1579406665
Episoden der Mediation (INKOVEMA-Podcast)

Werben im Podcast: Episoden der Mediation (INKOVEMA-Podcast)

Dieser Podcast hat
42 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2021/08/02
Neueste Episode
2026/10/08
Durchschnittsdauer
16 min.
Veröffentlichungsintervall
36 Tage

Beschreibung

Dieser Podcast ist ein Lehr- und Lernstream von INKOVEMA zu den praktischen Fragen der Mediation und des Konfliktmanagements. Hier werden Praxissituationen der Mediation, aber auch von Coachings und Konfliktberatungen erläutert, reflektiert und theoretisch eingeordnet. Feedback, Fragen und Anregungen bitte an: [email protected]

Freischalten Episoden der Mediation (INKOVEMA-Podcast) Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails

E-Mail-Kontaktinformationen

Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer

Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails

Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden

Neueste Episoden von Episoden der Mediation (INKOVEMA-Podcast) Podcast ansehen


#42 EdM - Das Mediationsverfahren als offenes Verfahren mit Einigungsziel. Passt das zusammen?
2026/10/08
In dieser Folge spreche ich darüber, ob Mediation auch dann sinnvoll ist, wenn zu Beginn noch kein ausdrücklicher Einigungswille besteht. Ich ergänze die frühere Diskussion und ordne anhand neuer Fallkonstellationen ein, wie freiwillige, neutrale Gespräche auch zunächst der Klärung, dem Austausch und dem Sichtbarmachen von Positionen dienen können, ohne dass die Beteiligten Einigungswille zeigen müssen. Anhand eines Konflikts in einem Konzern, eines zerstrittenen Betriebsrats und einer konflikthaften Gemeinschaftspraxis zeige ich, dass Mediation oder eine vorgelagerte Vermittlung helfen kann, wieder arbeitsfähig zu werden. Unser Fazit ist, dass nicht ein formales Einigungsziel im Vordergrund stehen muss, sondern ein passend geführtes Gespräch innerhalb des rechtlichen Rahmens ausreichend ist und dennoch als Mediation deklariert werden kann.
#41 EdM - Entscheidungsmediation oder Gestaltungsmediation?
2026/09/24
In dieser Episode erläutere ich die Unterscheidung zwischen Entscheidungsmediation und Gestaltungsmediation als Arbeitsbegriffe für die Praxis. Entscheidend ist dabei, ob im Verfahren vor allem eine konkrete Frage geklärt und entschieden werden soll oder ob es um die künftige Zusammenarbeit und ihren Verlauf geht.
#40 EdM - Frag' nicht nach dem Konflikt!
2026/09/10
In dieser Folge spreche ich über ein mediationsangemessenes Verständnis von Konflikten. Wir fragen, was ein Konflikt für die praktische Beratungs- und Vermittlungsarbeit eigentlich ist, und warum eine wissenschaftliche Definition dafür oft weniger hilfreich ist als eine subjektive, perspektivenorientierte Sicht.
#39 EdM - Abschlussdokumentationen bei einer Organisationsmediation
2026/08/28
In dieser Folge sprechen wir über die Abschlussdokumentation in der Organisationsmediation und darüber, wie viel Bericht an den Auftraggeber möglich, nötig und zulässig ist. Im Mittelpunkt steht das Spannungsfeld zwischen Vertraulichkeit im Gesprächskreis und dem Informationsinteresse der Organisation. Wir erläutern, dass nach § 4 des Mediationsgesetzes Verschwiegenheit gilt, in der Organisationsmediation aber oft dennoch Rückmeldungen erwartet werden. Anhand von Beispielen zeigen wir, dass selbst scheinbar neutrale Angaben Rückschlüsse ermöglichen können und dass deshalb Prozessdaten und Gesprächsinhalte klar zu trennen sind. Außerdem besprechen wir, dass Zweck, Inhalt und Form von Berichten bereits in der Auftragsklärung festgelegt werden sollten. Unser Fazit ist, dass Vertraulichkeit nicht bedeutet, gar nichts mitzuteilen, sondern Informationswege bewusst und zurückhaltend zu gestalten.
#38 EdM - Vorgespräche für eine Mediation nur mit dem Chef?!
2026/07/25
Zusammenfassung In dieser Folge sprechen wir über Vorgespräche in der Mediation und darüber, wann solche Gespräche nur mit dem Chef oder Organisationsvertreter geführt werden sollten. Ausgangspunkt ist ein Fall aus einem jungen Unternehmen mit Konflikten im Führungskreis, in dem die Personalabteilung eine Mediation anfragt. Wir beschreiben das Aufklärungsgespräch mit dem Geschäftsführer als Auftraggeber der Mediation. Dabei klären wir die Rollen im Unternehmen und unterscheiden zwischen seiner Funktion als Vertreter der Organisation und seiner späteren Rolle als Mediant in der Mediation. Ein zentrales Thema ist die Frage, ob vorab auch mit den anderen Beteiligten der angedachten Mediation Einzelgespräche geführt werden sollten. Wir lehnen das in diesem Fall ab und begründen das damit, dass das Auftragsklärungsgespräch mit dem Organisationsvertreter ausreicht und dass es wichtig ist, die Beteiligten in ihren Rollen innerhalb der Organisation anzusprechen. Wir erläutern außerdem, dass in solchen Konflikten Macht, Hierarchie, Arbeitsrecht und persönliche Beziehungen eine Rolle spielen können. Deshalb sehen wir es als sinnvoll an, das Verfahren so zu gestalten, dass mit den Beteiligten zunächst ein Arbeitsbündnis im Auftaktgespräch geklärt wird, statt vorab über den Mediationsvertrag mit ihnen zu sprechen. Abschließend kündigen wir an, die unterschiedlichen Vertragslagen und Rollen noch einmal übersichtlich darzustellen, und laden dazu ein, eigene Erfahrungen oder alternative Vorgehensweisen zu teilen.
#37 EdM - Einigwerden als Zielstellung der Mediation. Der Webfehler der Mediation?!
2026/07/16
#36 EdM - Gesprächsregeln in der Mediation?
2026/07/12
In dieser Folge sprechen wir über die Rolle von Gesprächsregeln in der Mediation und ordnen ein, wann klare Grenzen notwendig sind und wann sie nicht im Vordergrund stehen sollten. Wir betonen, dass wir nicht in eine Polizistenrolle geraten wollen, sondern die Parteien dabei unterstützen, den Konflikt selbst zu bearbeiten und eigene Grenzen zu benennen. Außerdem beschreiben wir, wie wir reagieren, wenn eine Partei erwartet, dass wir einschreiten: Wir fragen nach, was die Person von uns braucht und was sie selbst sagen oder verhandeln kann. Zum Schluss fassen wir zusammen, dass Mediation durch Aushandlungsprozesse glaubwürdig wird, nicht durch starre Vorgaben, und nennen ein Beispiel aus einer Trennungsmediation.
#35 EdM - Auftragsklärungsgespräch bei einer Organisationsmediationen
2026/06/10
In dieser Episode sprechen wir über einen Fall aus unserer Mediations- und Konfliktberatungspraxis und zeigen, wie wichtig eine saubere Auftragsklärung in komplexen Organisationen ist. Wir schildern einen Konflikt zwischen zwei Abteilungsleiterinnen, bei dem die auftraggebende Stelle zu spät oder nur unklar eingebunden waren. Wir berichten, wie die Mediation trotz eines schwierigen Starts mit Einzelgesprächen und einem gemeinsamen Termin fortgeführt wurde, zunächst aber ohne zufriedenstellendes Ergebnis blieb. Abschließend machen wir deutlich, dass bei Organisationsmediationen die Erwartungen, der Rahmen und die Verbindlichkeit des Verfahrens früh geklärt werden sollten, damit Beteiligte bei Problemen nicht vorschnell aussteigen.
#34 EdM - Einzelgespräche als Intervention während eines Mediationsprozesses
2026/03/29
In dieser Episode des Mediation-Podcasts bespreche ich die Bedeutung von Einzelgesprächen während einer Mediation. Ich erkläre, wie diese Gespräche zwischen der Mediationsperson und den Konfliktparteien dazu beitragen, festgefahrene Verhandlungen zu lösen und Missverständnisse auszuräumen. Ich erläutere, wie sie helfen, den Verhandlungsspielraum zu klären und emotionale Grenzen zu erkennen, um eine respektvolle Kommunikation zu fördern. Außerdem gehe ich auf die Rolle der Einzelgespräche in eskalierenden Situationen ein und wie sie dazu beitragen können, die Dynamik zu entschärfen. Abschließend lade ich Mediatoren ein, ihre eigenen Erfahrungen mit dieser Methode zu reflektieren. In der nächsten Episode werde ich die Rolle der Einzelgespräche zum Abschluss einer Mediation beleuchten.
#33 EdM - In diesem Falle nicht ohne Einzelgespräche!
2026/03/23
Einzelgespräche i.S.d. Mediationsgesetzes oder Vorabgespräche?
#32 EdM - Mediation als Führungsinstrument?
2026/02/12
In dieser Episode des Podcasts "Die Episoden der Mediation" analysiere ich die Rolle der Mediation als Führungsinstrument, basierend auf einem aktuellen Konflikt zwischen einer Führungskraft und einer Mitarbeiterin. Wir diskutieren die Herausforderungen, die auftreten, wenn die Führungskraft gleichzeitig als Auftraggeber fungiert und Teil des Konflikts ist. Ich betone die Notwendigkeit, eine neutrale Person einzubeziehen, um den Mediationsprozess zu unterstützen. Zudem differenziere ich zwischen Organisationsmediation und der Mediation als Führungsinstrument, wobei ich auf die Bedeutung von neutralem Mediator und die Dynamiken in hierarchischen Strukturen eingehe. Abschließend erläutere ich, dass Führungskräfte Mediationsfähigkeiten erlernen sollten, jedoch Mediation nicht als Entscheidungsverfahren nutzen dürfen, auch um die emotionale Tiefe dieser Prozesse zu respektieren, vor allem aber die Konnotation des Mediationsverfahrens als rationales Entscheidungsverfahrens zu missbrauchen.
#31 EdM - Beendigung einer Mediation durch den Mediator
2026/01/24
Der Mediator darf nach dem deutschen Mediationsgesetz die Mediation von sich aus beenden, wenn er erkennt, dass die Rahmenbedingungen für eine ordnungsgemäße Mediation nicht (mehr) vorliegen und aller Voraussicht nach auch nicht mehr hergestellt werden können. Im zugrundeliegenden Fall, war das gegeben, aber die Besonderheit war, dass alle Beteiligten doch gern weitergemacht hätten.
#30 EdM - Unfreiwillige Mediation, weil der Auftraggeber nicht will?
2025/07/25
In dieser Episode des Podcasts "Episoden der Mediation" von INKOVEMA erörtere ich die komplexe Thematik der unfreiwilligen Mediation. Anhand konkreter Fallbeispiele aus meiner Praxis zeige ich, wie Widersprüche zwischen dem Wunsch nach Mediation und der tatsächlichen Bereitschaft der Beteiligten entstehen. Ich bespreche die Herausforderungen des Freiwilligkeitsprinzips und wie diese Diskrepanz zu Spannungen führen kann, insbesondere wenn der Druck von unten die Initiative zur Mediation anstößt. Ich plädiere dafür, die Motivation der Konfliktparteien und Auftraggeber zu hinterfragen, bevor man mit der Mediation beginnt. Abschließend lade ich die Zuhörer ein, ihre Perspektiven und Erfahrungen zu teilen, um ein besseres Verständnis der Mediation in der Praxis zu entwickeln.
#29 EdM - Feedback und Kritik.
2025/07/19
#28 EdM - Mediation und Moderation. Der Unterschied.
2025/06/03
Kurzzusammenfassung der Podcastfolge 28 „Mediation und Moderation. Der Unterschied.“ von INKOVEMA In dieser Folge erläutert Sascha Weigel den Unterschied zwischen Moderation und Mediation anhand eines Praxisbeispiels: Eine Konzernklausur mit latenten Konflikten, bei der bewusst keine Mediation, sondern eine themenbezogene Moderation durchgeführt wurde. Der zentrale Unterschied liegt laut Weigel in der Motivation der Beteiligten: In einer Mediation ist allen bewusst, dass sie zur Bearbeitung von Konflikten zusammenkommen. In einer Moderation geht es um gemeinsame Sacharbeit, ohne dass Konfliktbearbeitung explizit Teil des Auftrags ist – selbst wenn Konflikte währenddessen sichtbar werden. Diese Ausgangslage beeinflusst die Rolle und das methodische Vorgehen der dritten Person entscheidend. Während Mediatorinnen aktiv mit Konflikten arbeiten dürfen und sollen, müssen Moderatorinnen sehr vorsichtig abwägen, ob und wie sie eingreifen. Weigels Fazit: Mediation ist nicht grundsätzlich schwieriger als Moderation – oft ist es sogar umgekehrt, da die Klarheit über den Konfliktauftrag in der Mediation entlastend wirkt. Moderationsaufträge mit aufploppenden Konflikten sind besonders herausfordernd.

Podcast-Bewertungen

Lesen Sie Episoden der Mediation (INKOVEMA-Podcast) Podcast-Bewertungen


0 von 5
0 Bewertungen

Podcast-Sponsoring-Werbung

Starten Sie Werbung auf Episoden der Mediation (INKOVEMA-Podcast) relevanten Zielgruppen-Podcasts


Was moechten Sie bewerben?