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Unter 4 Augen - der Wissenschaftspodcast der Ophthalmologie

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Dieser Podcast hat
206 Episoden
Sprache
German
Erstellt am
2021/09/03
Neueste Episode
2026/10/10
Durchschnittsdauer
22 min.
Veröffentlichungsintervall
12 Tage

Beschreibung

Unter 4 Augen - der Ophtha-Podcast ist das neue Audioformat der Augenheilkunde. Medical Retina, Glaukom, moderne Kataraktchirurgie, Genetik oder Onkologie - die Ophthalmologie ist ein weites Feld. Unter 4 Augen - der Ophtha-Podcast präsentiert jeden Monat ein neues Thema in vier Ausgaben. Zu jedem Thema laden wir renommierte Experten ein, die spannende und aktuelle wissenschaftliche Arbeiten vorstellen. Gemeinsam mit unserem jungen Moderatorenteam, das als Assistenzärzte oder Medizinstudierende bereits erste Erfahrungen in der Ophthalmologie gesammelt hat, analysieren unsere Experten im Gespräch verschiedene Studien und gehen deren Thesen auf den Grund. Der Wissenstransfer steht bei diesem Format im Fokus. Ab dem 04. September 2021 erscheinen wöchentlich vier Folgen zu einem Themenmonat. Jede Folge hat eine Länge von etwa 15 Minuten. Unter 4 Augen - der Ophtha-Podcast bringt die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten auf eine praxisnahe und klinisch relevante Ebene. Unsere Zielgruppe besteht aus Medizinstudierenden, Assistenzärztinnen und Assistenzärzten, junge Fachärztinnen und Fachärzten, aber natürlich auch bereits etablierten und erfahrenen Ophthalmologen, die Interesse an wissenschaftlicher Augenheilkunde haben. Unter 4 Augen - der Ophtha-Podcast wird produziert von Tobias Kesting, Geschäftsführer der Agentur Carekom in Köln. Die wissenschaftliche Leitung übernimmt Prof. Dr. Alireza Mirshahi, Direktor der Augenklinik Dardenne. Moderation: Annika Licht

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Was bringt die Metagenomanalyse bei der Suche nach der Uveitisursache?
2026/10/10
Was bringt die Metagenomanalyse bei der Suche nach der Uveitisursache? Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD. Dr. Benedikt Schworm Wir springen mit PD Dr. Schworm zur infektiösen Uveitis - genauer nach der Frage, wie man den Erreger denn nun wirklich finden kann- denn die Möglichkeiten entwickeln sich immer weiter. In dieser Folge erfahren Sie, was der Unterschied zwischen einer PCR und einer Metagenomanalyse ist- wie geht diese vor und werden wir in Zukunft vielleicht einmal alle Patienten mit Verdacht auf infektiös bedingte Uveitis damit testen? Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Shantha JG, Moussa K, Laovirojjanakul W, Yeh S, Tsui E, Chen JL, Vitale AT, Shakoor A, Larochelle M, Niemeyer K, Mentreddy A, Livnat I, Safo M, Ao W, Choo C, Yan D, Zhong L, Chen C, Da Silva K, Reddy AK, Lee J, Sura A, Crowell EL, Qian Y, Sharon Y, Hinterwirth A, Porco T, Arnold BF, Gonzales J, Acharya NR, Lietman TM, Doan T; OPTICS Study Group. The Effect of Metagenomic Sequencing on Patient Clinical Outcomes for Intraocular Infections: A Multicenter Randomized Controlled Trial. Am J Ophthalmol. 2025 Nov;279:100-109. https://www.ajo.com/article/S0002-9394(25)00350-2/pdf
Langzeitergebnisse der Uveitistherapie mit Fluocinolon
2026/10/03
Langzeitergebnisse der Uveitistherapie mit Fluocinolon Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD. Dr. Benedikt Schworm Wir starten in einen Monat Uveitis und nutzen die Gelegenheit, zum Start noch einmal über Fluocinolon und dessen Bedeutung zu sprechen. Dazu betrachten wir eine Real-World Studie von Buhl und Kollegen, die 2023 erschienen ist und sich den Langzeitergebnissen befasst. PD Dr. Schworm, leitender Oberarzt der LMU, der an dieser Studie beteiligt war, spricht mit uns ausführlich über die Vor- und Nachteile sowie das von im bevorzugte Einsatzgebiet der Fluocinolon-Implantate. Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Buhl L, Schmelter V, Schworm B, Thurau S, Kern C. Long-Term Results of 0.19mg Fluocinolone Acetonide Insert for Treatment of Non-Infectious Uveitis in Clinical Practice. Ocul Immunol Inflamm. 2024 Sep;32(7):1395-1399. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37656834/
Lentikelextraction vs. Lentikelextraktion
2026/09/26
Lentikelextraction vs. Lentikelextraktion Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Eberwein Hinter diesem etwas kryptischen Titel verbirgt sich eine Studie, die das Ergebnis zweier auf dem Papier gleichwertiger Verfahren miteinander vergleicht. Der Unterschied besteht in dem Gerät, das sie durchführt? Spannend ist hierbei aber vor allem, wie genau die morphologische und funktionelle Erholung des behandelten Gewebes bis 12 Monate nach dem Eingriff verläuft. Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Yu M, Liu C, Lee IXY, Hsu VW, Wong RKT, Anam A, Lim R, Mehta JS, Liu YC. Randomized controlled trial on corneal denervation, neuroinflammation and ocular surface in corneal lenticule extraction for advanced refractive correction (CLEAR) and small incision lenticule extraction (SMILE). Eye Vis (Lond). 2025 Apr 1;12(1):12. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40165267/
CAIRS für Keratokonus: Ein Paradigmenwechsel?
2026/09/19
CAIRS für Keratokonus: Ein Paradigmenwechsel? Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Eberwein Über CAIRS haben wir in diesem Podcast bereits im September 2025 gesprochen. Damals ging es noch um eine Metaanalyse der ersten Ergebnisse dieses Verfahrens zur refraktiven Behandlung des Keratokonus. Doch wo stehen wir heute? Und wie kann der zusätzliche Einsatz des Femtosekundenlasers das Outcome verbessern? Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Gunn DJ, Cox RA, Cronin B. Femtosecond Laser Created Corneal Allogenic Intrastromal Ring Segments for Keratoconus. Clin Exp Ophthalmol. 2026 Jul;54(5):664-677. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41823568/
Arcuate Keratotomie vs. torische IOL bei Astigmatismuskorrektur
2026/09/12
Arcuate Keratotomie vs. torische IOL bei Astigmatismuskorrektur Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Eberwein Arcuate Keratotomie oder doch lieber torische IOL? Bei der Kataraktoperation stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, einen bestehenden Astigmatismus gleich mit zu korrigieren. Aber welches Verfahren liefert die besseren Ergebnisse? In der heutigen Studie werden die femtosekundenlaser-assistierte arcuate Keratotomie und die Implantation einer torischen IOL direkt miteinander verglichen. Sind beide Verfahren gleichwertig – und spielt es vielleicht eine Rolle, wie stark der Astigmatismus ausgeprägt ist? Wir schauen uns an, was die Ergebnisse für die Praxis bedeuten und wann welche Methode die Nase vorn hat. Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Arcuate Keratotomie vs. torische IOL bei Astigmatismuskorrektur Zhong Y, Chen S, Wang H, Li S, Lu Z, Xu J, Yu Y, Yao K. Femtosecond Laser Arcuate Keratotomy vs Toric Intraocular Lens Implantation in Cataract Surgery: A Randomized Clinical Trial. JAMA Ophthalmol. 2025 Mar 1;143(3):199-206.
Femto-DMEK: Ein Vorteil gegenüber manueller OP?
2026/09/05
Femto-DMEK: Ein Vorteil gegenüber manueller OP? Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Eberwein Wir sind zurück aus der Sommerpause und haben vier Studien im Gepäck, die zu spannenden Diskussionen verleiten! In allen gehen wir auf verschiedene Weiterentwicklungen der Hornhautchirurgie mit Laser ein. Heute wollen wir es in Bezug auf die DMEK wissen- kann die Mitbenutzung des Femto-Lasers hier einen Vorteil bieten? Und wenn ja, warum und inwiefern? Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Femto-DMEK: Ein Vorteil gegenüber manueller OP? Sorkin N, Gouvea L, Din N, Mimouni M, Alshaker S, Weill Y, Gendler S, Slomovic AR, Chan CC, Rootman DS. Five-Year Safety and Efficacy of Femtosecond Laser-Assisted Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty. Cornea. 2023 Feb 1;42(2):145-149.
Folge 200: Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn – und die Highlights der DOC
2026/06/27
Folge 200: Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn – und die Highlights der DOC 200 Folgen „Unter 4 Augen“ – das ist ein besonderer Meilenstein. In dieser Jubiläumsfolge geht es ausnahmsweise nicht um eine einzelne Studie, sondern um die Geschichte des Podcasts, persönliche Eindrücke und aktuelle Themen aus der Ophthalmologie. Dr. Annika Licht, Moderatorin seit der ersten Stunde, spricht mit Prof. Dr. Alireza Mirshahi, dem wissenschaftlichen Leiter des Podcasts, und Tobias Kesting, Produzent und Gründer der Agentur Carekom – Marketing auf Rezept. Gemeinsam blicken sie zurück auf die Entstehung von „Unter 4 Augen“ während der Corona-Zeit, auf besondere Folgen, spannende Expertinnen und Experten sowie auf Themen, die künftig noch stärker in den Fokus rücken sollen. Außerdem geht es um die DOC in Nürnberg: Warum der Kongress für viele wie ein Klassentreffen der Ophthalmologie ist, welche Entwicklungen besonders aufgefallen sind und welche Innovationen die Augenheilkunde in den kommenden Jahren prägen könnten. Themen dieser Folge Wie „Unter 4 Augen“ entstanden ist Warum der Podcast seit Beginn wissenschaftsbasiert arbeitet Lieblingsmomente aus 200 Folgen Die besondere Rolle von Dr. Annika Licht als Moderatorin Highlights der DOC in Nürnberg Neue Entwicklungen bei Myopie, Makulaödem und geographischer Atrophie Refraktive Chirurgie und der Solid-State-Laser Welche Themen künftig stärker vorkommen sollen: Kinderophthalmologie, Strabismus, Orbita, Okuloplastik, Neuroophthalmologie, visuelle Rehabilitation und refraktive Chirurgie DOC-Highlights aus der Folge Besonders im Fokus stehen die kontinuierliche Weiterentwicklung der Ophthalmochirurgie, neue Technologien für OP-Workflows, Simulationen für Patientinnen und Patienten vor refraktiven Eingriffen sowie spannende Entwicklungen in der konservativen und chirurgischen Augenheilkunde. Genannt werden unter anderem Interleukin-6-Inhibitoren beim uveitischen Makulaödem, neue Daten zur AREDS-Supplementierung bei geographischer Atrophie, moderne Myopiegläser und der Aquarius Solid-State-Laser als mögliche technische Innovation in der refraktiven Chirurgie. Ein persönliches Dankeschön! Diese 200. Folge ist auch ein Dank an alle Hörerinnen und Hörer, die „Unter 4 Augen“ seit mittlerweile vielen Jahren begleiten. Ohne das Interesse, das Feedback und die Treue der ophthalmologischen Community wäre dieser Podcast nicht das, was er heute ist. Wir freuen uns auf die nächsten Folgen – und auf viele weitere spannende Gespräche unter vier Augen.
Doppelpeeling bei der Chirurgie der epiretinalen Gliose
2026/06/20
Doppelpeeling bei der Chirurgie der epiretinalen Gliose Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Alireza Mirshahi Heute steigen wir ein bisschen tiefer in die Chirurgie ein und sprechen über die Therapie der epiretinalen Gliose – und den mysteriösen Begriff „Doppelpeeling“. Was das ist und welche Chancen beziehungsweise Risiken es mit sich bringt, besprechen wir heute gemeinsam mit Prof. Mirshahi anhand der sehr passend benannten PEELING-Studie. Hier haben Ducloyer und Kollegen nicht etwa ein Review erstellt, sondern eine gar nicht mal so kleine randomisierte kontrollierte Studie durchgeführt – mit spannenden Ergebnissen! Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Doppelpeeling bei der Chirurgie der epiretinalen Gliose Ducloyer JB, Eude Y, Volteau C, Lebreton O, Bonissent A, Fossum P, Tadayoni R, Creuzot-Garcher CP, Le Mer Y, Perol J, Fortin J, Jobert A, Billaud F, Ivan C, Poinas A, Weber M; CFSR Research Net. Pros and cons of internal limiting membrane peeling during epiretinal membrane surgery: a randomised clinical trial with microperimetry (PEELING). Br J Ophthalmol. 2024 Dec 17;109(1):119-125. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38901960/
Persistierende subretinale Flüssigkeit bei AMD
2026/06/13
Persistierende subretinale Flüssigkeit bei AMD Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Alireza Mirshahi Dass beim diabetischen Makulaödem mal etwas Flüssigkeit persistieren kann, kennt man schon – aber was ist mit der feuchten Makuladegeneration? Gemeinsam mit Prof. Mirshahi gehen wir durch eine Studie von Yap und Kollegen, die hierzu eine umfassende Metaanalyse durchgeführt haben. Liegt es am falschen Therapieprozedere? Und ist trocken wirklich immer besser? Wir denken: nicht nur spannende Antworten, sondern auch eine Studie, die man kennen sollte! Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Persistierende subretinale Flüssigkeit bei AMD Yap DWT, Tan BKJ, Chong KTY, Wong TY, Cheung CMG. Persistence of Retinal Fluid after Anti-VEGF Treatment for Neovascular Age-Related Macular Degeneration: A Systematic Review and Meta-Analysis. Ophthalmol Retina. 2025 Jan 20:S2468-6530(25)00012-0.
Therapie der MacTel: Hoffnung in Sichtweite
2026/06/06
Therapie der MacTel: Hoffnung in Sichtweite Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Alireza Mirshahi Die Makuläre Teleangiektasie ist eine Krankheit, die man bis vor gar nicht allzu langer Zeit noch für vaskulär bedingt hielt. Dass es eine neurodegenerative Erkrankung ist brachte so manche neue Perspektive und auch Idee mit sich- doch die Idee die Chew und Kollegen hatten, klingt auch in geschulten Ohren revolutionär. Inwiefern erklärt uns Prof. Mirshahi, passenderweise mit den Ergebnissen, was das ganze bringen kann- oder könnte? Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Therapie der MacTel: Hoffnung in Sichtweite Chew EY, Gillies M, Jaffe GJ, Gaudric A, Egan C, Constable I, Clemons T, Aaberg T, Manning DC, Hohman TC, Bird A, Friedlander M; MacTel CNTF NTMT-03 Research investigators. Cell-Based Ciliary Neurotrophic Factor Therapy for Macular Telangiectasia Type 2. NEJM Evid. 2025 Aug;4(8):EVIDoa2400481. doi: 10.1056/EVIDoa2400481. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40693847/
Langzeitergebnisse der Anti-VEGF-Therapie bei DMÖ
2026/05/30
Langzeitergebnisse der Anti-VEGF-Therapie bei DMÖ Dr. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Alireza Mirshahi In der heutigen Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Mirshahi über die Langzeitergebnisse von 8mg Aflibercept- die PHOTON Studie hat hierzu die 96 Wochen Ergebnisse veröffentlicht, doch auch die noch neueren Ergebnisse lassen sich inzwischen schon besprechen. Eine Frage schwebt wie ein Damoklesschwert über diesem Medikament: kann es, was man sich davon erhofft hat? Wie lang werden die Therapieintervalle unter 8mg Aflibercept wirklich? Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Langzeitergebnisse der Anti-VEGF-Therapie bei DMÖ Do DV, Wykoff CC, Sivaprasad S, Brown DM, Boyer DS, Sakamoto T, Win P, Joshi S, Salehi-Had H, Seres A, Berliner AJ, Leal S, Vitti R, Chu KW, Reed K, Cheng Y, Bhore R, Bai Z, Schmidt-Ott U, Schmelter T, Schulze A, Hasanbasic Z, Morgan- Warren PJ, Zhang X, Hirshberg B, Yancopoulos GD; PHOTON Investigators. Intravitreal Aflibercept 8 mg for Diabetic Macular Edema: Ninety-Six-Week Results from the Randomized Phase 2/3 PHOTON Trial. Ophthalmology. 2025 Nov 10:S0161-6420(25)00707-9. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41223900/
Orale Behandlung des DMÖ?
2026/05/23
Orale Behandlung des DMÖ? Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD Dr. Olga Furashova Die diabetische Retinopathie und mit ihr das diabetische Makulaödem zählen inzwischen zu den Volkskrankheiten – mit weiter steigenden Fallzahlen in den kommenden Jahren. Wäre es da nicht spannend, wenn sich durch die Einnahme von Lamivudin möglicherweise ein neuer therapeutischer Ansatz eröffnen würde? Doch wie kommt man überhaupt auf Lamivudin? Zum Abschluss dieses Podcast-Monats besprechen wir eine ebenso spannende wie innovative Studie und freuen uns darauf, was Frau PD Dr. Furashova uns hierzu noch alles berichten kann. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Pereira F, Magagnoli J, Ambati M, Fernandes de Oliveira T, Estevão de Oliveira JA, Pesquero VO, Ribeiro LZ, Kondo Kuroiwa DA, Malerbi FK, Dib SA, Moraes NB, Farah ME, Rodrigues EB, Ambati J. Oral lamivudine in diabetic macular edema: A randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial. Med. 2025 May 23:100747. doi: 10.1016/j.medj.2025.100747. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40436012/#
OCT-Muster bei DMÖ: Hilft KI weiter?
2026/05/16
OCT-Muster bei DMÖ: Hilft KI weiter? Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD Dr. Olga Furashova In dieser Folge setzen wir nahtlos dort an, wo wir vergangene Woche aufgehört haben: bei Biomarkern im OCT und ihrer Aussagekraft. Die Studie, die wir heute gemeinsam mit Frau Prof. Furashova besprechen, verfolgt jedoch einen anderen Ansatz – nämlich den Einsatz von KI. Lassen sich aus den Bilddaten Muster herauslesen, die Rückschlüsse auf die bisherige Dauer eines diabetischen Makulaödems oder das Ansprechen auf Steroide bzw. Anti-VEGF-Therapien zulassen? Und wo liegen die Grenzen und möglichen Fallstricke dieser Untersuchung? Tauchen Sie mit uns ein in spannende und brandaktuelle Entwicklungen der ophthalmologischen Bildanalyse! Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: OCT Muster bei DMÖ: hilft KI weiter? What Lies beneath Diabetic Macular Edema: Latent Phenotypic Clustering and Differential Treatment Responses to Intravitreal Therapies Maria Vittoria Cicinelli, MD,1,2 Beatrice Leonardo, MDs,1 Giacomo Maiucci, MDs,1 Giuliano Martino, MDs,1 Makan Ziafati, MD,3,4 Soufiane Bousyf, MD,1 Luisa Frizziero, MD,5 Rosangela Lattanzio, MD,1,2 Edoardo Midena, MD,5,6 Francesco Bandello, MD1,2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41377061/
OCT-Biomarker des DMÖ
2026/05/09
OCT-Biomarker des DMÖ Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD Dr. Olga Furashova Jeder Diabetiker in Deutschland hat Anspruch auf eine OCT-Untersuchung zur Detektion eines Makulaödems. Doch während es das eine ist, ein Ödem zu erkennen, ist es eine ganz andere Herausforderung, darüber hinaus zusätzliche Informationen aus dem individuellen Bild zu gewinnen – insbesondere dann, wenn sich der Patient bereits in Therapie befindet. Eine zentrale Frage ist dabei zum Beispiel, wer nicht oder nicht ausreichend auf eine Anti-VEGF-Therapie anspricht. Doch es gibt sie: spezifische „Biomarker“. Munk und Kollegen gehen in ihrer Arbeit auf die relevanten Faktoren ein – und wir freuen uns, dass Frau PD Dr. Furashova für uns zusammenfasst, worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: OCT-Biomarker des DMÖ Munk MR, Somfai GM, de Smet MD, Donati G, Menke MN, Garweg JG, Ceklic L. The Role of Intravitreal Corticosteroids in the Treatment of DME: Predictive OCT Biomarkers. Int J Mol Sci. 2022 Jul 8;23(14):7585. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35886930/
Diabetisches Makulaödem: Was wir in den letzten 10 Jahren gelernt haben
2026/05/02
Diabetisches Makulaödem: Was wir in den letzten 10 Jahren gelernt haben Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD Dr. Olga Furashova Ausgehend von einer Publikation von Kodjikian und Kollegen, die sich mit den Erkenntnissen der letzten zehn Jahre zur Behandlung des diabetischen Makulaödems mittels Fluocinolon-Langzeitimplantat beschäftigt, starten wir in einen neuen Themenmonat. Wir freuen uns sehr, erneut Frau PD Dr. Furashova als Expertin in unserem Podcast begrüßen zu dürfen! Ein Implantat, das über zwei bis drei Jahre wirkt – klingt zunächst nach einer idealen Lösung. Doch setzen wir es möglicherweise zu selten ein? Oder ist in bestimmten Fällen eher Zurückhaltung geboten? In dieser Folge beleuchten wir, wann dieses Implantat sinnvoll eingesetzt wird und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Weitere Informationen und die Studie selbst, gibt es hier: Diabetic macular edema: Lessons learned in the past 10 years Kodjikian L, Duarte L, Singh P, Habib M, Gonzalez V. What have we learned from a decade treating patients with diabetic macular oedema with 0.19 mg fluocinolone acetonide intravitreal implant? Eye (Lond). 2025 May;39(7):1238-1248 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39972202/

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