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TU DU's - 17 Ziele für eine bessere Welt

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Dieser Podcast hat
71 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/05/11
Neueste Episode
2026/10/02
Durchschnittsdauer
48 min.
Veröffentlichungsintervall
32 Tage

Beschreibung

17 Ziele, die die Welt verändern: Damit beschäftigen wir uns bei „TU DUs - 17 Ziele für eine bessere Welt“. Denn Klimaschutz, Armut und Frieden sind Themen, die uns alle angehen. Was kann unser Beitrag für die Umwelt, zu fairen Standards in der Arbeitswelt und gegen Ausbeutung sein? Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen ist Wegweiser für eine gerechte und bessere Welt. Doch wie genau kann das gelingen? Um diese Frage zu beantworten, sprechen unsere Moderatorinnen Katie Gallus und Donya Farahani und unser Moderator Felix Seibert-Daiker mit Expertinnen und Experten und mit Macherinnen und Machern. Hier geht's zur 17Ziele - Motivationssongs Playlist: https://spoti.fi/3SRrjLR Folge uns, hör zu und mach mit – Tu Du’s für dich und die Welt!

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Schule von morgen: Wie machen wir Kinder stark für die Zukunft? mit Margret Rasfeld
2026/10/02
Du möchtest diesen Podcast am 11.10. live in Düsseldorf erleben? Dann sicher dir jetzt dein Ticket: [ZOON-Podcast-Week](https://www.zoon-podcast-week.de/podcast/tu-dus---17-ziele-fur-eine-bessere-welt). Schule soll junge Menschen auf die Zukunft vorbereiten – doch wie kann das gelingen, wenn Lernen noch immer stark von Noten, Leistungsdruck und festen Strukturen geprägt ist? In dieser Folge spricht Bildungsinnovatorin und Gründerin von „Schule im Aufbruch“ Margret Rasfeld mit Moderatorin Katie Gallus darüber, warum Schule mehr Raum für Kreativität, Verantwortung und Selbstwirksamkeit braucht. Im Mittelpunkt steht Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): Wie können Schülerinnen und Schüler globale Zusammenhänge verstehen und gleichzeitig lernen, selbst aktiv zu werden? Dabei geht es auch um den FREI DAY, den Margret Rasfeld mit ihrer Initiative entwickelt hat. In diesem Lernformat beschäftigen sich junge Menschen mit eigenen Zukunftsfragen und entwickeln konkrete Projekte zu gesellschaftlichen Herausforderungen und den 17 Nachhaltigkeitszielen. Gleichzeitig geht es um Bildungsgerechtigkeit und die Frage, wie Schule dazu beitragen kann, jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft mehr Chancen zu geben. Wie können Schulen echte Veränderung ermöglichen, ohne Lehrkräfte zusätzlich zu überfordern? Und wie wird aus Zukunftsangst die Erfahrung, selbst etwas bewegen zu können? Eine Folge über neue Wege des Lernens, Selbstwirksamkeit und die Frage, wie Schule junge Menschen zu Gestalter*innen ihrer Zukunft machen kann.
Stadt, Stress, Wohlbefinden: Was machen Städte mit unserer Psyche? – Mit Stressforscher Mazda Adli
2026/09/11
Du möchtest diesen Podcast am 11.10. live in Düsseldorf erleben? Dann sicher dir jetzt dein Ticket: [ZOON-Podcast-Week](https://www.zoon-podcast-week.de/podcast/tu-dus---17-ziele-fur-eine-bessere-welt). Wie wir wohnen und uns durch die Stadt bewegen, beeinflusst unser Wohlbefinden stärker, als wir oft denken. In dieser Folge spricht Psychiater und Stressforscher Mazda Adli mit Moderatorin Donya Farahani darüber, wie urbane Räume auf Stress, psychische Gesundheit und Lebensqualität wirken. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was macht das Leben in der Stadt mit uns? Städte bieten viele Vorteile, wie kulturelle Angebote, kurze Wege und eine gute Versorgung mit Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Gleichzeitig zeigt die Forschung das sozialer Stress in Städten höher ist, und damit das Risiko von psychischen Krankheiten wie Depressionen oder Schizophrenie steigt. Dabei geht es auch um soziale Ungleichheit – denn nicht alle Menschen haben den gleichen Zugang zu Grünflächen, Wohnraum, Mobilität oder anderen Ressourcen, die für ein gesundes Leben wichtig sind. Gemeinsam sprechen Donya und Mazda darüber, wie Städte so gestaltet werden können, dass sie nicht nur funktionieren, sondern Menschen langfristig gesund und resilient halten. Welche Rolle spielen Architektur, öffentliche Räume, aber auch Kultureinrichtungen wie Theater? Und was können wir im Alltag machen, um sozialen Stress zu reduzieren? Motivationssong: "Nur ein Wort" von "Wir sind Helden"
Demokratie braucht Transparenz: Warum ist Informationsfreiheit so wichtig? – Mit Arne Semsrott
2026/08/07
Demokratie lebt davon, dass staatliches Handeln nachvollziehbar ist – doch was passiert, wenn wichtige Informationen im Verborgenen bleiben? In dieser Folge spricht Aktivist Arne Semsrott mit Moderatorin Katie Gallus darüber, warum Zugang zu Informationen entscheidend für Gerechtigkeit und Teilhabe ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer eigentlich Einblick in politische Entscheidungen hat und wie sich dadurch Machtverhältnisse verschieben. Denn wenn Wissen fehlt, wird es schwieriger, Vertrauen in Institutionen aufzubauen und sich aktiv einzubringen. Arne Semsrott erklärt, wo Informationsfreiheit an ihre Grenzen stößt und warum sie immer wieder neu erkämpft werden muss. Gleichzeitig geht es um die Rolle von zivilgesellschaftlichem Engagement: Wie kann aus dem Sichtbarmachen von Missständen echte Veränderung entstehen? Und was braucht es, damit Menschen sich einbringen und politische Prozesse mitgestalten? Eine Folge über Zugang zu Wissen, Vertrauen und die Frage, wie Demokratie im Alltag gestärkt werden kann. [FragDenStaat](https://fragdenstaat.de/) Motivationssong: [Helmut - God in the middle](https://open.spotify.com/playlist/1K5300PptaXRMWZjZmuIuu)
Klimawandel: Wer zahlt den Preis? – mit Baro Gabbert von Greenpeace
2026/07/03
Du möchtest diesen Podcast am 11.10. live in Düsseldorf erleben? Dann sicher dir jetzt dein Ticket: [ZOON-Podcast-Week](https://www.zoon-podcast-week.de/podcast/tu-dus---17-ziele-fur-eine-bessere-welt). Die Klimakrise betrifft uns alle, aber nicht alle gleich stark. In dieser Folge spricht Juristin Baro Gabbert mit Moderatorin Donya Farahani darüber, warum Klimaschutz immer auch eine Frage von Gerechtigkeit ist: global, gesellschaftlich und zwischen Generationen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer die Folgen der Klimakrise trägt und wer Verantwortung übernimmt. Denn während manche Regionen besonders stark betroffen sind, haben sie oft am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen. Baro Gabbert erklärt, welche Rolle internationale Zusammenarbeit und rechtliche Rahmenbedingungen dabei spielen und warum Klimaschutz zunehmend auch vor Gericht verhandelt wird. Gleichzeitig geht es um soziale Ungleichheit: Wie kann Klimapolitik gelingen, ohne Menschen zu überfordern? Und warum stoßen notwendige Veränderungen oft auf Widerstand? Die Folge zeigt, warum Klimaschutz nur dann funktioniert, wenn er als fair wahrgenommen wird und wie sich ökologische und soziale Fragen zusammendenken lassen. Eine Folge über Klimaschutz, Gerechtigkeit und die Frage, wie wir den Wandel so gestalten können, dass er für alle tragbar wird. Motivationssong: [Bad Bunny - lo que paso a hawaii](https://open.spotify.com/playlist/1K5300PptaXRMWZjZmuIuu)
Digitaler Hass: Wie schützen wir unsere Demokratie online? – Mit Anna-Lena von Hodenberg
2026/06/05
Du möchtest diesen Podcast am 11.10. live in Düsseldorf erleben? Dann sicher dir jetzt dein Ticket: [ZOON-Podcast-Week](https://www.zoon-podcast-week.de/podcast/tu-dus---17-ziele-fur-eine-bessere-welt). Hass im Netz ist kein Randphänomen, sondern eine reale Bedrohung für Demokratie, Meinungsfreiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. In dieser Folge spricht Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin der Organisation HateAid, mit Moderatorin Donya Farahani darüber, wie digitale Gewalt wirkt und was wir ihr entgegensetzen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sicher unsere digitale Öffentlichkeit eigentlich ist: Wer äußert sich noch frei, wenn Hass, Bedrohungen und Einschüchterung zum Alltag gehören? HateAid unterstützt Betroffene konkret – mit Beratung, rechtlicher Hilfe und politischem Engagement für mehr Schutz im Netz. Seit der Gründung 2018 haben sich tausende Menschen an die Organisation gewandt. Gemeinsam sprechen Donya Farahani und Anna-Lena von Hodenberg warum digitale Gewalt nicht nur Einzelne trifft, sondern demokratische Prozesse insgesamt gefährdet. Denn wenn Menschen sich aus Angst zurückziehen, leidet die Vielfalt von Meinungen und damit die Grundlage unserer Gesellschaft. Die Folge beleuchtet auch die großen Fragen hinter dem Thema: Wie lassen sich Meinungsfreiheit und Schutz vor Hass zusammen denken? Welche Verantwortung tragen Plattformen, Politik und wir selbst? Und was bedeutet Zivilcourage eigentlich im digitalen Raum? Dabei wird die Folge auch persönlich: Anna-Lena von Hodenberg teilt Einblicke in ihre Arbeit, ihre Motivation und die Herausforderungen, sich täglich mit digitaler Gewalt auseinanderzusetzen. Gleichzeitig geht es um Handlungsmöglichkeiten. Vom Umgang mit Hass im Alltag bis hin zur Frage, wie wir eine solidarischere digitale Gesellschaft gestalten können. Hört rein in eine Folge über Mut, Verantwortung und die Frage, wie wir das Internet zu einem Ort machen, an dem alle sicher sind. Motivationssong: [Emmanuel Horvilleur - Llamame](https://open.spotify.com/playlist/1K5300PptaXRMWZjZmuIuu)
Rassistische Gewalt aufarbeiten: Was können wir von die “Möllner Briefe” lernen? – Mit Martina Priessner
2026/04/30
Was bedeutet es, wenn Betroffene von rassistischen Anschlägen erst Jahrzehnte später von Hunderten Briefen der Solidarität erfahren? In dieser Folge spricht Regisseurin Martina Priessner mit Moderatorin Katie Gallus über ihren Dokumentarfilm die Möllner Briefe und die Frage, welche Verantwortung Gesellschaft und Institutionen im Umgang mit rassistischer Gewalt tragen. Im Zentrum stehen die Perspektiven der Betroffenen: Die Dokumentation macht deutlich, wie tief die Folgen der Anschläge von Mölln bis heute wirken – und wie sehr fehlende Anerkennung und institutionelles Versagen diese Erfahrungen verstärken können. Gleichzeitig beleuchtet Möllner Briefe, welche Kraft darin liegt, zuzuhören, Erinnerung sichtbar zu machen und Räume für Aufarbeitung zu schaffen. Die Folge beleuchtet strukturellen Rassismus, gesellschaftliche Ungleichheiten und die Rolle von zivilgesellschaftlichem Engagement. Es geht darum, wie Veränderung entstehen kann – durch Druck von außen, durch neue Perspektiven und durch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Was können wir selbst tun, um zu einer gerechteren und offeneren Gesellschaft beizutragen? Die „Möllner Briefe“ sind Teil der Sonderreihe „17 Ziele für eine bessere Welt“ der SchulKinoWochen von VisionKino, die die Bildungskampagne #17Ziele finanziert. Hört rein in eine eindringliche und zugleich hoffnungsvolle Folge über Erinnerung, Verantwortung und die Kraft, Veränderung anzustoßen. Stellungnahme der Stadt Mölln nach Veröffentlichung der „Möllner Briefe“: https://www.moelln.de/nachrichten/artikel/stellungnahme-des-buergermeisters-der-stadt-moelln-zum-dokumentarfilm-die-moellner-briefe Erwiderung der Regisseurin auf die Stellungnahme der Stadt Mölln: https://www.inselfilm.de/de/die-moellner-briefe-erwiderung-der-regisseurin/#:~:text=%E2%80%9E%C2%BBDie%20M%C3%B6llner%20Briefe%C2%AB%20ist,rassistischer%20Gewalt%20und%20Erinnerung%20aus%3F
Die Macht der Gewohnheit: Wie gelingt uns fairer Konsum im Kleiderschrank? – Mit Anke Schmidt
2026/04/02
Nachhaltig leben bedeutet nicht Verzicht, sondern mehr Freiheit – davon ist Anke Schmidt überzeugt. In dieser Folge spricht die auf Social Media als wasteless_hero bekannte Influencerin mit Moderatorin Donya Farahani über nachhaltigen Konsum, faire Mode und die Frage, wie unsere alltäglichen Entscheidungen mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zusammenhängen. Im Mittelpunkt steht dabei die Modeindustrie: von Fast Fashion und überfüllten Altkleider-Deponien bis hin zu den Herausforderungen von Recycling und Greenwashing. Anke erklärt, wie nachhaltiges Shoppen auch mit kleinem Budget möglich ist. Etwa durch Secondhand, Kleidertausch oder differenziertere Kaufentscheidungen. Dabei geht es auch um die kritische Auseinandersetzung mit Siegeln und Produktionsbedingungen sowie um die Verantwortung von Unternehmen und Politik. Gleichzeitig wird die Folge persönlich: Anke teilt nahbare Einblicke in ihren Alltag mit Familie, hinterfragt Konsumgewohnheiten und zeigt, warum nachhaltiger Konsum nicht nur gut für Umwelt und Gesellschaft ist, sondern auch für uns selbst. Weniger kaufen bedeutet oft mehr Klarheit, mehr Zeit und mehr Unabhängigkeit von äußeren Erwartungen – auch, wenn es oft gar nicht so einfach ist, aus den eigenen Gewohnheiten auszubrechen. Hört rein in eine inspirierende Folge über Konsum, Verantwortung und die Frage, wie wir mit unserem Kleiderschrank einen echten Unterschied machen können. Motivationssong: The spark – Cabin Crew
Hunger und Armut bekämpfen: Warum Entwicklungspolitik relevant bleibt – Mit Reem Alabali Radovan
2026/02/27
Globale Krisen, wachsende Ungleichheiten und geopolitische Spannungen prägen unseren Alltag. Gleichzeitig bleiben viele Notlagen unsichtbar, etwa von Millionen von Menschen die in den am wenigsten entwickelten Ländern an Hunger leiden und in extremer Armut leben. Was heißt es unter dieses Bedingungen, Verantwortung für Entwicklungspolitik zu tragen, gerade wenn die Mittel knapper werden und die Kritik in Deutschland wächst? In dieser Folge spricht Moderatorin Katie Gallus mit Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, über ihre Vision einer starken Entwicklungspolitik in einer krisengeschüttelten Welt und wie sie diese als Ministerin ausgestaltet. Die Ministerin erläutert, wie ihre Reformen das BMZ fokussierter und partnerschaftlicher ausrichten sollen, ohne das Herzstück der Arbeit des BMZ, den Kampf gegen Hunger und Armut aus den Augen zu verlieren Sie zeigt wie die Finanzierung von Schulspeisungen in Ländern wie Sierra Leone nicht nur Hunger bekämpfen, sondern auch regionale Stabilität stärken und strategische Partnerschaft fördern und damit zu einem wichtigen Baustein der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik werden. Außerdem ermutigt sie junge Menschen und vor allem Frauen selbst Verantwortung zu übernehmen und Veränderung mitzugestalten. Bildung für nachhaltige Entwicklung spielt dabei eine wichtige Rolle, um globale Zusammenhänge hierzulande verständlich zu machen. Eine Folge über globale Verantwortung, strategische Zusammenarbeit mit Partnerländern und den herausfordernden Weg in eine Welt ohne Armut. Mehr unter #17Ziele Folgt #17Ziele auf YouTube [YouTube](https://www.youtube.com/@17Ziele), [Instagram](https://www.instagram.com/17ziele.de) und [TikTok](https://www.tiktok.com/@17ziele.de)!
Kleine Helden, große Wirkung: Wie Bildung die Welt verändern kann – Mit Michaela Koschak
2026/01/30
Wie können wir Kindern Mut machen, an eine gerechte und nachhaltige Zukunft zu glauben – ohne ihnen Angst vor der Welt zu machen? Zwischen Klimakrise, globalen Ungleichheiten und düsteren Schlagzeilen stellt sich die Frage, wie wir junge Menschen so stärken, dass sie sich als Teil der Lösung begreifen und sich in die Zukunftsgestaltung aktiv einbringen. In dieser Folge spricht Michaela Koschak, Diplom-Meteorologin, Wettermoderatorin und Autorin des Kinderbuchs „Kleine Helden, große Ziele – 17 Ideen, die Welt zu retten“, über die Kraft von Geschichten, Bildern und Vorbildern in der frühen Bildung. Sie erklärt, warum Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) schon im Kindesalter ansetzen muss und wie sich komplexe Themen wie Klimawandel, Armut oder Ungleichheit kindgerecht vermitteln lassen, ohne sie zu vereinfachen oder zu dramatisieren. Gemeinsam diskutieren Moderatorin Donya Farahani und Gästin Michale Koschak, wie Kinder lernen können, globale Zusammenhänge zu verstehen und ihr eigenes Handeln mit weltweiten Herausforderungen zu verbinden – von Konsum über Klimaschutz bis zu Solidarität. Autorin Michaela Koschak gibt Einblicke in ihre Arbeit als Wetterexpertin und welche Verantwortung Medien in der Klimakommunikation tragen. Eine Folge über Hoffnung statt Angst, globale Verantwortung, die Rolle von Bildung und darüber, warum Optimismus kein naiver, sondern ein politischer und gesellschaftlicher Akt ist. Mehr unter #17Ziele Folgt #17Ziele auf [facebook](https://www.facebook.com/17Ziele.de), [Instagram](https://www.instagram.com/17ziele.de) und YouTube [YouTube](https://www.youtube.com/@17Ziele)!
Ethik und Empathie: Wie kann Organspende zu einer gerechteren Gesundheitsversorgung beitragen? – mit Angela Ipach
2025/11/14
Was bedeutet es, Verantwortung für das eigene Leben – und das anderer – zu übernehmen? Das Thema Organspende wird häufig entweder als persönliche Entscheidung oder als medizinische Notwendigkeit wahrgenommen. Doch echte Veränderung beginnt dort, wo wir die Entscheidung zur Organspende offen und individuell gestalten, das Bewusstsein schärfen und Menschen ermutigen, gegenseitige Verantwortung zu übernehmen. In dieser Folge spricht Angela Ipach, Gründerin von Junge Helden e.V., über die Bedeutung der Organspende und wie jede Entscheidung zu einer fairen Gesundheitsversorgung beitragen kann. Sie erklärt, warum es wichtig ist, das Thema auf persönlicher Ebene zu thematisieren: Sei es durch einen Organspendeausweis, ein Tattoo oder durch Aufklärung im sozialen Umfeld. Die Entscheidung für eine Organspende steht in direkter Verbindung zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen und zeigt, wie lebensrettende Maßnahmen zur Förderung einer gerechten und gesunden Gesellschaft beitragen können. Hört rein in eine Folge über Verantwortung, Selbstbestimmung und die Kraft individueller Entscheidungen für das Gemeinwohl.
Identität und PostOst: Warum Erinnerungskultur neue Stimmen braucht – Mit Julia Boxler
2025/10/03
„Der Osten“ – ein Begriff, der bis heute koloniale Strukturen widerspiegelt und Geschichten unsichtbar macht. Statt Vielfalt sichtbar zu machen, werden Menschen mit ost(migrantischem) Hintergrund in Schirmbegriffe gepackt und Chancenungleichheiten verfestigt. Wie können wir eine Erinnerungskultur entwickeln, die Differenzen anerkennt und migrantische Perspektiven einschließt? In dieser Podcast-Folge spricht Journalistin Julia Boxler, Mitinitiatorin des Projekts PostOst, mit Moderator Felix Seibert-Daiker über die Notwendigkeit, historische Traumata aufzuarbeiten und Räume für vielfältige Geschichten zu schaffen. Es geht um den langen Schatten von Nationalsozialismus und Sowjetunion, um strukturelle Barrieren in Medien und Förderlandschaften und darum, wie migrantische Stimmen zur Aufklärung und Verständigung beitragen können. Gemeinsam diskutieren sie, warum die deutsche Gesellschaft mehr Mehrsprachigkeit, Offenheit und Umsicht braucht, um Diskriminierung und Desinformation wirksam zu begegnen. Ein bewegendes Gespräch über Erinnerung, Identität und die Kraft, Privilegien für eine gerechtere Zukunft zu nutzen. Mehr unter #17Ziele Folgt #17Ziele auf [facebook](https://www.facebook.com/17Ziele.de), [Instagram](https://www.instagram.com/17ziele.de) und [Twitter](https://twitter.com/17ziele?lang=de)!
Menschliche Intelligenz: Wie nutzen wir KI für eine gerechte Welt? - Mit Melanie Hauenstein
2025/09/12
„A matter of choice“ - so lautet die Überschrift des neuen Human Development Reports von UNDP. Für unsere Podcast Gästin Melanie Hauenstein, Direktorin von UNDP Deutschland, stellt diese Ansicht das Leitbild im Umgang mit künstlicher Intelligenz dar. Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags und verändert unsere Welt, aber wohin führt dieser Wandel? Und welche Rolle spielt sie für eine nachhaltige Zukunft? Mit Melanie Hauenstein spricht Moderator Felix Seibert-Daiker in dieser Podcastfolge über Chancen und Herausforderungen von KI im Kontext der 17 Nachhaltigkeitsziele. Sciene Fiction-Dystopie oder Zukunftsversprechen? Melanie Hauenstein plädiert dafür, diese Form der Technologie nicht als Bedrohung wahrzunehmen. Denn das Bild, das wir uns von KI machen, prägt, wie wir mit ihr umgehen. Vielmehr können wir sie als Werkzeug zur Gestaltung globaler, nachhaltiger Entwicklung wahrnehmen und einsetzen. Dafür setzt die Direktorin der UNDP-Repräsentanz in Deutschlands ein Zusammenspiel von menschlicher und künstlicher Intelligenz voraus. Hört rein in eine spannende Episode über Verantwortung, Gerechtigkeit und die Macht von Narrativen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz. Human Development Report 2025: https://hdr.undp.org/system/files/documents/global-report-document/hdr2025reporten.pdf Motivationssong: DJ Koze: Music can hear us: https://open.spotify.com/playlist/1K5300PptaXRMWZjZmuIuu?si=Fgv6SeD8S2yAunqA9zq-dQ
„Verliererthema“ Klimawandel: Wie gewinnen wir die Debatte zurück? – Mit Pauline Brünger
2025/08/22
In dieser Folge spricht die 17Ziele-Moderatorin Katie Gallus mit Pauline Brünger, Klimaaktivistin und Sprecherin von Fridays for Future Deutschland, über aktuelle Weichenstellungen in der Klimapolitik. Themen sind unter anderem der geplante Emissionshandel für die Bereiche Wohnen und Mobilität, die soziale Dimension von Klimaschutzmaßnahmen sowie der Ausbau von Erdgas als vermeintliche Übergangslösung. Es wird diskutiert, welche Verantwortung Politik und Gesellschaft im Kampf gegen die Klimakrise tragen, warum Klimaschutz oft als „Verliererthema“ gilt und wie sich mehr Öffentlichkeit für Klima- und Gerechtigkeitsthemen schaffen lässt. Außerdem werfen wir einen Blick auf Deutschlands Rolle bei der Unterstützung des Globalen Südens und die Frage, wie wir einen fairen Beitrag zur Bewältigung von Klimaschäden leisten können.
Schuldenmythos und Generationengerechtigkeit: Wie kann kluge Finanzpolitik Armut reduzieren? – Mit Maurice Höfgen
2025/08/01
Wie funktioniert eigentlich Geldschöpfung? Was bedeutet Generationengerechtigkeit in der Haushaltspolitik? Und welche Rolle spielen wirtschaftliche Narrative bei der Verteilung gesellschaftlicher Ressourcen? In dieser Folge spricht Maurice Höfgen – Ökonom, Autor und Experte für moderne Geldtheorie – über Staatsfinanzen, soziale Ungleichheit und nachhaltiges Wirtschaften. Gemeinsam diskutieren Moderatorin Katie Gallus und Maurice Höfgen über verbreitete Vorstellungen rund um Schulden, Umverteilung und ökonomische Verantwortung und wie wirtschaftspolitische Entscheidungen unsere Zukunft beeinflussen.
Vom Rand zur Mitte: Wie werden marginalisierte Stimmen durch Fußball sichtbar? – Mit Tuğba Tekkal
2025/07/18
Ob Geflüchtete, Überlebende von Gewalt oder Angehörige religiöser Minderheiten – allzu oft werden marginalisierte Menschen in der öffentlichen Debatte reduziert: auf Opferrollen, auf Zahlen, auf „die Anderen“. Doch echte Veränderung beginnt dort, wo wir Betroffene selbst zu Wort kommen lassen – und sie nicht nur vertreten, sondern ermächtigen. In dieser Folge spricht Tuğba Tekkal, Menschenrechtsaktivistin, Gründerin von HAWAR.help und ehemalige Fußballerin, über Empowerment als politischen Akt. Sie erklärt, warum Mädchen von klein an gestärkt werden müssen, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – und wie Teilhabe konkret gelingen kann: durch Bildung, Sichtbarkeit und strukturellen Wandel. Eine Folge über Haltung, Hinhören – und den Mut, andere sprechen zu lassen.

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