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Tierethik weiterdenken

Werben im Podcast: Tierethik weiterdenken

Dieser Podcast hat
32 Episoden
Sprache
German
Herausgeber
Hilal Sezgin
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/05/19
Neueste Episode
2026/08/29
Durchschnittsdauer
48 min.
Veröffentlichungsintervall
81 Tage

Beschreibung

Tierethik im engeren Sinne befasst sich mit konkreten moralischen Fragen wie: “Dürfen wir Tiere nutzen? Einsperren? Manipulieren? Schlachten?” Wem nicht-menschliche Tiere umfassend wichtig sind, wird aber oft auch bei viel weiteren, offeneren Fragen landen: Was können wir über entfernt verwandte Tiere wissen? Wie verstehen Tiere Freude, Nähe, Tod? Gehören Tiere zur Natur? Bilden Tiere politische Gemeinschaften? Auch diese und viele weitere Fragen sind ethisch relevant, und für sie soll in diesem Podcast Raum sein. Er präsentiert Euch Ideen, Menschen und Bücher, die über die vielen Facetten unseres Multispezies-Zusammenlebens nachdenken.

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Tiere im Klimawandel
2026/08/29
Umweltverschmutzung, Klimawandel und Eingriffe in sämtliche Landschaften bringen wild lebende wie domestizierte Tiere in furchtbare Bedrängnis. Die Verhaltensbiologen Norbert Sachser und Niklas Kästner schildern in ihrem Buch „Tierwelt am Limit: Die erstaunlichen Anpassungsstrategien der Wild- und Haustiere und ihr Scheitern im Anthropozän“ (Rowohlt Verlag), wie unterschiedliche Tierarten damit umgehen (können). Sie zeigen, dass sich Tiere sowohl übers Lernen als auch über genetische Veränderungen anpassen können – aber nicht beliebig. Gegen Tempo und Ausmaß der jetzigen Veränderungen haben sie keine Chance. Zuerst stelle ich Euch das Buch vor, dann spreche ich mit dem Tierethiker Konstantin Deininger über Tierethik unter den Bedingungen des Klimawandels. Abschließend geht es um einen (Jugend?-)Roman von Dave Eggers: „Die Augen und das Unmögliche“ (Atlantis Kinderbuch). Er erzählt, wie der frei lebende Hund Johannes erstmals der Kunst begegnet und eine welterweiternde Entdeckung macht. Dieser Podcast wird gefördert von der Bastet Stiftung Hamburg und ist Mitglied im Netzwerk iROAR podcasts. Produktion: Ariane Evertz Bild: Hartmut Kiewert Musik: mobygratis
Tiere im Faschismus
2026/06/27
Es gibt so viele Klischees, wie es Tieren während des Nationalsozialismus ergangen sei, aber die meisten machen es sich natürlich zu einfach. Die Historikern Mieke Roscher hat mit “Zucht und Züchtung: Eine politische Tiergeschichte des „Dritten Reiches“” (Böhlau Verlag Köln 2025) eine beeindruckende Studie verfasst, die Mythos und Realität vieler Tiergruppen während der NS-Zeit untersucht und dem Begriff Tiergeschichte neue Tiefe verleiht. Ab 27:40 spreche ich mit dem Literaturwissenschaftler Roland Borgards darüber, wie Tiere in Politik und Kultur als Bedeutungsträger eingesetzt werden. Unter anderem geht es ums Reiten und um Gemälde von Pferden im Krieg. Ab 1:1:01:40 stelle ich dies Mal keinen Roman, sondern ein weiteres Sachbuch vor: Dieser Drang nach Härte: Über den neuen Faschismus von Eva von Redecker (Im S. Fischer Verlag 2026). Ich schaue mir an, ob und wie Tiere in diesem aktuellen, viel diskutierten und politisch avancierten Texte vorkommen, Dieser Podcast wird gefördert von der Bastet Stiftung Hamburg und ist Mitglied im Netzwerk iROAR podcasts. Produktion: Ariane Evertz Bild: Hartmut Kiewert Musik: mobygratis
Politik mit Tieren
2026/04/25
Tierethik weiterdenken Ein Podcast zu Tieren, Natur, Menschen und Büchern Folge 5: Politik mit Tieren Seit dem so genannten “Political Turn” in der Tierethik, also seit etwa 15 Jahren, wird vermehrt diskutiert, wie die Rechte von Tieren nicht nur moralisch begründet, sondern auch politisch geregelt werden sollen. Die Kanadier:innen Sue Donaldson und Will Kymlicka sind Vordenker:innen in diesem Gebiet und haben gerade ihr neues Buch veröffentlich: “Animals and the Right to Politics” (Oxford University Press, 336 Seiten, ca 25 Euro). Darin argumentieren sie, dass wir Tiere nicht nur demokratisch berücksichtigen, sondern regelrecht Politik mit Tieren machen sollen. Nicht nur Menschen, sondern auch viele weitere Tiere seien politische Wesen (obwohl die philosophische Tradition seit Aristoteles das Gegenteil behauptet). Ab 24:06 spreche ich mit dem Berliner Philosophen Bernd Ladwig über das Buch und seine Thesen. Ab 51:04 stelle ich Euch “Widdersehen” vor, den neuen Schafskrimi von Leonie Swann ( DuMont Buchverlag, 333 Seiten, 25 Euro). Dieser Podcast wird gefördert von der Bastet Stiftung Hamburg und ist Mitglied im Netzwerk iROAR podcasts. Produktion: Ariane Evertz Bild: Hartmut Kiewert Musik: mobygratis
Ethik der Lebenshöfe
2026/03/28
Tierethik weiterdenken Ein Podcast zu Tieren, Natur, Menschen und Büchern Folge 6: Ethik der Lebenshöfe Auf Lebenshöfen sollen auch vermeintliche “Nutz”tiere möglichst selbstbestimmt leben und alt werden dürfen. Sie sind gleichsam Inseln in einem Ozean der Tierausbeutung und Orte, wo wir ein neues Miteinander von Menschen und anderen Tieren erproben können. Zunehmend sind Lebenshöfe auch Gegenstand ethischer und politischer Forschungen und Publikationen. In dieser Folge stelle ich einen Text der Philosophin Zipporah Weisberg über die Ethik der Lebenshöfe Lebenshöfe vor. Anschließend sprechen Marion Diekel (Stoppels offener Lebenshof), Julya Dünzl (Initiative Lebenstiere e.V.), Lexa Voss (Lebens- und Begegnungshof in der Espe) und ich über die Impulse aus dem Text und über unsere Erfahrungen. Infos & Bestellung meines Lebenshof-Buchs bei [email protected] Hier findet Ihr Zipporah Weisbergs Text Sanctuaries as Refusal | Politics and Animals Außerdem wird erwähnt ein Text von Sue Donaldson und Will Kymlicka: Farmed Animal Sanctuaries: The Heart of the Movement? | Politics and Animals Dieser Podcast wird gefördert von der Bastet Stiftung Hamburg und ist Mitglied im Netzwerk iROAR podcasts. Produktion: Ariane Evertz Bild: Hartmut Kiewert Musik: mobygratis
Bilder von Tieren
2026/02/28
Tierethik weiterdenken Ein Podcast zu Tieren, Natur, Menschen und Büchern Folge 5: Bilder von Tieren Niedlich, vermenschlicht, belehrend - oder Empathie und Erkenntnis fördernd? Tiere sind in Illustrationen und in Bilderbüchern allgegenwärtig, uns ihre Rolle darin ist vielschichtig. Die Comicautorin und Illustratorin Lena geht diesen Fragen in "Tiere richtig zeichnen" (transscript 2025) sowohl theoretisch als auch mit eigenen Comiczeichnungen nach. Ab 22:30 spreche ich mit der Philosophin Judith Benz-Schwarzburg über Buch und Thesen, und wir erfahren von ihrer eigenen Forschung zu Tieren in Bilderbüchern. Ab 51:23 stelle ich Euch einen Roman und einen Essay der italienischen Autorin Anna Maria Ortese vor. Es geht um eine uralte sehr junge Echse und die Augen dieser Erde ("Iguana", aus dem Italienischen von Sigrid Vagt, Friedenauer Presse 2026) . Außerdem wird ein Bilderbuch von Briony May Smith erwähnt bzw. empfohlen: "Filippa Fasan. Ein kleiner Vogel traut sich was." Esslinger Dieser Podcast wird gefördert von der Bastet Stiftung Hamburg und ist Mitglied im Netzwerk iROAR podcasts. Produktion: Ariane Evertz Bild: Hartmut Kiewert Musik: mobygratis
Tiere im Kapitalismus
2026/01/31
Tierethik weiterdenken Ein Podcast zu Tieren, Natur, Menschen und Büchern Folge 4: Tiere im Kapitalismus Gegen „Massentierhaltung“ ist beinah jede:r, dennoch produzieren Tierfabriken wie am Fließband. Wir sehen hier die völlig entfesselte, gleichzeitig minutiös durchgetaktete Ausbeutung von Tieren im Kapitalismus. Der australische politische Philosoph Dinesh Wadiwel analysiert dieses Phänomen in seinem Buch „Animals and Capital“ (2023) mit marxistischem, postmarxistischem und poststrukturalistischem Werkzeug und fragt nach den Grenzen veganen Konsumierens. Ab 28:40 diskutiere ich mit dem Soziologen Wolfgang Knöbl über Wadiwels Buch und seine Thesen. Und ab 1:00:27 stelle ich Euch einen Roman vor, der in diesem Kontext vielleicht etwas überraschen wird: “Der Astronaut” von Andy Weir (2021). Es handelt sich um einen Science-Fiction, der zwar nicht ganz “vegan” ist, der aber dennoch viel Freude bereiten kann, viel Spannung bietet und von einer tollen Freundschaft zwischen Spezies erzählt. Dieser Podcast wird gefördert von der Bastet Stiftung Hamburg. Produktion: Ariane Evertz Bild: Hartmut Kiewert Musik: mobygratis
Was Tiere vom Tod wissen
2025/12/27
Tierethik weiterdenken Ein Podcast zu Tieren, Natur, Menschen und Büchern Folge 3: Was Tiere vom Tod wissen Die meisten Menschen sind zwar inzwischen der Ansicht, dass Tiere gerne gut, unbehelligt oder glücklich leben wollen – aber was der Tod für sie bedeutet, darüber gehen die Meinungen auseinander. Viele Menschen scheinen zu glauben, dass Tiere vom Tod gar nichts wissen. Das ist falsch, argumentiert die spanische Philosophin Susana Monsó in ihrem analytisch sehr klaren Buch “Das Schweigen der Schimpansen”. (Insel Verlag 2025) Zunächst stelle ich Euch dieses Buch vor, dann spreche ich darüber mit der Philosophin und Theologin Simone Horstmann. Im dritten Teil geht es um den Roman “Pearly Everlasting” (Diogenes Verlag 2025) von der kanadischen Autorin Tammy Armstrong. Sie erzählt eine Art winterliche Abenteuergeschichte von einem Mädchen und einem Bären, die als Geschwister aufwuchsen. Dieser Podcast wird gefördert von der Bastet Stiftung Hamburg. Produktion: Ariane Evertz Bild: Hartmut Kiewert Musik: mobygratis
Folge 2
2025/11/29
In dieser Folge stelle ich Euch ab 00:40 zunächst das neue Buch des Bestseller-Autors Robert Macfarlane vor, der fast die gesamte Welt bereist hat, um mit Umweltaktivist:innen zusprechen, und der Frage nachgeht, ob auch Flüsse Lebewesen sind. – “Sind Flüsse Lebewesen?” Aus dem Englischen von Frank Sievers und Andreas Jandl. Ullstein Verlag 2025. Ab 17:00 spreche ich mit der Philosophin Leonie Bossert über die Gemeinsamkeiten, aber auch Konflikte zwischen Umweltethik und Tierethik. Sie erzählt auch ein wenig von ihrer aktuellen Forschung zum Thema Künstliche Intelligenz (und Tiere). – Hier ein aktueller Artikel von ihr: https://psyche.co/ideas/even-if-we-could-speak-to-animals-should-we Ab 43.40 geht es um ein Büchlein mit tierethischen Texten von Albert Schweitzer – der wegen seiner Formel “Ehrfurcht vor dem Leben” von vielen verehrt und von anderen belächelt wird. – Erich Gräßer (Hg.): “Ehrfurcht vor den Tieren.” Neuauflage, C.H. Beck 2022. Dieser Podcast wird gefördert von der Bastet Stiftung Hamburg. Produktion: Ariane Evertz Bild: Hartmut Kiewert Musik: mobygratis
Folge 1
2025/10/25
Diese erste Folge beginnt mit einem kurzen Impuls, warum wir Tierethik nicht auf die Problematik des Fleisch(nicht)essens beschränken, sondern auch weitere Aspekte tierlichen Lebens in den Blick nehmen sollten. 6:20 folgt die Vorstellung des aktuellen Buchs von Carlo Salzani: “Animals, Empathy, and Anthropomorphism. The Limits of Imagination”. Palgrave Macmillan 2025. 19:50 spreche ich mit dem italienischen Philosophen Carlo Salzani über die Themen Empathie, Anthropomorphismus und Geschichtenerzählen 44:45 stelle ich Euch einen spannenden historischen Fund vor, herausgegeben von Eva Gritzmann und Denis Scheck: “Kafkas Kochbuch. Franz Kafkas vegetarische Verwandlung in 544 Rezepten.” Klett-Cotta Verlag 2025. Salzanis Buch lässt sich hier kostenlos downloaden Animals, Empathy, and Anthropomorphism: The Limits of Imagination | SpringerLink Außerdem erwähnen wir “Elizabeth Costello: Acht Lehrstücke” von J.M Coetzee. Dieser Podcast wird gefördert von der Bastet Stiftung Hamburg. Produktion: Ariane Evertz Bild: Hartmut Kiewert Musik: mobygratis
Solidarität mit Tieren
2024/12/11
Solidarität ist doch eigentlich ein so geläufiger Begriff - dennoch gibt es bislang kaum Publikationen zu Solidarität mit Tieren. Umso wichtiger, dass Alasdair Cochrane und Mara-Daria Cojocaru nun diesen Sammelband herausgegeben haben: "Solidarity with Animals. Promises, Pitfalls, and Potential." Oxford University Press, Oxford 2024, 224 Seiten, ca. 95 Euro. Außerdem spreche ich über ein frei zugängliches Paper der beiden: "Veganism as political solidarity: Beyond ‘ethical veganism’" abzurufen unter https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/josp.12460 Bild: Hartmut Kiewert
Solidarität im Kollaps
2024/11/21
Trotz großen Engagements und aller Argumente hat die Klimabewegung ihr wichtigstes Ziel nicht erreicht: Die Mehrheit für effektiven Klimaschutz zu gewinnen. Was also, wenn der Kollaps unaufhaltsam kommt - oder bereits da ist? Der Klimaaktivist und Blogger Tadzio Müller sucht in seinem Buch nach Erklärungen für das kollektive Verharren in der Verdrängung und plädiert für Solidarität im Kollaps. Tadzio Müller: Zwischen friedlicher Sabotage und Kollaps. Wie ich lernte, die Zukunft wieder zu lieben. Mandelbaum Verlag, Wien 2024, 316 Seiten, 20 Euro. In dieser dissens-Podcastfolge spricht Tadzio Müller mit Lukas Ondreka: https://podcast.dissenspodcast.de/275-klima Bild: Hartmut Kiewert
Ungerechtigkeit in neue Worte fassen
2023/12/26
Für mich eins der spannendsten Bücher 2023: Miranda Fricker: Epistemische Ungerechtigkeit. Macht und die Ethik des Wissens. Aus dem Englischen von Antje Korsmeier. Mit einer Einführung von Christine Bratu und Aline Dammel. Verlag C.H.Beck, München 2023, 278 Seiten, 34 Euro. Dieses einflussreiche Buch der britischen Philosophin Miranda Fricker erschien im Original bereits 2007, wurde aber erstmals 2023 ins Deutsche übertragen - und ich finde, es hat überhaupt nichts an Bedeutung verloren, im Gegenteil. Es ist sehr hilfreich für die aktuellen Debatten um Rassismus und Sexismus und kann m.E. auch für die Tierrechtsidee fruchtbar gemacht werden, wenn man die von Fricker vorgeschlagenen Begriffe ein wenig weiterdenkt. Bild: Hartmut Kiewert
Die Rechte der Natur - drei Neuerscheinungen
2023/12/05
In dieser Folge stelle ich drei ganz unterschiedliche aktuelle Bücher vor, die dafür plädieren, der Natur verfassungsmäßig Rechte zu verleihen. Kann das funktionieren? Und falls ja: Inwiefern sind Tiere bei „Natur“ eigentlich mitgemeint? Tilo Wesche: Die Rechte der Natur. suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Berlin 2023, 347 Seiten, 22 Euro. Elisabeth Weydt: Die Natur hat Recht. Wenn Tiere, Wälder und Flüsse vor Gericht ziehen – für ein radikales Umdenken im Miteinander von Mensch und Natur. Knesebeck Stories, München 2023, 271 Seiten, 20 Euro. Jens Kersten: Das ökologische Grundgesetz. Verlag C.H. Beck, München 2022, 241 Seiten, 34,95 Euro. Bild: Hartmut Kiewert
Durch die Verzweiflung zur Hoffnung
2023/11/11
Diese Buchbesprechung ist etwas persönlicher als sonst, zum einen, weil das Buch persönliche Elemente enthält, zum anderen, weil ich - wie vermutlich viele von Euch - von den schwierigen politischen Umständen sehr "angefasst" bin. Worüber lohnt es sich derzeit nachzudenken - und "was dürfen wir hoffen"? Dazu ein Buch der französischen Philosophin und Tierrechtlerin Corine Pelluchon. Corine Pelluchon: Die Durchquerung des Unmöglichen. Hoffnung in Zeiten der Klimakatastrophe. Aus dem Französischen von Grit Fröhlich. Verlag C.H. Beck, München 2023, 153 Seiten, 22 Euro. Bild: Hartmut Kiewert
"... und was ist mit den Pflanzen?"
2023/08/04
Immer wieder werden Tierethiker*innen nach der ethischen Bedeutung von Pflanzen gefragt (oder sie fragen es sich gleich selbst). Die französische Philosophin Florence Burgat legt nun eine dichte Beschreibung des pflanzlichen Lebens vor, das erklärt, was Tiere und Pflanzen gänzlich unterscheidet. Und das ist nicht etwa das Einzelmerkmal Empfindungsfähigkeit. Florence Burgat: Was ist eine Pflanze? Versuch über das pflanzliche Leben. Aus dem Französischen von Brita Pohl. Verlag Turia + Kant, Wien 2022, 187 Seiten, 24 Euro. Bild: Hartmut Kiewert

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