Ist das eine Blase?

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114 Episoden
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Explizit
Nein
Erstellt am
2021/11/28
Neueste Episode
2026/02/02
Durchschnittsdauer
38 min.
Veröffentlichungsintervall
13 Tage

Beschreibung

Immer montags sprechen wir über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Warum kann ich mir kein Haus leisten? Wie wird eine Stadt klimaneutral? Kann ich Cannabis bald im Laden kaufen? Und muss die Wirtschaft wirklich ständig wachsen? Alle 14 Tage untersuchen Carla Neuhaus, Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich: Ist das eine Blase? Oder bleibt das? Immer mit einem Gast – und einem Tier. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo

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Müssen wir jetzt alle zu Preppern werden?
2026/02/02
Tausende Haushalte ohne Strom, für mehrere Tage, im tiefsten Winter: Der Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin Anfang Januar hat gezeigt, wie schnell es zu Ausnahmesituationen kommen kann. Wie sind die Menschen in Deutschland auf solche Notfälle vorbereitet? Wie sieht vernünftige Vorsorge aus? Sollten wir alle zu Preppern werden – und was steckt eigentlich hinter dem Begriff? Oder ist das alles gerade etwas überbewertet? Darum geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht, Gerechtigkeit. Darin sprechen die Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann über eine aktuelle Studie der TU Kaiserslautern-Landau (PDF), die zeigt, wie schlecht die Deutschen auf eine Katastrophe vorbereitet sind. Sei es, weil sie sich damit nicht beschäftigen wollen oder ihnen der Platz für Vorräte fehlt. Was Menschen dazu bringt, sich vorzubereiten, und welche Rolle dabei zum Beispiel das fehlende Vertrauen in den Staat spielt, auch das thematisiert diese Folge. Zu Gast ist  der Kulturwissenschaftler Julian Genner, der sich in den vergangenen Jahren für sein Buch "Im Prepperkeller" intensiv mit der Prepperszene beschäftigt hat. Im Podcast berichtet er von seinen Besuchen bei Preppern und erklärt, warum Preppen kein Randphänomen mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Genner erklärt auch, was Preppen von vernünftiger Vorsorge unterscheidet: Den Preppern gehe es eher egoistisch darum, "den Zusammenbruch der Gesellschaft" zu überleben, während in sinnvoller Vorsorge ein Solidaritätsgedanke stecke: Man bereitet sich vor, um im Krisenfall das System und die Einsatzkräfte zu entlasten. Kritisch sieht Genner allerdings, dass auch in der normalen Krisenvorsorge übersehen werde, wie wichtig soziale Kontakte und Beziehungen im Notfall seien. "Ich kann noch so viele Konservendosen und Survivalausrüstungen zu Hause haben", sagt Genner, mit einer Krise werde man kaum alleine fertig. "Man ist auf andere angewiesen." "Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Wann kommt die Bahn endlich wieder pünktlich?
2026/01/19
Ihr Zug fährt ein auf Gleis acht statt zwölf. Heute leider ohne Bordbistro, dafür mit umgekehrter Wagenfolge und 120 Minuten Verspätung. Wer häufig mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, kennt das. "Die Bahn ist zum Synonym eines dysfunktionalen Landes geworden", sagt selbst Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Jetzt aber soll es aufwärtsgehen. Wieder einmal, muss man sagen. Schließlich sind daran schon viele Minister und Bahnchefs gescheitert. Seit Herbst hat der Staatskonzern eine neue Chefin. Evelyn Palla hat versprochen, die Deutsche Bahn von Grund auf zu sanieren. Schon vor dem Wechsel an der Spitze aber hat das Unternehmen ein ambitioniertes Projekt gestartet. Es läuft die größte Erneuerung der Infrastruktur, von Schienen, Weichen, Stellwerken, in der Geschichte der Deutschen Bahn. Nur, wann bringt das auch eine Verbesserung für die Fahrgäste? Wann kommt die Bahn endlich wieder pünktlich? Darüber sprechen wir in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Eingeladen haben die beiden Hosts Carla Neuhaus und Zacharias Zacharakis dieses Mal Jonas Schulze Pals, einen Kollegen aus dem ZEIT-Wirtschaftsressort, der sich so gut wie niemand anderes in der Redaktion mit der Deutschen Bahn auskennt. Er hat die neue Bahnchefin kürzlich zum Interview getroffen und sagt: "Mein Eindruck ist, dass die große Veränderung, die Evelyn Palla vorantreibt, zumindest hoffnungsvoll macht." Außerdem sei nun endlich das Geld vom Bund für die notwendigen Sanierungen vorhanden. Auch die Umbauten im Konzern, die Palla angestoßen habe, könnten bald Wirkung zeigen. "Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit.        [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Eine Ankündigung
2026/01/10
In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Ist das eine Blase?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen. Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören, unter www.zeit.de/wirtschaftspodcast, auf Apple Podcasts oder Spotify. Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99 Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts. Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören. Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls kostenlos für einen Monat testen. Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören. Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an [email protected]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Boom oder Doom – wie wird 2026?
2026/01/05
Seit gut drei Jahren stagniert die deutsche Wirtschaft. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, die Zahl der Firmenpleiten auch. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wollte eigentlich für einen Aufschwung sorgen und hat deshalb unter anderem ein milliardenschweres Investitionspaket aufgelegt. 2025 aber hat sich das noch nicht bemerkbar gemacht. Nicht nur in der Politik ist der Wunsch groß, dass 2026 wirtschaftlich besser wird. Ist diese Hoffnung berechtigt? Oder haben eher die Wirtschaftsverbände recht, die in der Mehrheit kaum eine Besserung erwarten? Boom oder Doom – wie wird 2026? Darum geht es in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zum Jahresauftakt mit allen drei Hosts: Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis. Gemeinsam schauen wir unter anderem auf die wichtigste deutsche Branche: die Industrie. Und geben eine Einschätzung, ob Auto- und Maschinenbauer im kommenden Jahr die Krise hinter sich lassen können. China spielt dabei eine große Rolle, dessen Konzerne den deutschen Firmen zunehmend Konkurrenz machen. Es gibt aber einen kleinen Hoffnungsschimmer. Wie es dem Land geht, hängt auch von der Entwicklung im Bausektor ab. Nicht nur, weil er Arbeitsplätze schafft, sondern weil Wohlstand etwas mit bezahlbarem Wohnraum zu tun hat. Deshalb analysieren wir, wie sich dieser Sektor entwickelt und was die versprochenen Investitionen des Staats in die Infrastruktur bewirken können. Außerdem schauen wir, wie es am Arbeitsmarkt weitergeht und welche Sozialreformen das Land braucht. Zu jedem Thema geben wir eine Prognose ab – Hörerinnen und Hörer dürfen gerne mitraten. Am Ende des Jahres werden wir prüfen, wer recht hatte. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Shoppen wir uns rein in die Schulden?
2025/12/15
Es ist alarmierend: Rund 5,7 Millionen Erwachsene in Deutschland gelten laut dem neuen Schuldneratlas der Auskunftei Creditreform als überschuldet – Tendenz steigend. Außerdem müssen auch immer mehr Menschen Zahlungen aufschieben oder überziehen ihr Konto, wie eine repräsentative Umfrage der Schufa kürzlich ergeben hat. Auch die Zahl der Privatinsolvenzen dürfte in diesem Jahr auf den höchsten Wert seit 2016 steigen. Was aber sind die Gründe für diesen Trend? Die steigenden Lebenshaltungskosten und Jobverluste? Oder auch neue Bezahlmöglichkeiten wie „Buy Now, Pay Later“, die vor allem jüngere Menschen nutzen? Welche Gefahren gehen davon aus, dass Kredite heute leichter verfügbar und ihre Folgekosten oft nur schwer einzuschätzen sind? Wie schnell gerät man in eine Schuldenfalle – und wie kommt man um sie herum oder auch wieder aus ihr heraus? Und was tut die Politik gegen die zunehmende Verschuldung gerade junger Menschen? Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts Ist das eine Blase?. Die Hosts Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis haben Julia Braun zu Gast, die  für das Fachzentrum Schuldenberatung Bremen arbeitet, in jenem Bundesland also, in dem die Überschuldungsquote unter den Erwachsenen am höchsten ist. Die Juristin berichtet, dass die Schuldnerberatungsstellen derzeit stark überlastet sind, weil viele Menschen den Überblick über ihre Finanzen verloren haben und mit Mahnungen und Inkassoschreiben konfrontiert sind. Gerade bei jüngeren Menschen sei die sogenannte „Lifestyle“-Verschuldung ein ernstes Problem. Häufig würden sie beim Einkaufen im Netz nicht einmal merken, dass sie sich bereits verschulden; die Kreditaufnahme sei mit ein paar Klicks möglich und ohne ein Gespräch mit einer Bankberaterin. Braun erklärt im Podcast auch, wie sich eine Überschuldung vermeiden lässt und wo Betroffene Hilfe finden. Außerdem hat sie einen Kniff parat, für den man nur ein paar alte Marmeladengläser braucht, um seine Ausgaben besser in den Griff zu kriegen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Fällt die Brandmauer in der Wirtschaft?
2025/12/01
Die deutsche Wirtschaft ringt um ihre Haltung zur AfD. Der Verband der Familienunternehmer hat sein Kontaktverbot zur Partei aufgehoben und damit eine heftige Diskussion ausgelöst: Sollte man mit einer Partei sprechen, die in Teilen als rechtsextrem gilt? Oder gefährdet genau das die demokratische Kultur und das internationale Ansehen des Wirtschaftsstandorts? Unternehmen und Verbände sehen sich in diesen Tagen gezwungen, sich neu zu positionieren. Die Deutsche Bank beendete eine Kooperation mit den Familienunternehmern, nachdem der Verband einen AfD-Politiker zu einem parlamentarischen Abend in die Räume der Bank eingeladen hatte; Firmen wie Rossmann oder Vorwerk traten aus dem Verband aus. Aufgrund der heftigen Kritik hat der Verband inzwischen wieder seine Positionierung revidiert und will nun doch nicht mehr mit der AfD sprechen.   Gleichzeitig wächst der Druck, vor allem aus dem Mittelstand, sich nicht gänzlich von der AfD abzuschotten. Manche Unternehmer fordern, man müsse sich für Gespräche mit der Partei öffnen, weil sie im Bundestag sitzt und in mehreren Länderparlamenten stark vertreten ist. Nur welche Folgen hat das für die Unternehmen? Und wie sollten, wie können sie sich positionieren? Haben sie womöglich gar eine Pflicht, politisch Farbe zu bekennen? Das ist das Thema der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Mit dabei ist der Wirtschaftsethiker Markus Scholz von der TU Dresden, der gerade ein Buch über die "Wirtschaft mit Werten" veröffentlicht hat. Er sagt, Unternehmen sollten sich durchaus inhaltlich mit den Forderungen der AfD auseinandersetzen. Sie könnten ihnen auch Briefe und Mails schreiben, um ihre Position klarzumachen. Deshalb müsse man sie aber nicht zu Veranstaltungen einladen. Denn dadurch würde man sie legitimieren. Im ZEIT-Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? diskutieren Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über Geld, Macht und Gerechtigkeit – alle zwei Wochen montags und immer mit einem Gast. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Müssen wir Reiche höher besteuern?
2025/11/24
Es ist das Paradox des Jahres: Einerseits befürworten die meisten Menschen im Land offenbar die Idee, höhere Vermögen stärker zu besteuern. Angesichts der Wirtschaftskrise und der angespannten Haushaltslage gibt es gute Argumente dafür. Dazu kommt, dass die Vermögensverhältnisse in Deutschland ziemlich ungleich sind, wie der Sachverständigenrat Wirtschaft gerade festgestellt hat. Andererseits findet die Idee in der Politik seit Jahren keine Mehrheit, im Gegenteil: Nicht nur Steuererhöhungen an sich, sondern schon die Diskussion darüber führe "am Ende des Tages dazu, dass der Standort ein kleines bisschen weniger attraktiv wird", meint die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und warnt vor einer „Neiddebatte“. Wie lässt sich dieser Widerspruch erklären? Liegt es daran, dass höhere Steuern den Unternehmen schaden könnten, Investitionen hemmen und Arbeitsplätze kosten würden, mit viel Bürokratie und Kapitalflucht verbunden wären? Oder liegt es vielleicht am Einfluss der Vermögenden auf die Politik? Warum überhaupt wird in Deutschland seit 1997 keine Vermögensteuer mehr erhoben und wie sehen die aktuellen Regeln bei der Erbschaftsteuer aus? Wie ließen sie sich reformieren, ohne der Wirtschaft zu schaden? Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts "Ist das eine Blase?“. Die Hosts Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann diskutieren mit Achim Truger. Der Ökonomieprofessor von der Uni Duisburg-Essen ist Mitglied des Sachverständigenrats Wirtschaft, der die Bundesregierung berät und Mitte November sein neues Jahresgutachten veröffentlicht hat. Die fünf Mitglieder des Gremiums werden auch Wirtschaftsweisen genannt. Im Gespräch berichtet Truger, wie ausgeprägt die Vermögensungleichheit im Land ist, was für eine höhere Besteuerung von Vermögen spricht und wie sich Erbschaften gerechter besteuern ließen. Wenn kein "Wachstumswunder“ geschehe, sei es "schlicht und ergreifend Realitätsverweigerung“ zu glauben, ohne höhere Steuern durch die Krise zu kommen, sagt Truger. Zu Gast ist außerdem Kolja Rudzio. Der stellvertretende Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT hat recherchiert, wie sich eine Vermögensteuer auswirken könnte, was für sie spricht – und was gegen sie. Im Podcast erklärt er, welche Steuerregeln aktuell gelten und warum die Erbschaftsteuer gerade auch ein Thema für das Bundesverfassungsgericht ist. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Warum zieht uns der Betrug so magisch an?
2025/11/17
Noch ist unklar, wie genau das System René Benko funktioniert hat. Der frühere Immobilienmanager aus Österreich, den man dort den Wunderwuzzi nannte, sitzt zwar bereits in Haft. Aber verurteilt ist er bisher nur, weil er vergleichsweise kleine Geldbeträge vor seiner Riesenpleite in Sicherheit gebracht haben soll. Dennoch zeigt sich in den Ermittlungen, wie die Maschinerie des Geldbeschaffens im System Benko funktioniert haben könnte. Im Podcast-Club der ZEIT sprechen die Journalisten Anne Kunze und Zacharias Zacharakis über den Fall René Benko und über die Psychologie des Betrugs. Die Hosts der Podcasts „ZEIT Verbrechen“ und „Ist das eine Blase?“ fragen: Warum lassen sich selbst kluge Menschen täuschen? Und was fasziniert uns an großen Scams? Ein Privatjet etwa muss schon her, wenn man die reichsten Investoren in Deutschland davon überzeugen will, dass sie einem ihr Geld anvertrauen. Glanz und Gier gehören eng zusammen, wenn es um Wirtschaft und Verbrechen geht. Das zeigt auch der Fall eines Betrügers, der seinen Geldgebern durch großen Auftritt in teuren Hotels und viel Schauspielerei weiß machen konnte, dass sie von hohen Fördergeldern der EU profitieren würden, wenn sie ihm nur ihr Vermögen anvertrauten. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Platzt bald die KI-Blase?
2025/11/10
Nvidia, Microsoft, Google: Die Aktien von Konzernen, die auf Künstliche Intelligenz (KI) setzen, sind in den letzten Monaten rasant gestiegen. Pierre-Olivier Gourinchas, der Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, sieht deshalb "starke Parallelen zur Dotcom-Blase". Auch andere Experten warnen, die hohen Aktienbewertungen könnten übertrieben sein. Die Bundesbank etwa sieht "das Risiko abrupter Marktpreiskorrekturen" deutlich erhöht, wie sie gerade in ihrem Finanzstabilitätsbericht mitgeteilt hat.  Platzt also bald die KI-Blase? Um diese Frage geht es in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit.  Zu Gast ist die Verhaltensökonomin Christine Laudenbach vom Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung. Sie sagt, KI sei ein Schlagwort, mit dem sich Firmen gerade gerne schmücken. Und sie glaubt: "Es wird eine Konsolidierung geben." Die Kurse werden also fallen – die Frage sei aber, wie stark. Trotzdem versucht sie, Anlegern die Angst zu nehmen. Jetzt auf Aktien zu verzichten, sei der falsche Weg. Laudenbach vergleicht das mit der Flugangst: „Viele Menschen haben Flugangst, obwohl die Wahrscheinlichkeit auf dem Weg zum Flughafen vom Auto überfahren zu werden höher ist, als mit dem Flugzeug abzustürzen.“ Aber das Auto kenne man, während man nur selten fliege. Laudenbach meint, je breiter Anleger aufgestellt seien und je langfristiger sie ihr Geld anlegen wollten, desto weniger Gedanken müssten sie sich machen – auch über einen KI-Crash. Was die Finanzexpertin konkret rät, wie man seine Aktienanlage nun aufstellen sollte und was man dabei vom norwegischen Staatsfonds für die Geldanlage lernen kann, erklärt sie in dieser Folge. Zu Gast ist außerdem Thomas Fischermann aus der ZEIT-Redaktion, der die Entwicklungen einordnet. Auch eine Künstliche Intelligenz kommt zu Wort.  Im Wirtschaftspodcast  Ist das eine Blase? sprechen Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis alle zwei Wochen montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Ist der Veggie-Hype vorbei?
2025/10/27
Für Bundeskanzler Friedrich Merz ist die Sache klar: "Eine Wurst ist eine Wurst", sagte er kürzlich, "und eine Wurst ist nicht vegan." Doch ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht. Längst stehen die Alternativen zum Fleisch im Zentrum eines Kulturkampfs, der von links ebenso vehement geführt wird wie von rechts. In den Supermärkten gibt es eine breite Auswahl an Burger-Patties aus Erbsenprotein, Bratwurst aus Tofu und Schnitzel aus Seitan. Nur sollen die künftig anders heißen, nicht mehr Veggie-Wurst. Die Begründung: Verwechslungsgefahr. Damit würden die Konservativen die Verbraucher für dumm verkaufen, kritisierte die Grünen-Abgeordnete Zoe Mayer die Pläne im Bundestag. "Das Sellerieschnitzel soll bald zur Sellerieplatte werden, die Tofuwurst wird dann vielleicht der Tofustängel. Damit wirklich niemand eine Ahnung hat, was man da eigentlich kauft." Wie sich der Markt für Veggie-Produkte entwickelt und was hinter dem Namensverbot steht, darum geht es in dieser Folge von Ist das eine Blase, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT. Zu Gast ist Godo Röben, der 26 Jahre lang bei der Rügenwalder Mühle gearbeitet hat und dort als Geschäftsführer maßgeblich mit dafür verantwortlich war, dass der Wursthersteller zu einem führenden Anbieter von veganen und vegetarischen Produkten geworden ist. Mit der Wurst sei das wie mit dem Verbrenner in der Autoindustrie, sagt Röben. Wenn neue Alternativen auf den Markt kommen, wollten die Hersteller erstmal ihre alten Produkte verteidigen. Dabei wäre es sinnvoll, voranzugehen. Nur wer früh glaubhaft umschwenke, könne den Markt für sich entscheiden. Warum Wurstalternativen eigentlich Wurst ähneln, wie sich die Preise entwickeln und manche Veggie-Start-ups es nicht schaffen, hört ihr in dieser Folge. Im Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? sprechen Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis alle zwei Wochen montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Muss das Verbrenner-Aus weg?
2025/10/13
Der deutschen Autoindustrie geht es nicht gut momentan. Sie verkauft weniger Autos als bislang. Vor allem in China läuft es schlecht, Hersteller aus der Volksrepublik fluten mit günstigen Modellen den Markt. Auch der Absatz in den USA leidet unter dem Zollstreit mit Donald Trump. In Europa zögern die Kunden, sich mit den neuen Elektromodellen anzufreunden. Viele Menschen sind verunsichert, das macht der Autobranche zu schaffen. Wie könnte ein Ausweg aus der Krise aussehen? Die Autoindustrie fordert: Das Verbrenner-Aus im Jahr 2035 muss weg. Und Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich dieser Forderung angeschlossen. Doch was bedeutet das eigentlich genau? Muss man beim Klimaschutz Abstriche machen, um der Branche und ihren Beschäftigten zu helfen? Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts "Ist das eine Blase?" Die Hosts Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann schauen sich die Probleme der Autobranche darin genauer an: Wie schlecht geht es den Unternehmen wirklich? Wie abhängig sind sie noch vom Verbrenner? Wer kauft noch Autos aus Deutschland?  Zu Gast ist Christiane Benner, die Vorsitzende der IG Metall und Fürsprecherin von Hunderttausenden Beschäftigten der Autobranche. Benner war vergangene Woche beim Autogipfel im Kanzleramt zugegen und berichtet, wie sie die Ergebnisse bewertet und wie sie die Lage bei den Autoherstellern und den Zulieferern erlebt. Benner nimmt Stellung zur Kritik der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die der Gewerkschaft vorwirft, sich "von der Verbrennerlobby vor deren Karren spannen zu lassen“, und ihr einen "kurzsichtigen Kurswechsel“ auf Kosten des Klimas und der Arbeitsplätze bescheinigt. Benner äußert sich außerdem dazu, wie wichtig sie die Klimaziele weiterhin findet und welchen Ausweg sie aus der Krise sieht. Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis immer montags über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Vergisst die Politik die junge Generation?
2025/09/29
Es waren große Worte, mit denen sich Bundeskanzler Friedrich Merz nach seinem Amtsantritt gezielt an die "junge Generation" wandte: Seine neue Bundesregierung werde "mit aller Kraft daran arbeiten, dass wir einen neuen Generationenvertrag verwirklichen", versprach Merz. Dann machte er im Duz-Modus weiter: "Wir wissen, dass es eure Chancen sind, für die wir heute arbeiten." Aber hält sich die Bundesregierung daran? Wie spiegelt sich das in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, etwa wenn es um die Rente geht? Und was ist mit den geplanten Milliardenschulden: Werden sie Deutschlands Wirtschaft stärker machen – oder vergrößern sie die Lasten für all jene, die noch am Anfang ihres Berufslebens stehen? Verbessert die Politik ihre Lage gerade – oder vergisst sie die jungen Menschen?  Darum geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem Wirtschaftspodcast der ZEIT. Die Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann sprechen mit Emilie Höslinger. Die 26-Jährige arbeitet als Juniorökonomin beim Münchner ifo Institut und schreibt dort an einer Dissertation über Staatsverschuldung – also einem Thema, bei dem Generationengerechtigkeit eine große Rolle spielt. Auch die Haushaltspläne der Bundesregierung hat sie sich genau angesehen. Außerdem lässt sie sich bei der Bundeswehr gerade zur Reserveoffizierin ausbilden. Höslinger sagt, sie erlebe in ihrer Generation oft ein Ohnmachtsgefühl. Um dem vorzubeugen, engagiere sie sich und ermutige dazu auch andere. Die junge Generation müsse "jetzt ganz genau darauf achten, ob es wirklich Reformen gibt und sich auch sehr stark dafür einsetzen". Wie die aus ihrer Sicht aussehen sollten, erklärt Höslinger im Podcast. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Kommt jetzt die Generation arbeitslos?
2025/09/15
Auf dem Papier haben sie alles richtig gemacht: Sie haben studiert, gute Noten bekommen, diverse Praktika hinter sich gebracht – und doch finden sie keinen Job. Vor diesem Problem stehen derzeit viele Hochschulabsolventen. Bereits 2024 waren fast 40.000 der unter 30-Jährigen trotz Uniabschluss erwerbslos. Das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen. Berufseinsteiger spüren damit besonders stark die Flaute am Arbeitsmarkt. Auf dem Jobportal Stepstone zum Beispiel sind aktuell nur noch halb so viele Stellen ausgeschrieben wie noch vor drei Jahren. Da kämen gerade zwei Trends zusammen, sagt der CEO der Plattform, Sebastian Dettmers: der konjunkturelle Abschwung und die stärkere Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI). Zwar würde er nicht sagen, dass KI den Deutschen per se die Jobs wegnimmt. Aber: “Die einfachen kognitiven Tätigkeiten, bei denen ich immer wieder das Gleiche mache, werden jetzt zunehmend automatisiert.” Und das trifft eben vor allem Einsteigerjobs, besonders die für Akademiker. Im Handwerk oder in der Pflege habe der Nachwuchs dagegen weiterhin kein Problem, eine erste Stelle nach der Ausbildung zu finden oder übernommen zu werden. Was aber heißt das für den Nachwuchs? Wo gibt es abseits von Pflege und Handwerk noch Jobs? Wie können sich junge Menschen auf die neuen Rahmenbedingungen einstellen? Darum geht es in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Neben Stepstone-Chef Dettmers ist auch Henrik Rampe zu Gast, Redakteur im Arbeitsressort der ZEIT. Er hat kürzlich junge Menschen begleitet, die nach dem Uniabschluss auf Jobsuche sind, und berichtet von der Recherche. Im ZEIT-Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? diskutieren Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über Geld, Macht und Gerechtigkeit – alle zwei Wochen montags und immer mit einem Gast. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Scheitert Trump an der Inflation?
2025/09/01
Die US-Amerikaner hatten sich eigentlich darauf eingestellt, dass ihr Leben einigermaßen bezahlbar bleibt. Dass die starke Teuerung nach der Coronapandemie allmählich vorbei ist. Dass die Gehälter etwas anziehen und ihre Kaufkraft wieder zunimmt. Doch jetzt scheint sie wieder da zu sein: die hohe Inflation. Im Sommer hat die Teuerungsrate zugelegt, die Preise steigen erneut. Woran liegt das? Darüber sprechen wir in "Ist das eine Blase?", dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Unsere US-Korrespondentin Heike Buchter berichtet in der neuen Folge über ihren Alltag in New York: "Es sind nicht nur die Preise im Supermarkt, die gestiegen sind, sondern eben eigentlich so gut wie alles vom Deostick bis zum Ford 150 Pickup Truck", sagt sie. Alles habe ein Niveau erreicht, das man "vor fünf Jahren noch für unvorstellbar" gehalten habe. Über die Gründe für den erneuten Anstieg der Inflation wird in der Wissenschaft hitzig diskutiert. Sind es die Zölle, die US-Präsident Donald Trump auf die Einfuhr so gut wie aller ausländischer Waren erlassen hat? Reichen die Unternehmen in den USA diese Kosten allmählich an die Verbraucher weiter? Darüber sprechen wir mit dem Ökonomen Robin Brooks von der Brookings Institution in Washington, D. C. Er sagt: "Die amerikanische Wirtschaft ist definitiv nicht mehr so stark, wie sie es vor dem Amtsantritt von Trump war. Und das ist ganz bestimmt darauf zurückzuführen, dass die Strafzölle schon zu Preissteigerungen geführt haben, dass dadurch die Nachfrage hier in Amerika beeinflusst wird, und zwar negativ beeinflusst wird." Wie sehr diese Entwicklung nun auch dem Präsidenten schaden könnte, wie Trump versucht, dagegen anzukämpfen, indem er die US-Notenbank Fed politisch unter Druck setzt, darüber diskutieren die beiden Hosts Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis in dieser Folge mit ihren Gästen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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Wie gerecht ist Deutschland?
2025/08/18
Geld, Macht und Gerechtigkeit: Darum geht es in der Wirtschaft immer wieder – ebenso im ZEIT-Podcast "Ist das eine Blase?". In der 100. (!) Folge beantworten die Hosts Carla Neuhaus, Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann deshalb einmal die ganz großen Fragen: Wie ist das Geld hierzulande verteilt? Wie die Macht? Und letztlich: Wie gerecht ist Deutschland? Um sich dem anzunähern, erklären sie, wie viel Vermögen und wie viel Einkommen die Menschen in Deutschland eigentlich haben. Wie sich die Gruppe der Millionäre zusammensetzt. Wie viele Menschen wiederum Bürgergeld erhalten und warum. Auch erläutern sie, welche Macht von Unternehmen ausgeht und welche von Gewerkschaften. Oder was für einen beruflichen Hintergrund die meisten Politiker im Bundestag haben. Zu all dem gibt es Zahlen, die dabei helfen, sich der großen Frage zu nähern: Wie gerecht ist Deutschland? Dazu haben auch unsere Hörerinnen und Hörer eine klare Meinung, die sich übrigens überraschend mit dem Bundestrend überschneidet. Ausnahmsweise gibt es diesmal keinen externen Gast. Dafür kommen in der 100. Folge alle früheren Hosts des Podcasts zu Wort – und auch mindestens ein Tier. "Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Wenn ihr Feedback zur Folge habt oder Themenwünsche, schickt uns gerne eine Mail an [email protected] oder lasst einen Kommentar da. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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