
Werben im Podcast: Gesunde Gestaltung
Dieser Podcast hat
37 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Jonas Rehn-GroenendijkExplizit
Nein
Erstellt am
2022/02/15
Neueste Episode
2026/10/14
Durchschnittsdauer
68 min.
Veröffentlichungsintervall
85 Tage
Beschreibung
Der Podcast zur gesundheitsfördernden Gestaltung
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#37: Beate Münster zu partizipativen Formaten mit und für Menschen in betreuten Wohnsituationen
2026/10/14
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit Angeboten für Menschen in unterschiedlichen Formen des betreuten Wohnens und wie diese partizipativ gestaltet werden können. Wir betrachten diese Versorgungsform aus Sicht von Service Design und im Hinblick auf die gebaute Umwelt. Wie lassen sich Bedürfnisse der Nutzenden auf Augenhöhe erfassen und berücksichtigen? Inwiefern kann die Gestaltung des gebauten Raums die Betreuung unterstützen und zu mehr Autonomie, Privatsphäre und Selbstwirksamkeit beitragen.
Beate Münster ist Diplomsozialpädagogin mit einem Master in Sozial- und Geisteswissenschaften mit Fokus auf soziale Intervention. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie bei der Fondation Falret, seit 2021 in der Rolle der Direktorin für territoriale Koordination für die Départements Yvelines und Hauts-de-Seine im Grossraum Paris. Die Fondation Falret begleitet pro Jahr rund 6.000 Personen mit psychischen Beeinträchtigungen/Behinderungen und betreibt dabei etwa 60 Einrichtungen, Dienste und Angebote u.a. im Bereich des betreuten Wohnens. Beate Münster koordiniert hierbei die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Abteilungen und Akteuren und initiiert dabei aktiv den kooperativen Austausch zur bedürfnisorientierten Entwicklung neuer und Optimierung bestehender Angebote der Fondation.
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Weiterführende Informationen und relevante Links der Fondation Falret:
Jahresbericht 2025 auf der Webseite der Fondation, mit mehreren Beiträgen zu Events und der Dynamik im Landkreis Yvelines :
https://falret.org/uploads/falret-ra-25-digital.pdf?_gl=1*353ubg*_up*MQ..*_ga*MTY5Mjc0MDc1NC4xNzkwMzM3MDg3*_ga_8VMKMV6DD9*czE3OTAzMzcwODYkbzEkZzAkdDE3OTAzMzcwODYkajYwJGwwJGgw
Kurzvideo zur territorialen Dynamik im Landkreis « Yvelines »: https://www.youtube.com/watch?v=7RjG8CknWu4
Weblink zu einer Kommunikations-Campagne der Fondation Falret zur Destigmatisieurung psychischer Krankheiten: Plakate die seit diesem Sommer in der Metro und an Bushaltestellen zu sehen sind :
https://a-cote-de-la-plaque.falret.org/?_gl=1*19p75lv*_up*MQ..*_ga*NjUyMDA4MDAuMTc5MDM0MDYxNw..*_ga_8VMKMV6DD9*czE3OTAzNDA2MTYkbzEkZzAkdDE3OTAzNDA2MTYkajYwJGwwJGgw
« A côté de la plaque » ist ein Wortspiel : die Redewendung bedeutet so viel wie « nicht alle Tassen im Schrank haben » oder « neben der Spur » zu sein. Eine « Plaque » ist aber auch ein Strassenschild. Die Photos zeigen Strassenschilder mit berühmten Persönlichkeiten (Winston Churchill, Marie Curie,…), die von psychischen Krankheiten betroffen waren. Dazu gibt es weiterführend Videos mit Interwiews mit Betroffenen usw.
Weitere Quellen:
Forschungsprojet, zum Thema « Nachbarschaft und psychische Krankheiten », das von der Fondation Falret mitunterstützt wurde :
https://www.firah.org/voisinage-et-handicap-psychique.html
Webseite der ATHOM (Académie de la transformation de l’habitat et de l’offre médico-sociale) zum Thema der Gestaltung von Wohnräumen.
https://athom-academie.com/
Fijalkow, Yankel; Maresca, Bruno (2022): L'archipel résidentiel: Logement et dynamique urbaines. Armand Colin.
ISBN: 978-2200633769
(Französisch; zum Thema verschiedene Wohnformen)
Fleury, Cynthia; Fenoglio, Antoine (2024): Éthique et design. puf. https://www.puf.com/ethique-et-design
(Französisch; zum Thema Bewohnbarkeit der Welt)
Website der Ecole de Design pour le vivante zu interdisziplinärem Kurs "Diplôme Inter-Universitaire Philosophie, Ethique, Design dans les domaines de la Santé et du Soin (et au-delà)"
https://www.cy-ecolededesign.fr/diu-philosophie-et-design
#36: BASIC – Kreativität & Wissenschaft als komplementäres Paar
2026/09/22
Welche Rolle spielen Kreativität, Intuition und explorativ-experimentelle Ansätze in der gesundheitsfördernden Gestaltung? Wie lassen sich kreative Arbeitsweise mit strenger Wissenschaft und evidenzbasierter Gestaltung verbinden? Und wie „funktioniert“ überhaupt Kreativität?
In dieser Basics-Folge nähern wir uns diesen Fragen und können feststellen, dass der vermeintliche Gegensatz von chaotischer Kreativität und strenger wissenschaftlicher Arbeitsweise in Wirklichkeit ein komplementäres Paar darstellt, dass seinen Mehrwert gerade im anspruchsvollen und häufig stark regulierten Gebiet der gesundheitsfördernden Gestaltung zeigen kann.
Wir schauen uns dabei genauer an, wie Kreativität entsteht, welche Methoden und Ansätze Kreativität fördern kann und wie Kreativität und Wissenschaft innerhalb des Entwurfsprozesses sich unterstützen können.
Weiterführende Literatur:
Kumar, Vijay (2013): 101 design methods. A structured approach for driving innovation in your organization. Hoboken, N.J: Wiley.
Lindstrøm, Martin (2010): Buy ology. Truth and lies about why we buy. 1. Aufl. New York: Broadway Books.
Lindstrøm, Martin (2011): Brandwashed. Tricks companies use to manipulate our minds and persuade us to buy. Internat. ed. New York: Crown Business.
Noack, Karsten (2008): Kreativitätstechniken. Schöpferisches Potenzial erkennen und nutzen. 2. Aufl. Berlin: Cornelsen (Top im Job).
#35) Barbara Frech zu psychomotorischen Erlebnisräumen und dem Raum als dritten Erzieher
2026/08/07
Barbara Frech ist staatlich geprüfte Sport- und Gymnastiklehrerin, Sportherapeutin, zertifizierte Motopädagogin mit über zwanzig Jahren Praxiserfahrung und Lehrqualifikation für Psychomotorik. Sie lehrt im Fach „Sozialpädagogische Arbeit mit Kindern unter drei Jahren“ und leitet selbst regelmäßig erlebnisorientierte Eltern-Kind-Kurs nach dem von ihr entwickelten mopäd-Konzept.
In dieser Folge befassen wir uns nicht nur damit was unter motopädagogischer und psychomotorischer Arbeit zu verstehen ist, sondern wie gehen explizit darauf ein, welche Rolle die gebaute Umwelt, der Raum aber auch die verwendeten Objekte und Materialien dabei haben. An Hand konkreter Fallbeispiele besprechen wir wie Gegenstände oder bestimmte Materialeigenschaften gezielt genutzt werden können, um gruppendynamische Prozesse zu moderieren.
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Relevante Links und weiterführende Informationen hierzu sind:
Website von zum mopaed-Angebot von Barbara Frech: https://www.mopaed.de/
Website von André Stern: https://www.andrestern.com/de
Dialog Reggio – Vereinigung zur Förderung der Reggiopädagogik in Deutschland e. V.://reggio-deutschland.de/
Sabine Lingenauber, Einführung in die Reggio-Pädagogik. Kinder, Erzieherinnen und Eltern als konstitutives Sozialaggregat, Projektverlag, 6., aktualisierte Aufl. 2013, ISBN 978-3-89733-191-4
Sabine Lingenauber (Hrsg.), Handlexikon der Reggio-Pädagogik, Projektverlag, 4. erweiterte Aufl. 2011, ISBN 978-3-89733-231-7
#34) Alexandra Verdeil on benefits of inclusive design for all users
2026/04/16
Inclusive design addresses among other things the needs of particularly vulnerable user groups. Through this, concepts are developed that are beneficial for a much wider range of users by incorporating additional sense and creating more holistic experiences. Alexandra Verdeil is a specialist for inclusive design at tactile studios. In this episode, we discuss the specific paradigms, methods and goals of inclusive design taking tactile studio’s projects as examples. We have a look at various applications and challenges and deep dive into tactile studio’s speciality – museum and exhibition design.
Related References/Projects:
Pullin, Graham (2009): Design Meets Disability. MIT Press.
Verdeil, Alexandra; Even-Moreau, Marie-Laure (2016): To What Extent Is Public Participation a Compass for Designers? In: Amstutz, S.; Ziegler, U.; Rehn-Groenendijk, J. (eds.): Empathic Spaces. Ansätze und Methoden für eine bedürfnisorientierte Innenarchitektur. Transcript.
www.tactilestudio.co/de/
https://tactilestudio.co/multisensory-kit-monnaie-paris-dementia/
https://tactilestudio.co/plant-and-animal-senses-capabilities-beyond-our-imagination/
https://mainlymuseums.com/post/860/museums-and-accessibility/
Quite new and inspiring news from ICOM (topic cognitive disability not enough known in the museum design, I would say): https://icom.museum/en/news/museums-and-inclusion-reflections-on-the-remaining-obstacles-to-cognitive-accessibility/
#33: Carolin Pauly zu Universal Design, Pflege und Partizipation
2026/03/27
Carolin Pauly ist geschäftsführende Gesellschafterin des Instituts für Universal Design und war Mitgründerin des Netzwerks Universal Rooms, das ganzheitliche Einrichtungskonzepte für das Wohnen im Alter entwickelt. Sie ist außerdem im Vorstand des Universal Design Forum e.V. und Mitglied in der Jury des "IAUD Awards", dem Wettbewerb der International Association for Universal Design mit Sitz in Japan.
In dieser Folge geht es um den Mehrwert, den ein Universal Design Ansatz im Entwurfsprozess leisten kann. Wir sprechen über konkrete Methoden, Fallbeispiele und den gesellschaftlichen Stellenwert von Universal Design und Gestaltung im Allgemeinen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf den Pflegesektor mit seinen drängenden Herausforderungen und seinem hohen Innovationspotential.
Weiterführende Informationen und relevante Links:
Norman, Donald A. (2013): The design of everyday things. Rev. and expanded ed. New York: Basic Books.
Bauhaus-Universität Weimar (Hg.) (2009): Weimarer Erklärung der universal design Expertenkonferenz vom 12. – 14. November 2009. Unter Mitarbeit von universal design e.V. Weimar. Online verfügbar unter http://www.f-p-design.com/html/fp/g/downloads/weimarer_erklaerung_13112009.pdf.
Steinfeld, Edward; Maisel, Jordana L. (2012): Universal design. Creating inclusive environments. Hoboken, N.J: John Wiley & Sons.
Universal Design Forum e.V.: https://www.universal-design-forum.de/
Institut für Universal Design: https://www.universal-design.org/
Termine:
Altenpflegemesse 2026 Essen: 21.-23.04.2026 - https://www.altenpflege-messe.de/de-de
Munich Creative Business Week 2026 (MCBW): 04.-10.05.2026 - https://www.mcbw.de/
#32: Nora Huxmann zu Freiraumplanung, healthy Greenery und green Prescribing
2026/02/11
Natur und Pflanzen werden nicht erst sein Ansätzen wie dem Biophilic Design als Zugänge und Werkzeuge einer gesundheitsfördernden Gestaltung betrachtet. In dieser Folge nähern wir uns dieser Thematik in unterschiedlichen Größenordnungen. Vom kleinen Healing Garden des Pflegeheims, über gesundheitsfördernde Landschaftsgestaltung bis hin zur quartiersübergreifenden Stadtplanung. Wo und wie können wir natürliches Grün (und Blau) effektiv als Gesundheitsressource nutzen und was sind dabei Klischees und Vereinfachte Vorstellungen eines zunehmend stark beforschten Fachgebiets?
Nora Huxmann ist Gärtnerin von Herzen und der Pflanze in ihrem Studium der Landschaftsarchitektur in England und Deutschland treu geblieben. Als freiberufliche (Pflanz-)Planerin und in ihrer Tätigkeit in Fortbildung und Beratung hat sie besonders Themen der Anlage, Pflege und Entwicklung städtischen Grüns vertieft und sich mit Themen der Klimaresilientz, Biodiversitätsförderung und Gesundem Grün gewidmet.
Weiterführende Informationen und relevante Links:
FREMDE IN DER GARTENSCHÖNHEIT: ZUM DISKURS UM PFLANZENHERKÜNFTE IN DER PFLANZENVERWENDUNGHuxmann, N. J., Bürger, L. & Blickwede, H., 20 April 2025, in: FKW : Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur. 2025, 75, S. 37-55 (zum Volltext)
Herausforderungen in der Umsetzung naturbasierter Therapien. Natur – Gesundheit – Biodiversität.
Huxmann, N.; Hubbertz-Josat, S.; Sappok, H.-U.; Wick, K., in: Stadt und Grün. 2/2024 (zum Volltext)
Ökologischer Stadtumbau im regionalen StrukturwandelZöllter, C., Ortlepp, R., Knippschild, R., Salleh, A. F. B. M., Juliane Dziumla, Huxmann, N. & Kretschmer, A., 2 Sept. 2024, in: Transforming cities : urbane Systeme im Wandel : das technisch-wissenschaftliche Fachmagazin. 9, 3, S. 28-33 (zum Volltext)
Wohnen in der Gartenschönheit – Narrative vom Wohnen in/mit der Natur im 20. JahrhundertHuxmann, N., 21 Sept. 2018, in: FKW : Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur. 2018, 64, S. 077-088, 12 S.(zum Volltext)
The garden as setting for horticultural therapyHuxmann, N., Juli 2016, in: Acta horticulturae. 1121, S. 39-46 (zum Volltext)
Richard Hansen and modern planting designKörner, S., Bellin-Harder, F. & Huxmann, N., 2 Jan. 2016, in: Journal of landscape architecture : JoLa . 11, 1, S. 18-29 (zum Volltext)
When Green became HealthyHuxmann, N., Aug. 2015, in: Acta horticulturae. 1093, S. 161-167 (zum Volltext-)Version
#31) WDC2026 // Designpotentiale für eine mündigere Patient:innenrolle
2026/01/15
Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zum World Design Captial 2026 und dem Projekt "Designing a more active Patient Role in Public health Services" des Designinstitut für Gesunde Gestaltung.
Wir widmen uns der Frage, welche Potentiale Gestaltung bietet, um die Rolle von Patient:innen im medizinischen Versorgungssystem aktiver und mündiger zu machen. Dabei betrachten wir Abläufe gleichermaßen wie Räume und Produkte. In dieser ersten Folge werden zunächst das Projekt vorgestellt und relevante Fragen und Blickwinkel erörtert.
(Diese Folge wird gefördert vom World Design Capital 2026.)
Relevante Links und weiterführende Informationen:
Umfrage: https://www.umfrageonline.com/c/f4dfyx9h
Projektwebsite: https://gesunde-gestaltung.de/projekte/wdc2026/
https://wdc2026.org/de
https://wdo.org/
#30: BASIC: Trends in der gesundheitsfördernden Gestaltung
2025/11/21
Wie wird sich das Gesundheitssystem, therapeutische Einrichtungen und Abläufe in Zukunft verändern? Niemand kann die Zukunft vorhersagen, doch Einblicke in Messen, Konferenzen und Symposien zeigen konkrete Innovationen und Entwicklungsrichtungen, mit denen wir zumindest einen Trend erahnen können.
In dieser Folge richten wir unseren Blick auf große Trends, technologische Neuigkeiten und welche Folgen diese für das medizinische Versorgungssystem und die Gesellschaft im Allgemeinen haben können.
#29) Gabriel Dörner zu Co-Creation, Traumreisen und Vermittlung für eine gesundheitsfördernde Gestaltung
2025/07/02
In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt des Kommunikationsdesigns und seine Rolle innerhalb der Gesundheitsförderung. Anhand konkreter Beispiele – dem Projekt »Ästhetik der heilsamen Orte« sowie Erfahrungen aus der Ludwig Boltzmann Forschungsgruppe Alterung und Wundheilung (SHoW) – beleuchten wir, wie Gestaltung nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern aktiver Teil der Gesundheitsförderung sein kann. Design wird dabei sowohl als Werkzeug wie auch als Prozess verstanden – insbesondere in der transdisziplinären Zusammenarbeit.
Wir sprechen über co-kreative Methoden, die Gestaltungsprozesse in Teams aus Wissenschaft, Design und anderen Disziplinen fördern, und zeigen auf, wie kreative Formate neue Perspektiven auf komplexe Themen ermöglichen können.
Zu Gast ist Gabriel Dörner, Kommunikationsgestalter und Kulturvermittler. Nach seinem Designstudium und mehreren Lehraufträgen vertiefte er im Master Kulturvermittlung seinen Fokus auf Wissenschaftskommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und partizipative Forschung. Seit 2023 ist er für die Ludwig Boltzmann Gesellschaft in Wien tätig. Dort arbeitet er an der Schnittstelle von Forschung, Gesellschaft und Gestaltung – mit dem Ziel, Forschungsprozesse partizipativer und für zivilgesellschaftliche Akteure zugänglich zu machen.
Relevante Links und weiterführende Informationen:
Multimedia-Rückblick zum Projekt »Ästhetik der heilsamen Orte«: www.heilsameorte.de
Hintergrundinfos zum Projekt der Forschungsgruppe Alterung und Wundheilung: https://show.lbg.ac.at/gesundheitsinformation/
Web-Version der Broschüre über chronische Wunden: http://www.wunde-heilt-nicht.at/
Design4Health von Lab4Living in Sheffield: https://lab4living.org.uk/design4health/
Fachbereich Public Interest Design an der Bergischen Universität Wuppertal: https://mr.uni-wuppertal.de/pid/
Buch »Was ist Public Interest Design?« https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4576-7/was-ist-public-interest-design/
Webseite von Gabriel Dörner: www.gabrieldoerner.de
#28: BASIC – Multi-, Inter- und Transdisziplinarität in der gesundheitsfördernden Gestaltung
2025/04/16
In dieser Basics-Folge befassen wir uns sprichwörtlich mit der Basis der gesundheitsfördernden Gestaltung - nämlich unterschiedlichen Arbeitsmodi. Dieses Mal geht es also um einen Deep-Dive, der sich eher wissenschaftstheoretisch mit der gesundheitsfördernden Gestaltung befasst. Denn auch wenn die Begriffe im beruflichen wie privaten Alltag inflationär und of gar synomyn gebraucht werden, beschreiben sie sehr unterschiedliche Formen der Arbeitsweise. Wie schauen uns diese Begriffe genauer an und übertragen diese Begriffsbestimmung konkret auf der Feld der gesundheitsfördernden Gestaltung.
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Weiterführende Informationen und relevante Links:
Defila, Rico; Di Giulio, Antonietta (Hg.) (2019): Transdisziplinär und transformativ forschen, Band 2. Eine Methodensammlung. Wiesbaden: Springer Nature. Online verfügbar unter https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/25939.
Lang, Daniel J.; Wiek, Arnim; Bergmann, Matthias; Stauffacher, Michael; Martens, Pim; Moll, Peter et al. (2012): Transdisciplinary research in sustainability science: practice, principles, and challenges. In: Sustain Sci 7 (S1), S. 25-43. DOI: 10.1007/s11625-011-0149-x.
OECD (2020): Addressing societal challenges using transdisciplinary research. OEDC Science, Technology and Industry Policy Papers. June 2020 No. 88. https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2020/06/addressing-societal-challenges-using-transdisciplinary-research_41211835/0ca0ca45-en.pdf
Pearce, BinBin J.; Ejderyan, Olivier (2020): Joint problem framing as reflexive practice: honing a transdisciplinary skill. In: Sustain Sci 15 (3), S. 683-698. DOI: 10.1007/s11625-019-00744-2.
Website der Gesellschaft für Transdisziplinäre und Partizipative Forschung: https://www.gtpf.science/
Website der TD Academy: https://td-academy.org/
Website des td-net | Network for Transdisciplinary Research: https://en.transdisciplinarity.ch/
#27: BASIC – Gütekriterien wissenschaftlicher Arbeit
2025/01/24
In der gesundheitsfördernden Gestaltung und vor allem im Bereich der evidenzbasierten Gestaltung geht es immer wieder auch um die Frage, wissenschaftliche Studien und Belege einschätzen zu können. Woran erkenne ich die Qualität einer wissenschaftlichen Arbeit? Worauf gilt es grundsätzlich zu achten, wenn man selbst empirische Methoden anwenden will?
In dieser Folge geht es um eine erste Orientierung was die Gütekriterien wissenschaftlicher Arbeit sind und wie unterschiedliche Arten von Evidenzen für die evidenzbasierte Gestaltung einzuordnen sind.
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Weiterführende Informationen und relevante Links:
Przyborski, Aglaja; Wohlrab-Sahr, Monika (2021): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 5., überarbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: De Gruyter Oldenbourg (Lehr- und Handbücher der Soziologie).
Reiß, Siegbert (2012): Experimentelle Psychologie. Von der Theorie zur Praxis. 2. Aufl. München, Boston: Pearson Studium.
Vollmer, Tanja C. (Hg.) (2023): Architekturpsychologie Perspektiven. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.
#26: Aileen Moeck zu Zukunftsforschung im Kontext von Gesundheit, Symbiozän und Future Literacy
2024/07/29
Aileen Moeck ist studierte Zukunftsforscherin und erfahrene Transformationsexpertin. Die besondere Verbindung aus Innovationswissen, Wissenschaft, Politik, Pädagogik, Strategiearbeit und Designaffinität sowie die Fähigkeit, Mitmenschen persönlich zu begeistern, zeichnen sie aus. Nach Stationen in der Berliner Startup-Szene bei Zalando und KPMG fand sie ihre Berufung in der Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin. Sie gründete erfolgreich die gemeinnützige Bildungsinitiative „Die Zukunftsbauer“ und leitete sie bis 2022. Für ihr Engagement, Zukunftsdenken an Schulen zu bringen, wurde sie 2018 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahres „Arbeitswelten der Zukunft“ ausgezeichnet. Ihren Zukunftsgestaltungsansatz durfte sie 2019 auch als Botschafterin für Futures Literacy bei der UNESCO in Paris vorstellen. Seit 2022 widmet sich Aileen in unterschiedlichsten Projekten u.a. für Pro7Sat1, Deutsche Bahn, TÜV, Walter Logistik Gruppe und Hasslacher Gruppe vor allem auf Entscheider-Ebene vielfältigsten Zukunftsthemen
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir zielführend neue Zukünfte denken können, welche Kompetenzen hierfür nötig sind und wie dies auf die gesundheitsfördernde Gestaltung zu übertragen ist. Dabei gehen wir auch auf unterschiedliche Aspekte eines Gesundheitssystems der Zukunft ein. Ohne zu sehr in technologische Debatte einzutauchen erörtern wir hierbei eher grundlegende systemische Stellschrauben und gegenwärtige Herausforderungen zu denen die Zukunftsforschung hilfreiche Tools bieten kann.
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Time Stamps:
3:48 Zukunftsforschung
10:55 Zukunftsbauer
15:12 Erziehung und Beziehung
21:40 Zukunftsforschung im Kontext des Gesundheitssystems
27:10 Mission und Vision
38:50 Healing Environments
44:23 Geburtshilfe
48:42 Biophilic Design
58:25 Symbiozän
72:00 Zukunftswunsch
76:44 Take away
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Weiterführende Informationen und relevante Links:
https://www.aileenmoeck.com/
https://www.zukunftsbauer.de/
Halecker, Paola; Moeck, Aileen; Czilwik, Marie (Hrg.) (2023): Das große Buch für Zukunftskids. Wie wir die Zukunftskompetenzen unserer Kinder spielerisch stärke. Duden. ISBN: 978-3411756896.
#25) Yasushi Suko on the effect of sound on restoration and health promotion
2024/06/05
Yasushi SUKO is a doctoral student at the Faculty of Social Sciences/Psychology, Tampere University, Finland. He studies the effects of nature experience on people, especially the restorative effect of repeatedly listening to natural sounds (e.g., birdsong, the sound of a running river, etc.). He is currently a member of the EnviWell Research Group, directed by Professor Kalevi Korpela.
In this episode we deep-dive into the acoustic stimuli and elaborate on the various potentials listening to specific sounds can have for health promotion, restoration and wellbeing. The roles of nature sounds are discussed and practical applications both for clinical and non-clinical contexts are investigated.
Time Stamps and Related References/Projects:
PART II:
04:40 Y. Suko’s interest in natural sounds originates from J.S. Bach’s (1685-1750) music and Ivan Shishkin’s (1832-1898) forest landscape paintings.
06:10 Y. Suko’s research on alleviating surgeons’ stress through listening to natural sounds.
Suko, Y., Shindo, T., Saito, K., Takayama, N., Warisawa, S., Sakuma, T., Ito, M., Kytölä, P., Nummi, T., & Korpela, K. (2022). Alleviating surgeons’ stress through listening to natural sounds in a half-encapsulated rest space after an operation: A pilot, longitudinal field study. International Journal of Environmental Research and Public Health, 19(19), 12736. https://doi.org/10.3390/ijerph191912736
11:28 Literature on which Y. Suko based the audio files for his studies.
Ratcliffe, E. (2021). Sound and soundscape in restorative natural environments: A narrative literature review. Frontiers in Psychology, 12, 570563. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2021.570563
Ratcliffe, E., Gatersleben, B., & Sowden, P. T. (2013). Bird sounds and their contributions to perceived attention restoration and stress recovery. Journal of Environmental Psychology, 36, 221–228. https://doi.org/10.1016/j.jenvp.2013.08.004
13:20 Three theories explaining why natural sounds are restorative: attention restoration theory (ART), stress recovery theory (SRT), and conditioned restoration theory (CRT).
Kaplan, R., & Kaplan, S. (1989). The experience of nature: A psychological perspective. Cambridge university press.
Ulrich, R. S., Simons, R. F., Losito, B. D., Fiorito, E., Miles, M. A., & Zelson, M. (1991). Stress recovery during exposure to natural and urban environments. Journal of Environmental Psychology, 11(3), 201–230. https://doi.org/10.1016/S0272-4944(05)80184-7
Egner, L. E., Sütterlin, S., & Calogiuri, G. (2020). Proposing a framework for the restorative effects of nature through conditioning: Conditioned restoration theory. International Journal of Environmental Research and Public Health, 17(18), 6792. https://doi.org/10.3390/ijerph17186792
21:20 PART II
22:35 Y. Suko’s research on the effects of faint traffic noise mixed with birdsong.
Suko, Y., Saito, K., Takayama, N., Warisawa, S., & Sakuma, T. (2019). Effect of faint road traffic noise mixed in birdsong on the perceived restorativeness and listeners’ physiological response: An exploratory study. International Journal of Environmental Research and Public Health, 16(24), 4985. https://doi.org/10.3390/ijerph16244985
33:20 Future applications of restorative natural sounds in clinical and non-clinical settings.
38:50 Restorative natural sounds are related to salutogenesis.
Antonovsky, A. (1996). The salutogenic model as a theory to guide health promotion. Health Promotion International, 11(1), 11–18. https://doi.org/10.1093/heapro/11.1.11
40:00 Application of restorative natural sounds in public spaces.
46:45 Ideas for playing restorative natural sounds in prisons and psychiatric wards.
Chrysikou, E. (2014). Architecture for psychiatric environments and therapeutic spaces. Ios Press.
Maja, V., & Ojala, K. (2022).
#24: Dr. Elise Peters on the design and evaluation of shelters for women and homeless
2024/03/12
Dr. Elise Peters is an environmental child psychologist and works as a senior researcher and teacher at Windesheim University of Applied Sciences. Elise is specialized in nature interventions for the support of children. Together with children, parents, teachers, and social workers, she investigates how we can increase children’s time spend with nature, and what the effects are on, for instance, the families’ functioning, children’s play behavior, and feelings of place attachment. She works particularly with children at risk of disadvantage, such as children in low-income high-risk neighborhoods, homeless families, children in juvenile detention, children in women’s shelters, and asylum seekers families. Currently, she works on several studies focused on nature and children. Examples are a study of young teachers’ strategies to increase children’s nature contact at school, a study of children’s connection with the animals that live in their neighborhood, a study on making learning ecosystems for nature education more inclusive and accessible for children, and a photo study of children’s favorite places in family shelters.
In this episode we discuss the relevant aspects and approaches for the design of shelters and translate these concepts to the overall discourse on design for health a wellbeing. Elise elaborates on a number of compelling examples from her own word to outline both best practices and “false assumptions” to understand the role design plays in these contexts.
References and related Projects:
Peters, E., Maas, J., Schuengel, C., & Hovinga, D. (2020). Making women’s shelters more conducive to family life: professionals’ exploration of the benefits of nature. Children’s Geographies, 19(4), 1-13. https://doi.org/10.1080/14733285.2020.1826405
Peters, E., Maas, J., Hovinga, D., Van den Bogerd, N., & Schuengel, C. (2020). Experiencing Nature to Satisfy Basic Psychological Needs in Parenting: A Quasi-Experiment in Family Shelters. International Journal of Environmental Research and Public Health 2020, 17, 8657.
Peters, E., Hovinga, D., Maas, J., & Schuengel, C. (2021). Exposure to a natural environment to improve parental wellbeing in parents in a homeless shelter: a multiple baseline single case intervention study. Journal of Social Distress and Homelessness, 1-12. Taylor & Francis online.
Peters E., Hovinga D., Maas J., Schuengel C. (2022). Social Workers’ Choice Making in Supporting Nature Activities by Parents and Children in Shelters. Frontiers in Psychology. 10.3389.
Peters, E. (2022). Bed, Bath and Beyond. Nature Interventions to Support Family Life in Dutch Women’s Shelters and Shelters for Homeless Families. ( pdf, 4.99 MB ) Doctoral dissertation/Proefschrift. Amsterdam/Leiden, Vrije Universiteit Amsterdam/Hogeschool Leiden.
Understanding Shelters as Children's Places: an Analysis of the Favorite Places of 4-12 Year Olds (ongoing study)
#23: Prof. Dr. Marc Hassenzahl zu KI im therapeutischen Kontext, Experience Design und Bedürfnisorientierung
2023/07/24
Dr. Marc Hassenzahl ist Professor für "Ubiquitous Design / Erlebnis und Interaktion" am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen. Als promovierter Psychologe verbindet er seinen erfahrungswissenschaftlichen Hintergrund mit der Leidenschaft für das Interaktionsdesign. Im Mittelpunkt steht dabei die Theorie und Praxis des Gestaltens freudvoller, bedeutungsvoller und transformativer Erlebnisse. Marc ist Autor von "Experience Design. Technology for all the right reasons" (MorganClaypool) und anderen Beiträgen an der Nahtstelle von Psychologie, Designforschung, Interaktions- und Industriedesign.
In dieser vielschichtigen Folge beschäftigen wir uns mit der Frage wie wir Erlebnisse gestalten können und welche Rolle dabei die Orientierung an Bedürfnissen spielen kann. Wir widmen uns auch den gegenwärtigen Herausforderungen einer Nachhaltigen Entwicklung und welchen Beitrag Gestaltung hierzu leisten kann. Und wir erörtern Chancen, Risiken und Annäherungsversuche zur KI im therapeutischen Kontext.
Time Stamps und erwähnte Quellen:
05:00
Am Anfang: Diefenbach, S., & Hassenzahl, M. (2017). Psychologie in der nutzerzentrierten Produktgestaltung. Mensch-Technik-Erlebnis-Interaktion. Springer, Berlin, Heidelberg.
zu Bedürfnissen:
Hassenzahl, M., Eckoldt, K., Diefenbach, S., Laschke, M., Lenz, E., & Kim, J. (2013). Designing moments of meaning and pleasure. Experience design and happiness. International Journal of Design, 7(3), 21–31.
29:00
Frauenberger, Christopher. "Entanglement HCI the next wave?." ACM Transactions on Computer-Human Interaction (TOCHI) 27.1 (2019): 1-27.
30:00
Hassenzahl, M., Dörrenbächer, J., Laschke, M., & Sadeghian, S. (2022, October). European Union's Green Smart Directive or How Resource-Conscious Smart Systems Saved the World. In Nordic Human-Computer Interaction Conference (pp. 1-5).
41:00
Dörrenbächer, J., Laschke, M., & Hassenzahl, M. (2021). Utopien erleben. Eine Methode für soziale Innovationen aus dem Jahr 2020. In bauhaus-paradigmen: künste, design und pädagogik (pp. 372–380).
48:00
Dörrenbächer, J., Ringfort-Felner, R., Neuhaus, R., & Hassenzahl, M. (Eds.). (2022). Meaningful futures with robots: Designing a new coexistence. CRC Press.
52:00
Laschke, M., Braun, C., Neuhaus, R., & Hassenzahl, M. (2020). Meaningful Technology at Work – A Reflective Design Case of Improving Radiologists ’ Wellbeing Through Medical Technology. Proceedings of the SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems, 1–12.
1:03
Hassenzahl, M., & Klapperich, H. (2014, October). Convenient, clean, and efficient? The experiential costs of everyday automation. In Proceedings of the 8th nordic conference on human-computer interaction: fun, fast, foundational (pp. 21-30).
1:06
Lenz, E., Hassenzahl, M., & Diefenbach, S. (2019). How Performing an Activity Makes Meaning. Extended Abstracts of the 2019 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems - CHI ’19, 1–6. https://doi.org/10.1145/3290607.3312881
Weiterführende Informationen und relevante Links:
Ceschin, Fabrizio; Gaziulusoy, Idil (2016): Evolution of design for sustainability: From product design to design for system innovations and transitions. In: Design Studies 47, S. 118-163. DOI: 10.1016/j.destud.2016.09.002.
Defila, Rico; Di Giulio, Antonietta (Hg.) (2019): Transdisziplinär und transformativ forschen, Band 2. Eine Methodensammlung. Wiesbaden: Springer VS Open (Springer eBook Collection).
Eilert, Rebecca; Hassenzahl, Marc; Buhr, Mirijam (07062020): The Osteoarthritis-Journey. In: Ron Wakkary, Kristina Andersen, Will Odom, Audrey Desjardins und Marianne Graves Petersen (Hg.): Companion Publication of the 2020 ACM Designing Interactive Systems Conference. DIS '20: Designing Interactive Systems Conference 2020. Eindhoven Netherlands, 06 07 2020 10 07 2020. New York, NY, USA: ACM, S. 111-116.
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