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Gewaltig - Theorie der Selbstverteidigung

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Dieser Podcast hat
62 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Tobias Brodala
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/04/04
Neueste Episode
2026/09/15
Durchschnittsdauer
72 min.
Veröffentlichungsintervall
41 Tage

Beschreibung

Das ist der Podcast von Tobias Brodala. Hier erfährst du, was du über Psychologie und Taktik in Gewaltlagen wissen musst.

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Realismus im Training
2026/09/15
Pre Contact Clinic | ⁠Spenden⁠ | ⁠Instagram⁠ Kaum ein Begriff wird im Selbstschutz häufiger verwendet als "realistisch". Was bedeutet das ganz konkret? In dieser Folge geht es darum, wie Training auf die individuelle Wirklichkeit vorbereiten kann, ohne diese Wirklichkeit einfach nachspielen zu müssen. Welche Anforderungen stellt eine reale Situation an Wahrnehmung, Entscheidung und Handlung? Welche davon müssen wir trainieren und wie werden daraus konkrete Lernziele, Übungen und eine sinnvolle Progression? Anhand mehrerer Beispiele geht es um die Frage, wann eine Übung tatsächlich auf die Realität vorbereitet, warum mehr Stress oder Härte nicht automatisch besseres Training bedeuten und wie aus einer realen Situation systematisch eine gute Trainingseinheit entsteht. Die zentrale Frage lautet am Ende nicht: „Wie realistisch ist diese Übung?“, sondern: „Bereitet sie meinen Teilnehmer auf das vor, was er in seiner Wirklichkeit können muss?
How to: Vorkontakt
2026/09/05
100 % Kompetenz herstellen | Support me | Follow me Was passiert, bevor es passiert? Gewalt beginnt selten mit dem ersten Schlag. Lange bevor eine körperliche Handlung sichtbar wird, verändern sich Situationen, Verhalten und Kommunikation. Wer diese Veränderungen wahrnimmt und richtig einordnet, kann unter Umständen reagieren, bevor aus Spannung eine Konfrontation wird. Warum erkennen wir manche Warnsignale sofort, während andere völlig unbemerkt bleiben? Wie beeinflussen Erfahrung, Erwartung und Lernen unsere Wahrnehmung? Und was unterscheidet ein tatsächlich relevantes Vorkontaktsignal von einem harmlosen Verhalten? Eine Folge über Wahrnehmung, Antizipation und die Psychologie hinter dem, was vor einer körperlichen Auseinandersetzung passiert.
Design einer Leistungsüberprüfung (EAV, EFV...)
2026/05/07
☕️ Support me: buymeacoffee.com/gewaltig 🅾 Find me: instagram.com/tobiasbrodala Körperliche Leistungsüberprüfungen im Polizeivollzugsdienstorientieren sich häufig an allgemeiner Fitness. Cooper-Test, Sportabzeichen oder standardisierte Belastungstests liefern zwar Daten über Sportlichkeit — die eigentlichen Einsatzanforderungen vieler Verwendungen bilden sie jedoch oft nur begrenzt ab. Diese Episode beschäftigt sich deshalb mit einer anderen Frage: Wie entwickelt man Leistungsüberprüfungen, die tatsächliche Einsatzanforderungen abbilden? Im Mittelpunkt stehen Anforderungsanalyse, Job Task Analysis, Leistungsdimensionen, Validität und die Ableitung konkreterTestsysteme für unterschiedliche polizeiliche Verwendungen — vom allgemeinen Polizeivollzugsdienst bis hin zu spezialisierten Kräften und Personenschutz. Auf Anfrage kannst du auf unserem Kontaktoformular, per Direktnachricht oder sonstwie nach den drei Handouts finden Thematisch geordnetes LiteraturverzeichnisBeispielhafte Job Task AnalyseTestdesign Personenschutz
Psychische Störungen & Gewalt
2026/03/26
☕️ Support me: buymeacoffee.com/gewaltig 🅾 Find me: instagram.com/tobiasbrodala Was hat es tatsächlich mit dem Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Gewalt auf sich? Tobi räumt mit verbreiteten Fehlannahmen auf und ordnet das Thema wissenschaftlich ein. Im Fokus stehen drei Fragen: Wie entstehen psychische Störungen aus Sicht moderner Neurobiologie? Welche Faktoren spielen bei Gewalt wirklich eine Rolle? Und was bedeutet das konkret für Selbstschutz und taktisches Verhalten? Anhand relevanter Störungsbilder werden typische Dynamiken als wiederkehrende Muster von Stress, Wahrnehmung und Reaktion skizziert. Dabei wird deutlich, warum Diagnosen allein kaum Aussagekraft für reale Gefährdung haben und welche situativen Faktoren tatsächlich relevant sind. Die Episode verbindet psychologisches Grundlagenwissen mit praktischer Einordnung für Gewaltprävention, ohne Stigmatisierung, sondern mit klarem Fokus auf Handlungskompetenz. Literatur für diese Episode American Psychiatric Association. (2022). Diagnostic and statistical manual of mental disorders (5th ed., text rev.; DSM-5-TR). American Psychiatric Publishing. https://doi.org/10.1176/appi.books.9780890425787 Bushman, B. J., & Baumeister, R. F. (1998). Threatened egotism, narcissism, self-esteem, and direct and displaced aggression: Does self-love or self-hate lead to violence? Journal of Personality and Social Psychology, 75(1), 219–229. https://doi.org/10.1037/0022-3514.75.1.219 Corrigan, P. W., & Watson, A. C. (2002). Understanding the impact of stigma on people with mental illness. WorldPsychiatry, 1(1), 16–20. Fazel, S., Gulati, G., Linsell, L., Geddes, J. R., & Grann, M. (2009). Schizophrenia and violence: Systematic review andmeta-analysis. PLoS Medicine, 6(8), e1000120. https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1000120 Kapur, S. (2003). Psychosis as a state of aberrantsalience: A framework linking biology, phenomenology, and pharmacology in schizophrenia. American Journal of Psychiatry, 160(1), 13–23. https://doi.org/10.1176/appi.ajp.160.1.13 Parker, R. N., & Auerhahn, K. (1998). Alcohol, drugs, and violence. Annual Review of Sociology, 24, 291–311. https://doi.org/10.1146/annurev.soc.24.1.291 Pincus, A. L., & Lukowitsky, M. R. (2010). Pathological narcissism and narcissistic personality disorder. Annual Review of Clinical Psychology, 6, 421–446. https://doi.org/10.1146/annurev.clinpsy.121208.131215 Ruocco, A. C., Amirthavasagam, S., & Zakzanis, K. K. (2012). Amygdala and hippocampal volume in borderlinepersonality disorder: A meta-analysis of neuroimaging studies. Psychiatry Research: Neuroimaging, 201(3), 245–252. https://doi.org/10.1016/j.pscychresns.2011.10.007 Shin, L. M., & Liberzon, I. (2010). The neurocircuitry of fear, stress, and anxiety disorders. Neuropsychopharmacology,35(1), 169–191. https://doi.org/10.1038/npp.2009.83 Steele, C. M., & Josephs, R. A. (1990). Alcohol myopia: Its prized and dangerous effects. American Psychologist, 45(8), 921–933. https://doi.org/10.1037/0003-066X.45.8.921 Taft, C. T., Vogt, D. S., Marshall, A. D., Panuzio, J., & Niles, B. L. (2007). Aggression among combat veterans: Relationships with combat exposure and symptoms of posttraumatic stress disorder. Journal of Traumatic Stress, 20(2), 135–145. https://doi.org/10.1002/jts.20197 World Health Organization. (2022). World mental health report: Transforming mental health for all. WHO. https://www.who.int/publications/i/item/9789240049338
LE Grappling Masterclass, Teil 2: In Medias Res
2025/12/20
Support Me | Follow Me | Judge Me >>> Alle Anfragen Andys Webseite | T36 | Mattenzeit Im zweiten Teil gucken wir tiefer ins Thema: Es geht um die Herausforderungen und Möglichkeiten im Polizeitraining, insbesondere im Hinblick auf die Integration von Grappling am Beispiel Luta Livre. Es wird erörtert, wie wichtig es ist, dass Polizeibeamte nicht nur kommunizieren, sondern auch in der Lage sind, in Konfliktsituationen zu kämpfen und Kontrolle zu behalten. Die Diskussion beleuchtet die Notwendigkeit von Kompetenzfeldern im Training und die Balance zwischen Gewalt und Kontrolle. In dieser Episode diskutieren Tobi, Andy und Carina verschiedene Aspekte des Kampfsports und Polizeitrainings. Sie beleuchten die Bedeutung von genetischen Lernprozessen, die Anwendung von Techniken im Polizeitraining und die Wichtigkeit von Bodenkampf.
LE Grappling Masterclass, Teil 1: Carina, Andy & T36
2025/12/12
Support Me | Follow Me | Judge Me ⁠Zu Andys Webseite⁠⁠Alles zu T36⁠⁠Carina & Andys Podcast "Mattenzeit" auf YouTube⁠⁠Carina & Andys Podcast "Mattenzeit" auf Spotify⁠ Teil 1 der Doppelfolge stellt Luta Livre als einmalige Ressource zum Kämpfenlernen vor, geht auf Unterschiede zu anderen Grapplingstilen ein und präsentiert das T36-Programm , das eine strukturierte Herangehensweise an Grappling und Selbstverteidigung bietet. Die Bedeutung von Kontrolle im Kampf wird hervorgehoben, sowie die Relevanz des Programms für Polizei und Behörden. Die Diskussion schließt mit Überlegungen zur Zukunft der Kooperation. Du findest hier super viel zu Distanzmanagement, neurologischen Grundlagen des Kämpfens, Compliance von Training zu Lage und News zu Online-Angeboten von Carina und Andy.
Online Training im Selbstschutz mit Jochen Wiebe
2025/12/05
☕️ Support me: buymeacoffee.com/gewaltig 🅾 Find me: instagram.com/tobiasbrodala Selbstschutz, Gewaltprävention und die Herausforderungen des Online-Trainings. Tobias Brodala und Jochen Wiebe reflektieren über ihre Freundschaft, die Entstehung von Jochen's Online-Akademie und die Bedeutung von Selbstschutz in der heutigen Gesellschaft. Zudem diskutieren sie die Evidenz von Kampfsport im Kontext der Selbstverteidigung und die Vorurteile gegenüber Online-Trainings. In dieser Diskussion wird die Differenzierung zwischen Selbstverteidigung und Kampfsport thematisiert. Jochen und Tobi erörtern die Notwendigkeit, Konzepte für Gewaltprävention zu entwickeln, die über körperliche Fähigkeiten hinausgehen. Sie betonen die Bedeutung von situativem Management und der psychologischen Vorbereitung auf potenzielle Bedrohungen. Zudem wird die Rolle von Online-Training im Selbstschutz diskutiert, wobei die Herausforderungen und Möglichkeiten hervorgehoben werden. Die Gesprächspartner plädieren für ein Verständnis der Grundlagen und der praktischen Anwendung von Selbstschutzstrategien, insbesondere in Bezug auf Messerangriffe. Sie betonen die Wichtigkeit von Aufmerksamkeit, Selbstkontrolle und strategischer Vorbereitung, um in gefährlichen Situationen zu überleben. Zwei Experten teilen ihre Ansichten über die Realität der Selbstverteidigung und die Notwendigkeit, Techniken kritisch zu hinterfragen.
Trainings, Operations, Content mit Stefan "The Bear" Wüthrich
2025/11/28
Stefan teilt seine Erfahrungen aus seiner Karriere, die von Wettkämpfen bis hin zu seiner eigenen Akademie reicht. Er erklärt die Struktur und den Inhalt seiner modularen Ausbildung im Bereich Selbstschutz und geht auf die Bedeutung des ACDS-Systems ein. Zudem diskutieren sie die Herausforderungen und Chancen im Bereich Personenschutz und die Wichtigkeit von praktischen Erfahrungen und Feedback im Training. In dieser Episode diskutieren Wüthrich und Brodala die komplexen Themen rund um Persönlichkeitsstörungen, insbesondere Narzissmus und Psychopathie. Sie beleuchten die Herausforderungen, die mit dem Personenschutz für Opfer von narzisstischem Missbrauch verbunden sind, und die Notwendigkeit einer präventiven Herangehensweise. Zudem wird die Rolle der Behörden und die Bedeutung von psychologischen Kenntnissen in der Selbstverteidigung hervorgehoben. Die Diskussion umfasst auch die Manipulationstechniken, die von Narzissten verwendet werden, und die Wichtigkeit, diese zu erkennen und zu verstehen. www.sw-trainings.ch – Alles rund um dieAcademy von SW www.sw-operations.ch – SpezialisierterPersonenschutz für hochgefährdete Privatpersonen www.sw-equipment.ch – Shop von SW mitFokus auf Eigenschutz
Mein Programm für polizeiliche Gewaltbereitschaft
2025/11/18
Im Mittelpunkt dieser Episode steht die Frage, wie polizeiliche Einsatzkräfte zu rechtlich korrektem, ethisch reflektiertem und psychisch stabilem Handeln befähigt werden - ganz konkret in Situationen, in denen Gewalt als Instrument der Gefahrenabwehr notwendig wird. Super salopp: Wie machen wie PVB gewaltbereiter? Ganz wichtig: Gewalt erscheint hier nicht als Ausdruck persönlicher Aggression, sondern als staatlich gebundenes Mittel zum Schutz von Menschen und Rechtsgütern. Literatur für mein Programm: Anderson, C. A., & Huesmann, L. R. (2003). Human aggression: A social-cognitive view. In M. A. Hogg & J. Cooper (Eds.), The SAGE handbook of social psychology (pp. 296–323). SAGE Publications. Berkowitz, L. (1993). Aggression: Its causes, consequences, and control. McGraw-Hill. Grossman, D. (2009). On combat: The psychology and physiology of deadly conflict in war and in peace (3rd ed.). Warrior Science Publications. Skolnick, J. H., & Fyfe, J. J. (1993). Above the law: Police and the excessive use of force. Free Press.
EBSD Trainerausbildung
2025/09/27
☕️ Support me: buymeacoffee.com/gewaltig 🅾 Find me: instagram.com/tobiasbrodala In dieser Episode stelle ich mein neues Projektvor: den Evidence Based Self-Defense Trainer. Das modulare Fortbildungskonzept richtet sich an Selbstschutz - Trainerinnen und - Trainer, die ihre Arbeit auf den neuesten wissenschaftlichen Stand bringen wollen. Das gelingt vermittels praxisnaher Präsenzmodule wie dem Szenariotrainer und der Masterclass bis zu kompakten Online-Formaten zu Konfrontationsmanagement, der bekannten Pre-Contact-Clinic und dem Train The Trainer Format Trainingslehre. Ich erkläre, warum die Nachfrage nach hochwertiger Trainerfortbildung meine bisherigen Seminare sprengt, wie das Qualitätssiegel funktioniert und weshalb evidenzbasiertes Arbeiten im Selbstschutz längst überfällig ist. Alle Details, Hintergründe und erste Einblicke in mein begleitendes Buchprojekt hörst du hier.
Polizei Vs. Messer: Das 7-Meter-Missverständnis
2025/08/05
☕️ Support me: buymeacoffee.com/gewaltig 🅾 Find me: instagram.com/tobiasbrodala 💌 Handout: brodala-gruppe.de/kontakt Die 21-Fuß-Übung ist nicht blöd, aber sie ist ein Experiment und maximal eine Übung. Wenn wir daraus taktische oder politische Ableitungen unternehmen, bauen wir Mist. Diese Episode ist mein Versuch, die Diskussion um polizeiliche Selbstverteidigung gegen Messerangriffe auf ein reflektiertes Niveau zu heben. Und zwar weg vom Reflex, hin zur Strategie. Weg vom Labor, hin zur Lage. Ich spreche über Denkfehler, über Fehlübertragungen, aber vor allem über sinnvolle Trainingsansätze, die sich aus solchen Experimenten ableiten lassen, wenn man sie richtig einordnet. Wer tiefer einsteigen will , kriegt meine Trainingsempfehlung. Anfragen gerne per Mail oder über Instagram. Ich glaube nicht, dass diese Folge abschließend ist. Wahrscheinlich habe ich wieder Dinge vergessen. Vielleicht wird es also eine Fortsetzung geben. Aber irgendwo muss man anfangen. Bissle Literatur Tueller, D. (1983). How Close is Too Close? Police Magazine, 6(4), 20–21. Beat P. Kneubuehl (Hrsg.), Robin M. Coupland, Markus A. Rothschild, Michael J. Thali: Wundballistik. Grundlagen und Anwendungen. 4., überarbeitete Auflage. Springer‑Verlag, Berlin/Heidelberg 2022.
Recht nach Selbstverteidigung
2025/07/22
Support me: buymeacoffe.com/gewaltig Follow me: instagram.com/tobiasbrodala Handout: brodala-gruppe.de/rechtskunde Du hast dich verteidigt. Was jetzt? In dieser Folge geht es um den kompletten Ablauf nach einer Selbstverteidigungssituation: Polizei, Staatsanwaltschaft, Gutachten, Gericht. Was solltest du sagen und was besser nicht? Wann brauchst du einen Anwalt? Und wie läuft ein Strafverfahren wirklich ab? Hier für dich mal eine realistische Orientierung. Bissle weiterführende Literatur für dich: Fischer, T. (2023). Strafgesetzbuch: mit Nebengesetzen (70. Aufl.). München: C.H. Beck. Kindhäuser, U., Neumann, U., & Paeffgen, H.-U. (Hrsg.). (2023). Strafgesetzbuch: Kommentar (6. Aufl.). Baden-Baden: Nomos. Joecks, W., & Miebach, K. (Hrsg.). (2023). Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch (4. Aufl., Bd. 1). München: C.H. Beck. Rengier, R. (2022). Strafrecht: Allgemeiner Teil (14. Aufl.). München: C.H. Beck. Valerius, B. (2021). Selbstverteidigung: Rechtliche Grundlagen und Praxisbeispiele. Heidelberg: Springer VS. Hillenkamp, M. (2021). Notwehr und Notstand im deutschen Strafrecht. Hamburg: Verlag Dr. Kovač.
Verbale Gewalt & Mobbing
2025/06/03
☕️ Support me: buymeacoffee.com/gewaltig 🅾 Find me: instagram.com/tobiasbrodala Verbale Gewalt ist keine Nebensache. Heute geht's um die Mechanismen hinter verbalen Angriffen und systematischem Mobbing . Was genau passiert dabei psychologisch? Warum wiegt das gesprochene Wort oft schwerer als die Faust? Und wie kann man sich taktisch und strukturell dagegen wehren? Amandas Story: https://www.amandatoddlegacy.org/amandas-story.html Literatur Bandura, A. (1999). Moral disengagement in the perpetration of inhumanities. Personality and Social Psychology Review, 3(3), 193–209. ⁠https://doi.org/10.1207/s15327957pspr0303_3⁠ Barlett, C. P., & Gentile, D. A. (2012). Examining the effects of bullying on adolescent aggression: The role of peer and media influences. Aggressive Behavior, 38(4), 290–301. ⁠https://doi.org/10.1002/ab.21428⁠ Björkqvist, K., Österman, K., & Lagerspetz, K. M. J. (1994). Sex differences in covert aggression among adults. Aggressive Behavior, 20(1), 27–33. ⁠https://doi.org/10.1002/1098-2337(1994)20:1⁠3.0.CO;2-Q Coyne, S. M., Stockdale, L., Busby, D., Iverson, B., & Grant, D. M. (2019). “I luv u :)!”: A descriptive study of sexting among adolescents. Computers in Human Behavior, 85, 1–8. ⁠https://doi.org/10.1016/j.chb.2018.03.041⁠ Domingues, J. (2021). Verbal aggression and emotional clarity in children and adolescents. Child Mind Institute. ⁠https://childmind.org/article/what-is-verbal-abuse/⁠ Einarsen, S., Hoel, H., Zapf, D., & Cooper, C. L. (Eds.). (2020). Bullying and harassment in the workplace: Theory, research and practice (3rd ed.). CRC Press. ⁠https://doi.org/10.1201/9780429295563⁠ European Agency for Safety and Health at Work. (2022). Workplace violence and harassment: A European picture. EU-OSHA. ⁠https://osha.europa.eu/en/publications/workplace-violence-and-harassment-european-picture⁠ Habermas, J. (1981). Theorie des kommunikativen Handelns. Band 1: Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung. Suhrkamp. Habermas, J. (1984). The theory of communicative action, Vol. 1: Reason and the rationalization of society (T. McCarthy, Trans.). Beacon Press. (Original work published 1981) Leymann, H. (1996). The content and development of mobbing at work. European Journal of Work and Organizational Psychology, 5(2), 165–184. ⁠https://doi.org/10.1080/13594329608414853⁠ Porath, C., & Pearson, C. M. (2013). The price of incivility: Lack of respect hurts morale—and the bottom line. Harvard Business Review, 91(1/2), 114–121. ⁠https://hbr.org/2013/01/the-price-of-incivility⁠ Salin, D. (2003). Ways of explaining workplace bullying: A review of enabling, motivating and precipitating structures and processes in the work environment. Human Relations, 56(10), 1213–1232. ⁠https://doi.org/10.1177/00187267035610003⁠ Sue, D. W. (2010). Microaggressions in everyday life: Race, gender, and sexual orientation. Wiley. Tajfel, H., & Turner, J. C. (1986). The social identity theory of intergroup behavior. In S. Worchel & L. W. Austin (Eds.), Psychology of intergroup relations (pp. 7–24). Nelson-Hall. Teicher, M. H., & Samson, J. A. (2013). Childhood maltreatment and psychopathology: A case for ecophenotypic variants as clinically and neurobiologically distinct subtypes. American Journal of Psychiatry, 170(10), 1114–1133. ⁠https://doi.org/10.1176/appi.ajp.2013.12070957⁠ Teicher, M. H., Samson, J. A., Polcari, A., & McGreenery, C. E. (2006). Sticks, stones, and hurtful words: Relative effects of various forms of childhood maltreatment. American Journal of Psychiatry, 163(6), 993–1000. ⁠https://doi.org/10.1176/ajp.2006.163.6.993⁠ Watzlawick, P., Bavelas, J. B., & Jackson, D. D. (2011). Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien. Huber. Zapf, D., & Einarsen, S. (2003). Individual antecedents of bullying: Victims and perpetrators. In S. Einarsen et al. (Eds.), Bullying and emotional abuse in the workplace (pp. 165–184). Taylor & Francis.
Gewaltbereitschaft erhöhen
2025/03/27
☕️ Support me: buymeacoffee.com/gewaltig 🅾 Find me: instagram.com/tobiasbrodala Gewaltbereitschaft. Ein Konzept, das oft missverstanden wird, aber von entscheidender Bedeutung für den Selbstschutz ist. Wie kommen wir in den mentalen Zustand, in dem wir in einer lebensbedrohlichen Situation für uns selbst eintreten und auch bereit sind, Gewalt anzuwenden, wenn es notwendig ist? Ich erkläre, was hinter dieser Bereitschaft steckt und warum viele Menschen sich in extremen Momenten zurückhalten, auch wenn ihr Leben auf dem Spiel steht. Dabei beleuchten wir Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung, dem Bereich der Konfliktbewältigung und des Selbstschutzes, um zu verstehen, was uns davon abhält, zu handeln. Außerdem stelle ich konkrete Lösungsansätze vor, wie wir diese Barrieren überwinden und uns mental auf solche Situationen vorbereiten können. Mit dabei sind spannende Erkenntnisse aus der Arbeit von Experten wie Albert Bandura und Dave Grossman, die unterschiedliche Ansätze zur Überwindung der natürlichen Hemmung zur Gewaltanwendung präsentieren. Du wirst erfahren, wie kognitive Umstrukturierung und Konditionierung uns dabei helfen können, die nötige Gewaltbereitschaft zu entwickeln – ohne dabei den moralischen Kompass zu verlieren. Literatur Bandura, A. (1999). Moral disengagement in the exercise of moral agency. Journal of Personality and Social Psychology, 76(2), 365–374. https://doi.org/10.1037/0022-3514.76.2.365 Grossman, D. (1996). On Killing: The Psychological Cost of Learning to Kill in War and Society. Little, Brown and Company. Guthrie, S. (2003). The Mind’s Body: Neurobiology and the Search for the Soul. Oxford University Press. Levine, M., & Thompson, S. (2017). The psychology of moral engagement: A new perspective on aggression. Journal of Experimental Psychology, 42(4), 674-688. https://doi.org/10.1037/0022-3514.72.1.234 Renden, P. G., Savelsbergh, G. J. P., & Oudejans, R. R. D. (2017). The impact of anxiety and pressure on decision making in police officers during critical incidents. Journal of Applied Psychology, 42(3), 171–181. https://doi.org/10.1037/apl0000206
Resilienz im Kontext Gewalt
2025/02/25
☕️ Support me: buymeacoffee.com/gewaltig 🅾 Find me: instagram.com/tobiasbrodala Tobi untersucht Resilienz im Zusammenhang mit gewaltassoziierten Herausforderungen. Er legt den Fokus darauf, wie Resilienz nicht nur als statischer Zustand verstanden werden sollte, sondern als eine Fähigkeit, die aktiv trainiert werden kann. Wichtige psychophysiologische Anpassungsprozesse werden als essenziell für die langfristige Einsatzfähigkeit betrachtet. Außerdem wird erklärt, wie Simulationen von Hochstresslagen, gefolgt von bewussten Erholungsphasen, die Adaptationsfähigkeit fördern und so die psychische Widerstandskraft stärken. Ganz klar: Resilienz ist trainierbar und verändert sich im Laufe der Zeit durch gezieltes Training. Literatur Bauer, C., & Egger, R. (2023). Resilienz: Widerstandsfähig in Krisenzeiten. In Pandemieresilienz (S. 1–29). Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-658-42971-3_1 Kaluza, G. (2023). Stressbewältigung: Das Manual zur psychologischen Gesundheitsförderung. Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-67110-8

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