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Dieser Podcast hat
280 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Bastian BaruckerExplizit
Nein
Erstellt am
2021/11/08
Neueste Episode
2026/10/08
Durchschnittsdauer
52 min.
Veröffentlichungsintervall
8 Tage
Beschreibung
Ich veröffentliche Beiträge zu den Themen „innere und äußere Natur”, „Wildnispädagogik” und „Persönlichkeitsentwicklung”. Dabei interessiert mich oft die Frage nach dem Ursprünglichen und Natürlichen. Seit März 2020 befasse ich mich sehr intensiv mit der Pandemiepolitik.
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Ex-Krankenkassenvorstand über Impfnebenwirkungen
2026/10/08
»Diese Zahlen nicht auszuwerten, wäre eine grobe Pflichtverletzung.«
Andreas Schöfbeck, damals Vorstand der BKK Provita, verfasste Anfang 2022 eine Analyse, die auf ein Risikosignal bei den mRNA-Impfungen hinwies. Daraufhin wurde er fristlos entlassen. Nun meldet er sich zu Wort.
Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/schoefbeck-nebenwirkungen-corona
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Corona: Vom Maßnahmenbefürworter zum Kritiker
2026/10/01
Es ist eine besondere Ausnahme im Corona-Geschehen, dass ein Mainstream-Journalist seine Position zur Corona-Politik so drastisch ändert. Volker Rekittke ist so ein Sonderfall. Wie kam es dazu?
Volker Rekittke ist ein erfahrener Journalist. Bis 2024 arbeitete er 20 Jahre lang als Lokalredakteur beim Schwäbischen Tagblatt. Nun hat er ein Buch mit dem Titel »Der pandemische Brandbeschleuniger« geschrieben. Darin geht es um seine Zunft und den Umgang mit der Corona-Politik. Der prägnante Untertitel des Buches bringt Rekittkes Erschütterung zum Ausdruck: »Corona und die Krise des Journalismus aus der Sicht eines Zeitungsredakteurs«.
Kritik am Corona-Journalismus ist nicht neu. Schon früh wurde die auffällige Einseitigkeit, Unausgewogenheit und Faktenfreiheit der Corona-Berichterstattung in den Leitmedien bemängelt. Doch Rekittkes Buch ist besonders, da er als Lokalredakteur einer in der Region bedeutenden Zeitung den Corona-Maßnahmen anfänglich befürwortend gegenüberstand. Er schrieb über Impfangebote, die wahrgenommen werden sollten, und über das Tragen von Masken. Er ließ sich gegen Covid-19 impfen und empfahl seiner Partnerin sogar, die neuartigen mRNA-Präparate zu nehmen.
Doch dann vollzog sich ein bemerkenswerter Wandel. Rekittke hinterfragte die Sinnhaftigkeit der Corona-Politik, nachdem er sich mit Impfschäden durch die modRNA-Impfungen beschäftigt hatte. Er begann zu recherchieren und stieß relativ schnell auf Unstimmigkeiten bezüglich der Corona-Impfkampagne. Anstatt sich an seine eigene Überzeugung zu klammern, war Rekittke bereit, seine Sicht auf die Dinge angesichts neuer Erkenntnisse anzupassen. Ein ganz normaler Vorgang, würde man meinen. Dem ist aber nicht so, denn das Corona-Geschehen war vor allem durch festgefahrenes, renitentes Schubladendenken geprägt. Plötzlich erfuhr Rekittke die sozialen Kosten einer regierungskritischen Berichterstattung und durfte sich, wie damals üblich, als »Rechts« oder sogar »Nazi« bezeichnen lassen. Und das, obwohl er ein politisch links eingestellter Journalist mit einer «ziemlich lupenreinen linken Biografie» ist.
Diese Begegnung mit zwei Welten und seine Transformation vom Maßnahmenbefürworter zum -kritiker machen das Gespräch mit Volker Rekittke so besonders. Es ermöglicht ein Verständnis für die Corona-Berichterstattung des Mainstreams, ohne abzusprechen, dass diese laut Rekittkes Buch eine Krise darstellte.
Rekittke beendete 2024 seine Arbeit als Redakteur und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Jessica Tatti (BSW), die sich für die Aufarbeitung der Corona-Politik einsetzte. Er ist aktuell wissenschaftlicher Mitarbeiter von Christian Dorst (MdL) und mit zuständig für die Corona-Enquete-Kommission in Brandenburg.
Artikel und Video: https://www.barucker.press
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Deutschlands verklärter Blick auf Israel
2026/09/18
Im Gespräch mit Hanno Hauenstein geht es um Journalismus, den Gaza-Krieg, die Besetzung des Westjordanlands sowie den verklärten Blick Deutschlands auf Israel.
Der Völkermord in Gaza schreitet voran und Deutschland beteiligt sich weiterhin an dem Vorgehen der israelischen Regierung seit dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober 2023, bei dem zahlreiche Zivilisten getötet und Kriegsverbrechen begangen wurden. Aktuell läuft vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag ein von Nicaragua angestrengtes Verfahren gegen Deutschland wegen des Verdachts der Beihilfe zum Völkermord. Gleichzeitig liefert Deutschland jedoch weiterhin Waffen nach Israel. Ein aktueller Bericht der Recherchegruppe Forensic Architecture fasst den Umfang wie folgt zusammen: „Deutschland erteilte im Jahr 2023 Waffenexportgenehmigungen im Wert von rund 326,5 Millionen Euro (ab Oktober 2023), im Jahr 2024 im Wert von 163,8 Millionen Euro, im Jahr 2025 im Wert von 201,6 Millionen Euro und in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 im Wert von 799,3 Millionen Euro.”
Gleichzeitig schreitet die Annexion des Westjordanlands durch Siedler, unterstützt durch die israelische Armee, weiter. Auch hier gibt es von deutscher Seite keine offiziellen Einwände.
Ich spreche mit dem freien Journalisten und Autor Hanno Hauenstein, der regelmäßig für verschiedene Zeitungen schreibt, über seine Reportagen, den Völkermord in Gaza und den Blick Deutschlands auf Israel. Er hat selbst in Israel gelebt und studiert, die Westbank mehrfach besucht und sich auch nach dem Terroranschlag dort aufgehalten. Durch diese Besuche hat er eine Entwicklung durchgemacht und seine vorher eher verklärte Sicht auf das Land verändert.
Deutschland hat aufgrund des Holocausts eine besondere Verbindung zu Israel. Politisch umschrieben wird diese Haltung in Deutschland als sogenannte Staatsräson. Aus psychologischer Sicht spielt dabei auch die historische Schuld eine Rolle. Diese kann einen realistischen Blick auf die Verhältnismäßigkeit des israelischen Vorgehens seit dem 7. Oktober 2023 einschränken.
In einem sehr spannenden Gespräch mit Hanno Hauenstein spanne ich den größeren Bogen. Wir sprechen unter anderem darüber, wie er selbst für eine sachliche und ausgewogene Berichterstattung zum Thema Gaza und Israel sorgt. Außerdem geht es um die Frage, inwiefern die israelische Bevölkerung das Vorgehen der Regierung unterstützt und warum die mediale Aufmerksamkeit für den Krieg in Gaza in Deutschland stetig nachlässt.
Auch aus diesem Grund habe ich Hanno Hauenstein eingeladen: um die Aufmerksamkeit auf ein Thema zu richten, das bei genauerem Hinsehen schwer zu ertragen ist. Genau darum geht es zum Schluss unseres Gesprächs: um das Ertragen der teils grauenhaften Augenzeugenberichte von Ärzten aus Gaza. Der Impuls, wegzuschauen, liegt nahe, aber er verwehrt uns die Erkenntnis einer historischen Bankrotterklärung sogenannter westlicher Werte und ihrer Institutionen. Laut Hauenstein hat das einen massiven Vertrauensverlust zur Folge. Hoffnung schöpft er aus den vielen Gesprächen mit jungen Menschen, die gut über die Kriegsverbrechen in Gaza informiert sind und sich aktiv für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen.
Es war ein durchaus berührendes Gespräch.
Video und Artikel: https://www.barucker.press/p/journalist-uber-gaza-staatsrason
Webseite Hanno Hauenstein: https://hannohauenstein.com
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Ein Blick hinter die Kulissen
2026/09/10
Seit vielen Jahren veröffentliche ich Recherchen und Gespräche mit spannenden Gästen. Insbesondere seit 2020 liegt mein Fokus darauf, Menschen zu gesellschaftlich relevanten Themen zu Wort kommen zu lassen, die trotz ihrer Fachkompetenz oder Erfahrung aus dem Debattenraum ausgegrenzt wurden. Die Corona-Krise war maßgeblich dafür verantwortlich, dass ich mich dafür entschieden habe, Menschen vor der Kamera zu befragen. Die im Jahr 2021 von mir an die ARD übergebenen Petitionen mit insgesamt 110.000 Unterschriften forderten eigentlich etwas ganz Einfaches. Ein Streitgespräch zur Corona-Politik zur besten Sendezeit mit Kritikern und Befürwortern der Maßnahmen. Die daraufhin folgende Videokonferenz mit hochrangigen Programmverantwortlichen zeigte mir, dass diese es für die Zuschauer als überfordernd betrachten, kontroverse Standpunkte zu präsentieren. Seit ich diesen Satz gehört hatte, war mir klar, dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten den Medienstaatsvertrag nicht adäquat einhalten. Insbesondere bei brisanten Themen grenzen sie das Meinungsspektrum nämlich bewusst ein.
Deshalb begann ich, Experten einzuladen und mithilfe des Kameramanns André Schuster Interviews zu drehen. Über viele Jahre professionalisierten wir unser Format, insbesondere um unsere Gäste ins beste Licht zu rücken. Wir wollten ein ansprechendes Bild erschaffen, das zum Verweilen einlädt. Das gelang uns unter anderem, indem wir ab 2024 Arthur Oppenländer ins Team holten, in Technik investierten und im Sprechsaal in Berlin relativ preiswert und ohne die Gefahr, gecancelt zu werden, Drehtage organisieren konnten.
Gleichzeitig legte ich immer Wert auf Gespräche, die nicht in erster Linie darauf aus sind, Klickzahlen zu generieren und vermeintliche Skandale aufzudecken. Unsere Formate leben von einer gewissen Zurückhaltung, Informationsdichte, Zeit und echtem Interesse am Gegenüber. Das bedeutet jedoch auch, dass unsere Gespräche in Zeiten von Empörungsmanagement und Echokammern weniger Aufrufe erzielen und damit auch weniger Einnahmen auf YouTube generieren.
Mir war dabei stets klar, dass Google mich jederzeit löschen oder in meiner Reichweite einschränken könnte, wie es zu den Corona-Hochzeiten geschehen ist. Deshalb war es mir wichtig, dass die Sendungen, die wir produzieren, hauptsächlich von den Zuschauern finanziert werden. Genau aus diesem Grund habe ich frühzeitig damit begonnen, regelmäßig Finanzberichte zu veröffentlichen, um deutlich zu machen, welche Kosten mit unseren hochwertigen Formaten verbunden sind.
Wir konnten über Jahre hinweg durch zahlreiche Schenkungen von Kleinstbeträgen sehr wertvolle Formate drehen. Danke dafür!
Das Interesse an Corona ebbt verständlicherweise ab. Meine Gespräche drehen sich mittlerweile auch um andere Themen und ich vermute, dass viele Menschen immer weniger Geld zur freien Verfügung haben. Jedenfalls sinken die Schenkungen und damit auch die finanziellen Möglichkeiten, Andre und Arthur für Videoproduktionen zu bezahlen. Aktuell versuchen wir, die Produktionskosten zu minimieren, indem wir den Personalbedarf für das Drehen verringern.
Wir wollen jedoch gerne weiterdrehen und ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das ruhig geführte Hintergrundgespräch in schönem Ambiente seine Berechtigung hat. Außerdem möchte ich meine Corona-Recherchen inklusive der Rechtsstreite mit dem Paul-Ehrlich-Institut fortsetzen.
Unterstützen Sie daher, wenn es Ihnen möglich ist, weiterhin unsere Arbeit. Vielen Dank auch für die zahlreichen Schenkungen der letzten sechs Jahre, die meine Arbeit erst ermöglicht haben.
Video und Artikel: https://www.barucker.press/p/hinter-die-kullissen
Mit spätsommerlichen Grüßen
Bastian Barucker
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EU: Wiederaufrüstung bis 2030
2026/09/05
Unter flexibler Auslegung des Rechtsrahmens und gestützt auf ein fragwürdiges Notstands-Narrativ rüsten die EU-Mitgliedstaaten – darunter Deutschland – bis 2030 massiv auf.
Artikel: https://www.barucker.press/p/rearm-europe
Eingesprochen von Adam Nümm: https://zeitenwechsel.org
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Nordstream - Die Sprengung
2026/09/03
Ein neuer investigativer Dokumentarfilm beleuchtet die Hintergründe und Auswirkungen der Nord-Stream-Sprengung. Ein Gespräch mit dem Regisseur Moritz Enders.
Es handelt sich um den schwerwiegendsten Terroranschlag auf die deutsche Infrastruktur seit Bestehen der Bundesrepublik. Am 26. September 2022 wurden die Nord Stream-Pipelines, die russisches Gas nach Deutschland liefern sollten, durch vier massive Sprengungen zerstört. Die beschädigten Pipelines 1 und 2 waren zum Zeitpunkt der Explosion nicht in Betrieb. Die Sprengung sorgte jedoch dafür, dass zukünftig kein günstiges Gas durch diese Pipelines nach Deutschland fließen kann. Ein Strang ist bis heute intakt, wird aber aufgrund der Sanktionspolitik nicht genutzt.
Im Juli 2026 hat mein Gast, der Dokumentarfilmer Moritz Enders, gemeinsam mit seinem Kollegen Gunter Merz einen brisanten Dokumentarfilm mit dem »Nord Stream – Die Sprengung« zu diesem Thema veröffentlicht. Mithilfe von Experteninterviews und Recherchen geht der Film der Frage nach, wer hinter der Sprengung steckt. Im Gespräch vertritt Enders die These, dass die USA auf die eine oder andere Weise hinter dem Anschlag stecken. Er legt jedoch Wert darauf, das größere Bild beziehungsweise den geopolitischen Hintergrund dieses Anschlags nicht aus den Augen zu verlieren. Er beschreibt die Interessenlage rund um die Sprengung ausführlich.
Ein Interesse ist die Schwächung Deutschlands als Industriestandort und die Verhinderung einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland. Die USA profitieren darüber hinaus umfangreich von den Auswirkungen der Sprengung, unter anderem durch die Lieferung von teurem LNG-Gas nach Deutschland.
Enders zufolge sind die Sprengung, der Ukrainekrieg und andere geopolitische Konflikte Teil eines Übergangs von einer unipolaren zu einer multipolaren Weltordnung, in der die USA weiterhin um Vorherrschaft ringen. Er ist der Meinung, dass es nicht sinnvoll ist, wenn sich Deutschland US-amerikanischen Interessen unterordnet, und plädiert für einen politischen Wandel, der eine multipolare Weltordnung begrüßt.
Film anschauen: https://nordstreamfilm.de
Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/nordstream-sprengung-film
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«Anarchie – jetzt oder nie!»
2026/08/20
Fernab des alltäglichen Politiktheaters spricht die Journalistin und Philosophin mit mir über die Möglichkeit einer Gesellschaft ohne Herrschaft.
Für viele Menschen ist eine Gesellschaft ohne Herrschaft unvorstellbar. Der fest verankerte Impuls auf die Vorstellung einer anarchistischen Gesellschaft lautet meist: Ohne Politiker und Machtstrukturen, die unser Leben regeln, würden wir im Chaos versinken. In den Medien geht es täglich um Politiker und Parteien, um ihre Wahlversprechen oder Skandale. Gleichzeitig vertraut laut einer Umfrage nur noch 17 Prozent der Bevölkerung genau diesen omnipräsenten Parteien.
Mit ihrem neuen Buch liefert die Journalistin und Autorin Sylvie-Sophie Schindler eine Art Ode an die Herrschaftslosigkeit sowie eine Liebeserklärung an die Menschheit. Darin plädiert sie für einen Ausstieg aus der Politik, die sie als Sekte betrachtet. Die Bevölkerung wiederum ist wie süchtig nach diesem politischen Theater und hat dabei die Kompetenz verloren, sich eine Gesellschaft ohne Herrscher vorzustellen oder zu gestalten. Diese Fähigkeit ist jedoch wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Genau diese egalitären Wurzeln des menschlichen Zusammenseins haben mich in diesem Gespräch auch dazu verleitet, einige eigene Gedanken zu einem herrschaftsfreieren Zusammenleben zu äußern. So entstand zeitweise ein inspirierender Dialog zum Thema Anarchie.
Sie kann jedoch nicht verordnet oder als Konzept von außen eingeführt werden. Sie kann nur entstehen, wenn Menschen ihr Leben in Gemeinschaft durch Selbstreflexion und Eigenverantwortung selbst gestalten wollen und dem verlockenden Angebot der Verantwortungsabgabe durch Parteien und Politiker widerstehen. Dieser Entwöhnungs- und Selbstermächtigungsprozess findet nicht über Nacht statt, sondern entfaltet sich nur langfristig. Ähnlich wie bei einem Athleten ist dafür die Bereitschaft gefragt, viel zu trainieren und am Ball zu bleiben. Dafür wiederum braucht es Übungsräume im Alltag, um gemeinsam, verbunden und mit so wenig Hierarchie wie möglich zusammenzuleben. Angesichts der aktuellen durch die Politik verursachten Lebensumstände ist es höchste Zeit die Kunst des Zusammenlebens selbst in die Hand zu nehmen. Vielleicht hat Sylvie-Sophie Schindler sogar Recht mit ihrem Buchtitel: «Anarchie - jetzt oder nie!».
Artikel: https://www.barucker.press
Ihr neues Buch_ «Anarchie – jetzt oder nie!»: https://westendverlag.de/Anarchie-jetzt-oder-nie/2376
Youtube Kanal von Sylvie-Sophie Schindler: https://www.youtube.com/@dasgretchen
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Ex-PEI-Chef als Zeuge geladen
2026/08/14
Zum ersten Mal muss der ehemalige PEI-Präsident Prof. Klaus Cichutek in einem Untersuchungsausschuss Fragen rund um die Corona-Impfkampagne und die Rolle des Paul-Ehrlich-Instituts beantworten. Ich war vor Ort und habe seine Aussage gründlich auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft.
Artikel: https://www.barucker.press/p/cichutek-ausschuss-thueringen
Eingesprochen von Adam Nümm: https://zeitenwechsel.org
Produktionskosten: 180,00
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Alternativen zur «Maschinenmedizin»
2026/08/06
Obwohl die Ausgaben für das Gesundheitswesen seit Jahrzehnten kontinuierlich steigen, werden die Menschen nicht gesünder. Im Gegenteil: Die Zahl der chronischen Erkrankungen in den westlichen Ländern nimmt weiter zu und die Gesellschaft wird immer kränker. Das System aus Politik, Pharmaindustrie und Medizinapparat ist jedoch ideologisch so auf das klassisch Messbare und Stoffliche ausgerichtet, dass relevante Faktoren für das Gesundsein oder Krankwerden ausgeklammert werden. Genau um diese weitgehend vernachlässigten Faktoren geht es dem Psychoneuroimmunologen Prof. Christian Schubert von der Universität Innsbruck.
Anlässlich des 70. und letzten Malchower Formats Ende Juni 2026 gab er einen Einblick in seine 30-jährige Forschung. Ihm geht es darum, dass Patienten nicht ihre Biografie, ihre Traumata und ihre Werte an der Praxistür abgeben und fortan nur noch über Laborwerte definiert werden. Laut Schubert spielen diese psychologischen und emotionalen Faktoren eine sehr einflussreiche Rolle bei der gesundheitlichen Betrachtung des Individuums. Schubert wird jedoch, und auch das ist symbolträchtig, in der Fachliteratur nicht erwähnt. Vielleicht ist das System der Maschinenmdizin nicht daran interessiert den Blick zu weiten und auf das Immunsystem einwirkende Faktoren, die nicht durch Laborwerte messbar sind, anzuerkennen.
Schuberts Vortrag ist eine Einladung, die Medizin und den Menschen ganzheitlicher und umfassender zu betrachten. Dabei eröffnen sich Ansätze, die in der Prävention von Krankheiten und in der Heilung weitaus effektiver sein könnten.
Artikel und Video: https://www.barucker.press
Webseite Prof. Christian Schubert: https://www.christian-schubert.at
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Ex-PEI-Präsident vor Corona-Ausschuss
2026/07/31
«Im Rahmen der Corona-Aufarbeitung hat Klaus Cichutek, ehemaliger Präsident des deutschen Paul-Ehrlich-Instituts, Stellung genommen. Bastian Barucker hat die brisanten Aussagen vor dem Thüringer Corona-Untersuchungsausschuss verfolgt.»
Der Kontrafunk hat mich zu meiner Hintergrundrecherche interviewt. Cichutek leitete während der Corona-Impfkampagne das Paul-Ehrlich-Institut und musste nun teilweise sehr brisante Fragen beantworten. Ich war vor Ort und habe darüber berichtet.
Artikel lesen: https://www.barucker.press/p/cichutek-ausschuss-thueringen
Link zur Sendung: https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/mensch-und-medizin/mensch-und-medizin-klaus-cichuteks-brisante-corona-aussagen
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Losdemokratie statt Wahloligarchie
2026/07/23
Losdemokratie statt Wahloligarchie - Ausstieg aus dem Demokratietheater? - Ich spreche mit Jochen Krattenmacher, dem Berliner Vorsitzenden der kleinen Partei „Losdemokratie”, über Alternativen zur repräsentativen Parteiendemokratie. In den Medien geht es täglich um Parteiprogramme, Spitzenpolitiker und deren Fehlverhalten, Koalitionsverhandlungen und Umfragen zur Parteienwahl. Dieser Fokus zementiert die Vorstellung, dass Parteien ein elementarer Bestandteil einer Demokratie sind. Dabei kam die Demokratie, die ursprünglich eine Vergesellschaftlichung von Macht bedeutete, anfänglich jedoch völlig ohne Parteien aus. Angesichts der negativen Auswirkungen von Fraktionszwängen und Brandmauern erscheinen Parteien vor allem als Demokratieverhinderer.
Das Gespräch mit Jochen Krattenmacher, Ingenieur und Berliner Landesvorsitzender der Lospartei, dreht sich jedoch um weit mehr als die Rolle von Parteien. Es geht um das Konzept der Losdemokratie. Dieses Konzept beinhaltet unter anderem die Abschaffung von Berufspolitikerkarrieren und teuren Hochglanz-Wahlkämpfen mit Plakaten voller nichtssagender Slogans. Stattdessen sollen zufällig ausgeloste Parlamente und Gremien eine bessere Repräsentation des Souveräns und somit bessere Entscheidungen zum Wohle der Menschen ermöglichen. Für viele Demokraten ist dies jedoch kaum vorstellbar, da sie stark an die aktuelle Form der repräsentativen Demokratie verhaftet sind. Die Losdemokratie ermöglicht jedoch eine Rückkehr zu den Anfängen der Demokratie, als Wahlen als aristokratisch galten und das Los als demokratisch.
Laut Krattenmacher würden durch die Losdemokratie massive Korruption und der immense Einfluss von Lobbyorganisationen auf die gewählten Abgeordneten verhindert bzw. verringert. Es geht dabei auch um den Abbau von Herrschaftsstrukturen.
Fraglich bleibt jedoch, ob sich angesichts der Macht der Medien und der kognitiven Kriegsführung, der alle Bürger des Landes täglich ausgesetzt sind, wirklich etwas ändern würde. Auf jeden Fall lohnt es sich, die fest betonierten Pfeiler des Demokratiespiels radikal infrage zu stellen und Herangehensweisen zu prüfen und auszuprobieren, die die aktuelle Elite-Demokratie ablösen könnten.
Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/losdemokratie-statt-wahloligarchie
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Chatkontrolle und Überwachung
2026/07/16
Während der Bürger Stück für Stück gläserner wird, der Wahrheitskomplex umfassend tätig ist und immer mehr Überwachungsstrukturen entstehen, darf der Galgenhumor nicht auf der Strecke bleiben, oder?
Artikel: https://www.barucker.press/p/chatkontrolle-digitaler-euro
Eingesprochen von Adam Nümm: https://zeitenwechsel.org
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Ukraine-Krieg: Brücken bauen statt dritter Weltkrieg
2026/07/09
Ich spreche mit dem Politikberater, Historiker und Russlandexperten Alexander Rahr über den Krieg in der Ukraine, die Motive der beteiligten Parteien und potenzielle Deeskalationswege.
Mein Gast Alexander Rahr ist Osteuropahistoriker, Politologe und Publizist. Er ist Autor mehrerer Sachbücher, darunter Biografien über Gorbatschow, Putin und Medwedew. Achtzehn Jahre lang arbeitete er für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Von 2004 bis 2015 saß er im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs, von 2012 bis 2015 war er zudem Projektleiter des Deutsch-Russischen Forums. Seit 2012 ist er zudem als Politikberater für die Wirtschaft tätig, unter anderem für den russischen Gaskonzern Gazprom. Seit 2022 ist er Vorsitzender der Eurasien-Gesellschaft in Berlin. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Außerdem hat Rahr in verschiedenen Denkfabriken auf westlicher und russischer Seite gearbeitet und kennt daher die strategischen Ziele der Kriegsparteien sehr genau.
In diesem Gespräch erläutert Rahr, wie sehr der langanhaltende Krieg den beteiligten Ländern schadet. Was laut Rahr, der sich seit jeher als Brückenbauer versteht, fehlt, ist der Dialog zwischen Deutschland, Russland, der Ukraine und den USA. Die fortschreitende Militarisierung und die damit verbundene potenzielle Eskalation schätzt er als ernstzunehmende Gefahr ein. Ein dritter Weltkrieg, der möglicherweise auch mit Atomwaffen geführt würde, könnte entstehen, wenn die grundlegenden Sicherheitsinteressen der russischen und der westlichen Seite nicht gewahrt würden. Es brauche daher zügig einen Dialog zwischen den Parteien und eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtige, so Rahr.
Aufgrund seiner umfassenden historischen Kenntnisse bietet das Gespräch neben einer Analyse des aktuellen Status quo des Krieges in der Ukraine auch eine historische Einordnung. Rahr gibt außerdem Einblicke in das russische Selbstverständnis hinsichtlich des Krieges. Seiner Meinung nach wollen sowohl die russische Bevölkerung als auch die russische Elite ein freundschaftliches Verhältnis zu Deutschland. Die hier geschürte Angst vor einem Russland, das imperiale Ziele verfolgt und möglicherweise NATO-Länder angreifen möchte, bewertet er als haltlos.
Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/ukraine-krieg-rahr-russland
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«Deutsche Medien und der Genozid in Gaza»
2026/06/25
Der Journalist und Autor Fabian Goldmann hat seine umfangreiche Recherche zur Berichterstattung deutscher Leitmedien zum Thema Gaza und Israel in einem Buch zusammengefasst. Der Titel seines im März 2026 erschienenen Werkes lautet »Staatsräsonfunk«.
Goldmann, den ich bereits im Herbst 2025 interviewt habe, fasst in seinem Vortrag knackig zusammen, was bezüglich der Berichterstattung zu Gaza im deutschen Medienmainstream falsch läuft. Seine Medienkritik ist auch deshalb wesentlich, weil ähnliche dysfunktionale Mechanismen auch bei anderen politischen Themen dazu führen, dass der Journalismus nicht mehr ausgewogen, faktentreu und vor allem machtkritisch berichtet. Ein Blick auf ein gesellschaftlich sehr heiß diskutiertes Thema wie den Gazakrieg lohnt sich daher, um den Zustand des Journalismus in Deutschland besser zu verstehen. Der Vortrag fand am 23. April in Eberswalde statt.
Artikel: https://www.barucker.press/p/medien-gaza-goldmann-staatsraesonfunk
Webseite Fabian Goldmann: https://fabiangoldmann.de
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Corona-Ausschuss in Cottbus
2026/06/24
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