
Werben im Podcast: Krone Geschichte
Dieser Podcast hat
81 Episoden
Sprache
GermanHerausgeber
Rüdiger Landgraf / Martina WinkelhoferExplizit
Nein
Erstellt am
2022/05/27
Neueste Episode
2026/10/07
Durchschnittsdauer
25 min.
Veröffentlichungsintervall
4 Tage
Beschreibung
Krone Geschichte – Der Podcast. Menschen. Leben. Hintergründe. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf sprechen über Menschen, Hintergründe und Geheimnisse aus Österreichs Geschichte.
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Königin Soraya: Der Kampf um Afghanistans Schleier
2026/10/07
UNBEUGSAME KÖNIGINNEN Frauenrechte, radikale Reformen und ein brutaler Sturz ins Exil: Im Jahr 1928 bricht in Asien ein politisches Erdbeben aus, dessen Nachbeben bis heute spürbar sind. Bei einer historischen Ratsversammlung in Paghman nahe Kabul wagt Königin Soraya von Afghanistan das Unkalkulierbare: Sie zeigt sich mit unverhülltem Gesicht in der Öffentlichkeit. Dieser eine, revolutionäre Moment wird zum ultimativen Symbol für die westliche Modernisierungspolitik ihres Mannes, König Amanullah und zur perfekten Zielscheibe für seine Gegner: Nur wenige Monate nach diesem Schleiermoment musste das afghanische Königspaar über Nacht fliehen.
In dieser Episode von Krone Geschichte rekonstruieren Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Medienprofi Rüdiger Landgraf das dramatische Schicksal einer feministischen Königin: Scheiterte die fortschrittliche Monarchie am Streit um den Gesichtsschleier oder brach das System an der rasanten Reformpolitik des Königs zusammen?
Das erwartet Euch in dieser Folge:
• Sorayas Herkunft & das Exil: Wie prägte das frühe Exil ihrer Familie im Ausland Sorayas revolutionäre Visionen für die Gleichberechtigung, Mädchenbildung und die Zukunft Afghanistans?
• Pionierin der Frauenrechte: Welche Schlüsselrolle spielte die Königin bei der Gründung der ersten Mädchenschulen und der Veröffentlichung von Afghanistans erster Frauenzeitschrift?
• Der Schleiermoment von Paghman (1928): Was geschah wirklich bei der Ratsversammlung? Welche Fakten über Sorayas Auftritt ohne Schleier sind historisch belegt und wie wurde der Mythos später instrumentalisiert?
• Der dramatische Sturz der Monarchie (1929): Warum wurde die fortschrittliche Monarchie in nur wenigen Monaten zerschmettert?
Eine packende geschichtswissenschaftliche Spurensuche über frühe weibliche Selbstbestimmung sowie verborgenen Hintergründe der spannenden afghanischen Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts.
Albert Pierrepoint: Großbritanniens bekanntester Henker
2026/10/01
HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Albert Pierrepoint vollstreckte als berühmtester Scharfrichter Großbritanniens über 400 Todesurteile. Doch was passiert, wenn der Mann am Galgen plötzlich ein Freund ist? 1950 musste der Wirt seinen eigenen Pub-Bekannten James Corbitt wegen Mordes hängen.
Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf rekonstruieren in dieser Episode die Karriere des legendären Henkers. Erfahren Sie, warum Pierrepoint NS-Verbrecher in Hameln hinrichtete, welche Rolle er im österreichischen Graz spielte und warum er die Todesstrafe später selbst anzweifelte.
Die Schwerpunkte dieser Episode:
• Der Beruf des Henkers: Ausbildung, Fallhöhe (Long Drop) und der exakte Ablauf einer Hinrichtung.
• Kriegsverbrecher-Prozesse: Pierrepoints Einsätze in Hameln und Graz nach 1945.
• Der Fall James Corbitt: Wie der Scharfrichter persönliche Nähe und berufliche Distanz trennte.
• Justizskandale in England: Warum die Fälle Timothy Evans, Derek Bentley und Ruth Ellis das Ende der Todesstrafe einläuteten.
Eine Folge über Todesstrafe, Gerechtigkeit und das psychologische Trauma eines Mannes, der das Töten zu seinem Handwerk machte.
Trotzkis Mörder: Wie Ramón Mercader Sylvia Ageloff täuschte
2026/09/29
HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Sylvia Ageloff glaubt, ihr Partner sei ein wohlhabender Belgier. Als der russische Revolutionär Leo Trotzki im August 1940 im Exil in Mexiko ermordet wird, fliegt das Lügenkonstrukt auf: Der Mann heißt Ramón Mercader – ein sowjetischer Agent im Auftrag von Josef Stalin. Es ist ein historischer True-Crime-Fall voller Spionage und Verrat.
Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Medienexperte Rüdiger Landgraf rekonstruieren in diesem Geschichte-Podcast, wie der sowjetische Geheimdienst eine Liebesbeziehung für ein politisches Attentat missbrauchte. Über Sylvia erschlich sich Mercader Zugang zum Hochsicherheitstrakt in Coyoacán. Am 20. August 1940 attackierte er Trotzki hinterrücks mit einem Bergsteigerpickel. Eine packende historische Spurensuche über blindes Vertrauen und eiskaltes Kalkül.
Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf klären in dieser Episode:
• Ein Mann ohne wahre Identität: Wie Mercader als Jacques Mornard Sylvias Vertrauen gewann und später unter dem Namen Frank Jacson nach Mexiko reiste.
• Der Weg in Trotzkis Haus: Warum Fahrten, kleine Gefälligkeiten und vertraute Kontakte Mercader näher an sein Ziel brachten als ein Angriff von außen.
• Der Mord in Coyoacán: Wie Mercader am 20. August 1940 mit einem angeblichen Manuskript zu Trotzki gelangte und ihn mit einem Bergsteigerpickel angriff.
• Sylvia unter Verdacht: Warum Mercader ihre Beziehung auch nach der Tat als Deckgeschichte nutzte – und weshalb es keinen belastbaren Beleg für ihre Mitwisserschaft gibt.
Eine Geschichte über einen staatlich geplanten Mord und das Vertrauen, das sein Täter dafür missbrauchte. Sylvia Ageloff war nicht Mercaders Komplizin: Auch ihr Leben wurde durch seine Täuschung zerstört.
Das Attentat von Sarajevo: Gavrilo Princips tödliche Schüsse
2026/09/24
HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Sarajevo, 28. Juni 1914: Zwei tödliche Schüsse aus nächster Nähe verändern den Lauf der Weltgeschichte. Als der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie Chotek die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina besuchen, lauert ihnen eine Gruppe junger Verschwörer auf. Der erst 19-jährige Gymnasiast Gavrilo Princip erschießt den Habsburger und löst damit eine politische Kettenreaktion aus, die wenige Wochen später in den Ersten Weltkrieg mündet.
In dieser Folge rekonstruieren die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf eines der folgenreichsten Attentate der Geschichte Schritt für Schritt und zeigen, dass dahinter kein genialer Masterplan steckte, sondern eine unglaubliche Serie aus Pannen, Zufällen und Fehlentscheidungen:
• Die Verschwörer: Wer waren die jungen Attentäter von Sarajevo und welche Rolle spielte die Geheimorganisation „Schwarze Hand“?
• Die Pannenserie: Warum bog der Wagen des Thronfolgers falsch ab und kam ausgerechnet wenige Meter vor Gavrilo Princip zum Stehen?
• Das Sicherheitsversagen: Weshalb fuhr Franz Ferdinand ungeschützt durch Sarajevo, obwohl es Warnungen vor einem möglichen Attentat gegeben hatte?
• Die offenen Fragen: Warum blieben entscheidende Fragen zum Versagen der Sicherheitskräfte nach dem Attentat ungeklärt?
Eine packende Spurensuche und eine Analyse jenes Attentats, welches das Schicksal Europas für immer veränderte.
Marie Antoinettes Henker: Die blutige Sanson-Dynastie (2/2)
2026/09/22
HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Frankreich im 19. Jahrhundert: Könige werden gestürzt, Republiken errichtet und Kaiserreiche gegründet. Doch während die politischen Systeme wechseln, bleibt der Scharfrichter im Amt. Fast fünf Jahrzehnte lang vollstreckt Henri Sanson die Todesurteile der französischen Justiz – bis 1847 die beinahe 160-jährige Geschichte der berühmtesten Henkersfamilie Europas ein spektakuläres Ende findet.
Im zweiten Teil erzählen die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf, wie die letzten Vertreter der Sanson-Dynastie den Untergang ihrer Familie erlebten. Nach Henri Sansons Tod übernimmt dessen Sohn Henri-Clément das Pariser Scharfrichteramt. Doch Schulden, Glücksspiel und ein kostspieliger Lebensstil werden ihm zum Verhängnis. Späteren Berichten zufolge soll er sogar Teile der staatlichen Guillotine verpfändet haben.
Mit Henri-Cléments Amtsverlust endet 1847 die Herrschaft der Sansons über das Pariser Schafott. Doch der letzte Henker der Familie macht aus dem gefürchteten Namen ein neues Geschäft: Er veröffentlicht die umfangreichen „Mémoires des Sanson“ und trägt damit entscheidend dazu bei, die Legende seiner eigenen Dynastie zu erschaffen:
• Das Ende der Sanson-Dynastie: Warum Henri-Clément Sanson 1847 eine fast 160-jährige Familientradition beendete.
• Die verpfändete Guillotine: Was hinter der spektakulären Geschichte über Henri-Cléments Schulden und dem staatlichen Fallbeil steckt.
• Die Memoiren der Henker: Wie Henri-Clément Sanson die Geschichte seiner Familie vermarktete und warum nicht alle darin erzählten Episoden glaubwürdig sind.
• Die Verantwortung des Scharfrichters: Wer die Schuld an einer Hinrichtung trug – der Henker, das Gericht, der Staat oder die Gesellschaft, die dem Schauspiel zusah?
Eine Geschichte über Macht, Ausgrenzung und persönliche Verantwortung und über eine Familie, die von der Gesellschaft verachtet wurde, obwohl Könige, Revolutionäre und Kaiser auf ihre Dienste nicht verzichten konnten.
Marie Antoinettes Henker: Die blutige Sanson-Dynastie (1/2)
2026/09/22
HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Paris, 16. Oktober 1793: Das Revolutionstribunal verurteilt Marie Antoinette zum Tod. In ihrer Zelle in der Conciergerie verbringt die ehemalige Königin von Frankreich ihre letzten Stunden. Dann erscheinen die Männer, die sie zur Guillotine führen werden: Mitglieder der berüchtigten Scharfrichterfamilie Sanson.
In dieser Folge erzählen die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf die Geschichte der Sansons – einer der langlebigsten Scharfrichterdynastien Europas. Von 1688 bis 1847 vollstreckte die Familie in Paris die Todesurteile der französischen Justiz. Die Sansons dienten den Königen des Ancien Régime, überstanden die Französische Revolution, arbeiteten unter Napoleon und später wieder unter der Bourbonen-Monarchie.
1793 erreicht die Geschichte der Familie ihren dramatischen Höhepunkt: Im Januar richtet Charles-Henri Sanson König Ludwig XVI. hin. Nur neun Monate später fällt auch Marie Antoinettes Kopf unter der Guillotine. An ihrer Hinrichtung sind Charles-Henri Sanson und sein Sohn Henri beteiligt – doch welcher von beiden tatsächlich die entscheidende Rolle auf dem Schafott spielte, wird bis heute unterschiedlich dargestellt.
Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf erklären in dieser Folge:
• Marie Antoinettes letzte Stunden: Wie die ehemalige Königin ihren Prozess und die Nacht in der Conciergerie erlebte – und warum ihr Abschiedsbrief seine Empfängerin nie erreichte.
• Die Sanson-Dynastie: Wie eine Familie von 1688 bis 1847 das Pariser Scharfrichteramt prägte.
• Henri Sansons Rolle: Warum der Sohn in manchen Überlieferungen als eigentlicher Henker der Königin gilt.
• Das Handwerk des Todes: Wie Hinrichtungen während der Französischen Revolution organisiert wurden und was sich durch die Guillotine veränderte.
Eine Geschichte über Tod, Pflicht und persönliche Verantwortung und über eine Familie, die Königen, Revolutionären und Kaisern diente, weil ihr Beruf jedes politische System überdauerte.
Geheimnis der Kaisergruft: Maria Theresias „Füchsin“
2026/09/17
GANZ NAHE AM THRON Mitten in der Wiener Kaisergruft, umgeben von den prunkvollen Sarkophagen der Habsburger, steht ein Sarg, der dort eigentlich nicht stehen dürfte: Er gehört Maria Karolina Reichsgräfin von Fuchs-Mollard. Sie wurde hier bestattet, weil Kaiserin Maria Theresia diese außergewöhnliche Ehrung persönlich für ihre engste Vertraute durchgesetzt hatte.
Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf erzählen die Geschichte jener Frau, die Maria Theresia liebevoll ihre „Füchsin“ und sogar „Mami“ nannte. Wie wurde die Erzieherin der jungen Erzherzogin zu ihrer mütterlichen Vertrauten und einer einflussreichen Persönlichkeit am Wiener Hof? Und warum setzte sich Maria Theresia für sie über die strengen Regeln der habsburgischen Familiengruft hinweg?
Das erwartet Euch in dieser Folge von „Krone Geschichte“:
• Die Ausnahme in der Kaisergruft: Warum Maria Karolina von Fuchs-Mollard als Nicht-Habsburgerin in der Familiengruft der Dynastie bestattet wurde.
• Die Frau hinter Maria Theresia: Wie aus der Erzieherin eine mütterliche Bezugsperson und engste Vertraute der späteren Herrscherin wurde.
• Einfluss am Wiener Hof: Welche außergewöhnliche Stellung Gräfin Fuchs-Mollard im persönlichen Umfeld Maria Theresias einnahm.
• Ein letzter Beweis ihrer Verbundenheit: Weshalb die Kaiserin ihrer „Füchsin“ eine Bestattung an der Seite der Habsburger ermöglichte.
Eine Geschichte über außergewöhnliche Nähe zur Macht, lebenslange Loyalität und ein Grabmal, das bis heute von einer der ungewöhnlichsten Beziehungen am Wiener Hof erzählt.
Queen Victoria & Abdul Karim: Die verbrannten Briefe
2026/09/15
GANZ NAHE AM THRON Ein indischer Gefängnisschreiber wird zum engsten Vertrauten von Queen Victoria und treibt den britischen Königshof an den Rand des Wahnsinns. Als die mächtigste Frau der Welt den jungen Abdul Karim zu ihrem persönlichen Lehrer ernennt, bricht am britischen Hof ein beispielloser Machtkampf aus.
Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf beleuchten in dieser Episode eine der faszinierendsten und bestgehüteten Beziehungen des britischen Empire. Was als bloßer Kolonial-Dienst bei Victorias goldenem Thronjubiläum beginnt, entwickelt sich rasant zu einer tiefen, intimen Freundschaft, die das königliche Umfeld und den britischen Hofstaat in tiefe Unruhe versetzt.
Warum provozierte ein einfacher Inder den Zorn des Thronfolgers und des gesamten Adels? Die Antwort führt uns mitten hinein in die starren Klassenstrukturen des viktorianischen Zeitalters, zu verstecktem Rassismus, höfischen Intrigen und zu einer einsamen Königin, die sich am Ende ihres Lebens ihre ganz eigene Freiheit nahm.
Die Schwerpunkte dieser Episode:
• Vom Gefängnis nach London: Wie Abdul Karim aus Agra an den glamourösen britischen Königshof reiste und das Herz der Monarchin eroberte.
• Der Aufstieg des „Munshi“: Wie aus einem Diener der Berater und Sprachlehrer von Queen Victoria wurde.
• Die Palast-Intrige: Mit welchen rücksichtslosen Mitteln die königliche Familie und die Politik versuchten, den indischen Günstling zu stürzen.
• Das bittere Ende: Warum nach dem Tod der Königin alle Briefe verbrannt wurden und Abdul Karim fluchtartig das Land verlassen musste.
Eine packende Geschichte über Vorurteile, Macht und eine unmögliche Freundschaft im Herzen des British Empire – ganz nahe am Thron und doch im ständigen Visier der Macht.
Der Versailles-Skandal: Ludwigs XIV. verstoßener Sohn
2026/09/08
GANZ NAHE AM THRON Ein 14-jähriger Königssohn gerät am Hof von Versailles in einen Sexualskandal. Sein Vater, Ludwig XIV., verstößt ihn und nur zwei Jahre später ist Louis de Bourbon tot.
Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf erzählen die tragische Geschichte von Louis de Bourbon, Comte de Vermandois. Er war der uneheliche, aber offiziell legitimierte Sohn des französischen Sonnenkönigs und seiner Mätresse Louise de La Vallière. Bereits als Kleinkind wird Louis zum Admiral von Frankreich ernannt. Doch selbst sein hoher Rang kann ihn nicht vor der Härte seines Vaters schützen.
Warum wurden die Beziehungen von Ludwigs Bruder Philippe d’Orléans zu Männern in Versailles geduldet, während ein ähnlicher Skandal für den Sohn des Königs zur Katastrophe wurde? Die historische Spurensuche führt tief in die Machtstrukturen des französischen Hofes: zu einem geheimen Männerbund, zur Doppelmoral der Bourbonen und zu einem König, für den die dynastische Ordnung über dem Schicksal seines eigenen Kindes stand.
Die Schwerpunkte dieser Episode:
• Der verlassene Königssohn: Warum seine Mutter Louise de La Vallière ins Kloster ging und der sechsjährige Louis in Versailles schutzlos zurückblieb.
• Der Skandal am Hof: Wie ein geheimer Bund junger Adeliger dem jungen Louis de Bourbon zum Verhängnis wurde.
• Die Doppelmoral: Warum Philippe d’Orléans seine Homosexualität ausleben durfte, der Königssohn für dieselbe Neigung aber gnadenlos bestraft wurde.
• Tödliche Vergebung: Wie der erst 16-jährige Louis im Krieg die Anerkennung seines Vaters zurückgewinnen wollte und dafür mit dem Leben bezahlte.
Eine bewegende Geschichte über Einsamkeit am Hof, verbotene Sexualität und die zerstörerische Macht des Sonnenkönigs. Erlebe das Schicksal eines Sohnes, der dem französischen Thron ganz nahe stand.
Queen Alexandra: Die Königin und die Geliebten ihres Mannes (2/2)
2026/09/03
Auge in Auge mit den Rivalinnen: Wie regiert man ein Weltreich, wenn die Geliebten des Königs am selben Tisch sitzen?
Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf analysieren in Teil 2 das hochpolitische Beziehungsdreieck am britischen Hof. Lillie Langtry, Daisy Warwick, Alice Keppel: Die Affären von König Edward VII. waren keine Geheimnisse im Verborgenen. Sie waren die Stars der Londoner High Society. Queen Alexandra konnte ihnen jederzeit im Palast begegnen – und sie tat es.
Alexandra wusste alles. Doch statt öffentlich zu zerbrechen, erfand sie die Rolle der Königin völlig neu. Teil 2 der Mini-Serie über Queen Alexandra zeigt den Aufstieg einer Frau, die sich als Princess of Wales, als Mutter des zukünftigen Königs und schließlich als Herrscherin über das British Empire unsterblich machte.
Die Schwerpunkte dieser Episode:
Das Schaulaufen der Geliebten: Wer die berühmtesten Frauen an Edwards Seite waren.
Der höfische Code: Wie Alexandra den Umgang mit den Konkurrentinnen meisterte, ohne das Gesicht zu verlieren.
Machtfaktor Mutter: Wie sie über ihre Kinder ihre Position im Windsor-Klan für immer absicherte.
Vom Schatten ins Rampenlicht: Ihr Aufstieg zur absoluten Stilikone und zum Liebling des britischen Volkes.
Ein faszinierender Einblick in die imperiale Machtpolitik und das echte Leben hinter den Kulissen des Buckingham Palace.
Queen Alexandra: Die Königin und der untreue Ehemann (1/2)
2026/09/01
Ein Leben im goldenen Käfig: Was passiert, wenn die Affären des eigenen Ehemanns das Tuschelthema einer ganzen Nation sind?
In dieser Episode beleuchten die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf das Schicksal von Queen Alexandra im viktorianischen London. Fast fünfzig Jahre war sie mit dem britischen König Edward VII. verheiratet – und fast ebenso lange gehörten andere Frauen zu seinem Leben. Warum blieb sie an der Seite eines Mannes, dessen Untreue in der High Society ein offenes Geheimnis war?
Als die junge Alexandra von Dänemark 1863 den britischen Thronfolger heiratet, feiert sie ganz England. Doch die Realität hinter den Palastmauern von Windsor und dem Marlborough House ist bitter. Teil 1 der Mini-Serie über Queen Alexandra wirft einen Blick hinter die glanzvolle Fassade der britischen Monarchie und zeigt eine Frau, die in einer von Männern dominierten Welt um ihre Würde kämpfen musste.
Die Schwerpunkte dieser Episode:
Der ewige Skandal: Wie Thronfolger „Bertie“ schon vor der Hochzeit für Schlagzeilen sorgte.
Im Kreuzfeuer der Justiz: Was passierte, als eine Affäre des Königs plötzlich vor Gericht verhandelt wurde.
Zweierlei Maß im viktorianischen England: Warum sich der König alles erlauben durfte – und Alexandra alles riskierte.
Der Weg zur Unabhängigkeit: Wie Alexandra trotz Demütigungen eigene Popularität und Macht aufbaute.
Eine packende Geschichte über Demütigung, ungleiche Ehegesetze und den stolzen Kampf einer Kronprinzessin zwischen Kopenhagen und London.
Marie-Antoinette: Die nackte Braut
2026/08/27
Von der Wiener Hofburg nach Versailles: Mit gerade einmal 14 Jahren muss Marie-Antoinette ihre Heimat für immer verlassen. Warum die spätere Königin von Frankreich vor ihrer Hochzeit alles ablegen musste.
In dieser Episode rekonstruieren die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf Marie-Antoinettes dramatische Hochzeitsreise und beleuchten einen der intimsten und zugleich ungewöhnlichsten Staatsakte der europäischen Geschichte.
Auf einer unbewohnten Rheininsel bei Straßburg, direkt an der Grenze zu Frankreich, wird die junge Erzherzogin im Jahr 1770 gezwungen, sich komplett auszuziehen. Um die historische Allianz zwischen den Habsburgern und den Bourbonen zu besiegeln, wird Marie-Antoinette buchstäblich „entösterreichert“ und französisch neu eingekleidet. Aus der Wiener Kaisertochter wird die Dauphine von Frankreich. Das ist der Beginn eines royalen Dramas, das im Prunk von Schloss Versailles in Paris glanzvoll startet und unter der Guillotine endet.
Die Schwerpunkte dieser Episode:
Das Protokoll der Schande: Warum die Übergabe auf der Rheininsel bei Straßburg ein radikaler, nackter Identitätswechsel sein musste.
Die Jahrhundert-Hochzeit: Wie das Bündnis zwischen Wien und Paris die Machtverhältnisse in Europa auf den Kopf stellte.
Das tödliche Erbe: Warum ihre Herkunft aus der Hofburg im fernen Österreich zur gefährlichsten politischen Waffe gegen sie wurde.
„L’Autrichienne“: Wie aus der Erzherzogin das ewige Feindbild im goldenen Käfig von Schloss Versailles wurde.
Eine packende Geschichte über Macht, Mode und ein politisches Opfer zwischen Wien und Paris.
Lola Montez: Vom Broadway zum ersten Weltstar (2/2)
2026/08/25
Vom königlichen Exil direkt auf die Bühnen des Broadways: Wie erfand sich die skandalöseste Frau des 19. Jahrhunderts nach ihrer Flucht aus München komplett neu?
Nach dem Sturz von König Ludwig I. schien Lola Montez am Ende. Doch statt in Vergessenheit zu geraten, wurde sie zum globalen Phänomen. Aus der vertriebenen Geliebten wurde eine gefeierte Broadway-Sensation, eine geschäftstüchtige Unternehmerin, Bestsellerautorin und Rednerin. Sie machte ihre eigene Biografie zur weltweiten Marke – lange bevor es den Begriff „Personal Branding“ überhaupt gab.
Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf beleuchten den zweiten Teil eines Lebens, das heute erstaunlich modern wirkt.
Wilder Westen & Down Under: Wie nutzte Lola Montez den Goldrausch in Kalifornien und Australien?
Theater-Sensation: Warum spielte sie auf den großen Bühnen in New York ausgerechnet sich selbst?
Das Erbe: Warum fasziniert diese historische Biografie bis heute?
Erfahrt wie aus einer politischen Krise eine der ersten echten Celebrity-Karrieren der Weltgeschichte entstand.
Lola Montez: Die Tänzerin, die den König stürzte (1/2)
2026/08/20
Eine Affäre, die eine Monarchie in Trümmer legte: Wie brachte eine falsche spanische Tänzerin den bayerischen König Ludwig I. zu Fall und löste eine Staatskrise aus?
Lola Montez war weder adelig noch reich. Als sich die Irin Eliza Gilbert als geheimnisvolle Tänzerin neu erfand, begann einer der spektakulärsten Aufstiege des 19. Jahrhunderts. Mit Charisma, Affären und einem extremen Gespür für Medien wurde sie zur Geliebten des Königs in München – und zur meistgehassten Frau Europas.
Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf erzählen im ersten Teil dieser Mini-Serie die unglaubliche Geschichte einer Frau, die Macht und Selbstinszenierung Jahrzehnte vor Hollywood verstand.
Der Skandal: Warum waren ihre Auftritte trotz vernichtender Kritiken ausverkauft?
Der Spider Dance: Weshalb schockierte ihr „Spinnentanz“ die feine Gesellschaft von Wien bis München?
Die Macht: Wie konnte eine Frau ohne Amt Minister stürzen und Bayern an den Rand einer Revolution treiben?
Ein packender Historien-Podcast über das schillerndste Drama der bayerischen Geschichte, Frauen in der Geschichte und die Macht der Intrige.
Sisis Hermesvilla: Das Schloss, das sie nicht wollte
2026/08/18
Ein kaiserlicher Liebesbeweis, der schiefgeht: Warum Kaiser Franz Joseph von Österreich seiner Sisi ein Schloss mit einer geheime Fluchttreppe bauen ließ.
Wien, Ende des 19. Jahrhunderts: Kaiser Franz Joseph liebt seine Ehefrau verzweifelt, doch Elisabeth hält es am Wiener Hof nicht mehr aus. Sie ist rastlos und meidet die Wiener Hofburg. Da fasst der Kaiser einen verzweifelten Plan: Er baut Sisi ein exklusives Luxus-Refugium mitten in einem Wald. Es soll das perfekte Liebesnest werden, um Sisi endlich dauerhaft in Wien zu halten. Doch als die Kaiserin das Schloss zum ersten Mal betritt, ist sie ernüchtert.
In dieser Episode rekonstruieren die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf das private Drama hinter den Schlossmauern:
Der verhasste Luxus: Warum Sisi den pompösen Prachtbau von der ersten Sekunde an ablehnte.
Klimt im Schlafzimmer: Wie der damals noch junge Gustav Klimt an der dekadenten Wandgestaltung ihres Gemachs mitwirkte.
Skandalöse Mängel: Warum im imperialen Luxusschloss anfangs ausgerechnet Badezimmer und Wasserklosetts fehlten.
Das spartanische Bett: Warum die Kaiserin den Prunk ignorierte und lieber auf einem einfachen Feldbett am offenen Fenster schlief.
Eine Episode über den verzweifelten Kampf einer Kaiserin um ihre Freiheit und eine Ehe, die nur noch auf Distanz funktionierte.
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