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Der KI-Unternehmer - Strategien zum Erfolg

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Dieser Podcast hat
566 Episoden
Sprache
German
Explizit
Nein
Erstellt am
2022/03/16
Neueste Episode
2026/10/02
Durchschnittsdauer
9 min.
Veröffentlichungsintervall
4 Tage

Beschreibung

In unserem Podcast 'Der KI-Unternehmer - Strategien zum Erfolg' bieten wir fundierte Einblicke in die Welt der KI und deren Einfluss im Geschäftsleben. Mit einem authentischen und professionellen Ansatz beleuchtet dieser Podcast, wie KI die Arbeitsweise von Selbstständigen und Unternehmen revolutioniert. Durch Experteninterviews, Fallstudien und persönliche Erfahrungen werden praktische Strategien und Einblicke für den erfolgreichen Einsatz von KI in verschiedenen Branchen vermittelt. Dieser Podcast ist ideal für Unternehmer und Fachleute, die bereit sind, die Möglichkeiten der KI zu erkunden und anzuwenden, um in einer sich ständig verändernden Geschäftswelt erfolgreich zu sein.

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#567 — Lokal statt Cloud: Wie TJ KI-Anwendungen ohne Datenleck baut
2026/10/02
Lokal statt Cloud: Wie TJ KI-Anwendungen ohne Datenleck baut   Datenschutz und KI-Geschwindigkeit schließen sich nicht aus – wenn du verstehst, wo Kundendaten überhaupt ins Spiel kommen. TJ trennt scharf zwischen KI-gestützter Entwicklung und KI-betriebenem Betrieb und zeigt, warum diese Unterscheidung alles ändert. Du hörst, wie er live vor 400 Leuten in einer Stunde eine vollständige Matching-Plattform mit lokalen Open-Source-Modellen gebaut hat – kein einziges Kundendaten-Bit hat das Unternehmensnetz verlassen. Warum Nvidia gerade 20 Milliarden für Hugging Face bezahlt hat, erklärt den Markt besser als jede Analystenprognose.   Entwicklung vs. Betrieb – der Unterschied, der Datenschutz-Debatten auflöst TJ macht eine Unterscheidung, die in den meisten KI-Diskussionen fehlt: Durch was entsteht eine Lösung – und wie betreibst du sie später? Wer das trennt, merkt schnell, dass die Datenschutz-Bedenken meist nur eine Phase betreffen. Während der Entwicklung fließen keine Unternehmensdaten, keine Kundendaten, kein einziges relevantes Bit zu einem externen Anbieter. Du entwickelst Software – du schickst Prompts, keine Payloads. Erst im Betrieb, wenn die Lösung mit echten Daten läuft, wird die Frage relevant, welches Modell welche Informationen verarbeitet. Wer diese beiden Phasen sauber auseinanderhält, kann im Entwicklungsprozess bedenkenlos die leistungsfähigsten Frontier-Modelle nutzen – und im Betrieb auf sichere lokale Alternativen wechseln.   Vibe-Engineering: Immer das beste Modell, immer sofort verfügbar TJ arbeitet in Claude Code – nicht in einer klassischen IDE wie VS Code – und wechselt das Modell per Klick unten rechts im Interface. Von Claude 3.5 auf Claude 3.7, von Opus 4 auf Opus 5, sobald eine neue Version verfügbar ist. Das klingt nach einem Detail, ist aber der Kern seines Entwicklungstempos: Er hat immer das aktuell stärkste Code-Modell im Einsatz, ohne Konfigurationsaufwand. Dieses Prinzip nennt er Vibe-Engineering – den Entwicklungsprozess konsequent auf KI-Qualität ausrichten, statt KI als Add-on in einen bestehenden Workflow zu pressen. Das Ergebnis ist nicht nur Geschwindigkeit, sondern eine Qualität, die mit manueller Entwicklung schlicht nicht mithalten kann.   Grüne Wiese statt Anflanschen – warum KI-zentriert neu bauen gewinnt Die meisten Unternehmen kleben KI an bestehende Systeme. TJ geht den anderen Weg: KI-zentriert neu bauen, auf grüner Wiese. Er hat die Akademie vollständig neu aufgesetzt, statt WordPress irgendwie zu erweitern. Der Vorteil ist nicht nur technischer Natur – es ist auch ein mentaler Befreiungsschlag. Wer neu baut, muss keine Kompromisse mit Legacy-Architekturen schließen und kann Qualität und Geschwindigkeit so kombinieren, wie es mit gewachsenen Systemen schlicht nicht möglich ist. Die Migration kommt danach, wenn das neue System funktioniert. Kein großes Risiko – aber ein klarer Schritt, der Mut erfordert und den die meisten scheuen.   6.000 Open-Source-Modelle, Hugging Face und Nvidias 20-Milliarden-Wette Im Betrieb braucht es kein Frontier-Modell. Auf Hugging Face stehen über 6.000 – inzwischen vielleicht 10.000 – Open-Source-Modelle zur Verfügung, die sich vollständig lokal betreiben lassen. Nvidia hat das erkannt und Hugging Face für 20 Milliarden Dollar gekauft. Der Grund: Damit kann Nvidia jetzt einen vollständigen vertikalen Stack liefern – von der CPU über das Betriebssystem bis zu lokalen KI-Modellen, die direkt im eigenen Rechenzentrum laufen. Das macht Unternehmen unabhängig von OpenAI, Anthropic und Co. Nvidia hat seine Gewinnprognose für das Folgejahr von 40 auf 70 Prozent angehoben – weil dieser vollständige Stack ein neues Marktsegment öffnet, ähnlich wie Android und Apple den Mobilfunkmarkt aufgeteilt haben: ein Markt zwischen Closed-Source und Open-Source-KI.   Matching-Plattform in einer Stunde, Testimonials vollautomatisch – so sieht das in der Praxis aus TJ hat live vor 400 Zuschauern im KI-Café eine Matching-Plattform für Interim-Manager gebaut – in einer Stunde, mit Claude 5 als Entwicklungsmodell und LM Studio mit zwei lokalen Modellen im Betrieb. Die Plattform matcht Tausende Lebensläufe gegen Projektanfragen und begründet die Auswahl nachvollziehbar. Kein einziges Kundendaten-Bit hat das System verlassen. Dasselbe Prinzip steckt hinter der vollautomatischen Testimonial-Pipeline des Koerting Institute: Ein halbstündiges Kundeninterview wird per lokaler KI zu einem fertigen 15-Minuten-Video – mit Hook, Logo, eingeblendeten Fragen, den besten Antwort-Ausschnitten, CI-konformem Design und automatischer Veröffentlichung auf der Website. Das Team drückt nur noch den Freigabe-Knopf. Früher war das anderthalb Tage Arbeit. Möglich macht das eine Kombination aus vier bis fünf spezialisierten Open-Source-Modellen – darunter eines, das per Whisper-Transkription sekundengenau schneidet.   Fazit: Datenschutz ist kein KI-Hindernis – wenn du weißt, wo du hinschaust Die entscheidende Erkenntnis dieser Folge ist einfach: Datenschutz und KI-Geschwindigkeit sind kein Widerspruch. Sie erfordern nur sauberes Denken in zwei Phasen. Entwickle mit den besten Modellen, die der Markt hergibt – denn dabei gehen keine Kundendaten raus. Betreibe mit lokalen Open-Source-Modellen, die auf spezifische Aufgaben trainiert sind – denn dabei verlässt kein Datum das Haus. Wer das versteht und den Schritt zur grünen Wiese wagt, baut heute Lösungen, die Legacy-Systeme in ein bis zwei Jahren einholen werden. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.   Das nimmst du mit: • Während der Entwicklung mit KI gehen null Unternehmensdaten raus – Kundendaten spielen in der Entwicklungsphase schlicht keine Rolle. • Frontier-Modelle wie Claude oder GPT brauchst du nur zum Bauen, nicht zum Betreiben: 6.000+ Open-Source-Modelle auf Hugging Face erledigen die meisten Aufgaben vollständig lokal. • Nvidia kauft Hugging Face für 20 Mrd., weil sie jetzt den kompletten vertikalen Stack liefern können – von der CPU bis zur lokalen KI im eigenen Rechenzentrum. Das ist die Alternative zu OpenAI und Co. • KI-zentriert neu bauen schlägt KI ans Bestehende anflanschen: Wer grüne Wiese wählt, kann Qualität und Geschwindigkeit kombinieren, die mit Legacy-Systemen nicht erreichbar sind. • Vollautomatische Content-Pipelines sind heute möglich: Ein halbstündiges Kunden-Interview wird per lokaler KI zu einem fertig geschnittenen, CI-konformen 15-Minuten-Testimonial – das Team drückt nur noch Freigabe. Kapitel: 00:00 Zwei Fragen: Wie entsteht eine Lösung – und wie betreibst du sie? 01:18 Vibe-Engineering: Immer das beste Modell im Entwicklungsprozess nutzen 02:57 Während der Entwicklung gehen null Kundendaten raus 04:00 KI-zentriert neu bauen statt anflanschen 04:57 Open-Source-Modelle: 6.000+ Alternativen zu Frontier-Modellen, vollständig lokal 05:57 Nvidia kauft Hugging Face – warum das den Markt verändert 07:30 Live-Demo: Matching-Plattform für 1.000 Interim-Manager in einer Stunde gebaut 08:57 Vollautomatische Testimonial-Pipeline – von Interview zu fertigem Video ohne manuelle Arbeit     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. 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Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken.
#566 — KI ist Chefsache: Warum Entscheidungsvakuum KI-Projekte killt
2026/09/28
KI ist Chefsache: Warum Entscheidungsvakuum KI-Projekte killt   Kein Geschäftsführer vor Ort – und die gesamte KI-Initiative steht still. TJ zeigt anhand eines konkreten Praxisbeispiels, warum KI-Projekte ohne Rückendeckung von ganz oben scheitern. Wer als Berater nachhaltige Aufträge gewinnen will, kommt am CEO nicht vorbei.   Der Discovery-Call: Die einzige Phase, die nie wegfällt Ob du ein KI-Projekt operativ, taktisch oder strategisch angehst – eine Phase bleibt immer: das erste qualifizierende Gespräch. TJ nennt es Discovery-Call, Qualifizierungsgespräch, Anbahnungsgespräch oder Anamnese, je nach Kontext. Der Name spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass diese Phase niemals übersprungen wird. Hier entsteht entweder der Rahmen für ein größeres Projektvorhaben, oder sie ist selbst der erste bezahlte Schritt – etwa als Sensibilisierungsworkshop – bevor ein umfangreicheres Auftragsgewerk folgt. Wer diesen Einstieg strukturiert nutzt, legt das Fundament für alles, was danach kommt.   Operativer Einstieg, strategischer Sog – warum beides zusammengehört Viele Unternehmen wollen zunächst klein anfangen: ein einzelner Anwendungsfall, eine Prozessanalyse, eine Bestandsaufnahme des Kundenerlebnisses. Die bestehende Strategie bleibt unangetastet. Das ist legitim – und oft der einfachere Einstieg. Doch TJ beobachtet einen klaren Mechanismus: Sobald auf der operativen Ebene erste Ergebnisse entstehen, wächst der Druck, die Unternehmensstrategie ebenfalls anzufassen. Ein Fünf-Jahres-Plan, der vor ChatGPT und Co. entworfen wurde, ist unter den aktuellen KI-Rahmenbedingungen häufig nicht mehr tragbar. Ob dieser Impuls von unten kommt – aus einer erfolgreichen Marketingabteilung – oder von oben, ist letztlich egal. Er kommt.   KI ist Chefsache – die Kernbotschaft, die zählt TJ formuliert es klar: KI ist Chefsache. Diese Botschaft trägt er als Kernaussage in seine Keynote und als Titel seines Springer-Buches *„Chefsache KI-Strategie"*, das am 19. November erscheint. Die Datenlage aus seiner eigenen Berater-Community bestätigt das. Nahezu alle erfolgreichen KI-Beratungsaufträge der Alumni des Koerting Institute laufen über den Geschäftsführer oder CEO – nicht über Abteilungsleiter, nicht über IT-Heads, nicht über operative Führungskräfte. Wer als KI-Strategieberater auf Abteilungsebene einsteigt und hofft, sich nach oben zu arbeiten, verliert wertvolle Zeit und riskiert, dass das Projekt im ersten Sturm aufgegeben wird.   Praxisbeispiel: Wenn der GF fehlt, steht der Laden still Ein konkretes Beispiel macht die Konsequenz greifbar. Robert Sonnenberger, Alumnus einer früheren Kohorte, erlebte genau dieses Szenario: Der Geschäftsführer seines Kunden wurde abgelöst. Der Interim Manager überbrückte drei Monate. Der neue, bereits kontrahierte Geschäftsführer war noch nicht vor Ort. Ergebnis: Die gesamte KI-Initiative stand still. Nicht wegen fehlendem Budget, nicht wegen schlechter Umsetzung – sondern weil der einzig verlässliche Anker fehlte. Kein Entscheider, kein Fortschritt. Dieses Beispiel illustriert, warum die Abhängigkeit vom CEO kein strukturelles Risiko ist, sondern schlicht die Realität in KI-Transformationsprojekten.   Fazit: Wer KI-Projekte wirklich voranbringen will, geht direkt zur Spitze Die Folge liefert eine klare Handlungsempfehlung: Als KI-Berater immer den Einstieg über den CEO suchen – nicht als taktisches Manöver, sondern weil es strukturell der einzige stabile Ankerpunkt ist. Der Discovery-Call ist dabei das universelle Werkzeug, das unabhängig vom Einstiegspunkt immer funktioniert. Und wer operativ startet, sollte von Anfang an wissen: Die strategische Ebene kommt. Besser, man ist darauf vorbereitet, als dass sie das Projekt überrollt.   Das nimmst du mit: • Ohne einen Entscheider an der Spitze sterben KI-Projekte – egal wie gut die operative Umsetzung läuft. • Nahezu alle erfolgreichen KI-Beratungsaufträge laufen über den Geschäftsführer, nicht über Abteilungsleiter. • Der Discovery-Call ist die eine Phase, die immer stattfindet – unabhängig vom Einstiegspunkt im Projekt. • Wer operativ startet, kommt früher oder später an die Unternehmensstrategie – das sollte von Anfang an eingeplant sein. • Ein Fünf-Jahres-Plan ist unter aktuellen KI-Rahmenbedingungen oft nicht mehr haltbar – das gehört auf den Tisch, sobald strategische Fragen auftauchen. • Fehlt der Geschäftsführer als Anker, steht die gesamte KI-Initiative still – das Praxisbeispiel zeigt, wie schnell das passiert. Kapitel: 00:00 Einstieg: Phasen im KI-Beratungsprozess — linear oder nicht? 00:09 Der Discovery-Call: Die eine Phase, die immer stattfindet 01:27 Operative vs. strategische Ebene: Wo KI-Projekte wirklich starten 02:53 KI ist Chefsache — die Kernbotschaft 03:18 Praxisbeispiel: Wenn der GF fehlt, steht der Laden KI-seitig still     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. 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#565 — 10 % Chance auf Auslöschung – Anthropics Rücktritt, Börsengang und die Frage dahinter geplant
2026/09/25
10 % Chance auf Auslöschung – Anthropics Rücktritt, Börsengang und die Frage dahinter geplant   Ein Anthropic-Forscher tritt öffentlich zurück und nennt 10 % Auslöschungswahrscheinlichkeit bis 2030 – der Post geht in einem Tag auf 100 Millionen Aufrufe. TJ analysiert, was hinter dem Rücktritt steckt: echte Angst, strategisches Kalkül oder PR-Feuerwerk kurz vor Anthropics Börsengang mit angestrebten 2 Billionen Dollar Bewertung. Wer die Verflechtungen zwischen Musk, Altman und Amodei kennt, sieht das Bild klarer.   Ein Rücktritt, 100 Millionen Aufrufe – und kein Podcast, der schweigt Jacob Coxon hatte auf seinem X-Account noch nie gepostet. Dann trat er öffentlich bei Anthropic zurück – und sein Post erreichte innerhalb eines einzigen Tages über 100 Millionen Aufrufe. TJ beschreibt, dass es in diesem Moment kaum einen Podcast gab, der das Thema nicht aufgriff. Das ist ungewöhnlich. Rücktritte passieren ständig. Dieser hat das Machtgefüge der gesamten KI-Branche sichtbar erschüttert – und laut TJ stehen wir erst am Anfang dieser Debatte. Der Vorwurf von Coxon: Die führenden KI-Labore, darunter Anthropic und OpenAI, verzocken unser aller Leben, weil sie ungebremst auf selbstverbessernde Systeme zurasen.   10 % – und dann legt ein Anthropic-Insider nach Coxon nennt eine 10-prozentige Chance, dass es bis Ende dieser Dekade, also bis 2030, das war mit der Menschheit. Vier Jahre. Was diese Zahl noch schwerer macht: Evan Hubinger, bei Anthropic intern für die Ausrichtung der KI verantwortlich, springt kurz darauf ebenfalls an die Öffentlichkeit und sagt wörtlich, er persönlich sehe die Wahrscheinlichkeit, dass KI die Menschheit auslöscht, bei über 10 Prozent. TJ hebt hervor, wie ungewöhnlich das ist. Normalerweise sprechen in diesen Firmen nur die Chefs. Dass jemand aus der zweiten oder dritten Reihe eine solche Aussage öffentlich macht, ist ein Signal – nur unklar, welches genau.   Dario Amodeis Essay: Bremsen, nicht stoppen Einen Tag nach Hubingers Aussage meldete sich CEO Dario Amodei mit einem Essay zu Wort: *We must pace the Frontier*. Sein Kernargument: nicht stoppen, aber das Tempo bewusst reduzieren, damit die Sicherheit mithalten kann. Er legte einen Drei-Stufen-Plan vor – unabhängige Prüfer mit Modellzugang, Koordination demokratischer Staaten und globale Absprachen bei gefährlichen Fähigkeiten. Kurz darauf sagte Sam Altman seinen IPO ab. Und dann sprang ausgerechnet Elon Musk öffentlich hinter Amodei. TJ ordnet ein, warum das alles andere als selbstlos ist – und warum die Reihenfolge dieser Ereignisse zu denken gibt.   Musks 1,5 Milliarden monatlich – und die Abhängigkeit, die er nicht nennt Musk verdient laut TJ 1,5 Milliarden Euro monatlich daran, dass er Anthropic eines der größten Rechenzentren Amerikas vermietet – Kolossus 1. Gleichzeitig ist er auf Anthropics Modell angewiesen, weil OpenAI sein Modell von der Entwicklungsplattform Cursor zurückgezogen hat. Cursor, das Musk für rund 60 Milliarden gekauft hat, braucht ein starkes Coding-Modell – und das kommt aktuell von Anthropic. Wenn Musk also öffentlich hinter Amodei steht, obwohl beide eigentlich Wettbewerber sind, gibt es dafür handfeste wirtschaftliche Gründe. TJ hat Musk bereits vor Monaten in einem knapp zweistündigen Interview beim *Economist* gehört, in dem Musk andeutete, dass ein gewisses Risiko für die Menschheit bestehe.   Fazit: Echte Sorge, Marketing oder Machtspiel – die Frage bleibt offen Was all das zusammenbringt, ist Anthropics Börsengang. Vor sechs bis acht Wochen lag die angestrebte Bewertung bei einer Billion Dollar. Inzwischen sind es zwei Billionen – eine Verdoppelung innerhalb von ein bis zwei Monaten. Laut Reuters soll die Vermarktung Mitte Oktober beginnen, noch vor den US-Zwischenwahlen im November. Laut Fortune hat das Unternehmen bei dieser Bewertung bisher keinen Gewinn erwirtschaftet. TJ stellt die entscheidenden Fragen offen: Ist die 10-Prozent-Warnung echte Sorge? Ist sie Marketing? Oder ist sie der Versuch, über ein Kontrollgremium noch mehr institutionellen Einfluss zu sichern? Wer die Zahlen kennt, sieht: Öffentliche Aufmerksamkeit ist hier kein Nebenprodukt – sie ist das Produkt.   Das nimmst du mit: • Wenn ein KI-Forscher aus einer einflussreichen Firma öffentlich eine 10-%-Auslöschungs-Wahrscheinlichkeit nennt, lohnt es sich, den finanziellen Kontext zu prüfen – Anthropic strebt kurz darauf einen Börsengang mit 2-Billionen-Dollar-Bewertung an. • Wenn Elon Musk einen Konkurrenten wie Anthropic öffentlich unterstützt, hat das handfeste wirtschaftliche Gründe: Er verdient 1,5 Mrd. Euro monatlich durch Rechenzentrums-Vermietung an Anthropic. • Wenn Dario Amodei (Anthropic-CEO) 'das Tempo bremsen' fordert, meint er nicht Stopp – sondern einen Drei-Stufen-Plan mit unabhängigen Prüfern, Staaten-Koordination und globalen Absprachen. • Wenn eine Firmenbewertung innerhalb von zwei Monaten von 1 auf 2 Billionen Dollar springt und das Unternehmen noch keinen Gewinn macht, ist öffentliche Aufmerksamkeit kein Nebenprodukt – sie ist das Produkt. • Wenn alle großen Podcasts gleichzeitig dasselbe Thema aufgreifen, ist es kein Zufall: Dieser Rücktritt hat das Machtgefüge der KI-Branche sichtbar durchgeschüttelt – und die Debatte hat gerade erst begonnen. Kapitel: 00:00 Hook: Die 10-%-Aussage und ihre Wucht 00:33 Was passiert ist: Der Rücktritt von Jacob Coxon 01:31 Evan Hubinger legt nach – >10 % Auslöschungswahrscheinlichkeit 02:40 Dario Amodeis Essay: We must pace the Frontier 03:20 Sam Altman, Musk und die Interessenkonflikte 04:59 Anthropics Börsengang: Von 1 auf 2 Billionen in zwei Monaten 06:19 Die offene Frage: Echte Sorge, Marketing oder Machtspiel?     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. 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#564 — Grok, Claude 5.1 & ChatGPT 6: Was die neuen KI-Modelle wirklich bedeuten
2026/09/21
Grok, Claude 5.1 & ChatGPT 6: Was die neuen KI-Modelle wirklich bedeuten   Drei große KI-Releases in einer Woche – Grok, Claude 5.1 und ChatGPT 6 (Astra). TJ ordnet ein, welche Features für Unternehmer tatsächlich relevant sind und was davon nur Schlagzeilen produziert. Wer verstehen will, warum führende US-Podcasts inzwischen Doppelfolgen schieben, findet hier die Antwort.   Warum die KI-Welt gerade Doppelfolgen produziert Das Tempo hat ein neues Level erreicht. Führende US-Podcasts wie All-In oder One Shot, die normalerweise eine Folge pro Woche veröffentlichen, schieben inzwischen teilweise zwei – weil so viel passiert, dass eine Folge schlicht nicht mehr reicht. TJ stellt genau diesen Punkt an den Anfang: Wir befinden uns auf der exponentiellen Kurve der Entwicklung, nicht irgendwo am Fuß davon. Drei maßgebliche Releases in einer einzigen Woche sind kein Ausrutscher, sondern das neue Normal. Wer das versteht, denkt bei jeder Planungsrunde schon einen Schritt weiter.   Grok: Elon Musk kommt mit Lichthupe xAI – das Unternehmen hinter Grok, das TJ im Originalton noch als SpaceX bezeichnet – hat eine agentische, cloudbasierte Plattform auf den Markt gebracht, die einige bemerkenswerte Kernfeatures mitbringt. TJ beschreibt es bildlich: Elon Musk kommt auf der linken Spur mit Lichthupe. Ob er die etablierten Platzhirsche tatsächlich überholt, ist offen – es gibt Stimmen, die sagen, er liege noch deutlich hinten. Aber: Grok-Features wandern bereits. Google Gemini und Anthropic werden sie übernehmen. Deshalb lohnt es sich jetzt, einen Blick reinzuwerfen – nicht weil Grok das beste Modell ist, sondern weil es zeigt, wohin die Reise geht.   Claude 5.1 und das Token-Kostenproblem Claude 5 hat bei vielen für echte Begeisterung gesorgt – neue Energie, neue Inspiration, handfeste Ergebnisse in der KI-Entwicklung. Das Problem: vierstellige Tokenkosten an einem einzigen Tag. TJ kennt das aus eigener Erfahrung. Opus 5 hat dieses Problem bereits teilweise adressiert und ähnliche Leistung zu niedrigeren Preisen geliefert. Claude 5.1 greift diesen Faden jetzt erneut auf und versucht, die Balance zwischen Leistung und Kosten besser hinzubekommen. Für alle, die Claude 5 produktiv einsetzen wollen, aber am Preisschild gescheitert sind, ist das die relevanteste Neuigkeit dieser Releases.   ChatGPT 6 (Astra): Der Vollständigkeit halber Wenige Tage nach den anderen Releases hat OpenAI ChatGPT 6 unter dem Codenamen Astra veröffentlicht. TJ erwähnt es als dritten Pfeiler der Woche, ohne es übermäßig zu dramatisieren. Das ist selbst eine Aussage: Selbst ein GPT-Majorreleases geht inzwischen fast unter, wenn gleichzeitig zwei andere Anbieter neue Modelle droppen. Die Botschaft dahinter ist dieselbe wie bei Grok – Features wandern zwischen den Anbietern, kein Modell hält seinen Vorsprung lange. Wer heute auf ein einziges System setzt, sollte das bewusst tun.   Fazit: Nicht das Modell entscheidet – die Geschwindigkeit Drei Releases, eine Woche, kein Ende in Sicht. Das eigentliche Takeaway dieser Folge ist nicht, welches Modell gerade vorne liegt. Es ist die Erkenntnis, dass Alleinstellungsmerkmale im KI-Markt eine Halbwertszeit von wenigen Wochen haben. Was Grok heute kann, übernimmt Google Gemini morgen. Was Claude 5 kostet, löst Claude 5.1 übermorgen. Für Unternehmer bedeutet das: Den Überblick behalten, flexibel bleiben und nicht zu tief in ein einzelnes Tool investieren, bevor das nächste Release die Karten neu mischt.   Das nimmst du mit: • Grok lohnt sich jetzt anzuschauen – nicht weil es das stärkste Modell ist, sondern weil seine Features zeigen, was andere Anbieter in wenigen Wochen übernehmen werden. • Claude 5.1 adressiert direkt das Token-Kostenproblem, das viele Nutzer von Claude 5 ausgebremst hat – inklusive vierstelliger Tageskosten beim intensiven Entwickeln. • ChatGPT 6 (Astra) ist erschienen – dass es fast untergeht, zeigt, wie stark das Release-Tempo inzwischen ist. • Features wandern zwischen Anbietern innerhalb von Wochen: Kein Modell hält einen Vorsprung lange, und wer flexibel bleibt, ist im Vorteil. • Führende US-Podcasts produzieren bereits Doppelfolgen pro Woche – die exponentielle Kurve der KI-Entwicklung ist keine Metapher mehr, sondern Alltag. Kapitel: 00:00 Intro: Warum die KI-Welt gerade Doppelfolgen produziert 00:36 Grok: Elon Musks agentische Cloud-Plattform 01:37 Claude 5.1 und die Token-Kostenfrage 02:07 ChatGPT 6 (Astra) erscheint     Noch mehr von den Koertings ...   Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. 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Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
#563 — KI im Einkauf: Mit Thomas Brunner und Selina Gärtner
2026/09/18
KI im Einkauf: Mit Thomas Brunner und Selina Gärtner   KI im Einkauf ist für viele Mittelständler noch ein blinder Fleck – dabei steckt hier einer der wirkungsvollsten Hebel für die Bottom Line. Thomas Brunner, Einkaufsberater und KI-Strategieberater im Koerting Institute, erklärt, wo Einkaufsprozesse im Mittelstand typischerweise haken, warum der direkte Einkauf oft besser aufgestellt ist als der indirekte, und wie der AI-Design-Sprint in ein bis zwei Tagen konkrete Anwendungsfälle liefert. Wer verstehen will, warum Tool-first-Ansätze scheitern und wie Problem-first-Denken echte ROI-Sicherheit bringt, sollte reinhören.   Vom Sportmode-Einkäufer zum KI-Strategieberater – Thomas Brunners Weg Thomas Brunner hat das Thema Einkauf von der Pike auf gelernt: Über 15 Jahre verantwortete er internationale Beschaffung und Produktmanagement in einem mittelständischen Unternehmen der Sportmode- und Funktionstextilbranche. Danach wechselte er in die Beratung – zunächst im Change-Management, dann als Partner eines spezialisierten Franchise-Netzwerks für Einkaufsoptimierung im Mittelstand. Die logische Weiterentwicklung war die KI: Als ChatGPT im November 2022 erschien, erkannte er das Potenzial, nahm zunächst eine Ausbildung als AI-Trainer und entschied sich dann für die KI-Strategieberatung im Koerting Institute. Sein Kernargument: Er kommt nicht von der technischen, sondern von der kaufmännischen Seite – und genau diese Brücke zwischen betriebswirtschaftlicher Problemkenntnis und technischer Umsetzung fehlt vielen Unternehmen.   Direkter vs. indirekter Einkauf – wo wirklich Geld versickert Im direkten Einkauf, also allem, was direkt in die Herstellung fließt, sind Mittelständler laut Brunner noch vergleichsweise gut aufgestellt – oft abgebildet in ERP-Systemen, mit klaren Prozessen. Kritisch wird es beim indirekten Einkauf: alles unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, von Verpackungen über Logistik bis zu Büromaterial. Dort kann ein produzierendes Unternehmen schnell 40 bis 50 verschiedene Ausgabenkategorien ansammeln. Brunner hat Unternehmen erlebt, die 20 oder 30 verschiedene Lieferanten allein für Büromaterial hatten. Im Longtail – viele Artikel, viele Lieferanten, wenig Ausgaben – herrscht häufig das, was er diplomatisch als „Wildwuchs" bezeichnet. Auch der direkte Einkauf hat Schwachstellen: Die manuelle Verarbeitung von Auftragsbestätigungen ist ein klassischer Zeitfresser, der gleichzeitig Produktionsstillstände riskiert.   Strategischer Einkauf: Drei Hebel, die den Unterschied machen Viele Mittelständler betreiben laut Brunner eigentlich nur Disposition – sie wissen, was sie brauchen, und bestellen. Echter strategischer Einkauf geht weiter: Erstens eine saubere Bedarfsanalyse mit Kategorisierung der Ausgaben (Category Management). Zweitens ein bewusstes Lieferantenportfolio mit Ausschreibungen, Verhandlungen und Rahmenverträgen für vorteilhafte Konditionen und gesicherte Lieferfähigkeit. Drittens eine systematische Risikobetrachtung – besonders relevant angesichts der Ereignisse der letzten Jahre: Corona, Ukraine-Krieg, Iran-Konflikt, Straße von Hormus, Zollpolitik. Brunner nennt das konkrete Beispiel eines Mineralwasserabfüllers, dessen Natronpreise für die Flaschenreinigung plötzlich durch die Decke gingen – ein bis dahin irrelevanter Posten wurde zum echten Kostenfaktor, der die Bottom Line gefährdete.   Problem-first statt Tool-first – und der AI-Design-Sprint als Abkürzung Brunners zentrales Credo: Vom Problem herkommen, nicht vom Tool. Er erlebt regelmäßig Kunden, die 50 Copilot-Lizenzen gekauft haben und dann fragen, was sie damit anfangen sollen. Sein Gegenmodell ist der AI-Design-Sprint – ein hochstrukturiertes Format mit Elementen aus Design Thinking und dem Google Design Sprint, das in ein bis zwei Tagen mit allen Prozessbeteiligten durchgeführt wird. Das Herzstück: Time-Boxing, eine Divergenzphase zur kreativen Ideenfindung und eine Konvergenzphase zur Priorisierung – mit rund 30 bis 40 vorgegebenen Fragen, die alle Facetten des Problems durchleuchten. Das Ergebnis: konkrete, beschriebene Anwendungsfälle und oft direkt ein Prototyp zum Anfassen. Vorkenntnisse in KI sind bei den Teilnehmern nicht erforderlich – nur Prozesskenntnis und die Bereitschaft, sich einzulassen. Kunden reagieren laut Brunner regelmäßig überrascht, wie viel in so kurzer Zeit entsteht.   Fazit: Der digitale Zwilling des strategischen Einkäufers – eine Vision für drei Jahre Change-Management ist kein Anhang, sondern Teil des Formats: Weil alle Prozessbeteiligten von Anfang an eingebunden sind, entsteht Partizipation statt Widerstand – die eigene Lösung, nicht ein externer Blueprint. Für den Mittelstand sieht Brunner die Jobangst durch KI übrigens als weniger dramatisch als oft dargestellt: Einkaufsabteilungen sind dort eher unterbesetzt und überlastet, nicht überbesetzt. Dazu kommt der demografische Wandel – die Babyboomer-Generation verlässt den Arbeitsmarkt, in Deutschland werden in den nächsten Jahren vier bis fünf Millionen Personen ausscheiden. Seine Vision für die nächsten drei Jahre nennt er den „Digitalen Zwilling des strategischen Einkäufers": ein KI-System, ein sogenannter AI Procurement Hub, der strategische Einkaufsaufgaben übernimmt und mittelständischen Unternehmen ermöglicht, ihren Einkauf auf Topniveau zu führen – ohne teures Spezialpersonal und ohne massive Systeminvestitionen.   Das nimmst du mit: • Indirekter Einkauf ist im Mittelstand oft komplett vernachlässigt – mit 40 bis 50 Ausgabenkategorien und teils 20 bis 30 Lieferanten für eine einzige Kategorie liegt hier das größte ungehobene Einsparpotenzial. • Strategischer Einkauf bedeutet drei Dinge: saubere Bedarfsanalyse, bewusstes Lieferantenportfolio und systematisches Risikomanagement – gerade geopolitische Ereignisse machen Lieferketten zur Chefsache. • Wer erst ein Tool kauft und dann ein passendes Problem sucht, riskiert teure Frustrationsprojekte – der richtige Weg führt immer vom konkreten Problem zur technischen Lösung. • Der AI-Design-Sprint liefert in ein bis zwei Tagen beschriebene Anwendungsfälle und einen greifbaren Prototyp – ohne KI-Vorkenntnisse bei den Teilnehmern, aber mit hoher Prozesskenntnis im Raum. • Mitarbeiter im Mittelstand-Einkauf müssen KI weniger fürchten als oft angenommen: Unterbesetzung, Überstunden und der demografische Wandel sprechen eher für Entlastung als für Jobverlust. • Der „Digitale Zwilling des strategischen Einkäufers" ist Thomas Brunners Leitbild für die nächsten drei Jahre – ein KI-gestützter AI Procurement Hub, der strategischen Einkauf für den Mittelstand zugänglich macht. Kapitel: 00:00 Intro & Vorstellung: Thomas Brunner und Selina Gärtner 00:44 Thomas' Hintergrund: Sportmode, internationale Beschaffung, 15 Jahre Mittelstand 01:58 Weg in die Beratung: verlängerte Werkbank und Einkaufsoptimierung 04:42 ChatGPT-Moment November 2022 und der Weg zur KI-Strategieberatung 07:28 Direkter vs. indirekter Einkauf: wo es hakt 10:00 Pain Point: manuelle Auftragsbestätigungen im Procure-to-Pay-Prozess 11:00 Typisches Einstiegsszenario: Kunden wissen nicht, wo sie mit KI anfangen sollen 15:12 Drei Hebel des strategischen Einkaufs: Bedarf, Lieferanten, Risiko 17:54 Geopolitik und Lieferketten: Corona, Ukraine, Iran als Beispiele 22:00 KI-Prozessidentifikation: Auftragsbestätigungen und Rechnungsprüfung automatisieren 24:36 Problem-first statt Tool-first: warum 50 Copilot-Lizenzen der falsche Start sind 27:48 AI-Design-Sprint: Format, Ablauf und was am Ende rauskommt 32:05 Prototyp als Gamechanger: KI zum Anfassen und Basis für die Umsetzung 35:03 Change Management: Mitarbeiter von Anfang an einbinden 38:09 Jobangst durch KI im Mittelstand – warum sie überschätzt wird 38:45 Vision: Digitaler Zwilling des strategischen Einkäufers in drei Jahren 40:47 Für wen ist Thomas der richtige Ansprechpartner und wie erreicht man ihn?     Noch mehr von den Koertings ...   Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte
#562 — KI-Support-Automatisierung live bauen: So geht's für Handwerker
2026/09/14
KI-Support-Automatisierung live bauen: So geht's für Handwerker   TJ baut in Echtzeit – ohne Vorbereitung, direkt im Call – eine KI-gestützte Support-Automatisierung für Handwerker Andi. Der eigentliche Engpass liegt nicht bei fehlenden Kunden, sondern bei der Zeit dahinter. Du siehst Schritt für Schritt, wie ein echter Anwendungsfall vom Gespräch zum laufenden System wird – und was das für dein eigenes Business bedeutet.   Live und ohne Vorbereitung: Warum das kein Zufall ist TJ startet die Session ohne ausgearbeitetes Konzept. Keine Folien, kein Briefing-Dokument – stattdessen das rohe Gespräch mit Andi, direkt hochgeladen. Das ist Methode, kein Improvisationstheater. Der Punkt: Wer KI als Entwicklungspartner einsetzt, braucht keinen perfekten Input, sondern den echten Kontext. Ein schlanker Prompt plus das aufgezeichnete Kundengespräch reichen aus, um die KI zielgenau auf den Anwendungsfall einzustimmen. TJ formuliert es bewusst so: erst lesen lassen, noch nichts umsetzen, Fragen stellen, dann Anweisungen folgen. Dieses schrittweise Einführen verhindert Rauschen und hält den Output fokussiert.   Andis echter Engpass: Nicht Leads – sondern Zeit Andi ist Handwerker und hat sein Marketing im Griff. Seine Google-Ads-Strategie bringt Kundenanfragen rein – das funktioniert. Das Problem sitzt woanders: Er muss zu viel im Business selbst erledigen. Mehr Zeit würde direkt mehr Aufträge bedeuten. Genau hier setzt die Automatisierung an. Diese Diagnose ist ein Muster, das TJ immer wieder beobachtet: Wer über Engpässe nachdenkt, landet oft zuerst beim Marketing. Der tatsächliche Flaschenhals liegt aber meistens in den manuellen Prozessen dahinter. Erst wenn der operative Druck sinkt, kann Kapazität für Wachstum entstehen.   Support-Anfragen nahezu vollautomatisch beantworten Der konkrete Anwendungsfall: Support-Anfragen sollen nahezu automatisch beantwortet werden. TJ zeigt live, wie er die KI darauf einschwenkt – mit dem Gesprächsprotokoll als Wissensbasis, ohne aufwendiges Datenmodell. Der Prompt ist bewusst schlank gehalten. Die KI liest die Dokumente, orientiert sich am realen Gespräch und wartet auf weitere Anweisungen, bevor sie handelt. Das Ergebnis ist ein System, das Routineanfragen übernimmt und dem Handwerker den Kopf freihält – für die Aufgaben, die tatsächlich seine Persönlichkeit und sein Urteil erfordern.   TJs Automatisierungsphilosophie: Alles wegkaisieren bis zur Ununterbrechbarkeit TJ beschreibt das Prinzip des Koerting Institute mit einem klaren Satz: alles wegkaisieren und disruptieren – bis zu dem Punkt, wo es nicht mehr disruptierbar ist. Dieser Punkt ist erreicht, wenn nur noch der Mensch zählt. Er erzählt, wie er Thorsten gegenüber sagte, dass inzwischen so gut automatisiert sei, dass er nichts mehr administriert. Stattdessen bereitet er den KI-Connect vor, plant den Menti-Summit für den Inner Circle, entwickelt Workshop-Inhalte. Hunderte Kunden betreuen, ohne in Admin-Arbeit zu versinken – das ist kein Versprechen, sondern der beschriebene Ist-Zustand. Sobald manuelle Prozesse und damit verbundene Fehler auftauchen, wird disruptiert.   Fazit: Erst den Engpass finden, dann automatisieren Diese Episode ist ein seltenes Format: echte Entwicklungsarbeit, live dokumentiert, ohne Netz. Der größte Lerneffekt liegt nicht im technischen Detail, sondern in der Denkreihenfolge: Engpass lokalisieren, dann gezielt automatisieren – nicht umgekehrt. Andi hatte kein Lead-Problem. Er hatte ein Zeitproblem. Die KI-Lösung greift genau dort. Wer dieses Muster versteht, hört auf, KI-Tools auf funktionierende Unternehmensbereiche anzuwenden, und richtet den Blick stattdessen auf den echten Flaschenhals. Das ist der Unterschied zwischen einem weiteren Experiment und einem System, das tatsächlich etwas verändert.   Das nimmst du mit: • Suche den Engpass zuerst im operativen Alltag, nicht im Marketing – Andi hatte genug Kundenanfragen, sein Problem war die Zeit dahinter. • Ein schlanker Prompt plus das echte Kundengespräch als Kontext reichen aus, um KI zielgenau auf einen Anwendungsfall einzustimmen – kein aufwendiges Briefing nötig. • Support-Anfragen lassen sich nahezu vollautomatisch beantworten, wenn die KI den realen Gesprächskontext als Wissensbasis bekommt. • Automatisierung greift am stärksten, wenn du sie bis zur Grenze treibst – bis nur noch das übrig bleibt, was echte menschliche Präsenz erfordert. • Manuelle Prozesse erzeugen nicht nur Zeitverlust, sondern auch Fehleranfälligkeit – beides ist ein Signal, sofort zu automatisieren. • Wer administrative Last abbaut, gewinnt Kapazität für das, was kein System ersetzt: das direkte Kundenerlebnis und strategische Vorbereitung. Kapitel: 00:00 Hook: Ohne Netz und doppelten Boden – TJ startet live 00:21 Der Prompt: KI auf den Anwendungsfall einschwingen 01:15 Andis Engpass: Nicht Leads, sondern Zeit im Business 02:30 Warum schlanke Prompts + echte Gespräche reichen 03:30 TJs eigene Automatisierungsphilosophie: alles wegkaisieren     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
#561 — Der Bücher-Prompt: KI liest dein Regal – und liegt zu 50 % richtig
2026/09/11
Der Bücher-Prompt: KI liest dein Regal – und liegt zu 50 % richtig   Was würde deine KI antworten, wenn du sie fragst, welche Bücher du gelesen hast? TJ hat den Versuch live gemacht – und das Ergebnis war halb verblüffend, halb unbequem. In dieser Folge erfährst du den genauen Prompt, siehst Carstens Live-Reaktion (er greift buchstäblich ins Regal) und verstehst, warum die Erinnerungsfunktion der entscheidende Hebel ist.   Wie dieser Prompt überhaupt entstanden ist Der Ausgangspunkt war kein Experiment im stillen Kämmerlein. Nach einem zweitägigen Workshop mit einem Führungskräfteteam fragte ein Teilnehmer TJ, welche Bücher ihn dorthin gebracht haben, wo er heute steht – in der Annahme, dieselbe Lektüre könnte ihn weiterbringen. TJ dachte kurz nach und ließ dann einfach die KI antworten. Er hatte in Claude die Erinnerungsfunktion aktiviert und wollte sehen, was das System aus Monaten gemeinsamer Gespräche rekonstruieren kann. Heraus kam ein Leseprofil, das niemand manuell hätte zusammenstellen können – und das für TJ zu 50 % ins Schwarze traf.   Der genaue Prompt – und warum Kontext alles ist Der Prompt, den TJ live ausführt, lautet: *„Nach allem, was du über mich weißt – welche Bücher glaubst du habe ich gelesen, und welche sollte ich als nächstes lesen, passend zu dem, wo ich gerade stehe?"* Klingt simpel. Ist es aber nur dann, wenn die KI tatsächlich etwas über dich weiß. Wer die Speicherfunktion in Claude oder ChatGPT noch nicht eingeschaltet hat, bekommt eine generische Liste – nützlich wie ein Buchhandlungs-Bestseller-Tisch. Wer sie aktiviert hat, bekommt ein persönliches Leseprofil, das aus echten Gesprächsverläufen destilliert wurde. Der Prompt funktioniert also nur mit Kontext – und der Kontext entsteht über Zeit.   Carstens Live-Reaktion: Der Griff ins Regal Carsten probiert den Prompt direkt in der Session aus – in ChatGPT, weil er dort die Speicherung aktiv hat. Das Ergebnis ist eine Liste mit hoher Treffsicherheit: *The Goal* von Goldratt – gelesen. *Thinking in Systems* – zumindest in Teilen. *The Lean Startup* – ja. Dann kommt die Einzelempfehlung: *The E-Myth Revisited* von Michael E. Gerber. Carstens Reaktion ist eindeutig: Er dreht sich um, greift in sein Regal mit den ungelesenen Büchern – und hält es hoch. Das Buch stand dort. Ungelesen. Die KI hat aus seinen Gesprächen rekonstruiert, was er noch nicht gelesen hat, aber offensichtlich längst kaufen wollte.   Bücher lesen vs. mit Büchern leben TJ schließt die Folge mit einem Gedanken von Marcel Reich-Ranicki, dem Literaturkritiker, der jahrelang das Literarische Quartett prägte. Reich-Ranicki sagte sinngemäß: „Bücher hat man nicht, um sie zu lesen – sondern um mit ihnen zu leben." Der Moment kommt, wenn man ins Regal greift, weil man endlich bereit ist. Carstens Regal-Griff ist genau das: Er hatte das Buch schon. Er war noch nicht bereit. Die KI hat erkannt, dass die Zeit jetzt gekommen ist – und ihm das sachlich gespiegelt. Das ist keine Spielerei. Das ist KI als Selbstreflexions-Werkzeug.   Fazit: Selbstreflexion per Prompt – sofort nachmachbar Der Bücher-Prompt ist eines der klarsten Beispiele dafür, was entsteht, wenn du der KI über Monate echten Einblick in dein Denken gibst. Kein Dashboard, kein Fragebogen – nur gespeicherte Gespräche und ein einziger Satz als Eingabe. Die 50-%-Regel gilt dabei als produktive Daumenregel: Die eine Hälfte bestätigt, dass die KI dich kennt. Die andere Hälfte zeigt dir, wo deine blinden Flecken liegen. Wer diesen Prompt noch heute ausprobieren will, braucht drei Dinge: eine aktivierte Erinnerungsfunktion, ein paar Monate Gesprächshistorie – und die Bereitschaft, das Ergebnis anzunehmen.   Das nimmst du mit: • Aktiviere die Speicherfunktion in Claude oder ChatGPT – ohne gespeicherten Kontext liefert der Prompt eine generische Liste, keine persönliche. • Der genaue Prompt lautet: „Nach allem, was du über mich weißt – welche Bücher glaubst du habe ich gelesen, und welche sollte ich als nächstes lesen, passend zu dem, wo ich gerade stehe? • ,      • 50 • % Treffer sind kein schlechtes Ergebnis – die bekannten Bücher bestätigen • dass die KI dich kennt; die unbekannten zeigen dir deine blinden Flecken. • Die KI kann aus deinen bisherigen Gesprächen ein Leseprofil rekonstruieren, das kein Mensch manuell zusammenstellen könnte – Carstens Regal-Moment ist der lebendige Beweis. • Bücher kaufen, um sie irgendwann zu lesen, ist eine legitime Strategie – die KI hilft dir zu erkennen, wann die Zeit für ein bestimmtes Buch tatsächlich gekommen ist. • Dieser Prompt gehört zur Kategorie Selbstreflexion, nicht Produktivität: Das Ziel ist nicht eine schnelle Aufgabe, sondern ein ehrlicher Spiegel deiner Denk- und Lernwelt. Kapitel: 00:00 Hook: Was wenn die KI deine Bücherliste kennt? 00:21 Woher der Prompt stammt – die Entstehungsgeschichte 01:37 Der Prompt wird live ausprobiert (Claude & ChatGPT) 03:11 Carstens Ergebnis: ChatGPT greift ins ungelesene Regal 04:19 Bücher lesen vs. mit Büchern leben – das Abschluss-Zitat     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. 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Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
#560 — KI-Qualität im Tiefgang: Praktikant vs. Experte – der echte Test
2026/09/07
KI-Qualität im Tiefgang: Praktikant vs. Experte – der echte Test   Woran erkennst du, ob ein KI-Tool wirklich taugt? Nicht an Einzelfragen – sondern daran, wie es sich schlägt, wenn ein echter Arbeitskontext entsteht. TJ schildert zwei gescheiterte Setups mit Perplexity und wie Claude dasselbe Problem in fünf Minuten gelöst hat. Warum der Unterschied zwischen KI-Modellen erst im Tiefgang sichtbar wird – und was du daraus für deinen Workflow mitnehmen kannst.   Die Oberfläche lügt – warum KI-Qualität sich versteckt Viele KI-Tools wirken auf den ersten Blick ähnlich leistungsfähig. Einzelne Fragen beantworten sie sauber, die Antworten klingen kompetent, das Interface ist flüssig. Der echte Unterschied zeigt sich erst, wenn du tiefer gehst: wenn aus einer Frage ein Dialog wird, wenn Zwischenergebnisse zurückgeliefert, bewertet und weiterverarbeitet werden müssen. Genau das ist der Moment, in dem manche Tools schlicht aufhören zu funktionieren – und du es ohne direkten Vergleich oft gar nicht merkst. TJ beschreibt diesen Punkt treffend: „Qualitätsunterschiede, die kannst du an der Oberfläche nicht erkennen."   Slack-Einführung abgebrochen: wenn das Kontextfenster nicht reicht TJ wollte die Slack-Einführung in seinem Unternehmen mit Perplexity aufsetzen – und musste mittendrin abbrechen. Das Modell halluzinierte, lieferte mit „geschwellter Brust" Anweisungen, die inhaltlich weit vom Ziel entfernt waren. Der Grund: Das Kontextfenster reichte schlicht nicht aus. Je länger das Gespräch wurde, desto mehr verlor Perplexity den Faden. Was zu Beginn funktionierte, kippte in dem Moment, in dem der Arbeitskontext komplexer wurde. Ein klassisches Beispiel dafür, dass Einzelfragen kein verlässlicher Maßstab für die Leistungsfähigkeit eines Modells sind.   VPS-Installation: Trial and Error statt strukturierter Lösung Der zweite Test war technisch anspruchsvoller: TJ versuchte, Mirofish auf einem VPS mit angebundenem Ollama zu installieren – eine mehrstufige Aufgabe mit Abhängigkeiten, Rückmeldeschleifen und echten Systemzugängen. Perplexity lieferte Trial and Error. Probier das, schau mal, probier das nochmal. Kein strukturiertes Vorgehen, kein klarer Plan. Das kostete Zeit – und Nerven. Der Wechsel kam nicht aus Ungeduld, sondern aus Vernunft: Wenn ein Tool nach mehreren Schleifen nicht weiterkommt, ist der sauberste Zug, den Kontext geordnet zu übergeben und neu anzusetzen.   Fünf Minuten mit Claude: strukturiert, ergebnisorientiert, gelöst TJ übergab Claude den Kontext mit einem klaren Briefing: „Ich bin hier mit Perplexity dran, der kriegt's nicht auf die Reihe – guck mal drauf, verschaff dir ein Bild, dann lösen wir das." Claude bekam die nötigen Zugänge, analysierte die Situation und arbeitete sich in klar definierten Schritten vor: „Mach das, liefer mir das Ergebnis zurück. Mach das, liefer das Ergebnis zurück." Dieser Rhythmus aus Anweisung, Rückmeldung und nächstem Schritt ist der entscheidende Unterschied. Nach fünf Minuten war das gesamte Thema gelöst. Der Vergleich, den TJ zieht, trifft es gut: Perplexity war der Praktikant, Claude der Experte, den man dazuholt, wenn es drauf ankommt.   Fazit: Teste KI-Tools dort, wo es wirklich schwierig wird Der wichtigste Punkt dieser Episode ist kein Produktvergleich – es ist eine Methode. Teste KI nicht mit Einstiegsfragen, sondern mit echtem Arbeitskontext. Geh tief, lass das Tool in Schleifen arbeiten, fordere Zwischenergebnisse zurück. Erst dort wird sichtbar, ob ein Modell wirklich strukturiert denkt oder nur gut klingt. Und wenn ein Tool nicht weiterkommt: kein stundenloses Trial and Error, sondern Kontext sauber zusammenfassen und ein anderes Modell neu ansetzen lassen. Das ist keine Schwäche – das ist effizienter Umgang mit den Werkzeugen, die dir zur Verfügung stehen.   Das nimmst du mit: • Perplexity verliert bei längeren, mehrstufigen Aufgaben den Kontext und halluziniert – selbst mit Max-Account und Opus 4. • KI-Qualität ist an der Oberfläche kaum erkennbar: Der echte Unterschied zeigt sich erst, wenn du wirklich tief in ein Problem gehst. • Wenn ein Tool nicht weiterkommt, lohnt es sich, den Kontext sauber zu übergeben und mit einem anderen Modell neu anzusetzen – statt stundenlang Trial and Error zu betreiben. • Die Fähigkeit, strukturiert Teilaufgaben abzuarbeiten und Ergebnisse zurückzufordern, trennt brauchbare KI-Assistenten von teuren Zeitfressern. • Teste KI-Tools nicht mit Einstiegsfragen, sondern mit echtem Arbeitskontext – erst dort wird sichtbar, ob ein Modell wirklich taugt. Kapitel: 00:00 Hook: Praktikant vs. Top-Experte 00:12 Perplexity verliert den Kontext bei der Slack-Einführung 00:28 VPS-Installation: Trial and Error mit Perplexity 00:48 Wechsel zu Claude: strukturiertes Vorgehen, Problem gelöst 01:30 Fazit: Qualitätsunterschiede zeigen sich erst im Tiefgang     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
#559 — Angebote, die Kunden verlieren – und wie KI das repariert
2026/09/04
Angebote, die Kunden verlieren – und wie KI das repariert   Dein Angebot steckt voller Fachbegriffe, die nur du kennst – der Kunde findet sich nicht wieder. TJ zeigt, warum zu viel "Wie" im Angebot entweder zum Feilschen einlädt oder den Kunden glauben lässt, er könne das Projekt selbst umsetzen. Außerdem: wie KI dir hilft, die exakte Sprache des Kunden aus dem Erstgespräch direkt ins Angebot zu übernehmen – und warum das Tesla-Prinzip auch für deine Beratungsleistung gilt.   KI als Terminologie-Übersetzer – warum deine Sprache den Kunden verliert Der klassische Fehler beim Angebotschreiben: Du verwendest deine eigene Fachsprache – und der Kunde erkennt sein Problem darin nicht wieder. TJ empfiehlt, das Erstgespräch aufzuzeichnen und anschließend per KI auswerten zu lassen, mit einer klaren Anweisung: Verwende die exakte Terminologie des Kunden. Im Abschnitt "Ausgangslage und Zielsetzung" sollte sich der Gesprächspartner Wort für Wort wiederfinden. Das klingt simpel, ist in der Praxis aber der Unterschied zwischen einem Angebot, das sofort Vertrauen aufbaut, und einem, das Rückfragen produziert. KI macht diesen Schritt reproduzierbar – ohne dass du selbst jede Formulierung mühsam zurückverfolgen musst.   Die 20/80-Regel: Was ins Angebot gehört – und was raus TJ skizziert eine klare Gewichtung: 20 Prozent Ausgangslage, 60 Prozent Was – also welches Problem wird gelöst, welches Ergebnis wird erreicht – und nur 20 Prozent Wie. Der Fehler, den die meisten Berater machen, ist die Umkehrung: 80 Prozent Wie, 20 Prozent Was. Man beschreibt den eigenen Workflow bis ins Detail, weil man stolz darauf ist – welcher Prompt, welches Tool, welcher Illustrationsprozess. Das Ergebnis: Der Kunde liest ein Konzeptpapier statt ein Angebot. Und ein Konzeptpapier lädt zum Nachbessern ein, nicht zum Unterschreiben.   Das Tesla-Prinzip: Verkauf die Probefahrt, nicht die Elektroden TJ zieht die Analogie aus dem Buch "The Algorithm" des früheren Tesla-Präsidenten: Was Kunden zum Kauf bringt, ist die Probefahrt – das Erlebnis von 0 auf 100 in 2,6 Sekunden. Wie die Elektroden dabei zusammenwirken, interessiert niemanden. Für dein Angebot bedeutet das: Beschreibe das Ergebnis so greifbar wie möglich. Nicht "Cloud-Design-Prompt, Upscaling, Illustration mit Image 2" – sondern: publikationsfertiges Workbook auf KDP, 20–30 Seiten, für 10 Themengebiete, Top-Qualität wie der Prototyp. Wer das liest, will das Ergebnis. Wer den Prozess liest, fängt an zu rechnen.   Warum Detailtiefe zum Preisverhandeln einlädt TJ nennt zwei konkrete Gefahren, wenn du zu tief ins Konzeptionelle gehst. Erste Gefahr: Der Kunde bekommt eine Scheinsicherheit – er glaubt, das Projekt selbst umsetzen zu können. Zweite Gefahr: Er fängt an, einzelne Posten herauszudiskutieren. TJ beschreibt ein reales Beispiel: Ein Kunde, der beim Workshop-Angebot jeden Baustein einzeln hinterfragte und Teile ersetzen wollte. Dasselbe gilt für die Preisgestaltung. Wer zehn Workbooks à 500 Euro auflistet, lädt dazu ein, von zehn auf neun zu gehen. Wer 5.000 Euro für zehn Workbooks als Paket nennt, verkauft ein Gesamtergebnis – nicht verhandelbare Einzelteile.   Fazit: Du bist der Experte – verteidige dein Konzept von oben Wenn ein Kunde anfängt, an deinem Konzept zu schrauben, ist eine klare Antwort besser als eine offene Diskussion: "Ich mache das seit fünf Jahren. Diese Sequenz ist handkuratiert für Ihre Situation – wenn wir einzelne Bausteine herausnehmen, kann ich das Ergebnis nicht mehr garantieren." TJ fasst zusammen: Bleib auf Flughöhe. Das Angebot zeigt das Ziel, nicht den Maschinenraum. KI hilft dir, die Sprache des Kunden zu treffen. Das Tesla-Prinzip hilft dir, das richtige auszuwählen, was du zeigst. Und die Paketpreislogik schützt dich davor, dass aus einem Ja-Gespräch ein Verhandlungsmarathon wird.   Das nimmst du mit: • KI kann Call-Aufzeichnungen auswerten und die exakte Terminologie des Kunden ins Angebot übernehmen – so findet er sich wieder, statt über Fremdworte zu stolpern. • Halte die 20/80-Regel ein: 80 Prozent des Angebots gehören dem Was und dem Ergebnis – nicht dem Wie und dem Prozess. • Das Tesla-Prinzip gilt auch für Beratungsangebote: Verkauf das Erlebnis der Probefahrt, nicht die Beschleunigungskurven und Elektroden dahinter. • Wer Preise an Einzelleistungen koppelt, lädt den Kunden ein, Posten herauszuverhandeln – ein Paketpreis für das Gesamtergebnis schützt dich davor. • Zu viel Konzeptdetail erzeugt zwei Probleme: Der Kunde glaubt, er kann es selbst machen – oder er fängt an, an deinem Konzept herumzudiskutieren. • Als Experte für dein Konzept darfst du klar sagen: Wenn wir Bausteine ersetzen, garantiere ich das Ergebnis nicht mehr – und das ist keine Diskussion, sondern Expertise. Kapitel: 00:10 KI zur Terminologie-Übernahme aus Call-Aufzeichnungen 00:51 Ausgangslage & Zielsetzung: Was ins Angebot gehört 01:51 Das Was vs. das Wie – 20/80-Regel im Angebot 02:38 Tesla-Analogie: Verkauf die Probefahrt, nicht die Elektroden 05:04 Detailtiefe im Angebot lädt zum Preisverhandeln ein 06:53 Du bist der Experte – so verteidigst du dein Konzept     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. 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Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
#558 — Claude Design & Claude Code: Direkte Verbindung per Design Sync
2026/08/31
Claude Design & Claude Code: Direkte Verbindung per Design Sync   Seit dieser Woche sprechen Claude Design und Claude Code direkt miteinander — kein manueller Export, kein umständlicher Import-Umweg mehr. Filip zeigt live, wie das neue Design-Sync-Feature den Workflow verändert: Designsystem anlegen, in Claude Code referenzieren, iterieren und Erkenntnisse zurückschreiben. Warum das für alle, die Webprojekte mit Claude bauen, ein echter Einschnitt ist.   Was in einem Designsystem steckt — und warum es vorher im Dornröschenschlaf lag Claude Design kann vollwertige Designsysteme verwalten: Schriften, erlaubte und verbotene Gestaltungselemente, Buttons in sämtlichen Varianten, Shapes, Animationen, komplette Komponentenvorlagen. Filip hat das Designsystem des Koerting Institute bereits seit Längerem dort gepflegt — und es trotzdem kaum genutzt. Der Grund: Es existierte zwar, ließ sich aber nur über einen umständlichen Export-Import-Umweg in Claude Code bringen. Das bremst jeden realen Workflow aus. Wer kennt das nicht — ein Tool, das theoretisch gut klingt, aber in der Praxis an einer einzigen Reibungsstelle scheitert.   Design Sync: Was das neue Feature konkret ändert Seit dieser Woche ist das anders. Das neue Design-Sync-Feature erlaubt Claude Code, direkt auf ein bestehendes Claude-Design-Projekt zuzugreifen — ohne Export, ohne manuellen Transfer. Filip zeigt das live: Claude Code ruft den Design Sync auf, liest das Designsystem aus und listet auf, was es darin findet. Der erste Austausch bringt, wie gewohnt, viele Rückfragen — das kennt jeder, der regelmäßig mit Claude Code arbeitet. Entscheidend ist, dass die Verbindung jetzt stabil steht. Zwei Welten, die schon immer zusammengehört haben, können endlich direkt miteinander reden.   Der Loop läuft in beide Richtungen Der eigentliche Mehrwert liegt nicht nur im Lesen, sondern im bidirektionalen Workflow. Filip beschreibt es konkret: Ein Projekt, das ursprünglich jemand anderes angelegt hat, landet im eigenen Claude-Code-Umfeld. Von dort lässt es sich weiterentwickeln — deployen, neue Funktionen einbauen, iterieren. Und was dabei gelernt wird, etwa dass Eckenradien angepasst werden sollten oder Buttons auf einer Seite besser auffindbar sein müssen, fließt per Prompt direkt zurück ins Designsystem. „Aktualisiere bitte mein Designsystem hinsichtlich der Punkte, die wir gerade besprochen haben" — das reicht als Anweisung.   Flexibler Einstieg: Mit oder ohne Designsystem starten Claude Design zwingt niemanden, von Anfang an strukturiert zu arbeiten. Wer einen schnellen Entwurf braucht, kann das Designsystem einfach weglassen und erst später drüberlegen. Außerdem lassen sich mehrere Designsysteme parallel anlegen — sinnvoll für verschiedene Projekte oder unterschiedliche Marken. Das macht den Ansatz skalierbar: Ein Freelancer betreut fünf Kunden, jeder bekommt sein eigenes System. Eine Agentur trennt Marke A sauber von Marke B. Der Workflow passt sich an, nicht umgekehrt.   Fazit: Eine Lücke, die jetzt geschlossen ist Was Filip in dieser Folge zeigt, ist kein großes Produktversprechen, sondern eine konkrete Lücke, die geschlossen wurde. Design und Code waren bei Claude schon länger als zusammengehörig gedacht — die direkte Verbindung fehlte aber. Wer Webprojekte mit Claude baut und bisher auf externe Tools oder manuelle Zwischenschritte angewiesen war, kann diesen Umweg ab sofort weglassen. Das spart nicht nur Zeit, es ändert auch, wie konsequent ein Designsystem im Projektalltag genutzt wird. Nicht in einem Jahr. Sondern jetzt.   Das nimmst du mit: • Claude Code greift seit dieser Woche per Design Sync direkt auf Designsysteme in Claude Design zu — kein manueller Export mehr nötig. • Du kannst in Claude Design auch ohne Designsystem starten und es nachträglich über einen bestehenden Entwurf legen. • Erkenntnisse aus dem Coding-Prozess — etwa zu Eckenradien oder Button-Platzierung — lassen sich per Prompt direkt zurück ins Designsystem schreiben. • Mehrere Designsysteme parallel sind möglich, zum Beispiel für verschiedene Projekte oder unterschiedliche Marken. • Der bidirektionale Loop zwischen Design und Code funktioniert jetzt stabil — zwei Welten, die zusammengehören, sind endlich direkt verbunden.   Kapitel: 00:00 Designsysteme in Claude Design — was steckt drin? 00:57 Das Problem vorher: umständlicher Export-Import-Umweg 01:32 Design Sync: Claude Code greift direkt auf Claude Design zu 02:29 Vom Design in den Code — und zurück 03:14 Warum dieser Hand-off-Workflow jetzt erst richtig funktioniert     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... 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#557 — Extreme Task Switching: Wie KI deine Arbeitszeit neu definiert
2026/08/28
Extreme Task Switching: Wie KI deine Arbeitszeit neu definiert   In einem einzigen Sechs-Stunden-Block fünf Projekte gleichzeitig voranbringen – TJ hat es getan, und es funktioniert nur, weil KI die Ausführung übernimmt, während du bereits am nächsten Thema denkst. Extreme Task Switching ist kein Multitasking, sondern ein grundlegend anderes Arbeitsmodell. Wie du damit startest und deinen Alltag Schritt für Schritt umbaust, erfährst du in dieser Folge.   Fünf Projekte, sechs Stunden – wie das rechnerisch aufgeht TJ beschreibt einen konkreten Arbeitstag: sechs Stunden, fünf Projekte, alle deutlich nach vorne gebracht. Das klingt nach Stress, ist aber das Gegenteil. Der entscheidende Unterschied zum klassischen Arbeiten liegt darin, dass die KI nach einer klaren Anweisung bis zu 30 Minuten am Stück selbstständig arbeitet. In dieser halben Stunde sitzt du nicht wartend vor dem Bildschirm, sondern startest beim nächsten Projekt. Wer früher auf die nächste KI-Rückmeldung gewartet hat – TJ sagt, er hat das vor sechs Wochen noch selbst so gemacht – verschenkt genau die Zeit, die jetzt produktiv nutzbar ist.   Was Extreme Task Switching vom klassischen Multitasking unterscheidet Der Begriff klingt nach Chaos, meint aber etwas Präzises. Du arbeitest nicht gleichzeitig an mehreren Dingen. Du denkst zehn Minuten konzentriert, formulierst einen klaren Auftrag, gibst ihn ab und wechselst erst dann das Thema. Das ist sequenzielles Denken mit paralleler Ausführung durch die Maschine. TJ vergleicht es mit laufenden Prozessen in einer App: links in der Oberfläche laufen mehrere „Knötzel" gleichzeitig. Du schaust reihum, welcher davon dich wieder braucht – und arbeitest so lange am nächsten Thema, bis der erste Prozess eine Eingabe von dir verlangt. Das Gehirn muss dabei das schnelle Umschalten zwischen Themengebieten lernen – etwas, für das es evolutionär nicht gebaut wurde.   Warum dein Browser-Setup plötzlich strategisch wird Wer zwischen fünf Projekten wechselt, merkt schnell: Das größte Hindernis ist oft nicht das Denken, sondern das Orientieren. TJ empfiehlt deshalb, Browser-Tabs in Gruppen zu sortieren und Cloud-Anwendungen so einzurichten, dass ein Projektwechsel in Sekunden funktioniert. Das klingt nach einem technischen Detail, ist aber eine Voraussetzung dafür, dass Extreme Task Switching im Alltag nicht zur Hektik wird. Wer fünf Sekunden sucht, wo Projekt drei steckt, verliert nicht nur Zeit, sondern auch den kognitiven Faden. Die Infrastruktur muss dem Arbeitstempo folgen – nicht umgekehrt.   Nachts denken lassen, morgens ernten Ein konkretes Beispiel aus der Folge: Ein KI-gestützter Lebenslauf-Check, der sich selbst aktualisiert. Der Trigger läuft nachts – die KI prüft, was sich in den letzten 24 Stunden im HR-Bereich verändert hat, bewertet die Relevanz, setzt Änderungen um und liefert morgens einen fertigen Bericht. Du wachst auf, liest die Zusammenfassung, validierst und entscheidest. TJ hat diesen Ablauf bereits mehrfach an echten Beispielen getestet und optimiert. Das Prinzip dahinter ist simpel: Rechenzeit und Schlafzeit überlappen sich. Wer das nutzt, gewinnt produktive Stunden, ohne den eigenen Biorhythmus zu verbiegen.   Fazit: Ein Schritt, nicht fünf auf einmal TJ gibt einen klaren Einstiegsweg: Prozessschritte auflisten, einen einzigen identifizieren, bei dem die KI übernehmen kann, dort anfangen. Nicht alle vier Schritte gleichzeitig umstellen. Nicht auf Agentic-Frameworks oder Multi-Agenten-Systeme warten. Das funktioniert mit Bordmitteln – einfachen Prompts, Cloud-Tools, einer strukturierten Ordnung im Browser. Wer diesen ersten Schritt gemacht und das Ergebnis geprüft hat, sieht schnell, wo der nächste sinnvoll ist. So wächst das System von innen, bis Prozesse vollständig automatisiert laufen. Der Anfang ist bewusst klein gehalten – damit er wirklich passiert.   Das nimmst du mit: • Wenn die KI 30 Minuten an einem Auftrag arbeitet, kannst du in dieser Zeit zwei weitere Projekte anstoßen – statt zu warten. • Extreme Task Switching ist kein Multitasking: Du denkst konzentriert für zehn Minuten, gibst den Auftrag ab und wechselst dann erst das Thema. • Dein Browser und dein Cloud-Setup sind keine Nebensache mehr – sie entscheiden, wie schnell du zwischen Projekten umschalten kannst. • Wer KI nachts arbeiten lässt und morgens den Bericht liest, gewinnt produktive Stunden ohne Mehraufwand. • Den Einstieg nicht überkomplizieren: Einen einzigen Prozessschritt identifizieren, KI dort einsetzen, Ergebnis prüfen – dann den nächsten. • Agentic-Frameworks brauchst du dafür nicht – der beschriebene Lebenslauf-Check läuft vollständig mit Bordmitteln. Kapitel: 00:00 Hook: 5 Projekte in 6 Stunden 00:45 Warum klassisches Warten auf die KI ein Fehler ist 01:45 Das Modell: Auftrag geben, Thema wechseln, zurückprüfen 03:15 Was Extreme Task Switching vom Gehirn verlangt 04:15 Schritt-für-Schritt-Einstieg ohne Agentic-Overhead   Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. 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#556 — Iteration schlägt Perfektion: Warum Methodik den Unterschied macht
2026/08/24
Iteration schlägt Perfektion: Warum Methodik den Unterschied macht   Handlungsfähigkeit in Unsicherheit ist keine Charaktereigenschaft – sie ist eine Kompetenz. Birgit zeigt am Beispiel der Sydney Opera House-Krise, wie ein skandinavisches Ingenieurbüro ein scheinbar unlösbares Problem durch systematisches Neudenken knackte – und warum dasselbe Prinzip heute über Erfolg oder Scheitern in der KI-Strategieberatung entscheidet. Wer das Muster hinter individuellen Kundenproblemen erkennt, führt Transformationen effizienter – statt bei jedem Projekt bei null anzufangen.   Weg vom Wasserfall: Was Handlungsfähigkeit in Unsicherheit wirklich bedeutet Die meisten Unternehmen sind auf Planbarkeit trainiert. Wasserfallprojekte, sequenzielle Phasen, Freigaben an jedem Meilenstein. Das funktioniert solange, wie die Umgebung stabil bleibt. Sobald Unsicherheit ins Spiel kommt – und das tut sie bei KI-Projekten fast immer – bricht dieses Modell zusammen. Birgit setzt dagegen eine klare These: Handlungsfähigkeit in Unsicherheit ist keine angeborene Eigenschaft mutiger Manager, sondern eine Kompetenz, die sich aktiv entwickeln lässt. Iterative, disruptive Ansätze ersetzen den großen Masterplan. Wer wartet, bis alles perfekt geplant ist, fängt schlicht zu spät an.   Die Krise beim Bau der Sydney Opera – und warum das Budget schon weg war Das Sydney Opera House steht heute für ikonische Architektur. Was kaum jemand weiß: Der Bau steckte jahrelang in einer technischen Sackgasse. Das größte Problem waren die charakteristischen Schalen. Mit der damaligen Bautechnik ließen sie sich weder rechnerisch noch konstruktiv in den Griff bekommen. Jahrelang wurde daran getüftelt – das geplante Budget war bereits aufgebraucht, bevor überhaupt eine tragfähige Lösung existierte. Ein klassischer Fall, in dem ein Einzelproblem immer größer wurde, je länger man versuchte, es als Einzelproblem zu lösen.   Warum der Durchbruch plötzlich kam – und kein Zufall war Die Lösung kam vom skandinavischen Ingenieurbüro Ove Arup and Partners – und sie bestand im konsequenten Neudenken des Problems. Statt jede Schale als individuelles Konstrukt zu behandeln, konstruierten die Ingenieure zunächst Betonkugeln, aus denen die Schalen anschließend herausgeschnitten wurden. Das Ergebnis: strukturelle Stabilität und – entscheidend – systematische Vorfertigung statt individueller Einzelentwicklung.Birgit betont: Das war keine Serendipität, kein glücklicher Zufall im Innovationsmanagement. Es war eine systematische Methodik, die eine komplexe Individuallösungssuche in wiederholbare Bausteine überführt hat.   Was das mit KI-Strategieberatung zu tun hat – und was Unternehmen gerade verpassen Viele Unternehmen sind überzeugt, ihr Fall sei völlig einzigartig. Ihre Branche, ihre Prozesse, ihre Kultur – alles anders. Maßgeschneiderte Lösungen werden gefordert, am liebsten zum Preis von Standardware. Birgit zieht die direkte Parallele: Genau wie jede einzelne Opernhausschale zunächst wie ein Einzelfall wirkte, erscheinen auch Kundenprobleme in der KI-Strategieberatung auf den ersten Blick unvergleichlich. Wer aber das Muster dahinter erkennt und eine skalierbare Methodik mitbringt, kann Kunden deutlich effizienter durch Transformationen führen. Wer das nicht tut, fängt bei jedem neuen Mandat bei null an – und das skaliert schlicht nicht.   Fazit: Bauchgefühl ist kein Geschäftsmodell Der entscheidende Unterschied zwischen einem guten Berater und einem exzellenten liegt nicht im Gespür für den Einzelfall. Er liegt in der Fähigkeit, individuelle Herausforderungen systematisch zu lösen – mit einer Methodik, die funktioniert, bevor man den Kunden überhaupt kennt. Bauchgefühlansätze mögen im ersten Gespräch überzeugen. In der Transformation, wo Budgets, Zeitpläne und Akzeptanz auf dem Spiel stehen, reichen sie nicht aus. Iteration schlägt Perfektion – aber nur, wenn hinter der Iteration ein System steckt.   Das nimmst du mit: • Handlungsfähigkeit in Unsicherheit ist keine Charaktereigenschaft – sie ist eine Kompetenz, die du aktiv entwickeln kannst. • Das Sydney Opera House wurde nicht durch Glück gerettet: Ove Arup and Partners löste das Schalenproblem, indem sie Betonkugeln vorfabrizierten und die Schalen daraus schnitten – systematisch statt individuell. • Wer jeden Kunden als völlig einzigartig behandelt, fängt bei jedem Projekt bei null an und kann nicht skalieren. • Der Durchbruch kommt nicht durch Serendipität, sondern durch eine Methodik, die komplexe Einzelprobleme in wiederholbare Bausteine überführt. • Bauchgefühl reicht in der KI-Strategieberatung nicht aus – wer keine systematische Methodik hat, bleibt dauerhaft im Reaktionsmodus.   Kapitel: 00:00 Weg vom Wasserfall: Handlungsfähigkeit in Unsicherheit 00:23 Die technische Krise beim Bau der Sydney Opera 00:57 Der Durchbruch: Schalen aus der Kugel 01:47 Systematische Methodik statt Serendipität 01:56 Was das mit KI-Strategieberatung zu tun hat 02:39 Warum Bauchgefühl nicht ausreicht     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
#555 — Von Social Media zu Interest Media: Warum Follower egal werden
2026/08/21
Von Social Media zu Interest Media: Warum Follower egal werden   Reichweite neu gedacht: TJ erklärt, warum die Followerzahl als Erfolgskennzahl ausgedient hat – und was Interest Media stattdessen bedeutet. Aus 20–25 Stunden wöchentlichem Videomaterial baut sein Team automatisiert Podcasts, Workbooks und LinkedIn-Posts. Wer versteht, wie sich das Konsumentenverhalten verschoben hat, kann diesen Hebel sofort nutzen.   Der Rohstoff, den du schon hast – aber noch nicht nutzt Wer regelmäßig Calls, Workshops oder Gruppenformate abhält, produziert bereits enormes Content-Volumen. Im Koerting Institute sind es allein im KI-Café zwei Stunden pro Woche; über alle Gruppen-Calls summiert sich das locker auf 20 bis 25 Stunden Videomaterial pro Woche. Das Problem ist selten der fehlende Stoff – es ist die fehlende Pipeline, um daraus mehr zu machen. TJ zeigt, wie sein Team aus diesen Tonspuren und Aufzeichnungen innerhalb eines einzigen Tages fertige Akademie-Videos, Workbooks, Podcast-Episoden und LinkedIn-Beiträge ableitet. Kein zusätzliches Redaktionsteam, kein manuelles Nachbearbeiten jedes Formats – sondern eine automatisierte Weiterverarbeitung, die den vorhandenen Rohstoff endlich vollständig ausschöpft.   Warum der Shift plötzlich kommt – und was Facebook 2012 damit zu tun hat TJ erinnert sich an eine Zeit, in der Facebook echte soziale Funktion hatte. Von 2009 bis etwa 2018 verknüpfte er dort Menschen aus New York, Australien und aller Welt – nicht um Umsätze zu generieren, sondern um Verbindungen zu pflegen. Er druckte seine Jahrgänge bei mysocialbook.com als Bücher: Die Bände wurden bis 2015 immer dicker, dann immer dünner, bis er aufhörte. Das Soziale war schlicht verschwunden. Was folgte, war die Follower-Ära: Reichweite aufbauen, Inhalte pushen, Menschen über den Link in der Bio in den Funnel führen. Viele Plattformnutzer klagen heute noch darüber, dass LinkedIn die soziale Komponente verliere. TJ bringt es auf den Punkt: Diese Komponente spielt ohnehin keine Rolle mehr.   Interest Media: Was Alex Hormozi in Las Vegas auf den Punkt gebracht hat Der entscheidende Augenöffner kam für TJ auf einer Veranstaltung in Las Vegas, wo Alex Hormozi den Begriff Interest Media prägte. Die Kernthese: Menschen suchen heute nicht mehr nach Beziehungen, wenn sie Plattformen öffnen. Sie suchen nach Informationen, Weiterentwicklung und Antworten auf konkrete Fragen – ähnlich wie bei einer YouTube-Suche. Das verändert die Spielregeln fundamental. Wer Content mit dem Ziel produziert, Follower anzusprechen, die ihn bereits kennen, denkt in der alten Logik. Wer Content produziert, der aktiv gesucht wird, spielt das neue Spiel. Die Konsequenz für Unternehmer: Nicht die Abonnentenzahl entscheidet, sondern wie tief und wie lange Menschen mit den Inhalten interagieren – also echte Konsumtiefe statt oberflächliche Reichweite.   Was Unternehmen gerade verpassen – und warum das deine Chance ist Viele Unternehmer optimieren noch auf Follower, Kommentare und sichtbare Interaktionen – Metriken, die aus der Social-Media-Ära stammen. Die Plattformen selbst haben sich längst weiterentwickelt: Algorithmen bevorzugen Inhalte, die Menschen aktiv suchen und lange konsumieren, nicht Inhalte, die nur im bestehenden Netzwerk zirkulieren. Wer das noch nicht eingepreist hat, verliert organische Reichweite an Anbieter, die spezifische Fragen spezifischer Zielgruppen beantworten – egal wie groß deren Community ist. Die Chance liegt darin, jetzt auf suchgetriebene, tiefe Inhalte umzuschwenken: Formate, die echten Wissensbedarf bedienen, und Pipelines, die diesen Content effizient in mehrere Kanäle übersetzen, bevor der Rest des Marktes aufgewacht ist.   Fazit: Nicht Follower, sondern Tiefe ist die neue Währung Der Shift von Social Media zu Interest Media ist kein Trend, sondern eine strukturelle Verschiebung im Konsumentenverhalten. TJ fasst es klar zusammen: Follower sind irrelevant, Konsumtiefe entscheidet. Wer gleichzeitig erkennt, dass er bereits auf einem Berg ungenutzten Content-Rohstoffs sitzt, und wer eine KI-gestützte Pipeline aufbaut, die diesen Rohstoff automatisch in mehrere Formate übersetzt, kombiniert beide Erkenntnisse zu einem echten Wettbewerbsvorteil. Das Flywheel dreht sich – die Frage ist nur, ob du es anwirfst.   Das nimmst du mit: • Nicht die Followerzahl zählt, sondern wie tief und wie lange Menschen deine Inhalte konsumieren – das ist die Kernmetrik im Zeitalter von Interest Media. • Wer regelmäßig Calls, Workshops oder Gruppenformate abhält, produziert bereits 20–25 Stunden Rohstoff pro Woche – der richtige Aufbau macht daraus Podcasts, Workbooks und Posts, ohne zusätzliches Team. • Der von Alex Hormozi in Las Vegas beschriebene Shift ist real: Menschen öffnen Plattformen heute, um aktiv nach Informationen zu suchen, nicht um Beziehungen zu pflegen – wer Content noch in der alten Logik produziert, verliert Reichweite. • Eine KI-gestützte Content-Pipeline kann aus einer einzigen Aufzeichnung innerhalb eines Tages mehrere fertige Formate erzeugen – das ist der entscheidende Effizienz-Hebel für Unternehmer mit begrenzten Ressourcen. • Die soziale Komponente auf LinkedIn und anderen Plattformen ist nicht verschwunden – sie war schlicht nie der eigentliche Wachstumstreiber für Unternehmer, die suchgetriebene Zielgruppen erreichen wollen.   Kapitel: 00:00 Content-Pipeline: Was aus Calls automatisch entsteht 01:24 Die Shift-These: Von Social Media zu Interest Media 01:56 Facebook 2012 – als soziale Verbindung noch der Kern war 04:59 Followerzahl ist irrelevant – Tiefe der Interaktion zählt     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... 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#554 — Open Source statt GPT-4: Matching-Plattform ohne laufende Token-Kosten
2026/08/17
#554 — Open Source statt GPT-4: Matching-Plattform ohne laufende Token-Kosten Spezialisierte Open-Source-Modelle schlagen Frontier-Modelle bei klar definierten Aufgaben — und kosten im Betrieb nichts außer Strom. TJ zeigt am Beispiel einer KI-gestützten Matching-Plattform für Interim-Manager, wie das Prinzip „Topmodell zum Entwickeln, Open Source in Produktion" in der Praxis funktioniert. Warum du für Leasing-Ratenberechnungen kein Claude Sonnet brauchst — und was das für deine nächste KI-Anwendung bedeutet.   Die echte Frage: Wie wichtig sind Topmodelle wirklich? TJ stellt die Frage direkt zu Beginn: Wie wichtig sind die großen, teuren Modelle — GPT-4, Claude, Gemini — überhaupt? Die kurze Antwort lautet: zum Entwickeln sehr wichtig, im Betrieb oft völlig überflüssig. Was nach einer provokanten These klingt, ist für das Koerting Institut längst gelebte Praxis. Das Kernprinzip dreht sich um digitale Souveränität: Wer im Produktivbetrieb auf externe API-Modelle angewiesen ist, zahlt dauerhaft — in Token, in Abhängigkeit, in Datenschutzrisiken. Wer dagegen mit Open-Source-Modellen arbeitet, behält die Kontrolle. Und zahlt nur Strom.   Die Interim-Manager-Matching-Plattform: Live gebaut, lokal betrieben Im KI-Café vor einigen Wochen hat TJ gemeinsam mit Falk Janotta live auf der Bühne eine KI-gestützte Matching-Plattform für Interim-Manager entwickelt — demonstriert in Echtzeit, vor Publikum. Das Besondere: Gebaut wurde die Plattform mit starken US-Modellen, dem, was TJ als „neue Form der Anwendungsentwicklung" bezeichnet — andere nennen es Vibe-Coding oder Vibe-Engineering. Betrieben wird sie aber mit Open-Source-Modellen von Hugging Face, lokal auf Falks Laptop. Das Ergebnis: keine laufenden API-Kosten, keine Token-Gebühren, keine Drittanbieter-Abhängigkeit im Produktivbetrieb. Die Plattform läuft — und kostet Falk außer Strom keinen Cent.   Warum spezialisierte Modelle Frontier-Modelle schlagen Ein konkretes Beispiel macht den Unterschied greifbar: Leasing-Ratenberechnungen. Für solche klar strukturierten Rechenoperationen braucht man kein Claude Sonnet, kein Opus, kein Gemini. Man braucht ein auf Rechenoperationen spezialisiertes Open-Source-Modell — und das führt diese Berechnungen präziser durch als jedes Frontier-Modell. Der Grund liegt in der Spezialisierung: Generelle Modelle sind auf Breite trainiert, spezialisierte auf Tiefe. Für eng definierte Teilaufgaben innerhalb eines Prozesses gewinnt die Tiefe. Das gilt für Finanzberechnungen genauso wie für Matching-Logik — und vermutlich für viele weitere Anwendungsfälle in deinem Unternehmen.   Das Prinzip: Topmodell zum Entwickeln, Open Source in Produktion TJ fasst das Vorgehen in eine klare Formel: Topmodell in der Entwicklung, Open Source in der Produktion. Während du Agenten baust, Logik entwirfst und Architekturen testest, lohnt sich der Einsatz der besten verfügbaren Modelle. Sobald die Anwendung aber in den Produktivbetrieb geht — ins Release, ins Change-Management — wechselst du auf die offenen Modelle, die am Markt frei verfügbar sind. Dieses Prinzip ist keine Theorie. Es funktioniert bereits bei Corporate-Kunden des Koerting Instituts. Und es verändert grundlegend, wie du über KI-Kosten und KI-Architektur nachdenken solltest.   Fazit: Souveränität ist eine Architekturentscheidung Digitale Souveränität entsteht nicht durch eine Grundsatzdebatte — sie entsteht durch konkrete Architekturentscheidungen. Welches Modell sitzt wo in meinem Prozess? Welche Aufgabe erfordert Breite, welche Tiefe? Wo zahle ich Token-Kosten, und wo kann ich sie durch lokale Open-Source-Modelle ersetzen? Die Interim-Manager-Plattform zeigt: Diese Entscheidungen sind heute schon möglich, die Werkzeuge auf Hugging Face sind verfügbar, und das Ergebnis überzeugt auch bei Corporate-Kunden. Der wichtigste Schritt ist, aufzuhören, Frontier-Modelle als Standard vorauszusetzen — und stattdessen pro Teilaufgabe zu denken.   Das nimmst du mit: • Frontier-Modelle wie GPT-4 oder Claude eignen sich zum Entwickeln und Bauen von KI-Anwendungen — im Produktivbetrieb sind spezialisierte Open-Source-Modelle oft präziser und kosten nichts. • Eine lokal betriebene KI-Anwendung mit Open-Source-Modellen verursacht keine laufenden Token-Kosten — du zahlst nur Strom und Hardware. • Für klar definierte Teilaufgaben wie Leasing-Ratenberechnungen oder Matching-Logik übertreffen spezialisierte Open-Source-Modelle die generellen Frontier-Modelle in der Präzision. • Das Prinzip „Topmodell zum Entwickeln, Open Source in Produktion" funktioniert bereits im Einsatz bei Corporate-Kunden des Koerting Instituts. • Digitale Souveränität ist keine strategische Absichtserklärung, sondern eine konkrete Architekturentscheidung — pro Teilaufgabe, pro Prozessschritt.   Kapitel: 00:00 Wie wichtig sind Topmodelle wirklich? 00:22 Die Interim-Manager-Matching-Plattform: Entstehung & Demo 01:04 Open Source auf Hugging Face statt teurer API-Modelle 01:30 Leasing-Ratenberechnung: Spezialisierte Modelle schlagen Frontier 01:59 Das Prinzip: Topmodell zum Entwickeln, Open Source in Produktion   Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
#553 — KI-Innovationsrahmen: 6 W-Fragen für jedes KI-Projekt
2026/08/14
KI-Innovationsrahmen: 6 W-Fragen für jedes KI-Projekt Sechs W-Fragen, die den Auftrag für jedes KI-Projekt sauber definieren – bevor irgendeine Umsetzung startet. Birgit zeigt, wie du nach dem ersten gewonnenen Projekt Klarheit auf Geschäftsleitungsebene schaffst und warum das Framework ohne gute Moderation wertlos bleibt. Wer die Fragen nicht aktiv führt, bekommt als Antwort: „alles disruptiv und sofort." Wie du das verhinderst, hörst du in dieser Folge.   Die Lücke, in die du als Berater gehst Die meisten Unternehmen wissen schlicht nicht, was mit KI heute schon möglich ist. Birgit nennt das die Lücke zwischen dem, was Unternehmen kennen, und dem, was technisch bereits machbar ist. Genau dort setzt der KI-Berater an: Er bringt Einordnung und Orientierung in ein Feld, das für Entscheider oft unübersichtlich wirkt. Das Framework greift in dem Moment, in dem du das erste Projekt gewonnen hast – also nicht beim Erstkontakt, sondern wenn der eigentliche Transformationsauftrag beginnt. Der KI-Innovationsrahmen ist das Werkzeug, das aus dieser Ausgangssituation einen klaren, umsetzbaren Projektrahmen macht.   Die sechs W-Fragen im Überblick Der Rahmen besteht aus genau sechs Fragen: Warum überhaupt KI – was ist das übergeordnete Ziel? Wen soll KI nutzen – Mitarbeiter, Kunden, Partner oder das Unternehmen als Ganzes? Welche Lösungen – evolutionär (das Vorhandene verbessern), revolutionär (einzelne Bereiche grundlegend verändern) oder disruptiv (komplett neu denken, auf der grünen Wiese starten)? Wann – welcher realistische Zeitrahmen gilt, bis wann was erreicht sein soll? Wo – welche konkreten Bereiche und Prozesse sind im Scope dieses ersten Vorhabens? Und schließlich: Woran messen wir Erfolg – welche KPIs und welcher ROI gelten als Maßstab? Am Ende dieser sechs Fragen steht ein Dokument, das den Auftrag des KI-Projekts eindeutig definiert.   Warum evolutionär, revolutionär und disruptiv keine Semantik ist Beim dritten W – „Welche Lösungen?" – liegt eine der häufigsten Fallen. Evolutionär bedeutet: bestehende Prozesse mit KI verbessern, kleiner Scope, überschaubares Risiko. Revolutionär heißt: einzelne Bereiche werden fundamental verändert, der Zeitplan wird länger, die Erwartungen steigen. Disruptiv meint bei Birgit ausdrücklich nicht, alles kaputtzumachen, was bisher galt – sondern das Privileg zu nutzen, Dinge komplett neu zu denken, weil die technischen Möglichkeiten das erstmals erlauben. Die Wahl zwischen diesen drei Stufen bestimmt unmittelbar Scope, Zeitplan und Erwartungsmanagement des gesamten Projekts. Wer das nicht früh klärt, kämpft später mit unkontrollierbaren Erwartungen.   Das Moderationsproblem: Warum die Fragen allein nichts bewirken Birgit ist in diesem Punkt direkt: Die sechs Fragen sehen einfach aus. Sind sie ohne gute Moderation aber nicht. Wenn Unternehmen erstmals sehen, was KI leisten kann, lautet die typische Antwort auf fast alle Fragen: „alles und sofort." Überall einführen, maximal disruptiv, am besten gestern. Ein solches Ergebnis ist, wie Birgit es formuliert, „das Papier nicht wert, auf dem die Antworten stehen." Die entscheidende Kompetenz ist deshalb die Fähigkeit, die Runde – auf Geschäftsleitungsebene – so zu führen, dass am Ende ein realistischer und umsetzbarer Innovationsrahmen steht. Menschen sollen inspiriert werden, sich auf Augenhöhe austauschen und ein gemeinsames Fundament schaffen – nicht gelangweilt mit den Händen auf den Tisch klopfen.   Fazit: Struktur statt blindes Experimentieren Der KI-Innovationsrahmen löst ein konkretes Problem: Unternehmen experimentieren im Moment vielfach blind, verlieren sich in vagen Ideen und starten ohne messbare Ziele. Die sechs W-Fragen erzwingen Klarheit – und zwar bevor eine einzige Stunde Umsetzungsarbeit beginnt. Birgit vergleicht das Framework mit den Kugelstrukturen der Sydney Opera: Sie sind dazu da, Struktur zu geben, damit das eigentliche Bauwerk entstehen kann. Woran messen wir Erfolg ist dabei die vielleicht wichtigste Frage – weil ohne vorab definierte KPIs und ROI jedes KI-Vorhaben am Ende subjektiv bleibt. Wer diesen Rahmen sauber moderiert, sichert sich nicht nur ein besseres Projektergebnis, sondern auch die Glaubwürdigkeit als Berater auf Entscheiderebene.   Das nimmst du mit: • Die sechs W-Fragen – Warum, Wen, Welche Lösung, Wann, Wo, Woran messen – definieren den vollständigen Auftrag eines KI-Projekts, bevor irgendeine Umsetzung startet. • Ohne aktive Moderation liefern die Fragen keine verwertbaren Antworten: Unternehmen tendieren dazu, alles als disruptiv und sofort umsetzbar einzustufen. • Der Unterschied zwischen evolutionär, revolutionär und disruptiv ist keine Wortklauberei – er legt Scope, Zeitplan und Erwartungsmanagement des gesamten Projekts fest. • KPIs und ROI müssen am Anfang definiert werden, nicht am Ende – sonst bleibt jedes KI-Vorhaben subjektiv und nicht messbar. • Der Innovationsrahmen verhindert blindes Experimentieren und schafft auf Geschäftsleitungsebene ein gemeinsames Fundament für die KI-Transformation. • Die Lücke zwischen dem, was Unternehmen über KI wissen, und dem, was technisch möglich ist, ist dein konkreter Einstiegspunkt als Berater.   Kapitel: 02:40 Was ist der KI-Innovationsrahmen? 03:22 1. W: Warum überhaupt KI? 03:41 2. W: Für wen soll KI einen Nutzen bringen? 04:02 3. W: Welche Lösungen — evolutionär, revolutionär oder disruptiv? 05:07 4. W: Wann — realistischer Zeitrahmen 06:16 5. W: Wo soll KI eingeführt werden? 06:53 6. W: Woran messen wir Erfolg? 07:20 Warum Moderation der entscheidende Skill ist     Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... 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