast with leading minds from industry, politics, start-ups and more, hosted by Boris Felgendreher.

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Tante Emma 2.0: Wie Tante Enso aus Bremen 24/7 Dorfläden mit 92.000 Miteigentümern in unterversorgte Dörfer zurückbringt
2026/09/03
Rund 3.000 Orte in Deutschland haben keine Lebensmittelversorgung mehr. Der nächste Supermarkt liegt oft mehr als fünf Kilometer entfernt, die Tante-Emma-Läden sind ausgestorben und die großen Ketten kommen nicht zurück. Ein Bremer Unternehmen füllt genau diese Lücke. Allerdings nur, wenn das Dorf selbst mitinvestiert. In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht unser Host Boris Felgendreher mit Norbert Hegmann, Mitgründer und CEO von Tante Enso. Tante Enso betreibt 24/7-Dorfläden in ländlichen Regionen: hybrid mit wenigen Stunden Personal am Tag, organisiert als Genossenschaft, in der die Kunden Miteigentümer sind. Was 2016 als Idee für einen digitalen Testmarkt begann, ist heute ein Unternehmen mit knapp 100 Läden, fast 1.000 Mitarbeitenden, 92.000 Teilhabern und rund 120 Millionen Euro Umsatz. Bis 2030 sollen es 300 Läden werden. Und Hegmann ist sich sicher: Woanders als in Bremen wäre Tante Enso so nie entstanden. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Von der Marktforschung über den Online-Supermarkt myEnso zum Dorfladen: wie die Idee entstand - „Rettet Tante Emma“: was die Kunden 2017 wirklich wollten und warum der erste Versuch mit Kioskwagen im Dorf Blender scheiterte - Warum die Tante-Emma-Läden ausgestorben sind: kleines Sortiment, hohe Preise, Selbstausbeutung und fehlende Nachfolge - 3.000 unversorgte Orte in Deutschland und warum die großen Ketten unter 1.000 Quadratmetern nicht mehr antreten - Das Geschäftsmodell: 24/7 hybrid, drei bis fünf Stunden Personal am Tag, Einkaufskonditionen über die Rewe-Kooperation - Genossenschaft statt Venture Capital: ab 100 Euro Miteigentümer, fünf Prozent Rendite als Einkaufsguthaben, eine Stimme pro Kopf - Der Paradigmenwechsel in Schnega: Tante Enso kommt nur, wenn das Dorf vorher investiert - Warum Teilhaber dreieinhalbmal so viel ausgeben wie andere Kunden und was das für Investoren bedeutet - 3.000 Artikel, Preiseinstieg auf Rewe-Niveau und „Lokale Helden“ aus 20 Kilometern Umkreis - „Retail is Detail“: Logistik, KI-gestützte Bestellung und 84 Prozent identifizierbare Einkäufe - Diebstahl im Laden ohne Personal und warum die Dorfgemeinschaft besser kontrolliert als jede Kamera - Die größten Herausforderungen: Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel und Kapitalintensität, Break-even ab 130 bis 140 Filialen - Übernahme von 36 Tegut-Standorten, 300 Läden bis 2030 und Potenzial für 500 bis 1.000 in Deutschland - Tante Enso als Dorfmittelpunkt: DHL, Bargeldversorgung, digitales Bürgerservice-Center, Telemedizin und Ökostrom - Bürgerbeteiligung und Demokratie: was Tante Enso in seinen Dörfern beim Wahlverhalten beobachtet - Warum Tante Enso nur in Bremen entstehen konnte: Bremer Kaufleute, die BAB und die Stadt der kurzen Wege Hilfreiche Links: Gemeinden, Bürgermeister und Initiativen können sich für einen Tante Enso bewerben. Tante Enso: https://www.tanteenso.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Norbert Hegmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbert-hegmann-3b686b2/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Vergiss den Hobby Quadcopter: Warum die echte Drohnen-Wirtschaft gerade erst beginnt und Bremen vorn dabei ist
2026/08/05
Drohnen haben ihren ersten großen Hype hinter sich. Lieferkopter über den Städten und Flugtaxis für jedermann bleiben nach wie vor Vision. Doch jetzt beginnt eine neue, deutlich ernsthaftere Phase, in der aus der Spielerei eine echte Wirtschaft wird. Und Bremen hat dabei gute Karten. In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Harald Rossol, Geschäftsführer von b.r.m. IT & Aerospace, Miteigentümer des Flugplatzes Oldenburg-Hatten und Initiator der Drone Days. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Warum wir das Bild vom Quadcopter aus dem Kopf streichen sollten - eVTOLs und Flugtaxis: warum Lilium, Volocopter & Co. nicht an der Technik, sondern an der ICAO-Regulatorik gescheitert sind - Vom „Spielzeug“ zum bürokratischen Wust: die EU-Drohnenverordnung und die C-Klassen - Illegal oder kriminell? Das Problem der Drohnensichtungen an Flughäfen und kritischer Infrastruktur - Zuständigkeit bei der Drohnenabwehr: Landespolizei, Bundespolizei oder Bundeswehr? - Bremen als Wiege der Luftfahrt und Drohnen-Standort seit den späten 1970er Jahren - Wo die Wertschöpfung liegt: Warum Consumer-Drohnen (DJI) aus Asien kommen und wo Deutschland vorne ist - Kommerzielle Anwendungen heute: Dachdecker, Immobilien, Vermessung und Gebäudereinigung - Der größte Zukunftsmarkt: autonome Systeme in der Landwirtschaft, Teaming und Rehkitz-Rettung - Schwerlastdrohnen, Logistik und warum die Pizzadrohne an der Ökonomie scheitert - KI in der Auswertung und die Frage der Datensouveränität, am Beispiel der Streckenläufer der Deutschen Bahn - Defense nach der Zeitenwende: Rheinmetall, Airbus, Start-ups und die Beschaffung der Bundeswehr - Die Drone Days: von der spontanen Idee zur europäischen Plattform für die „Drone Economy“ Hilfreiche Links: Die Drone Days finden vom 26. bis 28. August am Flughafen Bremen und auf dem Flugplatz Oldenburg-Hatten statt. Drone Days: https://drone-days.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Harald Rossol auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/harald-rossol-a1336b11/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
1,35 Milliarden: Wie sich die Bremer Häfen jetzt für das nächste Jahrhundert rüsten (mit Robert Howe, bremenports)
2026/07/06
Jahrelang hieß es über die bremischen Häfen: riesiges Potenzial, aber es fehlt das Geld für die nötigen Investitionen. Doch jetzt dreht sich das Blatt dramatisch. 1,35 Milliarden Euro Bundesmittel für den Ausbau Bremerhavens zur NATO-Logistikdrehscheibe, dazu 94 Millionen pro Jahr aus dem Infrastrukturpaket und Milliardeninvestitionen der Terminalbetreiber Maersk und Eurogate. Ein historischer Wendepunkt, wie ihn Bremen und Bremerhaven laut Robert Howe „überhaupt nicht größer haben können". In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Robert Howe, Geschäftsführer von bremenports, der Hafenmanagementgesellschaft des Landes Bremen, die Entwicklung und Instandhaltung der Hafeninfrastruktur in Bremen und Bremerhaven verantwortet. Es geht um die einmalige Lage Bremerhavens als nachhaltigster Hafen Nordwesteuropas, um verpasste Chancen bei der Automatisierung und vor allem um die Frage, ob es diesmal gelingt, das Geld auch wirklich auf den Hafen zu bringen. Denn die eigentliche Herausforderung, so Howe, ist nicht das Budget, sondern das „All-hands-on-deck-Manöver“, das es jetzt braucht. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Der Unterschied zwischen Hafenmanagementgesellschaft und Hafenbetreiber - Warum Bremerhaven durch die Ebbstrombestimmung der Weser der nachhaltigste Hafen der Region ist - Positionierung gegenüber Hamburg, Rotterdam und Antwerpen und die verpasste Automatisierung - Der Standortvorteil der Hinterlandanbindung: in zwei Stunden auf Bahn und Autobahn - Das IHK-Nord-Konjunkturbarometer und die Frage: temporäre Delle oder struktureller Abwärtstrend? - Verschiebung der Autoindustrie: vom Export- zum Importhafen? - Bremerhaven als Host Port der NATO und die neue Dual-Use-Funktion - Der „Sechser im Lotto“: 1,35 Milliarden Euro Bundesmittel und 94 Millionen pro Jahr für die Häfen - Milliardeninvestitionen von Maersk (APMT) und Eurogate - Warum Genehmigungsverfahren die eigentliche Herausforderung sind. Stichwort Weseranpassung - Fachkräfte, Ausbildung und die Alterspyramide: Warum der Mensch im Mittelpunkt steht Hilfreiche Links: bremenports: https://www.bremenports.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Robert Howe auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/robert-howe-500172128 Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Ganz Deutschland zu Gast: So plant Bremen als Gastgeber den Tag der Deutschen Einheit 2026
2026/06/09
Ein Großereignis, das Bremen nur alle 16 Jahre erlebt, wirft seine Schatten voraus. Das Bundesland Bremen ist 2026 Gastgeber vom Tag der Deutschen Einheit. Und damit landet für zweieinhalb Tage gefühlt ein „Raumschiff“ in der Stadt: Hunderttausende Besucher, eine riesige Fläche vom Bahnhof bis zum Weserstadion und ein Programm, das Deutschland in Bremen erlebbar machen soll. Heute zu Gast im Go Global! Bremen Business Talks Podcast ist Lars Ehlers, der das Bürgerfest inhaltlich und organisatorisch mit seinem Team verantwortet. Wir sprechen darüber, wie so ein Mega-Event geplant wird, was Besucher erwartet, welche „Bremen-Welten“ entstehen und warum das Ganze weit mehr ist als nur eine Ländermeile. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Der Countdown läuft: Weniger als fünf Monate vor dem Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit. Lars Ehlers als Projektleiter im Kontext eines großen Teams. - Wie sich der TDE verändert hat: Nicht „pompöser“, sondern größer und vielfältiger, plus längere Verweildauer der Besucher (mehr „ich komme morgen wieder“). - Ziel als Zuschauermagnet: Besucher aus ganz Deutschland, „Stammgäste“, die jedes Jahr wiederkommen, und warum Bremen für viele ein Fixpunkt ist. - Organisation und Vorlauf: Wie Projektstrukturen entstehen (Agenturen, Planungsstart ~1–2 Jahre vorher), Learnings aus Saarbrücken und der Flächen-„Boost“ in Bremen. - Flächenkonzept & Auslastung: Deutlich größere Fläche als 2010, starke Nachfrage, praktisch „ausverkauft“, keine freien Flächen in der Innenstadt. - Beteiligung aus Bremen: Run von Vereinen/Verbänden/Künstlern, starke Rückmeldungen aus der regionalen Wirtschaft, Erwartung von ca. 400–450k Besuchern in 2,5 Tagen. - Motto „Viele stärken ein Land“: Bedeutung für Bremen/Bremerhaven und für die Republik, Verbindung zu den Stadtmusikanten als Bremer Markenzeichen. - Zeitplan & Rahmen: Start Freitagnachmittag, Abschluss Sonntagabend; verkaufsoffener Sonntag, Programm über die gesamten zweieinhalb Tage. - Wo findet was statt: Strecke Bahnhof → Wall → Innenstadtplätze → Schlachte → Osterdeich → Weserstadion, plus Weserstadion-Programm mit Bühne vor der Ostkurve. - Bühnen & Acts:** Neun Bühnen/Aktionsflächen, Kulturmeile, Abendprogramm; große Acts werden bewusst noch nicht verraten, Crowd-Management bei vollen Bereichen. - „Bremen-Welten“ als Besonderheit: Themenwelten mit Partnern (u. a. Luft- & Raumfahrt/City of Space, Mobilität, maritime Wirtschaft/Logistik, Wissenschaft, Kultur, Tourismus) als kuratierte Erlebnisformate statt „Roll-up & Klapptisch“. - Grenzen der Größe: Diskussion, warum „noch größer“ kaum mehr sinnvoll/managbar ist und wie trotzdem möglichst wenige enttäuscht werden sollen. - Bürgerfest vs. Staatsakt: Protokollarische Veranstaltungen (Dom/Glocke etc.) liegen bewusst nah am Bürgerfest; Koordination und Bilderwirkung, ohne dass Lars den Protokollteil im Lead hat. - Sicherheit & Balance: Sicherheits- und Verkehrskonzept als Dauerarbeit (Behörden, Polizei, Feuerwehr, Rettung), Ziel: sicher, aber beweglich und angenehm für Besucher und Aussteller. - Wirtschaftlicher Blick: Kein Gewinnfestival; Senatsbudget im Rahmen anderer Städte, zusätzliche Möglichkeiten durch Wirtschaftspartner; Wert vor allem über Standortwirkung, Übernachtungen, Konsum und nachhaltige Wahrnehmung. - ÖPNV „ticketlos“ im VBN: Kostenloser ÖPNV/SPNV im gesamten VBN-Gebiet als große Einladung an die Region („Auto stehen lassen“). - und vieles mehr Hilfreiche Links: https://www.bremen.de/veranstaltung/tag-der-deutschen-einheit-2026-in-bremen#/
Keine VCs, keine Kochbeutel, keine Kompromisse: Wie Reishunger aus Bremen seine eigene Erfolgsgeschichte schreibt
2026/03/25
Heute zu Gast im Gespräch mit unserem Host Boris Felgendreher ist Sohrab Mohammad, Mitgründer von Reishunger. Reishunger ist eine bootstrapped E-Commerce-Marke aus Bremen, die Reis von der Beilage zum Mittelpunkt der Küche machen will. Mit Premium-Reissorten, Zutaten und eigenem Zubehör. Sohrab erzählt, wie aus einem Telefonat zwischen zwei Bremer Wirtschaftsingenieuren eine Marke mit rund 80 Mitarbeitern und eigenem Fulfillment Center wurde. Komplett ohne Investoren. Es geht um die Anfänge an der Uni Bremen, einen Auftritt in der Höhle der Löwen, den Aufbau einer globalen Lieferkette vom italienischen Reisbauern bis zum chinesischen Reiskocher-Hersteller und darum, warum Reis in Deutschland immer noch unterschätzt wird. Außerdem verrät Sohrab, wie Reishunger mit bis zu 50 neuen Produkten pro Jahr wachsen will und welche Märkte als nächstes auf der Liste stehen. Unter anderem geht es folgende Themen: - Vom Startup zum jungen Mittelständler – warum das Label Startup nicht mehr passt - Die Gründungsstory: Zwei Wirtschaftsingenieure an der Uni Bremen, viele verworfene Ideen und eine iranische Reisinspiration - Die Mission: Reis vom Beilagen-Dasein zum Mittelpunkt der Küche machen - Bootstrapping statt Venture Capital – warum Reishunger bewusst auf Investoren verzichtet hat - Höhle der Löwen (Staffel 3) als größter PR-Coup – und warum der Deal mit Frank Thelen nicht zustande kam - Reishunger heute: ca. 80 Mitarbeiter, eigenes Fulfillment Center in Bremen, bis zu 10.000 Pakete am Tag - Das Produktportfolio in drei Kreisen: Reis, Zutaten & Gewürze, Zubehör wie Reiskocher und Geschirr - Der Weg zum eigenen Reiskocher: Vom White-Label-Reseller zur Eigenentwicklung mit Herstellern in China - Sourcing weltweit: Direktbeziehungen zu Reisbauern in Italien, Indien, Japan und Pakistan – und warum Fairtrade qualitativ nicht überzeugte - Qualitätssicherung entlang der Lieferkette: Vor-Ort-Besuche, Auditoren und Checks vor dem Versand - Nur 5–10 % Umsatz über den Handel (Rewe, Alnatura) – aber strategisch wichtig für die Markenwahrnehmung - Wachstumsstrategie: bis zu 50 neue Produkte pro Jahr, von Quick-Currys bis Blumenkohlreis - Internationalisierung: DACH als Basis, UK und Skandinavien als nächste Zielmärkte – KI als Enabler für schnellere Lokalisierung Hilfreiche Links: Reishunger: https://www.reishunger.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Sohrab Mohammad auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sohrab-mohammad-440846158/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Die Zukunft der Bremer Innenstadt und des neuen Balgequartiers (mit Dr. Joh. Christian Jacobs)
2026/02/23
Häufig wird in Deutschland das große “Aussterben” der Innenstädte prophezeit. Dr. Joh. Christian Jacobs hingegen ist super optimistisch, was die Zukunft der Bremer City angeht. Dem Geburtsort des legendären Kaffee-Imperiums seiner Familie Jacobs. Unser Host Boris Felgendreher hat Christian Jacobs im Johann Jacobs Haus, dem Stammhaus der Familie in der Bremer Innenstadt, getroffen. Anlass ist ein sehr interessantes Stadtentwicklungsprojekt, das Christian in Bremen gerade mit Herzblut vorantreibt: Das Balgequartier. “Am Handlauf zur Weser” entsteht mitten in der City gerade ein neues Quartier mit einer interessanten Mischung aus Geschichte, Handel, Gastronomie und neuen Ideen, die das Zentrum von Bremen mit neuem Leben erwecken soll und sicherlich Vorzeigecharakter für ganz Deutschland haben wird. Unter anderem geht es in dieser Go Global! Bremen Podcast Episode um folgende Themen: - Das Johann Jacobs Haus: Christian Jacobs erzählt von seiner persönlichen Verbindung zur Bremer Innenstadt, Kindheitserinnerungen und warum das Stammhaus der Familie Jacobs für ihn ein emotionaler Ort ist. - Bremen als prägender Lebensort: Warum ihn Bremen trotz internationaler Stationen immer wieder zurückzieht und weshalb er in Bremen große Zukunftschancen als Handels- und Hafenstandort sieht. - Was die Innenstadt verloren hat und was neu entsteht: Rückblick auf verschwundene Strukturen (Werften, alte Handelswelt) und ein optimistischer Blick auf neue Stärken wie Innovation, Wissenschaft und Stadtentwicklung. Innenstadt im Wandel: Warum klassische Einkaufslogik nicht mehr reicht und weshalb Erlebnis, Aufenthaltsqualität, Gastronomie und ein echtes Stadtgefühl künftig entscheidend sind. - Die Kraft von Geschichte und Identität: Wie historische Orte, der Marktplatz, der Roland und Bremer Geschichten (z. B. der „Kahn Karl“) helfen können, die Innenstadt neu erlebbar zu machen. - Der persönliche Auslöser für das Balgequartier: Wie aus dem Familienerbe (Johann Jacobs Haus) Schritt für Schritt ein größeres Innenstadtprojekt wurde. Ohne Masterplan, aber mit wachsender Überzeugung. - Inspiration und Positionierung Bremens: Welche Städte als Vorbild dienen und warum Bremen sich stärker als Metropole mit großem Einzugsgebiet verstehen und kommunizieren sollte. - Warum Bremer wieder in die Innenstadt kommen sollen: Diskussion über E-Commerce, Einkaufszentren und die zentrale Frage, wie man für Bremer und Gäste wieder echte Besuchsanlässe schafft. - Balgequartier konkret erklärt: Vorstellung des Konzepts mit Querverbindungen zur Weser, neuen öffentlichen Räumen, mehr Gastronomie, Aufenthaltsqualität und der Entwicklung von vier zentralen Gebäuden. - Stand des Projekts und Meilensteine: Wo das Balgequartier aktuell steht, welche Verzögerungen es gab und warum der Tag der Deutschen Einheit 2027 ein wichtiger Zeitpunkt für Sichtbarkeit ist. - Zusammenarbeit mit Stadt und Behörden: Wie Quartiersentwicklung in Bremen funktioniert, was am „Rahmenvertrag“-Ansatz innovativ war. Und warum das Zusammenspiel von privatem Investor und öffentlicher Hand entscheidend ist. - Bürokratie, Regulierung und Baustellenrealität: Konkrete Beispiele, wo Regulatorik (Brandschutz, Archäologie) Projekte ausbremst und was das über Deutschland insgesamt sagt. - Vision, Nutzungsmix und Wirtschaftlichkeit: Warum das Balgequartier auf die Mischung aus Arbeiten, Gastronomie, Aufenthalt und Short-Stay setzt, inklusive neuer Arbeitsplätze, Bettenkapazitäten und wirtschaftlicher Logik. - Zielgruppen und Generationenfrage: Wie man auch junge Menschen für die Innenstadt gewinnt. Über Sicherheit, Sauberkeit, Atmosphäre und ein lebendiges Umfeld statt nur über Historie. - Blick nach vorn für Bremen: Warum Christian an die Zukunft der Innenstädte glaubt, welche Rolle Studierende und neue Wohnformen spielen – und weshalb Bremen aus seiner Sicht gerade auf einem sehr guten Weg ist. Hilfreiche Links: Das Balgequartier: https://balgequartier.de/
Langfristig statt schneller Exit: Was Family Offices anders machen als Venture Capital
2026/01/27
In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Dr. Heinz Kierchhoff, Geschäftsführer von D2D4 – der Private-Equity-Gesellschaft des Bremer Family Offices von Klaus Meier – und Tobias Döpkens, geschäftsführender Gesellschafter von Adler Solar. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Unternehmensfinanzierung, langfristige Investorenpartnerschaften und der Umgang mit Krisen in volatilen Märkten. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Entwicklung von Adler Solar und Wandel der Solarbranche - Finanzierung nach der Start-up-Phase: Family Offices vs. Venture Capital - Die Investmentphilosophie von D2D4 und Klaus Meier - Umgang mit Marktkrisen, politischen Eingriffen und Corona - Strategischer Neustart, Wachstum und Diversifizierung - Bedeutung von Vertrauen und Austausch zwischen Investor und Management - Nachhaltigkeit als Leitmotiv für Investments - Nutzung von Netzwerken, Synergien und politischen Kontakten - Herausforderungen und Chancen im deutschen Mittelstand - Wie Unternehmen passende Investoren finden Hilfreiche Links: D2D4: https://www.d2d4.de/ Adler Solar: https://adlersolar.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Heinz Kierchhoff auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-heinz-kierchhoff-b45b37224/ Tobias Döpkens auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tobias-d%C3%B6pkens-670ba415a/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Henry Lamotte: Die Produkte dieses "unbekannten" 100-jährigen Hidden Champions aus Bremen hat jeder zu Hause
2025/12/17
Das Unternehmen Henry Lamotte ist ein wahrer Hidden Champion, denn die Produkte dieses Unternehmens finden sich bei jedem von uns irgendwo in der Küche, obwohl der Name Henry Lamotte den wenigstens von uns geläufig sein dürfte. Heute zu Gast im Go Global! Bremen Business Talks Podcast ist Hermann Bosse, der Neffe von Otto und Henry Lamotte, die vor Hundert Jahren in Bremen ein Handelsunternehmen gegründet haben, dass sich heute nicht nur als Handelsunternehmen, sondern in erster Linie als Supply Chain Unternehmen versteht. Denn Henry Lamotte bezieht seine Produkte wie Öle und Nahrungsmittel aus der ganzen Welt und steht deshalb auch vor entsprechenden Herausforderungen. Gemeinsam mit unserem Host Boris Felgendreher diskutiert Hermann Bosse unter anderem folgende Themen: - Henry Lamotte als global agierendes Supply-Chain-Unternehmen für pflanzliche Rohstoffe (Öle, Saaten, Gemüse) mit Fokus auf Europa und mehreren Industrien (Food, Pharma, Kosmetik, Tiernahrung). - Historische Wurzeln (1925): Gründung in Bremen mit Fischöl/Lebertran als pharmazeutischem Produkt; Ursprung im Apothekenvertrieb. - Geschäftsmodell: Hybride Rolle aus Handel, Veredelung, Analyse und Logistik; Qualitätssicherung als zentraler Wettbewerbsfaktor. - Zentrale Meilensteine: Ausbau von Fischöl zu pflanzlichen Ölen und Lebensmitteln, Diversifikation des Sortiments, Umzug ins GVZ Bremen Ende der 1990er. - Familienunternehmen & Unabhängigkeit: Trotz Übernahmeinteressen klare Entscheidung für Familienbesitz und langfristige Eigenständigkeit. - Sortimentsstrategie: Breite statt Abhängigkeit von Einzelprodukten; bewusste Risikostreuung über viele Artikel und Märkte. - Fehleinschätzungen & Lernen: Beispiel Hanföl – Marktpotenzial überschätzt; Bedeutung kalkulierter Risiken im Handel. - Ernährungstrends: Wachstum bei pflanzlichen und veganen Rohstoffen; Herausforderung, Qualität und Bio-Standards zuverlässig zu sichern. - Globale Beschaffung: Multisourcing auf allen Kontinenten, um Versorgungssicherheit trotz Krisen, Klima- und Ernteausfällen zu gewährleisten. - Geopolitische Brüche: Ukrainekrieg als „schwarzer Schwan“ für den Pflanzenölmarkt mit extremen Preis- und Lieferverwerfungen. - De-Globalisierung: Zunehmende Komplexität internationaler Lieferketten als Risiko – und zugleich Chance für erfahrene Supply-Chain-Spezialisten. - Lieferkettengesetze & Regulierung: Grundsätzliche Zustimmung zu Transparenz und Nachhaltigkeit, aber klare Kritik an Überregulierung in Europa. - Standort Bremen: Bewusste Standorttreue aus Identität, Logistikvorteilen und internationaler Erreichbarkeit – trotz globaler Ausrichtung. - Food- & Tiefkühlgeschäft: Maßgeschneiderte Zutatenlösungen statt Massenware; Nähe zu Kunden als Überlebensstrategie in Nischenmärkten. - Klimawandel: Verlagerung und Diversifizierung von Ursprüngen (z. B. Mandeln) als strategische Antwort auf ökologische Risiken. - Digitale Transformation: Laufende Umstellung von papierbasierten Prozessen auf strukturierte digitale Daten als Basis für Wachstum und Effizienz. - Zukunftstechnologien: Blockchain und KI als absehbare nächste Schritte für Transparenz und Dokumentation Noch nicht flächendeckend im Einsatz, aber klar auf dem Radar. - Arbeitgeberattraktivität: Internationale Projekte, Mittelstand, Verantwortung und Geschwindigkeit als Alternative zu Konzernen und Beratung. Hilfreiche Links: Herny Lamotte: https://henry-lamotte.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Hermann Bosse auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hermann-bosse-42b390b2/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Die Zukunft der europäischen Raumfahrt made in Bremen (Sabine von der Recke, Vorständin, OHB)
2025/11/17
Die heutige Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts beleuchtet die Rolle Bremens als zentraler europäischer Raumfahrtstandort und erzählt anhand der Geschichte von OHB, wie sich aus einem kleinen Hydraulikbetrieb ein führendes Raumfahrtunternehmen entwickelt hat. Sabine von der Recke, Vorständin bei OHB, ist heute zu Gast und spricht mit unserem Host Boris Felgendreher über die Bedeutung der politischer Unterstützung, die Herausforderungen der Branche, Europas technologische Souveränität, die Dynamik zwischen Forschung und Industrie sowie zukünftige Entwicklungen wie private Raketenstarts und neue Startinfrastruktur. Dabei wird klar: Raumfahrt ist nicht nur Hightech, sie ist geopolitisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich hoch relevant. Unter anderem geht es um folgende Themen: Gründungsgeschichte von OHB – Ursprung als kleiner Hydraulikbetrieb in Bremen – Übernahme durch Christa Fuchs 1981, später Einstieg ihres Mannes und Umschwenken auf Raumfahrt – Einstieg von Marco Fuchs 1995, Börsengang und erster Großauftrag 2001 Wachstum und heutige Bedeutung von OHB – 3.600 Mitarbeitende, davon 1.300 in Bremen – Größte Raumfahrtfirma in der Stadt, bewusst als norddeutsches Familienunternehmen positioniert – Fokus auf staatliche und institutionelle Kunden, wenig öffentliche Bekanntheit Bremen als Raumfahrtstandort – Frühzeitige Verzahnung mit Forschung (z. B. Fallturm/ZARM, Universität) – Politische Entscheidung: Luftfahrt in Hamburg, Raumfahrt in Bremen – Strategische Unterstützung des Landes, Aufbau eines funktionierenden Ökosystems Charakter der Raumfahrtbranche – Ständige technologische Neuerfindung, hohe Risiken, lange Entwicklungszyklen – Physik „killt Ideen“: viele Gründungen scheitern an der technischen Realität – Schwankungen und Hype-Zyklen, dennoch langfristiges Wachstum Politik & Geopolitik in der Raumfahrt – Raumfahrt als Instrument staatlicher Souveränität – Beispiele: Wettersatelliten, militärische Aufklärung, astronautische Missionen – Abhängigkeiten von USA/China, Diskussion über europäische Eigenständigkeit Europäische Perspektive & Souveränität – Europa technologisch stark, besonders in Erdbeobachtung (z. B. Copernicus) – Galileo als Reaktion auf GPS-Abhängigkeit nach dem Jugoslawienkrieg – Notwendigkeit, sicherheitsrelevante Raumfahrt-Komponenten selbst zu beherrschen Rohstoffabhängigkeit & Weltraumressourcen – Seltene Erden als strategische Schwachstelle – Idee: Asteroidenbergbau & Rohstoffgewinnung im All als Zukunftsszenario – Kritik an europäischer Risikoaversion und moralischer Überregulierung Startups & Innovationskultur – Wunsch nach mehr Risikobereitschaft in Deutschland – OHB als Partner und Kunde, nicht als klassischer Startup-Investor – Appell: Startups müssen lernen, echte Kundenbeziehungen aufzubauen Neue Wachstumsfelder von OHB – Ausbau zur End-to-End-Raumfahrtfirma: Satellit + Start + Betrieb – Beteiligungen an Raketenentwicklung (u.a. RFA, Ariane), neue Offshore-Startplätze – Mobile Startrampe in der Nordsee, Konzept für europäische Launch-Infrastruktur Zeitliche Ausblicke & Branchentreffen – Erwartung erster europäischer Mikro-Raketenstarts – Space Tech Expo in Bremen – ESA-Ministerratskonferenz in Bremen: Milliardenentscheidungen für Europas Raumfahrtzukunft Hilfreiche Links: OHB: https://www.ohb.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Sabine von der Reck auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sabine-von-der-recke-192123225/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Der Tourismus in Bremen und Bremerhaven boomt: Wie funktioniert das Business von zwei Vorzeige-Boutique-Hotels?
2025/08/12
Das Jahr 2024 war laut Statistik ein Rekordjahr für die Tourismus- und Hotelbranche in Bremen und Bremerhaven. Rund 2.9 Millionen Übernachtungen. Noch nie buchten mehr Gäste mehr Übernachtungen in Bremen und Bremerhaven. Wir schauen uns am Beispiel zweier bekannter Vorzeige-Boutique-Hotels an, vor welchen Chancen und Herausforderungen die Tourismus- und Hotelbranche aktuell steht. Unser Host Boris Felgendreher spricht heute mit Babette Kierchhoff, Direktorin vom John & Will Hotel in Bremen und mit Christian von Rumohr, Direktor vom The Liberty Hotel in Bremerhaven. Unter anderem geht es dabei um folgende Themen: - Tourismuszahlen 2024: Rekordjahr in Bremen und Bremerhaven, Erholung nach Corona schneller als erwartet. - John & Will Hotel Bremen: Eröffnung August 2024, starke letzten Monate, spezielles Konzept in ehemaligem Kellogg’s-Gebäude mit runden Zimmern, Designhotel-Charakter, Zielgruppe: experimentierfreudige Gäste. - Liberty Hotel Bremerhaven: Seit 2018, ca. 70 % Belegungsquote, Teil des Hafenwelten-Konzepts, Nähe zum Auswandererhaus, Fine Dining im Haus. - Großevents & Einfluss: Sail Bremerhaven, Konzerte, Fußballspiele, Seebühne als Gästetreiber; Bedeutung für Hotelauslastung. - Zielgruppen & Segmentierung: In Bremen hoher Leisure-Anteil am Wochenende, Corporate-Kunden ca. 20–25 %; in Bremerhaven mehr Tourismuslastigkeit, Kreuzfahrtgäste als wichtiger, aber teils herausfordernder Faktor. - Lokale Einbindung: Hotels öffnen Bars/Restaurants für Einheimische, Afterwork-Events, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern – wichtig für Umsatz und Image. - Trends in der Branche: Digitalisierung (Online-Check-in/out), KI-Potenzial, Nachhaltigkeit & Regionalität (z. B. Green Sign-Zertifizierung, regionale Produkte, Verzicht auf Einzelverpackungen). - Besondere Hotelkonzepte: Fernsehverzicht im John & Will, offene Balkone im Liberty, bewusste architektonische Besonderheiten. - Herausforderungen: Fachkräftemangel, veraltete Ausbildungsbilder, Notwendigkeit flexibler Arbeitszeitmodelle, Bürokratieabbau, Wertschätzung für Mitarbeiter. - Politik & Förderung: Dialog mit Wirtschaftsförderung, sinnvolle Verwendung der City Tax zur Stärkung des Tourismus, gemeinsames Engagement von Hoteliers. Hilfreiche Links: John & Will Hotel: https://www.johnandwill-hotel.com/ The Liberty Hotel: https://www.liberty-bremerhaven.com/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Babette Kierchhoff auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/babette-kierchhoff-b9b44467/ Christian von Rumohr auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-von-rumohr-1621464b/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Raketentechnik Made in Bremen: Europas Weg zur Souveränität in der Raumfahrt
2025/06/03
Unser Gast heute im Go Global! Bremen Business Talks Podcast ist Dr. Jens Lassmann, Standortleiter bei der ArianeGroup in Bremen. Gemeinsam mit unserem Host Boris Felgendreher spricht er über die Bedeutung von Bremen für die Raumfahrt in Europa. Unter andere geht es dabei um folgende Themen. Historie der europäischen Raumfahrt: - Beginn in den 60ern mit holprigem Start: Europa versucht gemeinsam Raketen zu entwickeln. - Spacelab-Modul & Space Shuttle: Meilenstein für Bremen. - Entwicklung der ersten Oberstufen in Bremen. Entwicklung der Ariane-Raketen: - Scheitern des Europa-Projekts → Start Ariane-Programm. - Ariane 4 nutzt Chance: Doppelstarts machen sie wirtschaftlich. - Ariane 5 als „Arbeitspferd“ für geostationäre Satelliten. Ariane 6 – die neue Generation: - Teststart 2023 erfolgreich mit echter Nutzlast. - Entwicklung dauerte rund 10 Jahre. - Flexibler für unterschiedliche Orbits. - Reaktion auf Markttrend zu Konstellationssatelliten. Wettbewerb & Wiederverwendbarkeit: - Diskussion über wiederverwendbare Raketen. - Ariane 6 ist nicht wiederverwendbar, Fokus auf Flexibilität & Wirtschaftlichkeit. - Wiederverwendbarkeit nur sinnvoll bei sehr hohen Startzahlen. Das Bremer als Raumfahrt-Ökosystem: - Kooperationen zwischen Airbus, ZARM, DLR, OHB etc. - Ausbildung & Nachwuchs direkt aus Bremen – kurze Wege & gutes Netzwerk. Zukunft & Herausforderungen_ - Ramp-up: 9 Starts/Jahr ab 2026 angestrebt. - Herausforderung: Lieferkette synchronisieren. - Europäische Unabhängigkeit bei Zulieferern weitgehend gegeben. - Monopole in Lieferkette dennoch problematisch. Technologie-Trends: - KI spielt zunehmend Rolle bei Testdatenanalyse & Simulation. - Ziel: Entwicklungszyklen beschleunigen & Kosten senken. - Einsatz vorerst in unterstützender Funktion – keine Bedrohung für Jobs. Fachkräfte & Motivation: - Keine akuten Nachwuchsprobleme – Raumfahrt bleibt attraktiv. - Mitarbeitende identifizieren sich stark mit der Mission. Wunsch für die Zukunft: - Weiterentwicklung der Ariane 6 & Einstieg in Wiederverwendbarkeit. - Europäische Souveränität in der Raumfahrt langfristig sichern. Hilfreiche Links: ArianeGroup: https://ariane.group/de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
FRoSTA: Das Erfolgsrezept des Marktführers für ehrliche Tiefkühlprodukte aus Bremerhaven (Felix Ahlers, CEO)
2025/05/05
Die Firma FRoSTA ging mit dem Verzicht auf Zusatzstoffe ihren ganz eigenen Weg und ist heute Marktführer bei Tiefkühlprodukten. Doch was steckt wirklich hinter dem Erfolg des inhabergeführten Unternehmens, das einst als kleiner Frischfischbetrieb im Bremerhavener Fischereihafen begann? FRoSTA-CEO Felix Ahlers diskutiert in dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts mit unserem Host Boris Felgendreher unter anderem folgende Themen: - Unternehmensstruktur: Dezentral mit Standorten in Bremerhaven, Hamburg und Polen, moderne Homeoffice-Kultur. - Geschichte & Entwicklung: Vom Frischfischbetrieb zum Tiefkühlspezialisten; Einführung von Fertiggerichten ab 1980er-Jahren. - Felix' Weg ins Unternehmen: Ausbildung als Koch, internationale Erfahrung, Einstieg bei Frosta 1999 über Werkübernahme. - Reinheitsgebot: 2003 vollständiger Verzicht auf Zusatzstoffe; erheblicher Innovationsaufwand in Produktion und Maschinenbau. - Marktpositionierung: Pionier bei Transparenz und natürlichen Produkten, schwierige Kommunikation wegen gesetzlicher Intransparenz. - Nachhaltigkeit: Umstellung auf Papierverpackungen, Aufbau eigener Solar- und Windenergieprojekte, regionale Klimakooperationen. - Herausforderungen: Klimawandelbedingte Ernteausfälle, komplexere Lieferketten, Fachkräftemangel in der Produktion. - Zukunftspläne: Fokus auf organisches Wachstum, stärkere Präsenz in Europa, langfristig familiengeführt bleiben. Hilfreiche Links: FRoSTA: www.frosta.de Felix Ahlers auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/felix-ahlers-9a338383/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/
Wie der Hidden Champion MeVis aus Bremen mit KI und medizinischer Bildverarbeitung Menschenleben rettet
2025/02/03
Das Unternehmen MeVis aus Bremen ist ein wahrer Hidden Champion. Auf dem Gebiet der Software zur Krebsfrüherkenung ist MeVis weltweit führend. Wie hat dieser Nischenplayer über viele Jahre hinweg seine weltweite Marktführerschaft verteidigt? Welche Rolle spielt Bremen als Standort? Und welche Möglichkeiten eröffent Künstliche Intelligenz diesem Fachgebiet gerade? All das und mehr erfahrt ihr in diesem Gespräch, das unser Host Boris Felgendreher mit Jan Hoetzel, dem Global Head of Software Product Management bei MeVis, geführt hat. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Die Unternehmensgeschichte von MeVis: Gründung 1997, Börsengang 2007, 140 Mitarbeiter. Alle in Bremen. - Technologischer Wandel: Von analoger zu digitaler Bildverarbeitung, 2D zu 3D. - Forschung & Kommerzialisierung: Erfolgreicher Transfer von Uni-Forschung zu einem globalen Unternehmen. - Standortvorteil Bremen: Netzwerke, Fachkräfte, enge Kooperation mit Forschungseinrichtungen. - Markt & Expansion: Führend in Brustkrebsfrüherkennung, weltweite Verbreitung, Wachstumschancen in Asien. - Künstliche Intelligenz: Deep Learning zur Erkennung von Mustern, Assistenz für Radiologen. - Regulierung & Zulassung: Strenge Tests und klinische Studien für verschiedene Märkte. - Zukunft & Herausforderungen: KI-Weiterentwicklung, Datenverfügbarkeit, Vernetzung mit Kliniken. - Und vieles mehr Hilfreiche Links: MeVis: https://www.mevis.de/ Jan Woetzel auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/woetzel/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/
Der Werder Bremen Faktor: Das Verhältnis von Fußball, Sport und Wirtschaft in Bremen. Mit Klaus Filbry und Oliver Rau
2024/11/26
Bremen ohne Werder wäre genauso undenkbar wie Werder ohne Bremen. Aber was macht das Verhältnis zwischen dem Verein, der Stadt, den Bremerinnen und Bremern und der Bremer Wirtschaft eigentlich aus? Um dieser Frage nachzugehen, hat sicher unser Host Boris Felgendreher im Bremer Weserstadion mit Klaus Filbry, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Werder Bremen und Oliver Rau, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bremen, getroffen. Herausgekommen ist dieses interessante Gespräch, bei dem es unter anderem um folgende Themen geht: - Highlights aus der Mitgliederversammlung: Wie verlief das Geschäftsjahr 2023/24? - Ein kurzer Rückblick auf die turbulenten letzten Jahre (Pandemie und Abstieg) und den aktuell zu erkennenden Aufschwung - Die Betriebswirtschaft des Verein: Die Einnahmen und Ausgaben eines modernen Bundesligavereins wie Werder Bremen - Werders Fokus auf die Kaderqualitätmaximierung an Stelle von Gewinnmaximierung - Die Veränderungen im Fußballgeschäft in den letzten Jahrzehnten - Gedanken zur zunehmenden finanzielle Ungleichheit in der Bundesliga - Werders mittelfristige Ziele für die Teilnahme am internationalen Wettbewerb - Die Bedeutung der strategischen Partnerschaft mit einem regionalen Investorenbündnis, die Anfang 2024 geschlossen wurde - Das Verhältnis zwischen Werder Bremen und der Stadt Bremen - Die Marke Werder Bremen und ihre Wahrnehmung - Bremen als attraktiver Wohnort für internationale Spieler - Die professionelle Jugendarbeit und das Scouting bei Werder Bremen - Die Bedeutung der anderen Abteilungen von Werder Bremen neben Fußball - Die Zukunft von E-Sports und die wachsende Bedeutung des Frauenfußballs - Die Notwendigkeit, Bremen als Standort für attraktive Sportveranstaltungen zu stärken - Beispiele für erfolgreiche Sportveranstaltungen in Bremen - Die Bedeutung der Spitzenförderung im Sport und die Erfolge im Tanzsport - Die Bedeutung von Investitionen in Sportveranstaltungen - Ob wir irgendwann mal wieder Konzerte im Weserstadion erleben dürfen? - Wünsche für die Zukunft von Werder Bremen und den Sport in Bremen Hilfreiche Links: Werder Bremen: https://www.werder.de/ Oliver Rau auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/oliver-rau-0779447/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/
Kaffeehauptstadt: Die Tradition und Zukunft der Kaffeebranche in Bremen
2024/11/04
In der heutigen Folge geht es um das Lieblingsgetränk der Deutschen. Und zwar den Kaffee. Denn Kaffee hat in Bremen eine sehr, sehr lange Tradition. Als zentraler Umschlags- und Verarbeitungsort für Kaffee aus aller Welt ist in Bremen über viele Jahrzehnte ein sehr umfangreiches Ökosystem der Kaffeebranche entstanden, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Drei sehr unterschiedliche Vertreter dieses facettenreichen Kaffee-Ökosystems haben wir heute zu Gast bei uns im Podcast. Uschi Wagener ist General Managerin der DACH-Region bei JDE Peet’s, einem der größten Kaffeekonzerne der Welt. Bekannt durch Marken wie Jacobs Kaffee, Senseo und Tassimo. Moritz Puschmann, ist Geschäftsführer von Aromatico, einem führenden Online-Händler für alles rund um Kaffee. Aus der Überseestadt in Bremen heraus vertreibt das Unternehmen ausgewählte Premium-Kaffees, Espressi und hochwertiges Zubehör. Und Natalie Münchhausen-Prott ist die Enkelin des Firmengründers der Kaffeerösterei August Münchhausen Kaffee. Die älteste noch in Familienhand befindliche bremische Traditionsrösterei. Unser Host Boris Felgendreher hat die drei im Coffee Hub von Aromatico getroffen und herausgekommen ist dieses sehr interessante Gespräch über die Kaffeebranche in Bremen. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Der Kaffeekonsum in Deutschland - Die Geschichte der Kaffeemarken in Bremen - Der Wandel in der Kaffeebranche und das Aufkommen von Spezialitätenkaffees - Herausforderungen und Chancen für kleine Röstereien im Wettbewerb mit großen Konzernen - Globale Kaffeelieferketten und die Bedeutung von Nachhaltigkeit und fairem Handel - Die Rolle von Zertifizierungen und Direct Trade im nachhaltigen Kaffeeanbau - Die Herausforderungen für Kaffeebauern in Entwicklungsländern und die Bedeutung der Unterstützung durch Unternehmen - Die Sensibilisierung der Kaffeetrinker für Nachhaltigkeit und faire Preise - Trends in der Kaffeezubereitung: Von Filterkaffee zu Vollautomaten und Siebträgermaschinen - Der Einfluss von Café-Ketten und die Veränderung des Kaffeekonsums bei jüngeren Generationen - Entkoffeinierter Kaffee: Gründe für den Konsum und Entwicklung des Marktes - Bremen als Kaffeehauptstadt Deutschlands: Bedeutung des Ökosystems und Herausforderungen für die Zukunft - Die Bedeutung der Standortförderung, Infrastruktur und Fachkräfte für die Kaffeebranche in Bremen - Die Notwendigkeit, das Image von Bremen als Kaffeehauptstadt zu stärken und die Branche besser zu vermarkten - Und vieles mehr Hilfreiche Links: JDE Peet's: https://www.jdepeets.com/ Aromatico: https://www.aromatico.de/ Münchhausen Kaffee: https://muenchhausen-kaffee.com/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/

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