
Werben im Podcast: ARKHAM INSIDERS
Dieser Podcast hat
43 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Arkham InsidersExplizit
Nein
Erstellt am
2021/10/28
Neueste Episode
2026/09/25
Durchschnittsdauer
45 min.
Veröffentlichungsintervall
16 Tage
Beschreibung
Est. August 20th 2013: German Lovecraftian Podcast
Freischalten ARKHAM INSIDERS Podcast E-Mail-Kontaktdaten,
Hoerer- und Zielgruppendetails
E-Mail-Kontaktinformationen
Direkte Podcast-Kontaktdaten

Hoerer
Zielgruppenzahlen und Engagement-Einblicke

Zielgruppendetails
Podcast-Einblicke

Podcast-Episoden
Neueste Episoden von ARKHAM INSIDERS Podcast ansehen
Arkham Insiders Folge 238 – H. P. Lovecraft Selected Letters Vol. 1 – 006
2026/09/25
Die 6. Arkham Insiders-Episode über Lovecrafts Selected Letters ist geprägt von einem sehr kurzen Brief an Reinhart Kleiner vom 23. August 1916 (SL Nr. 17) und einem sehr langen an den Briefzirkel „Kleicomolo“ vom Oktober desselben Jahres (SL Nr. 18). Inhaltlich drehen sich beide Schreiben um Lovecrafts ausgeprägte Abneigung gegen jegliche freie Formbildung in der Dichtung seiner Zeit. Wir wir bereits wiederholt feststellten, war er sehr gegen eine unorthodoxe, avantgardistische Poetik eingestellt. Besonders zielt er diesmal auf die Bewegung der „Imagisten“, die maßgeblich von der amerikanischen Dichterin Amy Lowell (1874 – 1925) bestimmt wurde, und deren künstlerisches Ziel in einer zügellosen, aus augenblicklichen Stimmungen und Gefühlen heraus geborenen, freie Versform bestand.
Besonders aber im Brief Nr. 18 tut sich Lovecraft keinen Zwang an und bringt einen ungehemmten Mix aus Ästhetik, Politik und Philosophie zu Papier – der leider nicht frei von typischen Ausfällen ist. Bei aller inhaltlichen Kritik sind die Gedankensprünge, die Lovecraft hier aufs papierne Parkett legt, immerhin bemerkenswert.
Arkham Insiders Folge 237 – H. P. Lovecraft Selected Letters Vol. 1 – 005
2026/09/07
Im Arkham Insiders Podcast Nr. 237 geht es um die Selected Letters Nr. 13, 14, 15 und 16, die Lovecraft vom Frühjahr bis zum Sommer 1916 schrieb. Neben dem hinlänglich bekannten Reinhart Kleiner haben wir einen neuen Adressaten: KleiCoMoLo. Hinter dieser Wortschöpfung verbergen sich jeweils die Anfangsbuchstaben der Namen von Reinhart Kleiner, Ira A. Cole, Maurice W. Moe und natürlich H. P. Lovecraft. Es handelte sich um einen Briefzirkel, den jeder der Genannten um einen eigenen Beitrag bereicherte. Dabei ging jeder Brief einmal reihum, weswegen sich für dieses Verfahren auch die Bezeichnung „Round-Robin“ etablierte.
Arkham Insiders Folge 236 – H. P. Lovecraft Selected Letters Vol. 1 – 004
2026/08/23
Wir besprechen im Arkham Insiders Podcast Nr. 236 die Selected Letters Nr. 11 und Nr. 12, die Lovecraft im Winter 1916 an Reinhart Kleiner schrieb. Ein interessantes Kapitel wird aufgeschlagen in Lovecrafts Biografie: Wir hören von seinen ersten belletristischen Versuchen. Und auch wenn es weiter um die Dichter des 18. Jahrhunderts und um wissenschaftliche Themen geht, deutet sich in diesen Briefen schon an, dass sich hier der späterhin so bekannte Horror-Autor herauszubilden beginnt.
Wir vernehmen Lovecrafts Bekenntnis zu Edgar Allan Poe: „Poe was my God of Fiction!“ Es ist interessant zu sehen, wie sich Anfang 1916 seine eigenen unheimlichen Erzählungen offensichtlich noch auf einem Nebengleis befinden. Wir sehen freilich auch, dass beim Heben dieser bis dato wenig beachteten Schätze der Amateurjournalismus eine Rolle spielt und hier schon eine Rezeption stattfand, bevor die Stories selbst einem größeren, geneigten Publikum bekannt wurden.
Arkham Insiders Folge 235 – H. P. Lovecraft Selected Letters Vol. 1 – 003
2026/07/24
Sich mit H. P. Lovecraft zu beschäftigen, heißt auch: sich mit seinem Rassismus und Antisemitismus auseinandersetzen. Der wird besonders greifbar in seinen Briefen, und hier vor allem in den Anfangstagen seiner Aktivitäten im Amateurjournalismus. Im Zentrum dieses Podcasts steht die „Kontroverse“ zwischen Lovecraft und seinen Kollegen Charles D. Isaacson (1891 – 1936) und James Ferdinand Morton (1870 – 1941). Es handelt es sich um eine typische Pressefehde, bei der Lovecraft Isaacson nicht nur angeht, weil dieser den Dichter Walt Whitman lobt, sondern, weil Isaacson schlicht und einfach Jude ist. Wir erleben einen äußerst bornierten Lovecraft, der sich auf sein eigenes Milieu der East Side in Providence beruft und absonderliche Anekdoten aus der Historie bemüht, um seinen Antisemitismus in irgendeiner Art und Weise zu rechtfertigen. Isaacson erhält Schützenhilfe von dem älteren Morton, der Lovecraft beredt auf seine Unzulänglichkeiten hinweist. Da sich Lovecraft und Morton später anfreunden sollten – und jener sich dann teilweise von seinen jugendlichen Äußerungen distanzierte – ist davon auszugehen, dass die Kontroverse nicht umsonst war, jedenfalls nicht um ihrer selbst willen geführt wurde.
Einen harten Einschnitt bedeuten die Sprünge zu den „leichteren“ Themen, die Lovecraft in den Briefen anspricht: Kino, Filme oder seine „Impromptu“-Art des Komponierens von Gelegenheitsgedichten.
Wir besprechen die Selected Letters Nr. 6 bis Nr. 10, die Lovecraft im Sommer, Herbst und Winter 1915 an Reinhart Kleiner schickte.
Arkham Insiders Folge 234 – H. P. Lovecraft Selected Letters Vol. 1 – 002
2026/07/11
In dieser Episode unseres Lovecraft-Podcasts beschäftigen wir uns mit drei Briefen aus dem Jahr 1915. Der erste, und längste, ist an Maurice W. Moe gerichtet und H. P. Lovecraft erweist sich hier als Ahnenforscher in eigener Sache: Er beleuchtet die Hintergründe der Familien Lovecraft und Phillips. Ferner erzählt er aus seiner Kindheit, erste Lektüre von Sagen und Märchen und die daraus resultierenden Eindrücke; Astronomie, frühe Zeitungsbeiträge und Musik sind weitere Themen, die er hier anschneidet. (To Maurice W. Moe. 01.01.1915)
Ein weiterer Brief an Moe schildert, wie der Vater, Winfield Scott Lovecraft (1853 – 1898), der aus einer anglikanischen Kirchentradition stammte, in die typische Yankee-Familie der Phillips heiratete. Lovecraft blieb indes religiös unbeeindruckt. Der Brief endet mit dem Bekenntnis zu einer Mischung zwischen Pantheismus und Rationalismus oder auch zum Agnostizismus: „Ich bestätige nichts, aber ich leugne auch nichts.“ (To Maurice W. Moe. 16.01.1915)
Der letzte Brief richtet sich an Reinhart Kleiner und ist ein weiteres Bekenntnis Lovecrafts zum Geist des 18. Jahrhunderts, vornehmlich englischer Prägung. Außerdem lesen wir hier erstmals den Namen des Dichters Samuel Loveman (1887 – 1976) – der nachher noch ein Freund und Wegbegleiter Lovecrafts werden sollte, insbesondere währen der New Yorker Zeit. (To Reinhart Kleiner. 28.03.1915)
Arkham Insiders Folge 233 – H. P. Lovecraft Selected Letters Vol. 1 – 001
2026/06/21
In diesem Arkham Insiders Podcast beginnen wir mit Lovecrafts Briefen. Los geht es mit einer Notiz an seine Mutter – ein Gedicht, in dem Lovecraft verkündet, dass er sie nicht zum Thanksgiving-Fest bei Tante Lillie begleiten, sondern den Tag verschlafen werde … Eine kleine, witzige Episode aus Lovecrafts „blank period“. (To Sarah Phillips Lovecraft. 30.11.1911)
Das zweite Schreiben transportiert uns dann einige Jahre weiter: Lovecraft hat bereits Fühlung mit dem Amateurjournalismus aufgenommen und richtet sich hier an seinen neuen Bekannten Maurice W. Moe (1882 – 1940), ein Zeitgenosse und lebenslanger Korrespondent, den wir etwas ausführlicher vorstellen. Der Brief selbst dreht sich um zwei Themen. Zum einen reagiert Lovecraft auf Moes Kritik an seiner konsequenten Benutzung des „heroischen Paarreims“. Zum anderen berichtet Lovecraft, wie er eine Pressefehde mit dem astrologischen „Scharlatan“ Joachim Friedrich Hartmann austrägt auf den Seiten der Providence Evening News. (To Maurice W. Moe. 8.12.1914)
Quellen: Die verwendete Edition der Briefe (Selected Letters Bd. 1, Arkham House 1965) ist im Internet Archive zu finden (https://archive.org). Zu Lovecrafts dichterischer Herangehensweise und seinem sehr mechanischen Stil empfehlen wir das 7. Kapitel („Metrical Mechanic“),von S. T. Joshis Lovecraft-Biografie I Am Providence, die auf Deutsch unter dem Titel H. P. Lovecraft. Leben und Werk im Golkonda Verlag erschienen ist. Wer sich für die Pressefehde mit Hartmann interessiert, findet dieselbe vollständig dokumentiert in dem Band H. P. Lovecraft. Collected Essays. Volume 3: Science (Hippocampus Press 2005).
Arkham Insiders Folge 232 – Xerox – Thinking of Howard Phillips Lovecraft
2026/06/07
Die Geschichte um den weirden Theologen an der eigenen Universität war unwiderstehlich. Kopfschüttelnd las sie sich in seine verrückten Publikationen ein. Anfangs schienen sie sinnvoll zu sein, aber dann, auf den letzten Seiten von diesem Buch mit dem super geschwollenen Titel – hey, sie musste keine alten Sprachen können, um zu sehen, dass „fthagn“ ja wohl kein Wort war, sondern ein absurder Tippfehler. Wie konnte man den übersehen? Okay, gab halt keine Rechtschreibkorrektur damals. Und diese Schilderungen obszöner Rituale und blasphemischer Praktiken, dieser infantile Hokuspokus, die Adjektive und Satzkaskaden, die rhetorische Sahnetorte, dieser ganze wahnsinnige Hoax! So ein geiles Thema konnte man sich doch nicht entgehen lassen?! Ihre Professorin, die berühmte Kulturwissenschaftlerin Marta Beatriz Sánchez del Castillo, die gerade erst von der Universidad Villareal de los Infantes nach Ingolstadt gewechselt war, wäre bestimmt begeistert. Die stand auf Pulp.
Es geht weiter mit einer Story zum Thema „verfluchte Kopierer“, diesmal: „Xerox“ mit dem Untertitel „Thinking of Howard Phillips Lovecraft“. Hier dient ein Kopiergerät als unheimlicher Mittler zwischen einem (verstorbenen) Theologieprofessor und einer jungen Studentin, die eben jenen zum Thema ihrer Masterarbeit macht. Dabei kommt es zum Spannungsverhältnis auf verschiedenen Zeitebenen und zum Kontrast unterschiedlicher wissenschaftlicher Herangehensweisen. Beide Problematiken löst der Autor – nicht ohne anspielungsreichen Witz – in einer denkwürdigen Kellerszene im Altbau der Katholischen Theologie an der Universität Ingolstadt auf.
Arkham Insiders Folge 231 – Karl Edward Wagner: Sticks
2026/05/24
Karl Edward Wagner (1945 – 1994) – sein Ur-Ur-Großvater Georg Wagner war ein Bruder des Komponisten Richard Wagner – ist vielen Fans von Dark Fantasy bzw. Sword and Sorcery durch seinen Helden (oder Anti-Helden) Kane ein Begriff – ein ruhe- und rastloser Söldner, zudem unsterblich, der sich in diversen Erzählungen und einer Handvoll Romanen als gefährlicher Haudrauf präsentiert. Durch Humor und Intellekt wird diese Figur allerdings erweitert und gewinnt dadurch ein vielschichtiges Persönlichkeitsprofil. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Kane und Robert E. Howards Conan ist nicht von der Hand zu weisen.
Daneben verfasste Wagner einige unvergessene Horrorgeschichten, von denen „Sticks“ (1974) vielleicht die bekannteste ist. Auf Deutsch liegt die Story bereits seit den 1980er Jahre vor („Stöcke“, „Stecken und Stäbe“ oder einfach nur „Stecken“). „Sticks“ ist vieles: eine Hommage an H. P. Lovecraft, ein (fiktionaler) Beitrag zur Entschlüsselung präkolumbianischen Megalith-Anlagen in Neuengland, eine Künstlergeschichte, eine Inspirationsquelle für den Film Blair Witch Project oder die Serie True Detective.
Die Arkham Insiders widmen sich dieser kurzweiligen und gelungenen Horrorstory in einem erweiterten Kontext, der einem Lovecraft-Podcast (hoffentlich) gut zu Gesicht steht.
Arkham Insiders Folge 230 – Interview mit der Miskatonic Society
2026/05/10
In diesem Podcast unterhält sich Mirko mit Miles von der Miskatonic Society – einer engagierten Truppe kreativer Köpfe, die sich auf die Veranstaltung von Events (LARPs, Krimidinner) in den goldenen 1920er Jahren spezialisiert hat. Wie diese Events geplant, organisiert und umgesetzt werden, erfahrt ihr in dem kurzweiligen Talk. Auch, was das alles mit dem lovecraftschten Kosmos und H. P. Lovecraft himself zu tun hat, ist natürlich Bestandteil des Podcasts.
Webseite der Miskatonic Society (mit Links zum Discord-Server und weiteren Profilen): https://miskatonic-society.com/
Arkham Insiders Folge 229 – Lovecraft, Derleth, Walden West and Related Writings
2026/04/26
Mit dem vorliegenden Podcast beenden wir tatsächlich bis auf weiteres das Kapitel „August Derleth“. Diese für Lovecraft so ungemein wichtige Persönlichkeit hat uns immerhin zwei Jahre lang beschäftigt. Wir werfen einen kurzen Blick zurück auf einige seiner Stories und Mirko stellt uns das Fragment „The Watchers Out of Time“ vor.
Von größerer Bedeutung als die posthumen Kollaborationen Lovecraft-Derleth ist für uns aber ein kürzlich erschienenes Buch: Walden West and Related Writings (August Derleth Society, 2026). Dieses Werk versammelt autobiografische Texte von A. Derleth, die bis in die 1930er Jahre zurückreichen und die an verschiedenen Stellen veröffentlicht wurden. Sie bieten die Möglichkeit, einen „anderen“ August Derleth kennenzulernen, jedenfalls einen jenseits des allgewaltigen Cthulhu Mythos. Was wir (positives!) über die Lektüre zu sagen haben, hört ihr im Podcast.
Schließlich ein großes Dankeschön an Funduke, der auf seiner Seite eine Übersicht der im Internet Archive befindlichen Arkham Insiders-Podcasts nebst der Sigma 2 Foxtrot-Folgen auflistet:
https://southparkduke.jimdofree.com/arkham-insiders-und-sigma-2-foxtrot/
Arkham Insiders Folge 228 – Kopien des Kosmischen Horrors von Jan Diekamp
2026/04/12
„Mary schaltete einen Gang runter um die lange Straße den Hügel hinauf zu Southerfords Anwesen etwas erträglicher für ihren Renault Twingo zu machen. Gepflegt und offensichtlich für besser motorisierte Wagen ausgelegt wand sie sich in Serpentinen aufwärts.
Mary hatte den Tipp von einem Archivar im Miscatonic Institute erhalten, der Pete Sutherford am Institut gesehen haben wollte als vor einem Jahr die Episode stattgefunden hatte. Jeder in Arkham wusste von der Episode, und kaum jemand sprach gern darüber.“
Mit diesen Worten beginnt die Erzählung „Kopien des Kosmischen Horrors“ von Jan Diekamp. Die Veröffentlichung ist schon längst überfällig, denn Jan hatte uns seine Story bereits letzten Jahr zukommen lassen. Zur Erinnerung: Es gab damals einen Aufruf, uns Geschichten rund um „verfluchte Kopierer“ zu schicken, die Mirko dann einlesen würde. Was es wiederum mit diesen Kopierern auf sich hat, klären wir demnächst noch einmal auf.
Jan präsentiert uns hier einen spannenden Fall rund um die wissbegierige Reporterin Mary und ihren Interviewpartner Pete Sutherford. Letzterer ist ein mysteriöser Zeitgenosse mit der Fassade des vollendeten Gentleman. Ob es Mary gelingen wird, hinter diese Fassade zu schauen …? Hört selbst!
Arkham Insiders Folge 227 – August Derleth und H. P. Lovecraft – Innsmouth-Clay
2026/03/29
Der Bildhauer Jeffrey Corey kehrt im Herbst 1927 aus Paris zurück nach Massachusetts und mietet sich eine Strandhütte südlich von Innsmouth, um sich hier ganz seiner Schaffenskraft hinzugeben. Im darauffolgenden Frühjahr verschwindet er unter ungeklärten Umständen, – welche es natürlich zu klären gilt …
Mit der Geschichte „Innsmouth-Ton“ (Innsmouth-Clay) schlagen wir das vorerst letzte Kapitel der posthumen Lovecraft-Derleth-Kollaborationen im Podcast auf. Der Titel ist sprechend, d. h. wir wissen gleich, in welche Gefilde des „Lovecraft Country“ es uns diesmal verschlägt. Wer also ein Fan von Lovecrafts „Schatten über Innsmouth“ ist, wird sich hier schnell heimisch fühlen. Dazu präsentiert uns August Derleth mit Jeffrey Corey einen Künstler-Protagonisten, der an Kollegen wie Richard Upton Pickman oder Erich Zann denken lässt.
In der ächsten Arkham Insiders Folge werfen wir noch einmal einen Blick zurück auf August Derleth – den Mensch, den Autor und auf die „Zusammenarbeiten“ mit seinem großen Vorbild, bevor wir uns dann in der näheren Zukunft wieder mehr auf H. P. Lovecraft im Podcast konzentrieren wollen.
Arkham Insiders Folge 226 – August Derleth und H. P. Lovecraft – The Horror from the Middle Span
2026/03/14
Lovecraft und alte Häuser: ein immer interessantes Thema. Was bisher noch fehlte in der Liste von Bauwerken war – eine Brücke. Genau die spielt aber eine entscheidende Rolle in der posthumen Derleth-Lovecraft-Teamwork „The Horror from the Middle Span“ („Das Grauen vom mittleren Brückenbogen“), die erstmals 1967 in der Arkham House-Anthologie Travellers by Night erschien.
Wir stoßen hier auf ein bekanntes Phänomen des Aberglaubens, dass nämlich das Einmauern oder Versenken von etwas Lebendigem in ein (neues) Bauwerk Unglück abhalten soll. Dieses grausige Opferritual wird in der vorliegenden Geschichte allerdings etwas anders interpretiert, denn hier geht es vielmehr darum, eine ultrakosmische, schwarzmagische Bedrohung zu bannen.
Schauplatz ist wieder einmal die Gegend rund um Dunwich. Ja, Derleth schreckt auch nicht davor zurück, eindeutig die klassische Lovecraft-Erzählung „Das Grauen von Dunwich“ („The Dunwich Horror“) zu referenzieren. Ob ihm mit „The Horror from the Middle Span“etwas Ebenbürtiges gelungen ist, sei dahingestellt. Wie so oft leidet das Ganze unter einem überhasteten Finale, wie man überhaupt den Eindruck des Unausgegorenen und Unbeherrschten hat. Resümierend kann man sagen – auch das ist typisch für August Derleth –: ein wilder Fiebertraum …
Arkham Insiders Folge 225 – We are back
2026/03/01
In diesem Arkham Insiders Podcast berichten wir, was in den letzten Monaten los war und welche Veränderungen sich ergeben haben. Daneben wagen wir einen Ausblick in die Zukunft …
Zwei Folgen zu Stories von August Derleth stehen uns bevor, bevor wir dann in einer abschließenden Episode noch einmal einen Blick auf Derleth werfen. Anschließend wird es wieder verstärkt mit H. P. Lovecraft im Podcast weitergehen. Was genau wir vorhaben – hört einfach mal rein!
Arkham Insiders Folge 224 – August Derleth und H. P. Lovecraft – The Dark Brotherhood
2026/02/20
Mit „The Dark Brotherhood“ („Die dunkle Brüderschaft“) nehmen wir uns eine der ungewöhnlichsten Zusammenarbeiten zwischen H. P. Lovecraft und August Derleth vor. Die Quellen zu der Story liegen einigermaßen im Dunklen, dürfte aber einerseits in Einträgen in Lovecrafts Notizbuch (Commonplace Book), andererseits in dessen jubelnder Begeisterung für Edgar Allan Poe liegen.
Worum geht es? Die neue Bekanntschaft der beiden Nachtschwärmer Arthur Phillips und Rose Dexter ist ein gewisser Mr. Allan. Der Mann hat frappante Ähnlichkeit mit Edgar Allan Poe – und ist offenbar nicht allein. Mehrere Inkarnationen des Mr. Allan tauchen plötzlich auf den Straßen von Providence auf. Doch was suchen die merkwürdigen Brüder hier? Was wie ein interessantes literarisches Rätsel beginnt, entfaltet sich zu einer klassischen paranoiden SF-Story um Wesen von einem anderen Stern, die menschliche Körper rauben und klonen, um so unentdeckt unter uns wandeln zu können: sogenannte Body Snatchers (zu deutsch etwa „Körperfresser“).
Der Erzählung wohnt wegen der gehäuften Anzahl des Mr. Allan ein gewisser Humor inne; darüber hinaus regt sie dazu an, sich mit Lovecrafts Heimatstadt Providence zu beschäftigen. Markante Orte – z. Bsp. die Benefit Street und das hier gelegene Providence Athenæum – spielen eine wichtige Rolle. Alles in allem eine der besseren Derleth-Lovecraft-Kollaborationen, die wir euch ans Herz legen können. Zuerst erschien „The Dark Brotherhood“ 1966 in der Arkham House-Sammlung The Dark Brotherhood and Other Pieces, auf Deutsch findet sich das gute Stück in dem Band „Die dunkle Brüderschaft“ des Suhrkamp Verlags aus dem Jahr 1987.
Podcast-Bewertungen
Lesen Sie ARKHAM INSIDERS Podcast-Bewertungen
Podcast-Sponsoring-Werbung
Starten Sie Werbung auf ARKHAM INSIDERS relevanten Zielgruppen-Podcasts
Diese Podcasts koennten auch fuer Werbung interessant sein

4.714223
Hörbar Rust
radioeins (rbb) & rbb media

4.6101519
wrint: gespräche zum runterladen
Holger Klein

514713
Fest & Flauschig
Jan Böhmermann & Olli Schulz

4.6101008
OMR Podcast
Philipp Westermeyer - OMR

513103
Forschung aktuell
Deutschlandfunk

59280
Peter und der Wald
Peter Wohlleben / Wohllebens Waldakademie

4.918595
On the Way to New Work - Der Podcast über neue Arbeit
Christoph Magnussen & Michael Trautmann

4.88313
Herr Professor
Herr Professor

3.341715
Klasse übersetzt! Schüler übersetzen aktuelle Superhits.
radio SAW

58587
Ferdi Beck DE
Vegains