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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

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Bewertung
★★★★★
5
von
12 Bewertungen
Dieser Podcast hat
380 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2022/03/10
Neueste Episode
2026/10/22
Durchschnittsdauer
36 min.
Veröffentlichungsintervall
4 Tage

Beschreibung

Wie kann man Putins Invasion stoppen? Welche Strategie verfolgt die russische Armee in der Ukraine? Wie stark sind die Verteidiger? Wie hilfreich ist die Unterstützung von Deutschland und NATO? MDR AKTUELL Moderator Tim Deisinger wird diese und andere drängende Fragen zum Ukraine-Krieg in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler in einer "Lagebesprechung" diskutieren. Im Mittelpunkt jeder Episode: eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens, die politische Gemengelage in Moskau, Washington und Berlin und auch die Folgen für die sicherheitspolitische Weltlage. Der Militär-Experte Erhard Bühler ist Generalleutnant des Heeres a.D. und hat seit 1976 in unterschiedlichsten Funktionen der Bundeswehr gedient. So übernahm er im Jahr 2010 die Führung des KFOR-Einsatzes in Pristina (Kosovo). 2019 wurde er Befehlshaber des Allied Joint Force Command im niederländischen Brunssum, eines der beiden militärischen Oberkommandos der NATO in Europa. Von hier wurde u.a. der NATO-Einsatz in Afghanistan gesteuert.

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#379 Starlink: Achillesferse der Ukraine
2026/10/22
Die Ukraine ist bei ihrem Abwehrkampf gegen Russland auch deswegen so erfolgreich, weil sie Satellitendienste aus den USA nutzen kann. Sie heißen Starlink und Starshield. Die Ukraine steuert Drohnen mithilfe der Dienste, koordiniert ihre Artillerie und auch Einheiten halten darüber Kontakt. Hinter den Diensten steht der US-Billionär Elon Musk. Und sie sind in den vergangenen Tagen offenbar gedrosselt worden. Nur wer steckt dahinter? Fest steht: Die Drosselung hat negative Folgen hat für die militärischen Fähigkeiten der Ukraine. Im Podcast erklärt General a.D. Erhard Bühler, wie Starlink und Starshield funktionieren und warum sie so wichtig sind. Es geht auch um die Frage, wie die Abhängigkeiten von den USA zu bewerten sind und welche Schlüsse die Bundeswehr daraus ziehen sollte.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 27. Oktober 2026 geplant.
#378 Die Ukraine: Militärisch stark, politisch unter Druck
2026/10/21
Politisch läuft es derzeit nicht gut. Die USA üben offenbar immer stärkeren Druck auf die Ukraine aus. Bei den jüngsten Friedensverhandlungen scheint US-Präsident Donald Trump mal wieder sehr nah bei Russland zu sein. Für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat er vor allem Beschimpfungen übrig. Außerdem scheint es Drosselungen bei der Unterstützung der Ukraine mit Starlink gegeben zu haben. General a.D. Erhard Bühler kommt deswegen zu dem Schluss, dass es um die Ukraine derzeit "politisch kritisch" stehe. Immerhin: "Militärisch steht die Ukraine besser denn je da", so Bühler. Sie habe die russische Sommeroffensive abgewehrt und an vielen Teilen der Front die Initiative. Kritisch sei die Lage in den ukrainischen Großstädten wegen der russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur.Zum Beginn des Podcasts sprechen Deisinger und Bühler über eine Aussage von AfD-Chefin Alice Weidel in einem Interview. Sie hatte darin erklärt, die Ukraine habe den Krieg schon verloren. Laut Bühler entbehrt die Behauptung jeglicher Grundlage.Podcast-Tipp: ARD Europa-Podcast "punktEU"Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Oktober 2026 geplant.
#377 Theory of Victory: Was, wenn Russland angreift?
2026/10/14
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie die Nato im Falle eines russischen Angriffs an ihrer Ostflanke reagieren würde. Dazu gibt es ein Konzept mit dem Titel "Theory of Victory". Teile davon wurden in dieser Woche vorgestellt. Nach Ansicht von General a.D. Erhard Bühler geht es darum, deutlich zu machen, dass man auf einen russischen Angriff vorbereitet wäre. Das diene zur Abschreckung. Denn niemand wolle, dass es tatsächlich zu einem Krieg komme.Im zweiten Teil des Podcasts geht es um die Ansiedlung des Rüstungsunternehmens Covenant bei Leipzig. Dort sollen Marschflugkörper produziert werden. Auch darüber spricht Host Christian Erll in dieser Folge des Podcasts mit Bühler. Dieser hält die Ansiedlung für "bedeutungsvoll". Die Produktion von Marschflugkörpern sei wichtig, um die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr zu erhöhen.In eigener Sache: Ihre Meinung ist gefragt! Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, "Was tun, Herr General?" noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zu der UmfrageWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Oktober 2026 geplant.
#376 Der Diesel-Deal: Wie Putin Trumps Schwäche ausnutzt
2026/10/13
Der Diesel-Deal zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin hat Schlagzeilen gemacht. Nach einem Telefonat verkündete Trump, Russland werde den USA sofort mehr als 300.000 Tonnen Diesel liefern. Später werde noch mehr folgen. Das klingt viel, dürfte aber den Bedarf an Diesel in den USA gerade einmal für ein paar Stunden decken. Eine Wirkung auf die Kraftstoffpreise, wie von Trump suggeriert, dürfte das nicht haben. Trump erfährt dafür viel Widerstand in den USA, selbst aus den Reihen der Republikaner. Auch General a.D. Erhard Bühler sieht den Deal kritisch. Offensichtlich gelinge es den Russen, die Schwachpunkte der US-Politik auszunutzen.Auch eine weitere Verlautbarung aus den USA hat für Aufsehen gesorgt: US-Präsident Trump hat eine Waffenruhe bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur verkündet. Die Ukraine zeigte sich umgehend bereit dazu. Russland dagegen setzt die Angriffe auf die Ukraine auch in diesem Bereich weiter fort. "Es kann überhaupt nicht die Rede davon sein, dass die Russen sich darauf einlassen", bilanziert Bühler.Außerdem geht es um einen Antrag von AfD und BSW im Landtag von Sachsen-Anhalt zur Ukraine-Politik. Darin wird ein Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine gefordert. Die Sanktionen gegen Russland werden als gescheitert bezeichnet. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt solle diese Anliegen in den Bundesrat einbringen.Zum Beginn dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" sprechen Host Christian Erll und Erhard Bühler über die aktuelle militärische Lage. An verschiedenen Abschnitten der Front gibt es kleinere Entwicklungen in die eine oder andere Richtung. In eigener Sache: Ihre Meinung ist gefragt! Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, "Was tun, Herr General?" noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zu der UmfragePodcast-Tipp: Warum geht jemand zurück in den Krieg? | Die Entscheidung AktuellWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Oktober 2026 geplant.
#375 Warum Japan für Europas Sicherheit wichtig ist
2026/10/08
General a.D. Erhard Bühler war zu Gesprächen in Tokio und hat erlebt, wie stark sich Japan auf eine unsicherere Welt vorbereitet. Davon berichtet er in dieser Folge von "Was tun, Herr General?". Im Mittelpunkt steht Chinas Anspruch auf Taiwan, es geht um Nordkorea, die Rolle der USA und die Frage, wie Japan auf die wachsenden Bedrohungen reagiert.Außerdem besprechen Christian Erll und Erhard Bühler die überraschend große Bedeutung der indopazifischen Region für Europa. Thema ist dabei die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan, aber auch die Frage, was wir von Japans gesellschaftlicher Resilienz lernen können.Ihre Meinung ist gefragt: Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, „Was tun, Herr General?“ noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zur UmfrageVeranstaltungstipp: Am 12. November findet der deutschlandweite Jugendmedientag von ARD, ZDF und Deutschlandfunk statt. In Studios und Redaktionen, in Schulen und online. Motto: repeat oder reset – Social Media neu denken. Alle Infos und Anmeldung auf jugendmedientag.netWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 12. Oktober 2026 geplant.
#374 Operation "Vivaldi": Weitere Erfolge der Ukraine
2026/10/07
Die Ukraine setzt ihre Vivaldi-Offensive fort. Russland scheint bei Lyman arg unter Druck zu stehen. "Die dort eingesetzte russische Armee hat offenbar schwere Verluste und kann die Stellungen nicht mehr halten", sagt General a.D. Erhard Bühler im Podcast. Es soll auch zahlreiche Deserteure geben. Wie weit kann die Ukraine also vorstoßen und was ist ihr Ziel? Bühler gibt Einschätzungen dazu ab.Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (beide CDU) haben Kiew besucht. Auch darüber sprechen Host Christian Erll und Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Bühler sieht in dem Besuch ein wichtiges Signal. Es liege im ureigensten deutschen Interesse, dass die Ukraine den Krieg nicht verliere. Die deutsche Unterstützung für das angegriffene Land sei wichtig.Die weiteren Themen: Die aktuelle militärische Lage an den verschiedenen Frontabschnitten + Der russische Luftkrieg gegen die UkraineIhre Meinung ist gefragt: Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, „Was tun, Herr General?“ noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zu der UmfrageVeranstaltungstipp: Am 12. November findet der deutschlandweite Jugendmedientag von ARD, ZDF und Deutschlandfunk statt. In Studios und Redaktionen, in Schulen und online. Motto: repeat oder reset – Social Media neu denken. Alle Infos und Anmeldung auf jugendmedientag.netWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. Oktober 2026 geplant.
Ihre Meinung zu "Was tun, Herr General?" ist gefragt
2026/10/06
Seit über vier Jahren sprechen wir über Krieg, Krisen und Sicherheitspolitik. Dazu befragen wir den ehemaligen Nato-General Erhard Bühler. Jetzt möchten wir mehr über Sie erfahren: Wie nutzen Sie den Podcast? Was gefällt Ihnen? Machen Sie mit bei unserer kurzen Umfrage, damit wir den Podcast für Sie noch besser machen können. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zur Umfrage Hinweis: Sollten Links in ARD Sounds nicht klickbar sein, aktualisieren Sie bitte kurz Ihre ARD Sounds App.
#373 Lyman: Wie die Ukraine die Russen überrascht
2026/10/02
Die Front im Ukraine-Krieg scheint auf den ersten Blick erstarrt. Doch im Raum Lyman hat die Ukraine mit der sogenannten Operation "Vivaldi" eine bemerkenswerte Gegenoffensive gestartet. General a.D. Erhard Bühler erklärt im Gespräch mit Tim Deisinger, warum die ukrainischen Streitkräfte dort erfolgreich Gelände zurückgewinnen konnten und welche Rolle Drohnen, Aufklärung und Angriffe in die Tiefe spielen. Trotz vieler Schlagzeilen will Bühler aber nicht von einer Revolution der Kriegsführung sprechen. Nach seiner Einschätzung liegt der Erfolg vor allem darin, dass die Ukraine moderne Drohnentechnik konsequent mit klassischen Prinzipien des Gefechts der verbundenen Waffen verknüpft hat. Entscheidend sei zudem die taktische Überraschung gewesen: Die Russen hätten zwar mit einem Angriff gerechnet, den tatsächlichen Schwerpunkt der Operation aber nicht erkannt.Ein weiteres Thema in "Was tun, Herr General?" ist die Wahl des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Carsten Breuer, zum künftigen Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses. Was macht dieses Amt so bedeutend? Wie läuft die Wahl hinter den Kulissen ab? Und welchen Einfluss gewinnt Deutschland dadurch tatsächlich? Hinweis: Die Folge ist bereits am 30. September aufgezeichnet worden, konnte aber aus technischen Gründen erst zwei Tage später veröffentlicht werden. Inhaltsverzeichnis:01:00 Militärische Situation Japans03:20 Aktuelle Lage Ukraine-Krieg09:20 Gegenseitige Luftangriffe14:30 Lyman und die Operation "Vivaldi"24:12 Treffen Lawrow - Wadephul28:08 Breuer wird Chef des Nato-Militärausschusses43:00 Verabschiedung und Podcast-TippWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: 11KM Russland ohne Starlink: Wie Satelliten den Krieg entscheidenDie nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 07. Oktober 2026 geplant.
#372 Warum die USA den Iran-Krieg verloren haben
2026/09/24
Haben die USA den Krieg gegen den Iran verloren? Ex-NATO-General Erhard Bühler kommt zu einem bemerkenswerten Urteil: Gemessen an den ursprünglich formulierten Zielen sei der Krieg für Washington politisch und militärisch gescheitert. Die USA hätten ihre Kräfte überdehnt, Munitionsbestände aufgebraucht und stünden nun vor den Folgen einer Eskalation, die weit über den Nahen Osten hinausreicht. Im Podcast „Was tun, Herr General?“ analysiert Bühler, welche Alternativen es zum militärischen Vorgehen gegeben, weshalb erfahrene Militärs die Risiken eines Angriffs gekannt haben dürften und warum der Konflikt nicht mit früheren vergleichbar ist: "Der Iran ist eine ganz andere Hausnummer als Venezuela." Außerdem geht es um die strategische Bedeutung der Straße von Hormus und des Roten Meeres, die Rolle der Huthi-Miliz sowie die Frage, unter welchen Bedingungen eine diplomatische Lösung überhaupt noch möglich erscheint.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: Politikum - Der Meinungspodcast
#371 Operation "Vivaldi" und das Drama von Oleschky
2026/09/23
Die Ukraine meldet Fortschritte rund um Lyman. Es handelt sich um die Operation "Vivaldi", und die Ukrainer sprechen dabei jetzt von Phase 2. Es soll gelungen sein, russische Angriffsoptionen im Norden des Donbass deutlich einzuschränken. Ex-NATO-General Erhard Bühler ordnet ein, warum selbst begrenzte Geländegewinne große operative Auswirkungen haben können. Er gibt auch ein Lagebild zu den Frontabschnitten bei Sumy, Kupjansk und Konstantiniwka und beschreibt die dramatische Situation in der abgeriegelten Stadt Oleschky.Außerdem geht es in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" um die diplomatischen Bemühungen zwischen Kiew, Moskau und Washington und die jüngsten ukrainischen Luftangriffe auf Ziele in Russland. Bühler erklärt auch, warum Drohnen die Kriegsführung weiterhin prägen, Panzer aber längst nicht ausgedient haben.Der Beginn der Folge widmet sich aber einem außergewöhnlichen Hörer-Feedback, das aus Österreich kommt und sich direkt an Erhard Bühler richtet und auf seine Zeit im Kosovo bezieht. Inhaltsverzeichnis:01:40 Hörerfeedback aus Österreich08:00 Treffen Trump und Selenskyj am Rande der UN-Generalversammlung11:45 Die aktuelle militärische Lage15:15 Lyman, Vivaldi und der Festungsgürtel20:20 Das Drama von Oleschky23:45 Die Rolle von Panzern26:30 Die Angriffe auf MoskauWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: Streitkräfte und StrategienInfo: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 24. September 2026 geplant.
#370 Hegseth und die Turbulenzen in den US-Streitkräften
2026/09/17
Zu Beginn der Folge von "Was tun, Herr General?" greifen Tim Deisinger und General a.D. Erhard Bühler Zuschriften zur jüngsten Balkan-Ausgabe auf. Es geht um sprachliche und historische Einordnungen und um die bis heute spürbaren politischen Sensibilitäten in der Region. General Bühler erläutert seine Aussagen und weist den Vorwurf zurück, Propaganda jedweder Art zu unterstützen. Im Schwerpunkt analysieren die beiden die aktuellen Personalkonflikte im Pentagon. Auslöser ist der Rücktritt des Staatssekretärs Daniel Driscoll, der für das US-Heer zuständig war. Hintergrund sind die anhaltenden Differenzen mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Bühler ordnet die Entwicklung als Teil einer größeren Umstrukturierung der US-Streitkräfte ein und beschreibt die Folgen für Führung, Modernisierung und Einsatzbereitschaft der US-Army. Außerdem geht es um weitere Personalentscheidungen in Washington, den Umgang mit militärischer Expertise in politischen Entscheidungsprozessen sowie die Frage, ob die derzeitigen Spannungen die Handlungsfähigkeit der Vereinigten Staaten in internationalen Krisen beeinträchtigen könnten.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. September 2026 geplant.
#369 Druck auf den ukrainischen Festungsgürtel
2026/09/16
Im ersten Teil des Podcasts sprechen Tim Deisinger und Ex-General Erhard Bühler über die aktuelle Lage an der Front. Nach Angaben von Bühler müssen die Russen weiterhin hohe Verluste hinnehmen. An einigen Stellen wurden sie zurückgedrängt. Besonders bei Lyman im Norden konnten die ukrainischen Truppen taktische Erfolge erzielen. Währenddessen haben die russischen Drohnenangriffe nach einer relativ ruhigen Phase wieder zugenommen. Moskau setzt verstärkt strahlgetriebene Drohnen ein, die von der ukrainischen Luftabwehr schwerer abzuschießen sind. Die ukrainischen Angriffe treffen vor allem russische Häfen, Kriegsschiffe und Raffinerien. US-Präsident Trump ist das ein Dorn im Auge, er befürchtet weiter steigende Ölpreise und übt Druck auf Kiew aus. Bühler sieht darin allerdings ein reines Ablenkungsmanöver. Es sei vor allem der Krieg gegen den Iran, der die Ölpreise und damit auch die Spritpreise in den USA in die Höhe treibe. Im zweiten Teil des Podcasts geht es um angeblich positive Signale aus Moskau. Nach der letzten Reise der US-Unterhändler Witkoff und Kushner soll Putin Verhandlungsbereitschaft signalisiert und einige Bedingungen fallen gelassen haben. Bühler bleibt skeptisch und spricht von "Scheinverhandlungen". Seiner Ansicht nach bleibt Putin bei seiner harten Haltung. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 17. September 2026 geplant.
#368 Der lange Schatten des Ratko Mladic
2026/09/10
In dieser Folge von "Was tun, Herr General" schauen wir auf den Balkan. Dort tut sich gerade einiges. Ex-Nato-General Erhard Bühler hat jüngst eine Sicherheitskonferenz in Sarajevo besucht. Ausführlich sprechen wir auch über die Vergangenheit, die den Balkan bis heute prägt. Denn: Ende August ist der verurteilte Kriegsverbrecher Ratko Mladic gestorben. Er war Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Armee während des Bosnienkrieges. Er war mitverantwortlich für die mehrjährige Belagerung von Sarajevo und das Massaker von Srebrenica. Bühler war selbst viel auf dem Balkan im Einsatz. Er kennt die jahrhundertelange Geschichte, die diese Region zu dem komplizierten Gebilde gemacht hat, das es bis heute ist. Er erzählt auch, wie es zum Bosnienkrieg kam und wer dabei gegen wen kämpfte. Und wie die Politik in Serbien noch bis heute davon geprägt ist.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. September 2026 geplant.
#367 Moskau, Kiew, Washington – die Witkoff/Kushner-Mission
2026/09/09
Die USA haben einen neuen Vermittlungsversuch im Ukraine-Krieg gestartet. Die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner waren zu Verhandlungen in Russland und der Ukraine. Die Ergebnisse sind laut Ex-Nato-General Erhard Bühler überschaubar: "Das beste Ergebnis war wohl, dass die Kiewer einen relativ ruhigen Sonntag hatten. Ohne Luftalarm." Die US-Unterhändler sprachen nach den Gesprächen von Fortschritten und forderten trilaterale Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA. Laut Bühler ist aber nicht zu erkennen, dass Russland von seinen bisherigen Kriegszielen abrückt. Es gehe Moskau darum, dass die Ukraine noch mehr Gebiete abtrete, ihre Souveränität verliere und eine russlandhörige Regierung erhalte.Die aktuelle militärische Lage: Russland kommt in der Ostukraine weiter nur langsam voran. Bühler erklärt, die russische Armee habe im August gut 50 Quadratkilometer erobert – über die gesamte Front in der Ukraine verteilt. Nach Berechnungen des Institute for the Study of War würde Russland bei dieser Vormarschgeschwindigkeit noch bis ins Jahr 2032 brauchen, um alleine den Donbass komplett zu erobern. Natürlich seien das plakative und theoretische Berechnungen, so Bühler. Sie machten aber deutlich, wie langsam Russland derzeit vorankomme. Erfolge gebe es nur an einigen Frontabschnitten zu vermelden. So rückten die Russen weiter langsam bei Slowjansk und Dobropillja vor. Im Gegenzug seien die Ukrainer nördlich von Kupjansk erfolgreich. Dort sei der russische Brückenkopf über den Fluss Oskil geteilt worden. Auch bei Lyman laufe seit Wochen ein ukrainischer Gegenangriff, der einige Erfolge bringe.Außerdem besprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" die Luftangriffe auf beiden Seiten. Und es gibt Neuigkeiten vom Schwarzen Meer: Den Russen ist es gelungen, den ukrainischen Getreideexport empfindlich zu treffen. Das hat wirtschaftliche Folgen.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. September 2026 geplant.
#366 Drohnenangriff: Die Spur führt nach Russland
2026/09/03
Die Bundesregierung hat sich festgelegt: Russland steckt hinter dem Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle. Ex-Nato-General Erhard Bühler findet die Erklärungen dazu aus Berlin nachvollziehbar. In dieses Urteil sei viel eingeflossen, Indizien vor Ort, die technischen Merkmale der Drohnen, der verwendete Sprengstoff und Geheimdiensterkenntnisse. "Das ganze operative Muster dieses Anschlagsversuchs spricht für die Beteiligung russischer Geheimdienste", so Bühler. Inzwischen hat die Bundesregierung auch Konsequenzen gezogen. Unter anderem soll das Russische Haus in Berlin geschlossen werden. Bühler hält einige der Maßnahmen durchaus für "bemerkenswert". Es sei richtig, dass Deutschland ein Zeichen gegen den von Russland ausgehenden Staatsterror setze.Ein weiteres Thema in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" ist der Besuch von CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau. Worum ging es dabei? Auch darüber sprechen Host Tim Deisinger und Erhard Bühler ausführlich. Bühler sagt, ein Routine-Treffen sei es sicher nicht gewesen, auch wenn US-Präsident Donald Trump es so dargestellt habe.Inhaltsverzeichnis:0:00 Begrüßung1:38 Der Besuch des CIA-Chefs in Moskau13.39 Der Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/HallePodcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und Forschung, die Folge "Fliegen, fahren, tauchen – Was Drohnen heute und morgen können"Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. September 2026 geplant.

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